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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eben kein Harvest Moon..
dessen sollten sich alle an dem Spiel Interessierten vor dem Kauf im klaren sein..

Das Spiel könnte man grob als eine Shop-Management-Simulation mit leichten RPG-Elementen umschreiben. Und ich gebe allen recht, die das Game nach 2 Stunden weggelegt haben.. Ich spiele jetzt knapp 7 Stunden und erst so nach und nach entfaltet das Spiel seine Faszination. Man...
Vor 7 Monaten von Roberto Lieberwirth veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Mittelmaß
Vorweg, ich habde das Spiel über den eShop erworben (29,- Eur). Für diesen Preis ist es gut genug, denn das Spiel ist leider zu wenig durchdacht.

Die Charaktere, zumindest diese die man durch events näher kennenlernt, sind wirklich gut geschrieben. Die Story überrascht auch, oft auch mit unerwartetem oder sehr traurigem. Allgemein wirken die...
Vor 7 Monaten von Xanthia veröffentlicht


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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eben kein Harvest Moon.., 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
dessen sollten sich alle an dem Spiel Interessierten vor dem Kauf im klaren sein..

Das Spiel könnte man grob als eine Shop-Management-Simulation mit leichten RPG-Elementen umschreiben. Und ich gebe allen recht, die das Game nach 2 Stunden weggelegt haben.. Ich spiele jetzt knapp 7 Stunden und erst so nach und nach entfaltet das Spiel seine Faszination. Man muß etwas Geduld mitbringen und natürlich ein Faible für diese Art von Spiel haben. Es ist ein schönes chilliges Spiel für die Couch..

Man beginnt mit einem kleinen Laden, den man von seiner Oma geerbt hat.
Unser Auftrag: Den Laden wieder in Schwung zu bringen und so mehr neue Bewohner in das Dorf zu locken.

Die ersten 2 Stunden dachte ich auch, Gott wie langweilig.. aber so nach nach und nach wird es interessanter.. es kommen neue Bewohner, die sich im Dorf niederlassen und wichtigen Berufsgruppen angehören und entsprechend neue Produkte herstellen.. Die beiden Schmiede produzieren Äxte, Hacken, Hämmer usw.. die Bauern logischerweise Gemüse, Obst, Milch und daraus folgend Kombiprodukte wie Marmelade usw.

Je mehr Bewohner im Dorf leben, umso größer ist auch die Nachfrage nach verschiedensten Artikeln.. und ihr versucht diese Nachfragen zu stillen. Euer Lager ist scheinbar unendlich groß.. ihr könnt also unbegrenzt:

-Dinge im Wald sammeln,
-bei anderen Bewohnern kaufen
-oder auch beim fahrenden Händler, der Euch täglich mehr oder weniger interessante Dinge anbietet

Nach und nach könnt Ihr euren Laden vergrößern.. das heißt: Mehr Platz für die Warentische und somit mehr Angebot..

Ihr könnt potentielle (unentschlossene) Kunden direkt im Laden ansprechen.. oftmals sagen sie, was sie gerade suchen. Habt ihr entsprechende Produkte auf Lager, aber gerade nicht auf einem Tisch ausgestellt, könnt ihr innerhalb eines kurzen Zeitfensters das gesuchte Produkt gegen ein anderes austauschen und der Kunde schlägt direkt zu (klappt nicht immer, weil die Zeit dafür sehr knapp bemessen ist und der Kunde wieder verschwindet, wenn es ihm zu lange dauert --> macht aber nix, sie kommen immer wieder ;-)

Neben dem Shop-Management ist das Erkunden der lauschigen Insel Teil des Spiels. Zum einen findet man hier und da Dinge, die man im Laden verkaufen kann (Erdbeeren, Kastanien, Bananen usw.), zum anderen lernt man so immer wieder neue Persönlichkeiten kennen. Manche NPCs sind aber nur auf der Durchreise und haben für den weiteren Spielverlauf keine Bedeutung. Am Meer könnt Ihr angeln, was übrigens sehr einfach geht und auch lohnenswert ist, da man mit vielen Fischen im Shop sehr gute Verkaufspreise erzielt.

Im Haus habt Ihr die Möglichkeit Euer Spiel zu speichern und im Aktenschrank könnt Ihr diverse Infos abrufen. Zum einen das Geschäftsbuch. Hier könnt Ihr jeden einzelnen Tag anschauen und seht eure Ausgaben und Einnahmen. Ihr bekommt aber auch Infos zu den wichtigen Spielcharakteren.. was sie z.B. mögen.. und ihr könnt auch nochmal unter dem Punkt "Hilfe" nachschlagen, falls etwas unklar ist.

Zur Präsentation:

Sehr schön.. Grafik, Musik und Charaktere sind über jeden Zweifel erhaben (was aber kein Wunder ist bei den am Spiel beteiligten Entwicklern).
Die Insel ist zwar nicht groß, aber irgendwie lauschig. Man fühlt sich hier wohl.. selbstverständlich gibt es die HM-typischen Tageszeiten- und Wetterwechsel, nur Jahreszeitenwechsel gibt es offenbar nicht..

2 Kritikpunkte habe ich dennoch:

Zum einen die Kameraführung. Sie ist für meinen Geschmack etwas unglücklich gewählt. Eine "von oben"-Perspektive wie bisher in den HM-Spielen wäre besser gewesen. Der 3D-Effekt sieht zwar schön aus, aber das häufige Wechseln der Kameraperspektive beim Erkunden der Insel ist zu Beginn etwas verwirrend.

Zum anderen die NPC-Interaktion: Ihr trefft die Bewohner, sprecht mit ihnen.. sie sagen Euch ggf. was sie suchen (oftmals mehr als einen Artikel). Diese Artikel habt ihr in der Regel nicht auf Lager, sondern bekommt sie im späteren Spielverlauf oder ihr kauft sie beim Schmied, Bauern o.a. Es gibt aber leider kein Auftragsbuch.. also ihr könnt nirgendwo nachlesen, welche Person was haben möchte. So werden viele Events eher zufällig ausgelöst..

