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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Skurriles Gangster-Krimi-Roadmovie-Abenteuer mit genialem Tim Roth
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

LAST HITMAN ist eine wirklich funky Mischung aus stylischem Gangster-Krimi zum einen und einem schrägen Independent Roadmovie mit wenigen, aber deftigen Gewaltspitzen. Nach etwas Anlaufzeit fühlt man sich ganz wohl in der Atmosphäre des Films bei dem man nie weiß was als nächstes passiert...
Veröffentlicht am 1. Juli 2013 von Retro Kinski

versus
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3.0 von 5 Sternen Man muss schon einen Sinn haben...
... für den typisch-britischen Humor. Wenn sich einem dieser nicht erschliesst, dann braucht man mit dem Film gar nicht erst zu beginnen. Mir ein Rätsel, warum der immer wieder grandiose Schauspieler TIM ROTH solche mittelmäßigen Filme macht. Ein Segen auf alle Fälle für den Produzenten, denn ohne Roth würde der Film es nicht mal bis...
Vor 12 Monaten von Chev-Koch veröffentlicht


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Skurriles Gangster-Krimi-Roadmovie-Abenteuer mit genialem Tim Roth, 1. Juli 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

LAST HITMAN ist eine wirklich funky Mischung aus stylischem Gangster-Krimi zum einen und einem schrägen Independent Roadmovie mit wenigen, aber deftigen Gewaltspitzen. Nach etwas Anlaufzeit fühlt man sich ganz wohl in der Atmosphäre des Films bei dem man nie weiß was als nächstes passiert. Dramaturgisch könnte LAST HITMAN etwas dichter komponiert sein denn gerade im Mittelteil sind kleine Längen zu verzeichnen. Die Grundstimmung ist eher als düster zu bezeichnen und humoristisch gibt es nur wenig Entlastung durch einige schräge und auch blutige Szenen.

Die Story (ohne etwas zu verraten) des 19-jährigen Adam (Jack O'Donnell) der seine Schuld von Peter (Peter Mullan) in Form von Fahr- und Transportdiensten mit Roy (Tim Roth) abarbeiten muss. Dabei stellt sich heraus, das Roy auch ganz andere Nebenjobs verfolgt die auch mal in blutigen Aktionen enden. Hierbei bekommt das Wort "Handtasche" auch eine ganz neue Bedeutung. Im Laufe der Reise kommen die beiden sich näher...angenehm ist das Gefühl im Film, dass man es stets mit teils sympathischen, teils unnachgiebigen Psychopathen zu tun hat.

Dass trifft auf Peter Mullan zu der geradezu abenteuerliche Hobbies pflegt, über den jungen Adam der auch für einige nervige Parts von LAST HITMAN zuständig ist, bis zu den kongenialen Tim Roth der all seine Routine ausspielt. Er agiert als oft schweigsam bis melancholischer Liebhaber von Salsa-Musik und kubanischen Zigarren und explodiert dann förmlich in den derberen Szenen. Interessanterweise hat er eine Synchronstimme akustisch verpasst bekommen, die sich anfangs fast nach Bane aus THE DARK KNIGHT RISES anhört. Eine große emotionale Identifikation mit den genannten Helden hat LAST HITMAN für mich nicht leider nicht erzeugt, irgendwie war es am Ende etwas egal wer jetzt wann, wo und wie stirbt.

Es gibt köstliche Dialoge zwischen den Beteiligten die zu einer Zweitsichtung des Films positiv beitragen. Wie so oft muss ich über die an anderer Stelle gehörten Vergleiche mit Werken Tarantinos diese gleich wieder zurückpfeifen. Nicht überall wo schräge Action mit zynisch geprägter Brutalität wie in LAST HITMAN zelebriert wird kann sich diese Mischung dann mit Quentins Qualitätslevel messen. Die Atmosphäre ist durchgängig passend melancholisch gelungen und hier und da wird die surreale Szenerie noch durch den sehr gelungen Soundtrack ergänzt auch mal mit 80er Jahre Elektro-Retrosound der positiv an DRIVE erinnert. Das Ende ist auch sehr gelungen, überraschend und emotional, wird aber trotzdem nicht alle Seher zufriedenstellen.

