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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine japanische Legende mit geschichtlichem Hintergrund als Fantasy-Epos, schlichte Handlung in starken Bildern
Die Geschichte der 47 Ronin ist etlichen Leuten bekannt. Eine starke japanische Legende mit realem geschichtlichem Hintergrund. In Kreisen ernsthafter Kampfsportler wird sich gerne mit diesem Thema beschäftigt. Genauso ist es bei Liebhabern von japanischer und Samurai-Kultur. Es gab auch schon einige Verfilmungen zu diesem Thema, original japanisch und meistens recht...
Vor 3 Monaten von Frank Brauckmann veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochglanzoptik kann die Filmstory nicht mehr retten
Die Geschichte der 47 Rônin kennt in Japan jedes Kind. Sie steht für Aufopferung für den Fürsten trotz aller Konsequenzen. Der reale Hintergrund ist im Laufe der Jahrhunderte verklärt oder wie in diesem Film gezeigt mystifiziert worden.

Der junge Kai (Keanu Reeves) wird von dem Fürsten Asano Mika aufgenommen. Zwar gilt er nicht als...
Vor 8 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen ..., 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
der Film ist echt super ,
ich mag denn sehr . . .
ich kanns nur weiter entfielen echt schön
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Halbes und nichts Ganzes, 29. Juni 2014
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
47 RONIN ist ein Film, der einem die Beurteilung nicht ganz leicht macht - ich kam für mich zum Ergebnis, dass hier durchaus gute Ansätze zu erkennen sind, das Endresultat aber nicht über das Mittelmaß herauskommt. Für mich stelle ich fest, dass 47 RONIN schlicht und einfach "nichts Halbes und nichts Ganzes" ist.

Dieses "Nichts Halbes und nichts Ganzes" fängt bereits bei der Hintergrund an: diese ist ja in ihrer Grundprämisse die "Geschichte der 47 Ronin", welche bereits mehrfach verfilmt wurde - diesmal allerdings mit Fantasy-Elementen und der von Keanu Reeves gegebenen Figur des Kai, welche einfach nicht so recht zu diesem Drama um Rache, Treue und Aufopferung passen mag. Die gesamte Idee, eine bekannte Geschichte mit Fantasy-Elementen neu zu erzählen ist ja per se weder schlecht noch neu, und könnte durchaus funktionieren - hier merkt man aber, dass die Fantasy-Elemente eher mit Gewalt reingebastelt wurden.
Irritierend ist außerdem, dass man, auch ohne ausgewiesener Japankenner zu sein, sehr deutlich merkt, dass die Protagonisten eher nach modernen westlichen Wertmaßstäben als nach denen das feudalen Japans handeln und empfinden.

Mit "Nichts Halbes und nichts Ganzes" kann man auch die Handlung umreissen. Im Prinzip könnte 47 RONIN eine durchaus unterhaltsame Fantasy-Geschichte sein, wenn das Ganze nur mehr Drive hätte. Ideen sind ja durchaus vorhanden, und ich fand, das der Film definitiv seine Momente hatte.
Obschon optisch recht gut gemacht fehlt es dem Film insgesamt leider deutlich an Schwung, die Actionsequenzen sind mitunter ganz einfach zu lahm und unspektakulär, und bis Alles erst einmal in die Gänge kommt vergeht ziemlich viel Zeit.
Dies wird natürlich noch dadurch erschwert, dass die Handlung sehr vorhersehbar ist und keine wirkliche Überraschung oder Wendung aufweisen kann. Insgesamt plätschert dieser Film eher vor sich hin, nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich bemerkenswert.

Gleiches gilt für die Charaktere - diese sind leider ziemlich stereotyp und vorhersehbar gezeichnet, wirklich im Gedächtnis bleibt eigentlich keiner, obschon durchaus gute Schauspieler am Werk sind und auch hier gute Ansätze vorhanden werden. Hier hat man unweigerlich das Gefühl, dass Skript hätte die Rollen sehr eingeengt.
Keanu Reeves' Rolle ist hier ein ganz besonderes Problem - würde sie richtig funktionieren könnte sie den Film gewaltig aufwerten, so gibt Reeves aber letztlich einen reichlich blassen Superman, den man ihm einfach in diesem Film nicht abnimmt.

