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5.0 von 5 Sternen Spannung, ungewöhnliche Charaktere und ein bisschen schwarzer Humor
Die Geschichte:
Das Buch beginnt mit drei Haupthandlungssträngen, die so nach und nach geschickt ineinanderlaufen.
Der Münchner Hauptkommissar Paul Regen, der sich im (durchaus amüsanten) Dauerzwist mit seinem Vorgesetzten befindet, wird von diesem zu langweiliger Arbeit verdonnert. Er soll bei der Entwicklung eines neuen Programms mithelfen. Doch...
Vor 3 Monaten von beastybabe veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Argwohn
Lila ist gerade 15 Jahre alt geworden, sie und ihre Freundin Ioana wachsen in ärmlichen Verhältnissen bei den Großeltern in Moldawien auf.
Die einzige Chance sehen sie in einer Modelkariere, dabei geraten die beiden an einen Menschenhändlerring.
In München wird ein in Formalin eingelegtes Leichenteil gefunden und Kommissar Paul Regan...
Vor 6 Monaten von wiebykev veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, ungewöhnliche Charaktere und ein bisschen schwarzer Humor, 11. Mai 2014
Die Geschichte:
Das Buch beginnt mit drei Haupthandlungssträngen, die so nach und nach geschickt ineinanderlaufen.
Der Münchner Hauptkommissar Paul Regen, der sich im (durchaus amüsanten) Dauerzwist mit seinem Vorgesetzten befindet, wird von diesem zu langweiliger Arbeit verdonnert. Er soll bei der Entwicklung eines neuen Programms mithelfen. Doch dann taucht plötzlich in der Isar ein abgetrennter Arm auf, der offensichtlich konserviert wurde. Regens Spürsinn erwacht sofort und er beginnt zu ermitteln. Leider ist sein Chef alles andere als begeistert, weshalb er mit ihm eine möglicherweise folgenschwere Wette abschließen muss, um den Fall weiter verfolgen zu dürfen.
Während Paul Regen mit “seinem Arm” beschäftigt ist, wird auf die Zentrale der ECSB in Amsterdam ein feiger Bombenanschlag verübt. Sehr viele Menschen sterben oder werden schwer verletzt. Solveigh, die zum Zeitpunkt der Explosion noch nicht im Gebäude war, soll sich an einem Sammelpunkt einfinden. Doch sie will sich erst einmal vor Ort ein Bild der Lage machen. Was sie dort sieht, lässt keinen Zweifel zu: es gibt einen Verräter in der ECSB, denn die Bombe hätte sonst nicht so gezielt platziert werden können. Die Überlebenden des Teams haben jetzt auch noch mit gegenseitigem Misstrauen zu kämpfen und müssen gleichzeitig wieder eine funktionierende Zentrale aufbauen. Eine schwere Aufgabe, doch Solveigh gibt nicht so schnell auf und hat bald einen Verdacht.
Zur gleichen Zeit träumen zwei junge Mädchen in Moldawien von der großen, weiten Welt, von Ruhm und Reichtum. Ein Verwandter, der in Bukarest lebt, verspricht ihnen lukrative Modeljobs und so vertrauen sie ihm und verlassen den Schutz ihres kleinen Dorfes. Ein scheinbar verhextes Kleid begleitet sie auf ihrer Reise ins Ungewisse…

Meine Meinung:
Jenk Saborowskis Schreibstil ist einfach toll: immer mit einem kleinen Augenzwinkern und dem richtigen Quäntchen schwarzen Humors. Seine Protagonisten tragen ungewöhnliche Namen und benehmen sich auch entsprechend. Ohne es zu übertreiben, schafft er Charaktere, die angenehm von der Norm abweichen und die man einfach sympathisch finden muss mit ihren Ecken und Kanten.
Doch auch die Bösewichte, an denen es in diesem Buch nicht mangelt, sind gut ausgearbeitet, wirken lebendig und bedrohlich.
Wie eingangs schon erwähnt, empfehle ich auf jeden Fall, vorher die beiden Bücher “Operation Blackmail” und “Biest” zu lesen, denn so kennt man die meisten Personen schon und freut sich auf ein Wiedersehen mit “alten Bekannten”. Der Autor beschreibt zwar alle Protagonisten noch einmal sehr gut, aber manches baut doch sehr auf vergangenen Handlungen auf und wird nicht mehr sehr ausführlich thematisiert.
Angenehm kurze Kapitel, die jeweils mit Orts- und Zeitangaben versehen sind, machen das Lesen zu einem echten Vergnügen. Die Orts- und Szenenwechsel lassen niemals Langeweile zu und das Buch entwickelt sich zu einem echten Pageturner mit einem durchgehend recht konstanten Spannungsbogen.
Wie von Agententhrillern zu erwarten, bedienen sich die Ermittler neuester hochmoderner (und zuweilen verbotener) Techniken, welche in diesem Fall geschickt verwoben werden mit den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden des Traditionspolizisten Regen. Nicht nur hier findet der Autor auch immer wieder Gelegenheit, ein bisschen Gesellschaftskritik in seine Story einzubauen, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Buch hat mich bestens unterhalten, die geschickte Zusammenführung der anfänglich getrennten Handlungsstränge ist glaubhaft und perfekt gelungen. Am Ende erwartet den Leser ein echtes Herzschlagfinale, das mich ebenfalls komplett überzeugen konnte.

