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86 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Kamera, die ich je hatte
Ich denke, ich bin bei Digitalkameras inzwischen angekommen: Bei Fujifilm. Das Bedienkonzept, von einigen mir unverständlichen Kritiken hier bemängelt, ist genial. Keine überflüssigen "Bells and whistles", keine entbehrlichen Motivprogramme, sondern ein Zeitenrad und eine Blendenvorwahl mit je einem "A" für Automatik. Ich verwende...
Vor 7 Monaten von Martin Palm veröffentlicht

versus
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Kamerakonzept, für mich...
aber mit Mängeln in der Ergonomie.
Ich habe mir vor kurzer Zeit ebenfalls die X-T1 zugelegt und bin noch in der Findungsphase. Mein bisheriger Eindruck: Vieles ist wirklich gut gemacht und deutlich verbessert ggü. der X-E2 (die ich ebenfalls besaß) - auch wenn man mal die unterschiedlichen Konzepte der beiden Kameras außen vor lässt...
Vor 2 Monaten von Thomas Schwonke veröffentlicht


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86 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Kamera, die ich je hatte, 7. Mai 2014
Ich denke, ich bin bei Digitalkameras inzwischen angekommen: Bei Fujifilm. Das Bedienkonzept, von einigen mir unverständlichen Kritiken hier bemängelt, ist genial. Keine überflüssigen "Bells and whistles", keine entbehrlichen Motivprogramme, sondern ein Zeitenrad und eine Blendenvorwahl mit je einem "A" für Automatik. Ich verwende meistens Zeitautomatik für Landschafts- und Portraitaufnahmen. Das alles hatte schon die X100 als Konzept (hatte ich kurz), es kam dann identisch mit der X-Pro 1 (die kam für die X100) und es blieb bei der X-T1 (mein Neuzugang).

Das Bedienkonzept. Es ist alles logisch aufgebaut, so gut wie alle Knöpfe sitzen da, wo sie sitzen sollen. Ich habe kürzlich meine Contax RX herausgeholt und bis auf das Gewicht hatte ich das Gefühl, dass die Fuji-Ingenieure bei diesem leider vom Markt verschwundenen Hersteller viel gelernt (abgekupfert) haben. Auch die Hasselblad X-Pan stand Pate bei der Entwicklung (ist ja eine Fuji-Entwicklung) und die war ebenfalls eine herausragende Kamera.

Die Fuji-Entwickler hören auf das Feedback ihrer Nutzer. War es bei der X100 und auch bei der X-Pro 1 noch oft vorgekommen, dass sich das Rad für die Belichtungskorrektur versehentlich in der Kameratasche verstellen konnte, ist es nun bei der X-T1 viel straffer eingestellt. Dinge, die sinnvoll sind, werden von Kameramodell zu Kameramodell weitergeführt, sodass man sich sofort auskennt, wenn man von Analog auf Digital umsteigt oder von früheren Fuji-X-Modellen auf die X-T1. War der Autofokus der X-Pro 1 noch etwas behäbig, ist er nun bei der X-T1 pfeilschnell.

Ok, die Kamera ist vielleicht nichts für den Gelegenheitsknipser, der sich mit Dingen wie Blendeneinstellung oder Belichtungskorrektur nicht herumschlagen möchte. Obwohl auch der bei der Bildqualität auf seine Kosten käme. Selbst in der "Idioteneinstellung" (beide Automatiken auf "A" und Bildqualität auf JPEG-Fine) würde die Kamera in 99 Prozent der Motive nahezu perfekt belichten und einwandfreie Bilder abliefern.

Überhaupt die Bildqualität: In Verbindung mit den wirklich traumhaften Objektiven, die inzwischen in einer erstaunlichen Vielfalt von Fuji auf den Markt gebracht wurden, liefert der Sensor der X-T1 Bilder von herausragender Schärfe und Farbtreue. Ich hatte zuvor eine Canon 5D mit ausschließlich Zooms der L-Reihe von 17-200mm sowie Festbrennweiten verwendet, bevor ich zu Fuji wechselte. Die Bildqualität der X-T1 (wie auch ihrer Vorgänger) ist der von Vollformatkameras ebenbürtig (wenn auch keine Häuser mit den Bildern bespannt werden können, weil die Auflösung der Kamera auf sinnvolle 16 Megapixel limitiert ist). Für den normalen Gebrauch, dh. Fotos bis A2-Größe lässt der Sensor in Verbindung mit den Objektiven auch kritische Fotografen nichts vermissen. Was mich an den Bildern begeistert ist die Neutralität und gleichzeitige Lebendigkeit der Farben. Vor meiner digitalen Zeit fotografierte ich mit Contax-Kameras und Zeiss-Objektiven und endlich finde ich diese Farben wieder: Neutral und doch mit einer Tiefenstaffelung, die mich immer noch ins Staunen bringt, auch wenn ich schon fast zwei Jahre mit dem Fuji-System unterwegs bin.

An der X-T1 begeistert mich, dass ich diese Bilder von Reisen und Sessions zurückbringe, ohne mich zu Tode schleppen zu müssen, wie es zuvor bei meinem Vollformat-System der Fall war. Dem weine ich keine Träne nach. Eine Tagesausrüstung (X-T1 mit 18-55 und 55-200 samt Filtern) passt in die kleinste Fototasche (zB. bei mir eine Tamrac Velocity 5). Wenn ich mit Infrarot-Filtern unterwegs bin, verzichte ich auf die Zooms, dann passt immer noch alles in diese Tasche (15/23/60mm samt X-T1 und Filtern und Ersatzbatterien).

Gibt es auch etwas, was ich bemängele? Ja, es gibt eine unlogische Sache. Ein bisschen unlogisch jedenfalls: Wenn an der Kamera der Ruhemodus eingestellt ist (Kamera geht nicht in den Tiefschlaf, sondern ist betriebsbereit, sobald der Auslöser leicht berührt wird), ist das Blitzen deaktiviert. Das ist blöd weil der kleine mitgelieferte Blitz so schnell zu Hand ist und in Verbindung mit der phänomenalen Lichtempfindlichkeit der Sensoren als Aufhellblitz so praktisch ist. Stelle ich aber den Ruhemodus aus, um blitzen zu können, schaltet die Kamera nach der voreingestellten Zeit komplett ab und man muss sie aus- und einschalten, um wieder fotografieren zu können. Das war schon an der X-Pro 1 nervig und das wurde beibehalten. Aber damit kann man gut leben. Zumal ich an der X-T1 so gut wie nie einen Blitz brauche. Selbst ISO 3200 ist noch knackscharf ohne große Artefakte, voreingestellt ist bei mir, dass die X-T1 zwischen 200 und 1600 ISO wählen darf, was sie für richtig hält, um die Mindestbelichtungszeit von 1/60sec nicht zu unterschreiten. An den Bildern sieht man so gut wie keinen Unterschied.
Was noch gewöhnungsbedürftig ist: Die Batteriestandzeit ist nicht besonders lang. Deutlich kürzer als bei der Canon 5D, etwas kürzer als bei der X-Pro 1. Ich könnte es nicht in Bildern ausdrücken, aber wenn ich an einem Tag ungefähr 200-300 Bilder heimbringe (davon 10-15 Schwenkpanoramen), dann wird es mit einem Batteriesatz mehr als eng. Ich habe inzwischen zwei weitere Akkus von Fuji (die nachgebauten haben mich alle nicht wirklich überzeugt) und damit ist alles prima. Der Hybridsucher der X-Pro 1 zog schon weniger Strom, wenn man das Display nicht benutzte und statt dessen ausschließlich durch den Durchsichtsucher blickte. Das gibt es bei der X-T1 nicht mehr, da man auf die beiden herausragenden Monitore im Sucher und im Rückdisplay (das jetzt nach oben und unten verschwenkbar ist, was ich sehr begrüße) angewiesen ist. Aber leicht zu verschmerzen, hat man immer einen Reserveakku dabei.

Alles in allem die wirklich beste Digitalkamera, die ich je hatte: Leicht, schnell, lebendige, neutrale Farben, überzeugendes und logisches Bedienkonzept. Ich würde sie jederzeit wieder kaufen.
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158 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und knapp - ein Traum!, 3. März 2014
Zu Beginn muss ich gleich zwei Dinge loswerden/erwähnen. Erstens - meine Rezensionen beziehen sich selten auf technische Details. Das liegt anderen besser und dazu gibt es genug Angaben im Netz/vom Hersteller. Mir geht es mehr um das "Produktgefühl". Man kauft so manches ja nicht nur aus rein technischen und sachlichen Gründen. Zweitens - es ist eine Frechheit der Fuji X-T1 eine Bewertung von EINEM Stern zu geben! Das musste ich doch wirklich noch mal erwähnt haben und ich hoffe, dass sich von solchen Rezensionen kein interessierter Käufer abhalten lässt.

In den letzten 11 Jahren durfte ich 15 Kameras mein eigen nennen. Angefangen bei einer 3MP-Tchibokamera und diversen anderen Kompaktkameras, bis zur Canon 5d Mark 2 bzw. 3. Ich bilde mir also ein, dass ich eine gewisse Erfahrung habe. Nachdem ich einige Jahre die Vorteile einer Canon 5d Mark 2/3 genossen habe, wurde mir irgendwann klar, dass es als Amateur keinen "Sinn" macht ständig eine riesige und schwere Ausrüstung mitzuschleppen. Wenn das gesamte Handgepäck im Urlaub schon für Kameratechnik flöten geht, dann macht man sich schon Gedanken. Als Zweitkamera musste es dann irgendwann die Fuji x100 sein. Kurz darauf kam die Fuji X-Pro1 ins Spiel und relativ schnell war dann klar, dass das der Weg für die Zukunft war. Kurzerhand wurde die gesamte Canonausrüstung verkauft.

