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5.0 von 5 Sternen *Verzaubert*
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ein Buch wird zu etwas besonderem, wenn man sich in die Charakter eines Buches verlieben kann...und das ist gelungen...

Hauptcharakter sind sehr gut beschrieben so das man sich schnell einließt ....und dann am Ende des Buches steht und man sie sehr vermisst...und dann noch der kurze Einblick wie es weiter...
Vor 5 Monaten von Nadinchen veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gut geschrieben
Als ich das Buch gekauft habe, hatte ich gehofft, ein starkes weibliches Rollenvorbild zu finden, im Gegensatz zu so manchen älteren Disneyprinzessinnen, die keine Macht oder Kraft haben, um sich selbst zu schützen.
Jedoch wurden meine Erwartungen enttäuscht - im Gegenteil. Hier findet sich eine Frau, die verprügelt und verschleppt wird, der...
Vor 6 Monaten von Martina L veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *Verzaubert*, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ein Buch wird zu etwas besonderem, wenn man sich in die Charakter eines Buches verlieben kann...und das ist gelungen...

Hauptcharakter sind sehr gut beschrieben so das man sich schnell einließt ....und dann am Ende des Buches steht und man sie sehr vermisst...und dann noch der kurze Einblick wie es weiter geht...schnief...ich hoffe die Liebe siegt...❤️

Auch die Nebencharakter möchte man schnell gut Leiden oder auch hassen...

Wer auf Bad-Boys in einer von Mittelalter angehauchten Fantasiewelt mit Drachen,Magie und Liebe steht der sollte sich mit dem Buch schnell in das Abenteuer begeben...

Wer aber Probleme mit dem Mittelalterlichen Umständen ,das Frauen nicht so viele Rechte haben wie in der Heutigen Zeit, sollte die Finger lieber davon lassen und nicht später das Buch mit schlechten Rezessionen schlecht machen.

Freue mich riesig auf ein Wiedersehen mit Elea, & Mael und auf den Drachen bin ich auch sehr gespannt...

Vermisse sie sehr und hoffe ich muss nicht mehr so lange warten...

Sehr schönes Kopfkino😊

P.s.: auch den schnellen und positiven Kontakt mit der Autorin selber hat mich sehr gefreut ....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mich bestens unterhalten!, 13. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Für mich war es eine super spannende Fantasygeschichte, die ich in einem Rutsch durchlesen mußte, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Es gibt bestimmt etliche, die an der sprachlichen Qualität oder auch den manchmal klischeehaften Ereignissen, etwas zu bemängeln haben, aber ich kann nur sagen,mich hat das Buch bestens unterhalten und genau das habe ich gesucht und dann auch gefunden. Mein Kopfkino hat direkt gestartet und mir bis zum Ende einen durchweg spannenden Film geboten. Die Protagonisten entwickelten sich stetig und wuchsen mir ans Herz und die knisternde Beziehung zwischen Elea und Mael hat mächtig Spaß bereitet. Zum Inhalt hat die vorherige Rezensentin ja schon ein bisschen geschrieben, ohne zuviel zu verraten und ich möchte das eigentlich auch nicht, da ich das auch nicht so gut kann. Das Buch hat die üblichen Zutaten einer Fantasygeschichte, eine wunderschöne, magisch begabte Frau, den dunklen Krieger,der sich von grausam und brutal zu liebenswert und einfühlsam entwickelt, es gibt den erzbösen Zauberer, ein magisches Amulett und zuletzt auch noch einen Drachen und eine Geschichte, die einen auf eine Reise führt. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung, denn das ist Unterhaltung!
Danke an die Autorin! Wann kommen die nächsten Teile? , ich muss wissen wie es weiter geht, bin sehr traurig ,dass ich nicht direkt weiterlesen konnte.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gut geschrieben, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Als ich das Buch gekauft habe, hatte ich gehofft, ein starkes weibliches Rollenvorbild zu finden, im Gegensatz zu so manchen älteren Disneyprinzessinnen, die keine Macht oder Kraft haben, um sich selbst zu schützen.
Jedoch wurden meine Erwartungen enttäuscht - im Gegenteil. Hier findet sich eine Frau, die verprügelt und verschleppt wird, der Vergewaltigung angedroht wird und sie fügt sich ihrem Schicksal. Beinahe das Ganze Buch hinweg ist sie Eigentum, Gefangene, "Gast" und Schatz von Männern, die sie grob und grausam behandeln und über sie verfügen, als wäre sie eine Sklavin. Damit nicht genug - sie verliebt sich in ihren Entführer (Stockholmsyndrom) und beschließt freiwillig, ihm ihre Unschuld zu schenken und durch diesen Akt hat er nun auch Befehlsgewalt über ihren Drachen.

