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150 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensiv, pervers, Wolfi! oder: Natürlich ist der Film obszön...
Man, was war das für ein Film!
Der lässt einen ganz schön doof da stehen, wenn man mit Grinsen, Kopf schütteln, Ekel und vielen anderen Eindrücken auf einmal aus dem Kino spaziert.
Intensiv: Oh ja, die lange Spielzeit ist komplett ausgelastet, die Atmosphäre dicht und der Leo auf Höchstleistung.
Wer ihn im Gatsby gut fand,...
Vor 9 Monaten von Günni veröffentlicht

versus
37 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zynisch
Es ist der Subtext, der "Wolf of Wallstreet" zu einem wirklich sehenswerten Film macht. Das muss ich nach zum Teil sehr zähen 179 Minuten resümieren.
Was Scorsese mit seinen Zuschauern macht, ist genial und perfide zugleich. Er präsentiert uns einen obszönen, auf den ersten Blick sehr lockeren Film, der oberflächlich beinahe als...
Vor 8 Monaten von thomthom veröffentlicht


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150 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensiv, pervers, Wolfi! oder: Natürlich ist der Film obszön..., 27. Januar 2014
Man, was war das für ein Film!
Der lässt einen ganz schön doof da stehen, wenn man mit Grinsen, Kopf schütteln, Ekel und vielen anderen Eindrücken auf einmal aus dem Kino spaziert.
Intensiv: Oh ja, die lange Spielzeit ist komplett ausgelastet, die Atmosphäre dicht und der Leo auf Höchstleistung.
Wer ihn im Gatsby gut fand, wird hier richtig begeistert sein und auch die anderen Schauspieler (z.B. Jonah Hill) ziehen mit. Beide wurden zurecht für den Oscar nominiert!
Die Story ist großartig erzählt und viele verschiedene Facetten des Wolfes kommen zum Vorschein. Die Metamorphose ist beeindruckend dargestellt.

Pervers: Ja, dazu ein Blick zurück in die Schulzeit, aus der wir wissen: perversus → lateinisch „verdreht, verkehrt“
Ich meine damit also nicht irgendetwas auf Sexismus oder Frauenverachtung bezogene Beleidigung, sondern die krasse Verdrehtheit heutiger Werte und Normen, die im Wolf so stark zum Vorschein kommen. Der Film sollte auf keinen Fall unter FSK16 bewertet werden, nicht wegen irgendwelcher (Genitalfreien!) Sexszenen, sondern weil bei der Darstellung der Partyexzesse und der Geldmacherei das ein oder andere mal das Gefühl in einem auf kommt: Man, das würde ich auch mal gern erleben! oder: Wenn es doch in meinem Büro mal so abgehen würde!
Diesen verqueren Wunsch würde ich 12 Jährigen nicht unbedingt zumuten wollen; der Film zeigt wie "geil" es ist, reich zu sein. Erwachsen und aufgeklärt erkennt man natürlich, dass dies hier zum Leidwesen anderer geschieht und die eigentlichen Werte (Familie, Freundschaft) zerstört.

Sexistisch, Frauenfeindlich? Nein! Wieso auch? Wegen Prostituierten? Wegen leicht bekleideten Damen auf Poolpartys?
Das sich die "heißen" Frauen an den attraktiven Multimillionär ranschmeißen ist jetzt nicht allzuweit hergeholt und hin und wieder bekommt Leo auch von den intelligenten Frauen die Stirngeboten. Wer sich bei dem Film darauf versteift, hat ihn so gar nicht verstanden.

Klar treten viele Elemente aus andern Filmen auf, wie z.B. Gatsby, Flight, die Welle (wenn man etwas um die Ecke denkt :D) aber der Wolf vereint diese Elemente perfekt zu etwas neuem, großen. Zu etwas spektakulärem!

Klare Empfehlung, tolle Bilder, Schauspieler, Kulissen, Ideen, Gags, Dramatik und und und! Ein Filmfest!

Natürlich ist der Film obszön... in der normalen Welt. Aber wer möchte da schon Leben?
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5.0 von 5 Sternen THE WOLF OF WALL STREET - Martin Scorseses zynischer Blick hinter die Fassaden auf Blu-ray, 8. Juni 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der aus einfachen Verhältnissen stammende Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) hat nur ein Ziel - an der Wall Street so richtig Geld verdienen und ein Leben in ungezügeltem Luxus führen. Sein Start verläuft wegen des Black Monday 1987 eher holprig. Doch dann kommt die rettende Idee, Penny-Stocks an Kleinanleger zu verkaufen - in Belfords eigenen Worten: "Ich verkaufe Müll an Müllmänner". Und schon bald kann er sich damit selbständig machen. Die Firma wächst unaufhaltsam - und Belford verliert jegliche Bodenhaftung ...