Alsoooooo: HOMETOWN STORY ist kein Harvest Moon.. wer mit diesen Erwartungen an das Spiel herangeht kann nur enttäuscht werden. Aber wer die Geduld hat und sich auf dieses Spiel einlässt wird dennoch entspannt unterhalten (ohne Stress, ohne Gewalt, ohne all die Alltagsprobleme ;-)

Ein besonderer Dank gilt wie immer KOCH MEDIA, die diesen Titel komplett und charmant lokalisiert haben (was gerade bei "exotischeren" 3DS-Titeln nicht mehr selbsverständlich ist).

Man kann das Spielprinzip nicht wirklich beschreiben. Die Unentschlossenen sollten sich vielleicht das ganze im Let's Play auf Youtube ansehen. GameChick hat ganz viele Parts zum Game veröffentlicht :-)

Viel Spaß :-)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Mittelmaß, 8. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Vorweg, ich habde das Spiel über den eShop erworben (29,- Eur). Für diesen Preis ist es gut genug, denn das Spiel ist leider zu wenig durchdacht.

Die Charaktere, zumindest diese die man durch events näher kennenlernt, sind wirklich gut geschrieben. Die Story überrascht auch, oft auch mit unerwartetem oder sehr traurigem. Allgemein wirken die Charaktere bei weitem frischer und lebendiger als bei irgendeinem Harvest Moon Spiel zuvor. Das ist eins der großen Pluspunkte weswegen ich 3 Sterne gab.

Auch das Spielprinzip finde ich angenehm. Bei Harvest Moon hatte man stets Hektik, oft hatte man zu viele Aufgaben aber zu wenig Zeit, gerade Anfangs. Da man bei Hometown Story lediglich einen Shop hat, ist es viel einfacher. Das langatmigste ist wohl das Geld zu farmen um den Shop auf maximale Größe zu bringen. Wenn es erstmal dazu kam, ist das mit dem verkaufen nebensache und man kann sich um die Bewohner kümmern. Sobald der Shop gemaxt ist hat man sehr viel Platz für Warentische, wenn man lediglich auf den 14:00Uhr Verkäufer wartet und sämtiche Golditems kauft die er zu bieten hat, diese zum Verkauf ausstellt und wartet bis sich lange Schlangen bilden bis man abkassiert ist man schwupps die wupps auf 1 Mio und mehr. Durch Käuferschlangen gibts nen netten Multiplikater der nochmal den Gewinn ordentlich steigert. Mit dem Prinzip hatte ichs nichtmal nötig Peise noch zusätzlich bei ausgestellten Waren zu erhöhen. Es ging praktisch wie von allein.

Mein Tip: Den Shop nach der ersten Erweiterung auf 6x6 erstmal so belassen. Das verhindert zusätzliche Ausgaben und man hat schneller den größten Store. Nach Erwerb der 6x6 Ausbaustufe dauert es nicht lang und die Schmiedezwillinge bieten alle weiteren Erweiterungen in der Übersicht an zum frei wählen. Einfach alle Zwischenstopps ignorieren und gleich auf die größte Ausbaustufe hinsparen.

Allerdings benötigt man auch die Zeit, nach 4 Spielmonaten und 22 Spieltagen, wos um die letzten Events geht um das letzte Federstück zu erhalten bin ich so langsam genervt. Schuld sind diverse Events die man estmal auslösen muss, mal kommen Leute in den Shop kaufen Questitems, das ist der Optimalfall. Mal bleibt jemand nichts anderes übrig als alle questitems einzupacken und durch das ganze Dorf zu reisen was dann wieder Events auslösen kann. Mal muss man Leute zu Hause erwischen, nur sind sie nicht immer zu Hause oder machen ihre Tür auch gern mal garnicht auf bis sie das Haus verlassen und rumlaufen. Genau das drückt auf Dauer den Spielspaß, vor allem wenn es sich nur noch um 1-2 Events handeln kann und gerade die, dadurch dass man so gut wie alles erledigt hat so schwer zu triggern sind.

Ebenso fehlt ein Questlog. Wenn Person A kommt und aufzählt was sie alles braucht muss mans sich merken. Kommen mehrere wirds daher manchmal lustig. Oft weiß man dann auch nicht ob die Leute die Waren abholen wollten oder ob mans bringen soll, oft wars auch so dass die Ware nichtmal an die Peson gebracht werden musste,sondern dass man mit den Items an einen bestimmten Ort im Dorf gelaufen ist und dort das Event ausgelöst hat. Dieses Glückspiel mit den Eventen ist auf Dauer etwas was mir den Spielspaß nahm. Eben auch weil mir ein klarer Questlog fehlt, wo genau steht was jemand braucht und wohin man es liefern soll, ob ers abholt oder was auch immer.
Das war zu wenig durchdacht, hätte anders gelöst werden müssen als fast schon per Zufall/Glück Events auszulösen um im Spielplot nen Sprung vorran zu kommen.

Wie auch bei Harvest Moon ist es möglich ingame zu heiraten, aber auch um soweit zu kommen muss man erstmal die richtigen Events erhaschen um mit den 3 Bachelors die finalen Dateevents zu bekommen. Wenn man mal auf dem richtigen Weg ist braucht man sich wenigstens nicht mehr groß zu kümmern und kann im Shop warten bis sie ihn tag für tag besuchen für weitere Dates, bis sie einem ihre Gefühle klar machen. Mit dem heiraten müsst ihr euch dann aber noch gedulden, denn dazu benötigt ihr die blaue Feder.

Diese ist wohl das Item um das sich alles dreht, eine Feder die ihr aus 7 Teilen zusammensetzen müsst. Je weiter ihr in der Story vorrankommt umso mehr Teile gibts. Sobald diese komplett ist, könnt ihr einem der Dorfbewohner einen Wunsch erfüllen, im Laufe der Story lernt ihr sie gut kennen und einige Wünsche sind wirklich absolut süß. Oder ihr seid Egoist und nehmt die Feder um einen der 3 Bachelors, oder für männliche Spieler 3 Bachelorettes abschließend zu heiraten.

Ich weiß nicht wies euch geht, aber ich fand gerade die uninteressantesten kerle wurden zum Heiraten zur Verfügung gestellt. Alle die wirklich interessant waren, wurden mit Ingamechars verkuppelt *g* Aber gut das ist dann wohl auch irgendwo wieder Geschmackssache. =) Gerade Ganzo und Mirko gibts nicht *schmollt* Dabei hat ich bis ich das erfahren habe ausschließlich zwischen den beiden gehadert weil ich von event zu event unentschlossener war wer mir lieber ist ^^ Irgendwie gemein.

