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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen top!
Zum Spiel an sich möchte ich nicht viel sagen.

Hier wurde schon einiges berichtet, das euch die Kaufentscheidung erleichtern sollte!

Einzig zur Spielwelt und den Quests möchte ich mich kurz äußern. Die Spielwelt ist einfach.. WOW.. man fühlt sich ab der ersten Sekunde zuhause, also in Tamriel. Dir Welt ist wirklich grandios...
Vor 12 Monaten von Sascha K. veröffentlicht

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schönes Spiel mit Potential
[enthält minimal Spoiler]

kurz vorweg,
ich habe damals über 7 Jahre Everquest gespielt. Nachdem die tägliche Spielzeit aber immer weiter zunahm, habe ich aus persönlichen/familieren Gründen die Notbremse gezogen und mir eigentlich selbst eine MMO-Sperre verhängt. Was macht man stattdessen? Richtig... man spielt Elder-Scrolls,...
Vor 15 Monaten von M. Sohn veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen top!, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Zum Spiel an sich möchte ich nicht viel sagen.

Hier wurde schon einiges berichtet, das euch die Kaufentscheidung erleichtern sollte!

Einzig zur Spielwelt und den Quests möchte ich mich kurz äußern. Die Spielwelt ist einfach.. WOW.. man fühlt sich ab der ersten Sekunde zuhause, also in Tamriel. Dir Welt ist wirklich grandios gelungen, ich hatte direkt das Elder Scrolls Gefühl von vergangenen Zeiten. Einfach sehr bewegend, sich wieder in diese altbekannte und doch neue Welt versetzt zu fühlen!

Die Quests und Storylines sind das krasse Gegenteil der Aufgaben, wie man sie aus anderen MMORPGs kennt. Kaum eine Quest ähnelt der anderen. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch alle! Sie packen dich, ziehen dich tiefer in die Welt von ESO und schaffen es so, dir die komplexe Atmosphäre des jeweiligen Gebietes und der persönlichen Geschickte der unterschiedlichsten Charaktere näher zu bringen. Einfach mitreißen, man will direkt mehr und questet und questet weiter.

Die The Elder Scrolls Online - Imperial Edition - [PC] kommt außerdem mit einer in Bronzeoptik dargestellten Molag Bal Statue (Daedrischer Prinz und Herrscher über Coldhave [Kalthafen - Ebene im Reich des VErgessens]).
Dieses Statue war zu Beginn der Anreiz zum Kauf der Imperial Edition. Diese ist sehr detailgetreu und lebendig (Lob an Bethesda [Zenimax]).

Was mich aber wirklich "abartig" begeistert hat, das Lorebook, "Der 'verbesserte' Reiseführer von Tamriel"

Ein wirklich exzellentes Artbook, welches mit so viel Hingabe und detailverliebtheit erstellt wurde, wie man es sich nur vorstellen kann. Das Äußere ist in eine Lederoptik (Kunstleder) eingebunden mit dem ESO Ouroborus vorne aufgeprägt.
Der Inhalt zieht einen ebenso wie das eigentliche Spiel in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los!

Natürlich erhält man noch etliche Ingame-Inhalte wie das Imperiale Pferd, das Spielen der Kaiserklasse, eine Schlammkrabbe als Haustier, die Schwüre von Mara, etc...

Ob die 120 Euronen gerechtfertigt sind, sei mal dahingestellt. Ich bereue den Kauf nicht, so wie das jeder Elder Scrolls Fan der ersten Stunde nicht bereuen wird!

Das ist eigentlich auch der Grund, weshalb die Rezension erst so spät kommt :D Spaß bei Seite!
Ich kann eigentlich nur 5 Sterne vergeben.

5/5
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Spiel, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
[Imperiale Box-Version]

Es gibt sicher sehr viele MMOG (Massively Multiplayer Online Game oder auch auf deutsch Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel), aber "The Elder Scrolls Online" hat mich von Anfang an gefesselt. Da jeder einen eigenen Geschmack hat, verzichte ich auf die üblichen Vergleiche mit anderen Spielen dieser Art und kommentiere nur, warum _mir_ das Spiel so gefällt.

Ich nenne das Spiel künftig ESO, wie es üblicherweise abgekürzt wird. Da ich heute etwas unkonzentrierter bin, kann es sein, dass ich etwas wirrer Rezensiere, bitte seht es mir nach. ,)

Das Spiel allgemein und seine Atmosphäre:
die Spielwelt bietet dem Spieler eine tolle Atmosphäre, da man offensichtlich darauf bedacht war, die Welt, bzw. die Landschaft, mit viel Herzblut zu kreieren. Auch der Verzicht auf die Ausgabe numerischer Werte bei Schaden o.ä. und der Verzicht auf numerische Werte bei Lebenskraftbalken etc. sorgt dafür, dass man besser in die Welt eintauchen kann und nicht in "klassischen" Richtlinien denkt. Wer dennoch (wie ich) Ausgaben haben möchte, weil er das Spiel genauer verstehen will (bzw. das System), der kann durch eine Vielzahl an "Erweiterungen", die das Spiel standardmäßig unterstützt, so ziemlich alles bekommen, was er benötigt.

Die Grafik ist wirklich gelungen, allerdings kann ich glücklicherweise die Einstellungen aufs Maximum stellen. Ich will die Grafik daher nicht zu sehr loben. Mir gefällt sie jedenfalls!

Der Wille der Macher, die Spieler in das Spiel "eintauchen" zu lassen und sie dazu zu bringen, sich auch wirklich mit dem Spielinhalt zu beschäftigen, ist an vielen Stellen deutlich. So liegen z.B. überall Bücher oder Notizen herum. Man muss die Inhalte nicht wirklich lesen, man sollte es aber. Es kommt öfter mal vor, dass die Notizen Hinweise auf die Quest geben. Manche Quests löst man auch einfacher/schneller, wenn man vorher aufmerksam war. Wer einfach nur durch das Spiel hetzt, um seine Stufen zu steigern, wird vermutlich der falsche Spielertyp für ESO sein.

Besonders hervorheben möchte ich, dass die Quests wirklich alle liebevoll erzählt werden und man nicht einfach nur die Standardaufträge á la "hole dies" und "töte das" abhakt, sondern eigentlich alle Quests eine echte Geschichte beinhalten. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben.

Geschichte des Spiels (ohne Spoiler):
Die Geschichte des Spiels bettet sich wunderbar in die Welt von "Elder Scrolls" ein, was nicht wirklich überrascht. Auch bei ESO bleiben die Macher der Linie treu, eine gigantische Menge an Büchern, Geschichten, usw. anzubieten, so dass interessierte Spieler wirklich viel über die Welt erfahren können. Die Story der Charakter ist allerdings schnell erzählt, auch wenn sie im Laufe des Spiels durchaus Überraschungen zu bieten hat:
ein Wesen mit gottgleichen Kräften (Daedrafürst) namens "Molag Bal" möchte, wenn man so will, seine grausame Parallelwelt mit der normalen Welt verschmelzen und darüber herrschen. Überall in der normalen Welt tauchen sogenannte "Anker" auf, die Portale in die normale Welt festhalten, aus denen wiederum bösartige Kreaturen kommen. Man selber startet als Geschöpf, welches eine Art "Zwischenwesen" darstellt, da man zwar einen eigenen Körper hat, aber aus irgendeinem Grund keine Seele. Neben dem sehr persönlichen Handlungsstrang gilt es natürlich ebenso, gegen die Pläne von "Molag Bal" zu arbeiten. Die Geschichte ist schön erzählt und bietet dem Spieler einen Grund, warum er evtl. Mühen auf sich nimmt. So ganz "nebenbei" streiten drei Allianzen darum, einen neuen Kaiser über die bekannten Reiche ausrufen zu können. Man merkt schnell: hier ist viel zu tun. Mehr müsst ihr im Spiel herausfinden, so es euch interessiert. ^^

Stufensteigerung, Spieltempo und Erfahrung:
Das Spiel legt Wert darauf, dass man seinen Spielinhalt aufnimmt und sich mit dem Spiel beschäftigt. Wer nur schnell seine Stufne steigern möchte, Monster metzeln will o.ä. der ist bei ESO eindeutig falsch. Monster zu besiegen ist zwar eine prima Sache, aber Erfahrungspunkte erhält man bei ESO vor allem durch abgeschlossene Quests, durch besondere Minibosse, durch Erkundung der Welt oder durch besondere Dungeons. Auch durch Kämpfe in den "Allianzkriegen", einer PVP (Spieler gegen Spieler) Gegend, aber dazu gleich mehr.
Natürlich gibt es auch ein Handwerk-System, bei dem man zwar für den Charakter nicht unbedingt viel Erfahrung sammelt, welches einen allerdings durchaus belohnt, da man die besten Gegenstände im Spiel nicht einfach irgendwo findet, sondern selber basteln muss. (auch zum Handwerk gleich mehr)
Kurzgesagt: The Elder Scrolls Online legt Wert darauf, dass sich der Spieler mit der Welt und der Geschichte (der Welt) befasst und dies in einer gewissen Ruhe. Wer nur durch das Spiel hetzt, wird durch das Spiel nur bedingt belohnt.

Spielinhalt:
ESO bietet verschiedene Inhalte, die ich (möglichst kurzgefasst) ansprechen werde:
1) Allgemein, Klassen, Skills/Fertigkeiten, Charakterrollen usw.
2) Handwerk
3) Einzelspielerinhalt (PvE / Spieler gegen die Umwelt)
4) Mehrspielerinhalt (Gruppen, PVP / Spieler gegen Spieler)

1) Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Seiten, die die Klassen, Skills, etc. bis ins kleinste Detail erfassen, beschreiben, usw. Da ich hier eine umfassende Rezension schreiben will und kein Wiki, halte ich mich "kurz".
ESO bietet dem Spieler 4 verschiedene Klassen an (Drachenritter, Nachtklinge, Templer, Zauberer), die jeder für sich jeweils 3 eigene Fertigkeitenlinien anbieten. 4 Klassen, das sieht auf den ersten Blick etwas mager aus, ist es bei näherer Betrachtung allerdings nicht.
Mit den 4 Klassen kann ein Spieler so ziemlich alles spielen, was er sich vorstellt. Auch die unterschiedlichen "Rollen", die MMOG so bieten, nämlich Tank (Defensive), DamageDealer (Offensive) und Heiler (Heilung von Defensive und Offensive) können von jeder Klasse ausgefüllt werden, da die Waffentypen und Rüstungstypen eigene Fertigkeitenlinien anbieten, mit denen man jede der klassischen Rollen ausfüllen kann. Tendenziell bieten sich bestimmte Klassen zwar klassischen Rollen an, das heißt aber nicht, dass man sie so spielen muss. Mich persönlich hat die Varianz im Spiel erfreut und im Laufe des Spielens begeistert.