Martin Scorsese (*1942) erzählt die autobiografische Geschichte des amerikanischen Börsenhändlers Jordan Belford (*1962) als atemberaubende Achterbahnfahrt zwischen Gier, Drogen und Sex. Eine Schlüsselszene für die Entwicklung der Hauptfigur, gewissermaßen ihre Initation, ist die schonungslose Offenbarung seines ersten Chefs Mark Hanna (Matthew McConaughey), der Gier und Mechanismen des Börsenhandels sehr zutreffend karikiert. Trotz einer Laufzeit von 180 Minuten langweilt der Film in keiner Szene. Leonardo DiCaprio liefert einen erneuten Beweis seiner großen Wandlungsfähigkeit. Die häufig kritisierten Sex- und Drogenszenen des Films sind keineswegs als Selbstzweck zu sehen, sondern illustrieren schonungslos die Dekadenz der Akteure. Eine Jugendfreigabe ab 18 Jahren wäre allerdings angemessen. Drehbuchautor Terence Winter kreierte übrigens auch die erfolgreiche HBO-Serie BOARDWALK EMPIRE (ab 2010). Stilistisch durchaus vergleichbar ist THE WOLF OF WALL STREET mit Scorseses Meisterwerk CASINO (1995), in dem ähnlich enthüllend über die Glücksspielmetropole Las Vegas berichtet wurde.

Die Blu-ray von UNIVERSAL präsentiert den Film in brillanter Bild- und Tonqualität. Als Extra sind drei Features (ca. 35 min, optionale deutsche Untertitel) enthalten, in denen sich Regisseur, Autor und zahlreiche Mitwirkende über Dreharbeiten und Hintergründe äußern. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Sehr empfehlenswert für jede breiter angelegte Sammlung!
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4.0 von 5 Sternen Knallig und bunt, 21. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der glücklich verheiratete Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) möchte Broker an der New Yorker Wall Street werden. Zunächst ist er zwar geldgeil, aber recht handzahm, keine Drogen, kein Alkohol - und vor allem treu. Seiner Ansicht nach ist Profit von beiderseitigem Interesse. Sein eigener, aber auch der Profit des Kunden sind wichtig. Bis er bei der Erstanstellung auf den etwas durchgeknallten Mark Hanna (Matthew McConaughey) trifft. Der belehrt ihn, dass die Kunden vollkommen latte sind. Dass sie ihre fiktiven Gewinne auf dem Papier nicht ausgezahlt bekommen dürfen, sondern bloß weiter investieren, während die Broker ihre Provisionen tatsächlich im reellen Wert bekommen. Jordan erhält ein Prozent der Provision und macht sich auch recht gut. Sein Charakter leidet jedoch an der Freundschaft zu Hanna, der ihm die Welt der Drogen, des Alkoholkonsums und der Prostitution nahe bringen will. Ansonsten könnte er es nicht schaffen. Wie es das Schicksal will besteht Jordan zwar seine Maklerprüfung, aber der Black Monday kostet ihn den Job wie Hunderten anderen Brokern auch. Seine Frau findet eine Makleranstellung für ihn als er bereits Regale auffüllen wollte. Er kommt bei einer kleinen Klitsche unter, die wertlose Penny-Stocks verhökert. Das Geschäft läuft dort solala. Und das obwohl die Broker dort 50 % an Provision bekommen. Da Jordan sehr gut in dem Job ist, macht er bald ein kleines Vermögen und macht sich selbständig mit einem Kumpel. Jordan wird immer besser. Er führt das schillernde Leben eines Superbrokers, wird exzentrisch, gerät in einen Drogenrausch und hat mehr Zeugs davon in seinen Adern als Blut, er beginnt zu trinken und betrügt seine Frau mit Prostituierten und feiert wilde Orgien... die Kehrseite des Reichtums beginnt und das ist noch nicht alles. Er bekommt den Hals nicht voll und trudelt ins illegale ab. Das FBI wird auf ihn aufmerksam...

