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344 von 383 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu den Kritikpunkten Sex und Gewalt
Alle, die sich über "Gerede unter der Gürtellinie" und "Sexszenen, die man einfach nicht sehen will" (wer ist "man" -etwa ich für alle?) aufregen, verkennen etwas Grundlegendes: Die fiktiven Gesellschaften von Westeros ähneln zwar denen des Europäischen Hochmittelalters, sind aber nicht seit Jahrhunderten im Übermaß...
Vor 6 Monaten von udo k. veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Huddel
Die Serie ist klasse, keine Frage. Die gelieferte 3. Staffel, die ich erhalten habe sind fast alle Texte auf russisch. Und natürlich kyrillisches Alphabet. Die CD 5 ist gleich 2 mal vorhanden. Davon ist eine Gottseidank die CD4, aber auf italienisch.
Das ist huddelig.
Vor 5 Monaten von Klinkenberg Guido veröffentlicht


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344 von 383 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu den Kritikpunkten Sex und Gewalt, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alle, die sich über "Gerede unter der Gürtellinie" und "Sexszenen, die man einfach nicht sehen will" (wer ist "man" -etwa ich für alle?) aufregen, verkennen etwas Grundlegendes: Die fiktiven Gesellschaften von Westeros ähneln zwar denen des Europäischen Hochmittelalters, sind aber nicht seit Jahrhunderten im Übermaß monotheistisch-christlich-körperfeindlich geprägt, wie diese es waren, sondern in den Königslanden polytheistisch (die 7) mit ersten Anfängen von Monotheismus (der Gott des Feuers) und im hohen Norden und jenseits des Meeres weitgehend animistisch und alle in keiner Weise von christlichen Moralvorstellungen bestimmt. Sie haben vielmehr eine unbefangene und igittigittfreie Haltung zur Körperlichkeit, die der ähnelt, die viele außereuropäische Kulturen zur Zeit des Hochmittelalters hatten und teilweise auch heute noch haben, und die auch Europa vor dem Siegeszug des Christentums hatte (siehe Rom und Griechenland). Exzessiver Sex und exzessive Gewalt sind oft 2 Seiten einer Münze.
Wenn es die Absicht ist, eine -fiktive oder reale- fremde Welt voller überbordender physischer und psychischer Gewalt zu schildern, ist es nur konsequent, dies unverbauten und nicht durch die eigenen Moralvorstellungen getrübten Blicks so umfassend wie nur möglich zu tun, und dann gehört zu einer derartigen Schilderung auch die des Umgangs der Protagonisten mit ihrer Sexualität, denn die ist ein unverzichtbarer und prägender Aspekt des menschlichen Lebens und damit der Gesellschaften in jeder Welt.
Wer den Machern unterstellt, nur nach der Quote und den Verkaufszahlen zu schielen, beleidigt Millionen Fans als Voyeuristen, verkennt, dass nicht-pornographische Sexdarstellungen heute, da härteste Pornographie millionenfach kostenlos über das Internet zu konsumieren ist, keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken, und sieht nicht, dass es den Machern vorrangig um Glaubwürdigkeit geht. Gerade weil die Schilderung der Martin'schen Welt auch im Film so umfassend und glaubwürdig ist, begeistert die Serie so viele Menschen.

Außerdem: wer hat etwas gegen den Anblick schöner Körper -ich mit meinen 69 Jahren jedenfalls nicht! Da finde ich den Anblick verstümmelter Leiber schon deutlich schwerer zu ertragen, aber auch der veranlasst mich nicht dazu, der Serie ihre überragende Qualität und ihren künstlerischen Wert abzusprechen.
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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kalt und heiß, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Das Lied von Eis und Feuer" - der Name der Fantasyreihe des Autors George R. R. Martin - war mir bestenfalls von den Buchtiteln bekannt, die man beim Durchstreifen eines Buchladens so findet. Erst mit dem Erscheinen der Verfilmung im deutschen TV wurde ich darauf aufmerksam. Als Fan gutgemacher Fantasy war ich natürlich dabei und fiebere nun schon im dritten Jahr mit. Dass ich nun wieder ein ganzes Jahr warten soll, bis es für mich in Westeros weitergeht, finde ich grausam. Nun ja... wahrscheinlich finden sich Mittel und Wege, die Wartezeit zu überbrücken. RTL und Warner sollten endlich mal ihre Sende- bzw. Verkaufspolitik überdenken.