Jeder Charakter startet innerhalb einer "Allianz". Wie bei "Geschichte" schon erwähnt wurde, beherrscht bei ESO auch ein großer Kampf um die Kaiserkrone das Spiel. 3 große Allianzen streiten hier darum, wer den nächsten Kaiser ausrufen darf. Hier gibt es das Dolchsturz-Bündnis, das Aldmeri-Dominion und den Ebenherzpakt. Wer mehr über die Allianzen erfahren möchte, der sollte dies auf einer der vielen Seiten im Internet tun. ,)

2) Auch hierzu gibt es eigene Wikis, ich werde daher nicht das Handwerk en detail erläutern.
Es gibt folgendes Handwerke im Spiel:
a) Alchemie: dient der Herstellung von Tränken.
b) Schmieden: erschafft Gegenstände aus Metall (Waffen und Schwere Rüstung).
c) Schneiderei: erschafft Rüstungen aus Stoff und Leder (Leichte Rüstung und Mittlere Rüstung).
d) Schreinerei: erschafft Gegenstände aus Holz.
e) Versorgung: sammelt Rezepte und nutzt Zutaten, um Nahrung und Tränke herzustellen.
f) Verzaubern: entdeckt Runen und erschafft Glyphen, um Gegenstände zu verbessern.

Jeder Charakter kann prinzipiell alles lernen und jedes Handwerk kann (bzw. muss) durch Skillpunkte verbessert werden. Wichtig fürs Handwerk ist, dass man im Spiel langsam genug in den Stufen steigert, dass man parallel -so man sich die Zeit nehmen will- auch das eine oder andere Handwerk mitsteigern kann. Die besten Gegenstände im Spiel, für die jeweilige Stufe, sind vor allem die, die man sich selber geschaffen hat. Wer hier also Zeit investiert, hat einen echten Mehrwert dadurch.
Das System, wie das Handwerk funktioniert, ist durchaus komplex und für Einsteiger kaum sofort zu verstehen. Ich empfehle hier jedem Interessierten, dass er hierfür eine Seite aufsucht, die das Handwerk etwas genauer erläutert.

3) Als Einzelspieler hat man Stunden über Stunden an Inhalt und Möglichkeiten. Wie mittlerweile üblich, kann man Handwerke erlernen und verbessern, man kann die Gegend erkunden und man kann Dungeons durchforsten. Mit Ausnahme der Gruppendungeons und einzelnen Stellen auf der Karte, die besonders schwierige Herausforderungen darstellen, kann man alleine wunderbar durch die Lande ziehen. Wer die Quests alle mitnimmt, sollte im Laufe des Spiels auch keine unüberwindbaren Probleme bekommen. Falls doch, kann man sich natürlich einfach andere Spieler hinzu holen. Wer gerne mit anderen Spielern spielt, aber in erster Linie alleine durch die Spieltwelt zieht, kommt sicher auf seine Kosten.

Anmerkung für reine Einzelspieler:
Wer alleine und nur für sich ESO spielen möchte, erhält mit dem Spiel ein Spiel, welches sehr an Skyrim erinnert. Man ist in der Welt allerdings nicht ganz so frei, da es durchaus Gegenden gibt, in denen umherstreifende Gegner kurzen Prozess mit einem machen können. Die Stufen der Gegner sind nicht dynamisch, sondern bereits festgelegt. Alleine kann man wirklich viele Stunden Spaß mit ESO haben, auch wenn ganz klar erwähnt sein sollte, dass dieses Spiel NICHT drauf ausgelegt ist, dass man es ausschließlich alleine spielt. Spätestens beim ersten "Gruppen-Dungeon" muss man mit anderen Spielern zusammenarbeiten oder auf den Dungeon verzichten. Für Einzelspieler würde ich ESO nicht empfehlen. Da ginge zu viel Spielinhalt an einem vorbei, zumal man durch das Abo langfristig vermutlich zu viel für das Spiel zahlt.

4) ESO bietet für Mehrspieler so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Zwar kommt man nicht drumherum, auch alleine zu spielen, um seinen Charakter voran zu bringen, aber man hat in der regulären Spielwelt genug Möglichkeiten, mit mehreren Spielern Dungeons oder dergleichen zu durchforsten und natürlich gibt es einen reinen PVP-Inhalt, der sich "Allianzkriege" nennt.

Die "Allianzkriege" haben mir das fesselndste PvP-Erlebnis gebracht, welches ich bisher von MMOG kannte. Im Grunde handelt es sich um ein großes "Capture the Hill" Szenario, bei dem Burgen erobert werden können und/oder dazugehörige Farmen, Minen und Holzfällerlager. 3 Allianzen streiten hier um die Vorherrschaft und darum, relevante Burgen zu erobern -und zu halten- und die sogenannten "Elder Scrolls" in den eigenen Burgen zu platzieren. Während Farmen, Minen und Holzfällerlager noch relativ einfach zu erobern sind, sind die Burgen ein ganz anderes Kaliber. Hier benötigt es Belagerungsgerät und Rammböcke, um auch die hohen Wehrmauern und Tore überwinden zu können. Da ESO keine spezialisierte Ausrüstung für die Allianzkriege anbietet, kann man hier auch als weniger erfahrener PvP-Spieler seinen Spaß haben.
Erfolge in den Allianzkriegen wirken sich übrigens positiv auf den Charakter im normalen Spiel aus.

Bezahlmodell:
bei diesem Punkt hat man wirklich nicht nachgedacht. Wer das Spiel kauft, kann nicht einfach so seine 30 Tage abspielen, sondern muss direkt Zahlungsdaten angeben. Mich hat das nicht wirklich gestört, da ich das Spiel eh länger als 30 Tage spielen werde, aber es verwirrt durchaus, wenn man 30 Tage mit dem Spiel kauft und dann direkt für das Abo alle weiteren Angaben machen soll. Bisher ist das nicht gut gelöst und es verärgert zu Recht den Einen oder Anderen.

Zu den Extras der Imperialen Version, erst zur Box, dann zum digitalen Inhalt:
Ich greife hier die einzelnen Punkte aus der Beschreibung auf und kommentiere sie anschließend; abschließend mein Fazit zu den Zusatzinhalten.

1) "Molag Bal-Statue: Eine 30 cm große Statue von Molag Bal, dem Daedra-Prinzen der Dominanz und Versklavung."
Die Statue ist bei mir im ganzen Stück angekommen, was durchaus erwähnenswert ist, da die Statue so ungünstig eingepackt ist, dass bei unvorsichtigen Zulieferern ein auf die Verpackung gestelltert schwerer Karton dafür sorgen kann, dass die Statue Schaden nimmt. Ich bin kein Figurensammler, kann diese also nicht "fachmännisch" beurteilen. Sie macht aber auf jeden Fall etwas her und ist durchaus ansehnlich. Die Verarbeitung ist bei meiner Figur gut. Sie hat ihren Ehrenplatz auf dem Schrank.

2) "Der Große Kaiserliche Reiseführer für Tamriel: Ein 224 Seiten umfassender bebilderter Führer aus der Feder des Kaiserlichen Gelehrten Flaccus Terentius."
Dieser in Kunstleder eingebundene Band macht wirklich etwas her! Die Zeichnungen sind wirklich gelungen und der Inhalt beschreibt so ziemlich jeden (überirdischen) Ort in Tamriel, den man als Spieler (aktuell) aufsuchen kann. Hier wird man über die Welt auf jeden Fall umfassend informiert.

3) "Premium-Karte von Tamriel: Eine gedruckte Karte, der von den Allianzen kontrollierten Gebiete und dem finalen Eroberungsziel Cyrodiil."
Was an dieser Karte "Premium" ist, weiß ich nicht. Okay, es ist kein simpler Ausdruck auf einer DIN A4 Seite, aber mehr als ein qualitativer Druck ist es dann auch nicht. Vielleicht bin ich hier aber auch nur persönlich enttäuscht, denn eigentlich hatte ich mich auf eine *wirklich* hochwertige Karte gefreut, die ich in einem Rahmen an die Wand bringen kann. Die Karte liegt gefaltet in der Spielebox und wird vermutlich auch in Zukunft dort bleiben.

4) "Hochwertiges Steelbook für Sammler"
Ein Steelbook für Sammler. Ist ganz schick, aber mehr braucht man dazu auch nicht sagen.

Fazit zur Box:
Auch wenn die Statue wirklich hübsch ist und auch wenn der Reiseführer ansprechend und liebevoll gestaltet ist, lautet mein persönliches Fazit: die 40 EUR ist es nicht wert.
Wer Elder Scrolls Fan ist oder das Spiel einfach besonders unterstützen möchte, der kann hier bedenkenlos zugreifen, wer vor allem auf das Spiel und evtl. auf die Vorteile im Spiel scharf ist, der sollte sich das Geld sparen und in das Abo investieren.

Exklusive Sammlung digitaler Inhalte:
1) "Spielen Sie als Kaiserlicher: Werden Sie ein Kaiserlicher und schließen Sie sich jeder beliebigen Allianz an. Erhalten Sie einzigartige Boni, Handwerksfähigkeiten, Ausrüstung und mehr."
Im Grunde hat man "nur" eine Rasse mehr zur Auswahl, die innerhalb des Spiels gut ausbalanciert ist und keine Bevorzugung gegenüber anderen Rassen bietet. Mir persönlich gefällt der Stil der Kaiserlichen und die Möglichkeit, jede Rüstung und jede Waffe an den Stil anpassen zu können (was wohl mit der besonderen Handwerksfähigkeit gemeint ist).

2) "Weißes kaiserliches Pferd: Rufen Sie dieses kaiserliche Reittier und reisen Sie schneller durch Tamriel."
Durchaus ein Vorteil, da man damit zu Beginn wirklich schneller unterwegs ist und Pferde sonst unverschämt viel Gold kosten. Man spart sich eine Stange Gold. Guter Vorteil!

3) Schlammkrabbe als Haustier: Erforschen Sie Tamriel mit diesem exklusiven Haustier, das Sie auf Ihren Reisen begleiten wird.
Es ist ein Haustier, welches einen begleitet. Es macht nichts Besonderes und es sieht auch nicht wirklich besonders hübsch aus. Warum es eine Schlammkrabbe sein musste, weiß ich nicht. Ich vermute, man wollte hier kein Haustier nehmen, welches zu viel Neid bei Spielern auslöst, die nicht die Imperiale Version haben. Im Grunde unnötig!