Das Buch ist spannend zu lesen, gut geschrieben und ich habe es kaum aus der Hand legen können - doch jede Hoffnung, dass sie sich einmal für sich selbst einsetzt und irgendeine feministische, revolutionsartige Haltung zeigt, ist vollkommen zerschmettert worden. Es wird zwar immer wieder herausgehoben, wie sehr sie sich doch von den anderen Frauen in Schönheit, Klugheit, Kräften und Fertigkeiten unterscheide, aber sie unterwirft sich mehr als alle anderen der Herrschaft der Männer.

Auch die Männerrollen sind nicht wünschenswert.
- ein Vater, unfähig seine Familie und sich zu schützen
- ein Grobian, selbst gepeinigt in der Kindheit und im Erwachsenenalter, verletzt und tötet Menschen nur durch magisch aufgezwungene Befehle
- ein Freund von Grobian, der ein wenig eine Vaterfigur einnimmt, Grobians Situation kennt und nichts tut, um zu helfen
- ein Zauberer, der Gehilfe des Königs, der seine eigenen Ziele verfolgt und anderen mithilfe von Magie schadet, peinigt, foltert usw.
- ein König, der in den Krieg ziehen will, nur um seinen Nachbarn eins auszuwischen und den Schatz vor den eigenen Augen nicht sieht, Leute zu Taten zwingt, die keiner tun will und seinen eigenen Sohn von allem ausschließt und seinen Rat nicht zu würdigen weiß,
- ein Königssohn, der sich gegen seinen Vater auflehnt und nichts tut, um dem eigenen Volk zu helfen. Stattdessen lässt er sich von Frauen (Plural) betören und akzeptiert nicht, wenn diese "nein" sagen, sondern zwingt seine Anwesenheit ihnen auf.

Das Buch bekommt zwei Sterne, weil ich die sprachliche Qualität und die Thematiken - falls gesellschaftskritisch gemeint - gut sind. Die restlichen Sterne fallen jedoch weg - die Geschichte ist generell gesehen extrem klassisch (Mädchen bekommt Drache), jedoch alles dahinter ist Anti-Frauenrecht, Anti-Männerrecht, Anti-Selbstverwirklichung, Anti-Menschenrecht.
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5.0 von 5 Sternen Elea: Die Träne des Drachen (Band 1), 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Super tolles Buch mit richtig viel Lesespass. Mir persönlich hat nur nicht gefallen das die Hauptpersonen ständig Würgereize
und Appetitlosigkeit hatten. Das war dem Guten ein bisschen zuviel. Auch hätte man nicht ständig in einem Nebensatz manche Handlungen erklären müssen. Was mir hier bei diesem Buch aufgefallen ist sind die extrem viele Schreibfehler.
Das Buch hat bei mir trotzdem 5 Sterne bekommen weil es wirklich sehr sehr spannend ist und die Geschichte super rüberkommt.
Wenn man nach einem Buch sofort nach der Fortsetzung trotz der oben angeführten Mängel, Googelt das sagt doch schon alles.
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5.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Bis heute habe ich noch keine Rezession geschrieben. Doch dieses Buch muss ich einfach weiterempfehlen. Kaum habe ich die ersten Seiten gelesen konnte ich meinen Kindle nicht mehr aus der Hand legen. Man taucht beim Lesen in eine andere Welt ein.