Soweit ich aber aus englischen Foren entnommen habe, erhält man wohl nach Einsatz der ersten Feder nach und nach nochmal Teile für eine zweite. Also im Grunde ist beides möglich: Heiraten und jemandem einen großen Wunsch zu erfüllen. Die Frage ist dann wohl eher was ihr zuerst macht.

Da ich aber seit Tagen auf 6/7 Federn feststecke und die letzten Spieltage wirklich nur Mühe hatte wenigstens noch die wenigen fehlenden Events zu finden, und langsam am Ende mit meinem Latein bin, geht mir dieses Triggerproblem mit Events gehörig auf den Keks. Daher auch 2 Sterne Abzug.

Dennoch gibts eine klare Kaufempfehlung denn die Charaktere im Spiel sind großartig geschrieben, und es ist an vielen Ecken genauso süß wie auch manchmal traurig.
Da das Spiel ab 0 Jahren ist möchte ich aber auch noch erwähnen, dass man ingame auch mit dem Tod eines evtl. liebgewonnenen Charakters konfrontiert wird und man hierfür mit den ganz kleinen vielleicht gemeinsam spielen sollte.

Von der Story her würde ich dieses Spiel jedem Harvest Moon vorziehen, auch von der Zeiteinteilung her ab dem man den Shop gemaxt hat. Allerdings gefällt mir diese fragwürdige Umsetzung mit dem triggern diverser Events, ohne Ansätze zu haben wohin man muss, nicht. Vor allem da wie gesagt Bewohner auch nicht immer zu Hause sind und beliebig rumlaufen. In Foren fand ich viele die das Spiel bei 6/7 beenden mussten weil sie ebenso steckten und keine Tips mehr halfen. Ich geb NOCH nicht auf. Wenn das aber wirklich an diversen Bugs liegt, wärs schade, denn das Ende hätt ich nach den ganzen Spielstunden gern noch gesehen. Ich weiß für mich auch schon genau welchem Bewohner ich einen besonderen Wunsch erfüllen möchte *seufzt*

BTW, bevor ichs noch vergesse, speichert bitte so oft wie möglich. Ich hatte bei meiner bisherigen Spielzeit 2 Abstürze. Einmal kurz nachdem ich den Shop auf Maximalstufe bauen ließ und fertig eingerichtet hatte. Und einmal später als eine Shoppingschlange wohl sehr lang war, evtl. zu lang fürs Spiel, mitten in der Kettenabrechnung der Käufer stürzte das Spiel ab was natürlich besonders unschön war. Bugfrei ist das Spiel wohl nicht, allerdings für 29,- Euro absolut okay.

Wünsche euch viel Spaß beim Spielen.
Und falls es Probleme gibt beim Eventstriggern, mir halfen oft diverse englische Foren (Gamefaqs.com ist hierbei euer bester Freund) weiter. Auch wenn ich atm kurz vor Schluss total stecke aber naja, wie gesagt NOCH geb ich nicht auf =o)
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat positive Ansätze..., 4. Mai 2014
Von 
Florian Faller "Siro" (Kahl am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Wie so viele hatte auch ich das Glück, es bereits am 01.05.2014 aus dem E-Shop des Nintendo 3DS zu downloaden. Hometown Story. Ein Spiel des Lebens vom Vater der Harvest Moon Serie Yasuhiro Wada. Doch worum geht es hier denn genau? Yasuhiro Wada hatte schon lange den Traum eines Spiels, indem er seine Kindheitserinnerungen und Ideen einpflanzen konnte. Persönliche Aspekte also, warum nicht? Er möchte uns mit seinem neusten Titel die individuellen Seiten des Lebens zeigen, indem man viele Charaktere trifft, sich mit ihren Sorgen und Wünschen auseinandersetzt, ihre Wünsche und Träume sogar in die Tat umsetzen kann. Nebenbei führt man einen eigenen Laden, vollkommen Elektronikfrei, man lebt hier mit der Natur zusammen, in einem kleinen Bergdorf in Japan. Yasuhiro Wada ist diese Idee viel wert gewesen, also setzte er sie in Form dieses Spiels um, doch wir als Spieler müssen entscheiden, ob diese wunderschöne Idee funktioniert oder nicht. Und ich muss sagen, dass sie nur Teils funktioniert.

Idee + Story: Zuallererst entscheidet man sich zwischen Junge und Mädel, was auch in Harvest Moon seit den neusten Titeln auch möglich ist. Man passt das Aussehen an, zwischen den Haaren, der Haarfarbe, der Augenfarbe, dem Gesicht und der Hautfarbe. Man hat hier genug Entscheidungsfreiheit, um seinen ganz persönlichen Charakter zu erstellen.

Als nächstes wird die Story erklärt, was sehr stimmig ist. Du erhältst einen Brief, indem steht, dass du einen Laden geerbt hast von deiner "Omi" und sofort in "das Dorf" kommen sollst, um den Betrieb sofort zu übernehmen. Weder dein Laden, noch das Dorf hat einen Namen, tolle Sache. Nichts weiter wird dir über dieses Dorf erzählt, und das ist meiner Meinung nach viel zu langweilig um dort überhaupt leben zu wollen. Du übernimmst auch sofort den Laden, der ziemlich klein ist (anfangs). Aber dazu später mehr.

Innerhalb deines Dorfes erblickst du viele Charaktere. Haufenweise random NPCs, die einmal durch ein Gebiet laufen und dann verschwinden als hätte es sie nie gegeben, und die Charaktere, die im Spiel wichtig sind, denen du auch auf Schritt folgen kannst, egal wohin sie gehen. Davon soll es 100 im Spiel geben, und davon baust du zu mindestens 30 eine sehr tiefe Beziehung. So wurde es zumindest versprochen. Es ist natürlich möglich, mehr Hintergrund zu erfahren über diese Leute, und was sie bewegt, was ihre Vorlieben sind. Das allerdings gestaltet sich als sehr schwierig. Da die Charaktere immer wieder gleiche Sätze sprechen und nie Abwechslung zeigen. Sie sind zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, erzählen dir nicht, was sie da machen, und nur durch Zufall lässt sich bei ihnen eines der zahlreichen Events auslösen, in dessen dieser Charakter wichtig ist, und in dessen du nur die gewünschte Information bekommen kannst, um den Charakter besser kennenzulernen oder um herauszufinden, was dieser gerne kauft. Gezielt kannst du ihnen auch keine Geschenke machen, das geht nur, wenn du etwas im Laden verkaufst, was sie begehren. Irgendwann tauchen sie dann mal im Laden auf und mit Glück kaufen sie das gewünschte. Das ist viel zu kompliziert, und viel zu Umwegreich. In Harvest Moon konntest du das gewünschte selbst züchten , anpflanzen und es dem Charakter überreichen, der sagte dann es gefällt ihm oder nicht. In Hometown Story suchst du vergebens nach Rückmeldung.

