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5.0 von 5 Sternen Der zweite Band war für mich alles andere als ein typischer Mittelband. Er stand keinesfalls im Schatten des ersten Buchs. ♥
Das Cover

Das Cover ist genau so bezaubernd wie das Cover zu Buch eins. Das schwarz hat mir mit dem Silber kombiniert da noch besser gefallen, weil schwarz-silber für mich persönlich einer geniale und edle Farbgebung ist. Aber auch das türkis ist sehr hübsch und passt gut zur Thematik. Besonders schön sind wieder die verspielten,...
Vor 24 Tagen von Lilly McLeod veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2,5 Sterne für eine Geschichte, mit der ich einfach nicht warm wurde
Ich gehöre wohl zu den ganz wenigen Lesern, die vom ersten Band "Silber. Das erste Buch der Träume" etwas enttäuscht waren. Da ich aber ein großer Fan von Kerstin Gier bin, wollte ich dem zweiten Band noch eine Chance geben, in der Hoffnung, dass er mir besser gefallen könnte. Schlechter war das Buch jetzt nicht, aber leider auch nicht...
Vor 5 Monaten von Brina veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Band war für mich alles andere als ein typischer Mittelband. Er stand keinesfalls im Schatten des ersten Buchs. ♥, 6. Mai 2015
Das Cover

Das Cover ist genau so bezaubernd wie das Cover zu Buch eins. Das schwarz hat mir mit dem Silber kombiniert da noch besser gefallen, weil schwarz-silber für mich persönlich einer geniale und edle Farbgebung ist. Aber auch das türkis ist sehr hübsch und passt gut zur Thematik. Besonders schön sind wieder die verspielten, detaillierten Symbole und kleine Grafiken und auch die Innengestaltung sieht einfach traumhaft schön aus.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Liv lebt sich immer mehr in ihr neues Leben ein. Doch immer noch scheint sie jemand oder etwas zu verfolgen. Merkwürdige Ereignisse häufen sich und bald steht fest, dass es nicht Pech ist, dass Liv verfolgt. Jemand hat es darauf abgesehen, Liv zu schaden und vielleicht sogar etwas anzutun. Kann Liv herausfinden, um wen es geht und sich und die Menschen, die sie liebt schützen?

Schreibstil und Storyverlauf

Dem Humor von Kerstin Gier bin ich ja schon länger verfallen. Ich muss gleich sofort sagen, dass das auch in Silber 2 wieder der Fall war. Der Humor trifft einfach genau meinen Lach-Nerv und amüsiert mich wirklich königlich. Zudem liebe ich die Figuren der Silber Reihe allesamt. Sie sind zum liebhaben, herzen, hassen und lachen. Einfach eine total tolle Kombination an Charakteren.
Das Thema Träume und die damit einhergehende Fähigkeit von Liv und ihre Freunden faszinieren mich nach wie vor. Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Teil auch Nebeneffekte aufgeführt wurden und dass Privatsphäre thematisiert wurde. Ein sehr wichtiges Thema auch unter Jugendlichen.
Die Story hatte genau die richtige Mischung zwischen komischen, romantischen und spannenden Momenten und ich hatte wirklich nichts auszusetzen. Im Gegenteil, da ich die Figuren bereits so lieb gewonnen habe, konnte ich eine noch tiefere Verbindung zu ihnen eingehen und mochte so den zweiten Band fast noch ein kleines bisschen lieber als den ersten Band.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Wie schon mehrfach erwähnt liebe ich die Figuren in Silber.
Liv ist ein schlagfertiges, lustiges, freches und verträumtes Mädel. Sie ist anders, als andere und doch auf ihre Art und Weise sehr liebenswert und schlägt sich mit den gleichen, normalen Fragen herum und Problemen, wie jeder andere Teenager auch. Sie hat sich ihr Misstrauen gegenüber allem nicht wissenschaftlich Erklärbaren behalten und hinterfragt fleißig, ob ihre Beziehung zu Henry wirklich so ernst zu nehmen ist, wenn sie nur in ihren Träumen stattfindet und er sonst so geheimnisvoll tut und sein zuhause vor ihr verbergen versucht.

Henry kam sehr erwachsen, geheimnisvoll und verschlossen rüber. Man spürt, dass da viel ist, was er Liv nicht erzählt und ich wollte andauernd wissen, was er verbirgt. Nicht, weil ich ihm misstraut habe, aber irgendwie konnte ich mich gut in ihn hineinversetzen und seine Situation verstehen. Ich mag Henry als Charakter sehr gerne und bin gespannt, was man im dritten Band noch über ihn erfährt und wie seine Beziehung zu Liv sich entwickelt.