Damit kommen wir auch schon zu den Vorteilen des gesamten Fuji-X-Systems. Größe/Gewicht auf ein Minimum reduziert und Qualität wie man sie nur von einer guten DSLR mit guten Objektiven kennt.

Lange war ich mit der X-Pro1 absolut zufrieden und eigentlich gab es keinen wirklichen Grund zu wechseln. Das dachte ich, bis ich die X-T1 beim Fachhändler meines Vertrauens ausprobieren durfte. In die Hand genommen, ans Auge geführt und sofort gewusst - ich bin zu Hause! Die Fujikameras sind einfach sehr viel mehr wie einfach nur technische Daten. Ich hatte Kameras von fast allen gängigen Herstellern (Canon, Sony, Nikon, Panasonic, Fuji) und keine Kameras machen so eine Lust aufs Fotografieren wie die Fujimodelle. Die x100 hatte damals einige sehr störende Nachteile, aber dennoch habe ich mit ihr etliche Bilder gemacht. Auch die X-Pro1 war am Anfang lahm ohne Ende und hier und da noch nicht ausgereift, aber das vergisst man einfach, wenn man Momente eingefangen hat, bei denen man sonst nicht die große DSLR ausgepackt hätte und eine Kompaktkamera einfach nicht mitkommen würde.

Bevor aber jetzt wieder jeder denkt "Kann der auch was Sinnvolles erzählen und/oder wird der von Fuji bezahlt"...

Zwei Gründe sprachen dann aber dennoch sofort für einen Wechsel zur X-T1. Als ich die X-Pro1 kaufte, da war ich noch kein Brillenträger. Als ich es dann wurde, da merkte ich sehr schnell, dass der Sucher einfach nicht für Brillenträger geeignet ist. Einfach zu klein und um das komplette Bild zu sehen. Das ist bei der X-T1 sehr viel besser gelöst. Zudem kann man das Sucherbild im Sucher in zwei Größen anzeigen lassen. Selbst die kleinere Abbildung ist mehr als ausreichend und als Brillenträger sieht man wirklich das komplette Bild. Der zweite Grund ist der Autofokus. Durch diverse Firmwareupdates wurde der in der X-Pro1 zwar auch deutlich besser, aber die X-T1 ist noch mal spürbar schneller und sicherer. Das waren beides Dinge, die mich bei der X-Pro1 einfach störten und die jetzt behoben sind.

Wichtige Verbesserungen zur X-Pro1 für mich waren insgesamt
- Sucher
- Autofokus
- Gehäuse/Verarbeitung: Geschützt gegen Staub und Spritzwasser; bessere Haptik, da besserer Handgriff/Handmulde; absolut solide Verarbeitung
- Wifi
- Display: Endlich ein Klappdisplay! Auch wenn immer noch einige meinen, dass ein Klappdisplay "unprofessionell" und unnötig sei, ich finde es mehr als nützlich.
- Video: Ist schon deutlich besser geworden, aber mit den Videospitzenreitern kann bis jetzt keine Fujikamera mithalten. Kann man also als Vor- und Nachteil sehen. Immerhin gibt es jetzt einen direkten Videoknopf und man muss nicht mehr erst durchs Menü.
- Handgriff: Darf ich noch nicht mein eigen nennen, aber ist schon so gut wie gekauft. Da ich recht viele Portraits fotografiere ist das für mich mehr oder weniger ein Muss. Mit über 200 Euro ist dieser allerdings ziemlich teuer!
- Blitz: Ja auch hier scheiden sich die Geister. Canon verzichtet bei ihren Vollformat-Kameras ja gerne auf den internen Blitz. Soll wohl wieder professioneller wirken, macht aber einfach keinen Sinn. Fuji verbaut keinen Blitz im X-T1-Gehäuse, liefert aber einen kleinen Aufsteckblitz mit. Finde ich super, denn der ist wirklich sehr klein, braucht keine Batterien und steht auf der Kamera so hoch, dass er auch bei größeren Objektiven hoffentlich keinen Schatten wirft. Mehr wie ein Aufhellblitz ist er natürlich nicht, aber man braucht ihn äufter als man denkt.
- ISO: Die Rauscharmut war ja schon immer ein Vorteil der Fuji-X-Serie, aber mit der X-T1 hat man dies noch einen Tick verbessert. Besonders ab ISO 3200.
- Preis: Ja ich weiß auch, dass 1600 Euro für eine Kamera mit einem 18-55mm viel Geld ist, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach super. Wenn einem Video nicht so wichtig ist, dann bekommt man einfach kaum sonst wo so viel für so "wenig" Geld.
- Kartenslot: Nicht mehr unten, sondern an der Seite. Der Handgriff muss also nicht gelöst werden, wenn man die Karte entnehmen will.
- FN-Tasten: Viele freibelegbare Tasten. Ich habe sofort die fordere FN-Taste mit "Fokuspunktwahl" belegt! Einfach super!
- Zeitraffer: Noch nicht ausprobiert, aber das wird sich bald ändern. Viele Beispiel"videos" sind einfach klasse!

Aber man muss ja ehrlich sein und daher ergeben sich auch ein paar nicht so perfekte Lösungen
- ISO-Einstellrad: Um dieses zu drehen muss ein Knopf in der Mitte des Rades gedrückt werden und zwar ständig. Das finde ich teilweise sehr umständlich, wenn man gerade durch den Sucher schaut. Bei dem Zeitwahlrad muss man nur einmalig drücken, um das Rad aus dem A-Modus zu lösen. Warum also nicht auch beim ISO-Rad?
- 4-Wege Knöpfe Rückseite: Als Mann habe ich relativ große Hände und tue mich teilweise schwer diese 4 Knöpfe zu bedienen.
- USB-Kabel: Es wird KEIN USB-Kabel mehr mitgeliefert! Was soll das Fuji!? Aber nicht so schlimm wie Sony, die gerne mal das Ladegerät weglassen!
- USB-2.0: In der heutigen Zeit wäre 3.0 schön gewesen.

Wem ist die Fuji X-T1 also zu empfehlen
- Amateur/Hobbyfotografen: Ein gewisses Vorwissen sollte vorhanden sein. Blende, Verschlusszeit, ISO sollten keine Fremdwörter sein. Viele Amateure wollen ungern ständig RAW-Daten bearbeiten. Diese werden mit der X-T1 absolut glücklich werden. Die verschiedenen Film-Simulationen ergeben für alle Situationen grandiose Jpeg-Ergebnisse. Besonders kann ich die Kamera Personen empfehlen, die gerne S/W-Aufnahmen machen. Die S/W-Simulation (mit wählbaren Farbfiltern) ist super. Lichter und Schatten können nach Belieben verändert/angepasst werden. Wer braucht da noch eine Leica-Monochrom. ;-)
- Semi-Profis bis Profis: Sicherlich wird ein Sportfotograf so schnell keine X-T1 kaufen, aber ansonsten ist die Qualität einfach auf höchstem Niveau. Das kommende 56mm f1.2 wird dabei sicherlich eine Menge Portraitsfotografen glücklich machen. Auch Studioblitze können verwendet werden und so manch ein Profifotograf ist ja schon umgestiegen.
- Straßenfotografen!!: Oh was ein Traum! Die X-T1 ist nicht so leise wie eine X100s, aber immer noch so unscheinbar, dass sich kaum einer "bedrängt" fühlen wird. Wer schon einmal mit einer Vollformatkamera durch die Straßen gelaufen ist, der wird merken, dass wirklich jeder zweite gafft. Gerade, wenn man noch ein riesiges Objektiv drauf hat. Das, was die Leica-Kameras immer ausgemacht hat, das hat Fuji perfekt für sich genutzt. Man fühlt sich einfach nicht "bedroht" von dieser Kamera.
- Frauen: Bevor ich jetzt als Machoschwein beschimpft werde, es ist absolut positiv gemeint. Ich kenne viele Frauen, die eine DSLR nicht mögen, weil sie zu groß und auffällig ist. Auch die freundliche Verkäuferin im Fotofachgeschäft war absolut begeistert von der X-T1.

Nicht zu empfehlen ist die Fuji X-T1
- Anfängern: Wie erwähnt, auch die Automatikfunktion und die Film-Simulationen ergeben sehr gute Ergebnisse, aber auf "Automatik" sollte man die X-T1 nun wirklich nicht auf Dauer nutzen. Damit würde man eine Menge Möglichkeiten vergeben. Gerade bei den tollen Objektiven.
- Sportfotografen: Wer beruflich eine Canon 1DX oder eine Nikon D4 gewohnt ist, der wird mit der X-T1 nicht glücklich. Das gilt allerdings auch für 99% aller Kameras. Ein Sportfotograf braucht einfach die schnellste Kamera mit dem besten Autofokus und das sind nun einmal die zwei genannten Kameras.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen mit meiner Rezension weiterhelfen. Für Fragen und Kommentaren stehe ich gerne Rede und Antwort.

