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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2015
Kurz vorne weg: Diese Bewertung zielt auf das Wesentliche ab - nämlich die Kamera und das Objektiv. Und nicht auf den Händler, die Verpackung, die Lieferzeit etc.

Vorgeschichte:
Ich habe nach und nach das Interesse am Fotografieren entwickelt - hatte jedoch nur ein Smartphone oder ein Uraltkompaktkameraschinken zur Hand. Demzufolge habe ich mich dazu entschlossen mir eine DSLR zu kaufen - um mehr aus den Bildern rauszuholen.
Aber welche? Es gibt gefühlte 34234589 Modelle von den verschiedensten Herstellern.
Ganz einfach! Es gibt nicht DIE Kamera. Alle aktuellen DSLRs von den gängigsten Herstellern wie Nikon, Canon, Pentax und Sony ermöglichen es gute und scharfe Bilder zu schießen. Die Bildqualität ist zum größten Teil von der Person hinter der Kamera abhängig. Eine 5000€ DSLR schießt nicht automatisch gute Bilder, wenn der Fotograf diese nicht bedienen kann.
Warum ich mich für DIESES Model entschieden habe? Etliche Stunden Recherche haben mir da weitergeholfen. Insbesondere die Reviews und Testberichte von gwegner.de, valuetech, dkamera.de, und diversen youtube-Channels.

**Nun meine Eindrücke**

Optik & Haptik:
Die Kamera fühlt sich ziemlich hochwertig an und hat einen sehr angenehmen Haltekomfort. Die D5300 ist meiner Ansicht nach nicht zu groß oder zu klein. Größe und Gewicht sind stimmig. Durch die gummierte Oberfläche an der rechten Seite der Kamera, lässt diese sich sehr gut und stabil festhalten.

Das Display:
Sehr hochauflösend, scharf und hell (bei Sonnenlicht ist alles gut erkennbar). Die Klapp- und Drehfunktion ist sehr praktisch, da es leichter fällt andere Positionen und Perspektiven auszuprobieren. Die klassische Haltung "Ich halte die Kamera im Stand auf Kopfhöhe und fotografiere direkt los" wirkt doch etwas langweilig - 0815 und 4711 eben ;-). Kamera runter auf den Boden, Display drehen, Live-View an und go! - Genau dafür ist das Display gedacht und es funktioniert Tadellos. Das Display ist gut verarbeitet und es wackelt nichts.

Bildqualität:
24MP sind eigentlich mehr als ausreichend!. 10 MP reichen locker, um ein A3 hochauflösend zu drucken. Wenn man mit einer DSLR umgehen kann, dann sind die 24MP auf dem APS-C-Sensor definitiv genug! Die Bilder wirken sehr sehr scharf, selbst bei einer 3:1 Vergrößerung. Wobei die Anzahl der Megapixel natürlich auch nicht der primäre Faktor für Bildqualität ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Smartphone mit 21MP "bessere" Bilder schießt, als eine Canon EOS600D oder Pentax mit 16MP.

Handling & Menü:
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und man gewöhnt sich ziemlich schnell an die Menüführung von Nikon. Alles ist übersichtlich und ziemlich klar strukturiert. Besonder gut gefällt mir die Info-Anzeige, welche alle wichtigen Informationen wie ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich, Fokus etc. liefert. Zudem ist diese Menü schnell mit einem Tastendruck zu erreichen.

Da ich mir die Fotografie als neues Hobby entecken möchte, habe ich von Beginn an die halbautomatischen und den manuellen Modus verwendet. Dadurch ist natürlich learning by doing angesagt. So lernt man wie die 3 wichtigsten Faktoren (Blende, Belichtungszeit und ISO) zusammenhängen und welche Auswirkungen eine Veränderung eines Wertes auf das Bild hat.
Die automatischen Modi wie Porträt, Landschaft, Makro etc. habe ich nur kurz aus ausprobiert. Dennoch, wer schnell ein Landschafts-, Tier- oder Kinderfoto machen möchte, macht mit dem Einstellen des jeweiligen Modus sicherlich nichts verkehrt. Eine Kamera für dieses Geld sollte in der Lage zu sein, für mich die Einstellungen entsprechend meinen Motiv automatisch einzustellen. Und das erledigt diese Kamera doch ziemlich gut.

Das Objektiv:
Die Brennweite 18-105mm deckt bereits einen ziemlich großen Bereich ab. Es ist für mich zum Einstieg in die Welt der Fotografie bestens geeignet, da es als "immerdrauf"-Objektiv für Landschaften, Portraitts, Sport, Tiere etc. ganz gut geeignet ist. Natürlich ist das Kit-Objektiv mit einer maximalen Offenblende von 3,5-5,6 nicht sehr lichtstark. Mich als Einsteiger stört es nicht, da für mich der Vorteil Vielseitigkeit überwiegt. Irgendwann werde ich mir vermutlich ein lichtstärkeres Objektiv zulegen. Aber für den Einstieg und für erste Gehversuche eines neuen Hobby ist das Objektiv sehr zu empfehlen. Es ist zwar etwas teurer als das 18-55mm, jedoch auch vielseitig einsetzbarer. Diese Wahl des Kit-Objektivs muss jeder für sich selbst treffen. Kurze Randbemerkung: Selbstverständlich darf man von den Kit-Objektiven keine Wunder erwarten und diese auch nicht mit 2000€ Objektiven vergleichen. Der Autofokus arbeitet ziemlich flott und ist im Videomodus auch nicht sonderlich laut.

Akku & Zubehör:
Der Akku hält gute 600-800 Bilder durch. Diese Anzahl reduziert sich natürlich, je häufiger der Live-View-Modus (Bild wird auf dem Display angezeigt und nicht im Sucher) verwendet wird. Das Aufladen des Akkus dauert so ca. 2-3 Stunden (habe es nicht mit einer Stoppuhr genau gemessen). Mit dabei ist noch ein Gurt und eine Sonnenblende. Beide sind okay und erfüllen ihren Zweck.