3,5/5 himbeerroten Ford Granadas....äh,....Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen
- TON: relativ frontlastig, aber räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: Making of (ca. 33 Minuten), Trailer
- SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nicht in allen Auflagen enthalten)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Wannabe, 22. Juli 2013
Den Engländern gelingt es immer wieder, schöne kleine Gangsterfilme zu drehen, die durch eine gute Story, solide Darsteller und fähige Regisseure überzeugen können. Sicherlich nichts fürs große Mainstreamkino, dafür aber typisch britische Underdog-Kost, die nicht nur Anglophilen wunderbar mundet. Regisseur Craig Viveiros, der hier nach "Ghosted" erst seinen zweiten Film abliefert, setzt das ebenfalls erst zweite Drehbuch von John Wrathall wunderbar lakonisch und fein ironisch um, so dass aus "Last Hitman" ein schönes Stück englisches Gangsterkino geworden ist.

Die Blu Ray liefert ein gutes, scharfes Bild und gut ausgesteuerten Ton. Sprachen: deutsch und englisch, Untertitel in deutsch. Extras: Ein entbehrliches Making-of (30 Minuten), da hier nur über Drehorte, Produktionsbedingungen und darüber, wie die Schauspieler ihre Rollen verstanden haben, geredet wird, was leider kaum interessant ist, und der Trailer des Films in deutsch und englisch sowie eine dreiteilige Trailershow.

Adam (Jack O'Connell, "Eden Lake", "Harry Brown") ist ein 19jähriger Nichtsnutz, der lieber Computerspiele spielt oder den Wagen von Peter (Peter Mullan, "Boy A", "Gefährten"), dem neuen Freund seiner Mutter (Kierston Wareing, "Fish Tank", "EastEnders") für eine Spritztour mopst. Als er allerdings den 60.000 Pfund teuren Wagen schrottet, ist es mit der Geduld des halbseidenen Geschäftsmannes Peter endgültig vorbei. Er verdonnert Adam, seinem Freund Roy als Fahrer bei einem "Auftrag" behilflich zu sein, dann könnte man darüber reden, Adams Schulden zu vergessen. Wie Adam jedoch bald feststellen muss, ist Roy (Tim Roth, "Lie to me", "Reservoir Dogs") ein Auftragskiller, der noch einen Job zu erledigen hat. Doch anstatt abgestoßen oder ängstlich reagiert Adam äußerst interessiert auf Roys Arbeit und würde nur allzu gern in dessen Fußstapfen treten. Denkt er jedenfalls. Denn auf dem 24stündigen Trip durch ganz Newcastle geht Einiges schief, womit weder Adam noch Vollprofi Roy gerechnet hätten…

"Last Hitman" braucht lediglich knackige 82 Minuten, um seine Geschichte zu erzählen. Und diese sind prall gefüllt mit unterwarteten Wendungen, abgefahrenen Dialogen und wunderschönen winterlichen Aufnahmen vom Nordosten Englands. Viveiros gelingt es, sowohl eine Handvoll überraschende Wendungen in seinem Film unterzubringen, als auch, seine Geschichte in ruhigeren Dialogsequenzen zu Atem kommen zu lassen. Die Mischung aus Coming-of-Age-Drama, Roadtrip, Buddy-Movie und Killer-Krimi ist erstaunlich gelungen und fügt sich zu einem sehr britischen, sehr unterhaltsamen Genrebeitrag zusammen.
Denn trotz der erwähnten, wohl platzierten Schrecksekunden und Überraschungen ist "Last Hitman" eher ein Drama, das gekonnt ein wenig mit Blut bespritzt wurde als bleihaltiges Actionkino mit hohem Bodycount. Und dennoch, "Last Hitman" entwickelt seinen ganz eigenen Charme, der sich einem allerdings nur erschließen wird, wenn man mit britischen Filmen etwas anzufangen weiß. Wenig Schauwerte, dafür eher Fokus auf das Innenleben der Protagonisten und teilweise sehr wortarme und pragmatische Dialogsequenzen.