Technisch ist soweit alles in Butter, die Ausstattung ist aufwändig und der Film kann einige sehr (!) schöne Bilder vorweisen - aber 47 RONIN überzeugt technisch dann auch nicht so sehr und zeigt auch nichts noch-nie-Dagewesenes, dass man über die deutlichen Mankos in der Story hinwegsehen kann.

Alles in allem: so schlecht wie mancherorts zu lesen ist 47 RONIN meiner Meinung nach beileibe nicht. Der Film wirkt eher unspektakulär und halbherzig. Ich wurde beim Ansehen das Gefühl nicht los, dass man mit mehr Konsequenz hieraus einen wirklich bemerkenswerten Fantasy-Film hätte machen können, denn Potential ist hier durchaus vorhanden. Egal welchen Aspekt dieses Filmes ich mir ansehe, ich werde nie den Eindruck los, dass hier viel mehr drin gewesen wäre.
Im Endeffekt ist dieser Film aber für mich ein klassischer Fall von "nichts Halbes und nichts Ganzes", und eben ein Film, den man sich als Fantasy-Fan durchaus mal ansehen kann, bei dem man aber auch nicht viel verpasst, wenn man ihn auslässt.

Von mir gibts insgesamt knappe 3 Sterne.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „In 1000 Welten und 10000 Leben..., 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
...werde ich nach Dir suchen. Bis ich Dich finde.“ Mika(Ko Shibasaki), die Tochter des Fürsten Asano(Min Tanaka) ist sich der Liebe von Kai(Keanu Reeves) sicher. Kai, der als Halbblut von der Fürstenfamilie im Wald gefunden wurde, hat nicht den Rang eines Samurai und wird von den Kämpfern des Fürsten wie ein Ausgestoßener behandelt. Seine Liebe zu Mika, lässt ihn all das klaglos ertragen. Und diese Liebe wird erwidert.
Als Fürst Asano Opfer einer Intrige des Fürsten Kira(Tadanobu Asano) und der Hexe Mizuki(Rinko Kikuchi) wird, werden alle Samurais Asanos verbannt. Sie sind jetzt Ronin, ohne Rechte. Kira übernimmt Asanos Reich und will Mika zur Frau nehmen. Nach einem Trauerjahr soll die Hochzeit gefeiert werden. Das ruft den ehemaligen Anführer von Asanos Samurais Oishi(Hiroyuki Sanada) auf den Plan. Er trommelt die ehemaligen Kämpfer Asanos zusammen und findet Kai, der als Sklave verkauft wurde. Zusammen mit ihm und den Ronin will er Asanos Ehre wieder herstellen. Um die Hexe und Kira zu schlagen brauchen die Ronin zunächst Waffen. Die müssen sie von den Dämonenkriegern der Tegu erbitten. Sie haben Kai als Kind aufgenommen und ausgebildet. Doch die Waffen zu erhalten ist mindestens so schwierig, wie Kira und seine Leute zu besiegen...

Carl Erik Rinsch hat sich eine uralte japanische Legende als Grundlage für seinen Film genommen, die bis heute in der japanischen Kultur als Beispiel für Ehre und Treue gilt. Natürlich wurde der gesamte Stoff ein gutes Stück weit „amerikanisiert“, aber mich hat das nicht gestört. -47 Ronin- überzeugt durch eine gute Choreografie in den Kampfszenen und hat eine wunderbare Filmmusik anzubieten, die den bildgewaltigen Stoff perfekt untermalt.