Als weiteres Zubehör kann ich ein Stativ und eine Kameratasche (beides auch bei Amazon bestellt) empfehlen. Das Stativ um bei längeren Belichtungszeiten nicht zu verwackeln und die Tasche, um die Kamera eben zu schützen. Ganz nett: bei der Tasche war noch ein zusätzlicher Akku dabei - und das für 40€ - absolut empfehlenswert.

GPS:
Das GPS-Modul habe ich noch nicht getestet.

WLAN:
Das eigentliche WLAN funktioniert ohne Probleme. Die Nikon-app ist der letzte Schrott. Der Funktionsumfang ist seeeehr eingeschränkt. Man kann entweder Bilder aufnehmen bzw. den Auslöser betätigen, oder Bilder aufs iPhone übertragen. Ich hoffe Nikon bessert da noch etwas nach. Wünschenswert ist eine umfangreiche Steuerung der Kamera via iPhone. Aber immerhin, durch das WLAN-Modul spart man sich den Fernauslöser. Es gibt auch apps bzw. Programme von Drittanbiern, die wesentlich ausgereifter sind.

Fazit: Durch die Auswahl diverser Modi, welche einen ziemlich großen Einsatzbereich der Fotografie abdecken, und den starken Bildsensor ist die Nikon D5300 sehr gut für Einsteiger geeignet. Aufgrund der überragenden Bildqualität und der Möglichkeit alle Einstellungen manuell vorzunehmen, ist diese Kamera auch für ambitionierte Hobbyfotografen geeignet.

Wer auf das GPS- und WLAN-Modul verzichten kann, dem empfehle ich das Vorgängermodell: Nikon D5200.

P.S.: im Frühjahr kommt das Nachfolgemodell D5500. Bei der D5500 gibt es kein GPS-Modul. Jedoch ist ein Touch-Display verbaut. Der Rest, so zumindest laut Testberichten, ist der D5300 doch sehr ähnlich.

P.S.S.: Dies ist meine 2. Rezension auf amazon.de. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich die Tipps und Richtlinien nicht zu 100% befolgt habe ;-). Bei Fragen einfach fragen.
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am 5. Dezember 2015
Vorweg: ich gebe hier den Bericht eines Einsteigers ab und werde auf technische Einzelheiten verzichten.

Nachdem ich mich dazu entschlossen habe, von einer kleinen Kompaktkamera auf eine DSLR umzusteigen, fiel die Wahl letzendlich auf die Nikon D5300 mit dem 18-105mm Kit-Objektiv.

Optik
Die Kamera, bzw das Gehäuse macht einen wertigen Eindruck und liegt gut in der Hand. Sie ist nicht zu schwer, so dass man sie auch für längere Ausflüge gut mitnehmen kann.

Display/Bedienung
Die D5300 verfügt über ein schwenkbares Display, was einfache Aufnahmen im Live-View ermöglicht. So kann ohne Probleme über Kopf oder auf dem Boden fotografiert werden. Auch "Selfies" kann man so leicht machen. Was oft als Nachteil gesehen wird, ist die fehlende "Touch" Funktion.
Mich persönlich stört das nicht, da die Bedienung über die Tasten sehr gut und selbsterklärend ist.
Im übersichtlichen Nikon Menü kann man dann seine Einstellungen der Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert direkt ablesen, welche man mit Hilfe des Rädchens leicht per Daumen tätigen kann.
Zu Beginn muss man sich natürlich ein bisschen durch das Menü und die Einstellungsmöglichkeiten suchen, um alles zu finden, was man einstellen möchte. Da das Display aber übersichtlich gestaltet ist, gelingt das ohne große Mühen.

Fotos/Videos
Es stehen einem eine Reihe an voreingestellten Programmen zur Verfügung. Zum Einstieg sind diese sicherlich hilfreich, da man je nach Situation einfach das passende Programm auswählen kann (Sport, Landschaft, Portrait etc.).
Sobald man sich etwas mit der Kamera vertraut gemacht hat, kann man dann auf halbautomatische oder das manuelle Programm umsteigen.
Die Bilder überzeugen mich als Einsteiger auf voller Linie.
Die Videofunktion wurde im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert, sodass tolle Videoaufnahmen möglich sind.

Objektiv
Ich habe das 18-105er Kit Objektiv, was für den Start meiner Meinung nach perfekt ist. Es deckt eigentlich alle Szenen ab, die man am Anfang fotografieren möchte und man muss nicht ständig das Objektiv wechseln. Das "kleinere" 18-55er Kit Objektiv ist sicherlich für den Start auch OK, damit stößt man aber sicherlich schneller an seine Grenzen und ärgert sich, wenn man entfernte Objekte nicht nah genug heranholen kann.
Deshalb würde ich trotz des höheren Preises das 18-105er empfehlen.

Extras
Die D5300 besitzt ein eingebautes GPS-Modul und WIFI. Durch das GPS kann man im Nachhinein ganz genau nachvollziehen, wo man die Fotos gemacht hat, was sicherlich für Urlaubsfotos ein interessanter Zusatz ist. Über das WIFI kann man die Kamera direkt mit einem Smartphone, was die passende Nikon-App hat, verbinden und so Fotos direkt übertragen oder den Auslöser per Handy tätigen.

Für Einsteiger kann ich empfehlen, sich ein Fotografie-Ratgeber Buch dazu zu kaufen, um den Umgang mit Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert zu lernen. So kann man sich den vielen Funktionen der Kamera nähern und kommt schnell zu guten Bildern.

FAZIT:
Sicherlich hat die D5300 viele Funktionen, die man als Einsteiger nicht voll ausnutzt, für jemanden, der etwas Zeit in dieses Hobby investieren will, bietet sie aber viele Möglichkeiten. Durch die voreingestellten Programme kann man schnell mit dem Fotografieren beginnen und sich dann den weiteren Funktionen nähern.
Eine klare Kaufempfehlung, vor allem mit dem 18-105er Kit Objektiv.
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22 Kommentare| 57 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2014
Farbe: schwarz|Stil: AF-S DX 18-55 VR Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die D5300 ist eine großartige Kamera. Die Bildqualität der Fotos ähnelt derjenigen der D5200, die ich auch besitze, aber es gibt einige neue Funktionen wie eingebautes WiFi und GPS sowie substanzielle Verbesserungen bei Videoaufnahmen, was bereits eine herausragende Funktion der D5200 war.