Und wer wäre für solche Rollen besser geeignet als Tim Roth, einer der besten britischen Schauspieler seiner Altersklasse? Eben. Roths stoische Ruhe, seine sarkastischen Seitenhiebe, seine Fähigkeit, ganze Sätze rein mimisch auszudrücken, machen ihn eindeutig zum Star dieses kleinen Brit-Flicks. Sein Roy ist erfahren, präzise, vorsichtig und kaltblütig, doch hinter der Fassade des perfektionistischen Killers lässt Roth einen altersmüden Mörder erkennen, der den Ruhestand herbeisehnt. Dennoch nimmt er sich widerwillig die Zeit, dem unerfahrenen und naiven Adam ein paar grundlegende Dinge übers Töten beizubringen. Jack O'Connell braucht sich hinter Roth allerdings nicht verstecken. Sein Spiel ist überzeugend und schwankt gekonnt zwischen postpubertärer Pseudo-Coolness und nacktem Entsetzen. O'Connell hat nonverbal ebenfalls einiges auf dem Kasten, so dass man oft nur in sein ausdrucksstarkes Gesicht zu sehen braucht, um ganz genau zu wissen, was in ihm vorgeht. Die weiteren Rollen sind ebenfalls gut besetzt, Peter Mullan als cholerischer und skrupelloser Peter kann sich in einigen Szenen richtig schön austoben und gibt überzeugend das großkotzige Arschloch. Kierston Wareing hat nur ein paar Szenen, in denen sie überwiegend stumm bleibt und so die devote Frau an Peters Seite verkörpert. In diesem Zusammenhang mutet es äußerst seltsam an, wie viel sie im Making-of über ihre Rolle faselt, wie viel sie in diese kaum nennenswerten Szenen hineininterpretiert und für wie wichtig sie sich und ihre Rolle hält. Das Fehlen der wenigen Augenblicke, in denen Wareing zu sehen ist, würde de facto überhaupt nicht auffallen. Schlussendlich kann sich noch Talulah Riley ("Radio Rock Revolution") als undurchsichtige Zeugin ganz gut positionieren. Ein souveräner, glaubwürdiger Cast, der es Viveiros sehr leicht macht, perfekt abzuliefern.

"Last Hitman" ist bestes britisches Gangsterkino im Kleinformat, das durch gut durchdachte Charaktere, eine immer wieder überraschende Story, herrliche Aufnahmen vom Nordosten Englands und einen ungewöhnlichen Soundtrack überzeugt. Zwar gibt es solche und ähnliche Geschichten bereits zuhauf, aber "Last Hitman" ist eine der wenigen wirklich guten. Die Dialoge sind authentisch, es fehlt nicht am typisch-britischem Understatement-Humor, die Story lädt schnell zum Mitfiebern und Interesse am weiteren Fortgang des Films ein und Regisseur Viveiros schlägt ein paar überraschende Haken, mit denen O'Connell und Roth souverän umgehen. "Last Hitmen" lohnt also definitiv das Ansehen, allerdings sollte man keinen actiongeladenen Killerfilm erwarten, sondern einen britischen Genrebeitrag, der trotz leiser Töne ziemlich überzeugend ist. Ergo gerne vier von fünf altersmüden Killern, die sich mit unerfahrenem Jungvolk rumschlagen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Cover täusch., 20. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman (Amazon Instant Video)
Ich habe Anfangs einen Bogen um den Film im Prime Instant Video gemacht, da ich befürchtete einer Nachmache von Hitman Nr. 47 zu erliegen.
Ich wurde positiv überrascht von dem deutlich britischen Filmstil und der Plot Twist war auch sehr gelungen.
Wer einen amerikanischen Baller- und Explosionsfilm haben will wird endtäuscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film, 12. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle (DVD)
Ein Auftragskiller voller widersprüchlicher Gefühle. Auf der einen Seite ist er der kaltblütige Killer, der kein Detail aus den Augen lässt, auf der anderen Seite entwickelt er freundschaftliche Gefühle für sein nächstes Opfer, dass er zunächst mit zu seinem nächsten Auftrag nimmt.

Die Charaktere sind überzeugend, auch wenn der Film nicht übermäßig spannend ist. Es gibt ein paar Überraschungsmomente, die gut integriert sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man muss schon einen Sinn haben..., 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle (DVD)
... für den typisch-britischen Humor. Wenn sich einem dieser nicht erschliesst, dann braucht man mit dem Film gar nicht erst zu beginnen. Mir ein Rätsel, warum der immer wieder grandiose Schauspieler TIM ROTH solche mittelmäßigen Filme macht. Ein Segen auf alle Fälle für den Produzenten, denn ohne Roth würde der Film es nicht mal bis zum Durchschnitt schaffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine gelungene Mischung, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman (Amazon Instant Video)
Tatsächlich Roth macht den film zum Hingucker. Trotzdem, der Verlierer erinnert an Breaking Bad und man kann sich dann doch in ihn hineinversetzen. Ein kleines augenzwinkern ist auch dabei wenns nicht mehr ganz so glaubwürdig daherkommt. ein sehenswerter Thriller mit Satire...etwa der Hitman in einem Freakbus. Empfohlen..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen etwas eigen, aber gut, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman (Amazon Instant Video)
ziemlich skurril, aber dennoch gut gemacht. Old Style also keine schnellen Bilder und mit einer Grundstory. Nicht der übliche Hollywood-Schrott sondern britisch skurril. Mir hats gefallen.
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5.0 von 5 Sternen Verstehe die negativen Bewertungen nicht..., 13. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman (Amazon Instant Video)
... und zum Glück habe ich mich davon nicht blenden lassen. Schöner Thriller: Spannend aufgebaut, die Schauspieler sind gut, die Story ist nicht die schlechteste und ein paar Lacher lockern die Handlung gut auf. Die Action hält sich zwar in Grenzen, ist aber für einen guten Film nicht unbedingt nötig.