Scorseses Verfilmung der Autobiographie des heute 51jährigen Ex-Brokers ist knallbunt, witzig, exzentrisch und dramatisch zugleich. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie weit ein Mensch bereit ist für Geld zu gehen (Man erinnere sich an die Sekretärin, die für 10.000 Dollar sich die Haare abrasieren lässt und eine abermalige Brustvergrößerung anstrebt.). Das Ganze ist durchaus sehenswert, hat viele Schauwerte, kippt von Hysterie ins Dramatische. Es gibt sehr, sehr viel nacktes Fleisch zu bewundern und ordentliche Fäkalsprache.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Film, noch besseres Steelbook!, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wolf of Wall Street - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Es ist eigentlich fast nicht zu glauben, dass es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt. Die Story wird hier sehr gut dargestellt und die Schauspieler machen durchweg einen sehr guten Job. Natürlich wirkt es hier und da sehr überzogen, aber genau das macht es aus, um auch mal schmunzeln zu können. Diese Art Film muss man mögen, um fast 180 Minuten vorm Fernseher zu bleiben. Für mich ging die Laufzeit wie im Flug vorbei.

Äußerst positiv überrascht bin ich von dem Design des Steelbooks. Als Sammler finde ich es wichtig, dass sich Amaray und Steelbook optisch unterscheiden. Universal hat sich Gedanken gemacht, was das Hauptthema des Films ist...GELD!
Und genau das wird auf der Vorder- und Rückseite dargestellt. Der Text, sowie die umdesignte USA Flagge auf der Vorderseite sind erhaben, was das Steelbook noch wertiger macht. Auf der Rückseite ist mittig ein schwarzes Dollarzeichen abgebildet, welches ebenfalls erhaben ist und bei dem übrigen gelb sehr hervor sticht. Des Weiteren sind hier kleine Dollarzeichen aufgedruckt, welche je nach Lichteinfluss sichtbar sind oder eben nicht. Genau aus diesem Grund steht auch dieses Steelbook mittig auf meinem Regal.

Für Film und Steelbook vergebe ich gerne 5 Sterne!
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85 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt gute Gründe diesen Film nicht zu mögen..., 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Wolf of Wall Street (DVD)
... denn vielleicht ist Scorsese senil geworden. Vielleicht schuf er sich auch nur ein dreistündiges Alibi, um kurz vor Feierabend nochmal seine perversesten Fantasien auszuleben. Der alte Lustmolch der. Schließlich ist "The Wolf of Wall Street" sexistisch, frauenverachtend und drogenverherrlichend. Wer das nicht sieht ist blind. Und blöd. Denn sowas ist widerlich. Fast so widerlich wie... ach ja, Moment mal! - fast so widerlich wie die Realität! Und in der Realität - also in unseren Kinosesseln - macht uns Scorsese zu Mittätern. Er umgarnt und verführt uns, dieser Fuchs! Und er soll endlich damit aufhören! Er fotografiert Exzess an Exzess, Drogenrausch an Drogenrausch. Ein bisschen witzig ist das ja schon. Aber irgendwann nicht mehr. Irgendwann macht das nicht nur keinen Spaß mehr, sondern tut sogar richtig weh. Wir werden Zeuge von der Gier und davon, was sie ist und wie sie eigentlich funktioniert und... dass wir alle daran beteiligt sind. Autsch. Immerhin wollten wir einen "seriösen" Film über die Börse sehen, also das ganze spannende Zeugs über Modellanalysen, schwankende Börsenkurse - Ihr wisst schon, was ich meine - und wurden dann in den meisten Momenten noch an eine Hardcorevariante eines "American Pie" an der Börse erinnert. Fast könnte man meinen, man sitzt in einem von Scorsese`s alten Gangsterfilmen, transferiert ins neue Jahrhundert. Ebenso könnte man meinen, dass es zwischen einem maskierten Bankräuber und einem fein gekleideten Broker an der Wall Street kaum noch erkennbare Unterschiede gibt. Der eine benutzt halt ne' Vollautomatische, der andere handelt mit Schrottaktien. Ums Vermögen bringen sie die Leute beide. Bei Letzterem ist`s sogar noch legal! Pühh!

Vielleicht ist Scorsese wirklich senil geworden. Vielleicht auch einfach nur alt. Vielleicht würden weniger Sex-Szenen die Latte durchaus höher legen. Und ganz, ganz vielleicht verbindet hier einer der besten Regisseure unserer Zeit seine ganze Erfahrung und sein ganzes Können, um einen seiner besten Filme abzuliefern - ganz sicher aber seinen mutigsten. Nicht, dass wir noch anfangen uns mit diesem Belfort zu identifizieren, sodass Abscheu und Verachtung gleichermaßen hoch sind, wie das grenzenlose Ego des Wolfen. Oder ist es nicht etwa eine beschämende Vorstellung, einem senilen Lustmolch auf den Leim gegangen zu sein?

