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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen300
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TOP 500 REZENSENTam 4. Februar 2014
Zum Inhalt dieses Buches sollte man am Besten gar nichts verraten. Ganz grob vielleicht: Im Jahr 2.467 sind Menschen auf dem Planeten Proxima Centauri gestrandet, einem unwirtlichen Planeten mit zwei Sonnen, glühend heißen Tagen und ewig langen, eiskalten Nächten. Sie leben da jetzt schon seit sieben Jahren und haben sich mit den schwierigen Bedingungen arrangiert. Dennoch verlangen ihnen die Witterungsbedingungen einiges ab. Auch besteht ständig die Gefahr, Schneckenköpfen zu begegnen...

Man liest dieses Buch, ist erstmal ein wenig verwirrt, lebt sich ein und denkt: Hochspannend! Und wenn man dann meint, man hätte diese Welt und diese Gesellschaft verstanden, passiert etwas absolut Unerwartetes, das die Situation grundlegend ändert.
Wir zurren unser Weltbild zurecht und lesen weiter, aber nach etwa 100 Seiten müssen wir auch das wieder überdenken, weil neuste Informationen andere Voraussetzungen schaffen. Und so staunt man sich durch das Buch, bis man am Ende feststellt, dass alles einen Zusammenhang hat, auch wenn es zwischendurch vielleicht verwirrend war.

Mit leisem ( manchmal auch zotigem ) Humor wird hier eine irre Geschichte erzählt, die spannend ist, oft auch gnadenlos brutal, gelegentlich sogar schön. Es gibt unfreiwillige Helden, eine geniale Ärztin, bissig ironische Computer, erstaunliche Technik, aggressive Schneckenköpfe und einen höchst verstörenden Ausblick auf die Zukunft der Menschheit.

Eine spannende Zukunftsvision, die irrwitzig aber auch nachvollziehbar ist und bis zum Schluss erstaunt.
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Ein ungewöhnlicher, teilweise recht drastischer SF-Roman aus dem Genre der Hard Science-Fiction und dazu mit einer komplexen, lesenswerten Handlung (Hard-SF bezeichnet den Zweig der Science-Fiction, der durch ein Interesse an wissenschaftlicher Genauigkeit und/oder Details geprägt ist. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen die Naturwissenschaften (z. B. Astronomie, Physik, Gentechnologie) sowie technische Fortschritte.)
Die besondere Kunst besteht darin einerseits eine wissenschaftlich/pseudowissenschaftlich korrekte fiktionale Zukunft zu kreieren und andererseits eine interessante und spannende Handlung darin einzubetten.
Alle erwähnten Bereiche und noch einiges mehr werden von dem Autor auf recht fundierte Weise bedient. U. a. kommen Sternenaufzüge zum Einsatz, die schon im Fahrstuhl zu den Sternen (englischer Originaltitel The Fountains of Paradise) von Arthur C. Clarke verwendet, intelligente, sehr selbstständige Computer (sogenannte AI) wie schon bei 2001: Odyssee im Weltraum (A Space Odyssey) ebenfalls von Arthur C. Clarke. Einiges erinnert an die Werke von Isaac Asimov und im Hinblick auf die Schilderung von Gefahren und Verlusten an Leben kann die Geschichte mit D. Weber und dessen Honor Harrington Reihe mithalten.

Von der Handlung darf ich nicht viel verraten, da der Roman von Überraschungen und komplexen Zusammenhängen, die sich erst im Laufe der Geschichte entwirren, lebt. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und neben der Hauptzeitlinie gibt es Kapitel aus der Vergangenheit, die vor der im Roman geschilderten ersten interstellaren Expedition spielen.
Wissenschaftliche Begriffe, die für die Handlung wichtig sind, werden in Fußnoten erklärt, man kann sich damit beschäftigen, sie sind für das Verständnis der Handlung allerdings nicht unbedingt erforderlich.

