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am 6. März 2008
Ein Stern für Kenntnisse der Musikbranche

Der Autor (John Niven) und der Übersetzer (Stephan Glietsch) sind beide hervorragende Kenner der Musikbranche. Der Roman bezieht sich auf britische Labels in den 90er Jahren. Dennoch haben viele Episoden auch hier und heute ihren Wahrheitsgehalt. Die Unmengen von Demotapes, die bei den Labels eingehen - die (geringen) Chancenverteilungen zum (Welt-) "Star" zu werden, auch wenn die Band gesingt wurde - die Hintergründe wie Bands aufgebaut werden - der schwere Stand von Frauen (nicht nur) im MusikBiz - Hintergründe zu Vorschüssen, Messen, Meetings, Aufstieg und Fall von Künstlern - witzige Randbemerkungen zu Nightlinern, plakativen Vortragsreihen und "Fachwissen", welches mitunter nur ein undefinierbares "Bauchgefühl" ist etc. pp.: da steckt sehr, sehr viel an Wahrheit und Realität drinnen, welche mit Witz und Charme vermittelt werden. Übrigens auch bestens übertragbar auf andere (globale) Unternehmen. Fazit: Ein Abendstern der Musikindustrie.

Ein Stern für Hardcore

Das Buch ist in der Reihe "Heyne Hardcore" erschienen. Das sollte man wissen. Das sollte man auf jeden Fall wissen! Das Buch IST Hardcore pur: Hardcore-Sex, zum Teil sehr harter Hardcore-Sex - Hardcore-Drogen - Hardcore-Hass: gegen jeden und alles - Hardcore-Mord. Ein zutiefst abscheulicher Mord. Dennoch in diesem Bereich immer noch mit Stil, mit Ironie, mit Sarkasmus und daher als Fazit: ein Fixstern am "Hardcore-Himmel".

Ein Stern für die "Gleichverteilung der Negativität"

Im allgemeinen gibt es in Büchern EINIGE Vorurteile, EINIGE Gruppen werden negativ dargestellt, andere werden positiv dargestellt. Anders in diesem Buch. Der Anti-Held hasst wirklich ALLES. Seine Kollegen, seine Vorgesetzten, die Sekretärinnen. Reihenhäuser, Mietswohnungen, historische Bausubstanz. Kinder, Alte, Erfolgreiche, Loser. Major-Labels, Indie-Labels, Musikmessen, Clubs. Vertreter, Restaurantangestellte, Hotelmitarbeiter, Taxifahrer. Top-Acts, Newcomer, nebenberufliche Musiker. ALLES. Es handelt sich um eine "vollkommen gerechte Gleichverteilung des Hasses". Niemand wird verschont. Vermutlich werden sich alle Leser irgendwann (oder auch öfters) auf den Fuß getreten fühlen - sofern man sich über irgendeine Gruppierung schon einmal geärgert hat, wird man sich allerdings möglicherweise auch ertappen, hin und wieder selbstironisch zu schmunzeln. Gründlicher als in diesem Buch kann man gar nicht die verschiedensten Gruppen von Menschen ohne Kompromisse niedermachen. ALLE. Ohne jede Rücksicht. Bei aller Niedertracht: die "Neutralität" wurde sozusagen gewahrt: es trifft jeden. Fazit: Ein Meteorit des Hasses.

Ein Stern für das Flowerlebnis

Das Buch treibt voran. Die Story. Den Leser. Es zieht in den Bann - in eine eigene Umlaufbahn. Die Story fließt, strömt, reißt mit: liest sich im "Flow". Ich habe den größten Teil des Buch in kürzester Zeit während einer Dienstreise "in einem Zug" gelesen. Fazit: Ein Komet des literarischen Flow-Erlebnisses.

Ein Stern für die Übersetzung

Oftmals sind Übersetzungen "holperig" und kommen nicht an das Original heran. Dem Übersetzer Stephan Glietsch ist es hier gelungen, die Dichte, den Takt und Rhythmus von John Niven umzusetzen. Fazit: Ein Morgenstern der Übersetzung.

Viele Romane lassen sich in eine "Schublade" packen. Nicht so "Kill Your Friends". Das Buch ist anders, direkter, subtiler, sarkastischer, düsterer und härter als die meisten Romane, die ich in der letzten Zeit in die Hände bekam. Es hat mich von Anfang an in seinen Kosmos gezogen.

Fazit: Fünf Sterne.
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am 15. Mai 2014
Erster Eindruck:

"Der ultimative Roman zum Untergang der Musikindustrie."