Noch ein kleiner Tipp. Wer die englische Sprache gut beherrscht, der sollte bei Youtube mal "X-Photographer's talk show - Bert Stephani" eingeben und das erste Video anschauen. Eine halbstündige Präsentation eines Profifotografen über das Fuji X-System und der bringt alles sehr gut aufn Punkt. Wirklich empfehlenswert!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Kamerakonzept, für mich..., 3. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
aber mit Mängeln in der Ergonomie.
Ich habe mir vor kurzer Zeit ebenfalls die X-T1 zugelegt und bin noch in der Findungsphase. Mein bisheriger Eindruck: Vieles ist wirklich gut gemacht und deutlich verbessert ggü. der X-E2 (die ich ebenfalls besaß) - auch wenn man mal die unterschiedlichen Konzepte der beiden Kameras außen vor lässt.
Die Bildqualität muss ich nicht beurteilen, hier sind mittlerweile alle Kamera auf diesem Preisniveau so gut dass es eigentlich keine schlechte Alternative gibt. Fuji reiht sich dort ein, von mir gibt es hier keine Kritik: Die Bilder sind scharf und haben einen hohen Dynamikumfang der mir bei der Bearbeitung mit Lightroom viel Spielraum in den Lichtern und Schatten lässt. Was mir gut gefällt ist dass die Bilder auch direkt aus der Kamera als Jpeg bereits sehr stimmig sind. Die verschiedenen Filmsimulationsmodi helfen den eigenen Geschmack noch besser zutreffen. Alles in allem sehr gut!.
Der Autofokus ist m.E. bzgl. Präzision sehr gut, bzgl. der Geschwindigkeit in Ordnung. In verschiedenen Situationen (Single shot modus) ist er gefühlt etwas langsamer als mit meiner Nikon D800 und meiner Olympus OMD, aber auf jeden Fall schnell genug. Die Verfolgung bewegter Objekte habe ich nicht intensiv getestet - zur Sicherung scharfer Bilder stelle ich in diesem Modus (bei allen meinen Kameras) regelmäßig Schärfepriorität anstelle von Auslösepriorität ein. In dieser Einstellung scheint nach ersten Versuchen auch die Fuji gut zu arbeiten.
Die häufige Kritik über die nötigen Tastendrück zur Entriegelung der Drehräder ist sicher gerechtfertig, hat in der Praxis für mich aber keine Bedeutung weil ich die betroffenen Räder (ISO und Belichtungszeit) schlichtweg selten verändere (ich arbeite meist mit Blendenvorwahl). Insofern kein Kritikpunkt für mich. Das vordere Drehrad ist für mich etwas zu weit zur Kameramitte gelegen sodass ich es mit der Kamera am Auge meist nicht auf Anhieb ertaste, damit kann ich aber leben.
Was für mich eine Katastrophe ist sind die vier kreisförmigen Tasten auf der Rückseite verbunden mit der Tasache dass ich die Verschiebung des Autofokusfeldes erst über einen Tastendruck aktivieren muss. Eine blinde Benutzung dieser vier Segmenttasten ist faktisch nicht möglich. Die Tasten sind zu stark versenkt, zugleich sehr klein und haben einen sehr bescheidenen Druckpunkt. Zum verschieben des Autofokusfeldes muss ich praktisch immer die Kamera vom Auge nehmen und muss die Tasten manchmal mit dem Fingernagel bedienen, weil ich sie mit der Fingerkuppe nur schlecht ertaste (nein, ich habe keine 'Wurstfinger')... Da ich diese Tasten in der Praxis sehr häufig benötige macht dieser Punkt ein zügigis Arbeiten so schwierig, dass ich derzeit nicht sicher bin ob die Kamera für mich die richtige Wahl ist. Für mich ist Ergonomie in einer Zeit in der alle Kameras auf sehr hohem technischem Niveau spielen ein sehr wichtiger Punkt. Durch das Bedienbarkeitsproblem steht für mich die Fuji der OM D gegenüber hinten an... auch wenn sie im Rauschverhalten in höheren ISO-Bereichen (>800) ggü. der Oly leichte Vorteile haben mag.
In der Summe iherer technischen Eigenschaften - auch im Vergleich zur Olympus OMD - bewerte ich 4 Sterne, dazu einen Stern Abzug wegen der für mich doch stark beeinträchtigenden Bedienbarkeit der Segmenttasten, die ich in der Praxis sehr häufig benötige.
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103 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
AUSGANGSLAGE
*****
Ich bin ambitionierter Amateurfotograf, habe eine Nikon D800 SLR-Digitalkamera und eine Canon G11. Die D800 bietet eine hervorragende Bedienung, Bild- und Verarbeitungsqualität, ist jedoch groß und schwer, weshalb ich sie oft nicht mitnehme. Die G11 ist relativ kompakt, die Aufnahmeeinstellungen sind jedoch umständlicher einzustellen, die Fokus- und Auslösegeschwindigkeit eher langsam und der Sucher ist derart ungenau, dass er effektiv nicht nutzbar ist.

Als Ersatz für meine G11 suchte ich lange nach einer Kamera, die ich auf Reisen, bei Wanderungen und bei der Street-Fotografie dabei haben kann, die qualitativ sehr hochwertig ist, eine gute (teil-)manuelle Bedienung bietet und möglichst ein Wechselbajonett hat. Mit der X-T1 habe ich die für mich passende Kamera gefunden.

[UPDATES:
1) Vergleich der X-T1 mit Nikon D800 (2.3.2014)
2) WLAN-Funktionalität (4.3.2014)
3) Spaß-Faktor (5.3.2014)
4) ausführlicherer Vergleich X-T1/D800 unter "Bildqualität" (6.3.2014)]

VERARBEITUNG
*****
Auf den ersten Blick wirkt die X-T1 wie eine Spiegelreflexkamera. Dies liegt nicht nur an der Gehäuseform und dem rechtsseitigen Handgriff, sondern auch daran, dass der elektronische Sucher nicht links, wie noch bei der Fujifilm X-E2 und der Fujifilm X100S platziert ist, sondern gehäusemittig angebracht ist.

Sofort fällt die hervorragende Verarbeitungsqualität des Gehäuses auf. Der hochwertig gummierte Handgriff ist ergonomisch geformt und herausgearbeitet. Er fasst sich schön an und wirkt keinesfalls billig. Auch nach längerer Bedienung am Stück mit feuchten Fingern ist die Gummibeschichtung nicht klebrig. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt und liegt damit mit professionellen DSLRs gleichauf. Allerdings gibt es zu Zeit noch kein Objektiv, das spritzwassergeschützt ist.

Das Gehäuse der X-T1 wiegt gut 400 Gramm und damit weniger als halb so viel, wie die Nikon D800. Die Kamera liegt trotz ihrer gegenüber einer professionellen DSLR deutlich kleineren Größe hervorragend in der Hand und lässt sich auch über längere Zeiträume bequem nutzen. Allerdings fällt auf, dass die Kamera bei Nutzung des 18-55mm Kit-Objektivs frontlastig ist. Das ist für mich an der Grenze des noch gut Handhabbaren und Tolerablen, da ich keinen Kameragurt nutze und die X-T1 ständig in der Hand trage. Wer einen Kameragurt nutzt, für den wird dies eher unwichtig sein.

KNÖPFE UND RÄDER
*****
Fotografen, die schnelle Einstellmöglichkeiten über Einstellräder und Knöpfe gegenüber einer Menüeinstellung bevorzugen, werden mit der X-T1 glücklich werden.
Das Gehäuse bietet auf der Oberseite 5 Einstellräder in 3 Gruppen. Alle sind leicht ablesbar und intuitiv positioniert. Links befindet sich das Einstellrad für die ISO-Empfindlichkeit und darunter nur seitlich ablesbar die Einstellungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Auslösemodi, wie Einzelbild, Serienbild und Belichtungsreihe. Rechts befinden die Einstellräder für die Belichtungszeit mit dem darunter angebrachten Rad für die Belichtungsmessung. Rechts außen befindet sich die in Belichtungskorrektur. Ebenfalls oben angebracht ist eine Videoaufnahmetaste sowie eine programmierbare Taste.
Das ISO-Einstellrad sowie das Zeitwahlrad sind über Druck-Sperrknöpfe gegen versehentliches Verstellen geschützt. Das Zeitwahlrad rastet in der Automatik-Stellung-Stellung ein, kann aber sonst frei bewegt werden. Das macht Sinn. Demgegenüber rastet das ISO-Rad bei jedem Schritt ein. Der Grund hierfür erschließt sich mir nicht. So muss ich bei jeder ISO-Einstellung umständlich die Feststelltaste lösen, was die Bedienung (und aus meiner Sicht unnötig) verkompliziert.

BEDIENKONZEPT DER EINSTELLRÄDER
*****
Das Bedienkonzept der Einstellräder ist ein hervorragender Kompromiss zischen manueller und automatische Bedienung. Jedes Einstellrad kann entweder manuell auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Wer dies nicht will, kann das entsprechende Rad auf 'A' einstellen und damit den Automatik-Modus aktivieren. Die ISO-Automatik lässt sich über das Menü noch weiter einstellen. Dort können eine Standardempfindlichkeit sowie eine ISO-Obergrenze festgelegt werden. Außerdem kann man bestimmen, ab welcher minimalen Verschlusszeit die nächsthöhere ISO-Stufe gewählt wird. So ist man nicht einer gefühlt willkürlichen ISO-Automatik ausgeliefert.