4) "Ringe von Mara: Schließen Sie den Bund der Mara und erhalten Sie einen Erfahrungsbonus, wenn Sie gemeinsam unterwegs sind."
Der Erfahrungsbonus ist ganz nett. Bringt natürlich nur dann etwas, wenn man einen anderen Spieler kennt, der ESO auch spielen möchte - und mit dem man gemeinsam umher zieht. Kostet allerdings auch einen Ringplatz, von dem man nur 2 hat.

Fazit: mein erster Charakter ist ein Kaiserlicher, ich nutze gerne mal die Umwandlungsmöglichkeiten zum Kaiserlichen Stil und das Gratispferd nutze ich auf jeden Fall bei jedem Charakter. Ob die Extras das Geld wert sind, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Mir war es das Geld auf jeden Fall wert.

Fazit gesamt:
ESO zieht einen in seinen Bann, wenn man es denn zulässt. Man sollte sich allerdings auch darauf einstellen, dass man nicht einfach durch das Spiel hetzen kann und dass das Spiel durchaus von einem auch erwartet, sich damit zu beschäftigen. Wer "The Elder Scrolls" kennt, wird mit dem MMOG seine wahre Freude haben, denn das Spiel fügt sich wirklich wunderbar in die Welt ein. Die Atmosphäre ist sehr gelungen, sowohl musikalisch, visuell, als auch vom Spielinhalt her.
Die Charakterentwicklung ist wirklich gelungen und bietet jedem Spieler seine eigene Spielwiese. Durch die vielen Mitspieler, die durchaus auch dann und wann Atmosphärekiller sein können, kann man bei ESO nicht von einem "Rollenspiel" reden, aber dies war ohnehin nicht zu erwarten.

Noch hat das Spiel kleinere Bugs, aber das Spiel ist ja auch noch nicht so alt. Um abschließend doch Vergleiche zu ziehen: andere MMOG haben zum Start deutlich massivere Probleme gehabt. Hier hat Zenimax wirklich gute Arbeit geleistet.

Natürlich sollte jedem klar sein: dies ist ein MMOG. Man muss also Zeit für das Spiel haben oder zumindest einplanen. Dies gilt vor allem auch mit Blick auf das Abo-Modell und den monatlichen Kosten. Die Kosten sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung, da man heutzutage für 10 € - 13 € / Monat kaum anderwo so umfassende Unterhaltung bekommt.

Und da man ein MMOG vor allem mit anderen Spielern spielt, empfehle ich abschließend noch, dass man möglichst schnell in einer Gilde unterkommen sollte. Zum Beispiel bei "Teutonic Order", eine Gilde, die sich an deutschsprachige Spieler jeden Typs richtet. [....]

Viel Spaß mit The Elder Scrolls Online!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schönes Spiel mit Potential, 6. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
[enthält minimal Spoiler]

kurz vorweg,
ich habe damals über 7 Jahre Everquest gespielt. Nachdem die tägliche Spielzeit aber immer weiter zunahm, habe ich aus persönlichen/familieren Gründen die Notbremse gezogen und mir eigentlich selbst eine MMO-Sperre verhängt. Was macht man stattdessen? Richtig... man spielt Elder-Scrolls, angefangen mit Morrowind, dann Oblivion und danach das fantastische Skyrim, alles mit Mods.

Lange Rede kurzer Sinn, bei "The Elder Scrolls Online" bin ich einfach schwach geworden... und habe mich direkt bei der Beta angemeldet, insofern habe ich schon ein wenig von der "TESO"-Welt gesehen.

Der Grafikstil erinnert stark an die jeweiligen Elder-Scrolls Titel. Es gibt Bereiche, die erinnern an Morrowind, wie z.B. der Vulkan, oder auch der Baustil der Gebäude, dann sind auch Anleihen aus Oblivion und natürlich Skyrim vorhanden.

Für die Modder unter euch: die Grafik ist qualitativ deutlich über Skyrim "Vanilla" angesiedelt. Hier hat man sich wohl von "ENB" inspirieren lassen. Viel "sun glare", Tiefenunschärfe usw sind Garant für eine für MMORPG-Verhältnisse wirklich hervorragende Grafik.

Mit der Musik verhält es sich ähnlich und ist wirklich sehr stimmig geworden. Es stellt sich auf jeden Fall sofort das Elder-Scrolls-Gefühl ein und man vergisst zunächst, dass man einen MMO-Titel spielt.

Der Spielercharakter kann also auch erstmal solo gemütlich die Welt erkunden und kleinere und auch größere Aufgaben erledigen, die sich teilweise auch sogar auf die Spielwelt auswirken. Hinter jeder Quest steckt eine Geschichte. So unterhält sich der Pöbel über denjenigen, der den König gerettet oder auch die Belagerung der Stadt vereitelt hat. Es ist mir auch noch kein wiederholbarer Quest begegnet. Quests wie "Bringe mir 15 Felle von Puma XY" kann man nur ein einziges mal machen, danach ist Feierabend!

Die deutsche Synchronisation ist hervorragend und eigentlich jeder NPC hat etwas zu plaudern... so und nicht anders muss das sein!

All das trägt dazu bei, eine realistische und dynamische Welt aufzubauen, in dem der Held quasi eintauchen kann.

Erfahrung sammelt der Held eher über erledigte Quests anstatt das übliche Monster-grinden, zumindest ist das am Anfang so. Wie bereits erwähnt sollte man eventuell nicht zu schnell leveln und die Quests auch mal zu Ende lesen, und sich nicht durchzuklicken, denn dann stellt sich insgesamt ein tolles Elder-Scrolls feeling ein.

Ausgesprochen gut gefällt mir das "Crafting" system. Wie in anderen MMO-Titeln muss man dafür Ressourcen sammeln wie z.B. Eisenerz, aus denen man dann Eisenbarren herstellen kann. So stehen einem aber am Anfang die sogenannten "Rezepte" nur rudimentär zur Verfügung, manches bleibt dem Held auch verwehrt und ist der anderen Rasse vorbehalten. Andere Rezepte müssen erst noch gefunden werden. Weitere "Tradeskills" sind das Schneidern, das Schreinern, die Verzauberung, Alchemie und das Kochen. Außerdem kann auch noch geangelt werden.

Insgesamt gefällt mir "TESO" bis jetzt wirklich ausgesprochen gut, vor allem die Atmosphäre ist wirklich toll!

Weitere Fakten die eventuell erwähnenswert sind:

-Es gibt zwei "Mega-Server", einen USA-Server und einen für Europa, auf denen man jeweils 8 Charaktere erstellen kann.

-Die Stabilität der Server ist bisher sehr gut.

-Auf Computern der Mittelklasse ( HD 7870 GHZ aka R9 270X ) läuft TESO bereits auf höchstmöglichen Einstellungen.

-Einige Bugs sind noch vorhanden, von denen aber auch schon viele bereits bereinigt worden sind.

-Die monatlichen Kosten belaufen sich auf etwa 13 Euro und können auch mit der Game Time Card beglichen werden.

-Nach Eingabe des Game-Codes ist die Angabe eines weiteren Abo-Models nach Ablauf der 30 Tage erforderlich.

-Wer keine Kreditkarte hat, ordert die "Game Time Card" am besten gleich mit dazu.

-Im Kampf kann aktiv geblockt und mit einer "Hecht-Rolle" ausgewichen werden.

Zur physischen Imperial Edition: Das Artbook ist herausragend gut, toll bebildert, ist ziemlich wertig verarbeitet und hat über 200 Seiten. Ganz im Gegensatz zur Molag Bal-Statue. Hat man die nämlich erstmal aus der sehr umfangreichen Verpackung befreit und zusammengebaut ( 3 Teile ) macht sich die Ernüchterung breit. So toll wie so oft beschrieben, finde ich persönlich die nämlich gar nicht und das liegt nicht am Design sondern am Material. Billigstes Plastik ohne Gewicht... also die Hobbit-Figur aus der Extended Blu-ray, oder auch der Drache von der Skyrim Limited Edition ist da um Welten besser und massiver, einfach wertiger verarbeitet.

Trotzdem, insgesamt gesehen ist es eine tolle Edition geworden, der digitale Inhalt ist auch ok.

Wer auf Figur und Buch verzichten kann, ist vielleicht bei der digitalen Imperial Edition am besten aufgehoben.

Als Fazit fällt mir nur wenig negatives ein. Vier Charakterklassen sind sehr wenig. Desweiteren können z.B. Gegenstände, die sich im Bankfach befinden, am Amboss aufgewertet werden. Das ist nicht realistisch und mir zu "komfortabel". Einige Quests könnten auch besser "instanziert" sein. So tummeln sich sehr oft mehrere Spieler im gleichen Raum, nur um z.B. einen Zettel aus einer Hütte zu besorgen. Außerdem gibt es auch noch kein Handelshaus oder dergleichen. So bieten Spieler in guter alter Marktschreier-Manier ihre Waren an... hat ja auch was für sich.

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen wie sich das Game mit der Zeit entwickeln wird. Ein gewaltiges Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Bis dahin ist es mir gute 5 Sterne wert!

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Nachtrag 14.04.14

Über die Güte und langfristigen Erfolg eines Online-Spiels entscheidet in einem großen Maße auch, und vor allem die Community selbst. Wie ist der allgemeine Umgangston untereinander? Niemand, dem es wirklich langfristig auf den Spielspaß ankommt, lässt sich gerne diesen durch andere permanent vermiesen.

Ein kurzes Statement dazu:

Noch niemals habe ich persönlich so viele verbale Entgleisungen der übelsten Art gesehen, wie bei TESO. Vor allem "deutsche" Kommentare stoßen mir im Zonen-Chat teilweise übelst auf. Was ich da schon zum Teil lesen musste ist haarsträubend. Entweder hat das allgemeine Niveau im Vergleich zu vor 10 Jahren gewaltig nachgelassen oder ich habe nur zu lange kein MMO mehr gespielt. Ein gewisses Mindestmaß von "playing nice" wird von mir einfach vorausgesetzt.

Desweiteren wird das Chat-Fenster dermaßen von "Gold-sellern" zugespammt, dass etwa alle 5 bis maximal 10 Minuten ein neuer "Kandidat" auf die "Ignore" Liste gesetzt wird. Es tummeln sich da bereits über 100 Namen. Für jeden, der darauf landet, kommen aber gefühlt 5 neue bekloppte dazu.