Was ich eigentlich sagen wollte: Mr. Scorsese, Mr. DiCaprio, war mir eine Ehre!
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5.0 von 5 Sternen ganz großes Kino, 24. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesem Film merkt man seine rund 100 mio $ Produktionskosten an. Man taucht in eine verborgene Welt des schnellen Geldes ab. Man bekommt sehr schnell das Bedürfnis, es den positiven Punkten gleichzutun. Eine schauspielerische Höchstleistung der Hauptdarsteller, die mich zu 100% glauben lässt, dass diese Schauspieler echte Broker sind. Mit fast 3h kommt einem der Film auch niemals endend vor, aber er ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Sehr viele lustige aber auch sehr erschütternde Dialoge von Masturbation, Drogenkonsum, Geldverschwendung aber auch von Gewaltausbrüchen. Sex, Drogen, Geld, nochmehr Drogen und noch viel mehr Geld. Alles was man braucht um einen so großartigen Blockbuster zu produzieren. Für mich 6 von 5 Sterne. Grandios!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5/5 Sterne ..keine andere Anzahl wäre gerecht, 10. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wolf of Wall Street - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Es geht hier nicht um die Story oder sonst was. Man muss den Film gucken und genießen so einfach ist das.

einfach mal nicht neidisch sein und sein ottonormal leben ausblenden dann kann man den film auch gucken ohne zu meckern.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, unwiderstehlich und unglaublich gut, 8. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Wolf of Wall Street (DVD)
Der »rasende Reporter« Egon Erwin Kisch brachte es bereits Jahrzehnte vor den in diesem Film dargestellten Wallstreet-Exzessen auf den Punkt: »Nichts ist verblüffender als die Wahrheit, 
nichts exotischer als unsere Umwelt,
 nichts phantastischer als die Wirklichkeit …«

Tatsächlich handelt es sich um eine wahre Geschichte, die Regisseur Martin Scorsese inszeniert hat. Der Spezialist für Mafia-Sagas musste dazu nicht einmal groß umdenken. Denn das, was sich in den Tempeln der Geldhaie, Aktienzocker und Börsenspekulanten abspielt, lässt selbst einen gestandenen sizilianischen Paten blass aussehen.

Grundlage des Films ist die in Buchform veröffentlichte Lebensgeschichte von Jordan Belfort, der sich skrupellos an der Gier seiner Mitmenschen schadlos hielt und bereits in jungen Jahren zum Multimillionär wurde. Es wirkt wie ein ironischer Wink mit dem Zaunpfahl, wenn der echte Belfort in der letzten Szene des fast dreistündigen Films persönlich auftritt und »sich selbst«, sprich: Leonardo DiCaprio, als unwiderstehlichen Guru und Erfolgstrainer präsentiert.

Keine Minute langweilig ist der Film. Im Gegenteil: Belforts Erfolgsstory wird rauschhaft gezeigt, die Erzählweise ist atemberaubend dicht, die schauspielerische Leistung der verschiedenen Typen, die sich um den Protagonisten scharen, überzeugend, unwiderstehlich und unglaublich gut.

