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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Bild (Farben, Kontrast, Schwarzwert ...), ansonsten kleine Schwächen!
Irrtümer und Änderungen nicht ausgeschlossen!

Seit ein paar Tagen habe ich den Sony KDL-48W585B nun hier und möchte eine erste Einschätzung vornehmen. Dabei erhebe ich keinesfalls den Anspruch, alles und vollständig getestet zu haben.

Inhaltsangabe:
1. Ausstattung (Übersicht ausgewählter Merkmale)
2...
Vor 5 Monaten von Dr. Ano Nymos veröffentlicht

versus
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen KDL-48W585B: Tolles Gerät mit klar zu wenig Rechenleistung
Dies ist nur eine Kurzrezension, die absolut nicht meinen vollständigen Eindruck und schon gar nicht technische Details enthält.

Sie dient nur dazu, dem potentiellen Käufer vor Augen zu führen, dass es besser sein kann, sich selbst live einen ausführlichen Eindruck von diesem Gerät zu verschaffen. Sie bezieht sich ausdrücklich...
Vor 1 Monat von Garfield veröffentlicht


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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Bild (Farben, Kontrast, Schwarzwert ...), ansonsten kleine Schwächen!, 23. Juli 2014
Von 
Dr. Ano Nymos - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Irrtümer und Änderungen nicht ausgeschlossen!

Seit ein paar Tagen habe ich den Sony KDL-48W585B nun hier und möchte eine erste Einschätzung vornehmen. Dabei erhebe ich keinesfalls den Anspruch, alles und vollständig getestet zu haben.

Inhaltsangabe:
1. Ausstattung (Übersicht ausgewählter Merkmale)
2. Lieferung/Verpackung
3. Aufstellung
4. Inbetriebnahme
5. Bild/Panel
6. Ton
7. Ausgewählte Funktionen/Detailbetrachtungen
8. Sonst. Anschlüsse, Bedienknöpfe
9. Optik/Haptik (Fernbedienung)
10. Netzteil/Stromverbrauch
11. Zusammenfassung/Wertung

1. Ausstattung (Übersicht ausgewählter Merkmale)
Bildschirmdiagonale: 48''/121 cm
Bildwiederholrate: 100 Hz (Motionflow XR)
Hintergrundbeleuchtung: Edge-lit
Panel nativ: 50 Hz
Panel: IPS (vermute ich, da berührungsunempfindlich und gute Seitenblickstabilität, ein Supportmitarbeiter sagte mir aber, es würden auch teilweise VA-Panels verbaut, je nachdem, was gerade vorrätig sei!)
Energieeffizienz: A++
Konektivität: DVB-T/C/S/S2, 4x HDMI (lt. Sony MHL und PC kompatibel, 1x inkl. ARC), 2x USB, LAN/W-LAN (WiFi), Smart TV

2. Lieferung/Verpackung
Je nachdem, bei welchem Händler man kauft, versenden einige schon per Spedition, die Mehrzahl aber wohl per Paketdienst. In meinem Fall kam der TV per DHL als Sperrgut.
Das Paket ist richtig groß (ca. 138x73x13 cm), ein solider Karton. Der Fernseher steckt an allen vier Seiten in so einer Art Hart-Luftpolster. Sieht auf den ersten Blick nicht so vertrauenerweckend aus, wie Styropor, scheint aber seinen Zweck einwandfrei zu erfüllen (und ist vermutlich umweltfreundlicher). Da wackelte nix beim Tragen oder so; Sony wird da schon wissen, was sie machen! Außerdem hat diese styroporfreie Verpackung den Vorteil, dass nicht überall vereinzelt diese Styropor-Kügelchen rumfliegen, bzw. durch statische Aufladung irgendwo anhaften. Zusätzlich ist um die Mitte des Bildschirms noch eine Lage stabiler Karton gefaltet, so dass das Display wirklich gut geschützt ist.
Das Herausziehen des TV erledigt man vielleicht besser zu zweit, schon aus Sicherheitsgründen. Aber es deht auch alleine, wenn man sich etwas geschickt anstellt, auch weil der TV mit nur ca. 10 kg erstaunlich leicht ist.

3. Aufstellung
Eine bebilderte Kurzanleitung verdeutlicht, wie man den einteiligen Standfuß montiert. Achtung, die zwei dazu benötigten Schrauben klebten bei mir in einem kleinen Tütchen wiederum an der Tüte, in der der Standfuß war. Ich hab mir den Wolf gesucht, weil ich das übersehen, bzw. vergessen hatte! Ansonsten ist die Montage wirklich super einfach mit nur zwei Schrauben, und obendrein sind die statischen Eigenscshaften auch noch erstaunlich gut.

4. Inbetriebnahme
Beim ersten Einschalten wird man durch ein Installationsmenü geleitet. Wer einen Satellitenempfang anschließt, hat es hier einfacher, denn die Auswahl des Kabeltuners steht zunächst nicht zur Disposition. Erst wenn man bei der Satellitensuche auf Auslassen geht, gelangt man dann irgendwann zur Auswahl des Kabeltuners. Testweise habe ich mal mein Kabel angeschlossen (normalerweise nutze ich aber einen Twin-Receiver mit HDD-Recorder). Man muss dann zwischen Kabel Deutschland, Unitymedia oder Sonstiges wählen. Aber egal, was man wählt, man hat nicht die Möglichkeit, z.B. nur frei empfangbare Sender zu suchen. D.h. je nach Wahl bekommt man entweder die ganzen verschlüsselten privaten HD-Programme auf die obersten Plätze gelegt oder man bekommt zumindest die ganzen Sky u.a. Pay-TV-Sender mit in die Senderliste geschrieben. (Mehr dazu gleich unter Ausgewählte Funktionen -> Kabelfernsehen über den eingebauten Kabeltuner.)

5. Bild/Panel
Jetzt endlich ... Das Bild ist vom Start weg sehr gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das Profil Standard vorausgewählt, was man im Prinzip, wenn man keine Lust hat, sich mit den zahlreichen Bild-Optionen auseinanderzusetzen, eigentlich auch so lassen und einfach damit zufrieden sein kann! Lediglich den Farbton würde ich vielleicht doch noch von Warm auf Neutral stellen (aber das ist ja auch irgendwo Geschmackssache).
Wer sich dennoch weiter mit der Bildoptimierung beschäftigen will, findet hier eine Fülle sinnvoller Funktionen, dessen Namen sich einem nicht immer sofort erschließen. Als Hilfestellung wird einem aber zu jeder Funktion ein kurzer Satz als Erklärung eingeblendet.
Das Bild ist wirklich stechend scharf (bei HD/Full HD), die Farben sind frisch und natürlich. Auch der Kontrast ist toll, der Schwarzwert ist (vor allem für ein IPS-Panel) beeindruckend. Laut Sony handelt es sich bei der Hintergrundbeleuchtung um ein Edge-lit. Aber Funktionen wie Schwarzwertkorrektur und ich weiß nicht was noch für Techniken scheinen hier ganze Arbeit zu leisten. Der breite Blickwinkel ist IPS-typisch gut.

Nach Schauen von ein paar von mir als Testfilme & Test-Dokus auserkorenen Bewegtbildern (bei denen es z.B. besonders dunkle Szenen gibt, Kameraschwenks über Landschaften etc.) und Schauen von einigen echten Teststreifen, die ich mir mal aus dem Internet gefischt habe, sind mir doch noch ein paar Eigenheiten aufgefallen:
- Die Funktion Dynamische Rauschunterdrückung sorgt sporadisch für wackelnde Hintergründe, z.B. wackelnde Wände! Das sieht tatsächlich aus, als ob im Film eine Art kleines Erdbeben statt finden würde! Ich weiß nicht mehr, wie die Standardeinstellung dieser Funkion war, aber man kriegt dieses Wackeln, was aber wirklich nur vereinzelt auftritt, nur weg, wenn man sie ganz ausstellt.
Da frage ich mich natürlich wieder: Was haben sich die Techniker dabei gedacht, eine Funktion in so unausgereifter Form zu implementieren?! Schauen die keine Filme auf ihren eigenen Fernsehern?!
- Man sieht bei mittelschnellen Kameraschwenks über helle Hintergründe (z.B. Tapeten, verschneite Landschaften etc.) ganz leichte Unregelmäßigkeiten, eigentlich nur in der linken Bildhälfte wahrnehmbar. Beim Abspielen eines Testfilms mit z.B. einfarbigem Grau oder auch Weiß ist mir aufgefallen, dass die Ausleuchtung nicht 100% gleichmäßig wirkt. Sieht so ein bisschen (wirklich nur minimal) wellenartig aus oder wie so eine Art umgekehrtes Clouding. Ich glaube, das ist kein Banding, sondern einfach minimale Unebenheiten im Frontglas, die für minimal unterschiedliche Helligkeitswahrnehmungen sorgen. Im Internet habe ich in diesem Zusammenhang auch von ungleichmäßig verklebter Folie auf dem Panel gelesen, welches einen solchen Effekt haben könnte. Wobei ich in meinem Fall nicht von "ungleichmäßig verklebt" sprechen würde, es handelt sich wahrscheinlich nicht um meinen Fehler, sondern ist bei einem TV (ab) dieser Größe normal. Ich hatte vier 48 Zöller verschiedener Hersteller in letzter Zeit und alle hatten diesen Effekt in leicht unterschiedlicher Ausprägung und Verteilung über den Bildschirm. Dieser TV kommt da vergleichsweise eigentlich noch ganz gut weg. Aber ich wage zu behaupten, die meisten Betrachter würden das wohl gar nicht bemerken. Das sei hier also nur der Vollständigkeit halber, aber unter Vorbehalt erwähnt.
- Die Ecken sind tendenziell etwas dunkler, aber auch da muss man schon genau hinsehen, im normalen Betrieb ist das meist nicht wahrnehmbar. Das ist halt immer Glückssache, man wird wohl kaum einen Fernseher finden, der nicht wenigstens ansatzweise eine Schwäche hat (sei es Clouding, Banding, Flashlights ... bei einem Toshiba, den ich letztens hatte, war z.B. eine oder ein paar Pixelreihen rechts nicht sichtbar, was man mittels eines Testbildes mit schmalem weißen Rand nachweisen konnte, hätte ich aber dieses Testbild nicht gehabt, mir wäre es womöglich nie aufgefallen ...)

