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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gangster-Groteske, die einfach Spaß macht, 24. April 2014
Mit "Der Tod ist ein bleibender Schaden", erschienen Anfang 2012, hat Eoin Colfer gezeigt, was er neben (großartigem!) Kinderkram wie Artemis Fowl, Fletcher Moon oder Cosmo Hill noch so alles drauf hat, nämlich schwarzhumorige, knallharte, dreckige Krimiunterhaltung. "Hinterher ist man immer tot" setzt direkt nach den Ereignissen des Vorgängers ein und erneut wird es verdammt eng für Dan McEvoy, den mit allen Wassern gewaschenen irischen Ex-Soldaten mit dem weichen Kern und dem Haarimplantat.

Mit sichtlichem Spaß für schräge, blutige und beinahe auswegslose Situationen manövriert Colfer seinen gutmütigen, aber zunehmend traumatisierten und gereizten Ich-Erzähler von einer Katastrophe in die nächste. Dan hetzt quer durch New York, von einem blutigen Schauplatz zum nächsten - oder besser gesagt: Er wird gehetzt, denn zu großen Teilen ist er nicht schuld an den irrwitzigen Vorfällen, die auf ihn einprasseln. Kleine Kostprobe gefällig? Dan landet als Opfer in einem Snuff-Video, auf dem Grund des Hudson River und als Lachnummer auf Youtube. Nicht nur sein alter Widersacher Mike und dessen Handlanger wollen ihn tot sehen, sondern bald auch die Polizei und ein Haufen anderer Leute - und dabei hatte der Tag so gut angefangen! Eoin Colfer treibt seine irrwitzige, aber unfassbar unterhaltsame Geschichte in sehr hohem Tempo voran und lässt die sich überschlagenden Ereignisse beinahe an einem einzigen Tag stattfinden, sodass weder der Ich-Erzähler noch der Leser großartig Zeit zum Luftholen haben.

Sprachlich perfekt auf den Punkt geschrieben, temporeich, witzig, brutal und voller Wendungen: "Am Ende ist man immer tot" ist eine amüsante Gangster-Groteske, die vor allem Spaß macht, aber durchaus auch ihre nachdenklichen Momente besitzt. Schließlich ist Dan McEvoy trotz seiner Fähigkeiten kein Übermensch, sondern kämpft im Roman zunehmend mit Schuldgefühlen, schlechten Kindheitserinnerungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und Einsamkeit. Colfer findet hier die richtige Balance zwischen grotesken Ereignissen, die jedem Tarantino-Streifen alle Ehre machen würden, und realistischen Szenarien, die immer wieder aufzeigen, dass filmreife Ideen in der Wirklichkeit meistens in die Hose gehen.
Unbedingt lesen - aber am besten mit Teil 1 in die Handlung einsteigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriminell gut, 27. Juni 2014
Eoin Colfer lässt die turbulente Geschichte um seinen Helden Daniel mit dem provokanten Titel: "Hinterher ist man immer tot" im rauen New Jersey spielen und ein gewisser Sinn für Humor fehlt ihm dabei auch nicht. Daniel muss von seinen scheinbar sicheren Plänen abweichen, da er mitten in einer Entführung landet und so geht es für den Leser mitunter rasend schnell und ziemlich amüsant zu. Die Story hat ein ungeheures Tempo und sorgt deshalb für kurzweilige Unterhaltung, die keine Wünsche offen lässt. Bei dieser wechselnden Handlung ist nicht immer eine Taktik erkennbar: Wird Dan mit heiler Haut aus der Sache rauskommen? Und vor allem: wie? Es sind genau diese Details, die den Leser so schnell nicht wieder loslassen ...
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