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5.0 von 5 Sternen Umwerfendes Finale, 30. Juni 2014
"Of Neptune" ist ohne Frage eines der besten Finale, die ich je gelesen habe. Mehr Action und Romantik als in beiden Bänden zuvor und ein Epilog, der magischer nicht sein könnte. Nach dem etwas schwächeren zweiten Band knüpft die Autorin mit diesem Buch an das Niveau von "Of Poseidon" an.
Auf Deutsch erscheint die Reihe unter dem Titel "Blue Secrets"

Die Cover haben mir von Band zu Band weniger gefallen. Die Farben sind mir zu verwaschen, das Motiv zu verschwommen... Dafür finde ich die Titel umso besser und auch die Innengestaltung des Buches ist wirklich schön.

Erneut überzeugt Anna Banks mit authentischen Charakteren und gefühlvollen Beziehungen. Und das, obwohl man in diesem letzten Band noch einmal völlig neue Figuren vorgesetzt bekommt!
90% des Buches spielen in Neptune, der Stadt, in der Menschen, Halbblüter und Syrena zu gleichen Teilen zusammenleben. Entsprechend sind nur Emma und Galen präsent, die bisher bekannten Nebenfiguren wie Rayna, Toraf, Grom, Nalia und Antonis tauchen lediglich zu Anfang und am Ende auf.
Doch wieder fährt die Autorin hier mit Charakteren auf, die besser nicht sein könnten. In Neptune trifft man zunächst auf Reed, ein Halbblut wie Emma, das zudem auch über die Gabe des Poseidon verfügt! Sein Interesse an Emma versucht er gar nicht erst zu verbergen, was bei Galen nicht gerade auf Begeisterung stößt. Reed scheint alles zu sein, was Emma sich wünscht, er könnte ihr all das bieten, was sie sich erträumt.
Wer hier jedoch mit einer öden Dreiecksgeschichte rechnet, braucht sich keine Sorgen zu machen. Kitsch, Langeweile und vorhersehbares und unnötiges Drama findet man hier nicht.
Zu Reed gesellen sich sein Vater Reder, seine Mutter und sein Bruder, sowie noch so manch andere Bewohner der kleinen Stadt. Sie alle überzeugen voll und ganz, sind vollkommen undurchschaubar und somit für zahlreiche Überraschungen gut.

Galen steht nach Rachels Tod völlig neben sich. Die Trauer zerfrisst ihn und er will nur eines: Weg von allem und gemeinsam mit Emma ein wenig Zeit alleine verbringen. Auf einen Hinweis von König Antonis hin fahren die beiden in die Berge, wo eine Stadt Namens Neptune liegt. Doch was sie dort erwartet, hat ihnen Emma Großvater verschwiegen: Eine Stadt, voller Syrena und Halbblüter.
Ein Schock für Emma und Galen, doch wie zu erwarten ist Emma vollkommen überwältigt und fühlt sich in Neptune wohl, wie nirgendwo sonst. Die Angst, Emma zu verlieren, nicht nur an Neptune, sondern auch an Reed, der deutliches Interesse an ihr zeigt, nagen an Galen und führen zu einem handfesten Streit, der das Paar zu entzweien droht.
Galen verlässt Emma, die sich voller Trauer Reed zuwendet und die Stadt erkundet. Doch warum meldet Galen sich nicht? Das sieht ihm gar nicht ähnlich und die Angst sitzt Emma im Nacken. Aber auch sie selbst gerät in einen Machtkampf, mit dem sie nicht gerechnet hätte. Ist auch sie in Gefahr? Warum hat ihr Großvater sie nach Neptune geschickt?
In "Of Neptune" erwartet die Leser Spannung bis zum geht nicht mehr. Es geht absolut düster zu, kitschige Unterwasser-Märchen haben hier keinen Platz. Blut, Gewalt, Misstrauen und Intrigen dominieren große Teile des Buches. Doch der Zauber der Vorgänger ist nicht verloren. Besonders der Epilog fährt noch einmal alles an Romantik und Gefühlen auf, was die Autorin zu bieten hat. Zweifellos der schönste Epilog aller Zeiten!
Ein Finale, das es in sich hat und der Reihe mehr als gerecht wird. Wehmütig blickt man im Nachhinein auf das Geschehene zurück. Die Figuren werden einem fehlen und genau so muss es sein.

Den Schreibstil der Autorin habe ich von Anfang an geliebt. Der Sarkasmus ist trotz der deutlich ernsteren Handlung nach wie vor vorhanden und auch das Setting kann sich sehen lassen. Zwar war ich zunächst enttäuscht, dass dieses Buch in den Bergen spielt und nicht in und am Meer, doch auch die Stadt Neptune hat ihren ganz eigenen Zauber.
Vom Englisch her ist das Buch nicht übermäßig schwer, sodass es sich leicht und flüssig lesen lässt.
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