Ich mag japanische Filme, wenn es dann noch in die Feudalzeit geht, sowieso. -47 Ronin- ist etwas anders gestrickt, als das übliche Genre diesbezüglich. Das Einbeziehen von Hexen und Fabelwesen macht die Story allerdings nicht hanebüchen oder albern. Keanu Reeves gibt den geheimnisvollen Kämpfer besser als ich das erwartet hätte. Die Nebenrollen sind hochkarätig gut besetzt. Dazu gibt es wundervolle Landschaften und eine Kamera, die in interessanten Blickwinkeln und Slowmotion Einstellungen arbeitet. Alles in allem war das für mich kurzweilige Unterhaltung, die Lust auf mehr macht...
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Relativ wüste Fantasy-Verwurstung einer realen japanischen historischen Geschichte, 8. Juni 2014
Die Geschichte um die 47 Ronin (herrenlose Samurai), die den Tod ihres Fürsten rächen, beruht auf Tatsachen und gilt in Japan bis heute als eines der legendären Beispiele für den Geist des Bushidos.

Die Geschichte wurde in Japan bereits mehrfach (mehr oder weniger geschichtlich korrekt) verfilmt und wird auch immer wieder in den traditionellen Kabuki-Theatern aufgeführt (dort aber oftmals leicht verfremdet, weil die Geschichte um die 47 Ronin eine Zeit lang vom Shogunat verboten/zensiert war und manche Kabuki-Theater dem heute noch Rechnung tragen).

Leider hat dieses Hollywood-Fantasy-Spektakel nur noch sehr sehr wenig mit der ursprünglichen Geschichte zu tun.

Zu erst einmal musste man wohl unbedingt einen frei erfundenen "westlichen" Identifikationscharakter in Form eines "Halbblutes" (Abkömmling einer japanischen Bauerntochter und eines portugiesischen Matrosen) in die Geschichte einbauen und diese Rolle dann ausgerechnet auch noch mit Keanu Reeves besetzen (dessen Karriere sich anscheinend im schnellen Sinkflug befindet, aber seine schauspielerischen Fähigkeiten sind nach meiner persönlichen Meinung schon immer recht limitiert).

Und dann musste man natürlich noch eine Hexe haben. Wobei man sich auch nicht so recht einigen konnte, ob man nun eine japanische Fuchsfee oder eine Hexe haben wollte und irgendwie beides verquickte (wobei die Hexe dann zu allem Überfluss irgendwie auch noch ein Drache ist).

Diverse Geister und Monster mussten auch noch von der Partie sein und eine unglückliche Liebe darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Irgendwie ist diese Verfilmung der 47 Ronin so, als ob man eine urdeutsche Legende wie beispielsweise "Die Schlacht im Teutoburger" Wald mit Elfen, Feen und Trollen verfilmen und die Hauptrolle des Arminius (Hermann) mit einem Japaner besetzen würde.

Wenn man unvoreingenommen und ohne große Erwartungen an den Film heran geht (und die Geschichte um die echten 47 Ronin, die man hier verunstaltet hat, nicht kennt) kann man dem Film einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Man sollte aber hinsichtlich der Umsetzung einer realen Geschichte nicht mehr erwarten als beispielsweise von einer Disney-Trickfilm-Umsetzung (Gesangseinlagen fehlen aber glücklicherweise). ;-)

Die IMdB-Wertung von 6,3 finde ich persönlich um einiges übertrieben, ich würde 5,0 Punkte vergeben.

Und da man hier keine halben Sterne vergeben kann habe ich mich Getreu dem Motto "Im Zweifelsfall für den Angeklagten" hier für drei Sterne entschieden (was aber schon eine etwas großzügige Beurteilung meinerseits darstellt).
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 47 Ronin - ein besserer Blockbuster, 21. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
Die wahre Geschichte der 47 Ronin, die in den Tod gehen um Ihren Fürsten zu rächen hat was.

Wie es sich für einen jüngeren Blockbuster gehört, hat man das ganze ordentlich aufgepeppt und mit Fantasy - Anteilen wie Fabelwesen garniert. Ok. eigentlich hätte die Geschichte auch ohne solchen Schnick-Schnack genügend Potential, aber dann wären noch mehr Kiddies zu Hause geblieben.

