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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Kamera, die ich je hatte
Ich denke, ich bin bei Digitalkameras inzwischen angekommen: Bei Fujifilm. Das Bedienkonzept, von einigen mir unverständlichen Kritiken hier bemängelt, ist genial. Keine überflüssigen "Bells and whistles", keine entbehrlichen Motivprogramme, sondern ein Zeitenrad und eine Blendenvorwahl mit je einem "A" für Automatik. Ich verwende...
Vor 2 Monaten von Martin Palm veröffentlicht

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schärfewunder??? Sensorproblem bei frühen Serien...
Ich war schon lange auf der Suche nach einer kleinen, handlichen Zweitkamera als "Immer dabei" da ich nicht immer meine Nikon D800 mitschleppen will und auch die D7100 von meinem Cousin nicht wirklich handlich ist.

Da ich vor langer Zeit mal eine Leica R5 hatte gefiel mir bei der Ankündigung der Kamera sofort das Design und auch die Objektive die ja alle...
Vor 1 Monat von Michael Wagner veröffentlicht


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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Kamera, die ich je hatte, 7. Mai 2014
Ich denke, ich bin bei Digitalkameras inzwischen angekommen: Bei Fujifilm. Das Bedienkonzept, von einigen mir unverständlichen Kritiken hier bemängelt, ist genial. Keine überflüssigen "Bells and whistles", keine entbehrlichen Motivprogramme, sondern ein Zeitenrad und eine Blendenvorwahl mit je einem "A" für Automatik. Ich verwende meistens Zeitautomatik für Landschafts- und Portraitaufnahmen. Das alles hatte schon die X100 als Konzept (hatte ich kurz), es kam dann identisch mit der X-Pro 1 (die kam für die X100) und es blieb bei der X-T1 (mein Neuzugang).

Das Bedienkonzept. Es ist alles logisch aufgebaut, so gut wie alle Knöpfe sitzen da, wo sie sitzen sollen. Ich habe kürzlich meine Contax RX herausgeholt und bis auf das Gewicht hatte ich das Gefühl, dass die Fuji-Ingenieure bei diesem leider vom Markt verschwundenen Hersteller viel gelernt (abgekupfert) haben. Auch die Hasselblad X-Pan stand Pate bei der Entwicklung (ist ja eine Fuji-Entwicklung) und die war ebenfalls eine herausragende Kamera.

Die Fuji-Entwickler hören auf das Feedback ihrer Nutzer. War es bei der X100 und auch bei der X-Pro 1 noch oft vorgekommen, dass sich das Rad für die Belichtungskorrektur versehentlich in der Kameratasche verstellen konnte, ist es nun bei der X-T1 viel straffer eingestellt. Dinge, die sinnvoll sind, werden von Kameramodell zu Kameramodell weitergeführt, sodass man sich sofort auskennt, wenn man von Analog auf Digital umsteigt oder von früheren Fuji-X-Modellen auf die X-T1. War der Autofokus der X-Pro 1 noch etwas behäbig, ist er nun bei der X-T1 pfeilschnell.

Ok, die Kamera ist vielleicht nichts für den Gelegenheitsknipser, der sich mit Dingen wie Blendeneinstellung oder Belichtungskorrektur nicht herumschlagen möchte. Obwohl auch der bei der Bildqualität auf seine Kosten käme. Selbst in der "Idioteneinstellung" (beide Automatiken auf "A" und Bildqualität auf JPEG-Fine) würde die Kamera in 99 Prozent der Motive nahezu perfekt belichten und einwandfreie Bilder abliefern.

Überhaupt die Bildqualität: In Verbindung mit den wirklich traumhaften Objektiven, die inzwischen in einer erstaunlichen Vielfalt von Fuji auf den Markt gebracht wurden, liefert der Sensor der X-T1 Bilder von herausragender Schärfe und Farbtreue. Ich hatte zuvor eine Canon 5D mit ausschließlich Zooms der L-Reihe von 17-200mm sowie Festbrennweiten verwendet, bevor ich zu Fuji wechselte. Die Bildqualität der X-T1 (wie auch ihrer Vorgänger) ist der von Vollformatkameras ebenbürtig (wenn auch keine Häuser mit den Bildern bespannt werden können, weil die Auflösung der Kamera auf sinnvolle 16 Megapixel limitiert ist). Für den normalen Gebrauch, dh. Fotos bis A2-Größe lässt der Sensor in Verbindung mit den Objektiven auch kritische Fotografen nichts vermissen. Was mich an den Bildern begeistert ist die Neutralität und gleichzeitige Lebendigkeit der Farben. Vor meiner digitalen Zeit fotografierte ich mit Contax-Kameras und Zeiss-Objektiven und endlich finde ich diese Farben wieder: Neutral und doch mit einer Tiefenstaffelung, die mich immer noch ins Staunen bringt, auch wenn ich schon fast zwei Jahre mit dem Fuji-System unterwegs bin.

An der X-T1 begeistert mich, dass ich diese Bilder von Reisen und Sessions zurückbringe, ohne mich zu Tode schleppen zu müssen, wie es zuvor bei meinem Vollformat-System der Fall war. Dem weine ich keine Träne nach. Eine Tagesausrüstung (X-T1 mit 18-55 und 55-200 samt Filtern) passt in die kleinste Fototasche (zB. bei mir eine Tamrac Velocity 5). Wenn ich mit Infrarot-Filtern unterwegs bin, verzichte ich auf die Zooms, dann passt immer noch alles in diese Tasche (15/23/60mm samt X-T1 und Filtern und Ersatzbatterien).

Gibt es auch etwas, was ich bemängele? Ja, es gibt eine unlogische Sache. Ein bisschen unlogisch jedenfalls: Wenn an der Kamera der Ruhemodus eingestellt ist (Kamera geht nicht in den Tiefschlaf, sondern ist betriebsbereit, sobald der Auslöser leicht berührt wird), ist das Blitzen deaktiviert. Das ist blöd weil der kleine mitgelieferte Blitz so schnell zu Hand ist und in Verbindung mit der phänomenalen Lichtempfindlichkeit der Sensoren als Aufhellblitz so praktisch ist. Stelle ich aber den Ruhemodus aus, um blitzen zu können, schaltet die Kamera nach der voreingestellten Zeit komplett ab und man muss sie aus- und einschalten, um wieder fotografieren zu können. Das war schon an der X-Pro 1 nervig und das wurde beibehalten. Aber damit kann man gut leben. Zumal ich an der X-T1 so gut wie nie einen Blitz brauche. Selbst ISO 3200 ist noch knackscharf ohne große Artefakte, voreingestellt ist bei mir, dass die X-T1 zwischen 200 und 1600 ISO wählen darf, was sie für richtig hält, um die Mindestbelichtungszeit von 1/60sec nicht zu unterschreiten. An den Bildern sieht man so gut wie keinen Unterschied.
Was noch gewöhnungsbedürftig ist: Die Batteriestandzeit ist nicht besonders lang. Deutlich kürzer als bei der Canon 5D, etwas kürzer als bei der X-Pro 1. Ich könnte es nicht in Bildern ausdrücken, aber wenn ich an einem Tag ungefähr 200-300 Bilder heimbringe (davon 10-15 Schwenkpanoramen), dann wird es mit einem Batteriesatz mehr als eng. Ich habe inzwischen zwei weitere Akkus von Fuji (die nachgebauten haben mich alle nicht wirklich überzeugt) und damit ist alles prima. Der Hybridsucher der X-Pro 1 zog schon weniger Strom, wenn man das Display nicht benutzte und statt dessen ausschließlich durch den Durchsichtsucher blickte. Das gibt es bei der X-T1 nicht mehr, da man auf die beiden herausragenden Monitore im Sucher und im Rückdisplay (das jetzt nach oben und unten verschwenkbar ist, was ich sehr begrüße) angewiesen ist. Aber leicht zu verschmerzen, hat man immer einen Reserveakku dabei.

Alles in allem die wirklich beste Digitalkamera, die ich je hatte: Leicht, schnell, lebendige, neutrale Farben, überzeugendes und logisches Bedienkonzept. Ich würde sie jederzeit wieder kaufen.
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123 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und knapp - ein Traum!, 3. März 2014
Zu Beginn muss ich gleich zwei Dinge loswerden/erwähnen. Erstens - meine Rezensionen beziehen sich selten auf technische Details. Das liegt anderen besser und dazu gibt es genug Angaben im Netz/vom Hersteller. Mir geht es mehr um das "Produktgefühl". Man kauft so manches ja nicht nur aus rein technischen und sachlichen Gründen. Zweitens - es ist eine Frechheit der Fuji X-T1 eine Bewertung von EINEM Stern zu geben! Das musste ich doch wirklich noch mal erwähnt haben und ich hoffe, dass sich von solchen Rezensionen kein interessierter Käufer abhalten lässt.

In den letzten 11 Jahren durfte ich 15 Kameras mein eigen nennen. Angefangen bei einer 3MP-Tchibokamera und diversen anderen Kompaktkameras, bis zur Canon 5d Mark 2 bzw. 3. Ich bilde mir also ein, dass ich eine gewisse Erfahrung habe. Nachdem ich einige Jahre die Vorteile einer Canon 5d Mark 2/3 genossen habe, wurde mir irgendwann klar, dass es als Amateur keinen "Sinn" macht ständig eine riesige und schwere Ausrüstung mitzuschleppen. Wenn das gesamte Handgepäck im Urlaub schon für Kameratechnik flöten geht, dann macht man sich schon Gedanken. Als Zweitkamera musste es dann irgendwann die Fuji x100 sein. Kurz darauf kam die Fuji X-Pro1 ins Spiel und relativ schnell war dann klar, dass das der Weg für die Zukunft war. Kurzerhand wurde die gesamte Canonausrüstung verkauft.

Damit kommen wir auch schon zu den Vorteilen des gesamten Fuji-X-Systems. Größe/Gewicht auf ein Minimum reduziert und Qualität wie man sie nur von einer guten DSLR mit guten Objektiven kennt.

Lange war ich mit der X-Pro1 absolut zufrieden und eigentlich gab es keinen wirklichen Grund zu wechseln. Das dachte ich, bis ich die X-T1 beim Fachhändler meines Vertrauens ausprobieren durfte. In die Hand genommen, ans Auge geführt und sofort gewusst - ich bin zu Hause! Die Fujikameras sind einfach sehr viel mehr wie einfach nur technische Daten. Ich hatte Kameras von fast allen gängigen Herstellern (Canon, Sony, Nikon, Panasonic, Fuji) und keine Kameras machen so eine Lust aufs Fotografieren wie die Fujimodelle. Die x100 hatte damals einige sehr störende Nachteile, aber dennoch habe ich mit ihr etliche Bilder gemacht. Auch die X-Pro1 war am Anfang lahm ohne Ende und hier und da noch nicht ausgereift, aber das vergisst man einfach, wenn man Momente eingefangen hat, bei denen man sonst nicht die große DSLR ausgepackt hätte und eine Kompaktkamera einfach nicht mitkommen würde.

Bevor aber jetzt wieder jeder denkt "Kann der auch was Sinnvolles erzählen und/oder wird der von Fuji bezahlt"...

