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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrwitzige und spannende Zukunftsvision
Zum Inhalt dieses Buches sollte man am Besten gar nichts verraten. Ganz grob vielleicht: Im Jahr 2.467 sind Menschen auf dem Planeten Proxima Centauri gestrandet, einem unwirtlichen Planeten mit zwei Sonnen, glühend heißen Tagen und ewig langen, eiskalten Nächten. Sie leben da jetzt schon seit sieben Jahren und haben sich mit den schwierigen Bedingungen...
Vor 10 Monaten von Sursulapitschi veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lässt schnell nach
Zu Beginn war ich noch angetan, der gute Eindruck verflüchtigte sich jedoch recht schnell. Ich kann mich dem Eindruck einer anderen Rezension anschließen: Der erste Teil des Buches scheint von einem anderen Autor geschrieben zu sein, er liest sich flüssig und macht neugierig auf mehr. Dann lässt das Buch jedoch rapide nach. Der Schreibstil ist auf...
Vor 1 Monat von Eva veröffentlicht


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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrwitzige und spannende Zukunftsvision, 4. Februar 2014
Von 
Sursulapitschi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Inhalt dieses Buches sollte man am Besten gar nichts verraten. Ganz grob vielleicht: Im Jahr 2.467 sind Menschen auf dem Planeten Proxima Centauri gestrandet, einem unwirtlichen Planeten mit zwei Sonnen, glühend heißen Tagen und ewig langen, eiskalten Nächten. Sie leben da jetzt schon seit sieben Jahren und haben sich mit den schwierigen Bedingungen arrangiert. Dennoch verlangen ihnen die Witterungsbedingungen einiges ab. Auch besteht ständig die Gefahr, Schneckenköpfen zu begegnen...

Man liest dieses Buch, ist erstmal ein wenig verwirrt, lebt sich ein und denkt: Hochspannend! Und wenn man dann meint, man hätte diese Welt und diese Gesellschaft verstanden, passiert etwas absolut Unerwartetes, das die Situation grundlegend ändert.
Wir zurren unser Weltbild zurecht und lesen weiter, aber nach etwa 100 Seiten müssen wir auch das wieder überdenken, weil neuste Informationen andere Voraussetzungen schaffen. Und so staunt man sich durch das Buch, bis man am Ende feststellt, dass alles einen Zusammenhang hat, auch wenn es zwischendurch vielleicht verwirrend war.

Mit leisem ( manchmal auch zotigem ) Humor wird hier eine irre Geschichte erzählt, die spannend ist, oft auch gnadenlos brutal, gelegentlich sogar schön. Es gibt unfreiwillige Helden, eine geniale Ärztin, bissig ironische Computer, erstaunliche Technik, aggressive Schneckenköpfe und einen höchst verstörenden Ausblick auf die Zukunft der Menschheit.

Eine spannende Zukunftsvision, die irrwitzig aber auch nachvollziehbar ist und bis zum Schluss erstaunt.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angenehme Überraschung., 5. April 2014
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Ein ungewöhnlicher, teilweise recht drastischer SF-Roman aus dem Genre der Hard Science-Fiction und dazu mit einer komplexen, lesenswerten Handlung (Hard-SF bezeichnet den Zweig der Science-Fiction, der durch ein Interesse an wissenschaftlicher Genauigkeit und/oder Details geprägt ist. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen die Naturwissenschaften (z. B. Astronomie, Physik, Gentechnologie) sowie technische Fortschritte.)
Die besondere Kunst besteht darin einerseits eine wissenschaftlich/pseudowissenschaftlich korrekte fiktionale Zukunft zu kreieren und andererseits eine interessante und spannende Handlung darin einzubetten.
Alle erwähnten Bereiche und noch einiges mehr werden von dem Autor auf recht fundierte Weise bedient. U. a. kommen Sternenaufzüge zum Einsatz, die schon im Fahrstuhl zu den Sternen (englischer Originaltitel The Fountains of Paradise) von Arthur C. Clarke verwendet, intelligente, sehr selbstständige Computer (sogenannte AI) wie schon bei 2001: Odyssee im Weltraum (A Space Odyssey) ebenfalls von Arthur C. Clarke. Einiges erinnert an die Werke von Isaac Asimov und im Hinblick auf die Schilderung von Gefahren und Verlusten an Leben kann die Geschichte mit D. Weber und dessen Honor Harrington Reihe mithalten.