In der Großartigkeit der Aufmachung werden immer wieder Vergleiche zum "Herrn der Ringe" herangezogen, die zwar legitim, aber gar nicht passend sind. HdR ist rein, voller Pathos und mit einer eindeutigen Botschaft beseelt. "Game of Thrones" ist das Gegenstück: dunkel, dreckig, dreist. Ich war der Serie von der ersten Episode an verfallen, weil sie die eingefahrenen Fantasy-Straßen verlässt und abseits ihre tiefen Rillen in den Boden Westeros gräbt. Keine großen Schlachtenepen, keine Feen, Bergtrolle und Elben, keine romantischen Verklärungen, nur ein wenig Hexerei hier und Drachenwesen dort. Das ist der Dreck des Mittelalters und genau wie dort dreht sich auch hier alles um Macht.

Nach dem Tode König Baratheons kämpfen die alten Adelsgeschlechter um den Eisenthron, den gegenwärtig Joeffrey Baratheon innehat, der sadistisch-grünschnäbelige Sohn Robert Baratheons (zumindest dem Papier nach).

Die Familien der Starks, der Lannisters, Baratheons und Targaryens, der Graufreuds und Freys, Tullys und Tyrells sind jede mit eigenen Burgen ausgestattet, mit Ländereien, Verbündeten und Armeen. In einer unglaublichen Vielfalt der Gesichter und Namen, der Handlungsstränge und -bögen entrollt sich die Geschichte des fiktiven Westeros, wie sie glaubwürdiger und realitätsnäher kaum sein könnte.

Westeros wird aber nicht nur durch den Clash der Familienclane bedroht - die eigentliche und viel subtilere Gefahr kommt aus dem Norden jenseits der zweihundert Meter hohen Wand, die die ersten Menschen errichteten, um sich gegen Eis und Schnee abzuschotten und vor allem gegen das, was dort herumgeistert: Wildlinge und weiße Wanderer.

Nebenbei häkeln oder zum Kühlschrank gehen ist nicht - nein. Jede Sekunde der Unaufmerksamkeit ist eine verpasste Sekunde in der Tiefe der Erzählung. Das altbekannte Schwarzweiß ist hier verboten, jeder kann mit jedem - jeder kämpft gegen jeden, Bündnisse werden geschmiedet um gleich darauf verraten zu werden. Kleinere und größere Schockelemente bleiben nicht aus - ich verweise nur auf die berüchtigte neunte Episode. Wohl dem, der sich nie spoilern lässt!

Orte wie Königsmund, Winterfell, Schwarzwasserbucht, Harrenhal, die Zwillinge, Casterlystein und Schnellwasser sind mir mittlerweile so vertraut wie das Auenland, Minas Morgul und die Minen von Moria. Immer tiefer geht es in die Geschichte dieses Krieges um den einen Thron des Landes und jede der Familien kennt in ihrer Skrupellosigkeit keine Grenzen. Ränkeschmiede bei Hofe sind normal, unnötige Brutalitäten ebenso.

Der Plot ist anspruchsvoll und an den mitdenkenden Zuschauer gerichtet. Gute Fantasy ist auch immer ein Spiegel der Realität, der Gesellschaft und der kontemporären politischen Ereignisse. Tolkien war beeinflusst vom ersten Weltkrieg, den dortigen Grausamkeiten und dem Verlust seiner Freunde. Die Lösung, die er in seinem Ring anbietet ist: Einigkeit und Freundschaft machen stark gegen den Feind.
George R. R. Martin hat seine Lösungen und Botschaften bislang noch versteckt. Wir sind noch mittendrin im brutalen Ränkereigen. Und deshalb kann ich jetzt schon kaum Staffel 4 erwarten - bevor der nächste Winter naht, bitte.
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229 von 269 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenswertes (ohne Aussagen zur Handlung) zum vorläufige Höhepunkt der Serie, 21. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones: Staffel 3 [5 DVDs] (DVD)
Die dritte Staffel von Games of Thrones beschert dem Zuschauer wieder 10 Folgen, die im Vergleich zu den vorangegangenen Staffeln im Durchschnittetwas länger laufen (1-2 Minuten). Die Produzenten benötigten mehr Zeit, entschieden sich aber für längere Folgendauer und gegen eine 11.Folge. Die vorliegende 3.Staffel hatte hinter der 5.Staffel der Sopranos die bislang höchsten Zuschauerzahlen in der Geschichte des Senders HBO - das ist ein Ausdruck für die steigende Qualität und Beliebtheit der Serie.

