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91 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr atmosphärisch
Simon Beckett ist mir durch seine David Hunter Bücher bekannt und so glaubte ich mit "Der Hof ", Ähnliches zu finden. Doch ein David Hunter Thriller ist dies definitiv nicht.Wenn Sie dies erwarten, werden sie eventuell enttäuscht werden. Ich war es zu Anfang auch, muss ich zugeben. Doch je weiter ich dieses Buch las, je mehr wurde ich in diese...
Vor 17 Monaten von Joko veröffentlicht

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Belanglos
+++ Achtung: Spoiler! +++

Ich habe selten so ein ödes Buch gelesen, oder sagen wir mal, ertragen. Am Anfang hielt ich die Story für zu durchschaubar. Der müde und nahezu fade Alltag auf dem Hof, sollte schon bald durch irgendeine Grausamkeit zerrissen werden, so meine Vermutung. Irgendetwas in Richtung Kannibalismus oder Inzest habe ich...
Vor 9 Monaten von S. Thomas veröffentlicht


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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine große Action, aber mit jeder Menge Atmosphäre, Spannung und Thrill, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
In seinen neuen stand-alone-Thriller “Der Hof” entblättert Simon Beckett erst nach und nach die Umstände, unter denen sein sympathischer Held Sean die Flucht nach Frankreich angetreten hat. Mit seinem atmosphärisch dichten Erzähltstil zieht er uns in den Bann und entführt uns in die eigenwillig-düstere Stimmung auf dem still in der Sommerhitze liegenden, heruntergekommenden Hof. Fast schon wie in einem Kammerspiel agieren seine wenigen Protagonisten auf engem Raum und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Dazu trägt auch bei, dass der Autor es geschickt versteht, die Geschehnisse im fernen London in die Entwicklungen auf dem Hof einzubauen. So kommt “Der Hof” ohne große Action, aber mit jeder Menge Atmosphäre, Spannung und Thrill aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz gut, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch vor kurzem zu Ende gelesen und bin ein bisschen überrascht wegen der vielen negativen Meinungen hier. Es mag vielleicht nicht Simon Becketts Meisterwerk sein, aber ich habe schon Schlechteres gelesen - auch von ihm...("Tiere", etc.....).
Langatmig fand ich lediglich den London-Teil. Da mich Seans Vergangenheit weitaus weniger interessierte als das schreckliche Geheimnis der Familie Arnaud, habe ich jedesmal darauf hingefiebert, dass es endlich in Frankreich weiterging. Zwar kann man sich tatsächlich schon sehr bald selber zusammen reimen, was passiert ist, aber spannend blieb die Geschichte meiner Meinung nach trotzdem. Man weiss bis zum Schluss nicht, ob man mit der Vermutung richtig liegt.
Die Charaktere sind gut gemacht. Der alte Arnaud ist ein Unsympath, der nach alter Wild West-Manier handelt und meint, seinen Besitz mit Waffengewalt vor Eindringlingen schützen zu müssen. So was kennt man doch sonst nur aus Amerika...?
Die aeltere Tochter Mathilde scheint die einzige "Normale" in der Familie zu sein. Bei ihrer jüngeren Schwester Gretchen merkt man schon bald, das etwas nicht stimmt.
Apropos Gretchen: die Namensvergabe fand ich ein bisschen lieblos. Wieviele Französinnen trifft man denn, die so heissen? Das kommt schon fast lächerlich rueber, und mir ist nicht ganz klar, was der Autor damit bezwecken oder aussagen wollte.
Irgendwo habe ich auch gelesen, man hätte die Schweine oefter ins Spiel bringen müssen. Ganz meine Meinung! Über sie haette ich gern mehr gelesen. Da sie auf dem Klappentext extra erwähnt wurden, dachte ich, sie würden eine wichtigere Rolle spielen.

Fazit: es mag vielleicht bessere Bücher geben, aber ich bereue nicht, dieses hier gekauft und gelesen zu haben. Es hat mir ein paar Abende lang spannende Unterhaltung beschert, und mehr wollte ich auch gar nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 'Manches lässt man lieber im Dunkeln.', 11. März 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Der Engländer Sean ist auf der Flucht vor dem Gesetz und macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Dort tritt er im Wald auf eine Falle, zieht sich dabei eine schwere Verletzung des Fußes zu und wird auf einem heruntergekommenen Hof gesund gepflegt. Der Hof gehört dem tyrannischen Familienoberhaupt Arnaud, der mit seinen beiden Töchtern Mathilde und Gretchen sowie seinem Enkelsohn auf dem Bauernhof lebt, im Dorf verhasst ist und gemieden wird. Sean hilft nach seiner Genesung bei Arbeiten auf dem Hof, und bald muss er feststellen, dass der Hof einige finstere Geheimnisse birgt.

