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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In schöner Regelmäßigkeit...
sprich, alle sechs Jahre, beehrt und die Indieinstitution aus Bayern, The Notwist, mit einer, neuen, Platte.

Und in eben dieser Regelmäßigkeit liefert die Truppe eben auch kleine Meisterwerke ab. So auch mit Close to the Class.

Schon der Opener Signs zeigt wohin die Reise geht, nämlich in feinste Electro-Indie-Popgefilde die beim...
Vor 7 Monaten von Kleinerhobbit33 veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend für einen Fan der Band!!!
Obwohl dieses Album gerade abgefeiert wird, wie auch der Vorgänger ("The Devil, You and Me"), welcher ähnlich daherkommt, bin ich maßlos enttäuscht.
Abgesehen von dem Song "Kong" fehlt es mir hier etwas an Saft und Kraft der früheren Tage. Hiermit meine ich nicht mal unbedingt die Notwist-Alben, welcher in der Frühzeit...
Vor 6 Monaten von enin veröffentlicht


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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In schöner Regelmäßigkeit..., 21. Februar 2014
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass [Vinyl LP] (Vinyl)
sprich, alle sechs Jahre, beehrt und die Indieinstitution aus Bayern, The Notwist, mit einer, neuen, Platte.

Und in eben dieser Regelmäßigkeit liefert die Truppe eben auch kleine Meisterwerke ab. So auch mit Close to the Class.

Schon der Opener Signs zeigt wohin die Reise geht, nämlich in feinste Electro-Indie-Popgefilde die beim ersten hören sicherlich nicht einfach zu verarbeiten sind. Auch wenn ich diese, für mich fast, ausgelutschten, Begriffe vermeiden wollte. Aber es pluckert, fiept und gurgelt einfach zu fein.

In diesselbe Kerbe haut der folgende, Namensgebende Titelsong, Close to the Class. Eine elektronisches Meisterwerk, aufgepeppt mit synthetisch klingenden Percussions. Diesen gab es auch als Vorabsingle, eine clevere Wahl der Band, macht dieser doch Bock auf mehr. Und das bekommt man dann auch.

Doch die Bayern beehren uns nicht nur mit diesen, überragenden, elektronischen Spielereien eines Martin Gretschmann, nein, auch die Gitarren kommen natürlich nicht zu kurz.

Das zeigt das geniale Kong auf. Zu Beginn eine reine Indiegitarrennummer mit dezenter elektronischer Untermalung und Falsettartigem Gesang von Markus Acher, steigert sich das Stück mit Computerstreichern und Gretschmanns Elektrosounds, zu dem Highlight, der Hymne, des Albums auf. Von diesem Song kann ich einfach nicht genug bekommen, vereint er eben alles was man an der Band lieben gelernt hat.

Und auch in den folgenden Songs ist kein Qualitätsabfall zu bemerken. Zu entdecken gibt es viel, aber eben auch viel zu erarbeiten. Die Ideen und Melodien entfalten sich nicht gleich, das macht die Sache, für mich, aber nur noch spannender.

Songs wie Casino oder das darauf folgende From One Wrong Place To The Next klingen erst einmal kühl, verworren und überhaupt nicht zugänglich. Nach mehreren Durchgängen offenbart sich aber auch deren Schönheit, deren versteckte Melodien und auch der etwas schräge Gesang Achers macht aus diesen Songs eben was besonderes.

Und so schaffe es The Notwist, schon wieder, auf Albumlänge nicht nur zu überzeugen, sondern zu begeistern.

Die zwölf Songs sind spannend, überraschend, aufregend und zum Teil eben auch zum sterben schön, wie das, bereits erwähnte Kong.

Trotzdem wird sich das ein oder andere Ohr mit diesem Output der Weilheimer erst einmal schwer tun, diesen sei aber gesagt, es lohnt sich am Ball zu bleiben. The Notwist erfinden sich eben wieder neu...und trotzdem hört man an jeder Stelle mit wem man es zu tun hat.

