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3,7 von 5 Sternen173
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am 8. Februar 2015
Es enttäuscht mich, wenn ich hier die vielen negativen Rezessionen lese. Zunächst einmal möchte ich sagen, was HIMYM für mich bedeutet: ich finde die Serie grandios, ich sehe mir HIMYM an wenn ich gut drauf bin, ich sehe mir HIMYM an wenn ich schlecht drauf bin, ich sehe mir HIMYM an wenn ich krank bin... Es ist einfach meine Lieblingsserie, von Anfang bis Ende. Spoiler: Die letzte Staffel zeigt ausführlich die letzten Augenblicke, bevor Ted seine Tracy trifft. Gespickt ist das Ganze mit kleinen Geschichten , die mehr oder weniger die ganze Serie nochmals repasieren lässt unter dem Rahmen von Barneys und Robins Hochzeit.

Die Ganze Serie ist gefüllt mit genialen Momenten und Weisheiten, die so nah am echten Leben sind, dass ich so oft gelacht und geweint habe. Die letzten drei Folgen sind wahnsinnig emotional. Vor allem zeigt doch gerade das Ende, dass es nicht immer ein Happy End im Leben gibt und man das Beste daraus machen muss. Alles in Allem: HIMYM <3 DIE BESTE SERIE ALLER ZEITEN!
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am 31. August 2015
Die beste Staffel von allen

Für viele war diese Staffel enttäuschend, da sie sich mehr erhofft hatten. Ich nehme an, das betrifft vor allem jene, die der Serie über 10 Jahre gefolgt waren. Die wirklich nur immer eine Woche später erfuhren, wie es weiterging. Ich dagegen zog mir sämtliche Staffeln via Amazon Instant Video in wenigen Wochen komplett rein. Und daher habe ich wohl auch einen recht guten Überblick. Deshalb sage ich: die neunte ist die Beste.

Verständlicherweise umstritten, da sie wohl an so manchen Zuschauererwartungen vorbei ging. Warum?
Ja, diese Staffel hätte es eigentlich gar nicht geben sollen, denn die Autoren hatten nur bis Staffel 8 geplant. Die neunte wurde dann "drangeklebt", weil die Serie so verdammt erfolgreich lief. Und so manche denken jetzt, das könne allein deshalb nichts sein. Weit gefehlt. Die Autoren waren nun von ihrem eigenen Exposé Zwang befreit und konnten voll aufdrehen. Und so bietet diese Staffel, neben viel Romantik und Herzschmerz aber auch einige der witzigsten Einfälle überhaupt und verbindet gekonnt alle Running Gags miteinander.

Diese Staffel hat als Zeitrahmen nur ein Wochenende. Dieses eine Wochenende in 24 Folgen einzupassen erforderte ein Höchstmass an dramaturgischer Logistik. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die Autoren vor Scrapboards sassen, Timelines hin- und herschoben oder auch Excel benutzten, um den Überblick zu behalten. Ich kann mir das vorstellen, weil ich selber so arbeite. Die ganze Staffel arbeitet auf einen gut geplanten Höhepunkt hin: die Hochzeit und die Sekunde, in der Ted die Mutter zum erstenmal sieht. Damit dieser Moment wirklich magisch wird, wurde hinter den Kulissen meisterhaft gezaubert.

How I met your Mother arbeitete von Anfang an mit einem Konzept, welches man in Schreibseminaren als Teufelswerk serviert bekommt. Es gibt dort ungeschriebene Gesetze fürs Drehbuchschreiben, die da lauten: Meide Rückblenden wie die Pest, setzte nie einen Erzähler ein, das ist ein Armutszeugnis an deine Fähigkeit alles durch Bilder zu beschreiben. HIMYM tut beides und das mit Bravour. Die ungemein vergnügliche und herausragend geschnittene Erzählform in X Verschachtelungen, Rückblenden, Dichotomien (Parallelhandlungen) stellt für mich den Kulminationspunkt einer narrativen Kunst dar, die in

