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4.0 von 5 Sternen Kleines Meisterwerk, 2. März 2014
Von 
musicpeterpan "musicpeterpan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (Audio CD)
Neil Finn ist zusammen mit seinem Bruder Tim schon seit Jahrzehnten im Musikbusiness unterwegs. Mir fielen die beiden das erste Mal im Jahr 1977 auf und zwar mit ihrer damaligen Band Split Enz und dem Album "Dizrhythmia" auf dem sie schon damals mit wunderbaren und anspruchsvollen Popsongs aufwarteten. Für mich waren sie in der Zeit zusammen mit XTC eine der spannendsten Bands im Bereich Pop. und für mich auch die Band, welche den Sound und die Klasse der Beatles am ehesten weiter trugen. Sie veröffentlichten von 1975 bis 1985 11 Alben, aber leider schafften die Neuseeländer trotz vieler toller und teils auch überragender Ohrwürmer nie den Durchbruch.
Den schafften die beiden Finn-Brothers dann als Band unter dem Namen "Crowded House" mit der sie auch viele Hits hatten, wie "Dont Dream Ist Over" oder "Better Be Home Soon" oder "Weather Wit You" etc. Sie spielten insgesamt vier Alben von 1986 - 1993 ein.
Jetzt also veröffentlicht Neil Finn sein vierttes Soloalbum, das vielfältiger klingt und produziert wurde als seine Vorgänger und für mich gleichzeitig sein bestes ist.
Schon gleich zu Beginn des Albums hört man für Finn ungewohnte Klänge, die Musik schleppt sich langsam und schwerfällig vorwärts, alles klingt sehr mystisch und erinnert, wie übrigens vieles auf diesem Album, sehr an John Lennon! Auch wenn der Song "Impressions" etwas gewöhnungsbedürftig ist, wirkt er doch hypnotisch und bohrt sich in die Gehörgänge um sich dort festzusaugen.
Auf "Dizzy Heights" wird es schon etwas heller, das klingt jetzt eher nach dem gewohnten Neil Finn und bringt einige Sonnenstrahlen zum Vorschein, für mich von der Stimmung her ein typischer Sonntagsvormittagssong, schön geeignet zum Aufwachen.
Dann folgt mit "Flying In The Face Of Love" der erste richtige Ohrwurm, ein feiner Midtempo-Song dem man schon nach dem zweiten Hören nicht mehr aus dem Ohr bekommt, das ist auch gut so.
"Dive Bomber" ist ein verstörender Song mit klaustrophobischem Soundgewand das Gänsehaut erzeugt.
Dann folgt mit "Better Than TV" wieder so ein ungeheurer Ohrwurm der sich ganz unmerklich ins Ohr schleicht und einfach dort bleibt.
Auf "Pony Ride" zieht Finn das erste Mal das Tempo merklich an und wird fast rockig, was auch gut zu ihm passt und hier stark an die Beatles erinnert.
"White Lies And Alibis" bringt den schweren mystischen Sound zurück, wirkt sehr geheimnisvoll und sorgt so für viel Spannung und Abwechslung.
Mit "Recluse", "Strangest Friends" und "In My Blood" folgen drei typische Finn-Songs, leicht und locker schweben sie dahin und wirken wie Vorboten des kommenden Frühlings.
Der letzte Song "Lights Of New York" beendet das Album so wie es begann, ruhig und nachdenklich.
Finn holte sich für dieses Album den Produzenten Dave Fridmann ins Boot, den kennen wir schon von Mercury Rev oder Flaming Lips und so klingt "Dizzy Heights" auch. Das war sicher ein kleines Risiko für Finn, denn das Ergebnis kling anders als alles was er bisher veröffentlichte. Doch das Ergebnis spricht für sich und beschert ihm hoffentlich neue Fans.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da sitzt er unten in Neuseeland und kann nicht anders, 7. Februar 2014
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (Audio CD)
Die australischen Beatles schlagen wieder mal zu. Ob zusammen mit seinem Bruder, mit den wiedervereinigten Crowded House oder eben wie jetzt mit seinem dritten Solo Album. Neil Finn macht da weiter, wo er aufgehört hat. Sein Output über die Jahre ist enorm, wäre er Amerikaner oder Brite und hätte der Yellow Press noch einige Skandale zu bieten, würde man sich mehr von ihm lesen. So aber sitzt er im weit entfernten Neuseeland und geht seiner täglichen Arbeit nach, und macht Popmusik. Er kann einfach nicht anders als schöne, verspielte Melodien zu erzeugen.