Die Liebesgeschichte zwischen Elea und Mael ist endlich mal wieder etwas Abwechslung zu den Sonstigen. Die Beiden können sich streiten und gehen sich auch mal auf die Nerven und trotzdem lieben sie sich bedingungslos. Das macht richtig Spaß beim Lesen.

Natürlich kommt die Fantasy auch nicht zu kurz. Neben viel Magie mit Hexen und Zauberern gibt es natürlich wie der Titel schon vermuten lässt Drachen.

Mein Fazit: Wer sich mal wieder in eine Welt voller Fantasy und Liebe entführen lassen möchte sollte sich das Buch auf jeden Fall kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen volle Punktzahl, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Ein flüssig und spannend geschriebener Roman mit interessanten Hauptfiguren. Leider wird der zweite Teil wohl noch etwas auf sich warten lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu langatmig..., 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Ich kann meinen kritischen VorrezensentInnen teilweise leider nur zustimmen - das Buch begann wirklich vielversprechend und ich habe mich schon sehr gefreut, als ich den Umfang von über 700 Seiten sah! Aber nur das erste Drittel ist wirklich mitreißend und spannend geschrieben, die Hauptakteure sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar.
Mit Ankunft auf dem Schloss wandelt sich leider die Geschichte: Elea hat ab da ständig Klöße im Hals, weint immerzu, ist häufig verzweifelt und schläft die meiste Zeit über... das hat mich manchmal ganz schön geärgert, aber ich habe trotzdem weiter gelesen, weil der Schreibstil der Autorin mir gut gefällt und ich natürlich neugierig auf den Drachen war, der erst fast ganz zum Schluss aufgetaucht ist.
Ich meine, ich brauche keine "perfekten" Charaktere in einer Geschichte, dass alle immer so furchtbar gut aussehen ist mir manchmal schon "too much"... ;) ... aber so hilf- und machtlos wie Elea sich nach der ersten Reise verhalten hat, das passte m.E. gar nicht zum Beginn der Geschichte.
Das Nutzen ihrer "Gabe" versetzt sie immer in tiefen Schlaf, das habe ich schon verstanden - aber der Geschichte zuträglich ist diese "Tatsache" leider nicht unbedingt.
Grammatik- und Rechtschreibfehler gab es auch einige, die das Lesevergnügen für mich etwas geschmälert haben.
Nichtsdestotrotz werde ich die Fortsetzung lesen, gespannt wie es weiter geht bin ich schon. :)
Eine Bitte, die hoffentlich nicht anmaßend ist, hätte ich an die Autorin: liebe Christina Matesic, bitte überdenken Sie die Häufigkeit, mit der Sie die Formulierung "von jetzt auf nachher" nutzen! Die ist für mich gefühlt mindestens auf jeder 2. Seite vorgekommen.
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4.0 von 5 Sternen Schöne Fantasy, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Elea, durch eine Prophezeiung vor hunderten von Jahren zur Drachenreiterin und Retterin der Welt bestimmt, aufgewachsen in einer (Adoptiv-)Familie, ist ziemlich furchtlos, kann schießen, mit Tieren kommunizieren, ist ziemlich gut zu Fuß und sieht dazu noch verdammt gut aus (wovon sie natürlich selbst keine Ahnung hat).
Sie wird vom brutalen, starken, natürlich gutaussehenden, zum bössein gezwungen "Bluthund" Mael auf Geheiß des Königs und dessen Zauberer brutal entführt, um den letzten lebenden Drachen zu finden und für deren Zwecke zu nutzen. Die Handlung beschreibt die Reise vom Ort der Entführung zur Hauptstadt und die anschleißende Suche nach dem Drachen beschrieben.