Der Fernseher ist mit bis zu 9 cm unten an den Lautsprechern und 7 cm hinter dem Panel relativ dick (für einen Edge-lit). Trotzdem ist er mit ca. 10 kg erfrischend leicht. Vielleicht verbirgt sich dahinter eine solide Aufhängung des Panels oder der größere Abstand zur Rückwand gewährleistet eine bessere Kühlung ... jedenfalls kann ich bei meinem Panel absolut null Clouding festellen.

Übrigens, weil ich diesbezüglich leider schlechte Erfahrungen mit dem Toshiba 48L3443DG gemacht habe, sei hier noch mal kurz erwähnt: Es gibt auch kein Bildruckeln (Judder-Effekt). Vor allem die 24p Wiedergabe sei hier noch einmal hervorgehoben, weil da offenbar bei der Berechnung einiges schief gehen kann. Beim Sony läuft aber alles glatt! :)

Das Gerät wird mit 100 Hz Motionflow XR und X-Reality Pro als Bildverbesserer beworben. Ich kann dazu nur sagen, dass ich mit der Bildqualität sehr zufrieden bin und Bewegungsunschärfen halten sich in Grenzen. Ich glaube, die 100 Hz Motionflow leisten hier mehr, als so manch 200 Hz (oder höher) Angabe anderer Hersteller. Z.B. hatte ich vorher einen Toshiba 48L3443DG (s. meine Rezension dazu), dessen 200 Hz "Active Motion Rate" da im Zweifel nicht mithalten konnte.
Übrigens hatte ich auch den größeren Bruder KDL-48W605B da (s. meine Rezension dazu; auf meinen Namen unter der Überschrift klicken) mit beworbenen 200 Hz Motion Flow. Dieser hat aber auch nur ein 50 Hz Panel und kommt auf die 200 Hz auch nicht mittels errechneter Zwischenbilder, sondern nur durch häufigeres Backlight-Scanning (Einfügung von Schwarzbildern). Ob man den Unterschied wirklich sieht - ich bin mir nicht ganz sicher! Ich habe mir eingebildet, dass z.B. Kameraschwenks über Landschaften etwas flüssiger (aber nicht schärfer!) ablaufen. Aber eigentlich soll die Erhöhung der Hertzzahl (in dem Fall die Einfügung von mehr Schwarzbildern, es werden m.W.n. keine errechneten Zwischenbilder eingefügt) auch eher mehr Bewegungsschärfe bei schnellen Bewegtbildern liefern. Grundsätzlich ist die Einfügung von Schwarzbildern sehr wichtig für die Wahrnehung der Bewegungschärfe, nur inwieweit eine Verdopplung da noch etwas bewirkt ... Vielleicht könnte man im unmittelbaren Vergleich einen Unterschied erkennen, aber so mit ein paar Tagen Versatz eine Actionszene erst auf dem einen, dann auf dem anderen TV geschaut, ist mir da nicht wirklich ein Unterschied aufgefallen. Vielleicht würde man beim berühmten Fußballschweif einen Unterschied sehen, das zu beurteilen hatte ich aber keine Gelegenheit.

Und noch mal "übrigens": Mir ist aufgefallen, wenn man so von der Seite über den oberen Rand des Fernsehrahmens schaut, stellt man fest, dass dieser ganz leicht gebogen ist. Und zwar gleichmäßig gebogen, keine Beule oder so! Daraus schließe ich, dass das Panel wohl ebenfalls diese minimale Biegung nach innen macht. Also entgegengesetzt der früheren Röhrenfenseher, die noch eine konvexe Glaswölbung hatten, ist diese eher konkav. Aber nicht so übertrieben, wie man das bei dem einen oder anderen Ausstellungsstück im Elektromakrt seines Vertrauens sehen kann! Man sieht das erst bei genauer Betrachtung soz. auf den dritten Blick! Dennoch kommt das dem Betrachtungswinkel entgegen, vorausgesetzt man sitzt wenigstens in einer halbwegs vernünftigen Entfernung und dürfte noch zusätzlich den Bildeindruck optimieren.

6. Ton
Apropos Fußball, es gibt sogar eine extra Fußball-Modus-Taste, diese bewirkt wohl aber nur eine akustische Veränderung (und auch nur bei Tonausgabe über die TV-Lautsprecher), soll wohl so eine Art Stadion-Live-Atmosphäre suggerieren.
Der Ton ist ... ich schwanke noch zwischen "aktzepatabel" und "relativ gut". Man könnte meinen, die verhältnismäßig tiefen 9 cm an der Unterseite des Gerätes kämen den internen Boxen zugute. Bei genauer Betrachtung von unten ist dem aber gar nicht so. Die schmalen "Böxchen" nehmen nur drei Zentimeter der Gehäusetiefe in Anspruch. Der Ton wird halt wie bei den meisten Flachbildfernsehern nach unten abgestrahlt, aber er ist wenigstens nicht ganz so dünn und blechern wie bei anderen Geräten häufig anzutreffen. Trotzdem würde ich den Anschluss an einen AV-Receiver empfehlen.

7. Ausgewählte Funktionen/Detailbetrachtungen

Bedienung/Menüführung allgemein
Etwas gewöhnungsbedürftig! Es gibt beispielsweise eine Optionen-Taste, über die aber nicht alle Funktionen erreichbar sind. Wenn man ins "richtige" Einstellungsmenü gelangen will, geht das über die Taste Home, dann muss man sich erst mal ungefähr fünfmal nach rechts hangeln über Filme, Apps, Medienserver u.a., bis man endlich bei den Einstellungen ist. Später mag einem das egal sein, aber am Anfang, wenn man dies und das konfigurieren und ausprobieren will, ist das schon etwas nervig. Überhaupt bin ich mittlerweile ich weiß nicht wie oft auf diese - pardon - blöde Home-Taste gekommen, welche sehr dicht unterhalb der Pfeil-nach-unten-Taste liegt, obwohl ich eigentlich nur mit genannter Pfeiltaste navigieren wollte. Einmal auf Home gedrückt, landet man erst mal im App-Menü. Man kann dann zwar wieder mit Return raus gehen, aber das Fenster (z.B. Bildeinstellungen), welches davor geöffnet war, ist dann weg und alles muss von vorne annavigiert werden.
Apropos Navigieren, so ganz flott läuft das Menü auch nicht, es erscheint schon hin und wieder so ein kleiner Wartebalken, bevor's weitergeht. Und wenn man direkt nach dem Anschalten des TV ins Menü will, bekommt man erst mal die Anzeige "Bitte warten"!
Dafür sind sämtliche Menüfunktionen extrem stylisch aufgemacht, finde ich zumindest. Wirkt irgendwie modern, hochwertig (genau das wollte Sony wahrscheinlich auch erreichen!).

Kabelfernsehen über den eingebauten Kabeltuner
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich diese Konstellation nicht verwenden muss! Denn wie schon erwähnt, ist das mit der Sendersuche (nur freie Sender) so eine Sache. Wenn man allerdings eine Smart Card verwenden würde (die aber bei mir im Festplattenrecorder steckt), sähe die Sache vielleicht schon wieder anders aus (weil dann das ein oder andere gebuchte Paket (z.B. HD-Programme) freigeschaltet wäre).
So oder so finde ich auch die spätere Bedienung unübersichtlich. Z.B. die Sortierung: Schiebt man ARD HD und ZDF HD auf die vorderen Plätze und löscht anschließend ARD und ZDF (ohne HD), hat man nachher im Programm-Guide eine komische Nummerierung, z.B. 1. ARD HD, Nummer 2 gibt es nicht, der nächste Programmplatz ist dann 3. ZDF HD usw. Des Weiteren gibt es keine schnell erreichbare Kurzprogrammübersicht, so wie ich das beispielsweise von meinem bisherigen Fernseher oder auch dem HDD-Recorder gewohnt bin. Dort kann man sich über die OK-Taste eine Programmübersicht (Senderübersicht) anzeigen lassen und dann und dann darin auch geg. mit den Pfeiltasten navigieren. Nicht so beim Sony. Es gibt lediglich die Guide-Taste, die einen in den EPG bringt.
Es gibt natürlich schon eine p+ und p- Taste auf der Fernbedienung, damit kann man sich dann durch die Programme der Reihe nach zappen, das ist aber nicht das gleiche wie eine Senderübersicht, wenn ich z.B. schnell in einen anderen weiter hinten liegenden Sender wechseln will, aber noch nicht genau weiß, welchen Sendeplatz er hat.