Zwei Gründe sprachen dann aber dennoch sofort für einen Wechsel zur X-T1. Als ich die X-Pro1 kaufte, da war ich noch kein Brillenträger. Als ich es dann wurde, da merkte ich sehr schnell, dass der Sucher einfach nicht für Brillenträger geeignet ist. Einfach zu klein und um das komplette Bild zu sehen. Das ist bei der X-T1 sehr viel besser gelöst. Zudem kann man das Sucherbild im Sucher in zwei Größen anzeigen lassen. Selbst die kleinere Abbildung ist mehr als ausreichend und als Brillenträger sieht man wirklich das komplette Bild. Der zweite Grund ist der Autofokus. Durch diverse Firmwareupdates wurde der in der X-Pro1 zwar auch deutlich besser, aber die X-T1 ist noch mal spürbar schneller und sicherer. Das waren beides Dinge, die mich bei der X-Pro1 einfach störten und die jetzt behoben sind.

Wichtige Verbesserungen zur X-Pro1 für mich waren insgesamt
- Sucher
- Autofokus
- Gehäuse/Verarbeitung: Geschützt gegen Staub und Spritzwasser; bessere Haptik, da besserer Handgriff/Handmulde; absolut solide Verarbeitung
- Wifi
- Display: Endlich ein Klappdisplay! Auch wenn immer noch einige meinen, dass ein Klappdisplay "unprofessionell" und unnötig sei, ich finde es mehr als nützlich.
- Video: Ist schon deutlich besser geworden, aber mit den Videospitzenreitern kann bis jetzt keine Fujikamera mithalten. Kann man also als Vor- und Nachteil sehen. Immerhin gibt es jetzt einen direkten Videoknopf und man muss nicht mehr erst durchs Menü.
- Handgriff: Darf ich noch nicht mein eigen nennen, aber ist schon so gut wie gekauft. Da ich recht viele Portraits fotografiere ist das für mich mehr oder weniger ein Muss. Mit über 200 Euro ist dieser allerdings ziemlich teuer!
- Blitz: Ja auch hier scheiden sich die Geister. Canon verzichtet bei ihren Vollformat-Kameras ja gerne auf den internen Blitz. Soll wohl wieder professioneller wirken, macht aber einfach keinen Sinn. Fuji verbaut keinen Blitz im X-T1-Gehäuse, liefert aber einen kleinen Aufsteckblitz mit. Finde ich super, denn der ist wirklich sehr klein, braucht keine Batterien und steht auf der Kamera so hoch, dass er auch bei größeren Objektiven hoffentlich keinen Schatten wirft. Mehr wie ein Aufhellblitz ist er natürlich nicht, aber man braucht ihn äufter als man denkt.
- ISO: Die Rauscharmut war ja schon immer ein Vorteil der Fuji-X-Serie, aber mit der X-T1 hat man dies noch einen Tick verbessert. Besonders ab ISO 3200.
- Preis: Ja ich weiß auch, dass 1600 Euro für eine Kamera mit einem 18-55mm viel Geld ist, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach super. Wenn einem Video nicht so wichtig ist, dann bekommt man einfach kaum sonst wo so viel für so "wenig" Geld.
- Kartenslot: Nicht mehr unten, sondern an der Seite. Der Handgriff muss also nicht gelöst werden, wenn man die Karte entnehmen will.
- FN-Tasten: Viele freibelegbare Tasten. Ich habe sofort die fordere FN-Taste mit "Fokuspunktwahl" belegt! Einfach super!
- Zeitraffer: Noch nicht ausprobiert, aber das wird sich bald ändern. Viele Beispiel"videos" sind einfach klasse!

Aber man muss ja ehrlich sein und daher ergeben sich auch ein paar nicht so perfekte Lösungen
- ISO-Einstellrad: Um dieses zu drehen muss ein Knopf in der Mitte des Rades gedrückt werden und zwar ständig. Das finde ich teilweise sehr umständlich, wenn man gerade durch den Sucher schaut. Bei dem Zeitwahlrad muss man nur einmalig drücken, um das Rad aus dem A-Modus zu lösen. Warum also nicht auch beim ISO-Rad?
- 4-Wege Knöpfe Rückseite: Als Mann habe ich relativ große Hände und tue mich teilweise schwer diese 4 Knöpfe zu bedienen.
- USB-Kabel: Es wird KEIN USB-Kabel mehr mitgeliefert! Was soll das Fuji!? Aber nicht so schlimm wie Sony, die gerne mal das Ladegerät weglassen!
- USB-2.0: In der heutigen Zeit wäre 3.0 schön gewesen.

Wem ist die Fuji X-T1 also zu empfehlen
- Amateur/Hobbyfotografen: Ein gewisses Vorwissen sollte vorhanden sein. Blende, Verschlusszeit, ISO sollten keine Fremdwörter sein. Viele Amateure wollen ungern ständig RAW-Daten bearbeiten. Diese werden mit der X-T1 absolut glücklich werden. Die verschiedenen Film-Simulationen ergeben für alle Situationen grandiose Jpeg-Ergebnisse. Besonders kann ich die Kamera Personen empfehlen, die gerne S/W-Aufnahmen machen. Die S/W-Simulation (mit wählbaren Farbfiltern) ist super. Lichter und Schatten können nach Belieben verändert/angepasst werden. Wer braucht da noch eine Leica-Monochrom. ;-)
- Semi-Profis bis Profis: Sicherlich wird ein Sportfotograf so schnell keine X-T1 kaufen, aber ansonsten ist die Qualität einfach auf höchstem Niveau. Das kommende 56mm f1.2 wird dabei sicherlich eine Menge Portraitsfotografen glücklich machen. Auch Studioblitze können verwendet werden und so manch ein Profifotograf ist ja schon umgestiegen.
- Straßenfotografen!!: Oh was ein Traum! Die X-T1 ist nicht so leise wie eine X100s, aber immer noch so unscheinbar, dass sich kaum einer "bedrängt" fühlen wird. Wer schon einmal mit einer Vollformatkamera durch die Straßen gelaufen ist, der wird merken, dass wirklich jeder zweite gafft. Gerade, wenn man noch ein riesiges Objektiv drauf hat. Das, was die Leica-Kameras immer ausgemacht hat, das hat Fuji perfekt für sich genutzt. Man fühlt sich einfach nicht "bedroht" von dieser Kamera.
- Frauen: Bevor ich jetzt als Machoschwein beschimpft werde, es ist absolut positiv gemeint. Ich kenne viele Frauen, die eine DSLR nicht mögen, weil sie zu groß und auffällig ist. Auch die freundliche Verkäuferin im Fotofachgeschäft war absolut begeistert von der X-T1.

Nicht zu empfehlen ist die Fuji X-T1
- Anfängern: Wie erwähnt, auch die Automatikfunktion und die Film-Simulationen ergeben sehr gute Ergebnisse, aber auf "Automatik" sollte man die X-T1 nun wirklich nicht auf Dauer nutzen. Damit würde man eine Menge Möglichkeiten vergeben. Gerade bei den tollen Objektiven.
- Sportfotografen: Wer beruflich eine Canon 1DX oder eine Nikon D4 gewohnt ist, der wird mit der X-T1 nicht glücklich. Das gilt allerdings auch für 99% aller Kameras. Ein Sportfotograf braucht einfach die schnellste Kamera mit dem besten Autofokus und das sind nun einmal die zwei genannten Kameras.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen mit meiner Rezension weiterhelfen. Für Fragen und Kommentaren stehe ich gerne Rede und Antwort.

Noch ein kleiner Tipp. Wer die englische Sprache gut beherrscht, der sollte bei Youtube mal "X-Photographer's talk show - Bert Stephani" eingeben und das erste Video anschauen. Eine halbstündige Präsentation eines Profifotografen über das Fuji X-System und der bringt alles sehr gut aufn Punkt. Wirklich empfehlenswert!
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89 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
AUSGANGSLAGE
*****
Ich bin ambitionierter Amateurfotograf, habe eine Nikon D800 SLR-Digitalkamera und eine Canon G11. Die D800 bietet eine hervorragende Bedienung, Bild- und Verarbeitungsqualität, ist jedoch groß und schwer, weshalb ich sie oft nicht mitnehme. Die G11 ist relativ kompakt, die Aufnahmeeinstellungen sind jedoch umständlicher einzustellen, die Fokus- und Auslösegeschwindigkeit eher langsam und der Sucher ist derart ungenau, dass er effektiv nicht nutzbar ist.

Als Ersatz für meine G11 suchte ich lange nach einer Kamera, die ich auf Reisen, bei Wanderungen und bei der Street-Fotografie dabei haben kann, die qualitativ sehr hochwertig ist, eine gute (teil-)manuelle Bedienung bietet und möglichst ein Wechselbajonett hat. Mit der X-T1 habe ich die für mich passende Kamera gefunden.

[UPDATES:
1) Vergleich der X-T1 mit Nikon D800 (2.3.2014)
2) WLAN-Funktionalität (4.3.2014)
3) Spaß-Faktor (5.3.2014)
4) ausführlicherer Vergleich X-T1/D800 unter "Bildqualität" (6.3.2014)]

VERARBEITUNG
*****
Auf den ersten Blick wirkt die X-T1 wie eine Spiegelreflexkamera. Dies liegt nicht nur an der Gehäuseform und dem rechtsseitigen Handgriff, sondern auch daran, dass der elektronische Sucher nicht links, wie noch bei der Fujifilm X-E2 und der Fujifilm X100S platziert ist, sondern gehäusemittig angebracht ist.

Sofort fällt die hervorragende Verarbeitungsqualität des Gehäuses auf. Der hochwertig gummierte Handgriff ist ergonomisch geformt und herausgearbeitet. Er fasst sich schön an und wirkt keinesfalls billig. Auch nach längerer Bedienung am Stück mit feuchten Fingern ist die Gummibeschichtung nicht klebrig. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt und liegt damit mit professionellen DSLRs gleichauf. Allerdings gibt es zu Zeit noch kein Objektiv, das spritzwassergeschützt ist.

Das Gehäuse der X-T1 wiegt gut 400 Gramm und damit weniger als halb so viel, wie die Nikon D800. Die Kamera liegt trotz ihrer gegenüber einer professionellen DSLR deutlich kleineren Größe hervorragend in der Hand und lässt sich auch über längere Zeiträume bequem nutzen. Allerdings fällt auf, dass die Kamera bei Nutzung des 18-55mm Kit-Objektivs frontlastig ist. Das ist für mich an der Grenze des noch gut Handhabbaren und Tolerablen, da ich keinen Kameragurt nutze und die X-T1 ständig in der Hand trage. Wer einen Kameragurt nutzt, für den wird dies eher unwichtig sein.

KNÖPFE UND RÄDER
*****
Fotografen, die schnelle Einstellmöglichkeiten über Einstellräder und Knöpfe gegenüber einer Menüeinstellung bevorzugen, werden mit der X-T1 glücklich werden.
Das Gehäuse bietet auf der Oberseite 5 Einstellräder in 3 Gruppen. Alle sind leicht ablesbar und intuitiv positioniert. Links befindet sich das Einstellrad für die ISO-Empfindlichkeit und darunter nur seitlich ablesbar die Einstellungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Auslösemodi, wie Einzelbild, Serienbild und Belichtungsreihe. Rechts befinden die Einstellräder für die Belichtungszeit mit dem darunter angebrachten Rad für die Belichtungsmessung. Rechts außen befindet sich die in Belichtungskorrektur. Ebenfalls oben angebracht ist eine Videoaufnahmetaste sowie eine programmierbare Taste.
Das ISO-Einstellrad sowie das Zeitwahlrad sind über Druck-Sperrknöpfe gegen versehentliches Verstellen geschützt. Das Zeitwahlrad rastet in der Automatik-Stellung-Stellung ein, kann aber sonst frei bewegt werden. Das macht Sinn. Demgegenüber rastet das ISO-Rad bei jedem Schritt ein. Der Grund hierfür erschließt sich mir nicht. So muss ich bei jeder ISO-Einstellung umständlich die Feststelltaste lösen, was die Bedienung (und aus meiner Sicht unnötig) verkompliziert.