Noch etwas ist mir aufgefallen... ich renne also Richtung Eisenerz, möchte ja schließlich mal gut Schmieden können. Kurz vor Erreichen des Brockens "ploppt" plötzlich ein Charakter auf, schnappt sich das Eisenerz, ist aber eine Sekunde später wieder weg?
Ok, dachte ich mir, hatte vielleicht lag, da hinten ist ja auch noch ein "Jute" und eine Rune. Ploppt wieder einer für eine Sekunde auf und erntet alles ab. Kann alles Zufall sein, kein Problem. Nur haben diese imaginären Charaktere Namen wie z.B. "ljfdhabg" oder "dwgtkjthd" und haben auch keinerlei Equipment oder Ausrüstung dabei... Spawnen, Ernten und verschwinden in weniger als zwei Sekunden, alles ohne "Spitzhacken-Animation". Lustig wird es eigentlich erst dann, wenn sich beide (oder auch ein Dutzend von den China-Bots) auf einer großen grünen Wiese um ein einziges, besonders schnelles Jute "zanken" und wie angewurzelt in der Pampa rumstehen. Ohne entsprechende Screenshots kaum zu glauben.

Neuerdings looten Speed-Hacker sogar aus der Luft oder "glitchen" durch den Boden. So wird das nötige Ressourcensammeln für den ehrlichen Spieler extrem erschwert und ist für ungehinderten Spielspaß nicht gerade förderlich.

Erwähnenswert sind auch ganze Gruppen solcher Bots, die wie an der Perlenkette gezogen von Mob zu Mob rennen. Hier wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis der neugekrönte Kaiser computergesteuerter Natur sein wird.

"hail mein Kaiser iyfxhxtghxpwhxsfdfgjh"

Bleibt abzuwarten wie Zenimax gegen Bots, Cheater, Gold-Spammer, Speed-Hacker und Konsorten vorgeht. Laut Hersteller sind bereits hunderte Spieler gebannt worden.

Zumindest gegen den Spam der total nervigen Gold-seller lässt sich etwas ausrichten. Es gibt mittlerweile Mods bzw sogenannte "Addons", die sich in das Verzeichnis installieren lassen und Abhilfe schaffen.

Bis dahin "Happy Hunting" Euch Gamern.

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Nachtrag 19.08.2014

Kurz zum positiven, die Bot-Problematik hat sich deutlich entschärft, hier hat Zenimax gut gehandelt und dem Ganzen wohl den Riegel vorgeschoben.

Nach dem Umzug des EU-Servers von Amerika nach Deutschland und endlosen Updates/Patches möchte ich nochmal auf die zahllosen Unzulänglichkeiten des Spiels eingehen, die mich dazu veranlasst haben, ESO doch deutlich (um zwei Sterne) abzuwerten. Denn es gibt einfach noch viel zu viele frustrierende Kleinigkeiten, die mir in Summe einfach auf den Keks gehen.

Seit dem Serverumzug hat ESO massiv mit Lags zu kämpfen. So dauert es mitunter schon mal 10 Sekunden, um eine Kiste zu öffnen. Das wäre nicht so schlimm. Wenn aber der Character mitten im Kampf scheinbar die selbe Zeit regungslos da steht, oder deswegen aus den Instanzen gekickt wird, alles scheinbar nicht mehr in Echtzeit abläuft, ist für mich der Spielspaß deutlich abgewertet. Diese "Lags" erscheinen dann oftmals in Peaks, wo dann fast die gesamte Zone betroffen zu sein scheint. Scheinbar ist der Megaserver dann überlastet, oftmals geschieht das dann am Wochenende. Wenn man nun aus dem Spiel geworfen wird, und sich danach wieder einloggen möchte, erscheint nicht etwa eine kleine Entschuldigung... nein, man bekommt dann schon mal die Meldung, dass man doch zu viele Nachrichten verschickt hätte und man doch das Spamming zu unterlassen habe. Wenn man in einem sogenannten MMO keine 3 Sätze mehr schreiben darf, bzw dann schon als Spammer deklariert wird, macht mich das erstmal ratlos. Es handelt sich hier übrigens nicht um einen Einzelfall, wie mir Gilden-Mitglieder bestätigt haben.

Desweiteren nervt mich die unglaubliche Platznot im Inventar, auch wenn das durch größere Stapelgrößen von z.B. Runen etwas besser worden ist. Diesbezüglich bleiben mir einfach noch zu viel Fragen offen, und zwingen zum ständigen umloggen zwischen den jeweiligen Charakteren und ein ausgedachtes Inventar-Management, verusacht durch ein nicht durchdachtes Handelssystem. Hierzu ein kleines Beispiel: Man geht zum Händler (NPC) und "verkauft" einen Stapel bestehend aus 100 Stück Rotweizen, 100 Molybdän, 100 Mangan, 100 Würmer (wichtig zum Angeln), 100 Flusskrebse, 100 Knoblauch, 100 Zwiebeln, 100 Schneebeeren... und bekommt 0 Goldstücke (NULL GOLDSTÜCKE!?!), was soll das?

Ein Auktionshaus gibt es nicht, stattdessen kann man dann ja in bis zu fünf Gilden eintreten und dann jeweils bis zu 30 Gegenstände 30 Tage lang verkaufen. Echtes Gildenfeeling kommt bei mir dabei aber ehrlich gesagt nicht auf.

Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass das Zusammenspiel durch die drei Allianzen verhindert wird. Will man ein Verlies absolvieren, muss nicht nur das Spielerlevel einigermaßen übereinstimmen, sondern alle müssen auch der selben Allianz angehören. Nicht einmal Gildenintern kommen Spieler der drei Allianzen zusammen. Frustpotential für zukünftige große Raids ist vorprogrammiert.

Desweiteren ist eine Überarbeitung des UI und der "Schnellzugriffs-Leiste" für Heiltranke notwendig. Außerdem nervt, dass Items oft nicht auf vorhandene Stapel gelagert werden, sondern ein neuer Stapel "aufgemacht" wird, den man dann später zusammenführen muss, um keinen unnötigen Platz zu verschwenden.

Jedes große Update geht mit zusätzlichen Problemen einher. Was vorher ging, geht auf einmal nicht mehr (z.B. neue Bugs bei Quests), Erfolge/Errungenschaften fehlen plötzlich, abgeschlossene und erledigte Verliese und Dungeons sind plötzlich nicht erkundetes Neuland.

Ich könnte jetzt weitere Punkte aufführen, wie z.B. den /stuck-Befehl, der einem aus der mangelnden Kollisionsabfrage befreit, allerdings dann mit vielen Goldstücken bezahlt werden will, nicht erscheinenden Errungenschaften im Archievementsystem etc.

Eine Abwertung von fünf auf drei Sterne bleibt mir als Fazit.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Elder Scrolls Online eine Rezension, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Werte Spieler und Spielerinnen,

ich versuche hier anhand meiner bisherigen Erfahrungen eine Rezension zu verfassen, die Euch helfen soll, eine Kaufentscheidung für oder gegen The Elder Scrolls Online zu treffen.

1. Zu meiner Person:

Ich habe bisher folgende MMORPGs sehr ausgiebig gespielt: WoW (8 Jahre durchgehend), GW1 (von Beginn bis zu Release von GW2), GW2 (seit Release), HdrO (ca 5 Jahre),

Zumindest angespielt habe ich folgende: Aion, Swtor, TSW,

Ich war in allen Betas von The Elder Scrolls Online, mein Bericht stützt sich aber auf die Erfahrungen, die ich während der Early Access Phase gemacht habe (Spielzeit: 25 Stunden, LvL 20)

2. Geschichte

The Elder Scrolls Online hat eine umfangreiche Hintergrundgeschichte wie kaum ein anderes Spiel. Sowohl die drei verschiedenen Fraktionen verbindet und trennt eine gemeinsame Geschichte als auch jede einzelne Fraktion hat einen umfangreichen geschichtlichen Hintergrund über deren Entstehung. Cyrodiil, das PVP Gebiet war seit Anbeginn umkämpft, insbesondere die Kaiserstadt war seit Anbeginn ein Ort des ständigen Wandels. Ich empfehle daher sich mit der Hintergrundgeschichte ein wenig zu beschäftigen, ist gibt dem Spiel nochmals etwas mehr Atmosphäre. Zwingend notwendig ist es aber nicht, es gibt im Spiel viele Bücher, die teilweise wahnsinnig gut geschrieben sind und auf die Geschichte Tamriels und seiner Völker blicken lässt.

3. Mechaniken:

- Phasing

Das Spiel nutzt zwar nicht die Hero Engine (wie SWTOR) es nahm allerdings anleihen daraus (deswegen auch der Splashscreen am Anfang). Ein wichtiger Bestandteil des Spiels ist das Phasing. Es gibt zwar eine offene Welt, doch werden Spieler je nach Fortschritt in die jeweiligen Instanzen verfrachtet. Das positive daran ist und hier zeigt das Phasing seine absolute Stärke, dass die Welt einem dynamischen Wandel untersteht. Habe ich eine Quest abgeschlossen und beispielsweise ein brennendes Dorf gerettet, so ziehen dort die Bewohner ein und das Dorf wird wieder aufgebaut. Es fängt dan nicht wieder an zu brennen, nur dass ein weiterer Spieler dieses Dorf löschen muss. Phasing trägt sehr viel zur Atmosphäre bei und ist auch durchwegs sehr gut angewendet worden. Wo es aber seine Schwächen hat, sind "Endkämpfe". Wenn sehr viele Spieler in einer Phase/Instanz sind und ein Endgegner mit einem Schlag getötet werden kann, kommt natürlich auch ein heroisches Gefühl auf. Hier muss noch etwas daran gearbeitet werden. Aber ansonsten gibt es der Welt eine Atmosphäre, die ich so noch nicht erleben durfte. Man hat das Gefühl, die Welt durch seine Taten tatsächlich zu verändern.

- Der Megaserver

Das Spielt nutzt den Megaserver. Es gibt einen für EU und einen für US, wobei der EU Server bis zur vollständigen Stabilität noch in den US stehen bleibt und dann umgesiedelt wird. Merkbare Latenzprobleme gibt es aber auf meiner Seit nicht.

Der Megaserver zeichnet sich dadurch aus, dass es zwar wohl verschiedene physische Servergiebt, diese sind aber nicht sichtbar. Es spielt jeder auf dem gleichen Server. Das Postitive daran ist, dass die Gebiete sehr gut bevölkert sind und das auch bleiben werden. Sollte die Bevölkerung einmal abnehmen muss man nicht den Server wechseln oder darauf warten, dass sie zusammengelegt werden. Die Negative Seite ist, dass wenn es Probleme gibt, der ganze Server heruntergefahren werden muss, und nicht bloß Einzelne. Bis jetzt lief der Server für einen Start recht stabil.