Tuner für DVB-T2
Laut einer Einschätzung auf testberichte.de ist der integrierte DVB-T2 Tuner nicht HEVC/H.265 kompatibel, sondern setzt nach wie vor auf MPEG. Da man sich aber in Deutschland darauf geeinigt habe, die Übertragung ab 2016 per HEVC/H.265 einzuführen und ab 2020 flächendeckend zu betreiben, sei der Tuner dann nicht mehr zu gebrauchen.

i-Manual
Es handelt sich dabei um eine Art Bedienungsanleitung, die im Fernseher hinterlegt ist. Aufzurufen ist sie praktischerweise über einen einzigen Tastendruck auf der Fernbedienung. Das i-Manual ist übersichtlich gegliedert in Grundfunktionen, Inhalt, Störungsbehebung und einen Index, welcher mit besonders gut gefällt, weil man dort nach Begriffen suchen und diese dann direkt anwählen kann. Das Ganze ist also teilweise interaktiv. Man kann auch aus dem i-Manual heraus dann teilweise direkt mit einem Link in die Funktion hineinspringen, die man bearbeiten möchte. Gefällt mir sehr gut! Und tröstet ein wenig darüber hinweg, dass dem Fernseher ansonsten KEINE Bedienungsanleitung beiliegt, weder als PDF noch schriftlich!

W-LAN
Funktioniert! Selbst mit meinen restriktiven Netzwerkeinstellungen (SSID wird nicht vom Router gesendet). Über eine erweiterte Konfiguration kann man alles nötige einstellen - sehr gut!
LAN habe ich nicht getestet, sollte aber dann wohl auch funktionieren.

Smart TV/HbbTV
Nachdem der Fernseher zum ersten Mal online war, informierte er mich auch gleich, dass es ein Softwareupdate gäbe und fragte, ob ich es installieren wolle - fand ich vorbildlich.
Ansonsten ist Smart TV nicht so meine Welt, da es ja überwiegend darauf hinausläuft, zusätzliches Geld für kostenpflichtige Abo-Dienste o.ä. zu investieren. Aber das mag jeder sehen und halten wie er will. Es gibt jedenfalls schier unendlich viele Apps, über die man Geld ausgeben kann oder auch schlicht den Reiter "Filme", was dann wohl so eine Art Pendant zu Maxxdome o.ä. ist von Sony. Ich habe nur mal eben die Arte-App ausprobiert und sie funktionierte sogar, obwohl man mir dann mitteilte, dass eine HQ (High Quality) Ansicht nicht zur Verfügung stünde, weil die Downloadgeschwindigkeit nicht ausreiche. Ich habe aber eine 50 Mbit/s Leitung und kann diese auch mittels W-LAN (im N-Standard) voll ausreizen. Im Router wird mir auch angezeigt, dass sich der Fernseher entsprechend verbunden hat. Warum also das nicht geht, bleibt ein Geheimnis des Fernsehers!
Einen offenen Internetbrowser habe ich nicht gesehen, obwohl er lt. Beschreibung auf der Sony-Website vorhanden sein soll. Vielleicht versteckt er sich irgendwo unter den Millionen Apps. Aber, bei der Gelegenheit, mein Funkset (Logitech K260 Funkmaus/-tastatur) ließ sich eh nicht per USB anschließen, wurde nicht erkannt, da stelle ich mir das Surfen via Fernbedienung recht umständlich vor.

HDMI-Steuerung (CEC)
Funktioniert in Kombination mit meinem Yamaha AV-Receiver (RX-V375). Zumindest schaltet sich der Receiver mit an, wenn man den Fernseher über seine Fernbedienung einschaltet und die Lautstärke oder Stummschaltung lässt sich via Fernsehfernbedienung regeln.

ARC-Rückkanal
Ein HDMI Anschluss ist rückkanalfähig. Wenn ich über den integrieten Kabeltuner Fernsehen schaue, funktioniert die Tonrückleitung zum AV-Receiver auch anstandslos. Dann stellte ich jedoch fest, dass z.B. beim Schauen über die Arte-App oder einem Film vom USB-Stick kein Ton übertragen wurde. Der Sony-Support bestätigte mir dies auch so. Nicht alle Funktionen seien mit ARC verknüpft! Man müsste dann also entweder doch noch ein optisches Kabel dazu anschließen (was ich noch nicht probiert habe) oder auf den Fernsehton umschalten. Später beim Testen, welche Dateiformate der interne Media-Player abspielt, fiel mir auf, dass ich doch plötzich wieder Ton über den Receiver hatte! Es zeigte sich, dass eine AVI-Datei mit MP3-Ton funktionierte, aber die Kombination MP4/AAC, bzw. MKV/AAC funktionierte nicht, bzw. nur Bild. Der Ton konnte allerdings trotzdem über die internen Lautsprecher ausgeben werden, nur dann eben nicht über ARC. Deshalb funktioniert wahrscheinlich die Arte-App auch nicht, weil diese im Stream wahrscheinlich auch einen AAC-Ton hat.
Etwas merkwürdig das Ganze und schade, dass es nicht richtig funktioniert!
Übrigens, ich habe diesbezüglich den Sony-Support kontaktiert und laut dessen Auskunft "... ist die Übertragung von Audio-Signalen von externen Quellen (Mediaplayer, externe Geräte) in der Regel nicht möglich. Warum hier ein Signal im MP3-Format entgegen dieser Regel durchgeschliffen wird, ist uns unklar. Es ist aber kein Bug, dass bestimmte Formate nicht übertragen werden, sondern eine generelle Einschränkung."

Media-Player (USB)
Da habe ich jetzt ja schon ein wenig vorgegriffen ... Also Xvid/MP3 im AVI-Container läuft, bis 576p getestet. MP4 (x264/AAC, 576p) läuft aber ohne Ton via ARC, gleiches gilt für MKV (x264/AAC, 1080p). FLV wird nicht erkannt. Weiteres habe ich nicht getestet.

8. Sonst. Anschlüsse, Bedienknöpfe
Die Anschlüsse sind bei Sony auf der Rückseite verteilt. Die vielleicht mit größerer Wahrscheinlichkeit genutzten gehen zur Seite weg, bzw. nach unten, wie z.B. HDMI, USB, andere Anschlüsse, wie Scart oder LAN gehen nach hinten weg.
Die Bedienknöpfe sind nicht gerade anwendungsfreundlich knapp 8 cm weit vom Rand weg auf der Rückseite.

9. Optik/Haptik/IR-Fernbedienung
Ich finde, der Sony Bravia kommt recht edel daher. Der schlanke vorne schwarz glänzende Rahmen, dazu der eher filigran wirkende Standfuß ... hinten am Rand ist der Fernseher zunächst schlank und läuft dann schräg in eine 7 cm tiefe Form. Ganz unten an den Lautsprechern sind es wie erwähnt sogar 9 cm. In dem auf 9 cm verdickten Teil sind auch Lüftungschlitze, ansonsten ist das Gehäuse hinten komplett geschlossen und die Plastikverkleidung macht einen ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse hat zwar ein paar Zentimeter mehr, wirkt aber nicht dick. Und wenn das bewirkt, dass so ein tolles Bild dabei herauskommt, dann soll es mir recht sein! :)
Die Fernbedienung macht einen qualtitativ anständigen Eindruck, ist aber grenzwertig klein. Oder anders ausgedrückt: Für die Größe sind recht viele Tasten untergracht, Stichwort: 'Viel Spaß im Home-Menü', wo man oft gar nicht hinwollte, sich aber versehentlich verdrückt hat!

10. Netzteil/Stromverbrauch
Sony hat sich dazu entschlossen, das Netzteil einfach auszulagern. D.h. man hat noch einen extra 14x6x3 cm großen Kasten, den man irgendwo unterbringen muss. Bei mir verschwindet das Teil im Fernsehschränkchen. Andererseits könnte man ein defektes Netzteil eventuell einfach austauschen (insofern das dann in ein paar Jahren noch lieferbar und nicht wucherteuer ist).
Das Gerät ist A++ zertifiziert und wird mit durchschnittlich 45 Watt angegeben. Nach meinem Energiemessgerät und mit meinen Einstellungen (dabei habe ich den Energiesparmodus nicht mal aktiviert) verbraucht es vielleicht sogar noch etwas weniger - beeindruckend! Allerdings hatte ich zum Zeitpunkt der Strommessung den Ton auch über den AV-Receiver laufen. Hat man den Fernseher an, aber kein (bzw. schwarzes) Bild, sinkt der Stromverbrauch auf ca. 15 Watt. Ausgeschaltet verbraucht es zunächst noch für ca. 15 Minuten ca. 7 Watt ("Hot-Standby" -> schneller wieder startklar), danach ist der Verbrauch mit meinem Gerät (welches nur Ein-Watt-Schritte anzeigt) nicht mehr messbar, es zeigt mir 0 Watt an.

11. Zusammenfassung/Wertung

Pro:
+ Brilliantes Panel, frische natürliche Farben, hervorragender Kontrast, sehr guter Schwarzwert (für ein IPS-Panel). Die lcd-typischen Bewegungsunschärfen halten sich in Grenzen.
+ HDMI-Steuerung (CEC) funktioniert mit meinem Yamaha Receiver.
+ Sehr geringer Stromverbrauch, EEK A++, ca. 45 Watt.
+ Modern und hochwertig wirkendes Menü mit vielen sinnvollen Einstellmöglichkeiten (vor allem die Bildeinstellung betreffend, wobei das Bild schon in den Standard-Einstellungen toll ist).
+ i-Manual: Eine Art interaktives Benutzerhandbuch im Fernseher
+ Der Ton ist flachbildschirmtypisch nicht ganz so toll, schon alleine, weil er nach unten abstrahlt, gehört aber zu den besseren - durchaus brauchbar!

Neutral:
+/- Externes Netzteil, schlecht: Man hat einen zusätzlichen kleinen "Kasten" unterzubringen; gut: Man könnte bei einem Netzteildefekt (häufig sind z.B. frühhzeitig defekte Kondensatoren in NTs die Ursache für "kaputte" Fernseher) evtl. Ersatz erhalten (was natürlich impliziert, dass die Fehlerquelle (defektes NT) lokalisiert wurde).