Etwas verblüfft bin ich noch immer, wie genial die beiden Produzenten Benioff und Weiss (auch angesichts ihrer geringen Erfahrungen vor Beginn dieser Serie) die Bücher umzusetzen verstehen. Die Stimmung der Bücher, punktueller Horror, eine Atmosphäre der totalen Unsicherheit, die Visualisierung der Locations ... alles unglaublich dicht an der Geschichte; die geschliffenen Dialoge zu übernehmen ist ja noch das Einfachste, aber die Charakterzeichnungen all der Protagonisten teilweise auch mit wenigen Szenen so gut hinzubekommen - von Davos bis Stannis, vom Grandmaster Pycelle bis Hot Pie etc. (zentrale Lieblingsfiguren wie Arya und Tyrion sowieso): das war auch in der dritten Staffel wieder eine sehr sorgfältige Szenenauswahl, die die komplexe Handlung nahezu perfekt in Bilder verdichtete. Und wenn mal etwas dazugedichtet wird, passt es auch - 1x pro Season sollte ein Dialog zwischen Littlefinger und Lord Varys dazugehören ;-) Insofern sind dort Produzenten am Werke, denen die Leidenschaft und die Liebe fürs Detail wirklich anzumerken sind.

Das Produktionsbudget wurde mit dem steigenden Erfolg der Serie nun weiter aufgestockt - natürlich ist auch weiterhin nicht jede Schlacht komplett umgesetzt; diesbezüglich wären die Ansprüche an eine TV-Produktion noch zu hoch. Aber es gibt wieder dramaturgisch stark inszenierte Massenszenen, und sowohl bei den Locations als auch bei den CGI-Effekten (Stichwort Drachen) ist das zusätzliche Budget klar erkennbar! Diesbezüglich hat der Zuschauer durchaus eine Steigerung zu erwarten.

Der Score und die Musik runden die hochwertige Inszenierung ab - das Intro dürfte allen Guckern bekannt sein, aber gerade für die Endtitel wurden tolle neue Songs komponiert. Höhepunkt: Eine Folge endet rockig und im Kontrast zur Handlung irgendwie augenzwinkernd-fröhlich mit einer Version von "The Bear and the Maiden Fair"; ich empfehle einfach mal bei der Soundtrack-CD reinzuhören (Song 14). Aber auch die leisen düsteren Stücke wie "Mhysa" oder "It's alwyas summer under the sea" verstärken die jeweilige Stimmung grandios und beenden einige Folgen teilweise gänsehauterzeugend.

Inhaltlich orientiert sich die Staffel an der ersten Hälfte des dritten Buches des Liedes aus Eis und Feuer - das komplette Buch in einer einzigen Staffel zu komprimieren würde spätestens jetzt auch die Handlung zu sehr straffen. Den Kennern der Bücher wird besonderes Interesse einer zentralen Szene gelten - auch den Produzenten war diese Herausforderung frühzeitig bewusst - dazu Weiss: „Ich weiß noch, wie ich diese Szene zum ersten Mal in den Büchern las und davon umgehauen wurde. Ich weiß noch, dass ich dachte: Wenn wir es je zur dritten Staffel schaffen, können wir diese Szene auf den Bildschirm bringen.“

Ja, das haben sie geschafft. Alleine dafür gebührt der 3.Staffel die volle Punktzahl, die sie auch für die emotionale Achterbahnfahrt, das epische Setting und großartige Dialoge verdient hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist soweit!, 31. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones: Staffel 3 [5 DVDs] (DVD)
Endlich ist die 3. Staffel nun erhältlich!