Mit diesem Satz wird auf dem Klappentext von "Kill your friends" geworben. Folglich erwartete ich einen Roman über den moralischen Verfall des Business, in dem wohl jeder Musik-Fan sich sehen könnte. Nach beendigung des Buches kam mir als erstes in den Sinn, dass die Werbung um dieses Buch herum (gemeint sind hierbei Klappentext und Titel) nicht wirklich zum Inhalt passen.
Die Musikindustrie liegt schon von Anfang des Buches an in Trümmern und dem Leser wird schnell suggeriert, dass sich jeder der vom Rockstar-Leben träumt, sich diesen Wunsch getrost an den Hut stecken kann.
Darüberhinaus geht es im Buch zwar mitunter um das "killen", allerdings wird schnell klar ,dass der Protagonist überhaupt keine Freunde hat.

Zum Inhalt:
Steven Stelfox ist ein abgebrühter A & R-Manager der sich eigentlich einen Dreck um Musik schert. Ihm geht es nur um den Erfolg und das Geld mit dem er seine zahlreichen Drogen/Nutten-Eskapaden bezahlen kann. Der Charakter des Protagonisten bleibt so ziemlich das ganze Buch über konstant. Er macht keine Entwicklung durch oder ist am Ende um eine Erfahrung reicher. Vielmehr liegt der Lesespaß mehr darin, geschockt zu werden und sich schief zu lachen über die Eskapaden von Steven Stelfox. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und lässt einem das Herz an einigen Stellen höher schlagen.
Die wirklich sehr harte Sprache im Buch wirkt jedesmal authentisch und nicht erzwungen. Vorallem die inneren Hasstiraden die häufig am Anfang des Buches auftreten machen Lust auf die nächsten Seiten. Allerdings ist man nach ein paar dieser monologe gegenüber der Härte bereits so abgestumpft so dass man nicht wenig Lust hat sie beim X-ten mal einfach zu überfliegen.
Auch die Sex- und Partyszenen sind urkomisch und bleiben im Gedächtnis.
Wobei hier wieder negativ Auffällt das es bei den Partys immer der gleiche Ablauf ist:
Koks, Musik, Titten, Koks, Luds, Ketamin, Sex, Gespräche bei denen Steven nicht zuhört sondern überlegt wieviele Synonyme er für Koks kennt, Absturz, Koks.
Nur die Erbarmungslosigkeit von Steven schockiert jedes mal neu, an den Rest hat man sich schnell gewöhnt.
Teilweise ist ein gutes Namengedächtnis gefragt, da nahezu keiner der Charaktere ein bisschen Leben eingehaucht bekommt, sondern eher wie Statisten in Steven Stelfox Abwärtsspirale wirken.
Dies kann aber auch so gewollt sein. Mit unvorhergesehenen Wendungen und viel Witz wird der Leser bei Laune gehalten es gibt keine Stellen an denen man sich durchquälen muss.

Größtes Manko ist allerdings das Ende. Es wirkt eher hinkonstruiert als glaubwürdig, lässt den Leser allerdings nicht mit Enttäuschung zurück.

Fazit:

Alles in allem ein klasse Buch mit einigen Schwächen, über die man allerdings hinwegsehen kann.
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am 26. Juni 2014
Wer schon andere Bücher von John Niven gelesen hat, weiß worauf er sich einlässt.
Das Buch in dem es um seine Erfahrungen als A&R Manager geht, ist schon ein derbes Werk.
Der Hauptcharakter lebt seine Sexualität in speziellem Maße aus, konsumiert eine Menge Drogen und verprasst Geld welches er nicht besitzt.
Niven schreibt dabei in einer extremen Sprache mit vielen Fäkal-Wörtern.
Insofern ist es nicht für alle geeignet, da man mit seiner derben Schreibweise zurecht kommen muss.
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am 24. Mai 2015
Kill your Friends ist neben Straight White Male die absolute Meisterleistung von Niven. Ich habe das Buch mittlerweile ungelogen 50 Mal gelesen und ein Dutzend Mal verschenkt. Und es wird jedes Mal besser. Sprachlich ein Geschenk an die Welt, voll von triefendem Sarkasmus, aufgeladen mit Metaphern die göttlicher nicht sein und einer Hauptperson die man nicht besser hätte erfinden können. Stephen Stelfox ist A&R Manager und gleichsam eine brutale Mischung aus American Psycho und einem eiskaltem Hardcorekapitalisten. Er taumelt zwischen Porno, Drogen und der panischen Suche nach Erfolg durch eine Welt aus Schmutz, Verrat und "jeder gegen jeden auf Kosten von allem und jedem". Niemals gab es eine verlässlichere und wahrheitsgemäßere Darstellung des Musikbusiness.
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am 10. Dezember 2012
Das Buch ist nichts für zarte Gemüter, das sollte man wohl vorweg sagen. Es geht um Drogen, Sex, Gewalt und Mord. Das Ganze auch ausgeschmückt und zum Teil schön detailliert, was nicht unbedingt jedermanns Sache ist, und auch schon für Aufregung sorgte.
Die Musikindustrie ist nur das Drumherum. Sozusagen der Anzug. Aber es könnte auch in der Filmbranche spielen. Von daher ist es egal. Es soll nicht realistisch sein.
Mich hat es zum Lachen, Schmunzeln und Kopfschütteln gebracht.