Der einzige Wehrmutstropfen ist die Tatsache dass es eben nun wieder sechs Jahre dauern wird bis wir neues aus dem Hause, The Notwist, zu hören bekommen

Dringende Kaufempfehlung

Update: zum Vinyl. Dieses kommt mit zwei 180 Gramm Scheiben, kein Gatefold. Die Innenhüllen sind aus stabilem Karton, die Songtexte sind aufgedruckt. Von vier Seiten sind nur drei bespielt, aufd er vierten sind Albumtitel, Banname und noch ein Text eingeprägt. Die Soundqualität ist gut, kein knacken oder sonstige Störgeräusche sind wahrzunehmen.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für kurze Zeit, 21. Februar 2014
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Das schreibt sich immer so leicht dahin – sechs Jahre warten, neue Platte, alles super, weiter geht’s… Dabei darf und muss man schon mal innehalten, wenn die Weilheimer Blosn um die Gebrüder Acher nach längerer Pause eine Arbeitsprobe abliefert und diese wieder, schon wieder und lange vor Erscheinen als Meisterwerk gefeiert wird. The Notwist gelten hierzulande nicht ohne Grund als heilbringende Konstante und Phänomen gleichermaßen, argwöhnisch beäugt, weil sie geschafft haben, woran andere sich oft mit übermäßiger Anstrengung seit Jahren erfolglos abarbeiten – sie sind eine eigenständige Marke, sie klingen nicht “wie”, sondern setzen den Maßstab und zitieren sich maximal selbst. Die Aufmerksamkeit, die ihnen seit Jahren zuteil wird, verdienen sie sich – erstaunlich genug – ausschließlich mit musikalischen Nebengeräuschen, man nimmt die fünf meistenteils als eher scheue Heimwerker wahr, die nur dann in Erscheinung treten, wenn Platte und Tour es notwendig machen. Danach treten sie wieder bereitwillig zurück in den Halbschatten, das große, das laute Rad sollen ruhig andere drehen.

“Close To The Glass” ist wieder solch ein Monolith geworden, so wie auch “Shrink” und “Neon Golden” schon welche waren, beileibe nicht umstürzlerisch oder zeitgeistig, sondern auf angenehme Art wiederzuerkennen und doch behutsam und klug verändert. Es finden sich mit “Casino”, "Kong" und “Run Run Run” Stücke darauf, die auch schon vor einigen Jahren entstanden sein könnten, andere wie der trocken wummernde Titelsong oder das sorgsam geschichtete “Into Another Tune” weisen ein neues und auf’s Neue bezauberndes Klangspektrum aus. Es ist immer wieder faszinierend, wie The Notwist für jeden ihrer Songs immer gerade das Nötige tun, um ihn dauerhaft am Schwingen zu halten – mögen die Töne wie in den ersten Takten von “Signals” zunächst noch scheinbar ziellos umherstolpern, sie folgen alle einem streng ausgeklügelten Muster und finden am Ende stets zu einer beeindruckenden, harmonischen Gesamtheit.

Im oberbayerischen Hinterland hat man bekanntlich das analoge Knistern zum digitalen Stilmittel erhoben, Ähnliches gilt für das Quietschen, was entsteht, wenn Finger über das verzwirbelte Metall von Gitarrensaiten gleiten – hier für “From The Wrong Place” einmal mehr kunstvoll geloopt. Dass sie aber durchaus auch noch, ganz im Sinne ihrer Wurzeln, dem Noise und dem Feedback huldigen können wie bei “Seven Hour Drive”, darf zwar überraschen, heißt aber eigentlich nur, dass laut nicht gleich billig sein muss. Schlussendlich bleiben sie doch eher als detailverliebte Feinmechaniker in Erinnerung, die auch einen mehr als achtminütigen Instrumentaltrack (“Lineri”) nicht scheuen, wenn er denn in ihr Konzept passt. Dem Zuhörer bleibt die Bewunderung, vielleicht sogar Hochachtung und den ganz Aufgeweckten die Möglichkeit, dem Glücksgefühl bei einem der wenigen Liveauftritte in diesem Jahr etwas Nachhaltigkeit zu verleihen. mapambulo:blog
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komisches Ding - und dann doch: KLICK ab ins Ohr., 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Welch große Freude. Notwist. Neues Album. Hmmmm lecker.