Wer nach diesem Film noch ruhig und ungezwungen mit seinem Bankberater eine Tasse Tee trinken und über sein Investment sprechen kann, den würde ich gern kennenlernen.
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37 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zynisch, 6. Februar 2014
Von 
Es ist der Subtext, der "Wolf of Wallstreet" zu einem wirklich sehenswerten Film macht. Das muss ich nach zum Teil sehr zähen 179 Minuten resümieren.
Was Scorsese mit seinen Zuschauern macht, ist genial und perfide zugleich. Er präsentiert uns einen obszönen, auf den ersten Blick sehr lockeren Film, der oberflächlich beinahe als Komödie durchgehen könnte (klammert man die dramatische, aber auch sehr kurz gehaltene Familientragödie am Ende mal aus). Leo DiCaprio spielt den rücksichtslosen, drogensüchtigen, geldgeilen Börsenzocker so charmant, dass man zwischen Ekel und Faszination schwankt. Insgeheim sympathisiert man mit seiner brutal offenen Art, schmunzelt über den Sexismus, lacht sich schlapp über seine Drogenexzesse und beneidet ihn um seine Frauen. Dass sein gesamtes Handeln auf Maßlosigkeit, "Ausbeutung" von normalen, einfachen Leuten und grenzenloser Rücksichtslosigkeit basiert, gerät in den Hintergrund. Das finde ich gut, denn es lässt den Film nicht nervig moralisierend erscheinen. Scorsese zeigt keinen betrogenen Kleinanleger, der sein ganzes Hab und Gut verloren hat durch die groteske Börsenzockerei. Er manipuliert den Zuschauer nicht durch einen sympathischen Gegenspieler zu DiCaprio - nein, er lässt jeden Kinobesucher ins offene Messer laufen. Das ist stark - aber auch gefährlich.
Denn was am Ende wohl die wenigsten im Kino verstanden hatten, ist die Tatsache, dass hier heftigste Systemkritik geübt wird und das Bild einer Mannes konstruiert wird, der von Drogen und Geld berauscht, sich und andere aufs äußerste zerstört.
Die Schlüsselszene des Films ist meiner Meinung nach das "Familiendrama" am Ende. Was zuvor geschieht ist zwar moralisch "falsch", aber eben harmlos, witzig, oberflächlich, ein Stück weit sympathisch. Man ekelt sich vor der Habgier und Sucht nach Geld und Erfolg, ertappt sich aber auch dabei, über die ebenso geldgierigen Kleinanleger und ihre naive Hoffnung auf den großen Reibach zu schmunzeln. Es ist nicht die Gier der Banker, die das System in den Abgrund geführt hat, es war die Gier eines jeden Anlegers nach immer mehr Rendite. Und wenn das ganze noch ein wenig übertrieben und exzessiv, sprich: humorig, daherkommt, fällt es umso leichter, die wahren Abgründe des Protagonisten (DiCaprio) zu übersehen.
In der Familienszene erfährt der Film jedoch eine Wende. Ein zerstörter Mensch, durch Drogen und Geldgier völlig entglitten, misshandelt seine Frau, liefert sein Kind einer unsäglichen, schwer zu ertragenden Situation aus, verliert endgültig die Kontrolle über alle seine Sinne. Es hat sich ausgeschmunzelt und ausgekichert. Es ist plötzlich bitter ernst. Man fühlt sich unwohl im Kinosessel. "Hey, war das nicht der lustige Typ, der obszöne, coole Sachen gesagt hat!?" Wo ist die Stelle zum Lachen?
Spätestens hier müsste jedem klar sein, dass aus dem heimlichen "Held" ein Filmbösewicht geworden ist. Scorsese demonstriert uns diese Metamorphose eher beiläufig, indem er darauf verzeichtet, DiCaprio (Balfore hieß er glaub ich) Einsicht, Reue oder Bedauern zu verleihen. Es geht nicht weiter um Frau und Kind, die betrogenen Anleger usw. - nein, es geht wieder um Deals, Kohle und Strafdauer. Im Knast ist die Welt wieder heile, Kohle regelt vieles. Aber im Zuschauer müsste es Klick gemacht haben, und statt heimlicher Bewunderung oder Sympathie müsste nur noch Mitleid für dieses empathilose, selbstzerstörerische Protagonisten-Wesen übrig bleiben.
Offenbar ist das aber nicht so. Denn die Quintessenz des Films ist bei vielen Zuschauern wohl eher "geiler Typ".
Vielleicht deute ich den Film komplett fehl, aber ich bin der Meinung, dass zwischen den Zeilen massive Kritik an Balfore (DiCaprio) und dem gesamten Finanzsystem geübt wird. Nur geschieht dies eben so fein und beiläufig, dass es für viele wohl leider nicht zu erkennen war.

Ich gebe dem Film 3 Stern - er hat eine stark Aussage und ist vom Regisseur gut konzipiert, allerdings gibt es durchaus viele Längen und ein hohes Risiko, vor lauter nackten Frauen, Drogen und coolen Sprüchen die Perfidität und Rücksichtslosigkeit des Finanzsystems zu verherrlichen. Sorry, Herr Scorsese, vielleicht überfordern Sie ganz einfach den Prototyp des Popcorn-Kinogängers...
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5.0 von 5 Sternen geiler film, 19. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hamma film. Etwas zu lang, aber dennoch tolle comedy.
Obwohl alles nach dem buch von jordan belfort verfilmt wurde, kann ich es mir nicht vorstellen das alles der Realität entspricht.
Jordan belfort behauptet jedoch es wäre die Wahrheit. Naja, trotzdem super film
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