4. Die Spielwelt

Gespielt wird Elder Scrolls Online in Tamriel einem Kontinent auf dem Planeten Nirn, der sich wiederum im Planetensystem von Mundus befindet. Es gibt 9 verschiedene Völker, die sich zu gleichen Teilen in den 3 Fraktionen (Aldermari Dominion, Daggerfall Covenant, Ebonhart Pact) aufteilen. Jedes der Völker hat seine eigene, teils sehr tiefgründige Geschichte, über die es sich zu informieren lohnt. In der Mitte der Karte befindet sich Cyrodiil in dessen Mitte sich die Imperiale Hauptstadt befindet. Von hier aus sollte Tamriel regiert werden. Die Hauptstadt selbst ist noch nicht zugänglich.

5. PvE

- Quests

Obwohl das Spiel einen Schwerpunkt auf das PvP legt wird das PvE nicht stiefmütterlich behandelt. Es gibt viel zu tun, wirklich sehr viel. Es gibt zahlreiche Quests, die allesamt vertont sind und das ausgezeichnet. Die Quests erzählen jeweils eine Gesichte, oft in mehreren Teilen, man muss Entscheidungen treffen, die tatsächliche Auswirkungen haben und wenn die Quest abgeschlossen ist, verändert sich die Spielwelt dementsprechend. Man wird auf der Straße angesprochen, ob man nicht der sei, der den König gerettet hat, das Volk spricht von den heroischen Taten die man gemeistert hat. Die Hauptstory selbst ist fesselnd, sehr gut insziniert.

- Entdecken

Es gibt unzählige Dinge zu entdecken in Tamriel. Einerseits sind das Schatzkarten die in Kisten oder bei Mobs gefunden werden könne, auf denen sich eine Abbildung befindet, die zu einem Schatz führen soll. Das ist sehr gut gelungen, weil es nicht zu schwer aber auch keinesfalls leicht ist den Schatz zu finden. Man sollte nicht googlen, das nimmt die Freunde, wenn man die Truhe findet.

Weiters gibt es viele Truhen die mittels Dietrich geöffnet werden müssen. Das Minispiel des Schlossknackens ist recht gut gelungen, aber nicht allzu schwer, wenn man sich etwas damit beschäftigt.

Es gibt weiters kleinere Höhlen, Bosse die in der Welt herumstehen und darauf warten umgelegt zu werden. Es gibt öffentliche Dungeons, die von jedem Betreten werden können und auch stets sehr anschaulich präsentiert werden.

Außerdem gibt es Skyshards zu finden, die einem einerseits einen Erfolg gewähren, wenn man alle in einem Gebiet gefunden hat, andererseits je einen Skillpunkt / 3 Skyshards.

- Crafting

Das Crafting ist sehr umfangreich und recht intuitiv. Man kann alles Sammeln ohne etwas ausrüsten zu müssen, hat also Schaufel, Sichel und Hacke immer mit. Es gibt Alchemie (Tränke usw), Kochen (Buffood), Schmied (Rüstung und Waffen), Clothing (Stoff und Lederkleider), Enchanting (mit Hilfe von Runen können Verzauberungen für Rüstungen und Waffen gefertigt werden), Woodworking (Schilder, Bögen und Stäbe).

Es gibt eigene kleine Höhlen oder Keller, wo man einzigartige Sets schmieden kann, die wollen aber erst gefunden werden.

Das Crafting ist sehr gut gelungen, ausführlichere Berichte gibt es aber bestimmt irgendwo online, hier soll nur eine Wertung stattfinden.

- Skillsystem

Die Individualisierung eines Charakters erfolgt durch Skilllines. Man bekommt im Laufe des Spieles immer wieder verschiende Skillines hinzu, was die Entscheidung, wie sich der Charakter schlussendlich spielen soll nicht leicht macht. Man vergibt sie Skillpunkte in diese Skillines schaltet damit entweder eine aktive oder passive Fähigkeit frei, die dann, bei Anwendung (es reicht, dass sie auf der Skillbar liegt) levelt. Diese Fähigkeit kann ab einem bestimmten Level dann noch gemorphed werden, man kann also noch eine Skillpunkt auf diese Fähigkeit vergeben und muss sich zwischen 2 Möglichkeiten entscheiden. Je nach Entscheidung kann dann zu den bisherigen Auswirkungen dieser Fähigkeit noch eine weitere hinzutreten (man macht etwa Schaden + zusätzlich noch Schaden über Zeit)

Auch zur Individualisierung möchte ich nur kurz sagen, dass es so viele Möglichkeiten gibt, nämlich auch sinnvolle, dass es keinen richtigen Weg geben wird, seinen Charakt zu spezialisieren. Es macht auf jeden Fall Spaß und die Freude, wenn man wieder einen Skillpunkt vergeben darf ist groß.

Es gibt folgende Skillines:

3 Für die Klasse, 1 Für die Rasse, Magier Gilde, Kämpfer Gilde, für Dungeons, PvP, für die jeweiligen Crafting Klasse, Welt Skill line, für die jeweiligen Waffen, für die jeweiligen Rüstungen

Also es gibt sehr viel wofür es sich lohnt die Skillpunkte zu verteilen.

- Das Kampfsystem

Es ist möglich sowohl in der 1st als auch in der 3rd Person Perspektive zu spielen. Das Nahkampfsystem ist am Anfang recht gewöhnungsbedürftig, aber wenn man es mal heraus hat macht es sehr viel Spaß und gibt viele Möglichkeiten seine Gegner zu besiegen. Man kann aktiv Blocken, Zauber unterbrechen und wählen, ob man hart oder nur normal zuschlagen möchte. Hinzu kommen dann noch die jeweiligen Fähigkeiten, die man ausgerüstet hat. Das Trefferfeedback wurde bereits verbessert, allerdings ist noch etwas feintuning nötig.

Von den bisherigen Kampfsystemen ist es aber jedenfalls eins der spannenderen, die ich bis jetzt spielen durfte.

- Grafik und Soundtrack

Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen außer, wow. Die Grafik ist stimmig, die Städte (im Daggerfall Covenant) haben einen mittelalterlichen Touch. Die Musik ist perfekt auf die Welt abgestimmt (düster, wenn man sich in einer Höhle oder im Kampf befindet, epochal, wenn man durch die Wälder streift). Tamriel selbst ist ein Prachtstück. Besonders an Bachbetten oder an den Stränden ist es eine Augenweide den Sonnenuntergang zu beobachten, nachdem die Lichteffekte einfach impossant sind. An der Grafik gibt es nichts zu rütteln, mitunter die Beste die ich bisher in einem MMO gesehen habe. Zusammen mit der perfekt abgestimmten Musik fesselt es einen, dass man so schnell von Tamriel nicht mehr loskommt.

6. PvP:

In Cyrodiil gibt es die PvP Zone (es gibt kein open PvP in der ganzen Welt von Tamriel). Hier wird um Festungen gekämpft und es will auch ein Imperator gekrönt werden. Nachdem ich es noch nicht so viel gespielt habe kann ich nur folgendes berichten:

Zergbildungen, wie es so schön heißt, gibt es zwar, darin muss man sich aber nicht auffhalen. Es ist wahnsinnig spannend alleine oder vieleicht mit 2 - 3 Freunden loszuziehen und kleinere Bereich, wie Sägewerke oder Mienen einzunehmen. Das ist absolut möglich und wenn man gut koordiniert ist, kann man auch gegen eine doppelt so große Armee gewinnen. Es gewinnt also nicht Zwangsweise das Team mit den meisten Spielern sondern es kommt auch tatsächlich die Taktik und die Fähigkeit seinen Charakter zu spielen an. Hier nützt das Kampfsystem sein volles Potential

Es gibt auch PvE in Cyrodiil. Es gibt Dungeons und Quests die man abschließen kann. Das LvLn in Cyrodiil ist aber nicht so effektiv wie in den anderen Regionen.

7. How to play

Um diese Spiel genießen zu können muss man sich Zeit lassen. Will man nur möglichst schnell auf Max LvL sein, wird man hier enttäuscht. Die Stärke liegt in den Quests, in der Erzählweise. Außerdem gibt es so viel zu entdecken, erst dann kommt so richtig Stimmung auf und man taucht ein in die Welt von Tamriel.

8. Bugs und Bezahlmethode

- Für jene, die ein perfektes Spiel ohne Bugs und Serverunterbrechungen wollen ist es womöglich noch etwas zu früh. Hier würde ich noch ein Monat warten. Es sind zwar keine Bugs, die ein Weiterkommen verhindern, allerdings nerven sie manchmal schon sehr. Als MMO Veteran bin ich daran schon gewöhnt. Gerade mit dem Phasing und dem Megaserver gibt es sehr viele Zahnräder, die ineinander greifen müssen. Ist irgendwo auch nur der kleinste Fehler versteckt steht das Werk still. Am MMO Standard gemessen, läuft das Spiel allerdings sehr stabil und ohne große Probleme. Es sei jediglich für die gesagt, die sich ein fehlerloses Spiel erwarten, noch ein Monat zu warten.

- Das Spiel hat ein Abo Modell. Über das ist schon sehr häufig gestritten worden. In Anbetracht dessen, was die Entwickler vorhaben, verstehe ich diese Entscheidung erstmal und heiße sie gut. In GW2 etwa, sieht man, dass die Ressourcen nicht reichen, um Content nachzuliefern, auch gibt es viel zu viele Dinge, die man im Shop erstehen muss, wenn man wirklich alles haben will, viele Dinge droppen zu selten (1000 Truhen und 1 Schlüssel). Dass F2P Spiele häufig dem Spieler teurer zu stehen kommen also ein äquivalentes Abo ist bereits ausreichend bewiesen. Ich sprech von einem äquivalenten Abo. Man muss also vergleichen, wie viel bezahl ich für ein Abo und wieviel bezahl ich für die Dinge, die in diesem enthalten sind im Cash Shop. Wer dies vergleicht und das hab' ich stichweise und die europäische Kommission sehr intensiv (bitte einfach google Suche, ich hab nur beschränkt Inet Zugang in der Arbeit) untersucht. Nicht umsonst soll das Free aus Free 2 Play gestrichen werden.

Für das Abo werden €13,-- im Monat verlangt.