BEDIENKONZEPT DER EINSTELLRÄDER
*****
Das Bedienkonzept der Einstellräder ist ein hervorragender Kompromiss zischen manueller und automatische Bedienung. Jedes Einstellrad kann entweder manuell auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Wer dies nicht will, kann das entsprechende Rad auf 'A' einstellen und damit den Automatik-Modus aktivieren. Die ISO-Automatik lässt sich über das Menü noch weiter einstellen. Dort können eine Standardempfindlichkeit sowie eine ISO-Obergrenze festgelegt werden. Außerdem kann man bestimmen, ab welcher minimalen Verschlusszeit die nächsthöhere ISO-Stufe gewählt wird. So ist man nicht einer gefühlt willkürlichen ISO-Automatik ausgeliefert.

Die Zeitvorwahl des Einstellrades reicht von 1/4000 Sekunde bis zu 1/1 Sekunde. Es gibt darüber hinaus auch einen BULB-Modus. Die Belichtungszeit lässt sich über das Einstellrad jeweils nur um den Faktor 2 einstellen (z.B. von 1/30 auf 1/60 Sekunde). Eine genauere Einstellung kann über das Einstellrad für den Zeigefinger an der Vorderseite getätigt werden. Das ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Man hat den Dreh dann aber schnell raus.

Die ISO-Empfindlichkeit über das Einstellrad kann nativ von ISO-200 bis 6400 geregelt werden. Zusätzlich gibt es eine LOW- und zwei HIGH-Einstellungen. Letztere können über das Menü auf ISO 12.800, 25.600 oder 51.200 programmiert werden können.
Die Belichtungskorrektur lässt sich in 1/3 EV-Werten von +3 bis -3 einstellen.
Vorn am Gehäuse befindet sich ein Wahlschalter, mit dem man den Fokusmodus auf Einzelautofokus, auf kontinuierlich oder auf manuell einstellen kann.

Insgesamt gibt es 6 programmierbare Tasten. Vier davon sind im Auswahlkreuz, eine Taste ist auf der Oberseite und eine weitere Taste auf der Gehäusevorderseite. Letztere nutze ich für eine Blendenvorschau.
Auf der Gehäuserückseite befinden sich insbesondere Tasten für AE-L (Belichtungsspeicher), AF-L (Fokusspeicher) und ein Schnellmenüzugriff.

ELEKTRONISCHER SUCHER (EVF)
*****
Ein echtes Highlight der X-T1 ist ihr elektronischer Sucher. Dieser ist wirklich eine Wucht und hat mich absolut positiv überrascht, denn er kommt dem Sucher einer echten Vollformatkamera unglaublich nahe. Zunächst einmal ist dieser Sucher wirklich riesig! Der Sucher der X-T1 ist gefühlt noch größer als der Sucher meiner Nikon D800. Der elektronische Sucher ist mit 2,4 Millionen Punkten extrem hochauflösend und hat ein klares Bild - einzelne Pixel sind kaum zu erkennen. Der Sucher ist wirklich ausgesprochen hell. Außerdem gibt es eine praktisch kaum mehr wahrnehmbare Verzögerung, wenn man die Kamera schwenkt. Dies gilt auch in Low-Light-Situationen.

Ein echter Vorteil eines elektronischen Suchers gegenüber dem Sucher einer DSLR ist, dass man bereits im Sucher erkennt, wie das Bild im Ergebnis belichtet wird. Man sieht also sofort, ob die dunklen Bereiche schwarz sind oder ob das Bild insgesamt über- oder unterbelichtet ist. Im Sucher werden zahlreiche wichtige Daten eingeblendet. Neben ISO-Empfindlichkeit, Belichtungszeit und Blende werden auch eine Wasserwaage, ein Entfernungsmesser und ein Histogramm angezeigt. Schön ist dabei auch, dass sich die eingeblendeten Daten je nach Kameraausrichtung (Hoch-/Querformat) mitdrehen und so immer ablesbar sind.

Der große elektronische Sucher hat einen weiteren Vorteil. Wer manuell fokussiert, kann neben den Sucher einen vergrößerten Bildausschnitt anzeigen lassen, um besser scharf zu stellen.

BILDSCHIRM
*****
Die X-T1 bietet auch einen Bildschirm, der um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten klappbar ist. Für Makroaufnahmen und spezielle Winkel ist dies ein Segen. Über eine Taste an der Seite des elektronischen Suchers kann eingestellt werden, ob der Bildschirm, der elektronische Sucher oder ein Sensor aktiviert wird, der automatisch vom Bildschirm auf den Sucher umstellt, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. Die Umschaltung funktioniert gut und mit nur geringer Umschaltverzögerung.

AUTOFOKUS
*****
Die Autofokusgeschwindigkeit und Genauigkeit der X-T1 ist gut. Der zum Einsatz kommende Phasendetektor-Autofokus ist für den täglichen Einsatz absolut tauglich und es gibt eine nur geringe Auslöseverzögerung. Sie ist um Welten schneller, als beispielsweise meine Canon G11. Gerade im Bereich Street-Fotografie kann ich sie uneingeschränkt empfehlen. Sie reicht auch aus, um spielende und tobende Kinder aus mittlerer Entfernung zu fotografieren. Bei sehr schnell bewegten Objektiven kommt die X-T1 jedoch an ihre Grenzen. Hier zeigt sich dann auch deutlich der Unterschied zu meiner Nikon D800, deren Autofokusgeschwindigkeit (natürlich in Abhängigkeit vom eingesetzten Objektiv) eine gefühlte Lichtgeschwindigkeit aufweist. Für wen ein Hochgeschwindigkeits-Autofokus ein K.O.-Kriterium darstellt, der sollte zu einer professionellen DSLR greifen. Für mich ist die X-T1 auch bei hohen Alltagsansprüchen absolut zufriedenstellend.

Mir ist beim kontinuierlichen Autofokus aufgefallen, dass dieser sehr unruhig wirkt und ständig vor und zurück fährt, auch wenn ich die gleiche Stelle anvisiere. Ob dieses unruhige Fokusverhalten wirklich ein Problem darstellt, vermag ich noch nicht zu beurteilen. Bisher waren die Fotos trotzdem meist scharf. Und in den übrigen Fällen könnte die Unschärfe auch am Benutzerverhalten gelegen haben. Ich werde dies weiter beobachten. Allerdings nutze ich meist den Single-Autofokus.

Die X-T1 bietet 49 wählbare Autofokus-Messfelder, die in 7 Reihen und 7 Spalten über den gesamten Bildbereich verteilt sind. Die Größe des Messfeldes kann mit dem Daumeneinstellrad variiert werden. Man kann also auch Objekte am Bildrand scharf stellen.

MANUELLER FOKUS
*****
Die X-T1 bietet auch gute Hilfsmittel für das manuelle Fokussieren. Ein Fokusassistent vergrößert den Bildausschnitt und stellt die Bildschärfe optisch überzeichnet dar. Wahlweise lässt sich auch ein digitales Schnittbild einblenden. Beides ist eher bei unbewegten Objekten nutzbar und für mich eher eine Spielerei, denn ich fotografiere außerhalb der Makro-Fotografie ausschließlich per Autofokus.

BILDQUALITÄT (INKL. VERGLEICH MIT D800)
*****
Die X-T1 enthält den gleichen APSC-Sensor, wie die X-E2 und bietet 16 Megapixel. Das Rauschverhalten ist wirklich sehr gut. Wer mag kann die ISO-Empfindlichkeit bedenkenlos bis ISO 3.200 hochregeln. Auch Fotos bei ISO 6.400 sind noch nutzbar, weisen aber merkliches Rauschen auf.

[UPDATE 6.3.2014]

Vergleicht man die X-T1 mit der D800, finde es schwierig, bei der Bildqualität eine für die X-T1 faire Wertung abzugeben, denn die Bildqualität wird nicht nur vom Sensor beeinflusst, sondern vor allem auch von den genutzten Objektiven. Mit der D800 Nutze ich nur Objektive, die eine durchgängige Blende von f/2.8 aufweisen (bzw. bei Festbrennweiten f/1.4). Demgegenüber hat das Kit-Objektiv der X-T1 nur f/2.8-4.0, was ein Hinweis darauf ist, dass auch die Abbildungsqualität weniger hochwertig ist. Außerdem macht es den Vergleich nicht unbedingt leichter, dass die D800 mehr als die doppelte Pixelanzahl hat.

Beim Direktvergleich in Sachen BILDQUALITÄT unter Berücksichtigung der eingesetzten Objektive sehe ich die D800 in meiner (!) Konfiguration deutlich vorn. Dies mag aber, wie gesagt, wesentlich durch die von mir genutzten Optiken beeinflusst sein. Das Spiel mit einer bewusst geringen Schärfentiefe (Vollformat) ist bei der X-T1 jedenfalls beim Kit-Objektiv nur begrenzt möglich.

Betrachtet man allein die SENSORQUALITÄT, finde ich an der X-T1 nichts auszusetzen. Was das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten angeht, meine ich, dass die Unterschiede zwischen den Kameras in der Praxis zu vernachlässigen sind. Die X-T1 ist, was den Sensor anbetrifft, wirklich hervorragend! Einzig relevanter Unterschied ist die Pixelanzahl. Ob einem die 16 Megapixel der X-T1 im Vergleich zu 36 Megapixel der D800 reichen, muss jeder selbst entscheiden. Für mich reichen 16 Megapixel in praktisch jeder Situation völlig aus.

[UPDATE 6.3.2014 - ENDE]

SERIENBILDGESCHWINDIGKEIT
*****
Die X-T1 fotografiert im Serienbildmodus mit 8 Bildern pro Sekunde. Das tatsächlich verhältnismäßig (sehr) schnell und für den Alltagsgebrauch mehr als ausreichend. Mit dieser Geschwindigkeit lassen sich auch Fotos von schnell bewegten Motiven in Einzelbildern einfangen. Ich habe 21 Serienfotos im RAW-Format machen können, bis die Kamera kurz gestockt hat. Dabei habe ich eine SanDisk Extreme SDHC 32GB Class 10 benutzt.

WLAN [Update: 4.3.2014]
*****
Die X-T1 bietet serienmäßig eine WLAN-Funktion, die per Knopfdruck ein oder ausgeschaltet werden kann. Die Kamera kann dann mit einem Android- oder iOS-Gerät verbunden werden.

Die kostenlose Camera Remote App unterstützt folgende Funktionen: Fernsteuerung der Kamera per iPad, Datenübertragung, Kameraspeicher durchsuchen und Geotagging.