Filmen wie "Pulp Fiction" oder "Jackie Brown" ihren Anfang nahm. Weg von der streng linearen Erzählung, hin zur komplexen und verzweigten
Schichtendramatik. Dieses Sujet wurde von HIMYM bis zur Perfektion ausgereizt: und das dann am allerbesten in der neunten Staffel.
Auch was die gewohnte Witzigkeit der Serie angeht, gibt es für mich ein paar Höhepunkte:

- die fulminante Autofahrt mit Marshal und Daphne
- die Klapsgiving "Kill Bill" Parodie mit dem Klapsberg und den 3 Meistern der Klapsologie
- die Auftritte der Mutter in vergangenen Begegnungen
- der besoffene Barney, der nun endlich in allen Fragen die Wahrheit sagt
- der Geist im Hotelzimmer

und viele mehr. Es wimmelt nur so von köstlichen Gags.

Leider fehlgeschlagen eine Folge, auf die ich mich am meisten gefreut hat, nämlich die, in der nur in Reimen gesprochen wird. Das liegt aber an der Synchro, denn Poesie lässt sich unfassbar schwer übersetzen. In englisch ist es ein Feuerwerk von Gags.

Und der beste Running Gag: das Amulett. Einfach sagenhaft romantisch.

So, nun zu den letzten beiden Folgen, dem Finale. Da habe ich vorher viel drüber gelesen, vieles war extrem negativ. Nachdem ich sie nun gesehen habe, kann ich sagen, dass hier die Autoren einfach mal wieder viel klüger waren, als die Zuschauer. Natürlich geht es um Robin. Was denn sonst? Die Tochter bringt es auf den Punkt: Dad, du erzählst uns stundenlang nur von Robin und unsere Mutter kommt kaum drin vor, natürlich gehts um Robin, was denn sonst? Und jedem wird klar, dass es diesmal auch wirklich klappen wird, mit den beiden, denn auch Robin hat ja längst erkannt, was sie an Ted hat.

Es ist zwar schade für die Romanze mit der Mutter. Die so unglaublich süsse, witzige und geistreiche Tracy, die mir sofort ans Herz gewachsen war. Aber das ist eben nicht wirklich die Prämisse der Serie. Im Grunde sollte sie heissen "How I met your (Step)Mother". Und das ist Robin.
Zugleich führt dieser Schluss die viel zu romantisierende Glaubensmaxime Teds ad absurdum: dass da draussen irgendwo "die EINE" wartet. Es gibt eben nicht "die eine" oder "den einen". Wir können viele Menschen lieben, und das von ganzem Herzen. Das macht letztlich die Aussage der ganzen Serie rund.

Das Leben ist eben kein vom "Universum" gesteuertes Kammerspiel, in welchem jeder eine vorbestimmte Rolle hat. Nein, es ist voller Zufälle, Irrungen und unerwarteter Wendungen. Noch deutlicher kann man es nicht sagen. Dies ist keine verkappte nihilistische Botschaft, sondern ein Bekenntnis zur puren Zufälligkeit der Dinge. So wie unser Universum nicht "nach Plan" entstanden ist, so verläuft auch unser Leben nicht "nach Plan". Sanfter kann man diese Erkenntnis nicht verpacken, ohne alle "Schicksalsgläubigen" in die Schranken zu weisen.

Das, was letztlich zählt, nämlich die Liebe, die wir empfinden. Die das Leben erst lebenswert macht, das ist die Kernaussage am Schluss. Ted kann sich keine besseren Kinder wünschen, denn sie haben erkannt, was jetzt zu tun ist. Und drängen ihn dazu, endlich den Traum zu leben, den er immer angestrebt hat. Traumfrau Tracy hin oder her. La Vita est a desso.