Die Zeitvorwahl des Einstellrades reicht von 1/4000 Sekunde bis zu 1/1 Sekunde. Es gibt darüber hinaus auch einen BULB-Modus. Die Belichtungszeit lässt sich über das Einstellrad jeweils nur um den Faktor 2 einstellen (z.B. von 1/30 auf 1/60 Sekunde). Eine genauere Einstellung kann über das Einstellrad für den Zeigefinger an der Vorderseite getätigt werden. Das ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Man hat den Dreh dann aber schnell raus.

Die ISO-Empfindlichkeit über das Einstellrad kann nativ von ISO-200 bis 6400 geregelt werden. Zusätzlich gibt es eine LOW- und zwei HIGH-Einstellungen. Letztere können über das Menü auf ISO 12.800, 25.600 oder 51.200 programmiert werden können.
Die Belichtungskorrektur lässt sich in 1/3 EV-Werten von +3 bis -3 einstellen.
Vorn am Gehäuse befindet sich ein Wahlschalter, mit dem man den Fokusmodus auf Einzelautofokus, auf kontinuierlich oder auf manuell einstellen kann.

Insgesamt gibt es 6 programmierbare Tasten. Vier davon sind im Auswahlkreuz, eine Taste ist auf der Oberseite und eine weitere Taste auf der Gehäusevorderseite. Letztere nutze ich für eine Blendenvorschau.
Auf der Gehäuserückseite befinden sich insbesondere Tasten für AE-L (Belichtungsspeicher), AF-L (Fokusspeicher) und ein Schnellmenüzugriff.

ELEKTRONISCHER SUCHER (EVF)
*****
Ein echtes Highlight der X-T1 ist ihr elektronischer Sucher. Dieser ist wirklich eine Wucht und hat mich absolut positiv überrascht, denn er kommt dem Sucher einer echten Vollformatkamera unglaublich nahe. Zunächst einmal ist dieser Sucher wirklich riesig! Der Sucher der X-T1 ist gefühlt noch größer als der Sucher meiner Nikon D800. Der elektronische Sucher ist mit 2,4 Millionen Punkten extrem hochauflösend und hat ein klares Bild - einzelne Pixel sind kaum zu erkennen. Der Sucher ist wirklich ausgesprochen hell. Außerdem gibt es eine praktisch kaum mehr wahrnehmbare Verzögerung, wenn man die Kamera schwenkt. Dies gilt auch in Low-Light-Situationen.

Ein echter Vorteil eines elektronischen Suchers gegenüber dem Sucher einer DSLR ist, dass man bereits im Sucher erkennt, wie das Bild im Ergebnis belichtet wird. Man sieht also sofort, ob die dunklen Bereiche schwarz sind oder ob das Bild insgesamt über- oder unterbelichtet ist. Im Sucher werden zahlreiche wichtige Daten eingeblendet. Neben ISO-Empfindlichkeit, Belichtungszeit und Blende werden auch eine Wasserwaage, ein Entfernungsmesser und ein Histogramm angezeigt. Schön ist dabei auch, dass sich die eingeblendeten Daten je nach Kameraausrichtung (Hoch-/Querformat) mitdrehen und so immer ablesbar sind.

Der große elektronische Sucher hat einen weiteren Vorteil. Wer manuell fokussiert, kann neben den Sucher einen vergrößerten Bildausschnitt anzeigen lassen, um besser scharf zu stellen.

BILDSCHIRM
*****
Die X-T1 bietet auch einen Bildschirm, der um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten klappbar ist. Für Makroaufnahmen und spezielle Winkel ist dies ein Segen. Über eine Taste an der Seite des elektronischen Suchers kann eingestellt werden, ob der Bildschirm, der elektronische Sucher oder ein Sensor aktiviert wird, der automatisch vom Bildschirm auf den Sucher umstellt, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. Die Umschaltung funktioniert gut und mit nur geringer Umschaltverzögerung.

AUTOFOKUS
*****
Die Autofokusgeschwindigkeit und Genauigkeit der X-T1 ist gut. Der zum Einsatz kommende Phasendetektor-Autofokus ist für den täglichen Einsatz absolut tauglich und es gibt eine nur geringe Auslöseverzögerung. Sie ist um Welten schneller, als beispielsweise meine Canon G11. Gerade im Bereich Street-Fotografie kann ich sie uneingeschränkt empfehlen. Sie reicht auch aus, um spielende und tobende Kinder aus mittlerer Entfernung zu fotografieren. Bei sehr schnell bewegten Objektiven kommt die X-T1 jedoch an ihre Grenzen. Hier zeigt sich dann auch deutlich der Unterschied zu meiner Nikon D800, deren Autofokusgeschwindigkeit (natürlich in Abhängigkeit vom eingesetzten Objektiv) eine gefühlte Lichtgeschwindigkeit aufweist. Für wen ein Hochgeschwindigkeits-Autofokus ein K.O.-Kriterium darstellt, der sollte zu einer professionellen DSLR greifen. Für mich ist die X-T1 auch bei hohen Alltagsansprüchen absolut zufriedenstellend.

Mir ist beim kontinuierlichen Autofokus aufgefallen, dass dieser sehr unruhig wirkt und ständig vor und zurück fährt, auch wenn ich die gleiche Stelle anvisiere. Ob dieses unruhige Fokusverhalten wirklich ein Problem darstellt, vermag ich noch nicht zu beurteilen. Bisher waren die Fotos trotzdem meist scharf. Und in den übrigen Fällen könnte die Unschärfe auch am Benutzerverhalten gelegen haben. Ich werde dies weiter beobachten. Allerdings nutze ich meist den Single-Autofokus.

Die X-T1 bietet 49 wählbare Autofokus-Messfelder, die in 7 Reihen und 7 Spalten über den gesamten Bildbereich verteilt sind. Die Größe des Messfeldes kann mit dem Daumeneinstellrad variiert werden. Man kann also auch Objekte am Bildrand scharf stellen.

MANUELLER FOKUS
*****
Die X-T1 bietet auch gute Hilfsmittel für das manuelle Fokussieren. Ein Fokusassistent vergrößert den Bildausschnitt und stellt die Bildschärfe optisch überzeichnet dar. Wahlweise lässt sich auch ein digitales Schnittbild einblenden. Beides ist eher bei unbewegten Objekten nutzbar und für mich eher eine Spielerei, denn ich fotografiere außerhalb der Makro-Fotografie ausschließlich per Autofokus.

BILDQUALITÄT (INKL. VERGLEICH MIT D800)
*****
Die X-T1 enthält den gleichen APSC-Sensor, wie die X-E2 und bietet 16 Megapixel. Das Rauschverhalten ist wirklich sehr gut. Wer mag kann die ISO-Empfindlichkeit bedenkenlos bis ISO 3.200 hochregeln. Auch Fotos bei ISO 6.400 sind noch nutzbar, weisen aber merkliches Rauschen auf.

[UPDATE 6.3.2014]

Vergleicht man die X-T1 mit der D800, finde es schwierig, bei der Bildqualität eine für die X-T1 faire Wertung abzugeben, denn die Bildqualität wird nicht nur vom Sensor beeinflusst, sondern vor allem auch von den genutzten Objektiven. Mit der D800 Nutze ich nur Objektive, die eine durchgängige Blende von f/2.8 aufweisen (bzw. bei Festbrennweiten f/1.4). Demgegenüber hat das Kit-Objektiv der X-T1 nur f/2.8-4.0, was ein Hinweis darauf ist, dass auch die Abbildungsqualität weniger hochwertig ist. Außerdem macht es den Vergleich nicht unbedingt leichter, dass die D800 mehr als die doppelte Pixelanzahl hat.

Beim Direktvergleich in Sachen BILDQUALITÄT unter Berücksichtigung der eingesetzten Objektive sehe ich die D800 in meiner (!) Konfiguration deutlich vorn. Dies mag aber, wie gesagt, wesentlich durch die von mir genutzten Optiken beeinflusst sein. Das Spiel mit einer bewusst geringen Schärfentiefe (Vollformat) ist bei der X-T1 jedenfalls beim Kit-Objektiv nur begrenzt möglich.

Betrachtet man allein die SENSORQUALITÄT, finde ich an der X-T1 nichts auszusetzen. Was das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten angeht, meine ich, dass die Unterschiede zwischen den Kameras in der Praxis zu vernachlässigen sind. Die X-T1 ist, was den Sensor anbetrifft, wirklich hervorragend! Einzig relevanter Unterschied ist die Pixelanzahl. Ob einem die 16 Megapixel der X-T1 im Vergleich zu 36 Megapixel der D800 reichen, muss jeder selbst entscheiden. Für mich reichen 16 Megapixel in praktisch jeder Situation völlig aus.

[UPDATE 6.3.2014 - ENDE]

SERIENBILDGESCHWINDIGKEIT
*****
Die X-T1 fotografiert im Serienbildmodus mit 8 Bildern pro Sekunde. Das tatsächlich verhältnismäßig (sehr) schnell und für den Alltagsgebrauch mehr als ausreichend. Mit dieser Geschwindigkeit lassen sich auch Fotos von schnell bewegten Motiven in Einzelbildern einfangen. Ich habe 21 Serienfotos im RAW-Format machen können, bis die Kamera kurz gestockt hat. Dabei habe ich eine SanDisk Extreme SDHC 32GB Class 10 benutzt.

WLAN [Update: 4.3.2014]
*****
Die X-T1 bietet serienmäßig eine WLAN-Funktion, die per Knopfdruck ein oder ausgeschaltet werden kann. Die Kamera kann dann mit einem Android- oder iOS-Gerät verbunden werden.