Wobei er sich auf 'Dizzy Heights' zumindest musikalisch sogar auf neue Pfade begibt. PONY RIDE ist geschmeidiger Funk, man hört Neil Rodgers an der Rhythmusgitarre. WHITE LIES AND ALIBIS ist Dub gemischt mit Jazz und verzerrten Gitarren. FLYING IN THE FACE OF LOVE atmet den klassischen Philly Soul Sound. Absoluter Höhepunkt aber ist RECLUSE, vom Refrain her ein typischer Finn Song mit hohen Wiedererkennungswert, unter dem allerdings ein R'n'B Beat blubbert und in dem sich Finn in Bee Gees Gesangsphäre hochschraubt.

Man kann Neil Finn einfach weiter nicht kennen bzw. ihn für den Typ aus den 80ern mit "Don't dream it's over" und 'Wheather with you" halten, man kann Neil Finn aber auch als Pop Artisten lieben, der einfach keine Ruhe geben will. Im letzteren Fall hat man unendlich zu entdecken.
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5.0 von 5 Sternen Verkanntes Genie!, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (Audio CD)
Beim ersten Reinhören dachte ich: na ja, Famile Finn arbeitet jetzt gemeinsam! Bei fast allen Tracks - der jüngere Sohn an den Drums, der Ältere an der Gitarre, die Ehefrau am Bass. Aber dann, nach dem zweiten intensiven Hören ist mein Fazit: dieser Mann schafft es doch einfach immer wieder tolle Songs zu schreiben! In my blood klingt noch am ähnlichsten nach früheren Soloalben, aber der Rest ist zwar nicht fremd, aber doch neu, da ist nichts von Crowded House, das ist einfach Finn! A little bit of funk, a little bit of jazz! Dazu diese prägnante Stimme. So blöd das auch klingen mag, auch wenn er langsam auf die 60 zugeht, oder vielleicht gerade deswegen, erfindet er sich wieder neu! Ein Album, das es wert ist, gehört und vor allem auch beachtet zu werden - aber Don't dream it's over ist auch schon genau 27 Jahre her, daran erinnert das Musikbusiness nicht. Das läuft dann leider nur unter One-Hit-Wonder. Dass er in der Folge weiter gute Songs geschrieben hat - keinen interessiert's! Schade drum!
Und vor ein paar Tagen habe ich das letzte Soloalbum seines Bruders Tim (The view is worth the climb) bekommen (der ist nun schon gerade über die 60). Im direkten Vergleich kann ich nur feststellen, dass der Ältere leider verliert. Seins ist nicht so brilliant wie dieses von Neil.
Songwriting at its best!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet wunderbar, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (Audio CD)
Crowded House waren eine tolle Band. Aber immer auch ein bisschen gefällig.
Mit "Try Whistling This" hatte sich Neil Finn bereits von dieser Nettigkeit freigeschwommen, "Dizzy Heights" markiert jetzt aus meiner Sicht den Höhepunkt seines Schaffens.
Nach wie vor findet Neil Finn eine Version der perfekten, sofort mitsingbaren Melodie - hier z.B. "Flying In The Face Of Love". Aber er scheint nicht mehr in jedem Song auf der Suche danach, sondern lässt schon mal die Atmosphäre des Arrangements den Song tragen (wie im Opener) oder traut sich schwer Verdauliches wie "Divebomber". Das Resultat ist ein abwechslungsreiches und doch absolut rundes Album.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nah am Meisterwerk, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (MP3-Download)
Viel spannender und innovativer als Crowded House. Jazzige Passagen wechseln mit R&B, aber natuerlich auch wieder viel Pop. Wirkliche Empfehlung
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Finn mal anders aber sehr gut !, 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dizzy Heights (Audio CD)
Ja Dank Dave Fridmann ein wirklich gelungenes neus Album von einem experimentell freudigen Neil Finn, der neue Wege geht und man kann viele "neue Sounds" entdecken, die nicht gleich beim ersten hören ins Ohr gehen....Toll !
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Dizzy Heights
Dizzy Heights von Neil Finn
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