weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. April 2014
Historische Romane sind so eine Sache. Oft genug mag man sich nur vom realen Geschichtshorizont verführen lassen, den Romanfiguren auf den Spuren ihres fiktiven Lebens folgen zu wollen. Allerdings Franz von Klotz, einem jungen Leutnant der preußischen Armee, 1816 ins nach napoleonische Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin gedanklich folgen zu können, ist geradezu eine Herausforderung, wie Freude. Meine eigenen "Blindflecken" in der Geschichte um den hohen Norden meines Heimatlandes verschwanden, um so mehr ich mich beim Lesen auf die Romanfigur einließ. Danke für die erhellende Geschichtsreise auch nach Rostock vor fast 200 Jahren.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 23. Juni 2014
"Weiße Geheimnisse" ist der Auftakt einer Roman-Trilogie (Hohen-Lützow-Saga). Er beginnt im Jahr 1816 im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.

Der verwitwete Graf von Klotz hat drei Kinder... Johann, Franz und Johanna. Während Johann in Rostock studiert, hat Franz die Militärlaufbahn durchschritten und hat am Ende der Befreiungskriege nun erstmals wieder die Zeit um nach Hause zurück zu kehren. Er ist schon als Junge auf die Militärakademie geschickt worden und die Familie wurde ihm zusehens fremd.

Als ihn aber sein Vater bittet, nach dem Verbleib von Johann zu forschen, da dieser sich, ganz gegen seiner früheren Gewohnheiten nicht mehr meldet, ist Franz sofort dazu bereit. Zunächst reitet er auf das Gut seines Vaters um dort leider erfahren zu müssen, dass sich Johann auch hier schon etliche Zeit nicht mehr gemeldet hat. Somit fährt Franz nach Rostock um weitere Informationen zu bekommen...
Ein unbekannter Toter... Ein verwüstetes Studentenzimmer.... Neue Freunde und Feinde... und viele unbeantwortete Fragen erwarten Franz. Aber er lässt sich nicht davon beeindrucken und forscht weiter.

Johanna unterdessen darf mit ihrer Freundin und deren verwitwete Mutter eine Badekur antreten und verliebt sich das erste Mal.
Ihr Vater jedoch umtreibt nicht nur die Sorge um seinen ältesten Sohn, - auch die schlecht gehenden Geschäfte um die Erträge der gräflichen Landwirtschaft setzen ihm zu und er bekommt zusehens gesundheitliche Probleme.

Immer wieder wechseln sich die Schauplätze ab und man möchte unbedingt wissen, ob das ein oder andere Geheimnis noch aufgedeckt wird.

