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5.0 von 5 Sternen Fassbinder meets Schlöndorff
Nach 44 Jahren endlich wieder aus dem Archiv befreit! Die Aufführungsrechte aus dem Brecht-Erbe wurden endlich wieder freigegeben. Der großartige Volker Schlöndorff, der sich schon mit dem Film Törless einen Namen gemacht hatte, nahm sich 1969 des Baals an. Brecht hatte ihn 1918 geschrieben, als die Erste von 3 Fassungen.
Der Film ist in 24...
Vor 5 Monaten von Capricorn veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischeehafter Protest und Stimmungskiller
In seinem Interview unter "Extras" bringt es Regisseur Volker Schlöndorf am Schluß auf den Punkt. Er sagt: "Ich habe auch heute noch gemischte Gefühle, was die künstlerische Qualität des Films betrifft. Ich find's einerseits fabelhaft und andererseits unmöglich. Bei weitem ist der Film kein Meisterwerk."
Diesem Urteil schließe ich...
Vor 16 Tagen von Don Camillo und Peppone veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fassbinder meets Schlöndorff, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969 (DVD)
Nach 44 Jahren endlich wieder aus dem Archiv befreit! Die Aufführungsrechte aus dem Brecht-Erbe wurden endlich wieder freigegeben. Der großartige Volker Schlöndorff, der sich schon mit dem Film Törless einen Namen gemacht hatte, nahm sich 1969 des Baals an. Brecht hatte ihn 1918 geschrieben, als die Erste von 3 Fassungen.
Der Film ist in 24 Kapiteln angelegt, etwas spärlich inszeniert und handelt von dem egomanischen und (selbst)zerstörerischen Dichter Baal, der sein Leben hemmungslos auslebt, dabei aber sein Umfeld in den Abgrund reißt. Der Film hat einige Schwachstellen wie schlechter Ton bei einigen Szenen (Außengeräusche lauter als gesprochener Text). Außerdem leiert der Schauspieler Sigi Graue die Texte in monotonem Tonfall herunter, etwas mehr Begeisterung hätte er durchaus in Stimme und Texte legen können. Die große Überraschung ist aber Fassbinder als Baal. Er spielt seine Rolle umwerfend gut. Auch Margarethe von Trotta als Freundin Baals überzeugt und gefällt.
Die Musik ist von Klaus Doldinger, den Sprechgesang beim Choral vom großen Baal liefert R.W.Fassbinder höchstselbst!
Für den nackten Film gebe ich 3 Sterne, Fassbinder und Nostalgie erhöhen auf die volle Punktzahl!

Als Extras gibt es ein Interview von V. Schlöndorff. Für den Computer sind filmhistorische Dokumente als pdf-Dateien abrufbar.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jugenderinnerung, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969 (DVD)
Ich habe den Film als 17-Jähriger im TV gesehen (ja, so fortschrittlich waren die damals) und mit einem Mitschüler diskutiert. Daher war meine Freude groß ihn nunmehr auf DVD erstehen zu können. Die Erinnerung hat alles ein wenig verklärt, aber für 4 Sterne reicht's allemal.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutiger Film aus den 60igern, 30. Mai 2014
Von 
H. Meissner "Westfale" (Straubing Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969 (DVD)
Habe den Film ca. 1968 im TV gesehen und war so begeistert, dass ich nun gerne die DVD gekauft habe.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischeehafter Protest und Stimmungskiller, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969 (DVD)
In seinem Interview unter "Extras" bringt es Regisseur Volker Schlöndorf am Schluß auf den Punkt. Er sagt: "Ich habe auch heute noch gemischte Gefühle, was die künstlerische Qualität des Films betrifft. Ich find's einerseits fabelhaft und andererseits unmöglich. Bei weitem ist der Film kein Meisterwerk."
Diesem Urteil schließe ich mich an.
Die Dialoge in "gestelzter" Sprache werden größtenteils heruntergeleiert.
Die Aktion wirkt dilettantisch gestellt.
Der Film ist ein recht unbeholfener klischeehafter allgemeiner Protest gegen "irgendwie bürgerliches" Leben, wobei sowohl die kritisierten "Spießer" als auch der dargestellte "Rebell" sich für keine psychische und körperliche Grausamkeit und auch für keine Geschmacklosigkeit zu schade sind.
Die präsentierte Alkoholsucht und Homosexualität wirkt unmotiviert und zusammenhanglos und soll - besonders im damaligen Zeitkontext - vermutlich einfach nur schockieren.
Die Charaktäre wirken größtenteils nicht nachvollziehbar, dabei statisch ohne jede Entwicklung.

Im erwähnten Interview meint Regisseur Schlöndorf, das Fernsehpublikum hätte den Film 1970 für einen Sozialreport gehalten und in Leserbriefen gefordert, man solle doch diesen Gammler, der sich da so austobe - gemeint war Hauptdarsteller Rainer Werner Fassbinder - mit siedendem Öl übergießen.
Eine Schockwirkung hatte der Film damals also.

Aus heutiger Sicht empfinde ich persönlich ihn total überholt, in seinem Protest diffus und von der Stimmung her ausschließlich negativ, was durch die dilettantisch klingende Musik von Klaus Doldinger, dessen spätere Musik ich sehr schätze, noch unterstützt wird.
Mich hat der Film stimmungsmäßig so runtergezogen, daß ich mir danach noch "Wir sind die Millers" angesehen habe, um wieder bessere Stimmung zu bekommen und mal wieder zu lachen.
Eigentlich schaue ich sonst nie zwei Filme hintereinander an - aber meine Stimmung war nach diesem Film dringend verbesserungsbedürftig.

Tja, wie viele Sterne gibt man für so einen heruntergeleierten Stimmungskiller - fünf? Ich glaube nicht.
Aber wenn man ein Geschenk sucht für einen unverbesserlichen Linken, der in der 68er-Zeit steckengeblieben ist und sich nicht weiterentwickelt hat, könnte diese DVD hitverdächtig sein.
Die Erben Brechts haben jedenfalls 40 Jahre lang die Ausstrahlung des Films verhindert und meiner Meinung nach dem Publikum damit einen großen Dienst erwiesen.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great condition....., 6. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969 (DVD)
Was delivered in excellent condition. The packaging was unexpectedly large, perhaps some sort of envelope would fit in a mailbox a bit better. Still, the movie itself seems fine.
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Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969
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