Fazit:
Beste Unterhaltung mit ungewöhnlichen Charakteren, einer gut durchdachten Story und viel Einsatz moderner “Agentenspielzeuge”! Spannend, emotional und frech – für mich auf jeden Fall ein 5-Sterne-Buch, das ich gerne weiterempfehle!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Nervenkitzel pur, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der dritte Thriller: Auch wieder umwerfend spannend! Für mich gilt: Ich hoffe, dass bald ein vierter Band fertig wird und erscheint.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welten die aufeinander prallen, 12. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich schon die ersten beiden Bände der Reihe um die Kommissarin der ECSB, Solveigh Lang, gelesen habe, musste ich „Argwohn“ einfach haben und hab es geradezu verschlungen.

Die ECSB ist eine paneuropäische Polizeibehörde, die mit den lokalen Behörden zusammen ermittelt und auf jeden Fall geheim bleiben soll. Dazu gehört auch, sich bei einer erfolgreichen Ermittlung im Hintergrund zu halten und die lokale Polizei die Lorbeeren einheimsen lassen. Dies ist ein spannendes Konzept einer Polizei, die vielleicht im Schengenraum heutzutage existieren müsste. Jenk Saborowski erzählt so gut von dieser Behörde und ihren Mitarbeitern, dass es fast real sein könnte – nur, dass völlig jede Beziehung zum Finanziellen fehlt (bei einer Ermittlung stehen alle Wege offen, egal was es kostet) wirkt unrealistisch. Das tut dem tollen Konzept aber keinen Abbruch.

Die drei verschiedenen Handlungen, mit denen der Autor von Anfang an den Leser fordert, sind komplett unterschiedlich und mir war lange nicht klar, wie diese zusammen gehören. Nach der Auflösung finde ich, dass ein Teil, der um den Anschlag auf die ECSB, zu kurz gekommen ist. Vielleicht hätte man lieber zwei Bücher daraus gemacht? Spannend sind die verschiedenen Handlungen aber trotzdem. Was mich genervt hat: Eine Mitarbeiterin heißt Frau Auch, der Kommissar Herr Regen. Diese Wortspiele sind mal lustig, gehen mir aber nach kurzer Zeit auf die Nerven.

Die kurzen Kapitel (über einhundert) tragen dazu bei, dass die sowieso schon geniale Spannung noch einmal gesteigert wird.

Von mir gibt’s eine klare Empfehlung und fünf Sterne, da dieses Buch super spannend ist, die Auflösung auch wirklich erst am Ende verraten wird und durch die verschiedenen Schauplätze und Mitarbeit der lokalen Polizeibehörden so toll die Welten der Polizisten aufeinander prallen. Super! Ich warte schon auf die nächste Folge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mädchenfänger, Mafia und ein einsamer Arm, 8. April 2014
Ich muss sagen, am Anfang hatte ich leichte Zweifel. Die drei Haupterzählstränge schienen qualitativ wie inhaltlich sehr unterschiedlich. Vor allem die Geschichte um Paul Regen und seine Kollegin Adelheit Auch fand ich anfangs etwas anstrengend, vor allem weil in beinahe jedem Absatz die Namen der beiden Polizisten mit Vor- und Nachnamen erwähnt wurden. Auch schien mir der Terroranschlag auf den ECSB etwas zu extrem und die beiden Mädchen aus Moldawien die naiv in die Mädchenhändler-Fänge gerieten dagegen, da fieberte man von Beginn an mit. Allerdings musste man mit einer größeren Konzentration lesen, da die Stränge immer mehr oder weniger abwechselnd weitergesponnen werden und man muss immer achtsam sein, dass man den Faden wieder aufnehmen kann. Vielleicht sind da 3 völlig unabhängige Geschichten schon ein kleines bisschen viel.