Stelfox ist ein Versager und Neider der ersten Garde. Alle haben es besser. Selbst die von ihm zusammengemischte Über-Über-Überdosis haut seinen Kollegen nicht aus dem Sessel ins Grab. Die kruden Irrungen und Wirrungen seines verkoksten Verstandes sind Wahnsinn pur, und doch kommt er irgendwie immer auf die Beine. Mehr Glück als Verstand möchte man sagen.

Aber zum Schluss muss man sich selber eingestehen, die blöde Popmusik, die man niemals für erfolgsversprechend gehalten hat, wird der Renner, und schaut man sich die echten Charts an, fragt man sich, ob nicht doch ein Fünkchen Wahrheit in dem Buch steckt.

Ich geb ihm 4 Sterne, weil ich »Gott bewahre« etwas besser fand.
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am 3. Juni 2016
Anfangs musste ich mich an den hypersexualisierten Schreibstil gewöhnen (f*** steht einfach ÜBERALL, egal ob passend oder nicht). Als die Geschichte dann allerdings in Fahrt kommt, wird ein witziges, spannendes und herrlich obszönes Werk daraus, welches man ungern wieder weg legt.
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am 14. September 2012
Leute, wenn Ihr mal wieder eine Ladung Musik ebenso kostenlos wie illegal aus dem Internet zieht und Ihr Euch dann beim Warten denkt, ob es nicht doch schade sein könnte um die Musikindustrie, dann lest einfach dieses Buch !

Dieses Werk wird oft mit "American Psycho" von Bret Easton Ellis verglichen. Tatsächlich dürfte John Niven seinen Ellis gelesen und einige Anregungen mitgenommen haben. Herausgekommen ist eine britische Variante, die sehr viel Spaß macht. Weil sie deutlicher als Satire daherkommt als das Vorbild und gleichzeitig auch viel realistischer ist. Zumindest nach Aussage von Brancheninsidern. Die zwei größten Stärken des Autors sind jedenfalls zum einen, dass er als ehemaliger Berufskollege seiner psychopathischen Hauptfigur viele der Situationen, die er so köstlich beschreibt, so oder so ähnlich selbst erlebt haben dürfte. Zum Anderen ist er ein begnadeter Zyniker, neben dem Harald Schmidt zu seinen fiesesten Zeiten wirkt wie eine kuschelsüchtige Sozialpädagogin. Es ist jedenfalls schon länger her, dass ich bei der Lektüre eines Buchs mehrfach schallend lachen musste. Glänzende Unterhaltung für Leute, die es in jeder Hinsicht explicit mögen.
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am 5. April 2010
Eigentlich ist der Titel des Buches irreführend"; zumindest teilweise. "Gekillt" wird zwar tatsächlich. Aber das mit den "Friends" ist so eine Sache. Denn von Freunden - oder Freundschaft - kann man hier nicht unbedingt sprechen; und das ist noch geschmeichelt.
Im Großen und Ganzen geht es im Buch um Drogen, rücksichtslose Konkurrenzkämpfe, und Sex.
Inhaltlich geht es um Steven, ein A&R (Artist & Repertoire), der bei einer großen Plattenfirma arbeitet. Dort ist er "[...] für die Entdeckung und Pflege neuer Talente zuständig [...]"; also eine Art Talent-Scout. Mit dem Unterschied, dass ein Talent-Scout auf die Straße geht und dort nach neuen "Talenten" sucht. Steven hingegen hängt lieber in seinem Büro ab; auf seiner Couch, vor seinem TV-Gerät. Nur selten lässt er sich dazu herab, mal ein Festival oder ein Konzert zu besuchen, um sich neue "Talente" anzusehen; die er eventuell unter Vertrag nehmen könnte. Meistens verbringt er seine Zeit damit, Drogen einzuwerfen, zugedröhnt umherzuspazieren und zu f***. (Tut mir leid, aber anders lässt es sich einfach nicht beschreiben.)