Die tollen Nebenfiguren wie Lottie, Livs Schwester oder Grayson waren auch diesmal einfach nur furchtbar liebenswert und amüsant. Gerade Grayson ist so eine Nebenfigur, die mich in diesem Buch beeindrucken konnte und für die ich mich total erwärmt habe. Ich mag doch die coolen Brüder immer so ;)

Fazit
Der zweite Band war für mich alles andere als ein typischer Mittelband. Er stand keinesfalls im Schatten des ersten Buchs. Die Geschichte genauso fantastisch, spannend und absolut witzig weiter, wie sie begann und ich freue mich wahnsinnig auf ein tolles Finale mit Liv, Henry, Grayson und all den anderen tollen Figuren, die ich in mein Herz geschlossen habe.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2,5 Sterne für eine Geschichte, mit der ich einfach nicht warm wurde, 6. Dezember 2014
Ich gehöre wohl zu den ganz wenigen Lesern, die vom ersten Band "Silber. Das erste Buch der Träume" etwas enttäuscht waren. Da ich aber ein großer Fan von Kerstin Gier bin, wollte ich dem zweiten Band noch eine Chance geben, in der Hoffnung, dass er mir besser gefallen könnte. Schlechter war das Buch jetzt nicht, aber leider auch nicht besser.

Ich mag den Schreibstil von Kerstin Gier eigentlich sehr und verschlinge quasi jeden Liebesroman von der sympathischen Autorin, mit der "Silber"-Trilogie werde ich dagegen einfach nicht warm, was wohl hauptsächlich an Liv liegt, die ich leider oftmals recht unsympathisch finde. Gleichzeitig ist die Geschichte zwar nett, konnte mich jedoch nicht fesseln, da ich vieles einfach nur als belanglos einstufen würde, was sehr schade ist, denn normalerweise mag ich die Bücher der Autorin wirklich sehr.

Wie bereits erwähnt, finde ich Liv als Protagonistin nicht unbedingt sympathisch und ich kam oftmals mit ihrer Art nicht klar. Dieser Eindruck hat sich leider auch im zweiten Band wieder bestätigt, sodass ich von ihr oft genervt war. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Lotti oder auch Henry sind von der Autorin zwar gut ausgearbeitet und können sicherlich viele Leser begeistern, jedoch waren sie einfach nicht meins, sodass ich stellenweise recht gelangweilt war und ab und zu die Augen verdreht habe. Es ist ja okay, wenn Figuren Klischees mitbringen, da habe ich absolut nichts gegen, allerdings war es mir stellenweise einfach too much, denn natürlich sind alle Figuren unglaublich schön, unglaublich intelligent und erfüllen selbstverständlich auch jedes aktuelle Schönheitsideal. Mir ist klar, dass viele Leser eben genau diese Art an Liv und Co. schätzen, allerdings hatte ich oftmals den Eindruck, als wäre Liv eigentlich eher für einen typischen Frauenroman gedacht gewesen, denn da hätte sie mit ihrer Art deutlich besser hineingepasst.

Dazu kommt, dass die Traumwelt, z.B. die Korridore im ersten Band noch interessant und vielseitig waren, mittlerweile ist es jedoch nur noch Routine, sodass die Geschichte an einigen Stellen nur noch hinplätschert und sich an einigen Stellen recht zieht. Dazu sind viele Träume ebenfalls recht eintönig und konnten mich leider nicht wirklich packen. Einen Pluspunkt gibt es jedoch dafür, dass die Autorin trotz der von mir genannten Kritikpunkte stets versucht hat, eine gewisse Spannung aufzubauen. Außerdem liest sich die Geschichte sehr humorvoll und stellenweise auch sarkastisch - eben typisch Kerstin Gier.

Die Liebesgeschichte und das typische Hin und Her ist zwar in jedem zweiten Jugendbuch zu finden, konnte mich jedoch mit all seinen kleinen Dramen und Klischees zum Teil unterhalten. Man muss jedoch zugeben, dass sich die Autorin auch hierbei an bereits bekannten Klischees bedient hat, allerdings hat es mich hierbei nur wenig gestört. Schade, dass dies bei den Figuren für mich nicht funktioniert hat.

Das Cover ist wieder einmal wunderschön und kann mit tollen Details und einer auffälligen Farbe auftrumpfen. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen, sodass ich dem Buch letztendlich überhaupt noch eine Chance gegeben habe.

"Silber. Das zweite Buch der Träume" ist sicherlich nicht schlechter als sein Vorgänger, aber leider auch nicht besser, sodass die Geschichte für mich oftmals nur belanglos erschien. Ich mag die Autorin sehr, aber anscheinend wollen diese Trilogie und ich einfach nicht zusammenpassen. Mal schauen, ob ich dem dritten und letzten Band am Ende eine Chance geben werde. Wer jedoch schon die "Edelstein"-Trilogie von Kerstin Gier mochte, wird auch an diesen drei Bänden großen Spaß haben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dream on - ach, nee, lieber nicht!, 9. September 2014
Von 
progue - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu Silber - das zweite Buch der Träume.

Es geht also weiter mit Liv Silber, Henry, Grayson, Mia und ... ja. So genau weiß ich eigentlich nicht, womit sonst. Denn ganz ehrlich: Es passiert nicht viel, und was passiert, ist relativ vorsehbar.