Also deswegen: 5 Sterne.
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am 26. Januar 2015
Da ist sie endlich, die finale Staffel.
Ich kann es schon etwas verstehen, dass manche hier sagen, dass HIMYM mit der Zeit schlechter wurde.
Denn die Serie hat sich definitiv gewandelt. Von der Gute-Laune-Sendung zu einer mit teilweise ziemlich traurigen Momenten!
Und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Doch mir gefällt diese Wandlung grade gut. Es gibt zahlreiche poetische Momente, die einfach vom Leben erzählen.
(SPOILER- Als Ted z.B. Robin endlich loslassen will und sie davonschwebt. Da kann einem schon mal ne Träne kommen -SPOILER)

Deswegen find ich es schon ziemlich stumpf von manchen, zu sagen das Ende sei schlecht. Nur weil es eben kein super positives Ende ist. Ich finde es gut, denn so spielt das Leben halt. Nix ist sicher.. ;)
Außerdem gibt es natürlich immer noch einige sehr lustige Momente, wie wir es von Sitcoms gewohnt sind.

Die Erzähl-Struktur ist noch verworrener als bei früheren Staffeln, das bedarf auf jeden Fall etwas Gewöhnung.
Da alles an den Tagen vor der Hochzeit spielt und erzählt wird, kann die Staffel jedoch manchmal etwas lang gezogen wirken.

Fazit: Nicht die beste HIMYM Staffel, aber immer noch auf hohem Niveau.
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am 13. April 2015
Ich verstehe nicht,wie man eine so gelungene Serie aufgrund des Endes schlecht bewerten kann.

How I met your Mother ist so emotional,lustig und vor allem unterhaltend zugleich. Diese Bandbreite an Emotionen muss man erstmal schaffen! Und den Machern von HIMYM ist das absolut gelungen.
Es ist eine der wenigen Serien, die man sich mehrmals anschauen kann, ohne sich zu langweilen und die einen immer und immer wieder in den Bann zieht.
Neben Scrubs gehört HIMYM zu den besten Serien, die ich kenne.

Kurz zur Geschichte:
Ted erzählt seinen beiden Kindern die Geschichte, wie der Titel der Serie schon ahnen lässt, wie er ihre Mutter kennengelernt.
Dabei erzählt er von den prägendsten Erlebnissen mit seinen Freunden Marshall, Lily, Robin und Barney. Alle 5 sind völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, aber gerade das macht alles so einzigartig und toll.
Jeder wünscht sich eine solche Freundschaft und vielleicht auch ein solches Leben. In der kompletten Serie spiele Zusammenhalt, Spaß, Mut, Trauer, falsche Entscheidungen und Liebe eine bedeutende Rolle.

Zum Ende (Spoiler frei):
An alle, die DIESES Ende so in den Dreck ziehen: Warum? Weil es den Regisseuren wichtig war, ein Ende zu drehen,dass nicht vorhersehbar war und mit dem letzten Endes doch niemand gerechnet hat? Ich halte diese Entscheidung für absolut wichtig und damit die Serie auch im vollkommenen gelungen !

Zusammenfassung:
Es gab keinen Moment, an dem ich dachte, dass diese Serie sich ins negative ändert oder sonstiges. Sie hat sich weiter entwickelt von Folge zu Folge und Staffel zu Staffel - und das macht sie so genial ! Ich liebe How I met your Mother und ich kann sie nur jedem weiter empfehlen !!
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am 1. Oktober 2015
Ich muss sagen, nach den vielen negativen Kritiken war ich von der letzten Staffel HIMYM positiv überrascht. Ob ich sie jetzt als legendär bezeichnen würde, weiß ich nicht. Ich fand sie weder besser noch schlechter als die anderen Staffeln. In jeder Staffel gibt es Folgen die mir besonders gut gefallen haben und auch welche die ich gar nicht mochte. Genauso verhält es sich mit der 9. Staffel.
Das Ende allerdings ist absolut nicht gelungen. Es geht mir gar nicht darum, dass es nicht das klassische Happy End ist. Es gab viele emotionale Momente in dieser Serie, also finde ich es total okay, dass die Geschichte so ausgeht. Schlimme Dinge passieren, das Leben ist nicht immer fair. Und es hatte sich in einigen Folgen angekündigt. Was mich gestört hat ist dieser Schnelldurchlauf in der letzten Doppelfolge. Der ist sowas von lieblos gemacht, den hätte man besser komplett weggelassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Folge jemals wieder anschauen werde.