Dieser über die Prime Mitgliedschaft bei Amazon entliehene Roman hat mich positiv überrascht. Das Ende verlangt nach einer Fortsetzung, auch wenn ich noch keine Informationen darüber gefunden habe. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, der Roman ist fast zu dicht - enthält zu viel und gegen Ende nimmt das Erzähltempo noch zu, die Ereignisse überschlagen sich fast. Einige Dutzend Seiten mehr hätten nicht geschadet.
22 Kommentare37 von 42 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2014
Was für ein packendes Buch, kann man einfach nicht wieder aus der Hand legen!
Worum gehts? Menschliche Siedler erleiden Schiffbruch auf einem fernen Planeten und müssen um ihr Überleben kämpfen. Dabei müssen sie buchstäblich über sich selbst hinauswachsen und nach ihren Wurzeln suchen. Und auf der Suche zu besseren Menschen werden. Selbst wenn sie gar keine Menschen sind.
Man merkt dem Autor die Herkunft aus der IT an, da ist kein überflüssiger Ballast oder schmückendes Beiwerk in der Geschichte, jedes Detail hat seine Berechtigung und seine Bedeutung. Und es lohnt sich wirklich, die Sonnen am Himmel zu zählen. Wenn auch andere sich sicherlich stellenweise etwas mehr Langatmigkeit wünschen werden. Netterweise kommt der Autor auch ohne unplausible Kunstgriffe aus, die Geschichte ist stringent und überzeugend. Ein wenig auffällig ist vielleicht die Spreizung der Technologien, da sind einerseits einfache Technologien beschrieben und im Einsatz und zum anderen doch sehr hypothetische, das mag nicht ganz so zusammen passen.
Die Geschichte startet mit einer ganzen Anzahl von Fäden, die dann nach und nach aufgewickelt werden. Und in deren Verlauf sich auch die Charaktere entwickeln können. Zumindest einige, denn natürlich braucht es auch Randfiguren, die auf der Strecke bleiben. Aber es bleiben keine losen Enden übrig, alles wird aufgelöst, wenn auch hier und da noch ein paar Details der Lösung nur skizziert und nicht ausgeführt werden. Da hätte man schon noch ein paar Seiten rauskitzeln können.
Das Beste an dem Roman sind die Wendungen. Immer wenn man glaubt, es sich gerade in der Story gemütlich gemacht zu haben, wird einem (oft buchstäblich) der Boden unter den Füßen weggezogen und alles was man sich eingebildet hatte zu wissen, muss über Bord geworfen werden. Die Annahme ist der Beginn jeder Katastrophe, das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Langweilig wird das zu keinem Zeitpunkt! Eine echte Kaufempfehlung!
Nur ein Problem ließ der Autor ungelöst: Wie hat die Horizon eigentlich gebremst? Viel Spaß auf der Suche nach dem Logikfehler beim lesen!
0Kommentar25 von 30 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2014
OK, das Thema ist nicht neu: Die Menschheit schickt ein Raumschiff auf die Reise, um einen Planeten zu kolonialisieren. Neu (zumindest) für mich, ist jedoch die Idee, den Menschen Replikanten (gezüchtete Gen-Supermenschen) an die Seite zu stellen, um es beim Aufbau etwas leichter zu haben. Da sich nicht alle mit dem Gedanken anfreunden können, eine fremde zu Welt mit Replikaten zu erobern, geht (wie sollte es anders sein) einiges schief...

Der Roman wird auf mehreren Ebenen erzählt. Während man den Menschen und Replikanten beim Kampf ums Überleben über die Schulter schaut, wird erzählt, wie es zu dieser Reise gekommen ist. Im Mittelpunkt steht dabei Anna, die Wissenschaftlerin, die die Replikanten erschaffen hat. Es sind ihre "Kinder", denen sie unterschiedliche Anlagen und Fähigkeiten mit auf den Weg gegeben hat und die die Geschichte mit hohem Tempo vorantreiben.