Die kostenlose Camera Remote App unterstützt folgende Funktionen: Fernsteuerung der Kamera per iPad, Datenübertragung, Kameraspeicher durchsuchen und Geotagging.

Nachdem man den entsprechenden Punkt gewählt hat, verbindet man das Tablet/Smartphone mit der X-T1. Beim iPad muss man dazu unter Einstellungen -> WLAN und dort als Netzwerk den Kameranamen auswählen (Fujifilm-X-T1...). Mit einem OK auf der Kamera bestätigt man die Verbindung.

Mit der "Fernbedienung" bekommt man ein fast verzögerungsfreies live-Bild auf das Tablet übertragen. In der App kann man dann zahlreiche Einstellungen vornehmen: Belichtungskorrektur, Blende, ISO und Belichtungszeit sind nur einige von vielen Optionen, die per Funk festgelegt werden können. Sehr praktisch ist, dass man per Druck auf den Touch-Bildschirm des Tablets den Autofokus auf den berührten Punkt aktivieren kann. Das funktioniert auch aus dem Nebenzimmer noch bequem. Die Fotos werden zunächst auf der Kamera gespeichert. Mit der App kann man sie dann aber auch selektiv auf das Tablet übertragen.

Will man Videos aufnehmen, schaltet man in den Film-Modus. Seltsamserweise funktioniert auf dem iPad die Autofokus-Funktion im Video-Modus nicht. Fujifilm wird diesen Fehler sicher in einer künftigen Version beheben.

Die Geotagging-Funktion funktionierte im Test aus unerfindlichen Gründen nicht auf dem iPad 3 mit Mobilfunkmodul (in dem auch das GPS-Modul integriert ist). Das ist seltsam, denn eigentlich sollte diese Funktion nur im iPAD WLAN (also ohne Mobilfunkmodul) deaktiviert sein. Auf meinem Samsung Galaxy S3 (Android) war zwar die Geotagging-Funktion in der App aktiviert. Allerdings mochte sich die mit der X-T1 überhaupt nicht verbinden. Trotz bestehender WLAN-Verbindung zur Kamera erkannte die App die X-T1 nicht.
[Update 4.3.2014 - Ende]

TIMELAPSE
*****
Im Menü findet sich der Punkt 'Intervallaufnahme'. Dort kann ein Aufnahmeintervall und eine maximale Anzahl an Aufnahmen eingestellt werde. Anschließend kann man auch noch festlegen, wann die Intervallaufnahme starten soll. So lassen sich mit Bordmitteln die Aufnahmen für Timelapse-Videos erstellen.

BATTERIELAUFZEIT
*****
Die Fujifilm X-T1 machte im Test mit einer Batterieladung gut 300 Fotos. Das ist vergleichsweise wenig. Meine Nikon D800 macht locker doppelt so viele Fotos. Daher macht es gerade auf ausgedehnten Fotostreifzügen Sinn, 2 Ersatzakkus für die X-T1 dabei zu haben (z.B. Bundlestar Akku für X-T1).

PASSENDE TASCHE
***
Falls jemand eine passende Tasche zur X-T1 sucht, kann ich die Thinktank Retrospective 7 wärmstens empfehlen. Von der Größe, der Funktionalität und vom Aussehen her passt sie sehr gut. Wer nur eine kleine Ausrüstung hat, dem wird vielleicht auch die etwas kleinere Thinktank Retrospective 5 genügen.

[UPDATE 5.3.2014:]
SPAß-FAKTOR
*****
Nach all den mehr oder weniger technischen Eckdaten will ich auf die subjektive Komponente zu sprechen kommen.
Die Nutzung der Fujifilm X-T1 macht einfach Spaß. Das fängt bei der wertigen Verarbeitung des Gehäuses an und schließt die physischen ISO-/Blenden-/Zeitwahlräder ein. Damit kann man die X-T1 wunderbar vollmanuell bedienen. Klar, eine manuelle Bedienung kann auch meine Nikon D800 über die Rändelräder. Das Bildergebnis wäre in etwa das gleiche. Doch das sich einstellende Erfolgserlebnis, die X-T1 über die beschrifteten Einstellräder manuell zu bedienen, ist ungleich größer, als wenn man nur unbeschriftete Einstellräder bei einer DSLR dreht. Für mich hat das auch etwas mit dem Gefühl zu tun, die Kamera wie "früher" zu bedienen. Immer häufiger nutze ich tatsächlich die manuelle Belichtungssteuerung. Damit dauert die Bildeinstellung zwar länger, jedoch mache ich mir auch mehr Gedanken über meinen Bildaufbau. Ich mache weniger Fotos, dafür aber bewusster. Und von den Fotos, die ich mache, sortiere ich weniger aus, als mit meiner DSLR.

Neben dieser Retro-Komponente sind die vielen clever durchdachten Details der X-T1 eine wahre Freude. Das betrifft auch den riesigen Sucher mit seiner Vielzahl an hilfreichen Informationen, die sich mit der Kameraausrichtung drehen, um nur ein Beispiel zu nennen. Für mich ist die X-T1 nicht nur vollgepackt mit Features und Gimmicks, sondern diese Funktionen sind sinnvoll implementiert. Fujifilm gibt sich nicht damit zufrieden, (möglicherweise unsausgereifte) Funktionen einfach nur zur Verfügung zu stellen, sondern macht sich viele Gedanken, wie diese Funktionen implementiert sein müssen, um mir als Fotograf das Leben tatsächlich vereinfachen können. Und das merkt man jedes Mal, wenn man die Kamera nutzt. Um es kurz zu sagen: mir hat schon lange keine Kamera mehr so viel Freude bereitet, wie die X-T1!
[Update 5.3.2014 - Ende]

FAZIT
*****
Die X-T1 ist für mich eine ideale Ergänzung zu meiner Spiegelreflexkamera. Sie ist leichter, bietet aber eine hohe Verarbeitungs- und Bildqualität. Sie ist hervorragend zu bedienen und sehr transportabel. Das Bedienkonzept ist sehr gut durchdacht, es ist eine Freude, den elektronischen Sucher zu benutzen. Meine DSLR wird künftig wohl häufiger zuhause bleiben. Tatsächlich lässt sich kaum Negatives über die X-T1 berichten. Allein die geringe Batterielaufzeit stört etwas.

******************************
IN KÜRZE:
******************************

POSITIV
*****
+ hervorragende Bildqualität
+ sehr gutes Rauschverhalten in dunkler Umgebung
+ hervorragende Gehäuseverarbeitung
+ wertige Haptik
+ hervorragender elektronischer Sucher
+ neigbarer Bildschirm
+ gut durchdachte Bedienung
+ integriertes WLAN

NEGATIV
*****
- WLAN-App (iOS & Android) noch fehlerhaft.
- geringe Batterielaufzeit
- mit Kit-Objektiv etwas frontlastig

***** ***** ***** ***** ***** ***** ***** ***** *****

[NACHTRAG 02.03.2014:]

DIREKTVERGLEICH X-T1 & NIKON D800
*****
Kann die X-T1 alles, das was eine semiprofessionelle DSLR kann? In manchen Dingen kann die Fujifilm X-T1 weniger, in manchen Bereichen mehr, als es eine DSLR kann. Hier ein grober Kurzvergleich aus meiner Sicht mit der Nikon D800. (Wenn hier bei der X-T1 etwas negativ oder neutral gekennzeichnet ist, bezieht sich dies allein (!) auf den Vergleich mit der D800.)

(+/++) positiv/sehr positiv
(o) etwa gleichauf
(-/--) negativ/sehr negativ

X-T1:
++ hervorragender Sucher mit vielen Informationen
++ Serienbildgeschwindigkeit
+ leicht
+ kompakt
o Bedienkonzept
o gut verarbeitet
o Bildqualität
o allgemeine Geschwindigkeit (mit Ausnahme Autofokus)
o großer, heller Sucher
o/- bisher noch nicht sehr viele Objektive (z.B. kein f/2.8 Normalzoom, das erst für Winter 2014 geplant ist)
- Autofokusgeschwindigkeit

DSLR Nikon D800 (nur Wesentliches):
++ Autofokusgeschwindigkeit
+ große Objektivauswahl
-- sehr schwer (insbesondere mit f/2.8-Objektiven)
- Serienbildgeschwindigkeit

Die X-T1 kommt einer DSLR in vielen Punkten sehr nahe. Die Bedienbarkeit ist hervorragend, die X-T1 ist relativ schnell und gut verarbeitet. Auch der elektronische Sucher ist von hoher Qualität und zeigt hier sogar mehr nützliche Informationen, als es DSLRs tun.
DSLRs, wie z.B. die Nikon D800, sind gerade bei der Fokussierung noch sehr viel schneller und bieten (derzeit) noch eine größere Objektivauswahl.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gesamtkonzept mit ärgerlichen Kleinigkeiten, 19. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Diese Kamera macht Lust, zu fotografieren!
Man hat das Gefühl, ein außergewöhnlich hochwertiges Präzisionswerkzeug in den Händen zu halten. Positiv sind aus meiner Sicht:
- Großer und heller Sucher
- Dynamikumfang und Bildqualität. Hier lässt sich noch viel aus den RAW-Dateien herausholen (Besonders in den Schatten)
- Autofokus (benutze nur Single-Shot) schnell und genau. Auch die Größenverstellung der AF-Felder ist sehr praktisch. Die Verteilung der Fokusfelder über das gesamte Bildfeld ist super.
- Sehr gutes Rauschverhalten, obwohl bei Fuji die ISO-Werte ca. 1/3 Blende höher als bei Nikon sind (das heißt, um die gleiche Belichtung zu erhalten, braucht die Fuji einen etwas höheren ISO-Wert)
- Belichtungskorrekturrad und die vielen Taster und Schalter
- Tolle Fuji XF-Objektive, auch tolles Kit-Objektiv (18-55)