Parallel zur Geschichte in Südfrankreich wird von Seans Leben in London erzählt.

Mein Eindruck:
Ich habe alle bisher erschienenen David Hunter-Romane von Simon Beckett gelesen und war sehr gespannt auf seinen neuen Thriller.

Zuallererst: wer einen Roman à la 'Die Chemie des Todes' erwartet, der wird von 'Der Hof' ziemlich sicher bitter enttäuscht werden. Im neuen Roman gibt es weder eklige Details noch Gänsehautgrusel, sondern es handelt sich um einen sehr atmosphärischen und stimmungsvollen Roman, der viel ruhiger und subtiler ist. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich finde, dass der Autor hier bewiesen hat, dass er nicht nur spannende Gänsehaut-Thriller, sondern auch vielschichtige Romane mit komplexen Zusammenhängen und glaubwürdigen Protagonisten ohne Splatter und ohne Ekelgefühle schreiben kann.

Der Roman liest sich (wie die David Hunter-Bücher) sehr flüssig und wird nie langweilig. Die beiden Handlungsstränge fand ich abwechslungsreich und überzeugend, obwohl mich der Autor nicht wirklich nach Südfrankreich oder nach London versetzen konnte. Das Buch ist oft unheimlich, bleibt aber immer subtil und stimmungsvoll, ohne übertrieben gruselig zu wirken.

Mein Resümee:
Ein spannender Roman mit überzeugenden Figuren und einer komplexen Auflösung. Sehr gelungen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Subtile Spannung, 25. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Simon Beckett hat neben seinen David Hunter-Büchern wieder einen weiteren Roman veröffentlicht. Ich muss gestehen, dass ich die David Hunter-Reihe bisher recht überbewertet fand (bis auf "Kalte Asche"). Der neue Roman/Thriller hat mir aber sehr gut gefallen.

Die Story:
Der junge Engländer Sean ist auf der Flucht (vor was wird zunächst nicht verraten) und landet in einer einsamen Gegend Frankreichs. Er versucht per Anhalter vorwärts zu kommen, aber als er ein Polizeiauto sieht, springt er über einen Zaun und gerät anschließend mit dem Fuß in eine Bärenfalle. Schwer verletzt wird er von den jungen Schwestern Matilde und Gretchen auf den Dachboden einer Scheune gebracht und dort gepflegt. Doch Sean ahnt recht schnell, dass mit diesem Hof etwas nicht stimmt und dass die Bärenfallen aus einem Grund ausgelegt wurden...

Meine Meinung:
Man darf bei diesem Buch keinen rasanten oder blutigen Thriller erwarten. Es besticht vielmehr durch seine atmosphärische Stimmung und subtile Spannung. Man ahnt recht schnell, dass mit der Familie auf dem Hof etwas nicht stimmt, aber die dunklen Geheimnisse werden nur sukzessive enthüllt. Das Leben auf dem Hof und die Charaktere werden sehr schön beschrieben und erzeugen eine Grundstimmung, die einen das Buch nur schwer aus der Hand legen lässt.

Fazit:
Mit "Der Hof" hat Simon Beckett einen spannenden Roman veröffentlicht, der auch ohne viel Blutvergießen fesselt. Das Buch besticht durch eine geheimnisvolle Grundstimmung und tolle Charaktere. Leider hat mich der Grund für Seans Flucht und das Ende dann aber nicht vollkommen überzeugen können, deshalb ziehe ich einen Punkt ab und vergebe 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vor was läufst du weg?, 8. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Simon Beckett beschreibt in diesem Buch die Geschichte eines jungen Mannes, die für den Leser zu zwei Zeiten gleichzeitig stattfindet. Immer abwechselnd erfahren wir auf der einen Seite die Geschichte rund um den französischen Hof und seinen Bewohnern, auf der anderen Seite befinden wir uns in London, wo aus Seans vorhergehenden Leben berichtet wird und erzählt wird, weshalb er überhaupt auf der Flucht ist. Denn das etwas nicht stimmt, stellt der Leser gleich zu Beginn der Erzählung fest und der Hof ist nicht der einzige, der ein Geheimnis birgt.
Im Großen und Ganzen ist die Geschichte sehr simpel und vorhersehbar gestrickt. Schon bald entwickelt man ein Gefühl dafür, dass etwas nicht stimmt und was vor allem nicht ganz richtig läuft. Man stellt Vermutungen an, die zum Ende des Buches bestätigt werden. Der Autor schafft es nicht, hier zu überraschen oder neue Wege zu gehen.