***FOTOS***

Zum Zeitpunkt des Schreibens der Rezension ist der Sensor der D5200 noch immer auf Platz 1 unter sämtlichen APS-C-Format-Sensoren, die von DxOMark getestet wurden. Obwohl die D5300 das neuere Modell ist, kommt sie etwas nach ihrem Vorgänger und teilt den zweiten Platz mit der Nikon D7100. Sowohl die D5300 als auch die D5200 weisen eine außergewöhnliche Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen auf, zeigen eine großartige Farbtiefe und einen beeindruckenden Dynamikumfang (13.9 Blendenstufen), was es erlaubt, unglaubliche Details sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen festzuhalten.

Wie die D5200 hat auch die D5300 das selbe schnelle 39-Feld Autofokus-System wie die D7000.

Wenn es eine neue Funktion gibt, von der ich glaube, dass man nicht zu viel davon erwarten sollte, dann ist das das Entfernen des Antialiasing-Filters bei der D5300. Theoretisch könnte dies die Schärfe der Bilder leicht verbessern, aber nur, wenn man Objektive benutzt, die scharf genug sind, um solche Details aufzulösen.

***VIDEO***

Für diejenigen, die gerne professionell aussehende Videos mit kleinem finanziellen Budget schießen möchten, ist die Bildqualität, die von DSLR-Videos geboten wird, eine fantastische Entwicklung. Und für diese Zielgruppe hat die D5300 den beeindruckenden Ruf der D5200 zu verteidigen. Wenn Sie einige der Diskussionen rund um DSLR-Filmproduktion verfolgen, haben Sie vielleicht gehört, dass die Videoqualität des Vorgängers (der D5200) mit der Canon EOS 5D III konkurriert, einer Vollformatkamera, die (zum Zeitpunkt des Schreibens der Rezension) eine der meistbegehrten Kameras von DSLR-Filmproduzenten ist und die mehr als fünfmal so viel wie die D5200 kostet. Die Videoqualität der 5D III ist geringfügig besser, und diese Kamera hat natürlich mehr Funktionen, aber wenn man den Preisunterschied in Betracht zieht, ist die D5200 eine sehr starke Konkurrenz.

Nach dem Herumspielen mit der D5300 im letzten Monat bin ich froh, sagen zu können, dass die D5300 sogar besser als die D5200 ist. Im Videomodus gibt es eine sehr klare Verbesserung gegenüber der D5200, wenn es um das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten geht. Interessanterweise tritt die Verbesserung spezifisch bei Videos auf, denn ich finde, bei Fotos ist die Leistung bei hohen ISO-Werten bei beiden Kameras dieselbe. Möglicherweise erlaubt der schnellere Expeed 4-Prozessor der D5300 eine bessere Echtzeit-Bearbeitung bei Videoaufnahmen.

Die D5300 hat nun auch einen 50p Video-Modus bei Full HD (1080-Auflösung, 60p im NTSC-Modus) für flüssig laufende Zeitlupe, und es ist die erste Nikon-DSLR, die dies hat. Eine weitere gute Neuigkeit ist, dass die Bitrate fast verdoppelt wurde, um das zu erreichen. Dadurch wird gewährleistet, dass diese höhere Bildrate nicht zu einer erheblich schlechteren Bildqualität führt. Mit den Einstellungen für höchste Qualität haben meine Tests eine Video-Bitrate von etwa 20Mbps für 25fps (wie bei der D5200) und etwa 37Mbps bei 50fps ergeben.

Wie die D5200 zuvor hat die D5300 einen Mikrofon-Eingang, aber noch immer keinen Kopfhörer-Ausgang, um die Audioaufnahmen direkt zu kontrollieren. Allerdings kann man den Sound bei der Aufnahme überwachen, indem man das Audiosignal über einen Adapter im HDMI-Ausgang extrahiert. In der Praxis finde ich es bequemer, ein separates Gerät für Audioaufnahmen zu benutzen.

Auch der dreh- und schwenkbare Bildschirm ist sehr nützlich für Videoaufnahmen.

***EINSCHRÄNKUNGEN BEI VIDEOAUFNAHMEN***

Ich mag die Videoqualität der D5300 sehr, aber es gibt ein paar Aspekte, bei denen ich mir wünschen würde, dass Nikon sie ändert. Im Besonderen hätte ich gerne ein paar Funktionen, die beim manuellen Fokussieren unterstützen, wie Focus Peaking oder ein vergrößertes Bild-im-Bild-Display, um die Schärfe zu checken.

Ich würde es auch zu schätzen wissen, wenn es eine besser zugängliche Art der Anpassung von Aufnahmepegeln und eine höhere Codec-Qualität gäbe, um mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur von Filmmaterial bei der Nachverarbeitung zu haben. Ich wäre auch gern in der Lage, die Blende während des Live View-Modus einzustellen. Zur Zeit muss man den Live View-Modus verlassen, um sie anzupassen, und dann wieder in Live View gehen.

Man sollte beachten, dass in professionellen Filmproduktionen manuelles Fokussieren der einzige Weg ist, um die nötige Kontrolle über eine Aufnahme zu haben, aber dass diejenigen, die gerne Heimvideos machen, die auf Autofokus angewiesen sind, von DSLR-Videos oft enttäuscht sind, weil der Autofokus der meisten DSLR-Objektive nicht schnell genug im Live View-Modus ist oder nicht so leise wie bei herkömmlichen Camcordern ist. Leisere Objektive kommen auf den Markt, um diese Zielgruppe zu erreichen. Es ist nicht wirklich eine Priorität für mich, aber ich erwähne das für diejenigen, die andere Prioritäten haben.