Kaum hat Liv den Mordanschlag von Annabelle und Arthur überlebt, türmen sich neue Probleme auf. Zum Beispiel, dass Annabelle weiterhin fröhlich vor sich hinträumt, ein neuer gefährlicher Typ treibt sich in den Traumgängen herum, die Patchworkfamilie hat dank gewisser Schwiegermonster ein paar Probleme, die in dem grausamen Tod eines unschuldigen Buchsbaums endet und Secrecy weiß noch immer alles über alle. Dazu kommt, dass Mia anfängt zu schlafwandeln und das auf sehr gefährliche Art und Weise: Sie versucht, sich aus dem Fenster zu stürzen. Steckt jemand aus den Traumgängen dahinter und wenn ja, wer und warum?

Was im ersten Teil noch originell war mit den Traumlandschaften, verkommt hier zu einer eintönigen, immer dasselbe abspielenden Sequenz. Liv marschiert durch die Korridore, redet mit Henry, Grayson, diversen anderen Leuten. Bringt das die Geschichte in irgendeiner Form voran? Nein. Aber schön, dass wir erfahren, dass Henrys kleine Schwester superduperkakelbunte Träume hat. Überhaupt Henry. Was er an Liv findet, ist mir rätselhaft. Sie führt sich auf, als würde sie dafür bezahlt. OH, MEIN GOTT! Henry hat mich im real life noch nie mit zu sich nach Hause genommen - haltet die Welt an, ich will aussteigen! Und das, obwohl sie weiß, dass es bei ihm nicht zum Besten steht mit seinem komischen Vater und er sich um die anderen Kids kümmern muss. Ist doch logisch, dass so was einem 17jährigen peinlich ist. Überhaupt: Die sind alle 16 - 18, aber Henry ist schon ein voll ausgebildeter Womanizer? Aha.

Wie auch im ersten Teil sind alle superduperschön und die, die es nicht sind, sind nicht nur hässlich, sondern auch doof. Oder bösartig. Normale Leute gibt's in ganz London nicht. Die Klischees werden auf ein neues Level getrieben. Lotti, die in Band 1 noch ganz witzig war, karikariert sich hier nur noch selbst. Meine Güte, die Frau ist was? Anfang bis Mitte 30? Für mich ist das jung. Lotti hingegen stellt sich selbst als alte Frau dar mit ihrer Frisur, Kleidung, ihren Ansichten. Bocker und Emily sind nur fies. Derjenige, der hinter den Traumproblemen steckt, ist auf Mord aus und keiner tut was dagegen. Ganz ehrlich? Wenn jemand einen mir nahestehenden Menschen töten will und mir das sogar noch lachend ins Gesicht sagt und es in den Träumen auch ausführt, so dass es sich auf das real life auswirkt - so einen Menschen lasse ich nicht ungeschoren davonkommen. Hier jedoch wird in einer Tour nur gejammert und festgestellt, man könne ja nichts machen. WTF?!

Vor absoluter Banalität und Langeweile rettet - wie auch bei der ersten Lesung - Simona Pahl. Diese Sprecherin ist ein Glücksgriff, wie ich es ansonsten nur von Rufus Beck kenne. Bayerisch kann sie noch immer nicht, aber der Rest ist einfach nur grandios gelesen. Sie allein schafft es, die meist müden Witze amüsant wirken zu lassen und dem Buch noch einen Hauch von Daseinsberechtigung zu verleihen.