Ich kenne keine Serie, in der "Die Guten" wegsterben wie die Fliegen. Denn sonst sind es immer "Die Bösen", die zu Staube kriechen.

DVD:
Die Hülle befindet sich in einem Schuber, der sich seltsam anfühlt, wenn man mit seinen Fingern drübergleitet. Dazu gibt es einen weiteren Schuber, durchsichtig mit einem stilisierten Drachen. Auch diese Box ist also wieder anders gestaltet, wie die zwei ersten DVD-Boxen.

Dazu gibt es wieder ein ausfaltbares Heftchen, auf der Einen Seite den Episodenführer samt Special-Index, auf der Anderen Seite ein gemaltes Bild mit dem Eisernen Thron.

EXTRAS:
- Neue Charaktere
- Ein Sturm zieht auf
- Die Politik der Ehe
- Unter Wildlingen
- Nicht verwendete/Erweiterte Szenen
- Audiokommentare (wiedermal ohne Untertitel!)

SPRACHEN:
Deutsch, Englisch, Russisch und Italienisch

UNTERTITEL:
Deutsch, Englisch und Russisch

BEWERTUNG:
5 mit Eisen beschlagene Sterne für die 3. Staffel, mit der es spannend weitergeht und mit Wendungen, die mich fassungslos zurückließen. Das Bild ist wieder fabelhaft und wer ein Heimkinosystem hat, kann seinen Nachbarn wieder ordentlich auf den Zeiger gehen!

Ca. 536 Minuten (10 Episoden) plus Bonusmaterial, bin hin und weg!

FAZIT:
Ich glaube, ich melde mich heute krank. Denn ich bin im Westeros-Fieber - ist ansteckend!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwärmphase, spannender Mittelteil und packender Schluss, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bevor die eigentliche Rezension beginnt, ein paar Worte zur Lieferung und der Digipack – Edition: Erscheinungstermin war der gestrige 31. März, ich hatte die Box vorbestellt und bekam sie bereits am Donnerstag geliefert. Vielen Dank an dieser Stelle an amazon für diese rasche und problemlose Lieferung. Die Digipack Edition ist sehr schön gestaltet und befindet sich in einer schwarz – dunkelgrau gekacheltem Hülle mit goldfarbener Schrift und Symbolen einiger Häuser aus der Serie, wodurch die Verpackung sehr edel wirkt. Der darin enthaltene Pappschuber ist in schlichtem, stilvollem weiß gehalten und fühlt sich hochwertig an, neben den fünf DVDs liegt der Edition noch ein aufklappbares Booklet bei.

Die folgende Rezension kommt ohne inhaltliche Spoiler aus und kann daher bedenkenlos von potenziellen Käufern gelesen werden, die im Vorfeld nicht zu viel über den Inhalt wissen wollen.

Die lang erwartete dritte Staffel der HBO – Fantasyserie Game of Thrones ist, wie meine Überschrift verdeutlichen soll, klimatisch aufgebaut, indem sie sich von Anfang bis Ende in fast allen Belangen kontinuierlich steigert. Ich empfand sie zu Beginn als nicht ganz so mitreißend wie die ersten beiden Staffeln, doch in ihrem Verlauf entwickelt sich auch Staffel Drei zu einem bildgewaltigen Serienhighlight, das sich hinter den bereits grandiosen Vorgängerstaffeln nicht verstecken muss.