***AKKULEISTUNG***

Die D5300 braucht weniger Energie als die D5200, somit muss man die Akkus nicht so oft wechseln. Die D5300 hat zudem eine verbesserte Version des EN-EL14-Akkus, der EN-EL14a-Akku heißt. Der Standard-Nikon-Akku EN-EL14 funktioniert aber auch noch, wie auch die Drittanbieter-Äquivalente, die ich getestet habe.

Ich habe getestet, wie lange die Akkus in Live View-Modus halten. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

130 Minuten für den Nikon EN-EL14a-Akku (neue Version)
100 Minuten für den Nikon-EN-EL14-Akku (alte Version)

***ZUSAMMENFASSUNG***

Die D5300 ist eine großartige Allround-Kamera, die ich ohne Zögern empfehlen kann. Ich habe eine Menge über Videoaufnahmen geschrieben, weil dieses Thema in Rezensionen oft ein bisschen vernachlässigt wird, aber als eine Kamera zum Fotografieren ist sie auch so gut, wie man es in dieser Preisklasse bekommen kann. Falls Sie nur am Fotografieren interessiert sind und kein Interesse am WiFi oder GPS haben, ist die D5200 genauso gut für weniger Geld.

Falls Sie Fragen zu meiner Erfahrung mit den beiden Kameras haben, fragen Sie mich gerne über die Kommentarfunktion.
2121 Kommentare| 212 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2014
Ich hatte mir überlegt, meine D5100 durch die D5300 abzulösen. Hauptgrund war keineswegs die höhere Auflösung, weil ich nämlich mehr Rauschen befürchtete und 16 Mpx eigentlich für ausreichend halte. Es war auch nicht der verbesserte Autofokus. Es war die verbesserte Video-Funktion mit 50 Bildern/s. Ich mache ziemlich viele Clips und 50p stellt eine ganz beträchtliche Verbesserung des Bildflusses dar.

Vorweg: Ich habe die D5300 gekauft, weil sie gegenüber der D5100 fast nur Vorteile und nur wenige verschmerzbare Nachteile hat. Hier meine an persönlichen Bedürfnissen ausgerichtete Bewertung (++ = besonders wichtiger Vorteil)

++ Foto: Auflösung/Bildschärfe sichtbar erhöht, bei guten Objektiven sogar bis in Randnähe (Details s.u.)
++ Foto: Bildrauschen nicht höher, sondern eher Potential zu einem Tick weniger Rauschen (Details s.u.)
++ Video: 50p bringt viel besseren Bildfluss (Details s.u. - beachte Abspielbarkeit)
++ Video: Weiche Video-Helligkeitssteuerung (Riesen-Verbesserung, die keiner kennt - Details s.u.)
++ Video: Bildrauschen spürbar reduziert. Besonders Lowlight profitiert (Details s.u.)
+ Foto: Sucher ein wenig größer und Gitterlinien einblendbar
+ Foto: Neuer dedizierter Knopf für Aufnahmemodus (Einzel, Serie, Selbstauslöser usw.)
+ Video: Insgesamt einen Tick schärfer geworden
+ Video: Mikrofone klingen etwas besser (Details s.u.)
+ Video: Ton-Aussteuerungsanzeige und Aussteuerung feiner regelbar (nicht während der Aufnahme! Grrrr!)
+ Video: Manueller Modus nicht perfekt, aber eine Verbesserung
+ Viele Detailverbesserungen: Autofokus, GPS, WiFi und andere Kleinigkeiten.
+ D5300 ist trotz allem nicht schwerer, sondern 25g leichter als die D5100
+ Ihre Ersatzakkus der D5100 passen (auch Laden) in die D5300 (Kapazität der Alten ist etwas geringer)

- (--) Foto: Zu kleiner Bildpuffer bei RAW-Serien (Details s.u.)
- Video: Rauschfilter im niedrigen ISO-Bereich aggressiver als notwendig (Details s.u.)

o Video: Keine Verbesserung beim langsamen Autofokus
o Video: Keine Verbesserung bei Blendensteuerung (nur vorwählbar VOR Einstieg in den Live-View)
o Bildprozessor ist teils schneller (z.B. Bilder löschen) und teils langsamer (z.B. Live-View Zoom)

>>> Rauschverhalten im Detail

Die im A/B-Vergleich gut sichtbare Schärfesteigerung auf Grund von 24 Mpx und Verzicht auf Lowpass-Filter hat erstaunlicherweise unterm Strich keine Steigerung des Rauschens zur Folge, sondern das Rauschen ist eher ein klein wenig besser. Ich habe dies bei ISO1600-ISO6400 sehr genau nachgetestet. Dazu mussten mit dem Nikon 16-85 VR bei 16mm vom Stativ RAW-Bilder mit gleichem Weißlicht, Schärfe, Belichtung, Farben usw. aufgenommen und mit Capture NX2 etwas nachjustiert werden, damit sie annähernd identisch aussehen. Ich stellte dabei fest, dass die D5300 im Standard (SD) farblich einen Tick weniger warm abgestimmt ist. Wem es nicht gefällt: Kann man leicht ändern.

Nach Abschaltung sämtlicher Rauschfilter in Nikon-Capture NX2 erkennt man unterschiedliche Rauschmuster der Kameras: Die D5100 hat ein diffuses, etwas "schmutziges" Luminanzrauschen (Körnigkeit) mit manchmal angefressenen Kanten, während die D5300 ein feinkörniges, gleichmäßigeres aber auch "schärferes" Rauschen hat. Das liegt wohl an der höheren Auflösung und/oder Fehlen des Low-Pass-Filters. Bei Vergrößerungen bis rund 80% empfinde ich das Lumninanzrauschen der D5300 wegen seiner Feinkörnigkeit als vorteilhafter. Bei stärkeren Vergrößerungen könnten manche Menschen die "Schärfe" des Rauschens bei der D5300 als stärkeres Rauschen wahrnehmen, als das diffuse Rauschen der D5100. Nutzt man aber den Auflösungsvorteil, dann kann man einen sehr dezenten Luminanz-Rauschfilter für die D5300-Bilder in Capture anwenden. Man erhält dann bei gleichwertiger Feinzeichnung (und immer noch mehr Kantenschärfe) sichtbar fein"körnigere" Bilder. So kann man subjektiv vielleicht bis zu einer halben Blende weniger Rauschen rausholen. Begrenzt wird der Effekt dort, wo das Chromarauschen (Farbflecken) prinzipiell mehr stört, denn darin ist die D5300 nicht besser. Eher hat die D5300 bis ISO3200 minimal (aber wirklich minimal) mehr Chromarauschen.