Kontra:
- Kein Ton via ARC-Rückkanal bei USB- oder App-Wiedergabe.
- Keine gedruckte Bedienungsanleitung, auch nicht als PDF.
- Menüführung teils etwas umständlich.
- Evtl. inkompatibler DVB-T2 Tuner ab 2016 (ich weiß nicht, inwieweit das evtl. per Softwareupdate behoben werden und an den in Deutschland geplanten HEVC/H.265 Standard angepasst werden kann.)
(- Geringfügig ungleichmäßig ausgeleuchtete Helligkeit (führt zu so einer Art minimalem umgekehrten Clouding bei hellen gleichmäßig ausgeleuchteten Szenen). Da ich diesen Effekt aber bei vier (von vier getesteten!) 48'' Modellen von zwei Herstellern in leicht unterschiedlichen Ausprägungen und Verteilungen angetroffen habe, gehe ich davon aus, dass dieser Effekt in dieser Größe immer irgendwie vorhanden ist, setze den Minuspunkt in Klammer und werte ihn nicht mit.)

Die positiven Punkte überwiegen, bzw. sind (für mich) deutlich gewichtiger; vor allem das hervorragende Panel und was Sony damit macht. Leider gibt es auch ein paar Makel, die in Summe genommen, m.M.n. eine 5-Sterne-Bewertung ausschließen. Dennoch bekommt man hier im Großen und Ganzen einen sehr anständigen Fernseher für's Geld. Meine Empfehlung kann ich auf jeden Fall geben.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gerät, 26. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bezieht sich auf 60" Version, Sound via ARC an Sony DAV DZ330, LAN, Bild via HDMI von Technisat-HD2-plus
Schaue weitgehend HDTV, Sitzabstand 3,50 - 4m.

Am Bild kann ich keine Mängel feststellen, ich finde es perfekt. Das teilweise kritisierte "Banding" krieg ich einfach nicht auf den Schirm. "Clouding" kann ich in ganz geringem Maß feststellen, aber nur wenn ich gezielt drauf achte (gestern bezeichnenderweise beim Film "Cloud Atlas" gecheckt)

Die Menüführung find ich auch ok, man hat sich schnell dran gewöhnt.

Hier ein paar Tips von Dingen, die ich nicht sofort rausfand:

- VESA Maß ist 300x300 und man muss natürlich NICHT die Original Sony Wandhalterung nehmen und 10cm Mindest-Abstand sind laut meinem Fachhändler viel zu viel, die Wärme ginge nach oben weg

- der Browser ist in der App-Liste ganz ganz ganz rechts und sollte sofort in die bevorzugten Apps gepackt werden, das dauert 10 sek. Danach ist er sehr gut, mit iPhone kann man den Mauspfeil dann steuern und URLs eintippen

- den ARC liefert HDMI-2 und macht ein optisches Audiokabel wirklich überflüssig, es kommt 5.1. durch

- das Gerät ist etwas dick. Mit einer Wandhalterung die bis 3,8cm Mindestabstand geht, ist der Wandabstand ingesamt ca 8cm - wer es ganz flach will, für den ist es der falsche

- man kann ihn mit einem iPhone voll bedienen, inkl. Ein- und Ausschalten, Bilder, Videos, Youtube etc.

- "Bildschirm spiegeln" geht nur mit Android-Handys, oder natürlich wer einen Apple-TV hat

- Bravia Sync war mir kein Begriff, aber herrlich, ich muss die Sound-Anlage (DAV DZ330) nicht mehr ein- und ausschalten

Ich finds super, dass es diesen TV mit 60" zu halbwegs erschwinglichem Preis gibt OHNE 3D, denn das schaue ich nicht. Für Ultra-HD ist es einfach noch zu früh. Selbst die öffentlich-rechtlichen liefern noch ja nicht mal mehr Full-HD aus.
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71 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Bild (Farben, Kontrast, Schwarzwert ...), ansonsten kleine Schwächen!, 23. Juli 2014
Von 
Dr. Ano Nymos - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony BRAVIA KDL-48W605 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 200Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz (Elektronik)
Diese Rezension bezieht sich auf das Modell in 48 Zoll.

Irrtümer und Änderungen nicht ausgeschlossen!

Seit ein paar Tagen habe ich den Sony KDL-48W605B nun hier und möchte eine erste Einschätzung vornehmen. Dabei erhebe ich keinesfalls den Anspruch, alles und vollständig getestet zu haben.

Inhaltsangabe:
1. Ausstattung (Übersicht ausgewählter Merkmale)
2. Lieferung/Verpackung
3. Aufstellung
4. Inbetriebnahme
5. Bild/Panel
6. Ton
7. Ausgewählte Funktionen/Detailbetrachtungen
8. Sonst. Anschlüsse, Bedienknöpfe
9. Optik/Haptik (Fernbedienung)
10. Netzteil/Stromverbrauch
11. Zusammenfassung/Wertung

1. Ausstattung (Übersicht ausgewählter Merkmale)
Bildschirmdiagonale: 48''/121 cm
Bildwiederholrate: 240 Hz (Motionflow XR), lt. Sony-Website (40''/200 Hz; 60''/480 Hz)
Hintergrundbeleuchtung: Edge-lit
Panel nativ: 50 Hz
Panel: IPS (vermute ich, da berührungsunempfindlich und gute Seitenblickstabilität, ein Supportmitarbeiter sagte mir aber, es würden auch teilweise VA-Panels verbaut, je nachdem, was gerade vorrätig sei!)
Energieeffizienz: A++
Konektivität: DVB-T/C/S/S2, 4x HDMI (lt. Sony MHL und PC kompatibel, 1x inkl. ARC), 2x USB, LAN/W-LAN (WiFi), Smart TV

2. Lieferung/Verpackung
Je nachdem, bei welchem Händler man kauft, versenden einige schon per Spedition, die Mehrzahl aber wohl per Paketdienst. In meinem Fall kam der TV per DHL als Sperrgut.
Das Paket ist richtig groß (ca. 138x73x13 cm), ein solider Karton. Der Fernseher steckt an allen vier Seiten in so einer Art Hart-Luftpolster. Sieht auf den ersten Blick nicht so vertrauenerweckend aus, wie Styropor, scheint aber seinen Zweck einwandfrei zu erfüllen (und ist vermutlich umweltfreundlicher). Da wackelte nix beim Tragen oder so; Sony wird da schon wissen, was sie machen! Außerdem hat diese styroporfreie Verpackung den Vorteil, dass nicht überall vereinzelt diese Styropor-Kügelchen rumfliegen, bzw. durch statische Aufladung irgendwo anhaften. Zusätzlich ist um die Mitte des Bildschirms noch eine Lage stabiler Karton gefaltet, so dass das Display wirklich gut geschützt ist.
Das Herausziehen des TV erledigt man vielleicht besser zu zweit, schon aus Sicherheitsgründen. Aber es deht auch alleine, wenn man sich etwas geschickt anstellt, auch weil der TV mit nur ca. 10 kg erstaunlich leicht ist.

3. Aufstellung
Eine bebilderte Kurzanleitung verdeutlicht, wie man den einteiligen Standfuß montiert. Achtung, die zwei dazu benötigten Schrauben klebten bei mir in einem kleinen Tütchen wiederum an der Tüte, in der der Standfuß war. Ich hab mir den Wolf gesucht, weil ich das übersehen, bzw. vergessen hatte! Ansonsten ist die Montage wirklich super einfach mit nur zwei Schrauben, und obendrein sind die statischen Eigenscshaften auch noch erstaunlich gut.

4. Inbetriebnahme
Beim ersten Einschalten wird man durch ein Installationsmenü geleitet. Wer einen Satellitenempfang anschließt, hat es hier einfacher, denn die Auswahl des Kabeltuners steht zunächst nicht zur Disposition. Erst wenn man bei der Satellitensuche auf Auslassen geht, gelangt man dann irgendwann zur Auswahl des Kabeltuners. Testweise habe ich mal mein Kabel angeschlossen (normalerweise nutze ich aber einen Twin-Receiver mit HDD-Recorder). Man muss dann zwischen Kabel Deutschland, Unitymedia oder Sonstiges wählen. Aber egal, was man wählt, man hat nicht die Möglichkeit, z.B. nur frei empfangbare Sender zu suchen. D.h. je nach Wahl bekommt man entweder die ganzen verschlüsselten privaten HD-Programme auf die obersten Plätze gelegt oder man bekommt zumindest die ganzen Sky u.a. Pay-TV-Sender mit in die Senderliste geschrieben. (Mehr dazu gleich unter Ausgewählte Funktionen -> Kabelfernsehen über den eingebauten Kabeltuner.)

5. Bild/Panel
Jetzt endlich ... Das Bild ist vom Start weg sehr gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das Profil Standard vorausgewählt, was man im Prinzip, wenn man keine Lust hat, sich mit den zahlreichen Bild-Optionen auseinanderzusetzen, eigentlich auch so lassen und einfach damit zufrieden sein kann! Lediglich die Dynamische Rauschunterdrückung würde ich vielleicht von Automatisch auf Aus stellen, sonst kommt es manchmal zu komischen Bildeffekten (dazu gleich mehr) und die Farbe ein wenig zurückfahren.
Wer sich dennoch weiter mit der Bildoptimierung beschäftigen will, findet hier eine Fülle sinnvoller Funktionen, dessen Namen sich einem nicht immer sofort erschließen. Als Hilfestellung wird einem aber zu jeder Funktion ein kurzer Satz als Erklärung eingeblendet.
Das Bild ist wirklich stechend scharf (bei HD/Full HD), die Farben sind frisch und natürlich (* siehe Detailanmerkung gleich). Auch der Kontrast ist toll, der Schwarzwert ist (vor allem für ein IPS-Panel) beeindruckend. Laut Sony handelt es sich bei der Hintergrundbeleuchtung um ein Edge-lit. Aber Funktionen wie Schwarzwertkorrektur und ich weiß nicht was noch für Techniken scheinen hier ganze Arbeit zu leisten. Der breite Blickwinkel ist IPS-typisch gut.