Dann die Ernüchterung beim ersten anhören der Platte. Was bitteschön soll das denn? Nichts ist gefällig, nichts erschließt sich. Unverschämt. Zugegeben: Ich bin enttäuscht - bei Erstverkostung wirkte das ganze dann doch eher langweilig. Rotzfrech: Da machen die Jungs schon das dritte Album auf City Slang und mit meinem bescheidenen Fusselhirn denke ich an die kommerziellen Nummer, wie sie teilweise auf Neon Golden zu finden waren. Hätte mich gefreut...

So also nicht. Aber mal ehrlich, selbst die eingängste Platte von the Notwist hat bei mir Zeit gebraucht um reinzurutschen. Ich will jetzt auch gar nicht Schubladen aufmachen. Und ich erinnere mich: Vor allem Shrink stieß mich sowas vor den Kopf und dauerte ziemlich lange und dann doch auf einmal: "Bombe, wie genial ist das denn?"

Und das ist auch ganz gut so. Notwist machen es - und davor sollte man den allerhöchsten Hut ziehen, den man zur Verfügung hat - auf ihre eigene Art: Nicht nur was die Zeitspanne angeht (6 Jahre, da kann man als Fan schon Entzugserscheinungen bekommen) sondern eben auch was man von einer unter einem größeren Label im Vertrag stehenden Band nicht erwartet: etwas ganz Eigenes. Dafür kann man beiden Parteien wirklich nur danken. Soviel Raum ist sicherlich nicht die Normalität im Musikgeschäft und deswegen schlichtweg großartig.

Und dann doch: KLICK. Ab ins Ohr. Es soll gesagt sein, dass die Scheibe von mal zu mal interessanter wird - diese Platte wächst. Ob es an dem elektronischen Part von Gretschmann liegt oder an dem diesmal noch reduzierteren Gesang von Acher weiß ich nicht. Aber es webt sich irgendwie zusammen, das spüre ich von mal zu mal (schätze, dass ich jetzt 10 Runden durch habe) immer mehr. Ohne hier auf spezielle Stücke eingehen zu wollen (ich gehöre zu dem Typ, der so eine Scheiben am Stück hören will, bis ich alles kapiert habe). Einzelne Tracks rauszupicken und zu rezensieren ist zwar ok, aber ich persönlich halte das für anfänglich die schlechteste Art ein Gesamtpaket zu beschreiben. Fürchtet euch vor Leuten, die euch voreilig (gleich nach erscheinen einer Konzept-Platte) Anspieltipps unterjubeln wollen. Das ist nämlich nie repräsentativ für die ganze Scheibe.

Im Groben und Ganzen machen Notwist genau das, was richtig ist: Genau Ihr Ding. Und ich stimme mit der hier veröffentlichten Rezension überein: Sie sind nicht mehr so rotzig und rockig wie damals. Sie sind aber auch nicht mehr so jazzig wie seit dem blauen Album und vor allem nicht mehr so poppig wie auf dem roten Album. Bumms: Notwist wachsen eben. Sowie der geneigte Zuhörer hoffentlich auch. Sie sind und bleiben aber immer noch unverwechselbar und sich vor allem selber treu. Das wirkt zumindest auf mich zutiefst ehrlich. Immer das gleiche machen ist ja nett: Aber spätestens seit Jamiroquai weiß ich dass Kontinuität eben auch gepflegt auf den Sack gehen kann. Kennst du ein Album, kennst du eben alle. Diesen Fehler haben Notwist bisher noch nie gemacht.

Von mir vier Sterne. Einerseits weil ich keine Amazon-5-Sterne-Lemming-Bewertung abgeben will, anderseits weil dieses Album schlichtweg Zeit braucht bis es vollkommen drin ist. Wenn man sich aber darauf einlässt, dann wird man von Close to the Glass nicht enttäuscht, sie wächst sozusagen zur vollen Punktzahl heran.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fluides Musikerlebnis, 12. März 2014
Von 
Michael Konitzer "mak" (Erding Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Wer erinnert sich noch an so etwas Antiquiertes wie ein Langwellensender. Das war einst ein besonders abseitiges Vergnügen. Aus dem Radio kam wie von Geisterhand gerührt ein ebenso wirrer, wie betörender und im besten Fall in Trance versetzender Mix aus statischen Geräuschen und Rhythmen, aus Melodie- und Sprachfetzen aus aller Welt und seltsamen Modulationen heraus. Ich habe es einst als Kind geliebt, auf diese Weise wie per Zufallsgenerator die Welt in mein Kinderzimmer zu hören. Des Nachts, wenn ich längst hätte schlafen sollen.