Fazit: Hier wird sich auf der Originalität der Grundidee ausgeruht und nichts Neues hinzugefügt, das die Geschichte vorantreibt.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und schon ist die Sympathie verspielt....., 2. November 2014
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ich war begeistert und bestens unterhalten vom Ersten Buch der Träume, mochte die Figuren, hab viel gelacht und spannend war es auch. Leider ist im zweiten Teil all das dahin. Das liegt vor allem daran, dass das Buch zwar viel Stoff zum Lesen bietet und natürlich wieder hinreißend schön aufgemacht ist, aber leider passiert eigentlich auf sehr vielen Seiten nur sehr wenig. Liv, die in Band Eins noch spritzig und sperrig war, ist nun nur noch ein verknallter und überspannter Teenie , der mir extrem auf die Nerven ging. Ihr Geschwärme für den wunderschönen Henry ist ja schön und gut , aber wir haben nun ja alle begriffen, wie toll er aussieht und müssten es nicht dauernd erneut lesen. Leider erinnert speziell die gerade obsessive Auseinandersetzung mit dem wuschligen,wirren und in alle Richtungen abstehenden Haar des Helden stark an das in einem anderen Buch dauerpräsente Haar eines gewissen Christian Gray, auch er so ein unfassbar Schöner.
Außerdem wirft Kerstin Gier uns dann auch noch den Teenager- Dystopien-Klassiker hin, nun kommt Toller Typ Nr. 2 ins Spiel und Liv steht zwischen zwei Jungs. Ach Gott. Und dabei sieht sie, wie sie immer wieder zufrieden feststellen darf, selbst natürlich auch permanent klasse aus. Alles, vom Nachthemd bis zum Ballkleid steht ihr immer richtig gut und das, obwohl Lovely Liv sich im Buch ja nie schminkt oder kämmt und lediglich andauernd heiter futtert wie ein Scheunendrescher Das freut den Leser, aber mir wäre es lieber, es würde zur Abwechslung mal was anders passieren, als dass alle paar Seiten , meist nach einer kleinen Mini-Krise des Paares Henry doch wieder überraschend hinter Liv auftaucht oder sie mit ihrer gern nur leicht bekleideten Boygroup die Traumtür ihrer schlafwandelnden Schwester bewacht. Oder Kuchen, Buchteln, Muffins und Kipferln mampft, damit Lottie beschäftigt ist. Lottie , in Band eins irgendwie noch peppig, ist nun eine hysterisch rumflatternde, servile, dauerbackende und zopfflechtende Nervensäge, die mitten in der Nacht für ihre vergötterten "Elfenmädchen" heiße Schokolade zubereitet und blechweise süßes Zeug zum Trost reicht. Denn Liv und Mia brauchen dauernd Trost. Zwar leben sie behaglich inmitten wohlhabender und schöner Menschen, aber außer den Schwestern und den beiden süßen Boys sind alle irgendwie doof. Und ein Smartphone haben die Silbergirls erstaunlicherweise auch keins, das ist ja so fies, Menno. Und wenn man dann grade keine Muffins zur Hand hat, die die Nerven beruhigen, neigen die süßen Elfenmädchen zu ausgesprochen hässlichem Verhalten, die mutwillige Zerstörung von Dingen, die anderen etwas bedeuten, um sich zu rächen,finde ich persönlich einfach völlig daneben. Und das rundet das Bild von Liv, die in diesem Buch extrem viel rumzickt, auch sehr ungut ab. Aber da es in Silber auch sonst wimmelt vor Zicken, fällt das kaum noch auf. Am Ende legt man das Buch aus der Hand und möchte trotz offener Fragen ( Was ist mit Milo los, was soll das mit Henry und B., wer ist Secrecy sieht nun Grayson besser aus oder doch Henry und vor allem: Bekommt Liv noch ein Smartphone? ) defintiv nicht mehr wissen, wie es mit Grayson, Henry, Mia, Kipferl-Lottie und Liv weitergeht. Die Figuren sind zu eindimensional und sie sind langweilig geworden.Schade, nach dem Schwung des ersten Teils wurde hier ausgebremst und eine tolle Story zu kleinkariertem Teenietheater . Nur die schöne Gestaltung des Buches und natürlich Kerstin Giers wirklich amüsante Schreibe retten die zwei Punkte.
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5.0 von 5 Sternen Perfekte Fortsetzung ..., 29. April 2015
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Nachdem nun endlich bald Teil 3 der Trilogie erscheint, möchte ich euch berichten, wie mir Band 1 und 2 gefallen haben. Ich fahre nun fort mit dem zweiten Buch der Trilogie und möchte euch diese aus meiner Sicht vorstellen.

Silber - Das zweite Buch der Träume …

Sowohl Schutzumschlag in fröhlichem Blau als auch das Buch an sich in schwarz gefallen mir sehr gut von der Aufmachung.

Die Geschichte um Liv geht weiter – wir können weiter träumen und uns davontragen lassen in ein fantasievolles Land mit vielen lebendigen Figuren und mystischen Szenen, die mich wieder absolut begeistert haben.
Traum und Wirklichkeit miteinander verwoben …. Absolut spannend

Henry verbirgt etwas vor Liv – was ist das nur? Außerdem fragt sie sich wie es sein kann, dass Secrecy ihre Geheimnisse kennt. Die Traumwelt wird von einer finsteren Gestalt heimgesucht. Außerdem schlafwandelt Mia – Livs Schwestern …
Das Liv in diesem Band 2 zwischen zwei Jungs steht, macht die Geschichte authentisch – so, wie in der Realität oft der Fall und wie es natürlich die Leser/Innen, auch immer wieder erleben werden – sich also perfekt einfühlen können …

Aber auch die Familie mit der nervigen Großmutter und ihren schrecklichen Intrigen innerhalb der Patchworkfamilie machen Liv zu Schaffen neben den extrem abenteuerlichen Nächten mit Verfolgungsjagden und mysteriösen Begegnungen.

Ich finde die Art und Weise des Geschriebenen sehr ansprechend, literarisch perfekt, klug geschrieben und extrem fantasievoll und lebendig. Man denkt, man sei dabei – sozusagen in der ersten Reihe sitzend – mittendrin und nicht nur dabei könnte man sagen !!!
Es ist schön, dass man den Figuren wieder begegnet, dass man sie wieder erlebt und noch näher kennen lernt, wieder aus einer anderen Sichtweise und doch auch wieder in den Träumen – zusammenhängend mit der Realität, diese Verbindung ist es überhaupt, die mich fasziniert hat im Buch – die Idee und deren Umsetzung ist perfekt gelungen.

Leseprobe:
========

Da Persephone wegen der neuen Entwicklung unsicher war, 8ob der Umgang mit mir sich nachteilig auf ihren eigenen Beliebtheitsgrad auswirken könnte, hatten henry und ich den Tisch mittags anfangs für uns ganz allein, aber schon am Mittwoch gesellten sich zwei Jungs aus Henrys Basketballmannschaft zu uns. Und Arthur.
„Wer hätte das gedacht – unsere Liv als Profikillerin der Vorgarten-Mafia“, sagte er und lächelte mich breit an. …

Das Buch ist in 31 Kapitel gegliedert und abschließend gibt es im Anhang das Personenverzeichnis und ein Regelbuch der Träume sowie ein Rezept „Lotties ganzjahrestaugliche Trost-Vanille-Kipferl zum Nachbacken“.