Mir hat der Roman von Carola Herbst gut gefallen. Wie es auch manch einem anderen Mitrezensenten ging, waren mir manche Erläuterungen zu langatmig, und ich habe sie dann mehr oder weniger überflogen. - Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es mit der Familie von Klotz weitergeht.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. April 2014
„Weiße Geheimnisse“ ist der 1. Band der Familiensaga um die Grundherren von Hohen-Lützow. Erbherr Johann von Klotz studiert in Rostock, doch sein letzter Brief ist bereits vor Monaten geschrieben worden, und auch die väterliche Post bleibt unbeantwortet. Als dem Vater, Graf Klotz, auch noch mitgeteilt wird, Johann habe die Prüfungen zum Semester-Ende versäumt, sorgt der sich, seinem ältesten Sohn könnte etwas zugestoßen sein. Auch Franz, der jüngere Sohn, teilt die Sorge des Vaters und reist nach Rostock, um seinen Bruder zu suchen. Dort beginnt eine wahre Schnitzeljagd, denn Johanns dürftige Spuren sind eher verwirrend als dass sie hilfreich wären.
Während Franz, dem seine Familie fremd geworden ist, weil er bereits als 11-jähriger Kadett das Elternhaus verlassen hat, nach dem Bruder forscht, verlebt die 16-jährige Schwester Johanna in Doberan und am Heiligen Damm aufregende Kurtage. Dass ihr „Lieblingsbruder“ verschwunden ist, ahnt sie nicht, außerdem bemühen sich alle Beteiligten darum, es vor ihr zu verheimlichen. Der gut recherchierte Roman lebt von drei Handlungssträngen an drei verschiedenen Schauplätzen, die geschickt miteinander verknüpft werden. Man fühlt sich sofort in die Zeit hineinversetzt und fiebert mit den Figuren mit. Die Handlung ist absolut glaubwürdig und wird im Verlauf des Erzählens immer temporeicher. Eine spannende Zeitreise, die ich gern weiterempfehle. Ich freu mich schon auf den nächsten Band.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2014
Ich habe dieses Buch auf den Kindle meiner Tochter heruntergeladen, daher gibt es keinen „verifizierten Kauf“.
Beruflich bin ich zu meiner Freude gezwungen, sehr viele Bücher und noch mehr unveröffentlichte Manuskripte zu lesen.
Das vorliegende Werk von Carola Herbst nimmt dabei eine Sonderstellung ein, dieses Buch ist große Literatur und von einem Erstlingswerk ist hier wahrlich aber auch gar nichts zu bemerken.
Die Autorin versteht es, die Ergebnisse von offensichtlich sehr intensiven Recherchen auf faszinierende Weise in eine Geschichte hinein zu weben, die langsam und sachte eine derartige atmosphärische Dichte erreicht, dass man nach einiger Zeit das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Jede der liebevoll mit all ihren Eigenheiten geschilderten Personen lässt den Leser fühlen, wie die Menschen vor zwei Jahrhunderten ihr Leben, ihre Umwelt und die epochalen geschichtlichen Ereignisse um sie herum empfunden haben.
Dabei beschränkt sich das Buch keineswegs nur auf die hochwohlgeborenen Protagonisten aus der gräflichen Familie, sondern ebenso auf all die vielen „Nebenfiguren“ vom ärmlichen Leibeigenen bis hin zum regionalen Fürsten.
Mit großer Akribie werden ebenso einfache Abläufe des täglichen Lebens wie auch die Zusammenhänge der politischen Wirren jener Zeit geschildert. Und wenn der Leser sich gerade in die Sorgen und Nöte der kleinen Leute auf dem großen Rittergut eingelassen hat, sieht er sich auf den nächsten Seiten mit einem rätselhaften Kriminalfall konfrontiert.
Man begleitet Franz von Klotz und seine Freunde durch das alte Rostock mit seinem Hafen, seinen engen Gassen und breiten Straßen, mit seinen historischen Gebäuden und seinen schrulligen Bürgern, wie sie mühsam Puzzle-Teilchen zusammentragen, um das Verschwinden des älteren Bruders aufzuklären.
Und immer wieder landen sie auf falschen Spuren, sind gezwungen, Wahrheiten zu verschleiern und mitunter zwielichtige Wege zu gehen - ganz entgegen dem Ehrenkodex des preußischen Offiziers.
Ich muss diejenigen Leser warnen, die Bücher gewöhnlich im Sonderangebot wegen ihres Preises kaufen oder Texte von Comics im SMS-Stil bevorzugen – sie sind hier nicht richtig.
Aber jene, die klar gezeichnete Charaktere durch ein interessantes historisches Umfeld mit Muße verfolgen wollen – sie werden jede der 700 Seiten dieses Buches genießen!
Ich gebe begeisterte 5 Sterne und würde am liebsten noch drei dicke Pluszeichen dazuschreiben. Gratulation der Autorin Carola Herbst zu diesem Jahrhundertwerk! Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Trilogie.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2014
Die Autorin lässt ihren historischen Roman im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts spielen und sich entfalten. Historisch ist diese Zeit sehr spannend, vor allem für Leser mit Heimatinteresse.Ihren Romaneinstieg wählt Carola Herbst im Juli 1816. Das geteilte Mecklenburg ist nach den vergangenen Kriegen, nach dem Wiener Kongress und der Gründung des Deutschen Bundes vom 10.6.1815 mit 37 Staaten und vier Freien Städten ein loser Staatenbund mit willkür-lichen Zollgrenzen. Mich und hoffentlich viele Leser auch von "Septemberfrost" (ist der 2. Band) interessiert besonders das Figurenensemble um den Ritter Friedrich Graf von Klotz, die Suche nach dem mysteriös verschwundenen ältesten Sohn Johann durch den jüngeren Bruder Franz und die Episoden um die fein gezeichnete 16jährige Johanna, Die historischen Persönlich-keiten wie den Großherzog Friedrich Franz I., Ernst Alban, Feldmarschall von Blücher, Medizinalrat Vogel, Prof Josephi u.v.a. - auch die um den fiktiven Ort Hohen-Lützow ausgesuchten Doberan-Heiligendamm, Rostock und Ludwigslust realen Orte sind von großem Interesse. Recherche, Sprache und Spannungsbögen sind sehr gut eingesetzt. Ein wenig vermisse ich die "Kraft der Schwachen" (Seghers) und Bräunigs "Gewöhnliche Leute".Dafür entschädigen andere Stärken der Carola Herbst. Am Ende bleibt der ansonsten ehrgeizige und strebsame Rostocker Student der Ökonomie und Naturwissenschaften Johann verschwun-den und Leutnant Franz wird weitersuchen.Die Erinnerung an Georg Weerth, Morgenstern und E.M. Arndt ist angemessen. Ach so: "weisse Geheimnisse" sind die von Briefen.Die Leibeigenschaft wurde übrigens in Mecklenburg erst 1820 aufgehoben.
Wolfgang Müller, 1. Mai 2014
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2014
„Weiße Geheimnisse“ ist ein historischer Roman von Carola Herbst.