Ich hab beobachtet, dass einer Charaktere gerne angelt. ALso hab ich es irgendwann mal geschafft eine Angel zu besorgen von dem fahrenden Händler, der täglich um 14 Uhr in deinem Laden steht und dir Ware andrehen will. Da gibt es allerlei Sachen zu kaufen: Lebensmittel, Materialien zum Bau, und Eventspezifische Items, die du zwar jetzt schon kaufen kannst, aber nie herausfindest, wofür sie eigentlich sind. Zumindest scheint dein Inventar unendlich Platz zu schaffen. Na ein Glück. Du kannst auch Items im Dorf kaufen, denn Stück für Stück füllt sich das Dorf mit neuen Leuten, von denen einige Verkaufswaren anbieten. Dort auch hier suchst du oft nach dem nötigen. Und Öffnungszeiten musst du selbst herausfinden. Da gibts keine Anzeigen oder sowas. So hab ich ewig gesucht bis ich herausgefunden habe, dass der Schmied, der für den Ausbau des Ladens verantwortlich ist, von 7-9 Uhr geöffnet hat. MORGENS, 2 STUNDEN. Das ist doch wohl ein Scherz. Und so ist es überall.. Da ist alles dir selbst überlassen, alles musst du selbst herausfinden. Aber zurück zur Angel. Ich hab sie also nach langem suchen beim Händler gefunden, sie im Laden ausgestellt und erst nach !!!3!!! Tagen kam dieser Angler und hat sie gekauft. Und irgendwelche Rückmeldungen? Nichts... Also das Beziehungsmodell ist echt fragwürdig, nichts macht hier Sinn. Die Charaktere sind generell langweilig, Bewegen sich alle monoton, sprechen immer die gleichen Sätze. Es macht keinen Spaß hier Beziehungen zu suchen, jeder ist halt gleich. Story kannst du suchen, bis du schwarz bist. Es kommen immer wieder gleiche Events, z.B. ein langweiliges "Besorg dies und ich kaufs dir ab" Event, das du immer wieder machen kannst, sooft der Auftraggeber in den Laden kommt.

Das namenlose Dorf übrigens sieht auch nicht im geringsten Detail aus wie ein Dorf. Es besteht aus mehreren Segmenten, die du durchlaufen kannst, dort begegnen dir die rasenden Random NPCs und manchmal auch die wichtigen Leute. Außenrum findest du in manchen Segmenten nichts außer Wald oder leere Wiesen. Irgendwann steht da mal ein neues Haus einfach so, weil ein neuer Charakter im Dorf ist. Aber davon gibt es viel zu wenig. Überall stehen wenige Häuser rum, oder Häuser mit denen du nichts anfangen kannst, wo du zb. nicht reingehen kannst. Das ist einfach nur langweilig.

DER SHOP:

Jetzt komm ich mal zum eigentlichen Spielprinzip: Der eigene Shop. Anfangs recht klein, findest du bereits den vorgefertigten Laden mit einer Kasse zum Abkassieren und leeren Feldern. Dort kannst du anfangs Tische platzieren, so viele du möchtest. Du hast unendlich zur Auswahl. Irgendwann findest du noch neue Tische und Tapeten, um den Laden neu einzukleiden.

Auf den Tischen platzierst du Dinge, die du entweder im Dorf findest, zb. Beeren, Trüffel, Fische die du geangelt hast, Pilze, andere Früchte, sogar Unkraut, das sich bei mir besser verkauft als alles andere :D oder von Händlern kaufst, und teurer verkaufst. Nach und nach kommen Kunden in deinen Laden, auch die besagten wichtigen Charaktere. Manche erzählen dir was sie kaufen wollen, manche nicht. Das muss man herausfinden, was ein tragisches Unterfangen ist. Am besten wäre es sich Notizen zu machen. "Bew A mag XY" sonst vergisst du alles wieder. Was aber auch nicht schlimm ist, weil sie sonst auch alles kaufen. Den Preis der Waren kann man verändern. Da sind höhere Preise mit vorsicht zu genießen: sind Preise zu hoch, kaufen die Leute nichts. Aber den Dreh für den richtigen Preis kkriegt man leicht heraus.

Was ich richtig schade finde, ist dass die Kunden keine Abwechslung zeigen und ihre Bewegungen keinen Sinn machen. Sie kommen in den Laden, stellen sich irgendwo in eine Ecke, manche laufen eine Linie und bleiben einfach stehen, warten 20 Sekunden und dann kaufen sie irgendwas im Laden, und sei es am ganz anderen Ende wo sie gar nicht standen. SINN???
Dann stehen sie an der Kasse in einer Linie und warten bis du sie abkassierst. Da solltest du dich allerdings beeilen, da sie nicht die geduldigsten sind, und sie irgendwann unverschämt werden, sollten sie zu lange warten müssen. Typisch :D

Mit der Zeit wird der Laden größer, es kommen mehr Kunden, und das heißt, die Kasse klingelt und es kann mehr verkauft werden. Dann hast du als Spieler keinerlei Geldsorgen mehr. Was du kaufst, verkaufst du teurer. Die Kunden kaufen alles und das Geld brauchst du eigentlich nur um deinen Laden zu vergrößern oder Eventspezifische Items zu kaufen, alles andere verkaufst du ja wieder. Da geht leider der Spaß des Spiels total verloren. Es wird langweilig, weil du soviel Geld hast. Und das mit den Events klappt gar nicht gut, wie ich oben beschrieben habe. Irgendwann wirst du auch heiraten können, aber ob ich solange noch am Spiel sitzen werde, glaube ich nicht. Dafür reizt es nicht genug.