Nachdem man den entsprechenden Punkt gewählt hat, verbindet man das Tablet/Smartphone mit der X-T1. Beim iPad muss man dazu unter Einstellungen -> WLAN und dort als Netzwerk den Kameranamen auswählen (Fujifilm-X-T1...). Mit einem OK auf der Kamera bestätigt man die Verbindung.

Mit der "Fernbedienung" bekommt man ein fast verzögerungsfreies live-Bild auf das Tablet übertragen. In der App kann man dann zahlreiche Einstellungen vornehmen: Belichtungskorrektur, Blende, ISO und Belichtungszeit sind nur einige von vielen Optionen, die per Funk festgelegt werden können. Sehr praktisch ist, dass man per Druck auf den Touch-Bildschirm des Tablets den Autofokus auf den berührten Punkt aktivieren kann. Das funktioniert auch aus dem Nebenzimmer noch bequem. Die Fotos werden zunächst auf der Kamera gespeichert. Mit der App kann man sie dann aber auch selektiv auf das Tablet übertragen.

Will man Videos aufnehmen, schaltet man in den Film-Modus. Seltsamserweise funktioniert auf dem iPad die Autofokus-Funktion im Video-Modus nicht. Fujifilm wird diesen Fehler sicher in einer künftigen Version beheben.

Die Geotagging-Funktion funktionierte im Test aus unerfindlichen Gründen nicht auf dem iPad 3 mit Mobilfunkmodul (in dem auch das GPS-Modul integriert ist). Das ist seltsam, denn eigentlich sollte diese Funktion nur im iPAD WLAN (also ohne Mobilfunkmodul) deaktiviert sein. Auf meinem Samsung Galaxy S3 (Android) war zwar die Geotagging-Funktion in der App aktiviert. Allerdings mochte sich die mit der X-T1 überhaupt nicht verbinden. Trotz bestehender WLAN-Verbindung zur Kamera erkannte die App die X-T1 nicht.
[Update 4.3.2014 - Ende]

TIMELAPSE
*****
Im Menü findet sich der Punkt 'Intervallaufnahme'. Dort kann ein Aufnahmeintervall und eine maximale Anzahl an Aufnahmen eingestellt werde. Anschließend kann man auch noch festlegen, wann die Intervallaufnahme starten soll. So lassen sich mit Bordmitteln die Aufnahmen für Timelapse-Videos erstellen.

BATTERIELAUFZEIT
*****
Die Fujifilm X-T1 machte im Test mit einer Batterieladung gut 300 Fotos. Das ist vergleichsweise wenig. Meine Nikon D800 macht locker doppelt so viele Fotos. Daher macht es gerade auf ausgedehnten Fotostreifzügen Sinn, 2 Ersatzakkus für die X-T1 dabei zu haben (z.B. Bundlestar Akku für X-T1).

PASSENDE TASCHE
***
Falls jemand eine passende Tasche zur X-T1 sucht, kann ich die Thinktank Retrospective 7 wärmstens empfehlen. Von der Größe, der Funktionalität und vom Aussehen her passt sie sehr gut. Wer nur eine kleine Ausrüstung hat, dem wird vielleicht auch die etwas kleinere Thinktank Retrospective 5 genügen.

[UPDATE 5.3.2014:]
SPAß-FAKTOR
*****
Nach all den mehr oder weniger technischen Eckdaten will ich auf die subjektive Komponente zu sprechen kommen.
Die Nutzung der Fujifilm X-T1 macht einfach Spaß. Das fängt bei der wertigen Verarbeitung des Gehäuses an und schließt die physischen ISO-/Blenden-/Zeitwahlräder ein. Damit kann man die X-T1 wunderbar vollmanuell bedienen. Klar, eine manuelle Bedienung kann auch meine Nikon D800 über die Rändelräder. Das Bildergebnis wäre in etwa das gleiche. Doch das sich einstellende Erfolgserlebnis, die X-T1 über die beschrifteten Einstellräder manuell zu bedienen, ist ungleich größer, als wenn man nur unbeschriftete Einstellräder bei einer DSLR dreht. Für mich hat das auch etwas mit dem Gefühl zu tun, die Kamera wie "früher" zu bedienen. Immer häufiger nutze ich tatsächlich die manuelle Belichtungssteuerung. Damit dauert die Bildeinstellung zwar länger, jedoch mache ich mir auch mehr Gedanken über meinen Bildaufbau. Ich mache weniger Fotos, dafür aber bewusster. Und von den Fotos, die ich mache, sortiere ich weniger aus, als mit meiner DSLR.

Neben dieser Retro-Komponente sind die vielen clever durchdachten Details der X-T1 eine wahre Freude. Das betrifft auch den riesigen Sucher mit seiner Vielzahl an hilfreichen Informationen, die sich mit der Kameraausrichtung drehen, um nur ein Beispiel zu nennen. Für mich ist die X-T1 nicht nur vollgepackt mit Features und Gimmicks, sondern diese Funktionen sind sinnvoll implementiert. Fujifilm gibt sich nicht damit zufrieden, (möglicherweise unsausgereifte) Funktionen einfach nur zur Verfügung zu stellen, sondern macht sich viele Gedanken, wie diese Funktionen implementiert sein müssen, um mir als Fotograf das Leben tatsächlich vereinfachen können. Und das merkt man jedes Mal, wenn man die Kamera nutzt. Um es kurz zu sagen: mir hat schon lange keine Kamera mehr so viel Freude bereitet, wie die X-T1!
[Update 5.3.2014 - Ende]

FAZIT
*****
Die X-T1 ist für mich eine ideale Ergänzung zu meiner Spiegelreflexkamera. Sie ist leichter, bietet aber eine hohe Verarbeitungs- und Bildqualität. Sie ist hervorragend zu bedienen und sehr transportabel. Das Bedienkonzept ist sehr gut durchdacht, es ist eine Freude, den elektronischen Sucher zu benutzen. Meine DSLR wird künftig wohl häufiger zuhause bleiben. Tatsächlich lässt sich kaum Negatives über die X-T1 berichten. Allein die geringe Batterielaufzeit stört etwas.

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IN KÜRZE:
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POSITIV
*****
+ hervorragende Bildqualität
+ sehr gutes Rauschverhalten in dunkler Umgebung
+ hervorragende Gehäuseverarbeitung
+ wertige Haptik
+ hervorragender elektronischer Sucher
+ neigbarer Bildschirm
+ gut durchdachte Bedienung
+ integriertes WLAN

NEGATIV
*****
- WLAN-App (iOS & Android) noch fehlerhaft.
- geringe Batterielaufzeit
- mit Kit-Objektiv etwas frontlastig

***** ***** ***** ***** ***** ***** ***** ***** *****

[NACHTRAG 02.03.2014:]

DIREKTVERGLEICH X-T1 & NIKON D800
*****
Kann die X-T1 alles, das was eine semiprofessionelle DSLR kann? In manchen Dingen kann die Fujifilm X-T1 weniger, in manchen Bereichen mehr, als es eine DSLR kann. Hier ein grober Kurzvergleich aus meiner Sicht mit der Nikon D800. (Wenn hier bei der X-T1 etwas negativ oder neutral gekennzeichnet ist, bezieht sich dies allein (!) auf den Vergleich mit der D800.)

(+/++) positiv/sehr positiv
(o) etwa gleichauf
(-/--) negativ/sehr negativ

X-T1:
++ hervorragender Sucher mit vielen Informationen
++ Serienbildgeschwindigkeit
+ leicht
+ kompakt
o Bedienkonzept
o gut verarbeitet
o Bildqualität
o allgemeine Geschwindigkeit (mit Ausnahme Autofokus)
o großer, heller Sucher
o/- bisher noch nicht sehr viele Objektive (z.B. kein f/2.8 Normalzoom, das erst für Winter 2014 geplant ist)
- Autofokusgeschwindigkeit

DSLR Nikon D800 (nur Wesentliches):
++ Autofokusgeschwindigkeit
+ große Objektivauswahl
-- sehr schwer (insbesondere mit f/2.8-Objektiven)
- Serienbildgeschwindigkeit

Die X-T1 kommt einer DSLR in vielen Punkten sehr nahe. Die Bedienbarkeit ist hervorragend, die X-T1 ist relativ schnell und gut verarbeitet. Auch der elektronische Sucher ist von hoher Qualität und zeigt hier sogar mehr nützliche Informationen, als es DSLRs tun.
DSLRs, wie z.B. die Nikon D800, sind gerade bei der Fokussierung noch sehr viel schneller und bieten (derzeit) noch eine größere Objektivauswahl.
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The "Game Changer", 10. April 2014
Von 
Amazon Customer (immer unterwegs) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Jahrzehnte lang habe ich tonnenweise Ausrüstung durch die Gegend und von Location zu Location geschleppt, vor jeder Reise schweißtreibende Packorgien und stundenlange Konzentration auf das Notwendigste über mich gebracht, um dann an den Check-In-Schaltern dieser Welt doch wieder für Übergepäck nachbezahlen zu müssen, und nicht selten lag ich abends mit scmerzenden Schutern, verspanntem Rücken und Wärmepflaster(n) im Bett statt in den Armen einer rassigen Frau und habe lautstark den Tag verflucht, an dem ich meine Seele der Fotografie verpfändet habe.

Bis ich durch Zufall einmal leihweise die X-Pro1 eines Freundes in die Finger bekam glaubte auch ich immer, dass nur eine (D)SLR mit den entsprechenden Optiken meinen Ansprüchen genügen würde. Nikon und Canon hatten es all die Jahre vorgelebt und wir Fotografen sind blind gefolgt, hatten wir uns ja meist auch einem bestimmten System verschrieben und viel Geld investiert. Doch die Resultate der X-Pro hatten mich schnell zum Grübeln gebracht und so gönnte ich mir auch eine "Kleine", wenn zunächst auch nur für private Zwecke.

Schnell blieben die schweren Nikons immer öfters daheim und versuchsweise setzte ich auch bei der ein oder anderen Auftragsarbeit auf die kompakte Fujifilm. In Sachen Farbe, Schärfe, Detailtreue und Dynamik konnte sie es bereits mit den "Großen" aufnehmen und doch fehlte Ihr bei vielen meiner Kunden die Akzeptanz, fehlte ihr doch "das professionelle Aussehen". Während die spiegellosen System-Kameras in Asien bereits eine große Erfolgsstory sind, kämpfen selbst die "Edelknipsen" unter den Kompakten speziell in Deutschland noch immer an Akzeptanz. Klein wird hier immer noch mit zweitklassig übersetzt, wird der Markt ja auch immer noch mit Consumerkameras überschwemmt, die gerade einmal Ergebnisse zulassen, die zur Belustigung der sozialen Netzwerke beitragen könn(t)en. Und alle anderen, besser betuchten Hobbyfotografen greifen noch immer zu den (Einsteiger-)DSLRs, wollen sie doch etwas von dem offensichtlichen Ruhm und Ansehen abbekommen, den große Kameras noch immer ausstrahlen. Auf einer Hochzeit mit der X-Pro1 zu fotografieren erntet dann halt noch immer manch mitleidiges Grinsen, selbst wenn die Ergebnisse hinterher ungläubige Bewunderung erreichen. Na ja, wie auch immer, trotz aller "Aufklärungsarbeit" war ich bisher wohl oder übel noch immer gezwungen, doch wieder masochistisch die gewichtigen Bodies und Hochleistungsgläser durch die Lande zu wuchten.

Bis ich endlich die X-T1 mein Eigen nennen konnte.