Nach Schauen von ein paar von mir als Testfilme & Test-Dokus auserkorenen Bewegtbildern (bei denen es z.B. besonders dunkle Szenen gibt, Kameraschwenks über Landschaften etc.) und Schauen von einigen echten Teststreifen, die ich mir mal aus dem Internet gefischt habe, sind mir doch noch ein paar Eigenheiten aufgefallen:
- Die Funktion Dynamische Rauschunterdrückung sorgt sporadisch für wackelnde Hintergründe, z.B. wackelnde Wände! Das sieht tatsächlich aus, als ob im Film eine Art kleines Erdbeben statt finden würde! Ich weiß nicht mehr, wie die Standardeinstellung dieser Funkion war, aber man kriegt dieses Wackeln, was aber wirklich nur vereinzelt auftritt, nur weg, wenn man sie ganz ausstellt.
Da frage ich mich natürlich wieder: Was haben sich die Techniker dabei gedacht, eine Funktion in so unausgereifter Form zu implementieren?! Schauen die keine Filme auf ihren eigenen Fernsehern?!
- Man sieht bei mittelschnellen Kameraschwenks über helle Hintergründe (z.B. Tapeten, verschneite Landschaften etc.) ganz leichte Unregelmäßigkeiten, eigentlich nur in der linken Bildhälfte wahrnehmbar. Beim Abspielen eines Testfilms mit z.B. einfarbigem Grau oder auch Weiß ist mir aufgefallen, dass die Ausleuchtung nicht 100% gleichmäßig wirkt. Sieht so ein bisschen (wirklich nur minimal) wellenartig aus oder wie so eine Art umgekehrtes Clouding. Ich glaube, das ist kein Banding, sondern einfach minimale Unebenheiten im Frontglas, die für minimal unterschiedliche Helligkeitswahrnehmungen sorgen. Im Internet habe ich in diesem Zusammenhang auch von ungleichmäßig verklebter Folie auf dem Panel gelesen, welches einen solchen Effekt haben könnte. Wobei ich in meinem Fall nicht von "ungleichmäßig verklebt" sprechen würde, es handelt sich wahrscheinlich nicht um meinen Fehler, sondern ist bei einem TV (ab) dieser Größe normal. Ich hatte vier 48 Zöller verschiedener Hersteller in letzter Zeit und alle hatten diesen Effekt in leicht unterschiedlicher Ausprägung und Verteilung über den Bildschirm. Dieser TV hat halt es halt etwas großflächiger, während es bei anderen z.B. nur auf ein paar wenige Bereiche dafür aber stärker ausgeprägt in einer Bildhälfte war! Aber ich wage zu behaupten, die meisten Betrachter würden das wohl gar nicht bemerken. Das sei hier also nur der Vollständigkeit halber, aber unter Vorbehalt erwähnt.
- Die linke obere Ecke ist etwas dunkler, aber das fällt im normalen Betrieb kaum auf, höchstens mal zu bemerken, wenn man bewusst in die Ecke schaut bei einem ganz gleichmäßig ausgeleuchteten Bild. Das ist halt immer Glückssache, man wird wohl kaum einen Fernseher finden, der nicht wenigstens ansatzweise eine Schwäche hat (sei es Clouding, Banding, Flashlights ... bei einem Toshiba, den ich letztens hatte, war z.B. eine oder ein paar Pixelreihen rechts nicht sichtbar, was man mittels eines Testbildes mit schmalem weißen Rand nachweisen konnte, hätte ich aber dieses Testbild nicht gehabt, mir wäre es womöglich nie aufgefallen ...)
- Der Fernseher hatte einen leichten Grün-Rotstich. Das bemerkte ich aber ehrlich gesagt auch nur über einen Testfilm, nämlich als ich mir den ganzen Bildschirm mit einem 100% Gelb ausleuchtete. Dabei fiel mir auf, dass dieses irgendwie nicht 100% sauber war, sondern einen leichten Stich ins Grüne hatte. Auch ein direkter Farbvergleich (die Farben rot, grün, blau, magenta, cyan und weiß nebeneinander in einem Bild) bestätigten diesen Eindruck. In den erweiterten Bildeinstellungen kann man unter Weißabgleich die Rot-, Grün- und Blauwerte für helle und dunkle Farben feinabstimmen, was dann auch nach ein wenig Herumprobieren den Erfolg gebracht hat. Nachdem ich etwas Grün herausgenommen hatte, fiel mir später erst der (vielleicht jetzt erst zutage geförderte) Rotstich auf, den ich aber auch auf gleiche Art korrigieren konnte.

Der Fernseher ist mit bis zu 9 cm unten an den Lautsprechern und 7 cm hinter dem Panel relativ dick (für einen Edge-lit). Trotzdem ist er mit ca. 10 kg erfrischend leicht. Vielleicht verbirgt sich dahinter eine solide Aufhängung des Panels oder der größere Abstand zur Rückwand gewährleistet eine bessere Kühlung ... jedenfalls kann ich bei meinem Panel absolut null Clouding feststellen.

Übrigens, weil ich diesbezüglich leider schlechte Erfahrungen mit dem Toshiba 48L3443DG gemacht habe, sei hier noch mal kurz erwähnt: Es gibt auch kein Bildruckeln (Judder-Effekt). Vor allem die 24p Wiedergabe sei hier noch einmal hervorgehoben, weil da offenbar bei der Berechnung einiges schief gehen kann. Beim Sony läuft aber alles glatt! :)

Das Gerät wird mit 200 Hz Motionflow XR und X-Reality Pro als Bildverbesserer beworben. Ich kann dazu nur sagen, dass ich mit der Bildqualität sehr zufrieden bin. Unmittelbar zuvor hatte ich auch den etwas kleineren Bruder des W605 da, und zwar den KDL-48W585B (s. meine Rezension dazu, unter der Überschrift auf meinen Namen klicken); dieser hat "nur" 100 Hz Motionflow und einen schwarzen Standfuß, ansonsten sind die Geräte baugleich. Im Zweifel laufen z.B. Kameraschwenks über Landschaften etwas gleichmäßiger (aber nicht schärfer!), aber da ich den W585 nicht im direkten Vergleich daneben stehen habe, muss ich zugeben: Vielleicht rede ich mir das auch nur ein! Ein richtiges Motionflow im Sinne der Einschiebung von errechneten Zwischenbildern gibt es bei beiden Kanditaten eh nicht. Es wird m.W.n. nur mit Einfügung von Schwarzbildern (Backlight Scanning) gearbeitet. Diese Einfügung ist aber keinesfalls als unwichtig abzutun. Sie ist für die Wahrnehmung der Bewegungsschärfe/unschärfe maßgeblich. Inwieweit aber die Verdopplung der Schwarzbilder weitere Vorteile bringt ... Eigentlich sollten also vor allem schnelle (z.B. actionreiche) Szenen/Bewegungsabläufe schärfer dargestellt werden können, mir ist da aber ehrlich gesagt nicht wirklich ein Unterschied aufgefallen. Vielleicht würde man beim berühmten Fußballschweif einen Unterschied sehen, das zu beurteilen hatte ich aber keine Gelegenheit (das 100 Hz Modell steht mir schon nicht mehr zur Verfügung).

Und noch mal "übrigens": Mir ist aufgefallen, wenn man so von der Seite über den oberen Rand des Fernsehrahmens schaut, stellt man fest, dass dieser ganz leicht gebogen ist. Und zwar gleichmäßig gebogen, keine Beule oder so! Daraus schließe ich, dass das Panel wohl ebenfalls diese minimale Biegung nach innen macht. Also entgegengesetzt der früheren Röhrenfenseher, die noch eine konvexe Glaswölbung hatten, ist diese eher konkav. Aber nicht so übertrieben, wie man das bei dem einen oder anderen Ausstellungsstück im Elektromakrt seines Vertrauens sehen kann! Man sieht das erst bei genauer Betrachtung soz. auf den dritten Blick! Dennoch kommt das dem Betrachtungswinkel entgegen, vorausgesetzt man sitzt wenigstens in einer halbwegs vernünftigen Entfernung und dürfte noch zusätzlich den Bildeindruck optimieren.

6. Ton
Apropos Fußball, es gibt sogar eine extra Fußball-Modus-Taste, diese bewirkt wohl aber nur eine akustische Veränderung (und auch nur bei Tonausgabe über die TV-Lautsprecher), soll wohl so eine Art Stadion-Live-Atmosphäre suggerieren.
Der Ton ist ... ich schwanke noch zwischen "aktzepatabel" und "relativ gut". Man könnte meinen, die verhältnismäßig tiefen 9 cm an der Unterseite des Gerätes kämen den internen Boxen zugute. Bei genauer Betrachtung von unten ist dem aber gar nicht so. Die schmalen "Böxchen" nehmen nur drei Zentimeter der Gehäusetiefe in Anspruch. Der Ton wird halt wie bei den meisten Flachbildfernsehern nach unten abgestrahlt, aber er ist wenigstens nicht ganz so dünn und blechern wie bei anderen Geräten häufig anzutreffen. Trotzdem würde ich den Anschluss an einen AV-Receiver empfehlen.