Achtung Spioler
Ob ich die Hochzeit von Barney und Robin über eine ganze Staffel ausgeweitet hätte, wenn klar ist, dass sie am Ende geschieden werden, weiß ich nicht. Das fand ich jetzt nicht so clever. Dass es mit den beiden nicht dauerhaft klappt hat mich nicht wirklich überrascht. Ich mochte das "richtige" Ende bedeutend lieber als dieses Alternativende. Dass Ted und Robin es nochmal miteinander probieren finde ich super. Man hat es den beiden 9 Staffeln lang wirklich gewünscht, weil sie eigentlich super zusammen passen. Leider hat es nie geklappt, da sie im Leben so unterschiedliche Dinge wollten. Aber jetzt, da Robin Karriere gemacht hat und Ted seiner Traumfrau begegnet ist und die Kinder hat, die er immer wollte, jetzt ist vielleicht die Zeit gekommen, wo es mit den beiden klappen könnte. Zumindest gefällt mir der Gedanke.
Und dann kommt dieses Alternativende! Himmel, was soll denn das? Wie kann man denn nur so rückgratlos sein als Macher einer Serie einen neuen Schluss zu schreiben, nur weils ein paar Leuten nicht gefällt? Und wo bleibt bei diesem Alternativende das Happy End für Robin? Sie hat dann ja am Schluss gar nichts! Das ist dermaßen unbefriedigend! Dafür auch den Stern Abzug. Wenn ich eine Idee habe, dann setz ich die um und zieh das durch und klemm nicht den Schwanz ein, wenns nicht gut ankommt. Schäbig!

Ich hatte mich durch die Rezensionen hier schon auf den Schluss gespoilert, wusste also wies ausgeht und da gibt es eine Szene die mir total gefehlt und mit der ich eigentlich fest gerechnet hatte: Die Langzeitwette von Lily und Marshall, ob Ted und Robin zusammenkommen. Ich hatte erwartet, dass nach der Trauung von Barney und Robin Lily von Marshall verlangt, dass er seinen Wetteinsatz bezahlt, da sie offensichtlich Recht behalten hat, dass Robin und Ted nicht zusammenkommen, und dass er sagt: "Noch nicht." Das wäre auch ein netter Hinweis für den Zuschauer gewesen, dass das mit Robin und Ted noch nicht entgültig vom Tisch ist. Dann hätte es uns vielleicht nicht so kalt erwischt.