Die Ich-Perspektive des Buches macht es zudem schwierig, einen Einstieg in die Geschichte zu finden. Erst mit der Zeit nähert man sich dem Charakter. Mit seinem Schreibstil reißt der Autor einiges heraus, denn er schafft es trotz allem, den Leser bei der Stange zu halten. Er bringt mich dazu, die Geschichte doch irgendwie zu mögen, auch wenn sie inhaltlich nichts Neues oder Aufregendes zu bieten hat. Mögliche Eskalationssituationen, die sich durch die teils sehr aggressiven Charaktere ergeben könnten, werden nicht genutzt und oft verlaufen sich die Konflikte doch im Sande beziehungsweise enden nicht in den ihnen gegebenen Möglichkeiten. So bleibt die Erzählung eher seicht und bietet keine Überraschungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenig Blut, wenig Leichen, viel Atmosphäre, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Puh. Ganz schwere Kiste für mich das Buch zu bewerten. Wie viele Andere habe ich natürlich die David Hunter Bücher gelesen. Diese haben mir ohne Ausnahme richtig gut gefallen. Lange habe ich auf ein neues Buich von Simon Beckett gewartet. Das es kein neuer Hunter geworden ist fand ich nicht schlimm. Eher im Gegenteil, ich war gespannt was Beckett abseits eingetretener Pfade hinbekommt.

Am Schreib- und Erzählstil habe ich nichts zu meckern, dass hat mir sehr gut gefallen.

Und was hat er hinbekommen? Als ich den Epilog beendet habe, war ich im ersten Moment eher enttäuscht. Die Story plätschert eher vor sich hin, keine dramatischen oder unerwarteten Twists, kein bedrohliches Gefühl was sich beim lesen über meine Augen gelegt hat. Oft immer der gleiche Ablauf den Sean erlebt, kaum Abwechslung.

Dafür bekommt man hier schöne Charakterstudien, egal ob über die Personen auf dem Hof, in der Stadt oder in London. Beckett hat sich hier viel Zeit gelassen dem Leser die sehr verschiedenen Personen näher zu bringen und zu erklären. Dazu die "liebevolle" Beschreibung des Hofes und seiner Umgebung oder der drückenden Hitze die dort zu der Zeit in Frankreich herrscht.

Mit etwas Abstand betrachtet ist es kein Hunter Beckett, aber trotzdem ein guter Beckett. Wer sich Der Hof mit der Erwartung eines anderen David Hunters zugelegt hat wird hier auf jeden Fall enttäuscht. Aber warum immer das Gleiche oder ähnliches erwarten? Ich will auch nicht das Tarantino immer ein Pulp Fiction macht, auch wenn der Film natürlich hervorragend ist. :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fesselnder Schreibstil aber enttäuschende Handlung, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Man könnte es schon fast eine Erzählung nennen; der neue Thriller von Simon Beckett ist eher eine mäßig spannende Geschichte als ein Thriller, wie man es sonst von dem Autor gewöhnt ist.

Der Engländer Sean ist auf der Flucht quer durch Frankreich und wird in einem Waldstück durch ein Treteisen schwer am Fuß verletzt. Als er Tage darauf am Hof von Mathilde, Gretchen und dem eigenartigen Vater Arnaud aufwacht, ahnt er schon, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmen kann. Langsam erholt sich Sean unter der Fürsorglichkeit Mathildes, doch Gretchens Flirtversuche und Arnauds grimmige und kalte Art machen ihn weiter misstrauisch. Als Arnaud ihm dann Arbeit auf dem Hof anbietet, verstrickt sich Sean immer weiter in das düstere Geheimnis, das den Hof umgibt.

Der zweite Handlungsstrang spielt in Seans Vergangenheit in London. Er beschreibt wie er seine damalige Freundin Chloe kennen gelernt und auch wieder verloren hat. Zum Ende des Buches verbinden sich beide Handlungen und der Leser erfährt, welches Geheimnis Sean mit sich rum trägt und was es mit der Flucht auf sich hatte.