Mit dieser Kamera hat Fujifilm endlich einen Game Changer geschaffen, der wirklich zum Umdenken in der breiten Bevölkerung führen könnte. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, Fuji hat hier definitiv Vollformatniveau auf APS-C-Größe geschrumpft. War die X-Pro 1 bereits Top legt die X-T1 noch einen drauf und liefert in allen Lebenslagen absolut professionelle Ergebnisse ab. Mit einem SLR-ähnlichen Body und dem optionalen Batteriegriff werden jetzt auch die (äußeren) Ansprüche an professionelles Aussehen befriedigt, so dass ich mich wieder ausschließlich auf die inneren Werte der X-T1 konzentrieren kann, ohne ständig Rechenschaft ablegen oder in nervenaufreibende Diskussionen mit Pseudo-Materie-Kennern hineingezogen zu werden.

Und wie gesagt, die inneren Werte haben es wirklich in sich! Trotz Brille lässt sich auch leicht und einfach manuell fokussieren, wenn benötigt greift der Autofokus schnell und zielsicher zu, da hatten andere Fujis in der Vergangenheit ja bekanntlich ihre Schwächen. Auch wenn ich ausschließlich in RAW fotografieren und das Thema Whitebalance daher nicht ganz so vorrangig wie bei meinen analogen Kameras ist, bin ich doch jedes Mal auf's Neue erstaunt, wie genau und treffsicher die Fujifilm die Farben wiedergibt und nur sehr wenige Korrekturen im Workflow benötigt. Die Farbtreue ist schon unbearbeitet um Klassen besser, als ich es von irgendeiner meiner ein- und dreistelligen Nikon D's gewohnt bin. Auch in Sachen Rauschen bei moderaten ISO-Werten lässt die kleine Fuji die Konkurrenz weit hinter sich. Da kommt echt Freude auf!

In vielen Foren und Diskussionen wurden öfters die kleinen Knöpfe oder die ungenaue Bedienung der Einstellräder bemängelt. Ich kann das absolut NICHT nachvollziehen. Sicher, wer durch die Einstellungen huscht, unter Zeitdruck arbeitet oder grobmotorisch veranlagt sein mag, der könnte damit vielleicht seine Schwierigkeiten haben, doch wer seine Werke komponiert und sich im Interesse des Ergebnisses eine gewisse Zeit nimmt, wer vielleicht auch wie ich das Fotografieren noch mit analogen Kameras gelernt hat und daher gewöhnt ist, VOR dem Auslösen ein Foto zu schaffen und nicht hinterher in der Nachbearbeitung, der wird an der Bedienung der X-T1 nichts auszusetzen haben.

Ich jedenfalls habe meine Entscheidung getroffen: die X-T1 ist "mein" neues Lieblingsarbeitsgerät und die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: mehr Masse braucht man nicht mehr - Fujifilm sei Dank!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Offenbarung - Goodbye Canon EOS!, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Nachdem ich mich wochenlang kreuz und quer durch die Weiten des Internets gelesen habe, habe ich es vor 14 Tagen gewagt, mir die Fujifilm X-T1 als Warehouse Deal bei Amazon zu bestellen.

Bisher nutzte ich eine Canon EOS 650D mit einigen sehr guten Objektiven - dachte ich. Als immerdrauf hatte ich das 17-55 f2.8 und war mit den Bildern immer sehr zufrieden. Für Portraits nutzte ich das 50mm f1.4.

Da ich aber etwas kleineres, leichteres suchte, am Besten ohne Spiegel, bin ich irgendwann auf die Fuji gestoßen. Ich mag die analoge Fotografie noch sehr, mit dem typischen Look der Kameras und den Manuellen Rädchen zum Einstellen der Funktionen. Oft habe ich mir gewünscht, die Haptik einer solchen alten Kamera mit neuester Technik kombiniert in den Händen halten zu können. Mit der Fuji wurde dieser Wunsch erfüllt! Die ganze Kamera fühlt sich einfach sehr gut an, jeder Klick an einem der Räder oder am Blendenring am Objektiv ist einfach ein Genus. Da nach dem Auspacken der Akku leer war und geladen werden musste, musste ich vorerst mit dem bloßen Anfassen und ausprobieren der ganzen Rädchen vorlieb nehmen.

Haptik: volle 5 Sterne!

An meinem freien Tag habe ich dann mal Vergleichsaufnahmen zwischen der Fuji-Kombination und der Canon EOS 650D / 17-55 f2.8 gemacht. Dabei fielen mir sehr detailarme, unscharfe Bilder in Lightroom auf, verglichen mit der EOS. Ich konnte nicht glauben, was ich sah. Die Bilder waren einfach nur matschig und lieblos, ohne die vielen Details, die die Canon lieferte.

Also habe ich mich wieder ins Internet begeben und den Support von Fuji angeschrieben. Hier wurde ich tatsächlich von einem Mitarbeiter persönlich zurück gerufen und gebeten, Aufnahmen per Email zu schicken. Bei einem erneuten Gespräch mit dem Fuji-Mitarbeiter kam dann tatsächlich die Lösung zum Vorschein: Lightroom und der Adobe Camera Raw Converter tun sich wohl schwer mit den .RAF RAW Dateien der Fuji, was dem X-Trans Sensor und der einzigartigen Pixelanordnung geschuldet ist. Als Mac User habe ich natürlich noch andere Möglichkeiten, ausser Adobe. Die gleichen RAW's in Aperture geladen, zeigen einen Unterschied wie Tag und Nacht. Ich rede hier von unbearbeiteten RAW Files, mit den Standard Einstellungen. Im Aperture Kameraprofil habe ich lediglich den "Details" Regler in die Mitte gestellt (Wert 50) und als Standard abgespeichert. Hier zeigt sich das wahre Potential des X-Trans Sensors: Die Bilder sind sehr scharf, voller Details und es ist kein Rauschen zu erkennen. Dies hatte zur Folge, das ich Lightroom und Photoshop von meinem Mac gelöscht habe.

Der Fuji Support: volle 5 Sterne! - weil er wusste wovon er redet und es tatsächlich die Lösung war.

Weitere Recherchen im Internet bestätigten das Lightroom Problem. Da Aperture, iPhoto, Capture One und Iridient Developer hier viel bessere Ergebnisse aus dem gleichen File herausholen, ist Lightroom für mich unbrauchbar geworden und wurde somit gelöscht!

Weiter zur Fuji...

Die Bildqualität ist wirklich sehr sehr gut. Die Farben werden viel natürlicher abgebildet, als es mit der Canon je möglich war. Der Automatische Weißabgleich macht wirklich einen guten Job. Das Kit-Objektiv 18-55 liefert in der Bildmitte annähernd die gleichen Ergebnisse wie das doppelt so teure - und viel gelobte - Canon EF-S 17-55. Zu den Rändern hin werden die Unterschiede dann aber deutlich sichtbar. Das Fuji ist viel besser korrigiert, es treten keine Sichtbaren CA's auf, Die Schärfe ist in den Rändern und Ecken wesentlich besser und die Bildränder und besonders die Ecken sind kaum verzerrt. Hier sind echte Unterscheide zum Canon sichtbar. Das Fuji schlägt das Canon in allen Belangen. Vom Plastik-klapper-klapper des Canon mal ganz abgesehen... Ich bin jeden Tag mehr begeistert davon.

Ich werde mein komplettes Canon Equipment verkaufen und mich auf Fuji konzentrieren. Fuji hat hier echt Gas gegeben und eine hervorragende Kamera entwickelt.

Der elektronische Sucher wurde schon vielerorts beschrieben, darauf gehe ich hier nicht näher ein. Er ist einfach genial!

Viele werden sich fragen, gibt es keine Kritikpunkte? Ist dies die perfekte Kamera? - JEIN. Perfektion gibt es nicht, also hör auf danach zu suchen. Das wusste schon Salvador Dali.

Letzten Endes ist vieles eine Sache des persönlichen Geschmacks. Manche bemängeln das ISO-200-Ding. Ist für mich kein Thema, da die Bilder erst ab ISO 6400 anfangen zu rauschen. Manche regen sich über die Klappe des SD-Kartenlesers auf. Kann ich nicht nachvollziehen, die Klappe tut was sie soll. Sie könnte vielleicht etwas strammer sein, aber sie ist noch nie von selbst oder unbeabsichtigt aufgegangen. Und glaubt mir, ich habe die Kamera in den letzten 14 Tagen oft in der Hand!

Das einzige was mich etwas stört, ist die Stativaufnahme. Sie sitzt nicht in der optischen Achse! Meine Montageplatte (Manfrotto PL-200) verdeckt die Akkuabdeckung, also muss ich die Platte abnehmen um an das Batteriefach zu kommen. Außerdem kann ich den Bildschirm nicht ausklappen, da die Montageplatte das Display fixiert und sicher festhält. Das ist etwas lästig, da ich gerne mit Stativ arbeite, aber eigentlich meckern auf hohem Niveau. Es ist nichts gravierendes.

Der kleine, aber feine Aufsteckblitz der mitgeliefert wird, überstrahlt nicht und sieht - als Aufhellblitz verwendet - sehr gut aus. Tolle Bildergebnisse!

Alles in allem bin ich von der Fuji-X Serie schlichtweg begeistert. Qualität auf top Niveau. Ich bin auf die wetterfesten Objektive gespannt, die im Herbst/Winter kommen sollen...

Danke Fuji! :)
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schärfewunder??? Sensorproblem bei frühen Serien..., 15. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich war schon lange auf der Suche nach einer kleinen, handlichen Zweitkamera als "Immer dabei" da ich nicht immer meine Nikon D800 mitschleppen will und auch die D7100 von meinem Cousin nicht wirklich handlich ist.

Da ich vor langer Zeit mal eine Leica R5 hatte gefiel mir bei der Ankündigung der Kamera sofort das Design und auch die Objektive die ja alle neu für dieses System gerechnet werden bekommen durch die Bank tolle Bewertungen.

Also die ersten Testberichte abgewartet, die alle überwiegend positiv waren und gleich bestellt. Kamera ausgepackt und sofort verliebt ;) Die Verarbeitung ist wirklich gut, naja, bis auf das schon mehrfach beschriebene Speicherkartenfach aber bei mir ist es nie aus versehen aufgegangen. Die Kritik an den Kreuztasten die zu tief im Gehäuse versenkt sind kann ich schon eher verstehen, aber mit der Zeit kommt man damit gut zurecht und es stört gar nicht mehr.

Bedienung find ich insgesamt sehr gut, da ich nur mit Zeitautomatik arbeite geht die Blendenverstellung am Objektiv mit der Zeit viel schneller als das Gefummel mit den Einstellrädern z.B. bei meiner Nikon. Einzig die Verstellsicherung am ISO Rad ist wirklich für die Fisch.
Der Sucher ist ein Traum. Groß, hell, schnell... Man kann so exakt arbeiten, besonders den genauen Verlauf der Schärfentiefe ist ein gewaltiger Vorteil. Auch die Hilfsmittel für MF sind brauchbar.
Ich muss ehrlich zugeben das ich so einen Sucher gerne für die D800 hätte!!!
Objektiv ist ebenfalls sauber verarbeitet, der Blendenring geht mir persönlich etwas zu weich aber das ist Geschmackssache.
Der Akku hällt nicht besonders lange, was natürlich auch an dem digitalen Sucher liegt. Hab mir die Bundlestar Akkus gekauft und war sehr zufrieden damit.