Von der Handlung darf ich nicht viel verraten, da der Roman von Überraschungen und komplexen Zusammenhängen, die sich erst im Laufe der Geschichte entwirren, lebt. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und neben der Hauptzeitlinie gibt es Kapitel aus der Vergangenheit, die vor der im Roman geschilderten ersten interstellaren Expedition spielen.
Wissenschaftliche Begriffe, die für die Handlung wichtig sind, werden in Fußnoten erklärt, man kann sich damit beschäftigen, sie sind für das Verständnis der Handlung allerdings nicht unbedingt erforderlich.

Dieser über die Prime Mitgliedschaft bei Amazon entliehene Roman hat mich positiv überrascht. Das Ende verlangt nach einer Fortsetzung, auch wenn ich noch keine Informationen darüber gefunden habe. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, der Roman ist fast zu dicht - enthält zu viel und gegen Ende nimmt das Erzähltempo noch zu, die Ereignisse überschlagen sich fast. Einige Dutzend Seiten mehr hätten nicht geschadet.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dranbleiben lohnt sich!, 8. Februar 2014
Von 
Moiser (Solingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Auch wenn Science-Fiction nicht zu meinen Genre-Favoriten gehört ist, hat mich der Titel neugierig gemacht und für nichtmal 4 € kann man ja auch nicht viel falsch machen.
Ich hatte zuerst leichte Probleme mich in das Szenario einzufinden aber wurde letztendlich nach der kurzen Einfindung gepackt. Für mich als Technik- und Computerlaien dazu zuweilen noch ziemlich lehrreich und interessant.

Am interessantesten an diesem Buch ist aber sicherlich die Beschreibung des Verhältnisses zwischen Technik und Freiheit, welches ja heute schon durch NSA und Kommunikationsüberwachung brandaktuell ist. Der Autor spielt mit der menschlichen Abhängigkeit von Computern und der damit einhergehenden Einschränkung von Freiheit und lässt dem Leser mehrmals seine Einstellung zu diesem Verhältnis überdenken.