Setzt man Rauschfilter also geschickt ein oder wendet man identische Filtereinstellungen auf beide Kameras an, dann kommt nach meiner Wahrnehmung die D5300 unterm Strich ein wenig besser weg. Das finde ich sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Nennauflösung auf gleicher Fläche um 50% gestiegen ist. Ich hätte diesen rauscharmen Sensor gerne in einer 16MPx-Version! Aber dann bräuchte Nikon ja keine Vollformatkameras mehr bauen...

>>> Moiree

Angeblich soll das Weglassen des Low-Passfilters (OLPF) die Moiree-Neigung erhöhen. Moiree sind Farbwolken oder -raster an Stellen, wo sie nicht hingehören und zwar über feinen Gitter- oder Rasterstrukturen, weil diese mit der Pixelstruktur interferieren. In meinen Tests habe ich gedruckte feine Raster abfotografiert - nicht repräsentativ aber aufschlussreich: Die D5100 hatte hier sogar ein etwas höhere Moiree-Neigung als die D5300. Den Moiree-Filter in Capture NX können Sie übrigens weitgehend vergessen. Er löscht sie nicht vollständig und reduziert sichtbar die Farbsättigung.
Auch bei Video eine Überraschung: Im Gegensatz zu Fotos war Moiree bei der D5100 durchaus nicht selten, z.B. die Loom-Hochlehner im Wohnzimmer schillerten leicht in Regenbogenfarben. Bei der D5300 ist das Schillern weg. Verkehrte Welt ? Ich fürchte die Moiree nach den Erfahrungen nicht. Ich muss aber auch sagen, dass ich kein ausgeprägter Architekturfotograf bin.

>>> Förderliche Blende

Ich habe mit Blende 11 und einem sehr scharfen Objektiv nachgetestet, ob die bei Auflösungserhöhung rechnerisch sich absenkende optimale Blende (von f7,9 bei D5100 auf f6,4 bei der D5300) sich in der Praxis durch eine früheren Einfluss von Beugungsunschärfe bemerkbar macht. Ich konnte das nicht feststellen: Der Schärfevorteil der D5300-Bilder ist bei Blende 11 genauso hoch wie bei niedrigeren Blendenwerten. Die Unterschiede bei der Beugung sind in der Praxis also nicht relevant.

>>> Video im Detail

Neben 50p eliminiert ein neuer Rauschfilter das in der D5100 schon bei ISO100 v.a. bei grünen/blauen Flächen sichtbare Rauschen. Bei den ohnehin schon guten Lowlight-Fähigkeiten gewinnen die D5300-Videos gegenüber der D5100 schätzungsweise eine volle Blende Vorteil! Leider greift der neue Rauschfilter bei der D5300 schon bei ISO100 deutlich ein, was nicht abschaltbar ist. Sehr feine Strukturen leiden ein wenig. Wir diskutieren hier allerdings auf hohem Anspruchsniveau: Grasflächen sind z.B. nicht betroffen. An das minimal weicher gespülte Videobild der D5300 (das aber durchaus mehr Kantenschärfe hat) gewöhnt man sich schnell.

Eine entscheidende stille Verbesserung ist die weiche Helligkeitssteuerung bei Video. Bei der D5100 hat es genervt, dass die automatische Helligkeitsnachführung immer in Stufen erfolgte. Das sah nicht schön aus. Bei der D5300 sind Helligkeitsanpassungen nun schön weich - wie bei einem guten Camcorder. Es erfolgt nur noch öfter ein Sprung, wenn man mit der AE/L-Taste die automatische Belichtung angehalten hat und z.B. in hellerem Umfeld wieder loslässt. Das ist aber nicht so entscheidend.

Die Bildschärfe von Video hat gegenüber der D5100 etwas zugelegt. Bei niedrigen ISO ist der Vorteil geringfügig, wird aber stärker je höher ISO geht.

Zu 50p ist zu sagen, dass viele Mediaplayer (inkl. Windows-Mediaplayer), aber auch Hardware-Mediaplayer (z.B. Asus O!play mini) die komplex komprimierten Videos mit 50 Bildern/s im H.264-Format nicht ruckelfrei abspielen können. Da ich die Filme aber sowieso schneide, lade ich sie ins Schnittprogramm EDIUS und exportiere sie hinterher ins MPEG-2 Format. MPEG-2 ergibt scharfe Full HD-Filme mit begrenztem Verlust, mehr Speicherbedarf, dafür aber mit wesentlich weniger komplexer Komprimierung. Diese werden dann auch von allen Playern flüssig abgespielt. Wer die Unruhe der 25p-Videos mit 50p vergleicht, reibt sich gleich die Augen. Kann sein, dass manche Fernseher/Beamer durch Zwischenbildberechnung (100/200 Hz-Technik) die 25p-Videos beruhigt haben, aber ein echtes 50p-Bild ist eine andere Liga, zumal die kürzere Verschlusszeit auch weniger Verwischungen beim Schwenken produziert. Bei Lowlight sollte man auf 25p runtergehen, um die Verschlusszeit von 1/50s auf 1/30s senken zu können.

Übrigens gibts freie Lösungen im Internet, die 24,25,30p in 50p-Videos durch Zwischenbildberechnung umkodieren können. Bei guten Einstellungen halten sich die Artefakte in Grenzen und das Ergebnis sieht wirklich gut aus. Es ist aber nicht benutzerfreundlich und erfordert einen gewissen Ehrgeiz und IT-technisches Grundverständnis, es für sich nutzbar zu machen. Aber er lohnt sich! Googlen Sie mal nach "SVP Smooth Video Project".