Als man dann aber zu dem Punkt kam, wo sich die einzelnen Fäden zu einem Zusammenhang zusammenspinnen, wird der Thriller richtig genial. Normalerweise mag ich Thriller, die einen von Anfang an packen, aber ich muss sagen, mich hat dieses Buch etwa nach der Hälfte umso mehr gepackt, was die anfänglich zu vielen Stränge wieder mehr als wettgemacht hat. Man fiebert derartig mit, was etwa den beiden Mädchen passiert und was am Ende wirklich passiert.

Das ganze Buch ist wirklich absolut genial gestrickt, die Auflösung ist auch für den erfahrenen Thrillerfan nicht von Anfang an zu ersehen, das Buch bleibt bis zum letzten Kapitel spannend und es gibt kaum Längen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne. Die anderen Bände der Solveigh Lang Reihe stehen bei mir schon auf der Wunschliste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung hat einen neuen Namen ..., 22. März 2014
Von 
Thomas Lawall (Sinsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es ist nicht das Ziel, die ECSB zu schwächen oder deren Arbeit zu blockieren. Jemand verfolgt eindeutig das Ziel, die Mitarbeiter der "European Council Special Branch" komplett auszulöschen! Der Bombenanschlag auf die getarnte Zentrale der Sondereinheit des Europäischen Rats markiert den Beginn eines beispiellosen Feldzugs, der sich mit einem Massaker am Evakuierungspunkt Leidseplein fortsetzt. Agentin Solveigh Lang verliert mit einem Schlag über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von ihrem schwerverletzten Vorgesetzten Will Thater erfährt sie von einer geheimen Akte, die in einem Safe in seinem Büro versteckt ist. Er vermutet einen Maulwurf in seiner Truppe und für solche Fälle hätte er vorgesorgt. Die Akte "ELMSFEUER" muss unter allen Umständen aus dem schwer beschädigten Gebäude geborgen werden. Eine Kopie gäbe es nicht. Die Kombination für den Safe kann er ihr noch geben, bevor ihn Sanitäter ins Krankenhaus fahren. Ohne zu zögern macht sich Solveigh auf den Weg, bedient sich an einem Mannschaftswagen und betritt als Feuerwehrmann verkleidet das gerade eben gelöschte Gebäude. Doch sie ist nicht allein.

Derweil hat Kriminalhauptkommissar Paul Regen vom LKA ganz andere Probleme. Er ist mit einer langjährigen Dauerfeindschaft mit Kriminaldirektor Wochinger beschäftigt, mit unbefriedigenden Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichen und neuerdings mit dem Fund eines abgetrennten Arms, der in der Nähe des Isarwerkes II gefunden wurde. Einen Reim darauf machen kann sich zunächst niemand, denn weshalb sollte jemand den abgetrennten Arm eines Mordopfers konservieren und dann in einer Plastiktüte in den Fluss werfen. Erste Ergebnisse der Rechtsmedizin beantworten Fragen, stellen aber gleichzeitig neue. Festzustehen scheinen Größe und Alter des Ermordeten und der Todeszeitpunkt vor etwa zehn Jahren ...

Zeitgleich beschäftigen sich zwei junge Mädchen in Iliciovca mit Zukunftsplänen. Lila und Ioana träumen von einer großen Karriere als Models. Ioanas Cousin Radu scheint über die richtigen Kontakte zu verfügen. Den ärmlichen Verhältnissen in ihrer Heimat Moldawien scheinen sie entkommen zu können. Schließlich hat die Agentur, für die Radu arbeitet, Büros in Mailand, Amsterdam, Berlin und Bukarest. Zuerst müsste er jedoch noch seine Chefin in Bukarest überzeugen. Die entsprechenden Verträge lässt er schon einmal da ...

Jenk Saborowski legt seine Geschichte in mehreren Handlungssträngen an, was allein darin Ausdruck findet, als sich der Leser auf Seite 100 bereits im 20. Kapitel befindet. Ohne größere Gedankensprünge geht es nicht, wenn man den Ereignissen in Moldawien, Deutschland, Niederlande, Portugal, Spanien, Italien, Schweden, Belgien und Frankreich, die sich nicht selten zeitgleich abspielen, folgen möchte. Die notwendige Aufmerksamkeit des Lesers steigert sich in dem Maße, wie sich die Handlungsebenen entwickeln, auch wenn zunächst keinerlei Zusammenhänge erkennbar werden. Wenn man aber vermutet, dass sich dies ändern könnte, liegt man richtig!