Die japanische Geschichte um Ehre und Tod der Samurai ist im Kern unglaublich schön umgesetzt worden. Bildgewaltig, mit einem perfektem Score. Blockbuster typisch ist auch hier der Actionanteil recht hoch - jedoch lange nicht so überladen. Und Blockbuster untypisch sind die vielen ruhigen Momente die einen guten Film ausmachen. Eher ein Film mit einem guten Erzählstil.

Filme die es wagen, es anders zu machen und vom langweiligen Happy-Ending Pfad (damit Fortsetzung xy möglich ist) abzuweichen, werden gandenlos abgestraft. Leider auch diesmal. Überladenes Actionkino - je unglaubwürdiger umso besser - mit maximalen Gamer-Highscore-Bodycount. Das ist was gut ankommt. Wem Avengers & Co. oder die Hobbits ziemlich blöd vorkommt, könnte den Film durchaus mögen.

Große Blockbusterproduktionen der letzten Jahre wie dieser lassen sich an den 5 Fingern abzählen. Der grosse Toshirō Mifune hätte den Film sicher nicht als zu schlecht befunden. Auch wenn der Film sicher nicht an das Niveau der "Die sieben Samurai" hernkommt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenfilm, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (Amazon Instant Video)
Hier lernt man die Kulturen und den Glauben der Japanischen Samurai kennen und versteht endlich den absoluten Gehorsam gegenüber den Fürsten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 47 Ronin, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (Amazon Instant Video)
Toller Film, Gute Geschichte, fazinierende Efekte .Dieser Film wird nicht langweilig.Spannung bis zum Schluss.Wuerde ich sofort nochmal schauen.
Iris Diwisch
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5.0 von 5 Sternen 47 ronin, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (Amazon Instant Video)
super film
muss man gesehen haben ich würde ihn immer wieder anschauen
noch dazu eine super qualität
einfach genial danke
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5.0 von 5 Sternen Ruhig erzähltes, aber niemals langweiliges Epos, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin - Steelbook (inkl. Digital Ultraviolet) [3D Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Zunächst die Hauptstory :
Kai (Keanu Reeves) wird von den Japanern in Ako minderwertig behandelt, weil er anders ist. Er sieht anders aus, lebt anders und man weiß nicht wo er her kommt. Die Bürger von Ako verachten ihn, weil sie denken, dass er von Walddämonen aufgezogen wurde. Trotzdem hat er eine geheime Liebesbeziehung mit der Prinzessin.
Als der Fürst Akos von Lord Kira und seiner Hexe ermordet wird, werden seine Samurai zu Ronin ( herrenlose Samurai ) und werden aus dem Land von Lord Kira, dem neuen Herrscher von Ako verbannt.
Die Ronin und Kai wollen nun Rache für ihren Fürst nehmen und machen sich für den Finalen Kampf gegen Kira bereit.