Simon Becketts Art Geschehnisse spannend zu beschreiben, ist auch in diesem Buch wieder erkennbar. Es bauen sich viele Spannungen auf, doch immer wieder wird der Leser enttäuscht, die Geschichte wird ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr weiter vorangetrieben. Das Ende ist schlüssig und das Familiengeheimnis hält noch mal eine Überraschung bereit, aber alles in allem ein etwas zäher und langwieriger Thriller.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beckett steht drauf, Beckett ist drin., 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Polarisierende Bücher kaufe ich besonders gerne und wie man hier sehen kann, ist "Der Hof" durchaus ein Stoff, der polarisiert.
Warum erwarten so viele Leser von Autoren, die eine Buchreihe mit einem Seriencharakter entwickelt haben, wie Becketts Hunter oder Mankells Wallander etc., dass jedes ihrer Bücher genauso sein muss, wie diese Reihe? Bei "Der Hof" steht nicht drauf: David Hunters 5. Fall....

Becketts Schreibstil finde ich persönlich brillant und wurde auch hier nicht enttäuscht. Er schafft es in dieser Geschichte eine sehr subtile Spannung aufzubauen. Die Atmosphäre, die er schafft, kann man riechen, schmecken, fühlen – wenn man sich darauf einlässt. Mich hat das Buch wirklich in seinen Bann gezogen und bestens unterhalten. Was anderes muss es nicht tun.

Wer also Lust auf eine gute Geschichte hat und nicht erwartet, dass David Hunter auf der nächsten Seite um die Stallecke kommt, dem kann ich "Der Hof" nur ans Herz legen und viel Genuss beim Ein- und Abtauchen wünschen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein David Hunter aber sehr lesenswert durch die düstere Stimmung in Frankreich, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Ich finde es sehr gut, dass die Hunter Reihe unterbrochen wurde und Herr Beckett in diesem Buch sein Schriftstellerisches Talent unter Beweis stellen kann.
Der junge Engländer ist auf der Flucht und befindet sich in Frankreich. Vor wem oder was er flieht erfährt man in den eingeschobenen Kapiteln des Buchs, die in London spielen.
Nachdem er in eine Falle getreten ist, findet er Zuflucht auf dem maroden Hof des Schweinebauern Arnaud, gegen dessen Willen.
arnaud lebt auf dem Hof mit seinen beiden Töchterm Mathilde und Greta und dem kleinen Sohn von Mathilde.
Die drei sind sehr unterschiedlich und schnell wird Sean klar, dass Arnaud etwas zu verstecken hat.
Auch wenn die Handlung sehr vorhersehbar ist, sind doch alle Charaktäre in ihrer Verschrobenheit und Eigenheit sehr gut gezeichnet.
Immer wieder wird Bezug genommen auf die Hitze des Sommers und in der aufgeheizten Atmospäre entwickelt sich Spannung bis zum zwar erwarteten aber gelungenen Finale.
Ein wirklich gutes Buch und verdient auf Platz 1.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eher Roman als Hunter-Thriller, trotzdem sehr lesenswert!, 27. Februar 2014
Von 
¤nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Mir ist es so gegangen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich es beendet hatte. Es ist kein Thriller im üblichen Sinne mit Mord ---> Ermittlung samt forensischen Details ---> Aufklärung, sondern eher ein psychologisch ausgerichteter Roman. Die Personenkonstellation hat mich total gefesselt, besonders Arnaud und Gretchen haben in mir sehr starke Emotionen (Wut, Ablehnung) ausgelöst. Die Darstellung des Arnaud ist genial: er ist ein absolut unsympathisches Ekel, aber eine der fesselndsten Romanfiguren, die mir bisher begegnet sind. Selten ist eine Romanfigur für mich so lebendig geworden.
Auch sonst ist es dem Autor gelungen, mich emotional sehr zu "involvieren": z.B. in der Szene im "Schlachthaus", die einen Tierfreund nicht kaltlassen kann.
Die Atmosphäre des heißen, drückenden Sommers mit der durch unausgesprochene Geheimnisse verbundenen unterschwelligen Angst wird sehr gut rübergebracht.
Der zweiteilige Aufbau sorgt für Abwechslung, wobei der extreme Kontrast zwischen dem modernen Lebensstil im lauten, schnelllebigen London und dem total abgeschotteten, stillen Leben auf dem Hof in Südfrankreich bereichernd ist.
Mich hat dieses Buch sehr intensiv angesprochen und mir mindestens(!) so gut gefallen wie die David Hunter-Romane, wobei diese Bücher nicht vergleichbar sind. Für mich gehört "Der Hof" auf jeden Fall zu den Lesehighlights des Jahres.
4,5 Sterne
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