Mich hat der Roman gut unterhalten. Der Autor spannt den Bogen sehr weit und tangiert dabei diverse SF-Themen (Kontakt zu Aliens, Kampf gegen "Eingeborene", KI, Warp-Antrieb). Er verliert sich dabei jedoch nie in "Kleinigkeiten", sondern baut die eine oder andere große Überraschung ein.
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am 12. Februar 2014
Zum Inhalt dieses Buches ist schon einiges gesagt, daher vermeide ich jetzt Wiederholungen.
Lieber erkläre ich, wie ich zu meiner Wertung kam.
Was ist das Wichtigste an einem guten Buch? Ich denke, die Antwort ist: Der Spaß am Lesen. Wie erreicht ein Autor diesen Spaß?
Er setzt ihn aus verschiedenen Faktoren zusammen.
Die Präsentation:
Genesis hat einen Seitenumfang von ca. 570 Seiten, ist durch ein Lektorat gegangen und weitestgehend fehlerfrei. Das ist für die große Masse der eBooks nicht selbstverständlich. Die erklärenden Fußnoten sind spitze. Das heißt 5 Sterne.
Die Charakter:
Es gibt keinen richtigen Hauptcharakter, sondern z.B. mit Elias und Anna (welche Anna?) einige gewichtige Personen. Die Charakterentwicklung lebt davon, dass sie immer mehr Geheimnisse über sich selbst lüften. Einige Nebencharakter wirken etwas stereotyp. 4 Sterne.
Erzählstil:
Die Perspektive wandelt sich pro Hauptkapitel, im letzten sogar pro Kapitel, was das furiose Ende noch furioser macht. Die Dialoge kommen stimmig und knackig herüber. Ein oder zwei Szenen sind mir persönlich zu brutal. Einige Sätze sind mir persönlich zu kurz. Insgesamt 4 Sterne.
Die Geschichte: Die Story ist grandios und grandios konstruiert (lest das Buch, dann versteht ihr, was ich meine). Zunächst wird auf zwei Zeitebenen ein nachvollziehbarer Science-Fiction in gar nicht allzu weiter Zukunft erzählt. Fast realistisch, in jedem Fall gesellschaftskritisch und immer originell. Einige Fragezeichen tun sich beim Leser auf, jedoch nie verwirrend, sondern zum Weiterlesen animierend. Und die Fragezeichen werden später alle beantwortet. 5 Sterne
Preis/Leistung: Vier Euro (oder zwei Bier) für ein gutes Buch, so what.... 5 Sterne
Spaß am Lesen: Insgesamt 5 Sterne !
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Januar 2016
Thariot führt uns in seinem ersten Band der dreiteiligen Genesis-Reihe in die ferne Zukunft auf den Planeten Proxima Centauri. Dort leben einige wenige gestrandete Menschen, die sich so gut wie möglich auf die örtlichen Begebenheiten einzustellen versucht haben.
Urplötzlich taucht eine Rettungsmission auf - doch diese versuchen ihn zu töten...
Mehr soll gar nicht über diese Geschichte gesagt sein. Ich selbst hatte absolut keinerlei Hintergrundinformationen. Zu diesem Buch kam ich auf eine Empfehlung eines Bekannten, da er von mir hörte, dass ich aktuell versuche, etwas stärker im Genre der Science Fiction Fuß zu fassen.
Wie sich dabei herausstellen sollte, schaffte es die Geschichte innerhalb kürzester Zeit mich uneingeschränkt mit zu nehmen in die ferne Welt Proxima Centauris und der Horizon.
Thariot verlegt seine Werke nach meinem Kenntnisstand in Eigenregie und lässt sich dabei auf sämtliche modernen Verbreitungswege ein: eBook zu einem günstigen Preis, eBook im Verleih, gedrucktes Buch.
Somit ist für jeden eine bevorzugende Version vorhanden.
Seine Geschichte um Elias ist außerordentlich interessant und im Großen und Ganzen glaubwürdig erzählt. Seine Zuknftswelt ist sehr visionär aufgebaut und wirkt nachvollziehbar.
Thariot liefert einen ungewöhnlichen Plot mit dezent eingebautem Witz ab, der sehr gut bearbeitet worden ist und zeigt, dass man auch unter den Self-Publishern die ein oder andere Perle finden kann.
Der Inhalt führt ausreichend Wendungen und Überraschungen ein. Dadurch bleibt man jederzeit gerne dabei und freut sich auf das nächste Kapitel. Sehr positiv halte ich auch die detaillierte Ausarbeitung der Hintergründe und der wichtigsten Personen.
Alles in allem ein durchweg zu empfehlender Roman, nach dessen Ende einem nichts anderes übrig zu bleiben scheint, als den zweiten Band zu öffnen.
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am 26. März 2014
Worum geht's: ( Klapptext)