>>> Video-Ton

Der Ton ist etwas besser, aber noch immer entfernt von gut. Es steht zwar Stereo drauf, aber besonders räumlich klingt das Ganze nicht. Noch immer hört man die Fokussiergeräusche und, weil die Mikrofone heller klingen, kann man zuweilen auch das leise Schleifgeräusch des VR von meinem Nikkor 16-85 wahrnehmen. Schon bei leichtem Wind verstehen man Menschen draußen oft nicht mehr richtig - trotz elektronischem Windschutzfilter. Suchen Sie mal nach Tascam TM-2X wenn Sie das alles anders haben wollen.

>>> Bilderpuffer

Die Serienbildgeschwindigkeit soll ja jetzt etwas schneller sein, aber RAW-Fotografen kommen kaum dazu, diesen Unterschied wahrzunehmen, weil nach einer guten Sekunde erst mal Pause ist: Der Puffer ist voll. Ich weiß nicht, was Nikon sich hier gedacht hat, die 11 RAW-Bilder (14bit), welche die D5100 noch konnte, nun auf 5 RAW-Bilder zu reduzieren. Wahrscheinlich haben die den alten Speicher eingebaut, aber die Bilder sind wg. der Auflösung jetzt natürlich größer. Meine Toshiba Class-10 Speicherkarten schreiben etwa 18MB/s. Also habe ich mir eine superschnelle aktuelle Sandisk-SDXC-Karten ausgeliehen, die laut Zeitschrift CHIP 73MB/s schreibt. Ernüchterndes Ergebnis: Nach 6 Bildern ist Schluss, wobei das 6te nach einer winzigen Verzögerung hinterherkleckert. Danach kommt gefühlt jede Sekunde ein weiteres Bild, wenn man auf dem Auslöser bleibt, bei den 18MB-Karten bestenfalls alle 2 Sek. Immerhin ist bei der schnellen Karte die Wartezeit spürbar kürzer. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Entleerungsgeschwindigkeit deutlich unter der Schreibleistung aktueller schneller SD-Karten liegt (ich schätze mal so bei 30MB/s). Das ist nicht so toll.

Fazit: RAW-Fotografen müssen mit maximal 5-6 Bildern in Serie auskommen und haben dann eine Zwangspause von einigen Sekunden bis zur nächsten Serie. Ich hätte mir das anders gewünscht, aber ich werde damit irgendwie klar kommen, auch wenn der Serienmodus eigentlich mein Standardmodus ist. JPEG-Fotografen haben das Problem nicht und können schießen, bis ihnen der Verschluss um die Ohren fliegt.

>>> Hinweis zum Sigma 17-70 an D5300

Ich will es nicht groß aufhängen, aber wer mit dem Sigma 2,8-4/17-70 liebäugelt: Es gibt oder gab offenbar ein Firmwareproblem dieser Optik an der D5300, die den Bildstabi und den Autofokus betreffen soll (s. dpreview.com oder Sigma-Homepage). Bei Tests hat der Stabi und der AF zwar funktioniert, allerdings läuft der Stabi locker 2 Minuten nach (z.B. wenn der Auslöser angetippt wurde). Das kostet Strom und sollte m.E. nicht sein. Außerdem ging bei allen Tasten die Wiederholfunktion nicht mehr (?!). D.h. um z.B. im Bild bei Wiedergabe zu zoomen, zu scrollen oder auch nur im Menü zu blättern, dürfen Sie x-mal auf die entsprechende Taste drücken. Sehr nervig. Passiert nicht beim 16-85 VR. Ob das mit anderer Firmware beseitigt ist, weiß ich nicht. Aber es scheint ja auch so zu sein, dass Sie für Firmwaretausch das Objektiv einschicken oder das USB-Dock verwenden müssen (kostet extra).

>>> Abschluss und Bewertung

Die D5300 hat zwar nicht alle Probleme gelöst und der Bildpuffer könnte wirklich größer sein, aber sie hat sich gegenüber der wirklich guten D5100 nochmal ein gutes Stückchen gesteigert. Die Fotoqualität ist ganz einfach überragend und Video wurde in mehreren Hinsichten ebenfalls deutlich verbessert. Dafür gibts denn auch 5 Punkte.
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am 29. November 2015
Eigentlich hatte ich mich bereits für das Modell D3300 entschieden, einfach weil die D3300 mit der D5300 und D5500 in den punkten die für Bildqualität verantwortlich sind übereinstimmen, nur das die D3300 deutlich preiswerter ist.

Was hat die D5300 was die D3300 nicht hat? Nun einmal das Schwenkbare Display, GPS und WIFI ist integriert und ein integriertes Stereo Mikro* (bei D3300 Mono) dann wäre da noch die Intervallaufnahme die mit der D5300 möglich ist mit der D3300 nicht.

Da ich unbedingt eine Kamera wollte die auch Intervallaufnahmen machen kann musste ich die D3300 wider zurückschicken und dann doch auch die D5300 upgraden. Alle anderen Sachen lassen sich ganz leicht durch externes Zubehör upgraden für den fall das man sie doch brauchen sollte.

Fazit/KURZ UND KNAPP:
Wer auf Intervallaufnahmen verzichten kann sollte besser zur D3300 greifen so kann man knapp 200 Euro Sparen und wer will kann dann noch ein WIFI Sender kaufen (ca.50 Euro) und sein Smartphone als Auslöser oder als ``Schwenkbaren`` Bildschirm Ersatz nutzen.

*Insbesondere wer Filmen will sollte sich ein Externes Mikrofon zulegen die Audio Qualität der integrierten Mikrofone ist eher auf Handy Niveau (Gilt für beide Modelle D3300 & D5300).
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am 11. Mai 2016
komme aus der "vorsintflutlichen" KB - Fotografie. Arbeitsgerät (aus persönlicher Überzeugung...) NIKON.
Nach vielen Jahren der ausschließlichen Betrachtung des Materials, habe ich den Sprung in die digitale Fotografie-Welt gewagt.