Folgende Kleinigkeiten nerven mich:
- Belichtungsreihen nur mit 3 Fotos und max. 1 Blende Abstand - warum denn bitte so etwas???
- Lightroom verarbeitet die RAWs immer noch nicht 100% sauber. Capture One liefert hier viel bessere Ergebnisse. Ich bleibe trotzdem erstmal bei Lightroom und hoffe, dass sich in Version 6 noch etwas tut. Hier sollten sich Fuji und Adobe dringend nochmals zusammensetzen und zum XTrans passendes Demosaicing und Schärfealgorithmen entwickeln.
- Kein Tethering mit dem PC
- Batterie sehr schwachbrüstig
- Batterie kann nicht gewechselt werden, wenn Stativplatte angesetzt ist (die Platte muss schon sehr klein sein, damit das geht)
- Stativanschluss nicht in optischer Achse
- Kein Wireless TTL wie bei Canon oder Nikon, aber immerhin optischer Slave-Modus beim Blitzen (Achtung: Das Foto bekommt dann aber etwas vom Blitz ab. Wenn das nicht gewünscht ist, Infrarotfilter vor den Blitz setzen)
- Verstellen des ISO-Rades etwas umständlich, weil der Knopf in der Mitte immer gedrückt werden muss (beim Verschlusszeitrad muss der Knopf nur gedrückt werden, um das Rad aus der A-Position zu drehen). Das ist bei kleinen Objektiven nicht so das Problem, aber bei Teleobjektiven nervt das, weil man die linke Hand immer vom Objektiv nehmen muss, um die ISO zu verstellen.

Ansonsten kann ich mit dem Gesamtpaket sehr gut leben und werde mit der XT-1 neben meiner Nikon D800 sehr viel Freude haben.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und warum jetzt die X-T1 ?, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Weil sie genau zu mir passt! Und warum das so ist, soll diese Rezension mit meinen im Vorfeld gemachten Gedanken und Erfahrungen wiederspiegeln. Dieser Artikel richtet sich an diejenigen Leser, die noch auf der Suche nach dem für sie optimalem System sind.

Was war bisher? Viele Jahre bzw. Jahrzehnte habe ich mit meiner analogen Spiegelreflex (Minolta X-700 und den entsprechenden Objektiven, Zubehör etc.) alle meine fotografischen ‚Probleme‘ gelöst bekommen. Da die digitale Revolution auch nicht vor mir Halt machte, konnte ich mit einem Dia/Negativscanner noch einige Zeit eine Brücke in die Welt der Netzwerke und Homepages schlagen, aber ich sah es ein, es musste ein Nachfolgesystem her!

Was bitte nicht? Meistens fotografiere ich ja selbst, nur bei der eigenen Hochzeit fällt man als Aktivist aus. Also musste eine gute Freundin mit ihrer ca.3-4 Jahre alten Canon 08/15 Kamera ran. Fotografieren kann sie schon aber in der Kirche ist es dann passiert: Große Räume, kleine Fenster, draußen bedeckter Himmel = schwierige Lichtverhältnisse … und daraus wurden dann verwackelte und unscharfe Bilder :-( Supergau!

Was will ich? Ich will ja nicht irgendwas kaufen, denn der Apparat wird mich ja einige Jahre begleiten, ob auf Safari (sehr, sehr selten), ob in den Zoo (ziemlich selten), ob auf Städtetouren (häufiger) oder auf Geburtstags- Hochzeitsfeiern oder Ausflüge (überwiegend). Und das alles bitteschön für's Handtäschen und kleines Geld.

Was denn nun konkret? Die Forderungen berücksichtigend war klar, dass es ein System mit Wechselobjektiven werden muss. Und nach meiner 'Kirchenerfahrung' war auch klar, dass es ein Lichtempfindlicher Sensor werden muss. Ergo Vollformat! Also ran an die Suchmaschine und sich einen Überklick über den Markt verschaffen. Grau ist alle Theorie! Bei uns in Köln gibt es in der Nähe eines großen, zentralen Platzes einen Fotohändler der u.a. auch Kameras verleiht. Dort habe ich mir als erstes eine

Canon 6D (Spiegelreflex mit FF) mit einem Tamron 24-70mm 2.8er (durchgehend) für ein Wochenende in der Pfalz ausgeliehen. Meine Erfahrungen damit lassen sich auf ein einziges Wort eindampfen: Einfach nur Geil! Die Handhabung, die Abbildungsleistung des Objektives, der Sensor , einfach alles nur genial. Bei Sonnenschein sind viele Kameras gut, aber mit dieser habe ich Abends bei einer Außenveranstaltung nur mit einer einzelnen Glühlampe als Lichtquelle so tolle Fotos gemacht, einfach nur der Wahnsinn. Das letzte Gruppenfoto wurde Nachts auf dem von Laternen beleuchtetem Parkplatz gemacht, ich sage einfach nur der Hammer!
Warum ist es diese Kamera nicht geworden? Technisch ist sie genau das was ich wollte, ist genau das was ich brauche wenn ich auf Safari gehe. Nur ist das leider so selten der Fall und ich habe definitiv keine Lust, drei bis 4 Pfund Kamera mit mir zu schleppen! Und das bei nur einem Objektiv, von der ganzen Ausrüstung rede ich nicht mal. Die nächste Leihgabe war die

Sony Alpha 7 (Systemkamera - auch FF) mit dem 28-70mm Kit-Objektiv (etwas Lichtschwächer). Deutlich kleiner und leichter als die Canon macht sie echt Spaß. Durch den Live-View-Sucherbild siehst du sofort, wie sich die Schärfentiefe beim Abblenden verändert - das hast du bei einer SLR mit Mattscheibe nicht, musst dein Ergebnis erst auf dem Monitor prüfen. Oder ein anderes Beispiel: Die Sonne steht etwas ungünstig und wirft auf dem Objekt Schlagschatten. Kurz an der Rändelschraube auf +2/3 gedreht und du siehst das Ergebnis sofort im Sucher. Klasse, da haben die Systemkameras echt einen Vorteil.
Warum ist es diese Kamera nicht geworden? Die Bedienung ist jetzt deutlich anders als bei meiner bisherigen Kamera - aber gut, das kann man ja lernen. Aber der AF ist deutlich zu langsam. Und die Objektive bleiben groß und schwer (wenn sie Lichtstark sein sollen) - ansonsten nur groß. Und wenn ich Vollformat nehme, dann muss ich auch zum Zeiss Objektiv greifen, nur das reizt die Möglichkeiten des Sensor auch entsprechend aus. Letztendlich ausschlaggebend ist das geringe bis kaum vorhandene Objektivangebot beim Sony E-Mount.

Und warum jetzt die X-T1 ? Weil sie zu den anderen, von mir getesteten Kameras der beste aller Kompromisse ist:
- Sie macht bei wenig Licht noch gute Aufnahmen, bis ISO 3200 ist so gut wie kein Rauschen da. Und wenn es mal echt Schattig wird, kannst du im Notfall auf ISO 12500 (25000 sollte man bleiben lassen) stellen. Rein Sensor-Technisch betrachtet ist die Canon besser. Am allerbesten bei wenig Licht wäre die Sony A7s - aber da kostet alleine der Body über 2000 Euro! Allerdings ist die X-T1 wiederum besser als ein MicroFourThird (a la Olympus)
- Abbildungsleistung: Sie macht gute bis sehr gute Bilder. Punkt aus. Die Canon macht es etwas besser - aber das Schärfste in diesem Vergleich ist die Sony mit dem 55er1.8 Festobjektiv von Zeiss. Da muss man klar sagen, das ist eine andere Klasse. Aber auch vom Gewicht - und vom Preis! Allerdings zeigt der direkte Vergleich: Das Kit-Objektiv von Fuji ist deutlich besser als das Kit-Objektiv von Sony. Für allerbeste Ergebnisse musst du also zum Zoom von Zeiss greifen und dann sind wir zusammen bei 2200 €. Ergo teurer (600€ mehr), schwerer (150g) und das Objektiv ist anstatt etwas über 7 fast 10 cm groß ( Bodies sind annähernd gleich).
- Funktionalität: Da kommt mir die X-T1 mit ihrem dediziertem Blendenring am Objektiv echt entgegen. Wenn ich die Situation habe, dass ich Sport- oder spielende Kinder fotografieren will, dann stelle ich - genau wie früher - das Stellrad entsprechend ein. Ich weiß, die anderen Kameras können das auch aber ich als Anachronist muss mich bei der X-T1 dafür nicht groß umstellen – und mit dem Blendenrad verhält es sich genauso.
Wenn ich dann in die Menüs einsteige, habe ich auch sämtliche Features im Zugriff. ISO-Bereich, Weißabgleich all den Schnickschnack halt. Du kannst sogar verschiedene Charakteristika von Analogfilmen einstellen. Praktisch empfinde ich nebenbei auch die Panoramafunktion. Prima ist auch die WiFi-Funktion als Schnittstelle zu deinem Smartphon. Mit einer kostenlosen App lässt sich die Kamera in den wichtigsten Funktionen steuern und auslösen, GPS-Daten mitgeben oder die Bilder bequem auf das Telefon übertragen. Und sie ist aus einem schlagfestem Magnesiumgehäuse gefertigt sowie Staub und Spritzwasserfest. Das sollte für eine Langlebigkeit stehen.
- Alternativen: Panasonic Lumix GH4, Olympus OM-D M1, Samsung NX30 - wurden aber von mir allesamt nicht getestet.