An diese Zeit und diese Erlebnisse fühle ich mich immer wieder auch versetzt, wenn ich das neue Meisterwerk von the Notwist höre. (Ob die einst auch Langwelle gehört haben.)

Was ich an dieser Musik so liebe, ist die weitgehende Aufgabe konventioneller Sound- und Melodiestrukturen. Stattdessen gilt es sensibel den kleinen Klang- und Melodieverschiebungen hinterher zu hören, den Rhythmus-Minimalismus zu genießen. Notwist gelingt es so ganz neue Freiräume für das Musikerlebnis zu eröffnen. Songs sind Erlebnisräume, keine gestanzte Klangfolgendiktatur. Sie sind in dieser fluiden Auffassung von Musik mehr als zeitgemäß, sondern eher der Zeit voraus. Und trotzdem - oder gerade deswegen so gut hörbar.

Wie so etwas ausgerechnet in Weilheim entstehen kann ist eigentlich unerklärlich. Außer the Notwist haben tatsächlich auch einst Langwelle im Radio gehört...
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 2. März 2014
Von 
musicpeterpan "musicpeterpan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Ja, endlich sind sie wieder da, obwohl sie ja nie weg waren, denn sie pflegen ja auch ihre Nebenprojekte. Doch jetzt ist wieder Notwist-Zeit angesagt und wie. Vom ersten Album an verfolge ich nun diese außergewöhnlichste aller deutschen Bands der letzten Jahre und trotzdem schaffen sie es immer noch mich zu überraschen, so auch wieder auf diesem Album.
Schon der erste Song "Signals" klingt irgendwie anders als gewohnt, das könnte auch von einem Album von Gretschmann kommen. Zum gewohnten Gesang Michael Achers zirpt und quietscht es ganz geheimnisvoll aus allen Lautsprecherecken, dass es eine wahre Freude ist. Aus diesem etwas verschrobenen Sound schält sich nach einiger Zeit ein gar wundervoller Ohrwurm heraus, super.
Doch dann wird die Idylle jäh und ganz heftig und grausam unterbrochen. Ein garstiger Technosound macht sich breit und treibt alles vor sich her, hier werden keine Gefangenen gemacht und das ist auch gut so, ungewohnt vielleicht für Notwist, aber klasse!
Mit "Kong" kommt ein von Liveauftritten altbekannter Song und der erste, der so richtig nach alten Notwist klingt, ein toller Ohrwurm dazu, der dich schon nach dem zweiten Hören nicht mehr loslässt.
"Into Another Tune" ist ein hypnotischer Ohrwurm mit celloartigem Sound und toller Percussion.
"Casino" klingt wieder altvertraut und gehörte sofort zu meinen Lieblingen, ein gefühlvoller Song , genau richtig, um bei den ersten warmen Sonnenstrahlen faul und träumend auf der Wiese zu liegen.
"From Wrong Place To The Next" ist von der Stimmung und Klasse her ähnlich aber elektronischer und mit feinen Effekten versehen.
Bei "7-Hour-Drive" frönen sie ihrer Vorliebe zu trashigen Gitarrensounds ala Dinosaur Jr. oder ähnlichem. Dann ein kleines Soundzwischenspiel.
Mit "Run Run Run" kommt wieder so ein Ohrwurm, wie ihn nur Notwist hinbekommen. Da wird mit minimalsten musikalischen Mitteln ein derartiger Hammer von einem Song hingeknallt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Am Ende möchte man, dass der Song niemals endet. Das nenne ich genial, so etwas können nur ganz ganz wenige! Hohes Suchtpotential!
Dieses war der neunte Streich, doch der zehnte folgt sogleich, könnte man in Anlehnung eines wohlbekannten Märchens verlauten lassen, denn mit "Steppin In" geht es in fast gleicher Form und Qualität weiter. Wahnsinn diese Jungs.
Dann werden wir mit "Lineri" konfrontiert, einem für Notwist Verhältnisse wieder ungewohntem Song und Sound. Ich habe lange gebraucht bis ich mich an ihn gewöhnte und bis ich ihn ins Herz geschlossen habe, aber jetzt ...... Ein wunderbarer chillier Song der einfach so dahinzuschweben scheint. Aus dem Nichts kommend und ins Nichts gleitend, umschließt er dich wie eine warme Wolldecke vor dem knarzenden Feuer des offenen Kamins in einer kalten Winternacht. Einfach nur schön.