Nach einer spannenden Eröffnungssequenz, die mehr oder weniger nahtlos das Cliffhanger – Ende der zweiten Staffel wieder aufgreift, braucht diese Staffel erst etwas Zeit, sich vollkommen zu enfalten. Die ersten Folgen dienen hauptsächlich dazu, Handlungsstränge der vorhergehenden Staffel wieder aufzugreifen und weiterzuführen und so erst einmal die Grundsteine für den jeweiligen weiteren Handlungsverlauf zu legen. Die Schachfiguren werden auf dem Brett in Position gebracht, wenn man so will. Ich muss gestehen, dass ich die ersten zwei bis drei Episoden mit Interesse verfolgt habe, mir das Packende, Mitreißende, was bei den ersten beiden Staffeln eigentlich von Anfang an dominierte, doch fehlte. Es geht hier noch nicht so sehr um Spannung und daher braucht der Zuschauer in dieser Einlaufzeit vor allem eines: Geduld.
Und diese Geduld wird auch belohnt: Spätestens ab der vierten Folge nimmt die Staffel dann ordentlich an Fahrt auf und reißt den Zuschauer so mit, dass er nicht mehr vom Fernseher wegkommt. Es gibt Machtkonflikte, politische Maßnahmen, aber auch Folter, Flucht und packend und schonungslos inszenierte Kampfszenen. Ein rauer Wind weht auch in der dritten Staffel und wieder einmal gilt, dass auch Hauptfiguren nicht davor gefeit sind, den Tod zu finden. Das alles gipfelt in den letzten beiden Folgen, die ein großartiges, spannendes und emotionales Staffelfinale bilden. Als mittlerweile Kenner der Buchvorlagen wusste ich um die meisten ausschlaggebenden Ereignisse schon Bescheid, die da auf mich zukommen würden, und doch ist diese Staffel packend und spannend, auch wenn man die Bücher gelesen hat. Einiges ist auch wieder anders als in der Vorlage, im Großen und Ganzen bleibt man dieser jedoch treu und hat sie detailreich umgesetzt. Es ist nun schon wieder eine Zeit lang her, dass ich das Buch gelesen habe, auf welches diese Staffel aufbaut (etwa erste Hälfte des dritten Originalbandes „A Storm of Swords“), doch ich denke, dass man bei einigen Sequenzen das Buch zur Hand nehmen und synchron mitlesen könnte. Hier haben wir wirklich eine Verfilmung, bei der unter dem Strich nur wenig entfremdet wurde und man sich um eine dem Original gerecht werdende Umsetzung bemüht.
Was sehr früh ins Auge fällt ist das offensichtlich höhere Budget der Serie: Animationen von Fabelwesen wie den Schattenwölfen oder den Drachen, die in dieser Staffel ordentlich gewachsen sind, sehen glaubhaft und realistisch aus. Die Kulissen sind noch beeindruckender als in den vorhergehenden Staffeln und bieten dem Zuschauer die eine oder andere tolle Landschaftsszene. Gedreht wurden Szenen dieser Staffel in Island, Nordirland, Kroatien und Marokko und man wählte Settings, die die jeweiligen Regionen der Fantasy – Welt, in der die Handlung spielt, authentisch wiedergeben.
Schauspielerisch betrachtet gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Bekannte Gesichter wie Peter Dinklage als Tyrion Lennister, Michelle Fairley als Catelyn Stark oder Jack Gleeson als Joffrey Baratheon, um nur ein paar Beispiele zu nennen, agieren auf gewohnt hohem Niveau und haben sich meiner Ansicht nach zum Teil sogar noch verbessert, wodurch sie ihren Charakteren noch mehr Tiefe, noch mehr Emotionalität geben, was sich vor allem in einigen in dieser Staffel sehr starken Monologen einzelner Personen zeigt. Aber auch die Dialoge schwanken von eher locker und witzig über einen sehr rauen Ton bis hin zu ernstem und tiefgründigem Niveau. Auch Neulinge im Game of Thrones – Cast, wie etwa Ciarán Hinds als Manke Rayder, Tobias Menzies als Edmure Tully, Diana Rigg als Olenna Tyrell oder Ed Skrein als Daario Naharis spielen ihre Charaktere sehr glaubhaft.
Für die musikalische Untermalung war einmal mehr Ramin Djawadi zuständig, der einige bekannte Töne in den Soundtrack einfließen lies, ihm aber zugleich auch neuartigere, stets zur Situation passende Klänge entlockt.