Zwischendurch ist immer mal wieder in Abständen ein BLOG „Tittle-Tattle“ eingefügt, der die ganze Geschichte wirklich glaubhaft und authentisch gestaltet. Es gibt diesen blog wirklich und man kommt von dort auch auf die FB-Fanpage.

Ich bin nun absolut keine jugendliche Leserin mehr mit meinen 48 Lentzen, trotz dessen hat mir das Buch extrem große Freude bereitet und mich kurzweilig spannend fantastisch unterhalten. Auf die Komplettierung bin ich schon jetzt sehr neugierig …
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4.0 von 5 Sternen Silber 02 - Unterhaltende Weiterentwicklung, 28. Dezember 2014
Wenn man mir gesagt hätte, dass ich "Silber - Das zweite Buch der Träume" regelrecht in einem Rutsch durchlesen würde, ich hätts nicht geglaubt. Das erste Buch hatte von mir drei Sterne erhalten. Ich hatte es bereits in der Nettes-Jugendbuchschublade ad acta gelegt und nicht wirklich Lust gehabt weiterzulesen. Da mir aber Kerstin Giers Stil gefällt, die Idee der Traumkorridore nach wie vor zauberhaft ist und es zum Glück die heiligen Hallen der Bibliothek (Bücherei-Team-For-Eeever!) existieren, habe ich dem zweiten Buch eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht.

Der Eintieg war für mich schwierig, da aus dem ersten Buch vor allem eins für mich in Erinnerung geblieben war: 0815-Stereotypen-Jungs, die gerne schief grinsen, lässig an einer Wand lehnen und faaantastisch ausehen. Gähn. Aber nicht nur Gähn, sondern vor allem auch schlecht. Zu meiner Überraschung nachdem ich mich erstmal überwunden hatte, die ersten zwanzig Seiten zu lesen, fand ich mühelos wieder in die Geschichte ein und wurde nicht mehr losgelassen. Die Oberflächlichkeit der männlichen Figuren ist im zweiten Teil deutlich schwächer, als im ersten.

Bei Silber handelt es sich nach wie vor um ein Jugendbuch mit einer jüngeren Zielgruppe, doch anscheinend hat die Autorin dazu gelernt, denn sie schafft es aus der Fortsetzung mehr werden zu lassen als ein "Freche-Mädchen-freche-Bücher-Abklatsch".
Genau das ist für mich der entscheidende Unterschied zwischen Jugendbüchern. Panem, die Edelstreintrilogie, die ganzen unzählingen Dystopien findet man in der Buchhandlung in der gleichen Ecke.

Doch diese Bücher schaffen es fast alle Altergruppen zu begeistern. Silber hatte ich schon fast in der "Freche-Mädchen" Ecke gesehen: Einmal lesen, schmunzeln und vergessen. Doch mit der Fortsetzung habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und das Buch so schnell durch gehabt, dass es mich regelrecht verwunderte. Silber hat vielleicht sogar Potenzial mehr zu werden.

Wir lernen Henry und Livs Beziehung kennen, das Familienleben geht weiter und die Freunde treiben sich, bis auf Grayson weiterhin in den Traumkorridoren herum und verbessern ihre Fähigkeiten. Das ist auch gut so, denn bald stellt sich heraus, dass Träumen gefährlich werden kann. Als Livs Schwester Mia in Gefahr gerät, muss Liv über sich selbst hinaus wachsen.

Der Aspekt der Traumtüren, der Träume und Möglichkeiten, die sich daraus ergeben ist weiterhin sehr fantasievoll und gut umgesetzt. Ich kann nur hoffen, dass Gier ihre Geschichte weiterhin so gut weiterentwickelt, denn diese Weiterentwicklung ist letztendlich der Grund, weswegen ich mit Freuden das dritte Buch erwarte.

"Dream on."
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5.0 von 5 Sternen Ich habe nichts anderes erwartet :), 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das zweite Buch der Träume (Silber-Trilogie, Band 2) (Kindle Edition)
Die 15jährige Liv Silber hat das große Los gezogen. Für sie zunächst im negativen Sinne. Ihre Mutter ist ziemlich erfolgreich. Liv, ihre kleine Schwester Mia, das Au Pair-Mädchen Lottie und auch der Familienhund sind es also gewohnt alle paar Monate die Köfferchen zu packen und wieder umzuziehen. Diesmal fordert Mama Silber aber den Stillstand und diesmal soll es wirklich für immer sein. Der letzte Umzug geht ins wunderschöne London und Livs Mutter stellt ihren Töchtern ihren neuen Freund Ernest vor. Für Liv und Mia heißt es wieder neue Schule, neue Freunde und neues Zurechtfinden und es gesellen sich außerdem noch Stiefgeschwister hinzu.