Spoiler Ende

Zusammenfassend finde ich dennoch, dass die 9. Staffel von HIMYM gelungen ist, vielleicht nicht meine Lieblingsstaffel aber das ist einfach immer Geschmacksache. Meiner Meinung nach ein absolutes Must-have für alle Liebhaber dieser Serie, wenn auch eins mit kleinen Schwächen.
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am 29. April 2015
Nach Jahren des Einzelfolge anschauens habe ich nun 9 Staffeln HIMYM im Schnelldurchlauf geschaut und genossen. Viel ist darüber kritisiert worden, dass das Ende nicht zu der Serie passe und dass es im Allgemeinen spätestens nach ersten drei/vier Staffeln rasant bergab ging. Bevor ich mich an diesen Marathon wagte, war HIMYM zwar kein unbeschriebenes Blatt, da ich immer mal wieder, wenn es sich ergab, ein paar Folgen im Fernsehen sah, aber ich habe sie nie kontinuierlich, Staffel für Staffel, verfolgt und mitgefiebert. Mir gefiel der Humor und das Setting der Serie, aber die Zeit war für mich noch nicht reif, mich auf diese Serie mit Haut und Haar einzulassen. Dann als die letzte Folge über die Bildschirme geflimmert ist und sehr viele enttäuscht ob des präsentierten Abgangs waren, den ich mir im Übrigen zu dem Zeitpunkt freiwillig gespoilert habe, dachte ich bye bye HIMYM. Doch durch das Wissen um den Schluss wollte ich dann doch wissen, wie die Entwicklung bis dahin aufgebaut wurde und wie sich das mit dem gezeigten Schluss zusammenfügt. Also ab ins HIMYM-Universum. Mein Gesamtfazit zur Serie:
Die ersten 4 Staffeln sind himmlisch gute Unterhaltung in allen Belangen, sei es lustig oder dramatisch. Die Serie hielt in diesen 4 Staffeln die genau richtige Balance und die Chemie zwischen allen 5 Hauptdarstellern passt hervorragend. Ich würde sogar so weit gehen, dass sie in diesem Zeitraum perfekt ist. Danach baut es leider immer mehr ab, da der in den ersten vier Staffeln überragende Erzählfluss dahin ist. Es ist zwar immer noch gute Unterhaltung, aber die Lückenfüllerfolgen nehmen zu (davon gab es in den ersten 4 Staffeln kaum welche) und die ganz große Geschichte wirkt immer aufgeblasener und das Hin und Her mit Barney, Robin und Ted nervt immer mehr. Dazu kommt noch, dass Barney zu einer alle anderen überstrahlende Figuren heranwächst, der die meisten Gags an sich zieht und mit seiner durchtriebenen Art für Lachen und Kopfschütteln gleichzeitig sorgt und damit den anderen den Raum nimmt, sich zu entfalten. Spätestens ab dem Zeitpunkt, zu dem man weiß, dass Robin und Barney zusammenkommen und heiraten werden, wird es verworren und Teds Verlangen nach Robin erscheint immer rätselhafter. Man fiebert eigentlich nur noch dem Moment entgegen, in dem Ted mit der Mutter seiner Kinder zusammenkommt. Doch dafür brauchte man viel Geduld. Bis es in der neunten und damit letzten Staffel endlich zu diesem Moment kam. Doch davor haben die Macher noch die Vorbereitungen bis zur Hochzeit von Barney und Robin gesetzt. Und in dieser letzten Staffel kommen die Macher stellenweise zu alter Stärke zurück und hauen trotzdem die eine oder andere Gurke raus. Insgesamt ist es aber eine wunderbare Hommage an die vergangenen Zeiten und sie bereiten jeder der Figuren, die einem da irgendwie doch ans Herz gewachsen ist, einen wunderbaren Abgang. Desto mehr man sich dem Ende nähert, macht sich Melancholie breit. Irgendwie will man dann doch mehr wissen, wie es mit Ted und der Mutter läuft. Leider bekommen wir nur Ausschnitte aus diesem Leben und diese vergehen viel zu schnell. Das Finale habe ich dann, trotz Kenntnis, wie es ausgeht, mit Spannung erwartet und war teilweise enttäuscht und fand es doch passend. Was mich definitiv enttäuscht zurücklässt ist die Tatsache, dass die letzten zwei Folgen alles viel zu schnell abhandeln. Entweder hätte man auf ein paar Folgen der vorhochzeitlichen Vorgänge verzichtet oder, wie ich neulich bei Six Feet Under gesehen hatte, in den letzten Folgen die Zeit pro Folge ein wenig gestreckt. Beides hätte dem Abschluss mehr Raum gegeben, den es unbedingt nötig gehabt hätte. So wirkte es leider gehetzt und aufgesetzt und ist einfach nur schlecht – insbesondere die letzten Einstellungen.
Und doch stellt sich mit den letzten Szenen ein wenig Wehmut ein. Auch wenn ich nur wenige Monate mit den Figuren verbrachte, sind mir diese schrulligen Charaktere ans Herz gewachsen und ich vermisse sie irgendwie.
Letztendlich ging es gar nicht um die titelgebende Mutter sondern wirklich um den Weg dahin, wie Ted sie kennen lernt. Welch verschlungene Wege er gehen musste, um sie zu finden und das man dafür auch Opfer bringen muss, die man später bereut und doch für nichts auf der Welt eintauschen möchte. Was er während dieser Zeit mit seinen Freunden durchmachte und die diesen Weg aktiv mit begleiteten und gestalteten. Für mich, der sonst nicht so den Komödien zugeneigt ist, eine große Serie, die leider 2-3 Staffeln zu lange lief und sich mit einem leicht unbefriedigenden Ende verabschiedete. Dabei meine ich aber nicht die Tatsache, was Ted macht – das ist im Sinne der Logik und dem was diese Serie aufgebaut hat nur konsequent –sondern das es einfach nur zu gehetzt wirkte.
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am 5. April 2015
Ich habe lange gewartet, um mir hier bei Amazon die letzte Staffel komplett anzusehen. Sie war ein würdiges Ende, auch wenn ich nach dieser letzten Folge überrascht und durch den Wind war. Es war einfach der Wahnsinn. Die Mischung aus lustigen und traurigen Elementen luden zum mitfühlen ein und machen für mich die komplette Serie zu einer der legen... es kommt gleich ... därsten aller Zeiten.
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am 6. Februar 2016
Ich konnte es kaum erwarten, die finale Staffel dieser tollen Serie zu sehen. Diese Staffel ist anders aufgebaut als die vorherigen, sie spielt ausschließlich innerhalb der letzten 72 Stunden vor Robins und Barneys Hochzeit. Die Spannung steigt mit jeder Folge und es darf wieder mitgelacht, mitgeweint, mitgefeiert und mitgefiebert werden, bis endlich der große Tag kommt! Doch das ist noch nicht alles, die Final-Folge hat es dann noch einmal wirklich in sich, sie steckt voller unerwarteter Überraschungen. Vor allem das Ende war für mich sehr überraschend und ich musste mich erst einmal damit anfreunden... Doch im Nachhinein finde ich es doch sehr passend und es rundet die Geschichte wirklich gut ab - so ist eben das Leben!
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am 29. Mai 2016
Ich bin so positiv überrascht, gegen über die Folgen bei ProSieben du nur "witzig" sind, ist Staffel 9 hingegen was ganz anderes, diese Staffel hat es mehrmals geschafft, dass mir das eine oder andere Tröpfchen davon floss, gleichzeitig aber auch immer richtig ausgeglichen, sprich nicht zu "witzig", zu durchgemacht, alles so Super Frisch. Ich kann einfach nicht besser beschreiben als, dass das eine Mega Staffel gewesen ist.
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am 9. Februar 2016
HIMYM lief parallel zu meinen 20ern und ich habe die Serie auch recht aktiv verfolgt. Unumstritten hatte die Serie auch viel Legendäres und Barney ist nicht umsonst zu einer allseits bekannten Kultfigur geworden.
Was erwartete man von dem Finale? Nun, ich erwartete, dass in einer logischen Abfolge von Ereignissen und mit Rücksicht auf den Stil der vorherigen Staffeln passende Punkte an die Geschichte der Charaktere gesetzt werden (durchaus auch mit der Möglichkeit eines "offenen Endes"). Nun ja: Schlusspunkte wurden gesetzt, aber diese sind dann doch etwas befremdlich. [Spoiler im Folgenden]