Mit "They Follow Me" folgt schon der letzte Song des Albums und er schließt von der Stimmung her nahtlos an "Lineri" an, nur diesmal mit Gesang und mindestens genau so toll.
Für mich war dieses neue Notwist-Album nach dem ersten Hören etwas enttäuschend und wirkte auch zerrissen wegen der unterschiedlichen Sounds und Stile, aber spätestens nach dem dritten Hören kann ich nicht mehr loslassen von diesem überragenden Werk. Für mich eines der allerbesten Alben aller Zeiten.
Hier habe ich, wie sonst nur äußerst selten, so ein wundervolles Gefühl der Zeitlosigkeit und möchte immer wieder die Repeattaste drücken, weil ich mich fühle als würde die Zeit still stehen und das ist ein ungeheuer schönes Gefühl und das größte Kompliment das ich einer Band machen kann.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und knapp!, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Nun ist sie also da... endlich. Ich habe sie zu Beginn zweimal nebenher laufen lassen, und ganz ehrlich: hier und da war es doch etwas befremdlich für mich. Aber das Gleiche hatte ich bei den Vorgängern auch...
Jetzt, nach dem dritten Durchlauf (über KH: und wieder muss ich feststellen, das einem so viele Details verloren gehen, wenn man NICHT über KH den Klängen der Künstler lauscht), hat es mich schon gepackt. The Notwist machen meiner Meinung nach zeitlose Musik; ähnlich wie die letzten Radiohead-Werke (dafür nicht abstrafen!). Musik, die mir mit Sicherheit auch in 20 Jahren noch gefällt. Also: Künstler untersützen und kaufen - in welcher Variante auch immer.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend für einen Fan der Band!!!, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass [Vinyl LP] (Vinyl)
Obwohl dieses Album gerade abgefeiert wird, wie auch der Vorgänger ("The Devil, You and Me"), welcher ähnlich daherkommt, bin ich maßlos enttäuscht.
Abgesehen von dem Song "Kong" fehlt es mir hier etwas an Saft und Kraft der früheren Tage. Hiermit meine ich nicht mal unbedingt die Notwist-Alben, welcher in der Frühzeit der Band sehr gitarrenlastig waren, sondern Vorgänger wie "Neon Golden" und "Shrink".
An diese zuletzt genannten Super-Alben reicht die neue Scheibe überhaupt nicht heran. Viel zu langweilig, wenn auch nicht unbedingt eintönig. für Freunde der soften und behäbigen Musik vielleicht interessant...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativ !, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close To The Glass (MP3-Download)
Eine tiefe Melancholie trifft auf eine fröhliche, quicklebendige Instrumentierung. Eine analoge Geräuschkulisse trifft auf neue Indie-Töne. Endlich wieder eine Band mit einem ganz eigenen, unverbogenen und coverfreiem Sound. Alles KONG !
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5.0 von 5 Sternen Alles ok, 17. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass [Vinyl LP] (Vinyl)
Hierbei handelte es sich um ein Geschenk. Ich habe keinerlei Beschwerden erhalten (was bei Geschenken allerdings auch eher unüblich ist), deshalb gehe ich davon aus, dass der Empfänger zufireiden ist.
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5.0 von 5 Sternen ich mags, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
der absolute hit ist natürlich kong. die lieder sind unterschiedlich, mal mehr elektro, mal mehr gitarre.
schönes layout, schön mattes papier.
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Close To The Glass
Close To The Glass von The Notwist
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