8. Fazit:

Für RPG und ESO Fans ist das Spiel ein absolutes Meisterwerk. Es besticht durch die bezaubernde Welt, die verschiedenen Entsheindugen, die einem frei überlassen werden, die tatsächlichen Auswirkungen auf die Welt. Wer ein Kenner der TES Geschichte ist, wird sich im alten Tamriel sofort zu Hause fühlen. Nicht wenige Fakten, die in den Büchern geschrieben sind, werden schon bekannt sein. Geschichten, die die NPCs erzählen hat man schon einmal gehört. Das alles trägt zur Atmosphäre dieses Spiels bei

Für die MMO Fans hat es ein tolles Crafting System, eine sehr vielseitige Charakterindividualisierung und Dungeons, die sowohl Taktik als auch Geschick erfordern und somit von Anfang an recht fordernd sind.

Ich bin gespannt auf die Zukunft des Spiels. Mit der Ankündigung der Adventure Zones, also Gebiete die Inhalte NUR für Gruppen zwischen 4 und 12 Personen enthalten wurde ein ganzes Gebiet vorgestellt, dass nur noch auf seine Abenteuerer wartet.

Ich habe für die nächsten 6 Monate abonniert und wir werden sehen wie sich das Spiel entwickelt. Bis hierhin kann ich dem Spiel nur die volle Punktezahl geben, da es sich sehr flüssig spielt, die Spielwelt einfach beaubernd ist, die Atmosphäre sehr dicht ist und ich jedesmall wenn ich mich in Tamriel einlogge sofort in seinen Bann gezogen werde.

Ich hoffe ihr habt Spaß an dem Spiel,

Grüße
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes stimmungsvolles MMO aus der TES - Reihe, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Als langer Anhänger der Teso Reihe (Seit Arena), möchte ich hier auch keine kurze Bewertung abgeben. Das Spiel selber ist zwar nicht direkt vergleichbar mit den offline Titeln, aber für ein MMO ist es doch sehr ansprechend und stimmungsvoll umgesetzt. Egal ob es die sehr gute Vertonung der Quests ist, oder die oft Abwechslungsreiche Gestaltung eben dieser. Gerade die Hauptgeschichte ist oft sehr schön umgesetzt und es kommt nur selten vor, das man wirklich mal nicht weiss, was man machen soll.
Grafisch und von der musikalischen Gestaltung her, spricht das Spiel für sich selbst. Gerade der englische Client ist sehr interessant, aber auch im deutschen sind die Synchronsprecher gut gewählt. Z.B. die Kahjit mit ihren Akzent oder ach teils die Argonier.
Das crafting System ist, wenn man sich einmal damit beschäftigt hat, einfach und doch sehr Abwechslungsreich in seinen Möglichkeiten.
Die Instanzen, egal ob es kleinere sind, die man solo machen kann (offene) oder die Gruppeninstanzen sind auch sehr stimmig umgesetzt und fordern teils sehr Abwechslungsreiche Taktiken und Skillungen der einzelnen Spieler. Gerade die höher Instanzen ab den Veteranen Stufen sind teils sehr anspruchsvoll und oft für Gelegensheitsspieler nur schwer spielbar, wenn dann noch z.b. die Kommunikation über TS fehlt oder die Taktiken nicht bekannt sind. Was für meinen Part aber das ganze sehr interessant macht, da es auch ein gewisses Maß an Zusammenarbeit fordert und dadurch nicht so schnell langweilig wird, wie es in anderen MMO`s (z.b. Lotro zur Zeit) der Fall ist.
Grundsätzlich kommt man solo sehr gut durch die meisten Gebiete bis in die ersten Veteranen Zonen. (Veteranengebiete alles ab Lev 50). Aber auch dort kann man immer noch vieles solo machen. Dort wo man mal nicht weiter kommt, wartet man oft nur kurz, bis jemand anderes das gleiche machen muss und man geht dann zusammen durch das jeweilige Quest/Dungeon. Ab Kargstein sollte man dann allerdings schon mit mehreren zusammen los ziehen (V12).

Was das ganze abrundet, ist das PVP System, welches in Teso ein wesentlicher Bestandteil ist. Eine riesige Karte, die Möglichkeiten mit den Belagerungswaffen und die Teilnahmemöglichkeit schon ab Lev 10 machen es sehr interessant.
Ich finde, damit hat Bethesda eine gute Mischung zwischen den verschiedenen Spielertypen gefunden und bietet beiden grossen Fraktionen (PVE & PVP) ein gutes Maß an Content.
Sicherlich haben sie damit versucht es vielen recht zu machen, was nun leider nicht immer geht. Aber alles in allem ist es gut umgesetzt, wie ich finde.

Es ist halt von der Tiefe her kein reines offline RPG wie man es von den vorgänger Titeln der Reihe kennt, geht aber schon sehr weit in diese Richtung. Viele Funktionen und neuer Inhalt sind ja auch schon angekündigt.
Für mich gibt es bisher nur eine Sache aus zu setzen, das sind die immer noch zahlreichen kleineren Bugs (Quests, Performance, Funktionalität). Wobei nach nun gut zwei Monaten sich in diesem Bereich auch schon einiges getan hat und das Spiel schon sehr stabil läuft. Denke ein halbees Jahr muss man den Entwicklern auch geben, bis es auf einen halbwegs ausgereiften Stand ist.

Kurz zur Imperial Edition. Sie bietet ein paar nette ingame Items wie Begleiter und die Möglichkeit Imperiale zu erstellen und zu Spielen. Ob es das einem wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich selber habe diese Version (boxed) und habe es nicht bereut.

Alles in allem macht es viel Spass und ich glaube, darum geht es!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bereue den Kauf, 3. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel an sich ist sehr schön anzusehen. Leider wird es nach kurzer Zeit ziemlich stumpfsinnig und auch die schwierigkeit lässt zu wünschen übrig. Klar stirbt man hin und wieder was allerdings ncihts mit der schwierigkeit der Käämpfe zu tun hat sondern mehr mit der Monsterdichte.

Als ich voller Erwartung in das Spiel einstig gab es noch viele Lags was mich dazu brachte das Spielen aufzuhören. Und somit das Geld zu bereuen. Man sollte sich außerdem etwas mit MMOS auskennen, da das Spiel einen zwar sehr gut durch die Geschichte führt allerdings neben kurzen Allgemeinerklärungen nicht viel zu den einzelnen Skills und den Schadensberechnungen sagt. (Diese gibts es inzwischen allerdings sicher in verschiedenen Foren nach zu lesen.)

Die Imperialedition bringt eine 30cm hohe Figur mit sich. (nur für Sammler interessant -da wiklich nicht sehr "schön"). Das Buch ist in einem witzigen und etwas selbstironischem Stil geschrieben was es sehr angenehm zu lesen macht. An sich besizt es eine wunderschöne Aufmachung dank der aufwendigen Art-Work. (Dafür 3 Punkte)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Spiel zieht mich in seinen Bann., 20. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mich schon lange nicht mehr so in einem Spiel verlieren können. Diese Welt zu erkunden macht Spaß und das leveln dauert endlich mal wieder angenehm lang. Jeder Anstieg gibt einem Freude die ich in vielen anderen MMOs doch oft vermisst habe. Es ist immer wieder schön den nächsten Fertigkeitenpunkt zu verteilen. Wo andere mir zu Bunt wurden, (World of Warcraft, Guild Wars 2, Wildstar) oder auch zu Asiatisch, ( Tera, Rift) oder die Story mich nicht erreichte weil ich durch Buch und Film immer andere Bilder vor Augen hatte, (Der Herr der Ringe Online, Star Wars The old Republic) da zog The Elder Scrolls Online mich in seinen Bann. Es ist nicht perfekt, denn das wird nie ein Spiel jemals sein, aber es macht Spaß und das ist mir das wichtigste. Denn Minecraft ist für viele auch nur altbacken und ohne Inhalt. Aber es macht Millionen eine ganze Menge Spaß. Und TESO ist die beste Wahl für alle die sich in Rollenspielen zu einsam fühlten und in MMOs zu sehr dem Gruppenzwang unterlagen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Spiel mit unendlich vielen Macken!, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mir die Imperial Edition samt Vorbestellerbonus und extra Pferd gekauft, allerdings nicht bei Amazon, da der Preis hier doppelt so hoch ist wie ich bezahlt habe.

Nach nun 30 Tagen Spielzeit und einen Veteranenrang 9 (V9) Vampirelfenzauberer sowie das Werwolfgegenstück als Ork und Drachenritter V11 kann ich ein gutes Fazit liefern.

Der Spieleinstieg ist leicht, die Auswahl bei Charakterbau riesig man hat soviele Individualisierungsmöglichkeiten wie in keinem anderen MMORPG dieser Zeit. Das Tutorial ist bereits in die Spielhandlung eingebunden und sehr stimmig umgesetzt wenn es auch eine etwas depressive Stimmung vermittelt. Danach kommt man in die Wahlregion seiner Fraktion, ich entschied mich für die das Dolchsturzbündnis, wegen der abwechslungsreichen Landschaft.
Selbst in kleinen Leveln hat man nie das Gefühl klein und unbedeutend zu sein, ich habe nie zuvor so angenehm gelevelt wie in diesem Spiel was nicht zuletzt an der professionellen Vertonung und die sehr bedachten Quests liegt. Hier haben sich erstmalig Designer Gedanken gemacht. Spiele wie Lotro, WoW könnten sich hier mal eine Portion Innovation abschauen.
Insbesondere das PHasing ist ein ganz tolle Sache, wenn man eine Aufgabe erledigt z.B. eine Burg von Banditen befreit hat sind diese nach der Quest auch weg und alles ist friedlich und dem Spieler wird vermittelt etwas sinnvolles zu tun.

Erst gegen Level 50 fängt dass Spiel langsam an zu schwächeln, die Veteranenlevel führen den Spieler auf die Kontinente der anderen beiden Fraktionen nur mit stärkeren Monstern in eigenen Phasen. Das geht bisweilen sehr frustfördernd zu Tage da die Gegner dreimal so stark sind und man sich bei Balancing keinerlei Mühe gegeben hat seitens der Contentdesigner. Es macht mir sehr wenig Spaß. Raids gibt es auch, die bisweilen mit den richtigen Leuten Spaß machen können.

Vorzüge :

- Das PvP sucht seines gleichen es wird in Cyrodiil ausgeführt wo alle drei Fraktionen in einem gigantischem Schlachtfeld Türme und Burgen erobern können.

- Vampire und Werwolf-Thematik, für den einen ein Fluch für den anderen ein Traum. Die Umsetzung war anfangs etwas unausgeglichen macht in der Summe aber selbst in der aktuell entschärften Version immer noch sehr viel Spaß.