Die Nikon D5300 erfüllt meine Wünsche nicht nur, sondern übertrifft sie bei weitem. Haptik, Funktionen und Bedienung machen es mir leicht, mich mit der neuen Technik anzufreunden.
Mit ein wenig Zeit für das Kennenlernen habe ich schon erste Ergebnisse erzielen können. Anfangs mit den mir bekannten manuellen Einstellungen, und aus Neugier auch unter zu Hilfenahme der Automatiken. Von deren Algorithmen ich positiv überrascht worden bin.

Die Farbe war einfach einer plötzlichen Eingebung geschuldet, sieht aber edel aus. Zusammen mit einem Zusatz Accu Griff bin ich mit der Kombination sehr zufrieden.
Ist zwar "meckern auf hohem Niveau" aber da, wo der "Live-View" Schalter mit diesem Funktionswählrad sitzt, hätte ich mir ein kleines Display, und somit eine andere Art der Funktionseinstellung vorstellen können.
Trotz dieses Wunsches fünf Sterne; weil sich das Gebotene, in diesem Preissegment aus meiner Sicht, die Sterne mehr als verdient hat.
Ich neige eher dazu, in hochwertigere Objektive, welche den Preis der Kamera schnell überschreiten, zu investieren. Von daher ist auch die Wahl des Boddy's ein durchdachter Baustein im Gesamtkonzept.
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am 8. Februar 2014
Farbe: schwarz|Stil: AF-S DX 18-55 VR Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit etwa drei Jahren bin ich ein zufriedener Besitzer einer Nikon D5100 DSLR.
Ich weiß, es ist fast eine religiöse Frage, aber ich habe mich damals nach einem ausführlichen Test und Vergleich zwischen Canon 600D und Nikon D5100 für die letztere entschieden und meine Entscheidung seitdem nicht bereut. Beim Umstieg auf D5300 stellte sich sicherlich die Frage ob dieser sich lohnt.

Was hat sich denn von 5100 zu 5300 geändert?

- als erstes Fällt ins Auge die höhere Auflösung 24 MP, welche ein gleich großer Sensor liefert. Bei 5100 waren es nur 16 MP. Diese Auflösung ist natürlich erst für größere Druck-Formate relevant.

- Autofokus (hier verbirgt sich für mich der größte Vorteil) - 39 Punkte (alt 11). Der Fokus ist viel schneller. Das macht sich in der Praxis sehr bemerkbar.

- 2 neue Effekte: HDR und Toy Camera - dieser Aspekt spielte für mich eine sekundäre Rolle - HDR mache manuell und Toy Camera wird wohl nicht so oft seine Verwendung finden

- Display - man hat jetzt die Wahl zwischen 6 Anzeigearten, die sich im Wesentlichen in Farben unterscheiden. An die neue Anzeige muss man sich als Umsteiger von D5100 erst gewöhnen, denn sie ist horizontal und nicht mehr vertikal angeordnet. Das Display ist ein wenig gewachsen - von 3 auf 3,2 Zoll

- Serienaufnahmen: die D5300 ist etwas schneller geworden und schafft jetzt 5 Aufnahmen pro Sekunde im Gegensatz zu 4 bei D5100 - für mich kein wesentlicher Punkt

- Video: Full HD, 60p und 50p sind nun möglich. Außerdem Stereo Ton anstatt Mono wie bei D5100. Das ist ein wichtiger Punkt.

- Gewicht - die D5300 ist mit 480g 30g leichter als die D5100. Mit dem 18-105 Objektiv relativiert sich der Unterschied.

- Eingebautes WLAN - klingt erstmal sehr fortschrittlich. In der Realität kann man damit leider nicht viel machen. Mit einer SmartphoneApp kann man fern auslösen und aufgenommene Bilder betrachten und auf das Smartphone übertragen. Mehr geht im Moment wirklich nicht. Mit der D5300 verbindet das Smartphone wie mit einem Hotspot. Meine Erwartung war, dass die Kamera sich im Netzwerk anmeldet wie ein WLAN-Client.

- Eingebautes GPS - diese Funktion ist offensichtlich - damit kann man die Fotos mit Geotags versehen lassen, damit sich z.B. auf Google Maps automatisch positioniert werden. Es ist eine nette Funktion, nur sollte man sie bewusst genießen, denn dann wird erwartungsgemäß der Akku viel schneller leer.

- Das umstrittene Thema Backfocus - ich habe sehr zeitnah den auf traumflieger.de beschriebenen Test durchgeführt. In meinem konkreten Fall konnte ich den Backfocus-Fehler nicht feststellen.

- Praxistest - der Umstieg von D5100 ist relativ einfach, denn an der Form und Position der Knöpfe hat sich wenig geändert. Die Kamera fokussiert viel schneller und präziser. Das Rauschen bei extrem hohen ISO Werten (3200 und aufwärts) ist bei Vergrößerung sichtbar geringer. Mein altes 18-105 Nikkor Objektiv ist kompatibel und ich konnte ihn problemlos einsetzen. Das gleiche betrifft auch den Nikon-Fernauslöser.

Insgesamt bin ich mit der Kamera sehr zufrieden. Die größten Vorteile für mich liegen an schnellem Fokus, höherer Auflösung, besserer Foto- und Video-Qualität. Auf die Gimmicks wie WLAN und GPS könnte ich verzichten. Ob die Neuerungen gegenüber D5100 für einen 300€ Aufpreis wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Meiner Meinung nach lohnt sich der Umstieg ohne lange nachzudenken, von D5200 auf D5300 mag die Entscheidung wohl nicht so einfach fallen.
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am 13. November 2015
Ich habe lange überlegt welche Kamera es wird. Ob eine Olympus OMD, eine Canon oder eine Nikon. Mein Foto-Ratgeber ist Nikon-Fan und so bin ich auch bei Nikon gelandet.

Warum bin ich überzeugt:
Ich kann mit der Kamera alles ablichten was mir vorschwebt. Klar wäre mir eine Kamera aus der 7000er-Reihe auch lieb oder ja die Vollformat im Repro-Design, aber so viel Geld wollte ich für meine erste DSLR nicht ausgegeben.