Die Identifikation mit Elea und auch mit Mael gelingt relativ schnell, da sie gut geschildert sind und trotz aller Einzigartigkeit durchaus menschliche Schwächen haben.
Obwohl alles etwas klischeehaft ist, läßt sich das Buch gut lesen und die Spannung läßt auch bis zum Ende kaum nach. Kaum deshalb, da es doch etliche Längen gibt, die den Lesefluß und damit die Spannung "ausbremsen". Ich glaube die eine oder andere Kürzung, vor allem in den letzten 2 Dritteln des Buches, hätten dem Werk gut getan.
Mal sehen wie es im nächsten Teil weitergeht.
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5.0 von 5 Sternen „Elea rennt“ oder „Fantasy – allzu menschlich“ – Empfehlung keines Fantasy-Fans, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Elea ist anders. Statt herausgeputzt den geschlechtsspezifisch-unterstellten Beschäftigungen nachzugehen, verbirgt sie ihre anmutige Gestalt unter derber, praktischer Kleidung und ihr besonders schönes, buchstäblich zauberhafte Haar stets unter einer Kopfbedeckung, erklimmt Bäume, ist geschickt im Umgang mit Pfeil und Bogen und läuft – ja rennt – für ihr Leben gern.

In der Natur ist Elea daheim, kennt jeden Winkel des tiefen Waldes und kann sich mit allen Tieren, ob Wild-oder Haustier, verständigen. Sie ist aber nicht nur „anders“, sondern auch ein besonderes Mädchen – auserwählt, ein bedeutungsschweres Schicksal zu erfüllen. Darauf weisen nicht allein ihre lumineszierenden Haarsträhnen und das Mal auf ihrem Rücken hin:

Nach ihrem achtzehnten Geburtstag wird der hübschen Elea ihre Bestimmung in Form einer schriftlichen Prophezeiung in einer geheimnisvollen Schatulle offenbart: sie soll als eine Drachenreiterin die Menschheit vor der drohenden Dunkelheit retten.

Elea entpuppt sich als ein Adoptivkind, da ihre leiblichen Eltern, bei denen es sich um geheimnisvolle Drachenreiter handelte, sie einst von sich geben mussten.

Doch sie hat keine Zeit, die schwerwiegende Schicksalskunde zu verarbeiten: Schon haben sich Reiter des Königs auf die Suche nach ihr begeben, darunter der im ganzen Reich gefürchtete schwarze Maskenkrieger Maél, die „Blutbestie“. Eleas besondere Gaben reichen auf ihrer Flucht nicht aus, dem schrecklichen, dämonisch-metaphysischen Reiter mit der Maske zu entkommen und ein neues, abenteuerliches, emotionales Kapitel in ihrem bisher eher beschaulich verlaufenen Leben nimmt seinen Anfang…

Ich bin kein Liebhaber dieses Genres. Meine Phantasie entzündet sich viel folgenschwerer an historischen Memoiren, elysischen Skulpturen und arkadischen Gemälden. Freilich geriet auch ich spätestens nach den „Herr der Ringe“-Verfilmungen beeindruckt in die Welt des genialen Tolkiens, ohne jedoch zum „Fan“ zu mutieren.
Warum hat mich dieses Buch auch als Nicht-Fantasy-Fan dennoch so angesprochen?

Liegt es am äußerst gelungenen Cover, auf dem ein kalligrafisch hochwertig ausgearbeitetes „E“ so kunstvoll auf „Elea“ einstimmt?

Die Bedeutung des Urelements Feuer zieht sich – einmal grafisch umgesetzt - konsequent vom Titel beginnend über die einleitende Lyrik durch das Buch, genauso wie es auch das Schicksal der Hauptfigur bestimmt. In der Mitte der Grafik ist das allsehende Auge platziert, Symbolik der Freimaurer, Illuminati, des ägyptischen Horus, hier jedoch ohne Anspielung auf die heilige Dreifaltigkeit (Pyramide, Dreieck), sondern frei schwebend in den Flammen.

Der Drache steht als Symbol des immerwährenden Konfliktes des inneren und äußeren Menschen für das Leben schlechthin. Ein sich bewegender, sich wendender Drache ist oft der Hinweis auf bedeutsame Wendungen im Leben des betreffenden Menschen. Doch hier ist der Drache auf den Kopf gestellt und charakterisiert sehr treffend Eleas Schicksal, das ihr Leben ebenfalls buchstäblich auf den Kopf stellt.

Liegt es an der einfachen und verständlichen Sprache der Autorin?