In dem 1. Band der Saga begleitet man die Protagonisten ganz nah, so dass sie einem schnell ans Herz wachsen. Es gibt mehrere Handlungsorte und mehrere Hauptfiguren, die ihre eigenen Geschichten in der Großen erzählen. Hauptsächlich geht es um das Geschwistertrio Franz, Johann und Johanna. Johann, der erstgeborene Sohn des Grafen von Klotz und zukünftiger Erbe des Gutes Hohen-Lützow, ist am Ende des Semesters nicht wie vereinbart von der Universität Rostock auf das Gut zurückgekehrt. Er bleibt ohne Nachricht für die Familie verschwunden. Der 2. Sohn Franz macht sich auf die Suche nach dem Bruder und ermittelt in Rostock. Johanna ist erst 16 Jahre alt und vollauf mit Reiseplänen beschäftigt. Das ist auch gut so, denn ihr Vater und ihr Bruder Franz tun alles dafür, damit sie nicht beunruhigt wird. Während Johanna und ihre Gouvernante Elvira Engelmann der Einladung Baronin von Plessens und ihrer Tochter Margitta folgen und ins erste deutsche Seebad nach Doberan-Heiligen Damm reisen, erlebt Franz bei seinen Ermittlungen ein Wechselbad der Gefühle. Wenn er glaubt, er ist auf der richtigen Spur, verliert sich die oft.
Die Autorin versteht es, Recherchiertes leicht und locker unterzubringen, so dass sich der Leser nicht belehrt fühlt. Die Figuren sind liebevoll entworfen und durchlaufen eine eigene Entwicklung. Die Spannung bleibt erhalten, da immer wieder Hinweise bezüglich Johanns Verschwinden auftauchen und man das Gefühl hat, ihm ganz nah auf der Spur zu sein, um dann festzustellen, dass alles anders ist, als man gedacht hat. Die letzten 300 Seiten musste ich am Stück lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich könnte mir auch gut eine Verfilmung der Romane vorstellen. Den zweiten Band habe ich bereits angefangen, es geht spannend weiter…
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juli 2014
Man merkt diesem Roman an, dass es sich um ein Debüt handelt. Zugleich merkt man aber auch, dass hier jemand ist, der eine Geschichte zu erzählen hat und dies auch kann.
Der Stil ist noch nicht so recht gefestigt und wann immer die Autorin versucht, die handelnden Personen im Stil ihrer Zeit sprechen zu lassen, geht es in die Hose. Zugleich gelingt es ihr aber ganz ausgezeichnet, den einfachen Leuten, die ja auch in diesem Roman vorkommen, auf's Maul zu schauen. Das ist teilweise ganz großes Kino.
Obwohl sich Carola Herbst mit der Handlung Zeit lässt, ok manchmal etwas zu viel Zeit, gelingt es ihr mit fortschreitender Handlung immer besser, den Leser in ihren Bann zu schlagen und der Roman entwickelt sich zum echten Pageturner.
Zu einem guten historischen Roman gehört natürlich auch sehr viel Recherche, die bei vielen Romanen, die sich heute historisch nennen, leider viel zu kurz kommt. Nicht so bei Weiße Geheimnisse. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, sehr viel Wissen über die Zeit gesammelt und es größtenteils auch sehr gut verwendet. Wenn ich jedoch auf das Ende des Romans und auf die Reaktion des Helden schaue, so passt diese überhaupt nicht in die Zeit. Das empfand ich als etwas ärgerlich und recht anachronistisch.
Aber wollen wir bei einem Debüt die Meßlatte nicht zu hoch legen. Trotz der genannten Schwächen ist und bleibt das Buch wirklich lesenswert und ich bin bereits auf die Fortsetzung gespannt.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2014
Die Schriftstellerin versteht es ausgezeichnet geschichtliche Abläufe der Zeit um 18 Hundert in Romanform den Lesern verständlich sowie spannend nahezubringen. Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich mir gleich den zweiten Teil bestellte und jetzt auf die baldige Vervollständigung der Trilogie hoffe.
Dieses Buch lässt einen miterleben, wie es zur damaligen Zeit zuging im Mecklenburgischen sowie in Preußen und Brandenburg.
Für Leser, die diese Gegenden kennen und dort aufgewachsen sind ist es besonders interessant.
Ich freue mich auf den 3. Teil .
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2014
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Trotz meiner geringen Leseleidenschaft und der hohen Hürde das mich ein Buch begeistern und fesseln kann war ich von diesem Buch positiv überrascht. Ich kann es allen Leuten empfehlen, da es toll und mit hervorragendem Sachverstand geschrieben ist.
Speziell zu diesem genialen Aktionspreis ist es das Risiko wert einer unbekannten Autorin sein Vertrauen zu schenken!
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2014
Um es gleich vorweg zu sagen, dieser historische Roman kommt ohne unmotivierte Gewaltakte aus.
Tote sind trotzdem zu beklagen. Die Spannung entwickelt sich nicht aus permanenter Lebensgefahr für den Helden Franz von Klotz, sondern daraus, welche Rolle dessen verschwundener Bruder einnimmt. Ist der Student Johann von Klotz das Opfer eines Verbrechens oder selbst schuldig geworden? Franz gerät immer wieder zwischen der vermeintlichen Wahrheit und Familienrücksichten in Konflikt. Ein gründlich recherchierter Historien-, Kriminal-, und Familienroman, der seinen Figuren Raum lässt, sich zu entwickeln.
Bitte mehr davon!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)