Elias' Welt ist sieben Jahre alt. Sieben sehr kalte Jahre, die viele seiner Geschwister nicht überlebten. Was vor dem Absturz geschah, weiß er nicht, seine Erinnerungen beginnen mit dem Tag, an dem der Computer ihn aus dem Tiefschlaf holte. Seitdem vergeht kein Tag an dem er nicht auf der Suche ist. Auf der Suche nach einem Platz zum Überleben und einem rothaarigen Mädchen, von dem er beinahe jede Nacht träumt. Als eines Tages eine Rettungsmission in der Arktis auftaucht, realisiert Elias genau zwei Dinge: Er ist alles andere als ein normaler Mensch und seine Retter würden keine Sekunde zögern ihn zu töten. Die Welt der talentierten Ärztin Anna hingegen kennt keine Entbehrung. Trotzdem wendet sie sich von ihrer privilegierten Karriere ab und stürzt sich in das Abenteuer ihres Lebens. Um zu den ersten Menschen zu gehören, die eine fremde Sonne aufgehen sehen, ist sie bereit jeden Preis zu zahlen. Jeden.

Meine Meinung:

Eine wirklich gelungene SciFi-Geschichte mit recht unterschiedlichen Charakteren erwarten den Leser bei " Genesis.Die verlorene Schöpfung" von dem Autor Thariot. Die Reise durch die Geschichte erlebt man in verschiedenen Phasen, was mich etwas verwirrt hat, da sie nicht aufeinanderfolgend erzählt sind sondern nach und nach aufeinander aufbauen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr detailgetreu und wissenschaftlich, was manches sehr in die Länge ausschweift und es so sehr langatmig wirkt. Dennoch ist ein sehr interessante und lebhafte erzählte SciFi-Handlung.

Fazit:

Obwohl es für mich sehr langatmig und zu detailliert bzw. wissenschaftlich war, ist es ein gelungenes SciFi-Lesevergnügen für alle SciFi-Fans!
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am 26. März 2014
Autor Thariot entführt in seinem SciFi-Thriller "Genesis" seine Leser auf eine atemberaubende Reise in 5 Phasen. Diese Handlung ist ein Meisterwerk in seiner Ausführung und stillistisch unschlagbar. Fiktion in seiner ganzen Facette. Das Genre SciFi stellt für mich persönlich eine Gratwanderung da. Mein Geschmack ist hier schwer zu treffen, eine hohe Messlatte für ein Buch, kann mich dieser Fantasy begeistern?

Inhalt:
"Elias' Welt ist sieben Jahre alt. Sieben sehr kalte Jahre, die viele seiner Geschwister nicht überlebten. Was vor dem Absturz geschah, weiß er nicht, seine Erinnerungen beginnen mit dem Tag, an dem der Computer ihn aus dem Tiefschlaf holte.
Seitdem vergeht kein Tag an dem er nicht auf der Suche ist. Auf der Suche nach einem Platz zum Überleben und einem rothaarigen Mädchen, von dem er beinahe jede Nacht träumt.
Als eines Tages eine Rettungsmission in der Arktis auftaucht, realisiert Elias genau zwei Dinge: Er ist alles andere als ein normaler Mensch und seine Retter würden keine Sekunde zögern ihn zu töten.
Die Welt der talentierten Ärztin Anna hingegen kennt keine Entbehrung. Trotzdem wendet sie sich von ihrer privilegierten Karriere ab und stürzt sich in das Abenteuer ihres Lebens.
Um zu den ersten Menschen zu gehören, die eine fremde Sonne aufgehen sehen, ist sie bereit jeden Preis zu zahlen. Jeden.
Genesis – Die verlorene Schöpfung Ein Sci-Fi Thriller, der die Geschichte einer Reise erzählt: Die Reise der Horizon, dem ersten Raumschiff der Menschheit, das im Jahr 2268 aufbricht unser benachbartes Sonnensystem Proxima Centauri zu erforschen."