Die durch diesen Schreibstil gewonnene Neutralität passt gut zu dem unbestimmten zeitlichen Rahmen, in dem die Geschichte spielt. Ich bevorzuge selbst einen vollkommen anderen Ausdruck und würde diesen Stil gar nicht zustande bringen, umso mehr bin ich von der Form einer „Zeitlosigkeit“ beeindruckt, die der Phantasie der Leser keine Grenzen aufweist.

Tempo und Spannungsaufbau empfinde ich dem großen Werk als angemessen, wobei Überraschungseffekte und unerwartete Wendungen weitestgehend durch regelrechte Metamorphosen der Hauptfiguren ersetzt werden. Die Autorin überstürzt nichts, sondern verweilt oft in liebevollen Details, deren Bedeutung sich z.T. erst später in der Handlung offenbart, wie das mit den Kohlezeichnungen von Breanna, Eleas Adoptivmutter, der Fall ist.

In der Beschreibung von Eleas Heim werden diese detailliert vorgestellt und verstärken das Geborgenheitsgefühl, das die Adoptivtochter hier erfährt. Wie sich dieses Positivum ins Gegenteil verkehren kann, wird eindrucksvoll beim Eintreffen des schwarzen Maskenkriegers geschildert, der u.a. auf diesen Zeichnungen wertvolle Informationen über sein Opfer findet, die er für das Erreichen seines grausamen Ziels verwerten kann.

Die Namen der Hauptfiguren Elea und Maél könnten für eine Fantasygeschichte, hermeneutisch betrachtet, nicht passender ausfallen - die „Andersartige“ und der „Prinz“.

Oder liegt es an der Art und Weise, mit der sich dieses Buch von den (wenigen mir bekannten) Standards unterscheidet?

Während sich bei der Erwähnung des Ringes um den Hals, dem allsehenden Auge des Schatullensteins und des schwarzen Reiters unweigerlich die Nähe zu Tolkien & Co. aufdrängen möchte, schafft es die Autorin dennoch, ihren ganz eigenen Weg einzuschlagen. Bald sind die Reminiszenzen an andere Werke des Fantasy-Genres verblasst und die Figuren um „Elea“ beginnen ihr eigene Geschichte zu erzählen…

Begeistert hat mich das „Allzumenschliche“ in der Erzählung, das in der Schilderung von unerschütterlichem, oft überirdischen Heldentum so oft auf der Strecke bleibt. Da hackt der wütende Kellen in hoffnungsloser Verliebtheit in seine Adoptivschwester Elea sinnlos das mühsam aufgestapelte Holz und striegelt die Pferde wund, ein bescheidenes Eintopfessen im Kreise der Familie wird zum schicksalhaften Abschiedsmahl, im Fluchtgepäck von Elea befinden sich Wechselkleidung und Unterwäsche (in welchem großen Fantasybuch benötigt der Held solche Profanitäten?).

Die Autorin beweist großen Mut, sich mit einem so umfangreichen, zeit-und fleißintensiven Werk im hoffnungslos überfüllten Fantasy-Genre behaupten zu wollen. Da sich ihre Geschichte aber erfreulich differenziert und viel eigenes Potential aufzeigt, wird ihr das sicher gelingen.

Ich denke, dass alle beschriebenen Kriterien letzlich zum summum bonum führen und empfehle dieses Buch mit bestem Gewissen!
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3.0 von 5 Sternen Zauberhafte Geschichte, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Elea: Die Träne des Drachen (Band 1) (Kindle Edition)
Positiv an diesem Roman sind mir aufgefallen:
Klar gezeichnete Charaktere; wunderschöne Namensgebungen, sehr phantasievoll
Leider negativ:
Die Protagonistin ist zwar eine Farinja, eine Hexe der guten Gefühle, aber sie scheint ein wenig masochistisch veranlagt zu sein. Sie muckt zwar ab und an auf, lässt sich von der Männerwelt aber immer wieder bestimmen. Das Buch hat zeitweilig zu viele Längen, eine etwas straffere Struktur würde dem Werk gut tun. Trotz dieser Kritikpunkte freue ich mich auf Teil 2. Hoffentlich etwas komprimierter.
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Elea: Die Träne des Drachen (Band 1)
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