Grafik: Für 3DS ziemlich gut. Die 3D Animationen laufen flüssig und die Welt sieht sauber detailliert aus. Aber das liegt wohl nur daran dass es eine einzige Kameraperspektive gibt, die sich nicht ändern lässt. Du wirst die wunderschöne Seite dieses Dorfes nur einseitig sehen, was ich sehr schade finde. Die Charakteranimationen sind äußerst schlicht und gering und nach weiteren wirst du auch vergeblich suchen. Verschleudertes Potenzial, da das Spiel sonst sehr liebevoll gestaltet und detailliert rüberkommt.

Sound: Sehr schön anzuhören, Nobuo Uematsu ist der Komponist der Lieder, bekannt von den FF Soundtracks. Das muss ich dem SPiel lassen, es klingt sehr amüsant. Aber nur die Tracks. Denn es gibt abgesehen wenn man ein Haus betritt oder etwas auf die Tische legt so gut wie gar keine anderen Geräuschkulissen. Keine Schrittgeräusche, keine Stimmen der Leute, sogar Angelgeräusche gibt es keine. Man hört nichts von der Natur, es ist alles ruhig. Es kommt rüber, als wollte Yasuhiro Wada, dass man sich soundmäßig nur auf den Komponist Nobuo Uematsu verlässt. Und das ist für eine Simulation eindeutig zu wenig. Schon wieder verschleudertes Potenzial.

Charaktere: zu denen muss ich ja nicht mehr viel sagen. Monoton, langweilig, keine tiefgründige Informationen zu den Leuten, immer die gleichen Bewegungen, die gleichen Laufziele, die gleichen Texte. Und das jeden Tag aufs neue. Immer dasselbe. Es gibt ja die Events, in denen du was zu den Leuten erfährst, oder ihnen Aufträge erledigst, aber diese sind auch genauso unepisch wie der Rest des Spiels. Die Charaktere sehen ja ganz knuffig aus, und scheinen alle vom Aussehen her unterschiedlich zu sein, aber das sind nur geringe Unterschiede. Wie war es noch gleich? Achso: verschleudertes Potenzial, auch hier.

Gameplay an sich: Bewegungen laufen rasch ab. Das verkaufen ist anfangs ein bisschen kompliziert, da man zwischen Schiebepad zum laufen, und das Wählen im Menü mit dem Steuerkreuz dauernd wechseln muss, aber das lernt man schnell. Abgesehen vom Laufen, verkaufen und angeln gibt es keine Weiteren Gameplayaspekte. Schade.

Preis: Ich hab Hometown Story für 30 Euro aus dem E-Shop gekauft. Eindeutig Verschwendung. Schade für alle die den vollen Preis von 40 Euro bezahlt haben. Für 15-20 Euro wäre ich dabei. Aber für das mikrige Angebot im Spiel hat man in jedem Harvest Moon mehr zu tun als hier und das rechtfertigt nicht den hohen Preis.

Fazit: Hometown Story hat sehr gute Ansätze gezeigt. Führe deinen Laden, erobere die Kunden, genieße das Leben, treffe neue Leute und führe Beziehungen mit ihnen. Es hat mich zum Kauf animiert, und das bereue ich sehr. Was sich letz endlich daraus entwickelt hat, macht keinen Spaß, hat keine Tiefe und ist allgemein zu billig umgesetzt worden. Die Leute sind alle monoton und langweilig. Die Events kommen und gehen wann sie wollen. Der Laden ist viel zu einfach zu führen und bringt einem zuviel Geld ein. In dem Fall hätte Yasuhiro Wada seine Träume als Träume weiterleben lassen können. Das hier ist kein Traum. Es ist ein ewig, sich im Kreis drehendes Uhrenrad. Jeden Tag das gleiche. Jeden Tag die gleichen Kunden, die immer dasselbe Sprechen. Das einzig posivite an dem Spiel ist die, eigentlich im Detail, gute Grafik, der spitze Sound von Nobuo Uematsu (Final Fantasy), solang du auf Geräuschkulisse verzichten kannst. Hierfür würde ich gerne maximal 2,5 Sterne vergeben. Da das nicht geht, belasse ich es auf 2. Verzichtet auf dieses, billig künstlich umgesetztes Leben und geht ins echte hinaus. Das hier ist Zeitverschwendung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mal was anderes - aber ist anderes immer schlecht? Nein!, 25. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Wie andere schon geschrieben haben, muss man das Spiel NICHT als ein Spiel von Harvest Moon ansehen.
Es unterscheidet sich nämlich doch recht ziemlich von diesen Spielen.

Hier kann man sich nicht um Tiere / Feldarbeit kümmern, sondern muss einen Laden verwalten. Produkte kauft ihr bei örtlichen Händlern oder beim Händler, der jeden Tag bei euch vorbeischaut. Hier und da müssen Produkte besorgt werden, wofür dann Events ausgelöst werden. Zudem könnt ihr heiraten (Auswahl: je 3x Mädchen / Jungs) und eure Spielfigur nach belieben erstellen. Dazu könnt ihr Frisuren, Augenfarbe, Klamotten.. festlegen. Frisuren und Klamotten können später noch verändert werden!

Was allerdings schlecht ist, ist die Kameraführung. Mich (7h Spielzeit) verwirrt sie immernoch. Manchmal kommt die Kamera nicht mit, oder man rennt quasi gegen die Wand, wenn man sich an den oberen Bildschirm hält. Weil ich mit der Kamera nicht klar komme, muss ich nun immer den unteren Bildschirm nehmen, damit ich sehe, wohin ich laufe. Schade! Man hätte hier auch mit anderen Ansichten arbeiten können, wie schon z.B. in Harvest Moon A New Begining. Zum 3D Effekt kann ich nichts sagen, da ich hauptsächlich ohne 3D spiele.

Zudem frage ich mich schon, was man mit all dem Geld anstellen soll. Natürlich kann man Waren kaufen / verkaufen und sein Laden ausbauen, zudem wohl im noch späteren Spielverlauf neue Klamotten kaufen können. Aber danach? Nachdem alle Events gelöst (keine Sorge, das dauert!) und der Laden vollständig ausgebaut (schnell zu schaffen) sind, könnte das Spiel recht langweillig werden, da die Aufgaben doch größtenteils monoton sind. Man hätte daraus mehr machen können. Dennoch ist es dann immernoch ein Spiel für die Couch oder für längere Bahnfarten :) Wobei man hier noch anmerken muss, das man das Spiel nicht jederzeit speichern kann. Es ist lediglich möglich, nach einem "Arbeitstag" zu speichern, zwischendurch nicht.