Fazit: Game of Thrones geht in die dritte Runde – und auch wenn diese vielleicht etwas langsam beginnt, packt sie den Zuschauer und lässt ihn nicht mehr los. Staffel Drei bietet eine spannende Geschichte um Macht und Intrigen, Bündnisse und Verrat, Krieg und Kampf, Sklaverei und Befreiung, Zwist und Freundschaft, Leidenschaft und Liebe, Schicksal und Bestimmung. Die dritte Staffel von Game of Thrones ist ein bildgewaltiges, vielschichtiges und emotional wirkendes Meisterwerk, das sich in die bisherige Reihe ohne Abzüge einordnet und zweifellos eines der Film - und Fernsehhighlights des Jahres 2014 darstellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bleibt Staffel 4?, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die Staffeln 1 + 2 gesehen hat, kann gar nicht anders, als sich Staffel 3 zuzulegen. Während Staffel 2 meiner Meinung nach teilweise etwas langatmig war, legt Staffel 3 wieder mächtig zu und überrascht mit Ereignissen und Wendungen bis hin zur phänomenalen "Roten Hochzeit".
Insgesamt bieten die DVDs ein ausgezeichnetes Bild. Nur den Dolby Sound finde ich etwas schwach. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.
Game of Thrones ist für mich nach wie vor mit das Beste, was man seinem Heimkino antun kann!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles prima, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones: Staffel 3 [5 DVDs] (DVD)
Spannende Serie in guter Ton und Bildqualität.

Warum aber, bei deutschem Aufdruck und deutscher Tonspur, alles Geschrieben auf den CDs selbst in kyrillisch ist, hat sich mir nicht erschlossen
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blu-ray im Test!, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Story: Der Kampf der fünf Könige geht in die nächste Runde mit noch mehr strategischen Siegen, Intrigen und Mord. Dennoch scheint es so, als ob es niemand mit den Lannisters und dem bitterbösen König Joffrey aufnehmen kann und hinzu kommt noch die geplante Hochzeit zwischen Joffrey und Margaery Tyrell.
Eine weitere Gefahr kommt aus dem Norden, hinter der Eismauer. Dort lauern nicht nur die weißen Wanderer, sondern auch die Wildlinge. Im Süden begibt sich Daenerys auf die Suche nach einer großen Armee um sich den Thron zu krallen. Doch alles hat seinen Preis.
Sehr, sehr selten habe ich einer TV-Serie entgegen gefiebert aber "Game of Thrones" ist zurzeit das Beste, was es gibt. Die Geschichten sind spannend, interessant und keine Sekunde langweilig. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und es ist immer wieder ein Wechselspiel zwischen Sympathie und absolutem Hass. Gut - bei den Lannisters ist es hauptsächlich Hass.
Die Darsteller machen einen sehr guten Job, vor allem J. Gleeson als König Joffrey - wird sicherlich nach der Serie Probleme haben, etwas Neues zu finden. Selten etwas so Böses und dennoch Faszinierendes gesehen. Dies Musik ist ebenso vom Allerfeinsten und unterstreicht die einzelnen Szenen. Die Animationen - vor allem die Drachen sind sehr gut und besser als in manchen Hollywood-Filmen.
Die FSK-Einstufung ist Ansichtssache. Mein persönlicher Tipp - bevor Eltern mit Ihren Kindern bzw. 16-Jährigen, vor allem die 9. Folge, die Serie anschauen, evtl. die erste Runde allein genießen. Ein paar Szenen sind wie ein Faustschlag in den Magen. 5 Sterne

Das Bild: Bei manchem Kinofilm wünschte man sich so eine Qualität. Für mich persönlich ein perfektes Bild. Es wird ab und zu das Bild verfremdet (farblich) aber das hat keine Auswirkung auf das Bild. Die Farben sind kräftig, jedes einzelne Detail ist zu erkennen (z. B. die Schuppen von den Drachen), der Schwarzwert ist ebenso ohne Beanstandung. Bildfehler oder Ähnliches konnte ich nicht erkennen. 5 Sterne

Der Ton: Dieser liegt in Deutsch, Italienisch und Russisch in DTS 5.1, in Englisch in DTS-HD MA 5.1 und in Tschechisch in DD 2.0 vor. Die Abmischung ist sehr gut geworden, die Stimmen und der Sound ist immer sehr gut zu verstehen. Egal ob es irgendwelche Schlachten sind oder ein Schneesturm tobt - man versteht alles und hört jede Kleinigkeit. 5 Sterne