Am ersten Tag hatte ich ein wenig Zweifel ob der Kauf das richtige war, aber das lag nur daran, dass ich mit der Bedienung noch nicht zurecht kam. Am Abend war ich schon total verliebt. Heute ist für mich alles am rechten Fleck und das Bedienkonzept schlüssig.

Die auswählbaren Programme
kann ich nur bedingt beurteilen, da ich meist im manuellen Modus fotografiere, aber es sind die gängigen Standards vorhanden. Blenden-, Zeit- und Vollautomatik, darüber hinaus einige Effekte und Presets für Sport-, Porträt-, Natur- und Landschaftsaufnahmen etc. Also alles da.

Das Display
Ist groß genug um mir alle Einstellungen anzuzeigen, meistens ist das Display aber zugeklappt, damit es im Sucher durch das Licht nicht zu Irritationen kommt. Um die Fotos beurteilen zu können ist es aus meiner Sicht, wie alle anderen Displays auch, nicht besonders aussagekräftig. Ich mache immer mehrere Bilder vom gleichen Motiv mit unterschiedlichen Einstellungen und kann dann hinterher am Rechner beurteilen oder per WLAN auf mein Tablet transferireren und die Bilder dort gut beurteilen.

Der Sucher
Das geht besser, denke ich. Ja man sieht fast den gesamten Bildaussschnitt. Ja nur fast, das ist aber nicht unüblich. Hin und wieder und besonders bei Makroaufnahmen ist es schwierig die Schärfe richtig zu beurteilen. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn man manuell fokussiert. Im Sucher findet man alle notwendigen Informationen zu den vorgenommenen Einstellungen, der Belichtungskorrektur, des Fokuspunktes und zur Ausrichtung der Kamera.

Der Autofokus
Der Autofokus hat defizite. Er läuft gerne die gesamte Range ab und findet dann vielleicht doch nichts. Für mich kein großes Handicap, da ich manuell fokussiere und ggf. dann den Autofokus noch mal drübergucken lasse. Für Schnappschüsse und Sportaufnahmen ist das allerdings schwierig. Je besser die Lichtverhältnisse desto besser funktioniert der Autofokus.

Die ISO-Verträglichkeit
Ich bin bei den ISO-Werten nicht zimperlich. Bevor ich verwackele, fotografiere ich lieber mit einem hohen ISO- Bis 1000 geht das ohne Probleme. Je dunkler das Motiv wird desto früher wird es allerdings rauschen. Ich habe mit ISO 3200 noch anständige Bilder hinbekommen, da war das Rauschen allerdings auch gewünscht.

Die Bedienbarkeit
Man erreicht das Menü, die "Diashow" und alle für ein Foto wichtigen Einstellungen mit einem Klick oder einem Drehrad. ISO, Belichtungszeit und Blende kann man über ein Rad steuern, man muss dafür nur eine Taste drücken und kann die Einstellungen an entsprechender Stelle vornehmen. Der Fokuspunkt kann bequem umgesetzt werden und alle anderen Einstellungen sind mit I-Taste aufrufbar und einstellbar (Weißabgleich, Fokusmethode, Anzahl Fokuspunkte,Blitz an/aus....). So kann man die Einstellungen auf dem Display überAuch solche Dinge wie Fokus speichern oder dauerfokussieren sind bei den richtigen Einstellungen per Knopfdruck möglich.

Das Zubehör
Beim Zubehör muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt für den großen und kleinen Geldbeutel Equipment. Es gibt eine tolle Auswahl an Objektiven für alle Anwendungsfälle. Tamron bietet zusätzlich tolle Optiken. Stative sind kein Problem da standardisierter Anschluss vorhanden. Entfesselt blitzen ist ebenfalls kein Problem.

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden. Wenn man sich erstmal an alles gewöhnt hat, ist diese Kamera für Einsteiger und auch Fortgeschrittene ein guter Wegbegleiter. Bevor ich mir eine neue Kamera kaufe muss sie kaputtgehen und dafür scheint sie mir zu robust. Selbst einen durchnässten Regentag, wo sie in einer Pfütze im Rucksack lag, hat sie gut überstanden. Ich würde sie wieder kaufen - also alle Modelle aus der 5000er-Reihe.

Tolles Zubehör:
Makro-Objektiv: Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro-Objektiv 1:1 für Nikon
Tele-Objektiv: Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
Street-Festbrennweite: Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Stativ: http://www.amazon.de/gp/product/B00775N5Z8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00775N5Z8&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
Biltz: http://www.amazon.de/gp/product/B00CPIPRYE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00CPIPRYE&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
Fernauslöser: http://www.amazon.de/gp/product/B00HRSW3TE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00HRSW3TE&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
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22 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2014
Nach den ersten Eindrücken und Fotos: Es ist eine sehr gute Kamera. Bildqualität in allen Bereichen top. Klar, Live View ist nicht der schnellste, wenn man ihn aber bewusst bei Makroaufnahmen zum Beispiel einsetzt, ist es eine enorme Hilfe.
Video in Full HD sehenswert.
Ich fotografiere seit über 10 Jahren mit Nikon. Kennt man das Menü der anderen DSL`s so kommt man auch mit dem Menü der
D5300 bestens zurecht.GPS und WIFI sehr nützlich.
Klare Kaufempfehlung.
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am 20. Januar 2015
Ich werde hier keine 3 Seiten Rezension schreiben weil ich euch nur die Bildqualität dieser Kamera zeigen will und ich euch unbedingt raten würde, euch die Kamera zu kaufen falls ihr noch am spekulieren seid.
Die Fotos wurden in Österreich mit einem 'Sigma 18-200 mm 1:3.5-6.3 II' Objektiv geknipst und nicht mit etlichen Effekten oder ähnliches bearbeitet (!!!)
Die Kamera ist im Großen und Ganzen ihren Preis wert und bekommt von mir 5-Sterne.
Lg Laurenz :)
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