Da ich vor langer, langer Zeit analog fotografiert habe und noch was mit Velvia, Astia... anfangen kann gefiel mir die Möglichkeit die Jpeg's so abzustimmen und das hat Fuji wirklich gut hinbekommen.
Besonders Velvia bietet für Landschaft sehr schöne Farben.

Also ab nach Venedig und die ersten Aufnahmen. Einstellung Velvia, Jpeg fein + RAW. Daheim am Bildschirm dann das erste Staunen. Tolle Dynamik, schöne Farben, da ich mit ISO 3200 einen Geiger in einem schattigen Durchgang fotografiert habe und einen großen Imac besitze wo auch bei D800 bei diesen ISO Werten schon Rauschen sichtbar ist war ich wirklich erstaunt das man hier fast nichts sah.

Da mein Cousin mit seiner D7100 auch mitfuhr konnten wir einige Bilder 1:1 vergleichen. Dabei viel auf das die Fuji zwar auf den ersten Blick die "schöneren" Bilder machte aber wenn man die Bilder vergrößert sind die Bilder der D7100 scharf, die der Fuji wirkten matschig. Der Focus passte aber von der Schärfe trennten die beiden Kameras Welten.
Na egal, RAW entwickelt in Lightroom 5 und die nächste Ernüchterung. Schärfe minimal besser und in Schatten und Lichtern hat die D7100 auch etwas mehr Reserven als die Fuji. Wir haben dann die Bilder mit denen meiner alten Pentax K5 verglichen die ich vor einigen Jahren hatte und auch diese Bilder waren schärfer.

Aufgrund der zahlreichen wirklich guten Testberichte habe ich natürlich den Fehler bei mir gesucht und wenn man lange genug sucht findet man auch immer was. Also bei mir war Auslösepriorität bei AF-S und AF-C vom Werk eingestellt, das hab ich geändert.
Lightroom 5 tut sich angeblich mit dem Fuji Sensor schwer, da ich aber Aperture auch besitze und die angeblich besser mit den RAW der Fuji zurechtkommen hab ich das installiert, Update auf die neueste Version auch beim Objektiv und wieder raus in die Natur.

Wenn ich die Fotos im Nachhinein betrachte kann ich keine Verbesserung feststellen, auch Aperture liefert keine besseren Ergebnisse als Lightroom.

Da mir die Kamera aber wirklich so gut gefiel beschloss ich das ich halt mit der Auflösung leben muss. Der Todesstoß kam dann als ich das erstmal AF-C verwendet habe.

Springreiten, Fuji 55-200 (kostet auch fast 700€) ISO 400-1600 bei Blende 5.6 - 8, Sonnenschein, Belichtungszeiten bei allen Aufnahmen über 1/1000, an einem Tag über 400 Aufnahmen und alle Unscharf!!!! Wirklich alle, nicht mal ein Zufallstreffer. Ich muss sagen das ich verstehe das die XT-1 keine Sportkamera ist aber Springreiten ist jetzt wirklich keine superschnelle Sportart. Besonders geärgert hat mich das meine Freundin mit ner Sony RX100 die 1/5 von der Fuji+Objektiv kostet die besseren Fotos machen konnte! Am nächsten Tag hab ich dann mit AF-S gestellt, auf den Sprung fokussiert und mit ner entsprechend großen Blende den Reiter über den Sprung fotografiert, da wahren dann etwa 70% zu gebrauchen aber das ist glaub ich auch nicht der Sinn einer in Test's als Profikamera beworbenen Kamera.

Laut Fuji Service, der wirklich sehr flott und freundlich ist, war die Kamera in Ordnung.

Hab sie schließlich verkauft. Es ist wirklich sehr schade da die Kamera einige wirklich große Pluspunkte hat, darunter der Sucher und in großen Teilen die Bedienung. Bei der Bildqualität konnte sie mich nur teilweise überzeugen, beim Autofokus gar nicht.

Wenn man für den Preis der X-T1+Objektiv schon fast eine Vollformat mit Zoom bekommt reicht die Gegenleistung leider nicht. Auch wenn man bedenkt das sich die Fuji Objektive in Preisklassen von 500-1000€ bewegen wo man sowohl bei Canon, Nikon, Sony... auch schon tolle Linsen für FX bekommt die außerdem einen besseren Autofokus bieten bleibt leider nicht mehr viel übrig.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken das ich kein Fan irgendeiner Kameramarke bin. Für mich ist die Kamera ein Werkzeug und ich möchte für mein Geld das bestmögliche bekommen. Ab da jetzt Leica, Sony, Canon, Fuji oder Nikon obensteht ist mir Wurst!

Nachtrag am 29.06.2014

Nachdem ich die Kamera verkauft habe hatte ich die Möglichkeit die Bilder einer Fuji E1 eines Freundes zu testen. Diese waren wesentlich schärfer und hatten auch einen höheren Dynamikumfang.

Foto Lamprechter in Innsbruck hat schließlich das Rätsel um meine Fuji gelöst. Bei den neuen X-Trans Sensor der in der E2 und in der XT 1 verbaut werden sind einige Serien fehlerhaft. Die Bilder wirken wie mit einem Weichzeichner behandelt werden von Fuji aber kostenlos ausgetauscht. Laut Lamprechter sollte das Problem bei den neuen Serien nicht mehr auftreten da die Endkontrolle laut Fuji verbessert worden ist.
Warum mir allerdings beim Fuji Service keiner diese Auskunft geben konnte ist mir schleierhaft.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen X-T1: Fuji hebt das X-System auf das nächste Level, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Fujifilm hat mit seinem X-System eine wahre Erfolgsstory im Systemkameramarkt geschrieben. Die im Stil "alter" Messsucherkameras gestalteten X100, X-Pro1 und X-E1 erfreuten sich schon bald großer Beliebtheit und zogen viele neue Modelle (X-E2, X-M1, X-A1,...) sowie Objektive nach sich. Mit der neuen X-T1 beschreitet Fuji nun einen neuen Weg: Zwar steht auch diese Kamera unter dem Retro-Stern, allerdings orientierte man sich im Hause Fuji - was Bedienung und Optik angeht - eher an analogen SLRs - nicht zuletzt um auch (Semi-)Professionelle Nutzer besser anzusprechen. Doch was zeichnet die X-T1 wirklich aus? Vor allem im Vergleich zur deutlich günstigeren X-E2 mit gleichem Sensor?

Pro:

+ Bildqualität
Das "Herz" der X-T1 ist Fujis CMOS X-Trans II Sensor im APS-C Format. Dieser wurde, wie schon erwähnt, auch in der X-E2 verbaut, sodass beide Kameras hier gleichauf liegen. Der Sensor leistet, vor allem was die Farbwiedergabe angeht, hervorragende Arbeit. Auch Rauschverhalten, Auflösung und Kontrast sind umwerfend und lassen so manchen Konkurrenten aus dem DSLR-Segment alt aussehen.

+ Verarbeitung/Haptik
Hier liegt die Kamera auf allerhöchstem Niveau. Die X-T1 ist komplett Magnesium-eloxiert und vermittelt so einen hochwertigen Eindruck. Die Einstellräder auf der Oberseite sind ebenfalls aus Metall. Dass die neue Fuji ebenso staub- und spritzwasserfest ist, hebt sie ebenso von all ihren Schwesterkameras im Fuji-Sortiment ab. Die leichte "Griffwulst" sorgt zudem dafür, dass die X-T1 auch bei längeren Shootings gut in der Hand liegt. Gerade bei meiner X-E2 verkrampfe ich da leicht und es wird unangenehm (ohne Zusatzgriff).

+ Bedienung
Die vielen Einstellräder bringen das Flair vergangener Tage zurück. Was X-E1 und X-Pro1 schon mit separaten Rädern für Belichtungszeit und -korrektur einläuteten, treibt Fuji nun mit weiteren Einstellrädern für ISO, Belichtungsmessung und Aufnahmemodus (Einzel, Serienbild etc.) auf die Spitze. Vor allem Fotografen der "alten Schule" werden sich wohlig-zurückerinnert fühlen. Darüber hinaus verfügt die X-T1 auch über 2 weitere Einstellräder (eines vorn und eines hinten) für weitere Einstellungen. Auch genügend weitere Tasten (viele davon frei belegbar) stehen für eine schnelle und reibungslose Bedienung zur Verfügung - hier werden kaum Wünsche offen gelassen.

+ EVF (elektronischer Sucher)
Ein Traum. Einfach nur ein Traum! Ich war stets Verfechter von großen, optischen (Vollformat-DSLR-)Suchern. - Bis ich in den Sucher der X-T1 schaute. Er ist subjektiv größer als der meiner Canon 5D MKI (!), hell, scharf und zeigt alle wichtigen Informationen an. Letztere drehen sich bei Protraitaufnahmen (Hochformat) sogar mit. Außerdem gibt es verschiedenste Darstellungsformen. So kann beispielsweise neben dem eigentlichen Sucherbild ein weiteres, kleineres eingeblendet werden, das den Fokuspunkt vergrößert (Fokus-Peaking). Auch manuelles Fokussieren wird so zum Kinderspiel!

+ Autofokus
Dieser wurde, gerade im Vergleich zur X-E1 und X-Pro1, nochmals deutlich verbessert. Auch im Vergleich zur X-E2 (schon deutlich besser als seine Vorgänger) ist noch mal ein deutlicher Tempogewinn festzustellen. Zwar fokussiert auch die X-T1 nicht rasend schnell, aber - vor allem bei guten Lichtbedingungen - sehr treffsicher.

+ Blitz wird mitgeliefert.
Um mal ein Bild etwas aufzuhellen, ist der mitgelieferte Aufsteckblitz allemal ausreichend. Viel stärker als ein integrierter DLSR-Blitz ist er aber nicht. Also lieber keine Wunder erwarten. ;) Dennoch rechne ich es Fuji hoch an, überhaupt einen Blitz beigelegt zu haben.

Contra:

- nur Kleinigkeiten
Das hintere Einstellrad liegt etwas tief im Gehäuse, sodass es sich nur fummelig drehen lässt. Die Arretierung der Einstellräder nervt manchmal, da man den Knopf in der Mitte immer drücken muss, um dieses zu drehen. Andere Kamerahersteller haben das besser gelöst. Außerdem arbeitet der Autofokus in Lowlight-Situationen noch nicht so zuverlässig, wie das DSLR-Benutzer gewöhnt sein dürften.
--> diese kleineren Kritikpunkte führen zu keinem Stern-Abzug!