Positiv:
- Süße Grafik
- Handlung, die einen hier und da auch zum schmunzeln bringen kann
- Aufgaben, die bewätigt werden müssen

Negativ:
- Leider auf Dauer nicht wirklich anspruchsvoll
- Der Langzeitspaß ist wohl auch eher begrenzt, wobei man natürlich dann immer noch nochmal ein neues Spiel anfangen kann
- Man hätte viel mehr machen können! Mehr Heiratskandidaten, selbst kochen und das dann verkaufen, bessere Kameraführung.. es wirkt an manchen Stellen deswegen wie ein unfertiges Spiel

Zum Schluss muss ich noch anmerken, das ich 30€ viel zu viel finde! Ich selbst habe es bei einer Aktion für 23€ bekommen, was ich NOCH zu viel finde. ~15 bis 20€ wären aber voll okay für dieses Spiel.

Ich vergebe daher 3 / 5 Sternen. Es kann süchtig machen, aber man hätte auch noch vieles verbesser können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zucker, Zucker, Zucker & Glitzer, 8. Mai 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Wer mit der Einstellung ran geht »Hey, das kommt ja aus dem Hause Harvest Moon, ich kann mir schon denken, was mich erwartet!«, wird zum einen wohl ziemlich enttäuscht sein und zum anderen irrt man sich da ziemlich. Das Spiel ist nur in Grundzügen mit HM zu vergleichen.

Als erstes muss ich sagen, dass ich ganz verliebt in das Charakterdesign bin. Man sieht deutlich, wer da seine Finger im Spiel hatte und das ist klasse. Die Charaktere sind zuckerzuckersüß und sehr liebevoll gestaltet. Das ist mein erster großer Pluspunkt.
Das Gameplay ist selbsterklärend und leicht in der Umsetzung. Man muss es halt mögen und vor allem am Anfang Geduld haben. Das Spiel braucht eine Weile, um in Schwung zu kommen, aber irgendwann lüppt's dann. Mir macht es großen Spaß, dem Dorf beim Wachsen zuzuschauen - eigentlich gibt es immer was zu entdecken.
Überrascht bin ich von der Story, denn die ist bei weitem nicht immer Friedefreudeeierkuchen! Selbst ich als gestandene Frau musste schon hin und wieder schlucken. Bei kleineren Kindern empfiehlt sich meiner Meinung nach, dass sich ein Erwachsener dazu setzt, bzw. bereit steht, denn gerade die Jüngeren brauchen Unterstützung und Erklärung bei Themen wie Tod, Behinderung o.Ä.

Warum der Punktabzug?
1. Die Musik. Die Musik ist toll - aber irgendwie wird auch immer die gleiche gespielt. Das ist auf Dauer etwas eintönig.
2. Das fehlende Questlog. Das wurde schon in einer vorherigen Rezension erwähnt. Es ist schwierig, sich immer zu merken, wer was wohin haben möchte. Das mindert etwas den Spielspaß.

Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Spiel, vom Design her so süß, dass ich Karies kriegen könnte und von der Story her sehr liebevoll gestaltet. Klare Kaufempfehlung - man darf nur kein Harvest Moon erwarten, denn dann wird man wohl ziemlich enttäuscht sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen LANGWEILIG, 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Wer was unfangreiches wie Harvest Moon erwartet, wird schwer entäuscht werden.

Das Spiel ist sooo LANGWEILIG, dass ich es nach 1 Woche spielen nie wieder angefasst habe. Ich bereue den kauf, vor allem weil es viel zu teuer ist, für das was es an spielspass zu bieten hat.

Das einzige was man im Spiel machen kann, ist sich um seinen Läden zu kümmern, Sachen sammeln/ angeln die man dann in seinem Laden wieder verkauft und mit Leuten schwätzen die immer den gleichen Satz sagen. Wenn jemand was bestimmtes haben will (Auftrag) gibt es keine Möglichkeit es geziehlt zu übergeben. Man verkauft das besagte item im Laden und die Person kommt irgendwann (nach Tagen) zufällig in den Laden um es dir ab zu kaufen. Es gibt keine abwechskung im Spiel und nacht nach wenigen Tagen kein Spass mehr. Vorallem sehe ich in dem Spiel kein Sinn. Man hätte das spiel interessanter gestallten können :-(
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Lebenssimulation vom Harvest Moon Schöpfer, die mit vielen Mängeln und Schwächen für Frust und Langeweile sorgt, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Yasuhiro Wada, der Vater von Harvest Moon, lässt uns zum ersten Mal kein Bauer sein, sondern ein richtiger Verkäufer. Kommen wir mit dieser neuen Position zu Recht oder hängen wir den Job gleich wieder an den Nagel?

Omi ist nicht mehr da und hat uns einen kleinen Ramschladen hinterlassen. Dieser liegt in einem stillen Örtchen, wo die moderne Technik, Abgase und Musiklärm fremd sind. Leider ist auch in Omis Laden nicht viel los und ob wir diesen nun zu neuer Größe verhelfen können, liegt ganz an unseren neu erlernten Fähigkeiten eines waschechten Verkäufers.

Bevor wir ins kunterbunte Geschehen eintauchen, haben wir noch die Qual der Wahl eines selbst erstellten Charakters. Viel Auswahl gibt es leider nicht und beschränkt sich auf die wichtigsten Punkte wie Geschlecht, Körperfarbe, Haare, Augenfarbe, Haarfarbe und drei Klamotten.

In Omis Laden lernen wir unseren zukünftigen Begleiter Pochikal kennen. Das liebenswerte Wesen hilft uns zunächst beim einrichten unseres Ladens und gibt uns in Zukunft noch weitere Tipps sowie schlagkräftige Kommentare. Beim Einrichten unseres Ladens können wir selbst entscheiden, wo wir die Tische hinstellen und pro Tisch eine Ware abstellen. Leider ist unser Platz noch sehr beschränkt und auch die Auswahl an Ware ist sehr bedürftig. Somit wird es Zeit, Omis Laden neuen Pep zu geben. Wir brauchen zunächst das nötige Moss um den Laden zu erweitern und dafür die nötige Ware, die bei den Kunden beliebt ist.