Unterschiedliche Schauplätze verlangen eine dementsprechende Besetzung. Wenn sich Solveigh Lang und Paul Regen treffen, dann begegnen sich Welten. Die drahtige, aber hochsensible Agentin verblüfft mit Scharfsinn und spontan-kontrolliertem Aktionismus, während der LKA-Beamte mit diversen privaten und beruflichen Komplikationen zu kämpfen hat, in Sachen Ermittlungstaktiken aber grundsätzlich Neues zu bieten hat.

Neben den Abgründen, die sich in der Haupthandlung auftun, spart der Autor nicht mit einem ebenso knochentrockenen wie unkonventionellen Humor, den er insbesondere seinem Hauptkommissar zugedacht hat. Dieser hat ein paar handfeste Marotten, die ihn zweifellos das schlechte Verhältnis zu seinem Vorgesetzten besser ertragen lassen. So beglückt er Kriminaldirektor Wochinger mitunter mit dem einen oder anderen in Zeitungspapier eingeschlagenen Meeresbewohner, oder er tätigt in dessen Namen einfach einmal größere Bestellungen.

Herrlich sind auch die Wortspiele mit Frau Auch, seiner kongenialen Kollegin, der ausgeschlafenen Kriminalhauptmeisterin. Selbst die eine oder andere Personenbeschreibung fällt aus dem Rahmen. Beispielsweise die eines deutschen Bankers, der wie "eine schlechte Kopie von Johnny Weissmüller plus Augenringe minus Muskeln" aussieht!

So leicht wirft den urigen Ermittler, der einen Stempel besitzt, der "Ich habe einen Stempel" stempelt, nichts aus der Bahn. Und wenn sein Fall momentan keine Anhaltspunkte bietet, ist es halt so, doch wehe, wenn es Paul Regen an seinen Synapsen "kitzelt"! Dann bremst ihn selbst der Wochinger nicht mehr. Dieser sollte sich sowieso umsehen, denn einmal in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen müssen nicht für die Ewigkeit Gültigkeit haben, ob sie nun privater oder beruflicher Natur sind.

Jenk Saborowski stellt uns eine neue Ermittlungsmethode vor, indem er Herrn Regen ein verblüffendes, assoziatives Element entwickeln lässt, und wenn der Autor am Ende die Handlungsfäden zusammenlaufen lässt, entsteht in diesem verdichteten Sog zwangsläufig die Erkenntnis, dass Spannung jetzt ebenfalls einen neuen Namen hat: Argwohn.
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3.0 von 5 Sternen Argwohn, 31. Januar 2014
Lila ist gerade 15 Jahre alt geworden, sie und ihre Freundin Ioana wachsen in ärmlichen Verhältnissen bei den Großeltern in Moldawien auf.
Die einzige Chance sehen sie in einer Modelkariere, dabei geraten die beiden an einen Menschenhändlerring.
In München wird ein in Formalin eingelegtes Leichenteil gefunden und Kommissar Paul Regan nimmt die Ermittlungsarbeit auf, während zeitgleich in Amsterdam ein Anschlag auf die Europapolizei ECSB Zentrale gemacht wird und diese dabei völlig zerstört wird.
Dort übernimmt das Ermittlungsteam Solveigh und der am Rollstuhl gefesselte Mike die Ermittlungen.

Kommissar Regan stößt bei seinen Ermittlungen auf weiter Leichenteilfunde in verschiedenen Städten und Länder. Somit wird ihm klar, dass es sich um einen bisher unerkannten Serientäter handel muss.
Als Solveig und Mike in die Ermittlungen einbezogen werden beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Können sie den Täter finden und somit weitere Morde verhindern? Und was haben Lila und Ioana mit der Sache zu tun?

Mir war die Geschichte leider etwas zu durcheinander und mit Kommissar Reagan bin ich nie richtig warm geworden. Seinen eigenartigen Humor, seinen Chef einen toten Fisch ins Postfach zu legen, konnte ich nichts abgewinnen. Ebenso seine eigenartige Art seiner Ermittlungsarbeiten.