Fazit:

Fuji hat mit der X-T1 ein wundervolles Gesamtpaket auf die Beine gestellt. Ein traumhafter Sucher, klasse Haptik und super Bildqualität sind dabei die Hauptzutaten. Mit dem gelungenen Design hat Fuji darüber hinaus das geschafft, woran Nikon mit der DF und Olympus mit der OMD E-M1 meiner Meinung nach gescheitert sind: eine schicke UND praktikable Kamera im Retro-Design analoger SLRs zu kreieren. Bezüglich der Bildqualität liefert die deutlich günstigere X-E2 dank des gleichen Sensors natürlich auch gleich gute Ergebnisse wie die X-T1. Für mich persönlich würden allerdings der riesige EVF und der verbesserte Autofokus ausreichen, um einen Wechseln in Erwägung zu ziehen. Die X-T1 stellt letztlich genau die Erweiterung für das X-System dar, die dieses auch gebraucht hat: Eine Kamera, die Dank ihrer Schönheit und Funktionalität noch viele weitere Fotografen-Augen auf Fujis Kamerasystem schielen lassen wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Zeit im Gesamtkonzept sicher die Beste, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin von der X-E1 auf die X-T1 umgestiegen und bin vollauf zufrieden damit, Ich Fotografiere seit 30 Jahren intensiv und hatte auch beruflich viel mit Grafik und Darstellung von Bildern zu tun.
Ich habe mich heuer im Jänner endgültig von den schweren unhandlichen SLR's verabschiedet (meine letzte war die Canon EOS 6D) und ich kann nur sagen die Fujifilm X-T1 tut mehr als die SLR nur zu kompensieren sie ist meiner Ansicht nach bei weitem überlegen,
Natürlich hat sie wie jedes techn. Gerät kleine Schwachstellen auf Details will ich gar nicht näher eingehen, die nicht griffigen Knöpfe auf der Rückseite usw..(mich stören diese Kleinigkeiten nicht) die werden ja von anderen Rezensenten genug erwähnt
Für mich zählt das Gesamtkonzept und die Bildqualität und da ist Sie meiner Meinung nach allen anderen Kameras absolut überlegen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich das beste spiegellose, 24. April 2014
Bin von 5D und 1D für diese Saison auf 2x XT-1 gewechselt.
Es gibt einige kleine Dinge, die mich stören, aber eine perfekte Kamera hatte ich in 25 Jahren noch nie.
Der EVF mit seinen Vorteilen der direkten Belichtungskontrolle, dem Focus Peeking, den AF Feldern über das komplette Bild (hatte selbst meine 1'er nicht) ist ein Traum und war neben dem Größen- und Gewichtsvorteil einer der Hauptgründe zu einem spiegellosem System zu wechseln.
Die Sensoren werden immer empfindlicher, sehen mehr als wir sehen, die Displays zur Anzeige immer hochauflösender, wer braucht da noch einen Spiegelkasten.
Abgesehen davon hat Fuji mit den vorhandenen Objektiven genau meine Auswahl abgedeckt.
Eigentlich wollte ich auf die Sony A7 wechseln, die ich gut 3 Monate ausgiebig getestet habe, allerdings ist die Objektivauswahl und die Tatsache, dass diese aus physikalischen Gründen die gleiche Größe meiner Canons besitzen letztlich ein KO Kriterium gewesen.

Verbesserungswürdig:
- es ist nicht möglich in CH oder CL Modus nur eine Aufnahme zu machen, die Cam schießt immer 2. Diese Tatsache stört mich am meisten, da ich es gewohnt bin die Cam im Serienbildmodus zu betreiben und alle Canons (auch zu Film Zeiten) so feinfühlig zu bedienen sind, das es möglich ist, teotzdem nur ein Bild aufzunehmen und wenn nötig eben mehr. Hier hoffe ich auf Nachbesserung durch Firmware (kann die Sony A7 auch nicht besser)
- RGB Histogramm! kann nicht so schwer sein oder Fuji? Wer viel Portrait fotografiert möchte immer ein Auge auf den Rotkanal haben! So eine Histogrammlinie, wie in capture one, die dann noch über dem Sucherbild liegt, dieses also nicht verkleinert wäre grandios.
- Haptik der Button generell, aber vor allem die der 4-wege Button. Am schlimmsten sind die am Hochformatauslöser, bei denen nur der geringe Positionsunterschied darüber Aufschluss gibt, welchen Button man gerade drückt. Ein blindes Finden der Button ist so gut wie unmöglich
- AF-start, please Fuji!!!!!! Im manuellen Modus geht es ca. so wie bei Canon oder. Nikon, allerdings nur mit dem riesigen Fokusfeld und nicht mit continious AF
- kein manueller Eingriff in den Autofokus möglich, nur durch umschalten an der Cam bzw. beim 23'er am Objektiv (warum nur bei dem???), könnte durch Verbesserung des vorher genannten Punktes abgedeckt werden.
- Videomodus nur 30/60p und keine manuelle Konteolle außer Belichtungskorrektur
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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fulminantes Auftretten von Fuji !, 15. April 2014
Von 
Harry So nah (Plöner See) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
ERGÄNZUNG v. 09.05.2014
Eine mögliche kleine Warnung möchte ich aussprechen:
Im Modus kontinuierlicher Autofokus scheint die Kamera nicht immer optimal zu treffen.
Das betrifft schmalle Objekte, die schnell näher kommen.
Ich würde die Trefferquote auf ca. 70 % schätzen, wobei es bei jede Situation anders ist.

Ein einfahrenden Zug im Bahnhof ist kein Problem, weil bei grösseren Entfernungen die Tiefenschärfe es abdeckt und im Nahbereich das Objekt so breit ist, daß es nicht verpaßt wird, und schließlich es sich relativ langsam bewegt.
Bei einem Fahrrad wird es schwieriger, bei einem Fußball von hinter dem Tor aufgenommen wird es heikel. Da erfaßt der AF eher dem Hintergrund.
Da ich 6 Objektive habe und mit der X-T1 wenig fotografiere kann ich nicht beurteilen ob es bei jedem Objektiv zutrifft, aber wer Sportfotografie betreiben, spielende Kinder oder ähnliche Szenen abbilden möchte, sollte dies überprüfen / sich näher informieren, da gibt es möglicherweise einen Schwachpunkt.
Es könnte sein, daß für die o.e. Szenen mit AF-Verfolgung die Olympus OMD EM1 mit dem Zuiko 12-40mm für Sport- oder Kinderaufnahmen besser geeignet ist.
Ich kann z.Z. diese Frage nicht klären.

Dann ist mir aufgefallen, daß bei Belichtungsreihen mit dem 55-200mm bei voll ausgefahrenen Zoom ich viel mehr verrauschten Aufnahmen erhalte als bei Einzelaufnahmen (gleiche Situation, Zeitpunkt etc.), so daß ich diesbezüglich auf Bracketing komplett verzichten muß. Möglicherweise hängt das mit irgendeine Einstellung zusammen und ich muß zugeben, daß ich diese komplexe Kamera noch nicht überblicke und viel zu wenig Erfahrung damit habe.

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Vorweg: Die 2 Bewertungen mit 1 Stern für diese Kamera sind Unsinn. Alle Amazoner, die seit Jahren Fotografieren und über Erfahrung mit Top-Geräte wie Canon 5D Mark III, Nikon o.ä. verfügen, haben 5 Sternen vergeben, wie auch neutrale Experten wie Ralf (Ralfs Foto Bude), Ken Rockwell oder Steve Huff.
In der Tat, keine Kamera hat soweit ich mich erinnern kann, eine so einheitlich-positive Resonnanz in der Fachwelt erzeugt wie die X-T1. Um etwas vergleichbares zu finden, muß man zig Jahre zurückgehen als Nikon die F-Serie herausbrachte und die Journalisten monatelang auf ihre Bestellung warten müßten.

MEIN WEG ZUR X-T1
Bei mir mangelt es nicht an gute Kameras. Nach 3 Jahrzehnten mit Nikon habe ich den Umzug zur Digital-Fotografie vor 10 Jahren geschafft, zuletzt mit der D5000 und D7100, natürlich auch aufgrund der zahlreichen Objektiven.
Als vor ein Paar Monaten mein Händler mich aufgeregt anrief "ich habe gerade zwei X-T1 erhalten", da brauchte er nicht lange herumtelefonieren. Zwei anrufe und die beiden waren sekundenschnell untergebracht.
Es gibt z.Z. Kameras, die unter der Masse der Neuerscheinungen schon wie Leuchtürme Markierungen setzen wie die Lumix GH2, GH3 oder GH4, GX7, LX7, Sony RX100 II, RX1, Alpha7, Canon G1X II, Olympus OM-D E-M1, Pentax K30, Nikon D7100, P340, Fujifilm X-Pro1... Es sind nicht immer die teuersten, sie müssen nicht die größten Sensoren, die höchste Auflösung oder den größten Zoom haben. Aber sie sind außergewöhnlich gut, außergewöhnlich vielseitig, außergewöhnlich ausgewogen, außergewöhnlich preiswert, außergewöhnlich innovativ oder weisen mehrere dieser Merkmale gleichzeitig auf.

Den Fuß hatte ich schon in der Eingangstür bei Fuji mit der X-Pro1 und die X-Mount-Objektive 18-55mm, 55-200mm, Fuji 18mm, Fuji 35mm und Zeiss 32mm.
Abgesehen von 24x36mm-Sensoren und Ausrüstungen jenseits des Preises eines Neuwagens, ist das z.Z. sicherlich eine der besten Kombinationen überhaupt um gleichzeitig schnelle, leise, scharfe und farbtreue Bilder mit einem Top-Sucher zu schießen.
War die X-Pro1 bereits ein Knaller hinsichtlich ihren Hybrid-Sucher, Bedienungskonzept und Rauscharmut, so setzt die X-T1 noch eins drauf. Irgendwie schien es mir ganz natürlich die X-T1 zu diesem Kern hinzuzufügen und ein zweites gehäuse für diese überragende Objektivsammlng mir zuzulegen und dabei eine doch andere Kamera als die X-Pro1 zu besitzen. Steve Huff ist auch der Meinung, daß die X-T1 gegenüber der Pro1 noch mehr bietet. Das entspricht natürlich nicht die Fuji-Verlautbarung, die von der Fachpresse ohne Überlegung und Prüfung gleich bei der Präsentation zu schnell übernommen wurde, nämlich daß die X-T1 zwischen der X-Pro1 und der X-E2 positioniert wurde: Diese Behauptung dient nur dazu die Verkaufszahlen der X-Pro1 nicht zu gefährden. Die X-T1 hat m.E. den besseren Sucher, ist noch schneller und noch direkter zu bedienen.

Die X-T1 KURZGEFASST
Ich denke daß Ken Rockwell es am besten formuliert hat, als er schrieb (sinngemäß): "Diese Leute (Fuji) haben sich gründlich Gedanken darüber gemacht wie eine gute Kamera aussehen sollte, anstatt, wie alle anderen, einfach immer noch mehr Kram reinzustopfen..."

Was die X-T1 alles kann oder nicht kann gehört nicht in einer Rezension, dafür gibt es die Fachpresse und Videos, die das vie besser können.
Sie ist kompakter als die Pro1, läßt sich sehr gut halten und mir gefällt daß der Sucher wieder in der Mitte gerückt ist. Insgesamt habe ich 8 Räder und Multifunktionshebeln und 6 Funktionstasten gezählt. Es gibt keine Szenen. Es ist also eindeutig ein Gerät das regelmäßig Übung erfordert wenn man das alles einigermaßen beherrschen will. Keine Kamera verfolgt das Konzept der manuellen Steuerung so konsequent und bietet gleichzeitig eine solch Fülle von Informationen in einem so großzügigen und riesigen Sucher mit eine derartige Auflösung. Auch bei der Schnelligkeit, der Lichtempfindlichkeit und dem Retro-Design setzt sie Maßstäbe.