Wie man es aus Harvest Moon kennt, werden auch in HomeTown Story die Tage gezählt. Wenn wir also in unserem heimlichen Laden im hinteren Zimmer zu Bett gehen, können wir uns nicht nur umziehen, sondern auch schlafen mit speichern oder ohne speichern. Danach beginnt gleich der nächste Tag pünktlich um 6:00 Uhr. Als ein frischgebackener Verkäufer müssen wir bald auf den Füßen sein, um den Laden wiederum pünktlich um 6:00 Uhr öffnen zu können.

Nach ein paar Tage einleben wird es Zeit, die Umgebung zu untersuchen. HomeTown Story ist dabei in Abschnitten untergliedert. Neben den Platz „Dein Laden“ gibt es noch im Westen „Blumenhügel“, „Strand“, „Wasserfall“, „Geheimer Wald“. Im Norden finden wir „Dorfplatz“, „Fischerplatz“, „Schrein“. Im Osten „Dorfstraße“, „Flussufer“, „Scheuchenplatz“, „Berggipfel“, „Aussichtshügel“ und last but not least im Süden „Milleniumsbaum“. Klingt zunächst nach sehr viel erforschen und entdecken. Leider wird einem sehr schnell klar, dass HomeTown Story absolut kein großes Städtchen ist und man von der Bewegung her sehr eingeschränkt ist.

Die wichtigsten Punkte auf der Karte sind zu Beginn die Plätze zum Angeln, wo wir unterschiedliche Fischarten finden können und die Wälder mit hoffentlich frischen Pilzen, Obst sowie Unkraut. Ja kein Apple oder Windows, sondern wichtige Dinge zum Überleben. So wird auch Unkraut verkauft und ist sogar ein ganz großer Renner bei den Einheimischen.

Die Dorfbewohner und ihr Bürgermeister Koyote begrüßen uns recht herzlich und schon bald finden wir einige gute Freunde, die uns mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Die Zwillinge Lac und Luc sind z.B. Schmiede und produzieren nicht nur Äxte oder Sicheln, die wir weiterverkaufen können, sondern auch unseren Laden vergrößern. Die Dame Kanon mit ihrer Tochter Anna und ihrem Sohn Herbie besitzt ein Restaurant was alles andere als gut läuft. Deshalb kaufen wir ihre Ware und verkaufen diese mit unserem Charme weiter. Wichtig beim verkaufen ist immer der bestimmte Preis. Es darf nicht zu billig sein, sonst machen wir Verlust und auch nicht zu teuer, sonst kauft niemand etwas.

Recht schnell lernen wir weitere Charaktere kennen, die mit netten Zwischensequenzen oder Aufgaben bestimmte Ware zu verkaufen, die dringend nötige Abwechslung im Spiel geben. Leider ist diese Abwechslung die größte Schwäche des gesamten Spiels. Nach 15 Stunden Spielzeit macht man immer noch das Gleiche wie nach 20 Minuten. Trotzdem ist diese simple Spielmechanik – Die man bereits bei Harvest Moon kennt – das ständige Kaufen/Verkaufen und Importieren/Exportieren neuer Ware sehr suchterregend.

Leider legt uns das Spiel in Punkto Abwechslung weitere Steine in den Weg. Wenn etwa Kanon in unseren Laden stürmt und von uns Farbe sowie ein Holzbrett verlangt. Wo steht dann diese „Mission“? – nirgends. Wir müssen uns alle benötigten Materialien merken oder auf die Tipps/Hinweise im Internet zurückgreifen.

Das Charakterdesign von Atsuko Nishida ist sehr nett geworden nur der Rest eher enttäuschend. Im Leben von HomeTown Story ist nicht nur die Bevölkerungsrate sehr niedrig, sondern auch die Umgebung. Die Kamerafahrt ist, bis auf die Sicht im Laden, katastrophal. Die Kamera ist viel zu nah an unserem Charakter und fliegt absolut fragwürdig umher. Da fragt man sich schon, ob die Entwickler es so absichtlich programmiert haben, damit man nicht viel sehen kann, weil es leider nichts zu sehen gibt? Ohne die Map im unteren Bildschirm würde ich wohl immer noch den Weg nach Hause abklopfen, wie ein Blinder ohne Krückstock.

Die Musik von Nobuo Uematsu klingt sehr schön und vor allem nicht nervig, wenn sich die gleichen Tracks immer wieder wiederholen. Die Steuerung geht sehr leicht von der Hand, schwächelt aber beim schnellen wechseln der Ware. Ein weiterer Minuspunkt ist die Übersicht der gesammelten Materialien. Nach über 100 Gegenständen verliert man sehr schnell den Überblick.

Was mich persönlich am meisten gestört hat, ist die Instabilität des Spiels. Wie bereits erwähnt, spiele ich HomeTown Story nun gut 15 Stunden. In dieser Zeit verfing sich mein Charakter zweimal in einer Endlosschleife – Resetten – Leider ein paar Tage verloren. Dann war plötzlich das Bild schwarz nach dem Wechsel der Umgebung. Am Ende gab es sogar noch Fehler in der Grafik und mein Laden löste sich plötzlich in Luft auf. Dies ist wirklich sehr traurig und treibt den Spielspaß gehörig nach unten. Da hilft leider auch nicht die tolle Bemühung von Koch Media, die jede Textpassage ins Deutsche übersetzten, wenn es schon Probleme beim Entwickler Toybox gibt. Diese Fehler haben wohl auch mehrere Endkunden und man kann mit dem drücken des Home-Buttons vom Nintendo 3DS das Problem umgehen. Bei mir half meist nur ein kompletter Reset des Gerätes.

POSITIVE ASPEKTE:
+ Das Charakterdesign von Atsuko Nishida ist, wie schon bei Pokémon oder Grandia, sehr gelungen.
+ Das Spiel ist komplett in Deutsch!
+ Es gibt viele bekannte Parallelen von Harvest Moon – z.B. der Tag/Nach-Wechsel oder die Wetterlage.
+ Die Ladezeiten zwischen den Abschnitten gehen sehr schnell von der Hand.
+ Zu Beginn des Spiels gibt es noch viel zu entdecken.