7. Ausgewählte Funktionen/Detailbetrachtungen

Bedienung/Menüführung allgemein
Etwas gewöhnungsbedürftig! Es gibt beispielsweise eine Optionen-Taste, über die aber nicht alle Funktionen erreichbar sind. Wenn man ins "richtige" Einstellungsmenü gelangen will, geht das über die Taste Home, dann muss man sich erst mal ungefähr fünfmal nach rechts hangeln über Filme, Apps, Medienserver u.a., bis man endlich bei den Einstellungen ist. Später mag einem das egal sein, aber am Anfang, wenn man dies und das konfigurieren und ausprobieren will, ist das schon etwas nervig. Überhaupt bin ich mittlerweile ich weiß nicht wie oft auf diese - pardon - blöde Home-Taste gekommen, welche sehr dicht unterhalb der Pfeil-nach-unten-Taste liegt, obwohl ich eigentlich nur mit genannter Pfeiltaste navigieren wollte. Einmal auf Home gedrückt, landet man erst mal im App-Menü. Man kann dann zwar wieder mit Return raus gehen, aber das Fenster (z.B. Bildeinstellungen), welches davor geöffnet war, ist dann weg und alles muss von vorne annavigiert werden.
Apropos Navigieren, so ganz flott läuft das Menü auch nicht, es erscheint schon hin und wieder so ein kleiner Wartebalken, bevor's weitergeht. Und wenn man direkt nach dem Anschalten des TV ins Menü will, bekommt man erst mal die Anzeige "Bitte warten"!
Dafür sind sämtliche Menüfunktionen extrem stylisch aufgemacht, finde ich zumindest. Wirkt irgendwie modern, hochwertig (genau das wollte Sony wahrscheinlich auch erreichen!).

Kabelfernsehen über den eingebauten Kabeltuner
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich diese Konstellation nicht verwenden muss! Denn wie schon erwähnt, ist das mit der Sendersuche (nur freie Sender) so eine Sache. Wenn man allerdings eine Smart Card verwenden würde (die aber bei mir im Festplattenrecorder steckt), sähe die Sache vielleicht schon wieder anders aus (weil dann das ein oder andere gebuchte Paket (z.B. HD-Programme) freigeschaltet wäre).
So oder so finde ich auch die spätere Bedienung unübersichtlich. Z.B. die Sortierung: Schiebt man ARD HD und ZDF HD auf die vorderen Plätze und löscht anschließend ARD und ZDF (ohne HD), hat man nachher im Programm-Guide eine komische Nummerierung, z.B. 1. ARD HD, Nummer 2 gibt es nicht, der nächste Programmplatz ist dann 3. ZDF HD usw. Des Weiteren gibt es keine schnell erreichbare Kurzprogrammübersicht, so wie ich das beispielsweise von meinem bisherigen Fernseher oder auch dem HDD-Recorder gewohnt bin. Dort kann man sich über die OK-Taste eine Programmübersicht (Senderübersicht) anzeigen lassen und dann und dann darin auch geg. mit den Pfeiltasten navigieren. Nicht so beim Sony. Es gibt lediglich die Guide-Taste, die einen in den EPG bringt.
Es gibt natürlich schon eine p+ und p- Taste auf der Fernbedienung, damit kann man sich dann durch die Programme der Reihe nach zappen, das ist aber nicht das gleiche wie eine Senderübersicht, wenn ich z.B. schnell in einen anderen weiter hinten liegenden Sender wechseln will, aber noch nicht genau weiß, welchen Sendeplatz er hat.

Tuner für DVB-T2
Laut einer Einschätzung auf testberichte.de ist der integrierte DVB-T2 Tuner nicht HEVC/H.265 kompatibel, sondern setzt nach wie vor auf MPEG. Da man sich aber in Deutschland darauf geeinigt habe, die Übertragung ab 2016 per HEVC/H.265 einzuführen und ab 2020 flächendeckend zu betreiben, sei der Tuner dann nicht mehr zu gebrauchen.

i-Manual
Es handelt sich dabei um eine Art Bedienungsanleitung, die im Fernseher hinterlegt ist. Aufzurufen ist sie praktischerweise über einen einzigen Tastendruck auf der Fernbedienung. Das i-Manual ist übersichtlich gegliedert in Grundfunktionen, Inhalt, Störungsbehebung und einen Index, welcher mit besonders gut gefällt, weil man dort nach Begriffen suchen und diese dann direkt anwählen kann. Das Ganze ist also teilweise interaktiv. Man kann auch aus dem i-Manual heraus dann teilweise direkt mit einem Link in die Funktion hineinspringen, die man bearbeiten möchte. Gefällt mir sehr gut! Und tröstet ein wenig darüber hinweg, dass dem Fernseher ansonsten KEINE Bedienungsanleitung beiliegt, weder als PDF noch schriftlich!

W-LAN
Funktioniert! Selbst mit meinen restriktiven Netzwerkeinstellungen (SSID wird nicht vom Router gesendet). Über eine erweiterte Konfiguration kann man alles nötige einstellen - sehr gut!
LAN habe ich nicht getestet, sollte aber dann wohl auch funktionieren.

Smart TV/HbbTV
Nachdem der Fernseher zum ersten Mal online war, informierte er mich auch gleich, dass es ein Softwareupdate gäbe und fragte, ob ich es installieren wolle - fand ich vorbildlich.
Ansonsten ist Smart TV nicht so meine Welt, da es ja überwiegend darauf hinausläuft, zusätzliches Geld für kostenpflichtige Abo-Dienste o.ä. zu investieren. Aber das mag jeder sehen und halten wie er will. Es gibt jedenfalls schier unendlich viele Apps, über die man Geld ausgeben kann oder auch schlicht den Reiter "Filme", was dann wohl so eine Art Pendant zu Maxxdome o.ä. ist von Sony. Ich habe nur mal eben die Arte-App ausprobiert und sie funktionierte sogar, obwohl man mir dann mitteilte, dass eine HQ (High Quality) Ansicht nicht zur Verfügung stünde, weil die Downloadgeschwindigkeit nicht ausreiche. Ich habe aber eine 50 Mbit/s Leitung und kann diese auch mittels W-LAN (im N-Standard) voll ausreizen. Im Router wird mir auch angezeigt, dass sich der Fernseher entsprechend verbunden hat. Warum also das nicht geht, bleibt ein Geheimnis des Fernsehers!
Einen offenen Internetbrowser habe ich nicht gesehen, obwohl er lt. Beschreibung auf der Sony-Website vorhanden sein soll. Vielleicht versteckt er sich irgendwo unter den Millionen Apps. Aber, bei der Gelegenheit, mein Funkset (Logitech K260 Funkmaus/-tastatur) ließ sich eh nicht per USB anschließen, wurde nicht erkannt, da stelle ich mir das Surfen via Fernbedienung recht umständlich vor.

HDMI-Steuerung (CEC)
Funktioniert in Kombination mit meinem Yamaha AV-Receiver (RX-V375). Zumindest schaltet sich der Receiver mit an, wenn man den Fernseher über seine Fernbedienung einschaltet und die Lautstärke oder Stummschaltung lässt sich via Fernsehfernbedienung regeln.

ARC-Rückkanal
Ein HDMI Anschluss ist rückkanalfähig. Wenn ich über den integrieten Kabeltuner Fernsehen schaue, funktioniert die Tonrückleitung zum AV-Receiver auch anstandslos. Dann stellte ich jedoch fest, dass z.B. beim Schauen über die Arte-App oder einem Film vom USB-Stick kein Ton übertragen wurde. Der Sony-Support bestätigte mir dies auch so. Nicht alle Funktionen seien mit ARC verknüpft! Man müsste dann also entweder doch noch ein optisches Kabel dazu anschließen (was ich noch nicht probiert habe) oder auf den Fernsehton umschalten. Später beim Testen, welche Dateiformate der interne Media-Player abspielt, fiel mir auf, dass ich doch plötzich wieder Ton über den Receiver hatte! Es zeigte sich, dass eine AVI-Datei mit MP3-Ton funktionierte, aber die Kombination MP4/AAC, bzw. MKV/AAC funktionierte nicht, bzw. nur Bild. Der Ton konnte allerdings trotzdem über die internen Lautsprecher ausgeben werden, nur dann eben nicht über ARC. Deshalb funktioniert wahrscheinlich die Arte-App auch nicht, weil diese im Stream wahrscheinlich auch einen AAC-Ton hat.
Etwas merkwürdig das Ganze und schade, dass es nicht richtig funktioniert!
Übrigens, ich habe diesbezüglich den Sony-Support kontaktiert und laut dessen Auskunft "... ist die Übertragung von Audio-Signalen von externen Quellen (Mediaplayer, externe Geräte) in der Regel nicht möglich. Warum hier ein Signal im MP3-Format entgegen dieser Regel durchgeschliffen wird, ist uns unklar. Es ist aber kein Bug, dass bestimmte Formate nicht übertragen werden, sondern eine generelle Einschränkung."

Media-Player (USB)
Da habe ich jetzt ja schon ein wenig vorgegriffen ... Also Xvid/MP3 im AVI-Container läuft, bis 576p getestet. MP4 (x264/AAC, 576p) läuft aber ohne Ton via ARC, gleiches gilt für MKV (x264/AAC, 1080p). FLV wird nicht erkannt. Weiteres habe ich nicht getestet.

8. Sonst. Anschlüsse, Bedienknöpfe
Die Anschlüsse sind bei Sony auf der Rückseite verteilt. Die vielleicht mit größerer Wahrscheinlichkeit genutzten gehen zur Seite weg, bzw. nach unten, wie z.B. HDMI, USB, andere Anschlüsse, wie Scart oder LAN gehen nach hinten weg.
Die Bedienknöpfe sind nicht gerade anwendungsfreundlich knapp 8 cm weit vom Rand weg auf der Rückseite.