Mit am meisten störte mich an der Staffel neun ihr Handlungstempo. Die Macher haben einen Großteil aller Folgen für die Tage rund um die Hochzeit zwischen Robin und Barney aufgewendet. Solange man denkt, dass mit dieser Hochzeit und Teds Wegzug die Serie auch ihren sinnvollen und logischen Schlusspunkt findet, kann man damit vielleicht tatsächlich umgehen. Was jedoch unpassend wirkt, ist, einen Großteil der Schlussstaffel um ein Ereignis zu konzentrieren, das dann in drei abschließenden Folgen wieder komplett zum Nebenaspekt der Gesamthandlung gemacht wird.
Es fühlte sich so an, als wären die Macher mit der Handlung in die Mitte eines Sees gerudert nur um dann spontan zu entscheiden, wieder zurückzurudern.
Man fühlt sich also am Ende veralbert (zumindest war es bei mir so), weil man sich bis inklusive zur stark vorangeschrittenen Staffel neun auf die Entwicklung der Charaktere einließ und diese Entwicklungen dann binnen dreier Folgen (die mehrere Jahre abbilden sollen) wieder verneint wurden (mit Ausnahme von Marshall und Lilly, die allerdings auch nie großartig entwickelt werden mussten). Musste das sein?
"Die Mutter" (also die im Serientitel benannte Figur) mit einem Zeitsprung von etwa einem Jahrzehnt "abtreten" zu lassen, damit Ted exakt wie seine Mitzwanziger-Version zurück zu Robin rennen kann, wirkt abschließend (zumal auch alles innerhalb von einer Folge abgehandelt) peinlich. Man fühlt sich wie in einem unglaubwürdigen Déjà Vue.
Wenn man sich zwar überlegt, dass Barney und Robin in diesem Zeitsprung getrennt seit vielen Jahren sind und Ted mehrere Jahre verwitwet, wenn man dazudenkt, dass Robin ihm in dieser Zeit nah- und beigestanden haben könnte, dann kann man sogar nachvollziehbar finden, dass sich Ted und Robin noch einmal neu verlieben könnten. Dagegen steht die Vorgeschichte des ewigen Hin- und Her und die weiterhin nicht ausblendbare Figur Barney. Außerdem ist einfach fraglich: Macht es Sinn, eine solche Zeitsprung-Handlungsenwicklung in die Schlussfolge einer Serie zu klatschen, während die gesamte finale Staffel der Serie (und die Vorstaffel) unsere Erwartungen Schritt für Schritt in eine andere Richtung steuerten?