Insgesamt ein absolut lesenswertes Buch - spannend, nachdenklich zum Teil aber auch sehr unterhaltsam.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen State of the Art Science Fiction, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Was für ein packendes Buch, kann man einfach nicht wieder aus der Hand legen!
Worum gehts? Menschliche Siedler erleiden Schiffbruch auf einem fernen Planeten und müssen um ihr Überleben kämpfen. Dabei müssen sie buchstäblich über sich selbst hinauswachsen und nach ihren Wurzeln suchen. Und auf der Suche zu besseren Menschen werden. Selbst wenn sie gar keine Menschen sind.
Man merkt dem Autor die Herkunft aus der IT an, da ist kein überflüssiger Ballast oder schmückendes Beiwerk in der Geschichte, jedes Detail hat seine Berechtigung und seine Bedeutung. Und es lohnt sich wirklich, die Sonnen am Himmel zu zählen. Wenn auch andere sich sicherlich stellenweise etwas mehr Langatmigkeit wünschen werden. Netterweise kommt der Autor auch ohne unplausible Kunstgriffe aus, die Geschichte ist stringent und überzeugend. Ein wenig auffällig ist vielleicht die Spreizung der Technologien, da sind einerseits einfache Technologien beschrieben und im Einsatz und zum anderen doch sehr hypothetische, das mag nicht ganz so zusammen passen.
Die Geschichte startet mit einer ganzen Anzahl von Fäden, die dann nach und nach aufgewickelt werden. Und in deren Verlauf sich auch die Charaktere entwickeln können. Zumindest einige, denn natürlich braucht es auch Randfiguren, die auf der Strecke bleiben. Aber es bleiben keine losen Enden übrig, alles wird aufgelöst, wenn auch hier und da noch ein paar Details der Lösung nur skizziert und nicht ausgeführt werden. Da hätte man schon noch ein paar Seiten rauskitzeln können.
Das Beste an dem Roman sind die Wendungen. Immer wenn man glaubt, es sich gerade in der Story gemütlich gemacht zu haben, wird einem (oft buchstäblich) der Boden unter den Füßen weggezogen und alles was man sich eingebildet hatte zu wissen, muss über Bord geworfen werden. Die Annahme ist der Beginn jeder Katastrophe, das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Langweilig wird das zu keinem Zeitpunkt! Eine echte Kaufempfehlung!
Nur ein Problem ließ der Autor ungelöst: Wie hat die Horizon eigentlich gebremst? Viel Spaß auf der Suche nach dem Logikfehler beim lesen!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Science Fiction bringt uns Einstein näher, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Zum Inhalt dieses Buches ist schon einiges gesagt, daher vermeide ich jetzt Wiederholungen.
Lieber erkläre ich, wie ich zu meiner Wertung kam.
Was ist das Wichtigste an einem guten Buch? Ich denke, die Antwort ist: Der Spaß am Lesen. Wie erreicht ein Autor diesen Spaß?
Er setzt ihn aus verschiedenen Faktoren zusammen.
Die Präsentation:
Genesis hat einen Seitenumfang von ca. 570 Seiten, ist durch ein Lektorat gegangen und weitestgehend fehlerfrei. Das ist für die große Masse der eBooks nicht selbstverständlich. Die erklärenden Fußnoten sind spitze. Das heißt 5 Sterne.
Die Charakter:
Es gibt keinen richtigen Hauptcharakter, sondern z.B. mit Elias und Anna (welche Anna?) einige gewichtige Personen. Die Charakterentwicklung lebt davon, dass sie immer mehr Geheimnisse über sich selbst lüften. Einige Nebencharakter wirken etwas stereotyp. 4 Sterne.
Erzählstil:
Die Perspektive wandelt sich pro Hauptkapitel, im letzten sogar pro Kapitel, was das furiose Ende noch furioser macht. Die Dialoge kommen stimmig und knackig herüber. Ein oder zwei Szenen sind mir persönlich zu brutal. Einige Sätze sind mir persönlich zu kurz. Insgesamt 4 Sterne.
Die Geschichte: Die Story ist grandios und grandios konstruiert (lest das Buch, dann versteht ihr, was ich meine). Zunächst wird auf zwei Zeitebenen ein nachvollziehbarer Science-Fiction in gar nicht allzu weiter Zukunft erzählt. Fast realistisch, in jedem Fall gesellschaftskritisch und immer originell. Einige Fragezeichen tun sich beim Leser auf, jedoch nie verwirrend, sondern zum Weiterlesen animierend. Und die Fragezeichen werden später alle beantwortet. 5 Sterne
Preis/Leistung: Vier Euro (oder zwei Bier) für ein gutes Buch, so what.... 5 Sterne
Spaß am Lesen: Insgesamt 5 Sterne !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Lesestoff, 9. Mai 2014
Von 
Martin Hamacher (Moosen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist sehr gut strukturiert und hat alles was ein gutes Buch braucht: eine gute Story, Tiefe und einen absolut talentierten Erzähler. Normalerweise lese ich eher Fantasy (Markus Heitz, Joe Abercrombie etc.) und Genesis ist doch mehr ein Science Fiction Roman, aber einer der Extraklasse. Ich hoffe bald den zweiten Teil, der laut dem Autor bereits in der Entstehung ist, in Händen halten zu dürfen. Für dieses Buch kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Science Fiction, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Das Buch hat mir sehr gefallen. Kann mann nicht aus der Hand legen.
Das Thema künstliche Intelligenz wird hier sehr interessant geschildert.
Kann es nur weiter empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Dieses Buch ist eines der besten Bücher die ich gelesen habe. Die Story ist keine der langweilige 0815-Story wie bei vielen anderen (zunindest habe ich bisher kein ähnliches Buch gelesen) und sie bleibt bis zum Ende spannend und ist nicht vorhersehbar.
Für Science Fiction Liebhaber ist dieses Buch wirklich sehr zu empfehlen. 5/5 Sternen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst kurzweiliger Sci-fi Roman mit Spannungsgarantie und hohem Qualitätsanspruch, 31. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Am Anfang war das Habitat, eine Eiswüste und Elias mit seinen Geschwistern.
Doch wer sind sie ?
Wer und vor allem was ist Elias?