- Grafik. Die ist unschlagbar an diese kommt mit weitem Abstand kein anderes MMORPG heran, nicht mal der direkte (Offline) Vorgänger Skyrim mit Vanillia Mod, kann sich damit messen, es sieht fantastisch aus, es fühlt sich echt, schön und stimmig an und hat dennoch keinen großen Hardwarehunger (Eine SSD, Intel C2D 6600, 6 GB, Geforce 750 TI) sind 54 Bilder bei Ultraind FullHD kein Problem. Was will man mehr.

- Kampfsystem. Es ist schnell und dennoch einfach zu handhaben. Man hat 5 Slots mit Fähigkeiten die dann auch bevorzugt leveln. Man blockt mit seinen Waffen und Schilden selber die feindlichen Angriffe ab. Kann durch Sprünge und geschickte Manöver ausweichen.

- Die Mounts kann man in verschiedenen Attributen ausrüsten : Geschwindigkeit, Tragkraft und Stärke.
Geschwindigkeit erhöht die normale Bewegungsgeschwindigkeit des Tieres, Tragkraft erhöht den Inventarplatz des Charakters und Stärke verlängert die Springdauer des Pferdes.

Vertonung :

- Die ist wie schon oben erwähnt erstklassig

Die Nachteile :

- Balancing
Jenseits der ersten 50 Leveln ist zum Beispiel die Haupquest alles andere als ausbalanciert, nicht zu sagen je nach Spielklasse sehr schwer zu schaffen. Der Frustfaktor ist enorm, im Veteranenmodus nimmt dieser immer weiter zu. Bisher hat der Entwickler keine Änderungen in dieser Hinsicht gemacht, was bei vielen Casual-Spielern sicherlich keinen guten Eindruck hinterlässt.

- Bots, die sind so zahlreich dass man sie nicht zählen kann in jeder Instanz, auf fast jedem Feld und überall wo man grinden kann laufen sie im Sechserpack durch die Gegend.
Fliegen von Ort zu Ort, entstehen aus dem Boden, rasen mit Schallgeschwindigkeit von Erz zu Erz, hacken Erzadern von unten ab usw. Sie sind mehr als eine Plage und die Firma ZeniMax Online Studios haben völlig die Kontrolle über ihr Spiel verloren (Stand 28.05.14).
Es wird dauernd gepatcht aber nichts bessert sich in der Hinsicht. Bots behindern so derb die Spielspaß in allen Gebieten wie ich es noch nie in einem anderen MMORPG gesehen habe. Und ewig und immer jeden Tag bekomtm man mehrere Briefe von Goldsellern, sie nerven im Chat oder geben sich an Gamemaster aus und versuchen die Spieler einzuschüchtern oder auszurauben. Der reine Wahnsinn.

- Kein Ingame-Support, es gibt keinen, nur ein Ticketsystem wo man gut und gerne mal 5 Tage auf eine Antwort wartet, der Service entspricht den von SWTOR, den man als nicht vorhanden bezeichnen kann. Man steht eigentlich immer im Regen mit seinen Problemen, einzig die Community hilft gern mal aus wenn es kein kritisches Problem ist. Warum kein Ingame Support eingeführt wurde ist mir schleierhaft, Als Kunde kommt man sich wirklich allein gelassen vor,

- Sicherheit, das Spiel ist so durchsetzt mit Sicherheitslücken und Lecks, dass man eigentlich meinen müsste man spielt eine unfertige Alpha-Version. Diverse kritische Sicherheitslücken im Anmeldeserver, dem Accountsystem etc. machen es unseren Cracker - Freunden leicht in unsere Accounts einzubrechen, das passsiert auch häufig. Zenimax ist vieles bekannt, aber man sieht das sehr locker und so gehen sie auch mit der Problematik um. Selbst viele gute Vorschläge und aufzeigen von Fehlern im Code werden selten bis nie beachtet.

- Bezahlsystem, es wurde ja viel gemosert dass Zenimax direkt ein Abo verlangt damit man seine 30 Tage Spielzeit bekommt. Wildwestmethoden ganz sicher. Im Grunde aber harmlos entweder gleich per Gametimecard verlängern oder Abo abschließen und direkt danach wieder kündigen die 30 Tage Spielzeit bekommt man dann auf diesem Umweg doch noch. Ich selbst habe mir gleich eine Gametimecard dazu gekauft, allerdings werde ich sie nicht verlängern sobald sie abgelaufen ist.

- Serverstandort USA. Das ist wirklich großer Haken. EU-Spieler sind dauernd Lags, sekundenlange Freezer und anderen Bugs erlegen die den Spielspaß gewaltig mindern. Anmeldefehler, Clientcrashes etc. sind an der Tagesordnung. Es war wohl geplant diese zuerst nach Amsterdam zu verlagern, dieser Plan wurde dann wieder aus, na raten sie mal....genau...Kostengründen verworfen und so getan dass die EU-Server doch genauso gut in den USA aufgehoben wären. Bei einem Spiel wo es auf Reaktionszeiten ankommt geht dass so gar nicht. Sobald sie die Server nach Europa verlegt haben, aktiviere ich gern mein Abo wieder aber unter den gegeben Vorausserzungen macht es keinen Spaß.

- Bankplatz, Auktionshäuser etc. Wer kennt das nicht als MMORPG Spieler...Platzmangel, in TESO ist das Problem so brutal wie in keinem anderem Spiel dieser Kategorie. Man besitzt von Anfang an ein Bankfach wo alles Charaktere Sachen einzahlen und entnehmen können soweit sogut und ein eigenes Inventar was leider immer voll ist und neue Taschen sind so übertrieben teuer, dass ein typische Casualspieler auf legalem Wege ewig braucht um 500 Bankplätze zu bekommen (15 Millionen Gold vorraus gesetzt). Dann fehlt auch das klassische Auktionshäusle, man kann sich bis zu fünf Sippen anschließen z.b. einer Händlergilde mit bis zu 500 Mitgliedern dann hat man auch einen Gildenladen. Im Gründe eine recht einfallslose Lösung da sie nur funktioniert solang es genug Spieler gibt.

Quests :
Der einzige Nachteil ist die Hauptstory die nur alleine spielbar ist, was wirklich nervt wenn man das ganze Spiel mit einem Freund durchgespielt hat und dann im Endkampf alles alleine machen soll. Finde ich saublöd gelöst.

In einigen Rezensionen wurde Herr der Ringe Online als Vergleich heran gezogen, das mittlerweile 7 Jahre alte und aus Zeiten stammende Spiel als Rechner noch mit Holzkohle befeuert wurde kommt nun wirklich nicht entfernt an Teso heran. Weder in seiner platten lieblosen Comcigrafik, dem Pay to Win Aspekt, den einfallslosen Quests noch in seinem lächerlichen PVP dem nicht vorhandenen Schwierigkeitsgrad.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Versprechen der Werbung, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Auch ich habe mich von den Versprechen der Werbung täuschen lassen was in diesem Spiel alles möglich sein soll und am Anfang hat mich dieses Spiel auch tatsächlich gefesselt wie ich es bei einem Spiel der TheElderScroll-Reihe auch gewohnt bin.
Aber nach und nach kam die Ernüchterung. Wenn dieses ein PC-Spiel gewesen wäre hätte ich sicherlich die volle Punktzahl vergeben denn die Graphik und die Questen sind wieder richtig klasse. Aber hier sollte am ja mit einer Gruppe seine Abenteuer bestehen können und wer als Solospieler in dieses Spiel geht und hofft dort eine Gruppe zu finden der wird ziemlich entäuscht sein.
Wer also mit diesem Spiel beginnen möchte dem rate ich dringend vorher mal in das Forum des Spieles reinzuschauen (das übrigens genauso halbfertig ist wie der Rest des Spiels)...
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Darum spiele ich z. B. nur noch die RESTSPIELZEIT von den 30 Tagen ( Offener Brief auch hier einmal ), 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC] (Computerspiel)
Man fordert mich auf eine Stellungnahme abzugeben, warum man sein Abo beendet, aber das tut mir Leid Anbieter, in Form einer Umfrage werde ich dies nicht tun, sondern so.

---Spiel-Fehler

--Clipping/Glitching
Das Fallen durch die Weltgeometrie ist ja einer der definitiven Schwächen der Havoc Engine, welche ja nun einmal ESO zu Grunde liegt.

Es ist ein vermeidbarer Fehler indem man einfach eine "Platte" unter die Welt baut und beim berühren dieser Platte automatisch und vor allem OHNE Beschädigung der Gegenstände am nächst gelegenen Weltschrein erscheint. Ein eindeutiges Ärgernis und Versäumnis von Zenimax in diesem Fall.

--Bewertung Supportdienstleistung

Der betroffene Charakter war zu diesem Zeitpunkt Level 9 geworden und ein /stuck hat nicht mehr geholfen ( Respawn im Fall ). Ein Ticket & gute 4 Stunden warten waren von keinem Erfolg gekrönt. Ein- und Ausloggen halfen ebenso nicht. Ergebnis : Char gelöscht und neu angefangen.

Note : 5

--Quest-Block

Queste die in vielerlei Weise blockieren und verhindern das man im Spielfortschritt vorankommt, sind in ESO allgegenwärtig.

Da fehlt mal ein Boss, da ist mal kein Phasing durchgeführt und an andere Stelle ist ein Boss mal gleich so aufgebaut das er besser im Raid zu bezwinge wäre, Das variable auf und ab in den Schwierigkeitsstufen ist kein "Exploring" sondern einfach nur frustrierender Spielstopper, welcher letztendlich zum Ausloggen oder weiter erkunden
auffordert. Das man mit späteren zurückkommen, sogar noch die Lootings verweigert bekommt ( Gegner <=6 Level ) ist dann auch noch ein gleichzeitiger Impact beim Ausrüstung von weiteren Charakteren und / oder Crafting Artikel Erwerb.

Auch mal das nicht mehr benutzbare Portal oder der fehlende Boss blockieren den Spielablauf massiv.

--Bewertung Supportdienstleistung

Ein melden der Questblockade wurde weder Kommentiert noch beantwort. Einziger Weg war dann das löschen der Quest und Neuannahme damit fortgefahren werden konnte.

Bis heute ( 4 Tage nach Meldung ) gab es weder eine Ingame, noch E-Mail Benachrichtigung zu dem Thema.

Ein entsprechende E-Mail welche ausgewiesen hätte, das betroffener Quest in den Patchen behandelt wird, wäre schon ein Lebenszeichen gewesen.