Nun: Es ist nur eine Serie. Aber ich hab mehr erwartet, zumal sie zehn Jahre über unsere TV-Geräte flimmerte und mit der Figur des suchenden Großstadtsingles etwas thematisiert wurde, womit sich sicher auch viele ähnlich mir identifizieren konnten. Teds Suche nach "der Richtigen" begleitete bei manchem sicher auch die Jahre des eigenen Suchens und Folgen wie "Am Haken" (Episode 16, Staffel 5) griffen mit einem fantastischen Humor Aspekte aus dieser Welt auf. Es gab viele solcher Folgen, die den humorvoll-abgedrehten Geist der Serie mit der Thematisierung der Schwierigkeiten des Zweisam-Seins oder des "Datings" sinnvoll und clever verbunden haben. Die Genialität, mit der hier Humor und Handlung Hand in Hand gingen, ist in Staffel neun jedoch leider verblasst. Sie flimmert hier und dort noch Stellenweise klar hervor, Staffel neun ist jedoch eher wie ein etwas unstimmiger Abgesang, während man sich auf ein Feuerwerk zu Ehren einer insgesamt sehr gelungenen Serie erhoffte.

Einen Stern für Staffel neun. Allen anderen Staffeln gäbe ich natürlich mehr (den meisten vier oder fünf).
Wer übrigens wissen will, wie man so eine kultgewordene Serie im Einklang mit den Vorstaffeln enden lassen kann, dem empfehle ich "King of Queens". Auch hier musste nach 8 Staffeln und einigen schwierigen Entwicklungssträngen der Handlung ein funktionierendes Ende gefunden werden und die Macher schafften es auf spannende, glaubwürdige Weise, ohne dabei Charakterweiterentwicklungen zurückzudrehen, "doppelte Rochaden" oder unnötige Zeitsprünge zu machen. Es ist also nicht unmöglich.
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