Als wenn dies nicht schon genügend Chaos wäre, muss Liv feststellen, dass sie ziemlich bewusst träumen kann und vieles in ihren Träumen sehr real erscheint. Komischerweise gesellt sich dann noch der Umstand hinzu, dass ihre neuen Freunde Arthur, Henry, Jasper und ihr Stiefbruder Grayson Dinge über Liv wissen, die sie eigentlich gar nicht wissen können, weil Liv sie ihnen nie erzählt hat. Außer eben in ihren Träumen, denn da spielen die vier stets die Hauptrollen. Aber Liv wäre nicht Liv, wenn sie nicht herausfinden würde was es mit dieser Traumsache auf sich hat, und welche Freuden und Gefahren dieses Wissen mit sich bringt.

Was sage ich dazu?

Das wäre nun einmal die grobe Handlung, um die es prinzipiell erst einmal in der Trilogie geht.

Auch der Folgeband der Trilogie hat mir wirklich wieder sehr sehr gut gefallen. Kerstin Gier hat einen schönen locker flockigen Schreibstil, mit viel viel Charme und die Seiten fliegen nur so dahin. Oft ist es ja bei Trilogien so, dass der zweite Band einen kleinen Knick in der Lesekonjunktur verzeichnet. Zumindest habe ich diese Erfahrung bisher gemacht. Aber das war weder bei der Edelstein-Trilogie so, noch jetzt im zweiten Band der Silber-Bücher. Besonders gut gefallen hat mir, dass Kerstin Gier auch besonders stark auf die Nebencharaktere eingegangen ist. Liv's kleine Schwester Mia rückt mehr in den Vordergrund und ich finde auch, dass gerade im zweiten Band dieses Schwesternbündnis, welches Liv und Mia haben, gut zur Geltung kommt.

Natürlich geht es auch ein bisschen um die Liebe und so wird die Beziehung zwischen Henry und Liv als auch die Beziehung von Grayson und Emily sehr schön aufgegriffen und ist mit all den typischen Problemen im Teenageralter gespickt. Ich denke, dass daher ziemlich viele Jugendliche sich gerade hier sehr gut wiederfinden können.

Mich persönlich hat vor allem Henry's Geschichte sehr berührt, denn Kerstin Gier schafft es auch auf charmante Art und Weise ernstere Themen auf 415 Seiten anzusprechen. Deshalb gehört die Silber-Trilogie für mich nicht einfach nur in dieses Unterhaltendes Jugendbuch-Genre. Und auch die Idee rund um das Träumen ist für mich nach wie vor so einzigartig, dass die Silber-Trilogie für mich mehr ist als pure Unterhaltung.

Besonders schön und liebevoll ist natürlich auch wieder die Covergestaltung sowie das Innenleben des Buches und ich bin auch schon ganz gespannt wie wohl der dritte und letzte Band aussehen wird!

Ein weiterer Pluspunkt ist auch das interaktive Mitlesen rund um den Tittle-Tattle-Blog, den ja die geheimnisvolle und noch unbekannte Secrecy (quasi die Klatschtante, die immer alles weiß!) schreibt. Denn dieser Blog existiert tatsächlich! Wer also gerade das Buch liest kann parallel dazu ins Internet gehen und auch dort nochmal den tatsächlichen Blog aufrufen. Ich finde ja, dass das nochmal ein sehr schönes Gimmick ist (und die Kommentare dort sind der Hammer, haha!).

Abschließend lässt sich sagen, dass die Silber-Trilogie von Kerstin Gier absolut lohnenswert ist und auch Erwachsene zum "träumen" einlädt. Fulminante Action mit krassen Kämpfen erwarten Euch hier zwar nicht, aber Herzrasen ist Euch trotzdem garantiert!

Für weitere Rezensionen schaut doch mal auf [...] vorbei :)
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5.0 von 5 Sternen Einfach zum Träumen schön!, 3. Juli 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Während Anabel nach den letzten Ereignissen in einer Psychiatrie unter gebracht ist, geht für den Rest der Clique das normale Leben weiter. Nur noch Liv und Henry treffen sich in den Traumkorridoren und versuchen ihre Beziehung zu vertiefen. In Livs Familie gibt es dagegen den üblichen Stress, denn Schwiegermutterbesuch steht an und diese kann die neue Frau ihres Sohnes samt Töchtern überhaupt nicht leiden…

Optisch schaut “Silber – Das zweite Band der Träume” noch einmal viel toller aus, als schon der erste Band. Wenn das überhaupt noch geht, denn der zweite Band war ja schon total schick und ein echter Hingucker. Mit dem tollen türkisen Cover und eine mindestens ebenso schöne Illustration hat man sich hier aber noch einmal selbst übertroffen. Auch ohne den Schutzumschlag schaut das Buch übrigens toll aus, dann ist es nämlich schwarz mit einem Jagur auf dem Cover gedruckt.

Der Einstieg in Kerstin Giers zweiten Teil der Trilogie um Liv Silber fiel mir recht leicht, obwohl es groß keinen Rückblick auf die vergangenen Ereignisse gibt, sondern nur das gesamte Buch über wage Andeutungen.
Dennoch konnte ich ganz schnell wieder in die Geschichte eintauchen und mich darauf einlassen.