Sprung

Düsseldorf, Königsallee. Wahrlich ein Quantensprung.
Ist das immer noch ein Sci-fi Roman ?
Ja tatsächlich.
Am Anfang kaum ersichtlich, schleicht sich in die angebliche Normalität,
die Technologie einer fernen Zukunft ein.
Es werden mit Anna und ihrem Vater sowie der ominösen SAOIRSE Organisation und den Altair Terroristen viele Fragen aufgeworfen.

Und so geht es weiter...

Der Autor versteht es bestehende aber auch futuristische Technologien gekonnt und vor allem glaubwürdig in eine spannende Geschichte einzuweben.
Von den ersten Seiten an wird man förmlich in die Story eingesogen.
Der Protagonist Elias macht einen neugierig auf sich selbst, sowie den weiteren Handlungsstrang und weckt sofort Sympathien.

Es werden geschickt verschiedene Zeitebenen miteinander verwoben und damit, in immer rasanterer Weise, eine Spannung aufgebaut die einen das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Sicherlich wird auch mit sehr viel technologischem Knowhow und Begriffen gearbeitet, was den einen oder anderen evtl. abschrecken könnte.
Dennoch ist das Buch sehr flüssig und leicht geschrieben und wenn man sich auf die Technik einlässt, macht das Buch einfach Spaß.

Fazit:
Ein tolles Spannendes Buch, was ich so gut wie nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung.
Klare Kaufempfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, packend, fesselnd ..., 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis. Die verlorene Schöpfung (Band 1) (Kindle Edition)
Vorab ein kleiner Tipp an alle, die gerne in öffentlichen Verkehrsmitteln lesen und das Bedürfnis haben, ihre Haltestelle zu verpassen – mit diesem Buch klappt es garantiert!

Knapp 600 Seiten in zwei Tagen habe ich (glaube ich) noch nie geschafft … und am Ende wollte ich doch wahrhaftig den Fernseher ausschalten…
Das Buch ist wie ein exorbitantes Puzzle aus einzelnen Sequenzen, die weitere kleine Puzzleteile enthalten und Kapitelweise zu einem großen Ganzen zusammenschmelzen.

Die erste Seite mochte mir noch keinen Zugang gewähren, doch ab der zweiten hat es mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Rasch konnte ich in die Handlung eintauchen und wurde mit jedem neuen Kapitel beinahe in Lichtgeschwindigkeit in die nächste Sequenz katapultiert, die mich weiter mitgerissen hat. Der Schreibstil bot mir das Geschehen so lebendig, als ob ich es nicht lesen, sondern hautnah miterleben würde.

Die zum Teil befremdlichen Technologien wirken dennoch selbst für einen Laien nicht fremdartig, dafür aber zur Geschichte und zum Handlungsschema passend. Zu vielen Begriffen gibt es eine Erläuterung, auf die ich jedoch verzichtet habe, um mich nicht aus dem Lesefluss zu reißen. Das hätte meine Neugierde, wie es weitergeht nicht verkraftet. Die Terminologie habe ich auch nicht als störend empfunden.

Den einen Helden gibt es in dieser Geschichte nicht. Jeder ist auf sich allein gestellt und dennoch sind alle aufeinander angewiesen. Längst hat sich die Menschheit von der Technologie abhängig gemacht, was in mancher Situation durchaus von Vorteil, häufig jedoch auch nachteilig ist. Die Technik überrascht zwischendurch mit Menschlichkeit, während die Menschen oftmals wie kalte Maschinen wirken. An keiner Stelle lässt sich der weitere Verlauf vorherahnen.
Zur Handlung selbst haben sich hier schon andere geäußert, was ich nicht weiter ausführen möchte, um niemanden die Spannung und Vorfreude zu rauben.

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Dem Autor gelingt es scheinbar mühelos, dem Leser die Sprünge zwischen den Sequenzen leicht zu machen.
Ich habe die eBook-Version gelesen. Aufgrund der hohen Seitenzahl dürfte die Printversion jedoch angenehmer für das menschliche Auge sein.

Weshalb hier von einigen moniert wurde, es handle sich lediglich um eine Leseprobe, kann ich nicht nachvollziehen. Mein Exemplar war jedenfalls ein vollständiges Buch, das allerdings am Ende noch einzelne Leseproben anderer Werke des Autors enthält.
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