Ich kann die vielen negativen Kritiken im Internet zum Teil sogar verstehen. Ich hatte damals als der Film im Kino durch die Action geladenen Trailer recht hohe Erwartungen an den Film. Im Kino war aber auch ich dann etwas enttäuscht. Nicht weil der Film schlecht war, sondern weil ich etwas anderes erwartet hatte.
Jetzt auf Blu-Ray hat mir der Film viel besser gefallen! Ich wusste worauf ich mich einstellen sollte und weil ich wusste, in welchem Tempo dieser Film erzählt wird, hat er mich nun die 2 Stunden durchgehend perfekt unterhalten.
Der Film ist zwar recht ruhig erzählt, wird aber niemals langweilig, denn er hat eine gute Story und es kommt trotz der langen Erzählphase noch genug Action und Fantasy herein. Hätte der Film nicht fast alle guten Momente in den Trailern verbrasselt, hätte er bestimmt bessere Kritiken bekommen. Selbst das Titelbild hat einen anderen Film vermittelt. Zum Beispiel ist dieser Mann mit dem komplett tätowierten Körper fast genauso groß abgedruckt wie Kenau Reeves, dabei kommt er im Film ca 20 Sekunden vor. Stattdessen hätte man Kira oder irgendwelche Figuren, die auch etwas mit dem Film zu tun haben, abbilden sollen. In den Trailern wurde auch die Hexe einem quasi als zweite Hauptrolle vermittelt, obwohl auch sie nicht gerade viele Auftritte im Film hat.
Ich hätte es besser gefunden, hätte man auch wirklich den Film beworben bekommen, den man zu sehen bekam. Ich hatte damals eine Mischung aus Narnia und 300 erwartet.
Der Film ist also Super, doch wird er eindeutig völlig falsch beworben.
Zur Blu-Ray :
Das Steelbook ist sehr schön und sieht der Edel aus. Vorne ist der Filmtitel in geprägter Schrift mit schwarzem Hintergrund abgebildet, hinten sieht man ein Artwork von Kai. Auch innen ist das Kinoposter zum Film zu sehen. Enthalten sind die 3D und 2D Blu-ray.
Beide haben ein sehr tolles und farbenfrohes Bild, die 3D Blu-Ray hat mich mit gutem 3D überrascht, Ich hatte andere Erinnerungen im Kino. Auf der normalen Blu-Ray sind noch ein Paar Extras enthalten, sowie Deleted Scenes und kleine Making Ofs. Es hätte zwar mehr sein können, reicht aber eigentlich.
Der Film an sich ist also auch in 3D zu empfehlen, man sollte nur nicht den Film erwarten, den man in den Trailern beworben bekommt oder wenn es noch nicht zu spät ist, garnicht den Trailer anschauen bevor man den Film gesehen hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Seifenblase, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
Es war einmal ein Findelkind, Kai, das im Wald von Geistern aufgezogen wurde, das es aber zurück in die Welt der Menschen drängte. Obwohl der Fürst des Landes seine väterliche Hand über ihn hielt, war es als "Halbblut" den Anfeindungen seiner Mitmenschen ausgesetzt. Zum Mann gereift befreite Kai das Land von einer Bestie, doch der Tod des Fürsten führte ihn in die Sklaverei. So wurde es seine Lebensaufgabe, den Tod seines Gönners zu rächen. Aber ach, es ist kein Märchen...
Tja, mit etwas Spannung habe ich diesen im Vorfeld stark kritisierten und an den amerikanischen Kinokassen wenig erfolgreichen Film gesehen. So schlecht wie sein Ruf ist er nicht, aber ich kann viele der Kritikpunkte nachvollziehen. Der Film beruht auf einem historischen Kern. Im Japan des 18. Jahrhunderts lehneten sich "47 Ronin" (etwa "herrenlose Samurai") gegen den neuen Herrscher auf und mussten rituellen Selbstmord begehen. An sich hat die Geschichte so viel Potential, dass ich mich fragte, warum nun noch unbedingt die Figuren einer (in Frauengestalt) attraktiven Hexe, die sich natürlich auf der Seite des Bösen engagiert, und einiger hässlicher Geister miteingeflochten werden mussten. Eine der spannensten Szenen zu Beginn des Films ist die Erlegung der Bestie, die Kai (Keanu Reeves) als einen ganz besonderen Menschen zeigt, stark und schön wie Siegfried und mit ebenso wenig Fortune. Irgendwie hatte