Zum Schreibstil:
Autor Thariot nutzt seine Erfahrungen im Umgang mit dem geschriebenen Wort. Selbstsicher und voller Faszination bringt er den Lesern seine Geschichte nahe. Thariot setzt sein Gesamtwerk in 5 Phasen um, hierzu wechselt er geschickt die Perspektiven um die Sachverhalte, Hintergründe und Nöte aus allen Blickwinkeln darzustellen. Der Leser erhält somit ungefilterte und tiefe Eindrücke in die Welt des Unmöglichen und Unfassbaren. Diesen Schachzug rechne ich dem Autot sehr hoch an, denn es ist ihm gelungen, eine schwierige Thematik auf mehrere Säulen zu verladen und das Lesen somit etwas aufzulockern. Thariot besitzt viel Kenntnis in dem Genre, was man bei seiner Umsetzung aus jeder Zeile spüren und lesen kann. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang, jedoch ist die Wortwahl stellenweise sehr schwere Kost, und anspruchsvoll aber auch von Geschick geprägt. Thariot erweckt Elias Schicksal zum Leben und gibt neue Hoffnung. Die Reise in eine fremde Welt. Durch seinem bildhaften Schreibstil und der atemberaubenden Fantasywelt erzeugt Thariot lebendige Bilder, die das Lesen zum Erlebnis machen. Dazu gibt sie schockierende Elemente und Züge eines Horror oder Thriller.

Schauplätze:
Der Autor nutzt das Kern- und Herzstück eines Fantasy natürlich vollends aus. Hier gibt er wirklich alles.
Autor Thariot gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt aus Alltag und Fiktion zu schaffen. Sehr genau hat er die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Lebendig und vielseitig werden wir durch die Geschichte geführt und erleben detaillierte Orte und Begebenheiten. Eine Welt, wie sie eigendlich nicht sein kann. Filmreif dargestellt, technisch nuanciert und bis ins kleinste Detail widergegeben. Hier liest und lebt man die Faszination, Überzeugung und Recherche des Autors.

Charaktere:
Auch bei der Wahl der Charaktere punktet Autor Thariot. Er hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können, dennoch jeder für sich ein Geheimnis birgt und ein Ziel verfolgt. Wir treffen gleich zu Beginn in der Alpha Phase auf wichtige Charaktere und lernen auch schon Hintergründe von Elias kennen, Elias, der in diesem ganzen Geschehen zur Schlüsselfigur und Dreh- und Angelpunkt wird. Leider reduziert der Autor die Darstellung seiner Protagonisten auf für die Handlung nötiges, jedoch nur minimales Maß. Hier hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe erhofft. Dennoch erhalten wir einen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihren Schmerz. Elias und Vater, Anna und Kira - Kira und Anna... Toll geformte Charaktere, eine hervorragende Auswahl der Protagonisten.

Meinung:
Manches wirkte auf mich zu sehr technisch und fern ab. Leider konnte ich mich in die Welt nicht so wie erhofft einfinden und war durch komplizierte und detailreiche Ausführungen stark abgelenkt. Das ist jedoch eine reine Geschmacksache. Thematisch gefiel mir die Idee zu Buch hervorragend, die Umsetzung ist zweifelsohne gelungen. Maches in der Dramatik wirkte auf mich sehr beklemmend und ich fühlte stark mit den Protagonisten mit. Dieser Fantasy-Thriller ist lebendig und nah geschrieben und nimmt den Leser mit in eine andere, erschreckende und sogleich faszinierende Welt aus Normalität und unmöglichen Dingen. Das Lesen wird zum Erlebnis. Lange habe ich mit mir gerungen. Dieses Buch erntet viele Pluspunkte und ist in seinem Können und von der Ausführung einfach TOP und gut gelungen. Leider fühlte ich mich nicht angesprochen und konnte in die Welt nicht versinken. Stillistisch gibt es 5 Sterne absolut, Gesamtbewertung 4 Sterne.