Fazit: Mit dieser Kamera bekomme ich für relativ kleines Geld eine noch kompakte Kamera, die mit einem überragendem Sucherbild aufwartet. Und mir stehen hochwertige Objektive mit guten bis sehr guten Abbildungseigenschaften zur Verfügung.

Was nun gelernt? Aus meinem persönlichen Test kann ich es auf folgende Kurzform bringen:
- Willst du das beste, technisch ausgereifte Gesamtsystem aus Kamera und Objektiven? Dann greif zur Canon 6D !
- Willst du die allerschärfsten Bilder für bezahlbares Geld? Dann nimm die Sony - aber bitte mit den Zeiss Objektiv!
- Willst du den besten Kompromiss? Dann greif zur X-T1. Aber nur wenn du in der Fotografie schon beheimatet warst und dich mit dem Zusammenspiel aus Blende, Zeit und ISO auskennst. Schneller hast du dein Arbeitsgerät nicht eingestellt. Sie liefert gute bis sehr gute Bilder aus den kleinsten und leichtesten Objektiven des Vergleichs. Allerdings sind die sehr guten, lichtstarke Objektive auch hier teuer. (Ach was!)

Schlussendlich habe ich die Kamera zum Amazonpreis beim großen Fotohändler in meiner Stadt gekauft, denn er hat mir eine Leihgebühr mit auf den Kauf angerechnet. Und einen Ersatzakku gab es noch obendrauf - Mich hat's gefreut.

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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The "Game Changer", 10. April 2014
Von 
Jay Tii (immer unterwegs) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Jahrzehnte lang habe ich tonnenweise Ausrüstung durch die Gegend und von Location zu Location geschleppt, vor jeder Reise schweißtreibende Packorgien und stundenlange Konzentration auf das Notwendigste über mich gebracht, um dann an den Check-In-Schaltern dieser Welt doch wieder für Übergepäck nachbezahlen zu müssen, und nicht selten lag ich abends mit scmerzenden Schutern, verspanntem Rücken und Wärmepflaster(n) im Bett statt in den Armen einer rassigen Frau und habe lautstark den Tag verflucht, an dem ich meine Seele der Fotografie verpfändet habe.

Bis ich durch Zufall einmal leihweise die X-Pro1 eines Freundes in die Finger bekam glaubte auch ich immer, dass nur eine (D)SLR mit den entsprechenden Optiken meinen Ansprüchen genügen würde. Nikon und Canon hatten es all die Jahre vorgelebt und wir Fotografen sind blind gefolgt, hatten wir uns ja meist auch einem bestimmten System verschrieben und viel Geld investiert. Doch die Resultate der X-Pro hatten mich schnell zum Grübeln gebracht und so gönnte ich mir auch eine "Kleine", wenn zunächst auch nur für private Zwecke.

Schnell blieben die schweren Nikons immer öfters daheim und versuchsweise setzte ich auch bei der ein oder anderen Auftragsarbeit auf die kompakte Fujifilm. In Sachen Farbe, Schärfe, Detailtreue und Dynamik konnte sie es bereits mit den "Großen" aufnehmen und doch fehlte Ihr bei vielen meiner Kunden die Akzeptanz, fehlte ihr doch "das professionelle Aussehen". Während die spiegellosen System-Kameras in Asien bereits eine große Erfolgsstory sind, kämpfen selbst die "Edelknipsen" unter den Kompakten speziell in Deutschland noch immer an Akzeptanz. Klein wird hier immer noch mit zweitklassig übersetzt, wird der Markt ja auch immer noch mit Consumerkameras überschwemmt, die gerade einmal Ergebnisse zulassen, die zur Belustigung der sozialen Netzwerke beitragen könn(t)en. Und alle anderen, besser betuchten Hobbyfotografen greifen noch immer zu den (Einsteiger-)DSLRs, wollen sie doch etwas von dem offensichtlichen Ruhm und Ansehen abbekommen, den große Kameras noch immer ausstrahlen. Auf einer Hochzeit mit der X-Pro1 zu fotografieren erntet dann halt noch immer manch mitleidiges Grinsen, selbst wenn die Ergebnisse hinterher ungläubige Bewunderung erreichen. Na ja, wie auch immer, trotz aller "Aufklärungsarbeit" war ich bisher wohl oder übel noch immer gezwungen, doch wieder masochistisch die gewichtigen Bodies und Hochleistungsgläser durch die Lande zu wuchten.

Bis ich endlich die X-T1 mein Eigen nennen konnte.

Mit dieser Kamera hat Fujifilm endlich einen Game Changer geschaffen, der wirklich zum Umdenken in der breiten Bevölkerung führen könnte. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, Fuji hat hier definitiv Vollformatniveau auf APS-C-Größe geschrumpft. War die X-Pro 1 bereits Top legt die X-T1 noch einen drauf und liefert in allen Lebenslagen absolut professionelle Ergebnisse ab. Mit einem SLR-ähnlichen Body und dem optionalen Batteriegriff werden jetzt auch die (äußeren) Ansprüche an professionelles Aussehen befriedigt, so dass ich mich wieder ausschließlich auf die inneren Werte der X-T1 konzentrieren kann, ohne ständig Rechenschaft ablegen oder in nervenaufreibende Diskussionen mit Pseudo-Materie-Kennern hineingezogen zu werden.

Und wie gesagt, die inneren Werte haben es wirklich in sich! Trotz Brille lässt sich auch leicht und einfach manuell fokussieren, wenn benötigt greift der Autofokus schnell und zielsicher zu, da hatten andere Fujis in der Vergangenheit ja bekanntlich ihre Schwächen. Auch wenn ich ausschließlich in RAW fotografieren und das Thema Whitebalance daher nicht ganz so vorrangig wie bei meinen analogen Kameras ist, bin ich doch jedes Mal auf's Neue erstaunt, wie genau und treffsicher die Fujifilm die Farben wiedergibt und nur sehr wenige Korrekturen im Workflow benötigt. Die Farbtreue ist schon unbearbeitet um Klassen besser, als ich es von irgendeiner meiner ein- und dreistelligen Nikon D's gewohnt bin. Auch in Sachen Rauschen bei moderaten ISO-Werten lässt die kleine Fuji die Konkurrenz weit hinter sich. Da kommt echt Freude auf!

In vielen Foren und Diskussionen wurden öfters die kleinen Knöpfe oder die ungenaue Bedienung der Einstellräder bemängelt. Ich kann das absolut NICHT nachvollziehen. Sicher, wer durch die Einstellungen huscht, unter Zeitdruck arbeitet oder grobmotorisch veranlagt sein mag, der könnte damit vielleicht seine Schwierigkeiten haben, doch wer seine Werke komponiert und sich im Interesse des Ergebnisses eine gewisse Zeit nimmt, wer vielleicht auch wie ich das Fotografieren noch mit analogen Kameras gelernt hat und daher gewöhnt ist, VOR dem Auslösen ein Foto zu schaffen und nicht hinterher in der Nachbearbeitung, der wird an der Bedienung der X-T1 nichts auszusetzen haben.

Ich jedenfalls habe meine Entscheidung getroffen: die X-T1 ist "mein" neues Lieblingsarbeitsgerät und die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: mehr Masse braucht man nicht mehr - Fujifilm sei Dank!
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schärfewunder??? Sensorproblem bei frühen Serien..., 15. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich war schon lange auf der Suche nach einer kleinen, handlichen Zweitkamera als "Immer dabei" da ich nicht immer meine Nikon D800 mitschleppen will und auch die D7100 von meinem Cousin nicht wirklich handlich ist.

Da ich vor langer Zeit mal eine Leica R5 hatte gefiel mir bei der Ankündigung der Kamera sofort das Design und auch die Objektive die ja alle neu für dieses System gerechnet werden bekommen durch die Bank tolle Bewertungen.

Also die ersten Testberichte abgewartet, die alle überwiegend positiv waren und gleich bestellt. Kamera ausgepackt und sofort verliebt ;) Die Verarbeitung ist wirklich gut, naja, bis auf das schon mehrfach beschriebene Speicherkartenfach aber bei mir ist es nie aus versehen aufgegangen. Die Kritik an den Kreuztasten die zu tief im Gehäuse versenkt sind kann ich schon eher verstehen, aber mit der Zeit kommt man damit gut zurecht und es stört gar nicht mehr.

Bedienung find ich insgesamt sehr gut, da ich nur mit Zeitautomatik arbeite geht die Blendenverstellung am Objektiv mit der Zeit viel schneller als das Gefummel mit den Einstellrädern z.B. bei meiner Nikon. Einzig die Verstellsicherung am ISO Rad ist wirklich für die Fisch.
Der Sucher ist ein Traum. Groß, hell, schnell... Man kann so exakt arbeiten, besonders den genauen Verlauf der Schärfentiefe ist ein gewaltiger Vorteil. Auch die Hilfsmittel für MF sind brauchbar.
Ich muss ehrlich zugeben das ich so einen Sucher gerne für die D800 hätte!!!
Objektiv ist ebenfalls sauber verarbeitet, der Blendenring geht mir persönlich etwas zu weich aber das ist Geschmackssache.
Der Akku hällt nicht besonders lange, was natürlich auch an dem digitalen Sucher liegt. Hab mir die Bundlestar Akkus gekauft und war sehr zufrieden damit.