ich ja schon gehofft, dass diese groteske Kreatur eine größere Bedeutung haben könnte (man denke da an die Bestie in "Pakt der Wölfe"), aber leider ist das anscheinend ein blindes Motiv, genauso wie ein riesiger Krieger mit Silbermaske, der mehrmals im Film auftaucht und eben nicht Träger einer besonderen Geschichte ist. Die Ränke des fiesen Fürst Kira (dauergrinsend: Tadanobu Asano) führen dazu, dass seine Hexe (mit verschiedenfarbigen Augen: Rinko Kikuchi) den Geist des edlen Fürsten Asano (herausragend: Min Tanaka) verwirrt, so dass dieser einen schweren Fehler begeht und auf Befehl des Shogun Selbstmord begehen muss. Der oberste Samurai Oishi (Hiroyuki Sanada) sucht, nachdem er aus der Gefangenschaft freigelassen wurde, Kai und die anderen Samurai auf, um den Tod des Fürsten zu rächen, während Kira die Hochzeit mit Asanos Tochter -Kais großer Liebe- Mika (Kou Shibasaki) vorbereitet.
Das alte Japan scheint fast ausschließlich am Computer entstanden zu sein. Während ich Computertricks, dosiert eingesetzt (man denke da an das Kolosseum in "Gladiator"), zu schätzen weiß, wirkte es für mich hier zu künstlich, fast aseptisch. Wer je mit seinen Kindern auf einem Jahrmarkt oder in einem Freizeitpark in einem der beliebten 4D-Kinos war, weiß vielleicht, was ich meine: fantastische virtuelle Welten, die ihren Reiz behalten, weil die Vorführung nur fünf bis zehn Minuten dauert. "47 Ronin" dauert fast zwei Stunden, so lange lassen sich Auge und Hirn nicht ganz austricksen. Besonders herausragend sind aber die Kostüme. Als Tochter einer Schneidermeisterin wusste ich diese tollen Kreationen wirklich zu schätzen, "historisierend", aber mit originellen Details, die wirklich Freude machen, farbenprächtig, aber nicht grotesk. Dafür gab es leider keine Oscarnominierung, was mich davon überzeugt, dass bei dem einflussreichsten Filmpreis der Welt mäßige Einzelleistungen in guten Filmen immer besser bewertet werden als herausragende Einzelleistungen in misslungenen Filmen. Die Darstellerleistungen sind überwiegend überzeugend, lediglich Rinko Kikuchi hat eine denkbar undankbare Rolle, ihre zahlreichen Metamorphosen sind zum Teil unfreiwillig komisch, das hatte für mich etwas von Disneys "Merlin und Mim". Und dann gibt es noch die nach unserem Schönheitsideal hässlichen Waldgeister, die mich etwas an die Kreaturen in "Pans Labyrinth" erinnerten. Aber dort geht es um die grenzenlose Phantasie eines Kindes, um der brutalen Wirklichkeit zu entgehen. Hier empfand ich sie doch als etwas deplaziert, da sie hier nur eine der albernsten Actionszenen umrahmen. Sollten hier lediglich "Herr-der-Ringe"- Fans geködert werden? Aber warum dann einen historischen Stoff wählen? Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die Kritik auch in Japan sehr verhalten war. Man stelle sich vor, die Amerikaner würden die Nibelungensage mit steppenden Zwergen verfilmen, da würden hierzulande auch sehr viele Fragezeichen in den Augen haben.

---SPOILER---
Da es natürlich (plötzlich wieder) um die verbürgte Geschichte geht, gibt es ein blutiges Ende. Der duzentfache rituelle Selbstmord mag ja zeitbedingt in sich stimmig sein, aber wie soll ein Film aus dem 21. Jahrhundert damit umgehen? Ist es nicht möglich, diesen Aspekt zu problematisieren, ohne die Helden zu verkleinern? Anscheinend nicht, das Pathos quillt dementsprechend am Ende auf höchst unerfreuliche Weise. Freunde der Serie "Shogun" werden in dieser Hinsicht enttäuscht. Leider. Der Film ist wie eine schillernde Seifenblase, schön anzusehen - bis sie platzt.
---SPOILER ENDE---

Fazit: Nettes Wiedersehen mit Keanu Reeves, tolle Ausstattung, aber um den Film wirklich zu mögen, schadet es nicht, das Hirn auf Durchzug zu schalten. Vermutlich werde ich mir die DVD leisten - für einen Filmabend mit gleichgesinnten Lästermäulern.
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