9. Optik/Haptik/IR-Fernbedienung
Ich finde, der Sony Bravia kommt recht edel daher. Der schlanke vorne schwarz glänzende Rahmen ... hinten am Rand ist der Fernseher zunächst schlank und läuft dann schräg in eine 7 cm tiefe Form. Ganz unten an den Lautsprechern sind es wie erwähnt sogar 9 cm. In dem auf 9 cm verdickten Teil sind auch Lüftungschlitze, ansonsten ist das Gehäuse hinten komplett geschlossen und die Plastikverkleidung macht einen ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse hat zwar ein paar Zentimeter mehr, wirkt aber nicht dick. Und wenn das bewirkt, dass so ein tolles Bild dabei herauskommt, dann soll es mir recht sein! :)
Der dünne silber gebürstete Aluminium-Standfuß mag zwar edel sein, stört für meine Begriffe aber die harmonische Optik ein wenig. Mir ist er zu dominant. Ich hätte lieber einen schwarzen Fuß gehabt! Den hat übrigens der W585, allerdings ist es dort soz. mit Plastik überzogenes Metall, vermutlich sogar auch Aluminium, weil er so leicht ist.
Die Fernbedienung macht einen qualtitativ anständigen Eindruck, ist aber grenzwertig klein. Oder anders ausgedrückt: Für die Größe sind recht viele Tasten untergracht, Stichwort: 'Viel Spaß im Home-Menü' ;), wo man oft gar nicht hinwollte, sich aber versehentlich "verdrückt" hat!

10. Netzteil/Stromverbrauch
Sony hat sich dazu entschlossen, das Netzteil einfach auszulagern. D.h. man hat noch einen extra 14x6x3 cm großen Kasten, den man irgendwo unterbringen muss. Bei mir verschwindet das Teil im Fernsehschränkchen. Andererseits könnte man ein defektes Netzteil eventuell einfach austauschen (insofern das dann in ein paar Jahren noch lieferbar und nicht wucherteuer ist).
Das Gerät ist A++ zertifiziert und wird mit durchschnittlich 45 Watt angegeben. Nach meinem Energiemessgerät und mit meinen Einstellungen (dabei habe ich den Energiesparmodus nicht mal aktiviert) verbraucht es vielleicht sogar noch etwas weniger - beeindruckend! Allerdings hatte ich zum Zeitpunkt der Strommessung den Ton auch über den AV-Receiver laufen. Hat man den Fernseher an, aber kein (bzw. schwarzes) Bild, sinkt der Stromverbrauch auf ca. 15 Watt. Ausgeschaltet verbraucht es zunächst noch für ca. 15 Minuten ca. 8-9 Watt ("Hot-Standby" -> schneller wieder startklar), danach ist der Verbrauch mit meinem Gerät (welches nur Ein-Watt-Schritte anzeigt) nicht mehr messbar, es zeigt mir 0 Watt an.

11. Zusammenfassung/Wertung

Pro:
+ Brilliantes Panel, frische natürliche Farben, hervorragender Kontrast, sehr guter Schwarzwert (für ein IPS-Panel). Die lcd-typischen Bewegungsunschärfen halten sich in Grenzen.
+ HDMI-Steuerung (CEC) funktioniert mit meinem Yamaha Receiver.
+ Sehr geringer Stromverbrauch, EEK A++, ca. 45 Watt.
+ Modern und hochwertig wirkendes Menü mit vielen sinnvollen Einstellmöglichkeiten (vor allem die Bildeinstellung betreffend, wobei das Bild schon in den Standard-Einstellungen toll ist).
+ i-Manual: Eine Art interaktives Benutzerhandbuch im Fernseher
+ Der Ton ist flachbildschirmtypisch nicht ganz so toll, schon alleine, weil er nach unten abstrahlt, gehört aber zu den besseren - durchaus brauchbar!

Neutral:
+/- Externes Netzteil, schlecht: Man hat einen zusätzlichen kleinen "Kasten" unterzubringen; gut: Man könnte bei einem Netzteildefekt (häufig sind z.B. frühhzeitig defekte Kondensatoren in NTs die Ursache für "kaputte" Fernseher) evtl. Ersatz erhalten (was natürlich impliziert, dass die Fehlerquelle (defektes NT) lokalisiert wurde).

Kontra:
- Kein Ton via ARC-Rückkanal bei USB- oder App-Wiedergabe.
- Keine gedruckte Bedienungsanleitung, auch nicht als PDF.
- Menüführung teils etwas umständlich.
- Evtl. inkompatibler DVB-T2 Tuner ab 2016 (ich weiß nicht, inwieweit das evtl. per Softwareupdate behoben werden und an den in Deutschland geplanten HEVC/H.265 Standard angepasst werden kann.)
(- Geringfügig ungleichmäßig ausgeleuchtete Helligkeit (führt zu so einer Art minimalem umgekehrten Clouding bei hellen gleichmäßig ausgeleuchteten Szenen). Da ich diesen Effekt aber bei vier (von vier getesteten!) 48'' Modellen von zwei Herstellern in leicht unterschiedlichen Ausprägungen und Verteilungen angetroffen habe, gehe ich davon aus, dass dieser Effekt in dieser Größe immer irgendwie vorhanden ist, setze den Minuspunkt in Klammer und werte ihn nicht mit.)

Die positiven Punkte überwiegen, bzw. sind (für mich) deutlich gewichtiger; vor allem das hervorragende Panel und was Sony damit macht. Leider gibt es auch ein paar Makel, die in Summe genommen, m.M.n. eine 5-Sterne-Bewertung ausschließen. Dennoch bekommt man hier im Großen und Ganzen einen sehr anständigen Fernseher für's Geld. Meine Empfehlung kann ich auf jeden Fall geben.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Bild, sehr guter Sound, kleine Schwächen beim Design jetzt auch mit Instant Video, 6. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony BRAVIA KDL-48W605 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 200Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz (Elektronik)
Ergänzung: 07.07.2014 Die Amazon Instant App funktioniert und man kann nun Prime Filme und Serien sehen.

Vorweg sei gesagt, dass ich das Gerät nicht bei Amazon, sondern bei einer Elektrokette gekauft habe und keinen Wert auf 3D lege.

Die Anschlüsse sind gut erreichbar. Der HDMI 1 Anschluss ist meines Erachtens nach ungünstig positioniert. Er befindet sich direkt oberhalb der USB-Anschlüsse auf an der von der Front aus betrachtet linken Seite. Sollte man öfter ein USB Peripheriegerät oder einen USB Stick ein- und austöpseln, empfehle ich auf die anderen drei HDMI Anschlüsse auszuweichen. Diese befinden sich mittig vom Gerät und müssen von unten eingestöpselt werden. Dies hat den Vorteil, dass bei einer Wandmontage die Kabel nicht stören.

Der integrierte Media Player spielt viele gängige Formate ab und ist mit der Fernbedienung gut zu bedienen. Die Fernbedienung wirkt am Anfang etwas überbelegt mit Knöpfen. Jedoch ist die Anordnung sehr gut gelungen und man findet sich schnell blind zurecht um z. B. das Programm zu wechseln oder die Lautstärke zu Ändern. Wichtige Tasten sind blau hervorgehoben.

Die im Gerät integrierten Boxen haben für einen Flachbildfernseher einen sehr guten Sound. Dies führt dazu, dass ich nicht zwingend meine Hifi Anlage dazuschalten muss.

Die Menüs sind meiner Meinung nach stellenweise zu verschachtelt. Nach einigen ausprobieren, habe ich mich jedoch gut zurecht gefunden. Es ist auch möglich den störenden Bling Ton bei jedem Tastendruck im Menu auszuschalten.

Der Programmsuchlauf funktioniert schnell und Reibungslos, sowohl über analog als auch über die digitale Suche des Kabelanbieters. Die Sortierung der Programme ist am TV ist gut, jedoch nicht überragend.
Es besteht die Möglichkeit für den Digitaleingang, eine Senderliste über einen USB-Stick einzuspielen, so dass man im voraus die Programme am PC sortieren kann. Die Software nennt sich Sony Editor und lässt sich auf der Produktseite von Sony herunterladen. Die Sortierung am PC geht schnell und einfach. Nach dem Abspeichern der Senderliste auf dem USB-Stick steckt man den Stick in den Fernseher. Dieser meldet anschließend, dass eine Sendeliste gefunden wurde. Nachdem man bestätigt hat, dass das TV diese Sendeliste verwenden soll, startet der Fernseher einmal neu und man hat anschließend die am PC erstellte Senderliste. Sehr gut!

Das TV-Gerät verwende ich jedoch überwiegend über den HDMI Anschluss, da ich Fernsehen über den Receiver meines Kabelanbieters schaue.

Einen Absturz beim Umschalten kann ich nicht bestätigen und die USB Recording Funktion nutze ich nicht.

Das im Gerät integrierte WLAN funkt sogar im 5Ghz ac Modus. Man kann es aber auch im normalen g/b und n Modus betreiben.
Der integrierte Webbrowser ist nicht Flashfähig, was dazu führt, dass einige Seiten nicht dargestellt werden können.

Ein Update der Firmware ist über das Hilfemenu des Gerätes möglich, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Nach dem ersten Einrichten des Fernsehers habe ich ein solches durchgeführt.

Die Auswahl an Apps ist sehr groß. Die Amazon Instant Video App ist mittlerweile freigeschaltet und kann ohne Probleme genutzt werden.