Im Vergleich mit dem ersten Buch der Träume ging es dieses Mal allerdings eher gemächlich zu. Über weite Teile habe ich mich schon gefragt, worum es jetzt eigentlich geht, ob da noch etwas großes kommt oder ob das alles jetzt nur nettes Geplänkel drum herum vor dem großen Finale sei. Nicht, dass mich das wirklich gestört hätte. Das hat es nämlich überhaupt nicht. Kerstin Gier hat eine wirklich so unnachahmliche Art zu schreiben, es macht einfach Spaß zu lesen, man fühlt sich bestens unterhalten und fühlt sich dabei auch noch wohl.
So war es auch nicht schlimm, dass erst im zweiten Buchteil irgendwie etwas wirkliches passierte, was erahnen lässt, wie die Handlung im dritten Teil weiter gehen könnte.

Traumsequenzen gab es natürlich auch dieses Mal wieder, aber weil zu Beginn einfach nichts großes passiert ist, kamen sie erst zum Schluss wieder so richtig zu Geltung, als in ihnen auch viele Dinge passierten, die in der Realität wahrscheinlich eher nicht geschehen wären.

Die Geschichte ging also in der zweiten Buchhälfte irgendwie erst richtig los, die erste Hälfte war mehr Rumgeplänkel. Trotzdem mag ich vor allem auch diese erste Hälfte, eben weil es soooo schön ruhig und entspannend war und man Kerstin Giers entworfene Figuren einfach nur genießen konnte. Für ihre Figuren hat die Autorin ja wirklich ein Händchen, ich liebe einfach ihre aus dem Leben gegriffen Einfälle. Vor allem diejenigen, die die Handlung gar nicht mal so weit bringen, einen dafür aber umso mehr ans Buch binden. Beispiel gefällig? Die Geschichte selbst wäre auch super ohne Mr. Snuggles oder dem Bocker ausgekommen. Aber ehrlich: wäre es dann immer noch so besonders und witzig gewesen? Solche Einfälle liebe ich einfach, diese sind typisch für die Autorin.

Von den Figuren müssen wir also eigentlich gar nicht mehr sprechen. Gerade durch solche Einfälle wie oben beschrieben bekommt nahezu jede von Kerstin Gier entworfene Figur seinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufgedrückt. Ich habe teils sehr das Gefühl, als würde ich die Figuren schon ewig kennen und deswegen fühle ich mich in den Büchern auch so wohl!

Fazit
Insgesamt konnte mich auch das zweite Buch der Träume wieder total mitreißen und überzeugen. Ich liebe einfach diesen Stil, diese Einfälle! Bei Kerstin Giers Büchern kann ich mich einfach fallen lassen und genießen und das ist einfach schön, das schaffen nicht viele Autoren. Was soll es dafür anderes geben als die volle Punktzahl?
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5.0 von 5 Sternen Nicht Silber, GOLD!!!, 1. Dezember 2014
Hätte ich keine Matheschulaufgabe geschrieben, hätte ich das Buch viel schneller gelesen gehabt, aber naja. So hats dann eben zwei Tage gedauert bis ich fertig war... :(
Ich liebe die Geschichte immer mehr und kann mich endlich auch für Mia begeistern, die ich im ersten Buch zwar auch mochte, aber die hier endlich ganz zur Geltung kommt. Schade finde ich, dass man sehr, sehr viel Zeit in Träumen verbringt. Ich bin ein ausgesprochener Real-Life-Fan dieser Buchreihe, da sie einen ziemlich witzigen Ausgleich bildet. Teilweise wirkt es nämlich so, als hätte Kerstin Gier UNBEDINGT einen Traum schreiben wollen, weshalb sich manche Träume wiederholen. Besonders so herausragende Real-Life-Momente wie Ernests Geburtstagsessen oder der Geburtstag der Zwillinge hätte ich ausführlicher erleben wollen. Neue Figuren wie Bocker oder der Typ mit Schlapphut finde ich ziemlich cool und gut dargestellt wie immer. Der Tittle-Tattle-Blog kommt wie in dem anderen Buch zuvor schon wieder zu kurz und ist arg auf die Geschichte bezogen (Ich hätte gerne mehr über Hazel und andere kleine Nebengeschichten erfahren).
Gut finde ich, das die Geschichte immer ausereifter wird, dabei nicht an Spannung verliert und man auch so seine eigenen Vermutungen anstellen kann. Auch musste ich feststellen, dass Kerstin Gier immer witziger wird.
Die große Kritik oben gewichte ich nicht so stark wie die zwei Sätze unten und deshalb bleiben es fünf Sterne, auch wenn es sich nicht so sehr danach anhört. "Silber-Das zweite Buch der Träume" ist noch besser als der erste Teil, spannender, romantischer und vor allem witziger. Ich hab jetzt schon wieder richtig Lust, dass der dritte Band veröffentlicht wird und werde ihn mir auf jeden Fall kaufen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung, aber schwächer als Band 1!, 11. Juli 2014
Inhalt:
Hätte Liv ihren Henry nicht, dann wäre sie wahrscheinlich schon total verrückt geworden. Unstimmigkeiten in der Patchwork-Familie können da schon mal katastrophale Ausmaße annehmen. Besonders die fiese Großmutter macht einen das Leben nicht leicht. Aber Liv hat Henry und Henry macht sie glücklich, bis er sich ganz plötzlich verändert! Was ist mit ihm passiert und wieso fängt ihre kleine Schwester auf einmal mit dem Schlafwandeln an? Die Antworten können doch nur in der Traumwelt liegen, oder?