Da ich vor langer, langer Zeit analog fotografiert habe und noch was mit Velvia, Astia... anfangen kann gefiel mir die Möglichkeit die Jpeg's so abzustimmen und das hat Fuji wirklich gut hinbekommen.
Besonders Velvia bietet für Landschaft sehr schöne Farben.

Also ab nach Venedig und die ersten Aufnahmen. Einstellung Velvia, Jpeg fein + RAW. Daheim am Bildschirm dann das erste Staunen. Tolle Dynamik, schöne Farben, da ich mit ISO 3200 einen Geiger in einem schattigen Durchgang fotografiert habe und einen großen Imac besitze wo auch bei D800 bei diesen ISO Werten schon Rauschen sichtbar ist war ich wirklich erstaunt das man hier fast nichts sah.

Da mein Cousin mit seiner D7100 auch mitfuhr konnten wir einige Bilder 1:1 vergleichen. Dabei viel auf das die Fuji zwar auf den ersten Blick die "schöneren" Bilder machte aber wenn man die Bilder vergrößert sind die Bilder der D7100 scharf, die der Fuji wirkten matschig. Der Focus passte aber von der Schärfe trennten die beiden Kameras Welten.
Na egal, RAW entwickelt in Lightroom 5 und die nächste Ernüchterung. Schärfe minimal besser und in Schatten und Lichtern hat die D7100 auch etwas mehr Reserven als die Fuji. Wir haben dann die Bilder mit denen meiner alten Pentax K5 verglichen die ich vor einigen Jahren hatte und auch diese Bilder waren schärfer.

Aufgrund der zahlreichen wirklich guten Testberichte habe ich natürlich den Fehler bei mir gesucht und wenn man lange genug sucht findet man auch immer was. Also bei mir war Auslösepriorität bei AF-S und AF-C vom Werk eingestellt, das hab ich geändert.
Lightroom 5 tut sich angeblich mit dem Fuji Sensor schwer, da ich aber Aperture auch besitze und die angeblich besser mit den RAW der Fuji zurechtkommen hab ich das installiert, Update auf die neueste Version auch beim Objektiv und wieder raus in die Natur.

Wenn ich die Fotos im Nachhinein betrachte kann ich keine Verbesserung feststellen, auch Aperture liefert keine besseren Ergebnisse als Lightroom.

Da mir die Kamera aber wirklich so gut gefiel beschloss ich das ich halt mit der Auflösung leben muss. Der Todesstoß kam dann als ich das erstmal AF-C verwendet habe.

Springreiten, Fuji 55-200 (kostet auch fast 700€) ISO 400-1600 bei Blende 5.6 - 8, Sonnenschein, Belichtungszeiten bei allen Aufnahmen über 1/1000, an einem Tag über 400 Aufnahmen und alle Unscharf!!!! Wirklich alle, nicht mal ein Zufallstreffer. Ich muss sagen das ich verstehe das die XT-1 keine Sportkamera ist aber Springreiten ist jetzt wirklich keine superschnelle Sportart. Besonders geärgert hat mich das meine Freundin mit ner Sony RX100 die 1/5 von der Fuji+Objektiv kostet die besseren Fotos machen konnte! Am nächsten Tag hab ich dann mit AF-S gestellt, auf den Sprung fokussiert und mit ner entsprechend großen Blende den Reiter über den Sprung fotografiert, da wahren dann etwa 70% zu gebrauchen aber das ist glaub ich auch nicht der Sinn einer in Test's als Profikamera beworbenen Kamera.

Laut Fuji Service, der wirklich sehr flott und freundlich ist, war die Kamera in Ordnung.

Hab sie schließlich verkauft. Es ist wirklich sehr schade da die Kamera einige wirklich große Pluspunkte hat, darunter der Sucher und in großen Teilen die Bedienung. Bei der Bildqualität konnte sie mich nur teilweise überzeugen, beim Autofokus gar nicht.

Wenn man für den Preis der X-T1+Objektiv schon fast eine Vollformat mit Zoom bekommt reicht die Gegenleistung leider nicht. Auch wenn man bedenkt das sich die Fuji Objektive in Preisklassen von 500-1000€ bewegen wo man sowohl bei Canon, Nikon, Sony... auch schon tolle Linsen für FX bekommt die außerdem einen besseren Autofokus bieten bleibt leider nicht mehr viel übrig.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken das ich kein Fan irgendeiner Kameramarke bin. Für mich ist die Kamera ein Werkzeug und ich möchte für mein Geld das bestmögliche bekommen. Ab da jetzt Leica, Sony, Canon, Fuji oder Nikon obensteht ist mir Wurst!

Nachtrag am 29.06.2014

Nachdem ich die Kamera verkauft habe hatte ich die Möglichkeit die Bilder einer Fuji E1 eines Freundes zu testen. Diese waren wesentlich schärfer und hatten auch einen höheren Dynamikumfang.

Foto Lamprechter in Innsbruck hat schließlich das Rätsel um meine Fuji gelöst. Bei den neuen X-Trans Sensor der in der E2 und in der XT 1 verbaut werden sind einige Serien fehlerhaft. Die Bilder wirken wie mit einem Weichzeichner behandelt werden von Fuji aber kostenlos ausgetauscht. Laut Lamprechter sollte das Problem bei den neuen Serien nicht mehr auftreten da die Endkontrolle laut Fuji verbessert worden ist.
Warum mir allerdings beim Fuji Service keiner diese Auskunft geben konnte ist mir schleierhaft.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Compact and nearly as good as full frame, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
I also own a Nikon D610 so I can compare images taken with both cameras.
Let me stress also the fact that the quality of a full frame is still superior especially the dynamic range and giving the correct exporsure in difficult lighting conditions. I often need to correct exposure with the XT1. Luckely it is done fast with the weel on top.
The best lens for this camera is the 35mm f1.4 : it's compact, ultrasharp and allows you to shoot at low light.
The 56mm f1.2 is very good but very heavy,large and expensive, so the 35mm is a wiser choice because it also gives a very nice boheh open wide.
Overall a very good camera considering its limitations (dynamic range problematic in sunny conditions, and overexposing regularly)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich das beste spiegellose, 24. April 2014
Bin von 5D und 1D für diese Saison auf 2x XT-1 gewechselt.
Es gibt einige kleine Dinge, die mich stören, aber eine perfekte Kamera hatte ich in 25 Jahren noch nie.
Der EVF mit seinen Vorteilen der direkten Belichtungskontrolle, dem Focus Peeking, den AF Feldern über das komplette Bild (hatte selbst meine 1'er nicht) ist ein Traum und war neben dem Größen- und Gewichtsvorteil einer der Hauptgründe zu einem spiegellosem System zu wechseln.
Die Sensoren werden immer empfindlicher, sehen mehr als wir sehen, die Displays zur Anzeige immer hochauflösender, wer braucht da noch einen Spiegelkasten.
Abgesehen davon hat Fuji mit den vorhandenen Objektiven genau meine Auswahl abgedeckt.
Eigentlich wollte ich auf die Sony A7 wechseln, die ich gut 3 Monate ausgiebig getestet habe, allerdings ist die Objektivauswahl und die Tatsache, dass diese aus physikalischen Gründen die gleiche Größe meiner Canons besitzen letztlich ein KO Kriterium gewesen.

Verbesserungswürdig:
- es ist nicht möglich in CH oder CL Modus nur eine Aufnahme zu machen, die Cam schießt immer 2. Diese Tatsache stört mich am meisten, da ich es gewohnt bin die Cam im Serienbildmodus zu betreiben und alle Canons (auch zu Film Zeiten) so feinfühlig zu bedienen sind, das es möglich ist, teotzdem nur ein Bild aufzunehmen und wenn nötig eben mehr. Hier hoffe ich auf Nachbesserung durch Firmware (kann die Sony A7 auch nicht besser)
- RGB Histogramm! kann nicht so schwer sein oder Fuji? Wer viel Portrait fotografiert möchte immer ein Auge auf den Rotkanal haben! So eine Histogrammlinie, wie in capture one, die dann noch über dem Sucherbild liegt, dieses also nicht verkleinert wäre grandios.
- Haptik der Button generell, aber vor allem die der 4-wege Button. Am schlimmsten sind die am Hochformatauslöser, bei denen nur der geringe Positionsunterschied darüber Aufschluss gibt, welchen Button man gerade drückt. Ein blindes Finden der Button ist so gut wie unmöglich
- AF-start, please Fuji!!!!!! Im manuellen Modus geht es ca. so wie bei Canon oder. Nikon, allerdings nur mit dem riesigen Fokusfeld und nicht mit continious AF
- kein manueller Eingriff in den Autofokus möglich, nur durch umschalten an der Cam bzw. beim 23'er am Objektiv (warum nur bei dem???), könnte durch Verbesserung des vorher genannten Punktes abgedeckt werden.
- Videomodus nur 30/60p und keine manuelle Konteolle außer Belichtungskorrektur
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