WOFÜR / FÜR WEM IST DIE X-T1 ?
Mit Sicherheit nicht für den Fotografen, der selten knipst, weil man muß sich schon sehr intensiv mit der Kamara auseinandersetzen. D.h., daß eine gewisse Routine vorhanden sein sollte, allein wegen der Bedienung. Schnappschüße sind nur unter diese Voraussetzung möglich. Wer aus der Hüfte ziehen möchte, dem würde ich zur Sony RX100 II, die sehr kompakt und mit der fest eingebaute Zeiss-Linse exzellente Bilder macht. Auch die Lumix GX7 mit MFT-Objektiven ist ein unglaublich gutes Gerät mit enormen Möglichkeiten. In der Kompaktklassse der Hosentaschen-Kameras bin ich mit der Lumix LX7 und der Nikon P340 absolut zufrieden, damit kann man kaum schlechte Bilder machen.
Qualitativ sind die Bilder der X-T1 und Pro1 schon auf professionellem Niveau, und zwar hinsichtlich Auflösung, Farbe, Lichtempfindlichkeit, AF-Sicherheit und Schnelligkeit sowie Vielseitigkeit / Flexibilität (dank einer überragenden Ausstattung). Das 55-200mm zeichnet einzelne Tannennadeln in 75 m Entfernung und die Beschriftung eines Postkasten in 75 m ist beinahe lesbar. Farbfranzen, geometrische Verzerrungen, Vignettierung: Fehlanzeige ! Bei Belichtungsreihen schießt die Kamera so schnell wie einem Wimpernschlag, also Sportaufnahmen-tauglich. Die Fotografen sind sich einig daß keine Kamera zeichnet die Hauttöne besser auf als die X-Serie, deswegen sie von Modefotografen professionell eingesetzt wird. Dafür hat Zeiss neuerdings das Touit 50mm f:2.8 für knapp 900 Euro herausgebracht.

DIE X-T1: EINE STRATEGISCHE ENTSCHEIDUNG
Und das ist der Punkt: Für eine Linsenausstattung der X-Pro1 und X-T1 von 18 bis 200 mm, die Macro, Landschaft, Portrait etc. abdeckt, wird man locker fünf tausend Euro los. Wer also eine gute Sammlung Nikon oder Canon-Linsen besitzt, ist sicherlich mit eine D610 oder D5 Mark III besser bedient, ist aber nicht so mobil wie mit einem kompakten Fuji-X- oder Sony RX- / Alpha 7-Gehäuse. Für die Reise könnte man aber eine Sony RX100 in der Hosentasche stecken.

Die Entscheidung für eins der aktuell führenden Systeme hat schwere finanzielle Konsequezen. Die muß man von zwei Seiten betrachten: Linsen und Gehäuse.

Bei den Linsen: Nikon, Canon, Micro four thirds (Lumix, Olympus), Sony E-Mount, Fuji X-Mount.
Bei den Gehäusen: Nikon D610, D7100, Canon D5 MIII, Olympus OMD EM1, Sony RX1, Alpha 7, 7r, Lumix GH3, GH4, GX7...
Dazu Aussenseiter wie Pentax: Für deutlich weniger als ein Tausender habe ich die Wetterfeste K30 mit dem WR 18-55 und Tamron 55-200, eine ausgezeichnete und absolut preiswerte DSLR-Kombination.

Es ist äusserst schwierig aus diesen Komponenten eine systematische und logisch begründete Entscheidung zu treffen. Das ist auch der Grund warum ich z.Z. drei Systeme parallel besitze:
- Nikon (D5000, D7100),
- MFT (Lumix GH2, GH3, GX7, Olympus PEN) und
- Fuji (X-Pro1, X-T1).
Dazu noch das o.e. preiswerte Pentax und einige Bridge (Sony HX100V, Nikon L820) oder Kompakte (Lumix LX5, LX3, Nikon P340...). Canon oder Sony habe ich nicht, nicht weil ich diese Marken nicht mag, sondern ganz trivial aus finanziellen Gründen.

Ich würde bei der Entscheidungsfindung wie folgt vorgehen:

- Wer äusserst scharfe und detaillierte Bilder möchte - in Richtung 24 bis 36 MP - sollte die Nikon D610, D800, Canon 5D MIII, Sony Alpha 7 und RX in Betracht ziehen.
Dabei liest man vielfach von Flecken auf die Nikon-Vollformat-Sensoren und für Sony gibt es so gut wie keine Objektive. Das ist auch der Grund warum ich kein Geld für eine Alpha 7r ausgebe. Die Profis haben sich folgerichtig für die Canon entschieden und bei Reuters benutzen 90 % der Fotografen die D5 Mark III.
Gerne würde ich mir eine Alpha 7r mit 36 MP zulegen, aber sie ist etwas langsam (klar ! bei den Datenmengen !) und ich warte lieber bis Zeiss-Objektive verfügbar sind.
Hinzu kommt, daß ich sie mir einfach nicht leisten kann, weil ich mich für die Fuji-X bereits bis zur Unterhose ausgezugen habe.

- Eine preiswerte und sehr flexible Lösung ist die Nikon D7100. Es ist ein gutes Gerät und es gibt Unmengen von preiswerte Zubehör wie Zusatzhandgriff, Blitze und eine schier unendliche Menge von mehrere Millionen Objektive weltweit, so daß man für ein Apel und ein Ei neuwertige, gebrauchte in allen Fokallengen und Lichtstärken jederzeit kaufen und verkaufen kann.

- Ganz reizvoll ist das Micro-Four-Thirds-System. Nirgendwo gibt es so viele gute kompakte Gehäuse wie die Lumix GX7, Olympus OMD, Video-Spitzengeräte der Profiklasse wie die GH3 und GH4 (4K-Aufnahmen) und zahlreiche gute Objektive von Zuiko, Panasonic und sogar Leica oder Voigtländer für relativ wenig Geld. An Micro-Four-Thirds geht m.E. z.Z. kein Weg vorbei. Dieses System bietet für jeden Anspruch / jeden Zweck eine passende Kombination. Ist dazu kompakt, relativ preiswert (und wie gesagt, enorm flexibel).

- Das Fuji-X-System, das in den letzten Monaten eine fulminante Entwicklung genommen hat. Die resultiert aus einer Lawine von kompakten Fuji-Gehäuse mit ausgezeichneten Eigenschaften (vor allem diese X-T1 und die X-Pro 1) und ebenso exzellente Linsen von Fuji und Zeiss. Noch gibt es nur eine halbe Duzend Linsen, aber die haben es in sich und es werden immer mehr. Allerdings geht es z.Z. nur bis 200 mm und die Preise sind natürlich gepfeffert. Das Besondere an den Systemkomponenten: Sie sind alle Spitzenklasse.

Das ist also die aktuelle und globale Stellung des X-Mount-Systems und der X-T1 am Markt.
Es erscheint mir auch wichtig zu erwähnen, daß Kameras wie die GH3, GH4 oder XT-1 zunehmend professionell eingestzt werden, die GHs für Werbe- und Holywood-Filmen, die Fuji X von Portraits-, Werbe und Modefotographen.

Man hat mich gebeten, Bilder einzustellen. Ich werde es nicht tun weil es im Internet bereits eine Menge von aussagekräftigen Bildern gibt und meine würden nichts bringen.

Es ist nun Zeit zum Fazit zu kommen und es gibt vor der Kaufentscheidung für eine X-T1 einiges zu beachten:
1) Wer wenig Erfahrung aber viel Geld zur Verfügung hat und es zukunftssicher optimal für einen Kamerasystem ausgeben möchte, ist mit der X-T1 nicht gut beraten.
Qualitativ ist es keine Frage, aber die Bedienung und die Möglichkeiten der X-T1 sind einfach zu umfassend. Man muß bereit sein, sich intensiv und für längere Zeit mit der X-T1 zu beschäftigen. Übrigens, es gibt noch kein Buch über diese Kamera.

2) Weder die X-T1 noch die X-Pro1 (und soweit ich weiß auch die X-E2) verfügen über Szenen bzw. Voreinstellungen, die einem in der Not helfen wenn man schnell zum Ziel kommen will.
Wer also noch nicht mit der Kamera vertraut ist, hat kein Auffangsnetz, das dafür sorgen wird, daß seine Aufnahmen gelingen werden.

3) Langfristig bedeutet die Anschaffung einer Ausstattung für vielseitige Fotografie mit der X-T1 eine Größenordnung von 5.000 Euro und mehr. Beschränkt man sich auf Portrait- und Menschen-Fotografie kommt man mit dem Zeiss Touit 50mm f/2.8 für rd. 900 Euro aus, aber wer will das schon ?
Es gibt zwar den 18-55mm als Kit-Objektiv, aber das wäre wie eine S-Klasse mit Winterreifen auf Stahlfelgen.

4) Hat man sich für das Fuji-X-System entschieden, gibt es wenige Möglichkeiten die Objektive zu nutzen:
Die X-100, 100s, X10 oder X20 haben fest eingebaute Linsen, teilweise mit einer festen Brennweite (X100), teilweise mit beschränkte Zoom (4x bei der X20).
Die anderen Kameras mit Automatic oder Szenen-Funktionen haben meistens keinen Sucher (X-A1, X-M1), einen langsamen AF, keine Abdichtung, viel Plastik (X-E1).
Ein guter Sucher ist bei Sonnenschein absolut wichtig und wer zwischen 500 und 1.000 Euro für ein Objektiv ausgibt sollte schon mit einen Sucher und schnellen AF knipsen können.
Die Nutzungsmöglichkeiten der X-Mount-Objektive sind also z.Z. auf die X-T1, X-Pro1 und X-M2 beschränkt, d.h. eben "manuelle" Kameras.

OK, wenn das alles für Sie klar und kein Hindernis ist, dann ist die X-T1 eine tolle Anschaffung, weil Sie einen erstklassigen Sensor in ein noch kompakteres und schnelleres Gehäuse als die X-Pro1 erwerben.

Aber was tun, wenn Sie wegen der umfangreichen manuellen Einstellungen verunsichert oder finanziell nicht so üppig ausgestattet sind ?
Da brauchen Sie keineswegs eine Monsterpackung Kleenex zu besorgen um ihre Trännen abzuwischen !

Im ersten Fall empfehle ich Ihnen die Lumix DMC-GX7 und dazu, das Buch von Frank Späth.
Es gibt Nichts was diese fabelhafte Micro-Four-Thirds-Kamera nicht kann und ich entdecke auch nach Monaten immer noch Möglichkeiten.
Sie ist sowohl für Ahnungslosen als auch für anspruchsvolle geeignet und die Objektive können Sie an jede Lumix oder Olympus ranschrauben - und das ist eine ganze Menge. Nur zum Spotpreis gibt es sie nicht (800-900 Euro mit Kit).

Im zweiten Fall gibt es auch eine Klasse Lösung, die allerdings nicht in die Hosentasche paßt:
Die Wetterdichte Pentax K30 mit 18-55mm-Kit-Objektiv und Tamron 55-200mm.
Sie müssen nur darauf achten, daß Sie ein Wetterdichtes 18-55mm (mit der Bezeichnung WR) erwischen.
In meinem Fall habe ich für rd. 650 Euro damit eine Komplettlösung erworben.

Ich hoffe, daß nach der Lekture dieser Rezension, Sie etwas besser aufgeklärt sind als vorher.
Es war natürlich ziemlich lang, aber die Materie ist nunmal komplex und nicht in 3 Sätzen zu erörtern.
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