Anfangs war von seinen Ermittlungen für mich leider nichts erkennbar, den seine Erkenntnisse waren eher Zufall und basierten auf Eingebungen auf ewigen Spaziergängen durch die Straßen der Stadt.

Die Geschichte um Lila und Ioana fand ich dagegen von Anfang bis Ende hin spannend.

Das Geschehen um die zerstörte Zentrale der ECSB machte für mich eigentlich keinen richtigen Sinn, die Ermittlungen die Solveig macht sind zwar spannend geschrieben aber für Regens Mordermittlung nicht nötig gewesen. Kommissar Regan und Solveig treffen nur durch Zufall aufeinander und erst dann wird gemeinsam am eigentlichen Mordfall weiter ermittelt.

Zum Ende bleibt der Bombenanschlag völlig ungeklärt und weiter offen zurück. Damit war für mich der gesamte Handlungsstrang der ECSB völlig unnötig .

Die 3 wechselnden Handlungsstränge fand ich anfangs eher irritierend, das gibt sich erst je weiter man in das Geschehen einsteigt. Damit fehlte für mich der Spannungsbogen der einen Thriller für mich aus macht.

Ich weiß zwar, dass ich mit meiner Meinung gegen den Strom schwimme aber mir war es einfach zu viel auch wenn sich am Ende alles irgend wie fast wieder alles zusammen gefügt hat.

Die einzelnen Geschichten sind sehr schön, leicht und locker geschrieben. Die Spannung wurde für mich einzig und alleine bei der Geschichte um die beiden Mädchen in Moldawien gehalten. Und da hielt ich schon mal vor Sorge und Spannung den Atem an.

Für mich war das für einen Top Thriller dann allerdings etwas zu wenig.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit Hochspannung, 19. Januar 2014
Der dritte Fall um die Sonderermittlerin Solveigh Lang.
Die Zentrale der Europapolizei ECSB wird heimtückisch angegriffen. Solveigh muss mit ansehen, wie viele ihrer Kollegen rücksichtslos niedergemetzelt werden und schwört Rache. Recht schnell ist klar, dass es einen Maulwurf im haus gibt und dieser führt direkt zur italienischen Mafia. Der Gegner ist gesetzt und die Jagd beginnt. Währenddessen sind zwei moldawischen Mädchen mit großen Erwartungen an einen Menschenhändlerring geraten und in München gibt ein konservierter Arm der Polizei Rätsel auf. Dass diese Ereignisse alle eine Verbindung haben und internationale Kooperation und Eile gefragt sind, lassen die Handlung zu einem rasanten Wettlauf gegen die Zeit und einen noch im Versteck agierenden Psychopathen werden.

Wie auch schon die Vorgänger besticht dieser Thriller durch ein hohes Tempo und viele parallel verlaufende Handlungsstränge, die nach und nach ineinander verwoben werden. Die Figuren sind jede auf ihre Weise ungewöhnlich und unkonventionell, was ihnen erlaubt, auch abseits der breitgetretenen Ermittlungspfade zu wandeln und mit kreativen Ideen den Tätern das Handwerk zu legen. Die Handlung an sich ist hochaktuell, glaubwürdig erzählt und gelöst. Die Spannung zieht sich von der ersten bis zur letzten Seite. Vielleicht hätte man aus den zwei großen Fällen auch zwei Bücher machen können, gerade der Psychopath kommt ein wenig zu kurz. Dies schmälert aber in keiner Weise die Unterhaltung.
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5.0 von 5 Sternen Münchner Thriller der Weltklasse, 8. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Muss und darf sich nicht hinter John Le Carré oder Dabn Brown verstecken. Gekonnt inszenierte Handlungstränge, lebendige Chraktere und glaubhafte Handlung. Großes Kopfkino.
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5.0 von 5 Sternen Argwohn, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da mich die ersten beiden Bücher dieses Schriftstellers sehr gefesselt haben, wollte ich auch den 3. Band haben. Gut und spannend geschrieben - man kann nachvollziehen wo es sich abspielt da es überwiegend in Deutschland ist.
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4.0 von 5 Sternen nicht so spannend wie die Vorgänger..., 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... aber dennoch fesselnd und ich erwarte schon das nächste Buch.
Der Autor schafft es ohne Probleme mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen, ohne dass sich der Leser verheddert.
Man fiebert regelrecht mit, was denn nun mit gewissen Personen passiert und wie so manche Lösung aussieht.
Leider nicht ganz so rasant wie die beiden anderen Bücher.
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