Das Gerät bietet wirklich ein sehr gutes Bild. Es lassen sich viele vordefinierte Bildmodi auswählen. Alternativ kann man die Bildeinstellungen an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Der Ständer des Gerätes ist sehr leicht und macht leider nicht den stabilsten Eindruck.

Alles in allem gebe ich 4 Sterne für das Gerät. Einen Stern Abzug gibt es für die verschachtelten Menus und den labilen Ständer.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen M. Volk, 6. November 2014
Ich habe mir den KDL60W605 für sagenhafte 799,- Euro im MediaMarkt Viernheim gekauft.
Der Anschluss war total simpel: Kabel aus dem Panasonic raus und in den Sony rein und die Sache lief. Mit Bild und Ton bin voll zufrieden, obwohl bei seitlichem Blick die Farben etwas verblassen.
Das Internet ist mir zu langsam, nutze es über TV, aber ohnehin fast nie. Werde mir in Kürze eine neue Fritzbox 7490 kaufen...vielleicht ist es dann schneller.
Würde den Sony zu diesem Preis immer wieder kaufen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr gut, 9. September 2014
Von 
H. Dahmen (Stolberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony BRAVIA KDL-48W605 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 200Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz (Elektronik)
Gestern bekommen und sofort alles eingerichtet. Absolut TOP. Tolles Bild. In HD so gut als ob es in real vor einem geschied.
Klang und Ton auch sehr gut. Wir sind sehr zufrieden und können sofort eine klare Kaufempfehlung abgeben.
Auch das Preisleistungsverhältnis ist überzeugend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fernseher für Suchfreudige…, 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Sony BRAVIA KDL-40W605 kommt mit aktuellster Hardware daher. Das Display bietet mit einer Bildfrequenz von 200Hz und einer Full-HD-Auflösung ein optimales Bild. Der neue Bildprozessor von Sony bringt obendrein ein ruckelfreies und nahezu perfektes TV-Erlebnis. Wer dennoch persönliche Vorlieben in Bildwärme und Farbwerte hat, kann diese ohne große Probleme entweder für alle Eingänge oder nur den ausgewählten Eingang (TV, Smarttv etc.) beliebig personalisieren.

Der Fernseher bietet das Hauseigene Sony-SmartTV an und kann wahlweise per LAN oder WLAN mit dem Heimnetz und (für den Nutzen der SmartTV Software Vorraussetzung) dem Internet verbunden werden. Das Angebot an Apps fällt jedoch im Vergleich zum offiziellen SmartTV enttäuschend klein aus. Apps, wie die ZDF-Mediathek stehen leider derzeit noch nicht zur Verfügung, dafür aber wildfremde Apps, die die typischen Amerikanischen Serien mit viel Werbung anbieten – die Hoffnung ist, dass Sony sich das Konzept des SmartTVs einmal überdenkt. Ansonsten ist die Performance der Apps, die wir interessant fanden (YouTube) sehr gut. Eine einfach, zu bedienende Zeichenauswahl am Display und Suchvorschläge tragen zur Benutzerfreundlichkeit sehr positiv bei.

Updates und Systemeinstellungen lassen sich leicht ausführen.

Sonys Fernseherreihe unterstützt auch „Miracast“. Eigentlich könnte man denken, sobald man mit dem Smartphone oder Tablet im selben Netzwerk, wie der TV ist, sollte man die Displayübertragung aktivieren können. Falsch gedacht! Leider muss man erst auf umständliche Weise über das SmartTV in die entsprechende App gehen und zudem am Mobilgerät das „Direct-WIFI“, was unter den erweiterten WLAN Einstellungen zu finden ist, aktivieren und sich darüber erneut mit dem Fernseher verbinden. Hier könnte Sony ebenfalls nachbessern, indem man, wie bei „DLNA/UPnP“ einfach per Push-Anfrage an den Fernseher die Displayübertragung aktivieren kann. Wenn die Funktion jedoch erstmal aktiviert ist, ist sie intuitiv und ruckelfrei nutzbar. Selbst der Ton wird bei Medienwiedergabe am TV-Gerät ausgegeben.

Der Ton des Sony Bravia ist sehr angenehm und lässt sich seinen nach eigenen Wünschen mit mehr Bässen o.ä. beliebig anpassen. Die Lautsprecher mit einer integrierten Bassreflexbox geben einen ordentlichen Sound mit (anpassbar) satten und ausgeglichenen Bässen wieder. Was zu Beginn sehr störend ist, ist der Systemsound, der bei jedem Tastendruck ein überlautes „Kling“ ertönen lässt. Noch dazu negativ ist, dass man nicht sofort die Deaktivierung dazu findet. Nein – die Einstellung dazu ist nicht, wie erwartet in den Toneinstellungen. Sie ist in den Erweiterten Toneinstellungen unter dem SmartTV-Bereich. Hier fragt man sich spätestens: „warum so kompliziert?“ – Ein Laie, der sich noch nicht mit einem solchen Gerät auskennt ist hier aufgeschmissen. Es wäre letztlich besser, wenn man über die Taste „Optionen“ sofort auf ein Einstellungsmenü für alle „Untergruppen“ zugreifen könnte.

Im Endeffekt ist das Gerät in den Grundfunktionen eines Fernsehers sehr leistungsstark, was jedoch durch die negativen Eindrücke von der Unübersichtlichkeit von Einstellungen, die sehr schlecht aufzufinden sind, was von uns leider zu einem Punktabzug in der Bewertung führt. Zudem ist der Fernseher leider nicht sehr Blickwinkelstabil, das heißt, aus verschiedenen Winkeln sieht man unterschiedlich starke Farben.

Allgemein muss noch gesagt werden, dass die Beschreibung „LED-Backlight“ irreführend ist. Man kann genauso gut darunter verstehen, dass das Gerät an den Seiten LED-Leisten für die Farbübetragung an die Wand hat. Das hat dieser Fernseher aber nicht. Hier ist das LED-Backlight auf die Beleuchtung des Displays bezogen.

Alles in Allem kann man den Fernseher dennoch guten Gewissens empfehlen. Die Oberfläche und der Funktionsumfang geben dem Gerät eine sehr gute Ausstattung mit in den Wohnbereich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein 3D - Guter Preis, 20. August 2014
Von 
Domo - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte beim auspacken erstmal einen kleinen Schock. Die Plastikabdeckung des Gehäuses stand ab und ein kleines Metallplättchen stand heraus. Ich habe es dann rausgezogen und die Abdeckung wieder festgeklickt. Man sieht jetzt nichts mehr. Aber weil die Verpackung unversehrt war nehme ich stark an das es sich um einen Produktionsfehler handelte. Anschließen und aufbauen ging dann schnell und wie der Sendersuchlauf Problemlos.

Das Wichtigste -> Das Bild ist einwandfrei. Selbst SD Sender sehen ordentlich aus. HD annähernd perfekt - egal ob von Bluray oder dem Kabel Tuner. Besonders das tiefe Schwarz gefällt mir gut. Ich persönlich mag etwas kräftigere Farben und die konnte ich auch problemlos einstellen. Das das Gerät kein 3D kann ist mir relativ egal. Ich benutze ihn nur als Schlafzimmerfernseher und selbst bei meinem Wohnzimmerfernseher nutze ich das Feature äußerst selten (Kenne auch sonst niemand der das oft tut).

Die Menüführung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es geht. Probleme hatte ich eigentlich nur mit den Favoriten. Die muss man jedes mal über das Menü neu aufrufen. Es bleibt einem eigentlich nur übrig die Senderliste zu editieren. Immerhin geht das am PC mit dem Sony Editor. Die Fernbedienung ist OK und wirkt nicht zu billig. Allerdings könnten manche Tasten etwas weiter voneinander entfernt sein.

Ich nutze den Fernseher als DLNA Empfänger. Funktioniert ganz gut auch wenn das initialisieren der Medien recht lange dauert. Auch kann ich direkt nach dem Einschalten nicht auf DLNA zugreifen sondern muss etwas warten. Das einschalten dauert für mein Empfinden ebenfalls recht lange, obwohl ich nur im normalen Standby bin. Vieleicht habe ich hier aber auch einfach eine Option noch nicht gefunden. Von den Internet Features nutze ich nur Amazon Prime Instant Video. Das geht gut von der Hand. Ich empfehle aber den Fernseher per Kabel ans Netzwerk anzuschließen. Trotz gutem WLAN Empfang hakt es bei HD Material doch ab und zu.

Zum Ton kann ich nicht viel sagen denn ich höre über einen externen Verstärker (ebenfalls von Sony). Die Zusammenarbeit mit dem funktioniert einwandfrei und auch der ARC funktioniert bestens.

Ich finde schön das Sony das oftmals unnötige 3D für einen besseren Preis geopfert hat. Denn der kann sich für die Leistung die der W605 liefert durchaus sehen lassen. Auch wenn die Software hier und da noch ihre Schwächen hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unaufdringlich trotz der Bildschirmdiagonale., 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony BRAVIA KDL-48W605 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 200Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz (Elektronik)
++ Durch den schmalen Rahmen ist der Fernseher unaufdringlich und das trotz der Bildschirmdiagonale von über 120cm.
++ Das Bild ist klasse und beeindruckt mich noch immer.
- Der Ton hingegen wenn überhaupt Mittelmaß.
o Die Bedienung ist mittelmäßig schnell. Gerade beim ersten Laden muss man auf die entsprechenden Bereiche etwas warten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend, 29. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dieser fernseher läuft einfach super.er ist flüssig beim schalten, hat ein sehr schönes bild und mit der bedienung kommt man überwiegend sehr gut klar. hat man andere sonyprodukte kann man noch mehr vorteile nutzen aber er ist auch mit anderen geräten gut komibinierbar. also es kann ruhig auch ein sony sein ;-)
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