Die Ausdrucksweise in diesem Buch ist nicht unbedingt was für jedermann. Manch einer würde einige der Wörter, die hier geschrieben stehen, nicht mal denken; und sie würden die hier vorliegende Niederschrift wohl als "geschmacklos", "ordinär" und "unzumutbar" beschreiben. Ich hingegen würde das ganze eher als "derb", "direkt" und "unmissverständlich" bezeichnen. Der Autor, John Niven, nimmt absolut kein Blatt vor den Mund. Was zum Teil wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass er Brite ist. Und die haben ja im Allgemeinen eher die Feinfühligkeit eines Panzers; zumindest in verbaler Hinsicht. Und John Niven ist da, wie schon gesagt, keine Ausnahme. Er knallt einem schonungslos die Wahrheit vor die Füße; und das mithilfe eines Vokabulars, in dem das Wort "geil" noch das harmloseste ist.
Inwieweit die Darstellungen der angewandten Praktiken und Methoden der Musikindustrie der (wirklichen) Realität entsprechen, kann ich nicht sagen. Aber ich habe für mich entschieden, sollte das, was im Buch steht, auch nur zu 50 % wahr sein, will ich das alles lieber gar nicht so genau wissen.
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Hunter S. Thompson, das auch im Buch steht:
"Das Musikgeschäft ist eine grausame und hirnlose Geldkloake, ein langer Korridor aus Plastik, in dem Diebe und Zuhälter tun und lassen, was sie wollen, und gute Menschen vor die Hunde gehen. Im Übrigen hat es auch eine negative Seite."
Müsste ich den Inhalt des Buches in wenigen Worten zusammenfassen, würde ich es mit dem ersten Satz des Zitats tun. Wenn das allerdings die positive Seite der Musikindustrie darstellt, will ich nicht wissen, wie die negative Seite aussieht.
Dass in dieser Branche nicht unbedingt Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, ist, denke ich, nicht so unbekannt. Da John Niven selbst als A&R-Manager gearbeitet hat, wird er wohl wissen, wovon er schreibt. Und auch wenn das Buch mit Sicherheit die gängige Praxis zumindest ansatzweise überspitzt darstellt, glaube ich doch, dass mehr davon wahr ist, als wir denken; und vor allem als uns lieb ist.
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am 9. August 2015
Fast jede Seite, fast jeder Satz voller Gemeinheiten, Zynismus, Beleidigungen in allen Schattierungen, Hass, Zorn und Neid. Stellfox bedient alle Todsünden im Übermaß und er kommt damit durch...
Obwohl ich ein großer Fan von John Niven bin, stelle ich Buch für Buch ein Manko fest.
John Nivens Geschichten fehlt das ganz große Finale, der Punch, der dich auf der letzten Seite schwitzend zusammen sacken lässt. Das ist leider auch bei KILL YOUR FRIENDS so... Deswegen nur 4 Sterne
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am 17. Mai 2016
Steven Stelfax ist A&R Manager in der Musik Branche. A&R (Artist and Repertoire) Manager sind diejenigen die für die Entdeckung und Pflege der neuen Talente in der Musikindustrie zuständig sind. Steven Stelfax ist aber nicht nur das, er ist auch ein großer Kotzbrocken, ein Kameraden- und Kollegenschwein, überheblich, eingebildet, snobistisch, besserwisserisch, er kokst, säuft, hurt, lügt, geht über Leichen – und ist ein A…loch ersten Grades. Bisher lief alles perfekt in seinem Berufsleben und er ist ziemlich weit oben in der Hackordnung. Tja, aber nicht jede Scheibe kann ein Hit werden, oder? Dazu kommt noch, dass er seinen Chef zweimal umbringen muss (beim ersten Mal hat es nicht geklappt), ihm die Polizei im Nacken sitzt und ein anderer den heißbegehrten Job bekommt, auf den Steven scharf war. Da kann man schon mal ausflippen, oder?

KILL YOUR FRIENDS bietet einen tiefen Einblick in die Musikbranche, zumindest aus Stefen Stelfaxs Sicht. John Niven hat sich da redlich Mühe gegeben und gut recherchiert, aber der Schreibstil, den er dabei anschlägt kommt bei mir leider nicht so gut an. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, nutzt reihenweise Kraftausdrücke. Grundsätzlich ist die Geschichte gut angelegt und der (Anti)Held, der ja eigentlich der Bösewicht ist, geht am Ende als strahlender Sieger aus Allem hervor. Tja, nun zu den Sternen. Ich habe besseres gelesen, auch von John Niven. Da muss ich schon in mich gehen um mich zwischen 3 und 4 Sternen zu entscheiden…
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