Das einzige, was mir nicht gepasst hat, war die Tatsache, dass der alte C-Klasse im Film angeblich 61.000 Pfund wert war. Als Neuwagen war der vielleicht mal die Hälfte davon wert und jetzt vielleicht noch 1.000 Pfund... Klar, egal für die Handlung, aber für mich persönlich machen auch die Details den Film aus. Nichtsdestotrotz ist der kleine Fehler für mich keinen Sternabzug wert. Ich hatte gute Unterhaltung.

Aber macht euch euer eigenes Bild! Viel Spaß beim Gucken!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weder Fleisch noch Fisch, 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Hitman (Amazon Instant Video)
Tja, nach der Filmbeschreibung und einigen Bewertungen hatte ich eine nette Mischung aus Gangsterkomödie und Actionthriller zusammengerührt in einem britischen Kochtopf erwartet.
Der Film fängt ganz vielversprechend an und führt nachvollziehbar an die Figuren heran.
Ganz toll, also, am Anfang, Tim Roth, routiniert und abgebrüht, glaubhaft.
Jedoch wird dann die Darstellung des Unglaubwürdigen, nun ja, in sich unglaubwürdig.
Mir erschließt sich partout nicht, warum man die Figur eines knallharten Profi-Killers derart dilettantische Fehler machen lässt. Ohne diese wäre ein wunderbarer Spannungsbogen gehalten worden.
Leider kippt genau dadurch der Film ab der Mitte für mich absolut ins Langweilige, was so weit ging, dass ich die letzten 20 Minuten, in denen sich der Film entwickeln und auflösen soll, schnell vorgespult und nur manchmal geschaut habe. Unter anderem auch deshalb, weil das Ende nach Vorstellung aller Protagonisten in der Mitte des Filmes absehbar ist.
Egal, in welche Richtung, ob schwarze, britische Komödie oder Action-/Psychothriller, man hätte aus dem Plot richtig viel herausholen können.
So bleibt aber leider nur ein schaler Aufguss - gewollt, aber nicht gekonnt.
Was ich gar nicht nachvollziehen konnte, sind die Ausführungen in den Bewertungen, dass teilweise drastische Gewaltszenen vorkommen. Der Film wird als FSK16 angeboten...da ist der sonntägliche Tatort hin und wieder bedeutend heftiger.

Zur Bildqualität: ich habe den Film als Streamingversion über Prime geschaut und bezweifle, dass er, trotz Angabe, tatsächlich HD war, viele Artefakte, Unschärfen etc. Ton und Synchronisation waren aber ok.
Von daher kann ich Blu Ray und DVD nicht beurteilen.
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3.0 von 5 Sternen Grotesk, irrwitzig, makaber und Tim Roth, aber...., 19. Dezember 2013
....leider nur in kanpp der ersten Stunde. Danach flacht der Film ab. Schade, schade. Er verliert den Biss, die aberwitzigen Situation vom Anfang, über die man verdammt gut lachen kann. Dazu kam die grandiose schauspielerische Leistung von Tim Roth. Diese ist aber auch ein bisschen der Fluch des Films, da Roth alle anderen Darsteller an die Wand spielt. Außer ihm bleibt keiner lange in Erinnerung.

Fazit: Erster Teil: Top, 5 Sterne; zweiter Teil: durchwachsen, nur dank Roth 3 Sterne.
Insgesamt also ein guter, aber kein überragender Film. Kann man sich anschauen, wenn man auf makaberen Humor steht, muss man aber nicht unbedingt. Ausleihen reicht auf alle Fälle.
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Last Hitman
Last Hitman von Craig Viveiros
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