NEGATIVE ASPEKTE:
- Das Spiel ist sehr monoton.
- Das Spielprinzip vom Kaufen/Verkaufen und Import/Export hat einige Schwachpunkte.
- Die Umgebungsgrafik ist sehr schwach ausgefallen.
- Es kommen immer wieder störend auftretende Bugs vor, die sogar bis zum Absturz des Spiels führen! – Man sollte also unbedingt jeden Tag im Bett speichern!
- Die Kamerafahrten sind häufig fehl am Platz. Die bessere Option wäre eine Sicht aus der Vogelperspektive gewesen.
- Man ist in der Spielwelt von HomeTown Story sehr eingeschränkt.
- Die Aufgaben der Charaktere werden nirgends notiert. Ebenso fehlt eine Liste, wann z.B. die die Geschäfte aufsperren oder wo es was zu kaufen gibt. Das Alles muss man selbst herausfinden oder im Internet nachsehen.

FAZIT:
Das Spiel HomeTown Story hat durchaus eine positive Seite, die leider mit vielen Mängeln und Schwächen für Frust und Langeweile sorgt. Das monotone Spielprinzip wird nicht jedem zusagen, auch wenn man versucht, eine Abwechslung mit den vielen Charakteren zu schaffen. Ich liebte damals den ersten Harvest Moon Teil auf dem Super Nintendo und auf der PlayStation. Die endlosen Erweiterungen der erfolgreichen Reihe waren leider nie mein Fall und auch wenn Nintendo mit Super Mario, Zelda, etc. das gleiche Spiel abzieht, so bittet Harvest Moon für mich persönlich zu wenig Neues. Mit HomeTown Story war ich sehr gespannt, einmal die Sicht eines Verkäufers zu sehen. Leider ist HomeTown Story kein Hay Day, dass sehr bekannte App für Smartphones und vor allem auch kein Harvest Moon! Mich hat das Spiel leider nicht sehr begeistern können. Wer aber ein ruhiges Spiel ohne besondere Anforderungen sucht, oder als großer Fan der Harvest Moon-Reihe einmal Verkäufer spielen will, der kann gerne zugreifen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süß!, 7. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Ja, es ist KEIN Harvest Moon und man sollte auch nicht mit diesen Erwartungen an das Spiel rangehen. Das Spiel hat seinen ganz eigenen Charme, aus diesem Grund habe ich jetzt auch meine Rezension von vorgestern nochmal editiert, da ein paar Spielstündchen dazugekommen sind und ich mich jetzt doch entschlossen hab, ganze fünf Sterne zu vergeben. Warum? Weil wenn man dem Spiel eine Chance gibt, dann bekommt es mindestens das gleiche Suchtpotential wie alle anderen Harvest Moon Spiele. Momentan passiert jeden Tag im Spiel etwas Neues und das ist wirklich nett. Ich freue mich jeden Tag wenn ich mein Lädchen aufmach, weil ich nicht weiß, was jetzt als nächstes kommt. Zieht wieder wer ins Dorf? Braucht wieder wer einen Auftrag? Passiert sonst irgendwas? Also wer das Spiel dann immer noch fad findet dem ist nicht zu helfen.

Die Kameraführung über die so viel geschimpft haben ist meiner Meinung nach zumutbar, jedoch nervt es doch wenn man nicht immer sehen kann wo man hinläuft (die Figur wird meistens immer von vorn gezeigt oder von der Seite). Man muss also ständig einen Blick auf die Karte werfen um zu sehen wo es langgeht. Das Problem mit der Karte und Orientierung hab ich jetzt auch in den Griff bekommen, weil ich nicht wusste, dass man sich zu bestimmten Bereichen hinnavigieren lassen kann. Wenn ich antippe, dass ich gerade diese oder jene Person suche zeigen mir Pfeile an wo ich hinlaufen muss. Sehr praktisch!

Das Shop-Konzept ist auch ein wenig verwirrend und etwas lebensfremd (soll heißen, man kann auch mal ein paar Stunden aus dem Lädchen gehen und die Kunden warten brav an der Kasse bis man wieder da ist ... jedoch hauen alle ab ohne zu zahlen wenn man ZU lange weg ist ... das ist dann auch blöd), aber da kann man noch drüber hinwegsehen. Ich finde es ansonsten sehr ansprechend, so für zwischendurch. Wer sich darüber mokiert dass immer wieder dieselben Kunden mit denselben Sprüchen antanzen soll ein wenig chillen. Es ist kein Animal Crossing wo jede Figur täglich einen anderen flotten Spruch auf Lager hat. Mich stört es nicht.

Ich mag es meinen eigenen Laden zu führen. Ich hab Spaß dran hin und her zu rennen und die Regale wieder zu befüllen. Macht auch Spaß immer wieder neue Thekendesigns aufzustellen und neue Produkte anzubieten. Also wen es anödet einfach mal nur zu verkaufen und Regale neu zu bestücken, für den ist das Spiel dann wahrlich nix.

Fazit: Ich find's klasse. Hab alle anderen Spiele zur Zeit total weggelegt und spiele nur noch Hometown Story. Es ist echt megasüß.
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3.0 von 5 Sternen Kein typisches Harvest Moon..., 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
..wer hier also Feldarbeit oder die Aufzucht von Tieren erwartet ist definitiv falsch!
Das Spiel bringt auf jeden Fall einige Zeit Spaß und als Fehlkauf würde ich es auch nicht bezeichnen. Allerdings fehlt es an Informationen... man weiß nur selten "was zu tun ist" um im Spiel weiter zu kommen bzw. Mini-Events auszulösen. Mir erschien es oft zufällig, dass gerade dieses oder jenes Event ausgelöst wurde, und wenn man tagelang nur in seinem Laden steht und verkauft, ohne das was anderes passiert, ist das sicherlich für den einen oder anderen langweilig. Wenn man Dreh raus hat, geht das mit dem Geld verdienen viel zu leicht, zudem lassen sich kaum neue verkaufbare Gegenstände freischalten. Die Grafik und den Stil hingegen finde ich super. Die Musik, besonders die im Laden, nervig! Die Kameraeinstellung ist an manchen Stellen sehr ungünstig.

Alles in allem hat mir das Spiel meistens Spaß gemacht, aber durch oben genannte Punkte sind leider nicht mehr als 3 Sterne drin - schade!
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3.0 von 5 Sternen naja, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Das spiel ist einfach nur langweilig. hab mehr erwartet. Nimmt viel Zeit im Anspruch. Und So wirklich das ziel sehe ich nicht.
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Hometown Story - The Family of Harvest Moon - [Nintendo 3DS]
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