Die Extras: Der Schuber, indem sich die Blu-ray-Hülle befindet, ist schön mit Struktur und Erhebung versehen. Zudem gibt es noch eine Plastikhülle um den Schuber herum mit dem Schatten des Drachens. Im Inneren gibt es wieder einen Episodenführer und auf der Rückseite ein Bild vom Thron. Die Extras sind auf die Disc's verteilt. Es gibt wieder eine Zusammenfassung von Season 1+2 sowie zu jeder Folge eine Vorschau und Rückblende. Die Extras sind unter anderem 12 Audiokommentare mit Cast und Crew, "Führer innerhalb der Episode" hier kann man Infos zu Charakteren, Drehorte, etc. während der Episode abrufen, "Der Regen von Castamaer" bietet sehr gute Einblicke in die wohl beste Folge bis dato! "Legenden und Überlieferungen" Infos über Westeros. "Die wurzeln von Westeros" hier kann man alles über die verschiedensten Beziehungen, Konflikte etc. der einzelnen Adelshäuser erkunden. Zudem sind hier entfernte Szenen sowie Outtakes zu sehen. "Ein Sturm zieht auf" bezieht sich auf die 2. Staffel mit Interviews mit Cast und Crew. "Die Politik der Ehre" wie schon der Name sagt, geht es hier um die Machtspiele und die politischen Bündnisse. "Unter Wildlingen" Infos über die Wildlinge. "Neue Charaktere" hier werden die neuen Darsteller vorgestellt. 4,5 Sterne
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52 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, stark gespielt und verstörend - eins der grössten TV Ereignisse der letzten Jahre, 17. Dezember 2013
Generell ist die Serienszene momentan durch hervorragende Serien wie Breaking Bad, The walking Dead oder Boardwalk Empire wirklich gesegnet, aber über allem trohnt für mich eben Game of Thrones. Schon bei Staffel 1 fesselte die Serie durch grossartige Figuren in einem glaubhaften und von Intrigen druchdrungenen Setting, aber Staffel 3 setzt dem ganzen nochmals die Krohne auf. Die bekannten Figuren spielen gewohnt hervorragend auf. Sei es Emilia Clarke als Daenerys Targarian, die immer mehr in ihre Rolle als werdende Kreigsherrin wächst, der immer hervorragende Peter Dincklage als Tyrion, der sich immer mehr als Schurke mit Herz entpuppt und vor allem in den Szenen mit Lena Headey als Cercei Lannister brilliert.
Auch eher frische bzw ganz neue Rollen wissen zu überzeugen. Hier freut sich vor allem der etwas reifere Audienz über ein Wiedersehen mit Diana "Emma Peel" Rigg, welche einige der lustigsten, bissigsten und schlicht besten Dialoge der ganzen Serie in den Mund gelegt bekommt.
Dramaturgisch sollte man nicht zu viel verraten, aber die Folge 9 war bisher in jeder Staffel für einen grossen Knall gut und in Staffel 3 bietet Game of Thrones einen Paukenschlag, der viele Fans entsetzt und nicht selten für Tränen sorgte. Die Ereignisse dieser Folge sind für mich wirklich die ergreifendsten, dramatischsten, härtesten und vor allem am besten gespielten Momente, die ich seit gefühlt einer Ewigkeit in Film und Fernsehen gesehen habe.
Aber selbst bei Game of thrones gibt es einige kleine Minuspunkte und so wirkt das Staffelfinale leicht antiklimaktisch, was wohl auch an diesem übermächtig sensationellen forletzten 50 Minuten liegen kann, und auch die Gefangenschaft und Folter von Theon wirkt zu anfang lange etwas ziellos, aber entpuppt sich gen Ende und wohl auch in Hinsicht auf die nächste Staffel als wichtig.

Mehr kann ich aber nicht meckern. Game of Thrones ist ganz grosses Drama, harte Kämpfe, abgrundtief böse Intrigen und vor allem die Art Fantasy, die ein reifes Publikum, welches bereit ist mit den Figuren zu leiden und zu bangen unterhalten wird wie es bisher keine Serie auch nur ansatzweise konnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Huddel, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones: Staffel 3 [5 DVDs] (DVD)
Die Serie ist klasse, keine Frage. Die gelieferte 3. Staffel, die ich erhalten habe sind fast alle Texte auf russisch. Und natürlich kyrillisches Alphabet. Die CD 5 ist gleich 2 mal vorhanden. Davon ist eine Gottseidank die CD4, aber auf italienisch.
Das ist huddelig.
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