Der Autor:
Autor Thariot ist Vater zweier Kinder und wohnt mit seiner Familie im Bergischen Land. Neben seinem Beruf als IT-Manager besitzt Thariot die große Begabung, Gesehenes in Bildern zu einer sagenhaften Geschichte zu verwandeln.
Thariot hat eine Schwäche für Rollenspiele und Fantasy und schon früh im Alter von etwa 15 Jahren begonnen, seine Ideen in Geschichten umzusetzten.
2011: Ninis Die Wiege der Bäume (Fantasy)
2012: Sonnenfeuer Der Frieden war nah. (SciFi)
2012: Cuareen Die Blutspur (Fantasy)
2013: Sternenstaub im Kirschbaum (Fantasy)
2014: Genesis Die verlorene Schöpfung (SciFi)

Zum Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist absolut stimmig, eine gekonnte Ergänzung zum Gesamtwerk. Farblich fein abgestimmt und harmonisch rund!

Fazit:
Dieses Buch ist für jeden SciFi-Junkie eine absolute 5 Sterne + Empfehlung!!!
Für unsichere Leser sollte gesagt sein, dass es kein Mainstream-Fantasy und sehr anspruchsvoll ist...
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am 1. März 2014
Ein packendes Buch, mit einem wunderbar frischen, humorvollem Schreibstil ohne Schickschnack drum herum!

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Inhaltlich möchte ich gar nicht so viel verraten. Nur einmal kurz anreißen: Im Jahr 2467 sind Menschen auf dem Planeten Proxima Centrauri „gestrandet“. Der unwirtliche Planet hat zwei Sonnen. Die Tage sind glühend heiß, die Nächte ewig lang und eiskalt. Seit sieben Jahren haben sich die Menschen nunmehr mit den schwierigen Bedingungen arrangiert. Doch lauern auf dem Planeten auch Gefahren …

Nachdem man beim Lesen die erste Verwirrung überstanden hat, sich eingefuchst hat, denkt man: Wow, hochspannend. Dann meint man, man hat sich endlich in diese Welt eingelebt und dann passiert etwas, dass einem buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzieht. Alles was man dachte zu wissen, muss nun über Bord geworfen werden.
Immer wenn man weiterliest, staunt man über die neuen Informationen, die einen überfluten. Am Ende jedoch stellt man fest, dass alles einen Zusammenhang hat.
In der Geschichte werden nach und nach die vielen Fäden, die sich durch das Buch ziehen, aufgewickelt. In diesem Verlauf entwickeln sich auch die Charaktere.

Auch als Technik- und Computerlaie kann man das Buch verstehen. Alles ist super beschrieben.
Der Autor spielt mit unserer Abhängigkeit von Computern und der damit entstehenden Freiheitseinschränkung. Immer wieder überdenkt man beim Lesen seine eigene Einstellung zum Thema Computer und Technik.

Ein Kauf ist sehr zu empfehlen! Auf jeden Fall lesenswert!

In den Rezensionen habe ich vorher gelesen, dass die E-Book-Version wohl nur eine Leseprobe sein soll. Das war bei mir nicht der Fall. Ich jedenfalls habe ein komplettes Buch erhalten. Aufgrund der hohen Seitenzahl werde ich persönlich das Buch jedoch als Printversion noch einmal kaufen, da es für die Augen sehr anstrengend ist, die ganze Zeit das E-Book zu lesen – man kann aber einfach nicht damit aufhören!

Ganz am Ende des Buches befinden sich noch einige Leseproben anderer Werke des Autors, was natürlich wiederum neugierig auf noch mehr Lesestoff macht...
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am 9. Mai 2014
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist sehr gut strukturiert und hat alles was ein gutes Buch braucht: eine gute Story, Tiefe und einen absolut talentierten Erzähler. Normalerweise lese ich eher Fantasy (Markus Heitz, Joe Abercrombie etc.) und Genesis ist doch mehr ein Science Fiction Roman, aber einer der Extraklasse. Ich hoffe bald den zweiten Teil, der laut dem Autor bereits in der Entstehung ist, in Händen halten zu dürfen. Für dieses Buch kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen!!
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