Meinung:
Mit "Silber - Das zweite Buch der Träume" ist eine Fortsetzung erschienen, auf die ich ganz besonders gespannt war. "Das erste Buch der Träume" war auch mein allererstes Buch von Kerstin Gier und sie konnte mich mit ihrem tollen Stil, der witzigen Protagonistin und der lockeren, fluffigen Geschichte überzeugen. Ich war gespannt, welche Abenteuer Liv im zweiten Band erwartet und wie die Autorin die Idee mit der Traumwelt und den Traumtüren weiterführt. Letztendlich muss ich aber gestehen, dass ich etwas enttäuscht von der Fortsetzung bin. Aber fangen wir mit den positiven Dingen an.

Ich liebe Kerstin Giers Stil! Ich mag die lockere Schreibweise, die perfekt zur Geschichte passt. Ich kann keine großen Vergleiche ziehen, weil ich eben noch keine anderen Werke von ihr kenne, aber hier wurden Handlung und Stil sehr gut kombiniert und passen zusammen. Zudem sprüht die Geschichte nur so von witzigen Momenten, was ganz besonders der Protagonistin zuzuschreiben ist.

Liv ist noch genauso verpeilt, wie ich sie in Band 1 kennengelernt habe. Mit viel Witz, Sarkasmus und Charme konnte sie mich für sich gewinnen. Erneut wird die Geschichte nur aus ihrer Sicht erzählt (außer die kurzen Einwürfe von Secrecy, die wieder sehr amüsant waren) und ihre inneren Dialoge sind teilweise echt genial. Auch das Zusammenspiel mit ihrer Schwester Mia hat wieder perfekt gepasst. Die beiden sind ein unschlagbares Team und ihr gemeinsames Auftreten ist immer für einen Lacher zu haben. Ich hab es als sehr angenehm empfunden, dass die Autorin aus Henry und Liv kein all zu großes Teenager-Liebesspektakel gemacht hat. Dieser Part nimmt sich zwar seinen Anteil, aber ich fand nicht, dass dieser Aspekt der Mittelpunkt der Geschichte war. Aber was war dann das Hauptthema? Tja, hier beginne ich mal mit den Dingen, die mir weniger gefallen haben.

Die Handlung war für mich größtenteils einfach zu sehr zusammengewürfelt. Ich hatte von Anfang an nicht das Gefühl, in eine bestimmte Richtung gezogen zu werden. Wo führt die Autorin Liv hin? Was ist das große Hindernis? Die Hürde, die überwunden werden muss? Viel zu lange bleibt die Geschichte unbewegt. Im letzten Drittel hat sich dann endlich ein roter Faden bemerkbar gemacht. Jedoch waren für mich die aufkommenden Geschehnisse alles andere als super fesselnd. Die Geschichte soll wahrscheinlich auch überhaupt keine sein, die besonders durch Spannung überzeugt. Dafür läuft die Atmosphäre im Buch auch zu sehr auf der "witzigen" Schiene - wogegen ich auch überhaupt nichts habe, aber nur? Hin und wieder etwas mehr Ernsthaftigkeit hätte ein bisschen frischen Wind in das Klima gebracht, sonst kann es durchaus passieren, dass die charmante Liv die Nerven doch überstrapaziert. Dann hatte ich meine Probleme mit Henry. Je mehr ich ihn kennenlerne, desto weniger mag ich ihn und ich finde für Liv würde ein ganz anderer Kandidat besser passen.

Auch wenn mich Band 2 nicht mehr so überzeugen konnte, so macht Frau Gier doch neugierig auf den nächsten Band. Schon allein, weil ich wissen möchte, wer sich hinter Secrecy verbirgt, werde ich Liv treu bleiben und ein weiteres Mal ins Land der Träume reisen, aber vielleicht nicht mehr ganz so dringend!

Fazit:
"Silber - Das zweite Buch der Träume" kann mit seinem Vorgänger leider nicht mithalten. Frau Gier kann mich zwar wieder mit ihrem tollen Stil, der charmant, witzigen Atmosphäre und einer charmanten Protagonistin überzeugen - letztendlich hat sich die Handlung aber kaum vorwärts bewegt. Nur sehr spät findet man einen roten Faden und wirklich spannend wird es aber nie. Für Fans des ersten Bandes bietet die Fortsetzung aber durchaus ein paar Stunden nette Unterhaltung, wer aber schon mit Band 1 nicht ganz warm wurde, dem würde ich von der Fortsetzung eher abraten.
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