Bewertung wieder einmal eine : 5

---Spielmechanik und Design

--Unzugänglichkeit von Lagerplatz

Ein leidiges Thema ob nun 50 oder 5000 Plätze ausreichend sind. Fakt ist einfach das hier vorgelebt wird, wie man einen Goldsink und Timesink in par excellence durchführen kann.

Dazu kommt noch das gewissen Queste gleich einmal den Zugang zur "Bank" verweigern ( "Eine heikle Situation" ) und gleichzeitig dann nur noch über Reise und anderer Bank ein zweiter Charakter mit notwendigen Artikeln versehen werden kann.

Die dann noch einhergehende Menge an Handwerksmaterialien tut dann ihr übriges und zwingt den Spieler dazu ständig erneut Mengen an Gold & Zeit aufzuwenden, anstatt sich mit den Spielelementen wie Questen und Exploring zu beschäftigen.

--Handwerk ( das Anspruchsvolle - nein )

Crafting soll Anspruchsvoll sein und etwas bringen, so tont es aus der Spielgemeinschaft. Das Ergebnis sind nun Tage der Eigenschaftsuntersuchung und Wochen des Wartens.

Das man, für alle Eigenschaften zu erlernen, für einen Gegenstand = 50 Tage aufwenden darf ist kein Anspruch, es ist mal wieder der schon genannte Timesink und führt nicht dazu hier eine Bindung zum Kunden erreicht wird. Sorry aber Realzeit erlernen kennen wir zur genüge aus anderer Titeln und führt eben dazu das man seine Zeit mit Horten von Genständen und warten auf die Uhr zubringt, anstatt im Spielverlauf sich einmal sinnig fortzubewegen.

Das hierzu ebenso eine sinnige Dokumentation fehlt ist das nächste, wodurch der Spieler am Anfang vorm Crafting steht wie der sprichwörtliche Ochse vorm Berge.

--Bewertung Spielmechanik

In diesem Falle muss man die Spielmechanik und das Design bewerten und ich kann hier nur zu einer Gesamtnote von 4 kommen. Spielfluss, Levelfluss und Gebietswechsel mit anderem Resourcenangebot bilden definitiv keine Einheit und bedürfen einer dringenden Überholung.

--Ingamemmail an sich selbst

Natürlich kann dies von bösen Gesellen genutzt werden um den teuren Lagerplatz zu umgehen, aber sind wir mal ehrlich, es nervt wenn man endlich die Reagenz für einen Blue Craft hat und diese dann erst nach einem Bewegen zurück zur Stadt, einem Aufräumen der Bank und dann letztendlich einen Wechsel von Char zu Char in Anspruch nehmen kann. Hier ist wieder ein Timesink eingebaut, welche irgendwann einfach nur nervtötend wird.

Hier sollte ebenso nochmal über das Design nachgedacht werden.

--Laufwege

Dieser Punkt umfasst immer wieder den von mir angeführten Timesink. Die Wege sind einfach nur noch lächerlich lang. Sei es beim Crafting, das an einem Ort die Arbeitsplätze soweit von einander entfernt sind das man nur mit Pferd und Karten von einem zum anderen Handwerksplatz kommen kann. Die Schreine, welche dann mal vor der Stadt und teilweise gleich mal auf einer Insel vor der eigentlichen Stadt platziert sind, kann man nur noch als totales Ärgernis bezeichnen.

Es tut mir leid es so zu sagen aber Gedenkt der Entwickler uns Kunden als stumpfes Herdentier ohne Intelligenz zu erachten, das man solcherlei Design an uns gibt und somit offensichtlich verhindern möchte das man schnell von Punkt A zu Punkt B kommt?

Ein Umsetzen der Wegschreine würde schon ein gewaltige Abhilfe da stellen, wenn diese einmal auch Beachtung finden würde, denn Wege von Quest zu Quest und gleichzeitig von Port zu Stadt sind irgendwann einfach nur noch ein Grund eine generelle Ablehnung gegen das System des Reisen in ESO zu entwickeln.

--Ingame Kommunikation

Die Ingamekommunkation ist unausgereift und stört mehr, als das diese helfen würde. Kanalaufteilung und Highlighting von Texten ist bei weitern nicht ausgereift und könnte von Anfang an besser gestaltet an den Kunden gebracht werden. Hierzu zählt dann das man die Kunden entsprechend ihrer gewählten Sprach in Kanäle einsortiert und die globalen Kanälen entsprechend hinten anstellt. Ebenso sollte hier eine ausreichende Dokumentation vorgelegt werden, welche nicht die "kleine" zwei Seiten Tastenkürzel Anleitung darstellt, sondern halt über Funktionalitäten von Chat und Reitern informiert.

Eine Videoaufbereitung wäre natürlich das perfekte, müsste aber entsprechend erst erstellt werden.

--Gruppenbildung

Mein Weib und ich Spielen nun einmal zusammen. Es ist ein graus, das jedes Spiel mit dem "Port zu Gruppe" beginnt und man sich wieder finden darf. Die Fehlerhafte Mitspielermarkierung ist irgendwann von uns beiden nur noch als "Ghostplayer" bezeichnet worden und führt dazu das in diesem Zuge ein zweiter zahlender Kunde den Rückzug antritt.

---Kommunikation

--Serverstatus

Gerade ja heute haben wir wieder einen schönen Tag gewählt für einen Serverdown. Auf Facebook, Twitter und Co. gibt es Meldungen. Aber es muss unglaublich schwer sein einfach einmal auf Elderscrollsonline.com einen entsprechenden Serverstatus zu implementieren auf den geplante Wartungen ( Kalenderform ) und wichtige Wartungen entsprechend aufbereitet zur Verfügung gestellt werden.

So würden die Kanäle Forum, Facebook, Twitter usw. auch entlastet werden mit dem Hinweis auf diese zentrale Anlaufstelle.

Natürlich gibt es Meldungen im Downloadclient und Ingame, aber wie gesagt ist dies kein Ersatz für einen zentrale Informationsknoten um dort der Netzwerk- und Serveradministration die entsprechenden Kommunikationskanäle zur Verfügung zu stellen.

--Supportantworten und Reaktion

Alles oben genannte könnte ich, sogar noch verkraften und für mich selbst sagen das im Laufe der Zeit und der damit einhergehenden abschwellenden Kundenzahlen dort eine Änderung einkehrt, aber das penetrante Verweigern von Kundendienst Informationen und Rückfluss von Informationen machen mich Wahnsinnig.

Auf die Meldung eines Goldseller ist glatt mal eine Antwort in E-Mail Form gekommen, aber auf einen Queststuck, gezwungen Löschen von einem Charakter, Verlust von Items ( mit Screenshot beleg ) erfolgt original keinerlei Reaktion. Wenigstens wurde die Beendigung des Abo sofort bestätigt. Das nenne ich doch mal Service *juhuu*

Ingame Suport in Form eines Spielerkonto Anschreibens scheidet bei der Kommunikationspolitik von ESO - KD Support wohl vollständig aus.

Ich kann als Betreuer eines Ticketsystems hierzu nur die Gesamtnote : 6 erteilen. Bei uns wird das eröffnen eines Ticket mit einer initialen E-Mail Benachrichtigung versehen, welche gekürzten Beschreibungstext und Ticketnummer beinhaltet. Des weiteren wird man über wichtige Aktionen wie "Nachforschung", "In Bearbeitung" und "Schließen" informiert. Hier sollte einmal das Ticketsystem überarbeitet werden.

--Handelssysteme

Hier kann ich nur noch "Husten" aber pardon ... das man erst einer Gilde beitreten muss, welche MINIMUM 10 Personen umfasst um eine Gildentruhe zu haben und dann einer Gilde beitreten MUSS welche 50 Personen Minimum umfasst um ein "Aktionshaus" zu erhalten ist schon wirklich ein hartes Stück.

Es stehen definitiv

1) Funktion Gildentruhe
2) Funktion Auktionshaus zur Verfügung

Also dann bitte diese Funktion Nummer 2 der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich möchte ebenso meine Artikel den Mitspielern anbieten dürfen, wie jeder andere Spieler dies ebenso darf. Aber ich möchte hierzu eben nicht gezwungenermaßen in einer Gilde Mitglied werden müssen.

Denn Zwänge haben wir im "echten" Leben schon genug, als das ich mir diese auch noch im Spiel aufzwingen müsste.

---Verfügbarkeit vom Service und Rückvergütung

Hier kommt ein Punkt zum tragen welcher mit seit Erwerb des Titels doch schmerzlich oft ereilt hat. Da kauft man am 11.04 den Titel und erhält binnen einer Woche gleich mal 3 Downzeiten.

Die heutige ist dann so ein kleines Sahnehäubchen. Wenn man nun einmal für sein Geld Arbeiten gehen kann und darf, ist doch ein ziemlich weit ausgerollter Feiertag wirklich eine schlechte Wahl für eine Wartung.

Das man hier jedoch NICHT mit Rückvergütungsystemen Arbeitet ist schon ein Hohn. So lese ich in meinen Konto "verbleibende Spielzeit" = 22 Tage. Das man hier nicht gleich mal vernünftig Reagiert und bei den bisherigen Wartung generell den Spieler 2 - 3 Tage Rückerstattung in Form einer "kostenlosen" Verlängerung der Spielzeit anbietet ist für mich so nicht tragbar. Es geht nicht darum das man, bei geplanter Wartung von 2-3 Stunden = einen vollständigen Tag ersetzt, doch wenn man gleich geplant pro Monat = 12 Stunden abzieht, man das Abo automatisch mit 31 anstatt mit 30 Tagen beginnt.

Alternativ das man den Spielern auch entsprechend bezogen auf die Servicelage entgegenkommt.

Wir haben Fehler im Spiel und diese müssen behoben werden, doch empfinde ich es nicht als meine Verpflichtung diese zu Melden oder für diese Nachbesserung mit meinen Geld aufzukommen ohne weiteres entgegenkommen des Anbieters.

--Fazit

Ja ESO ist ein schönes Spiel. Technisch meiner Ansicht nach ein Rückschritt im Vergleich zu Skyrim oder Oblivion. Im Spielgefühl ebenso ein Rückschritt im vergleich zu den vorne genannten TIteln.

Das eine hunderprozentige Adaption der genannten Titel ausgeschlossen war und ist kann ich nachvollziehen.

Allerdings stören mich oben genannte Punkte in einem solchen Maße das ich zur Zeit nur Abstand nehmen kann von ESO. Ich wünsche den Entwicklern alles gut bei ihrer Entwicklung und erhoffe mir das die Strukturen und Abläufe sich in den Unternehmen so verändern, das hier ein Titel entsteht welche Einlädt zum Spielen und somit auch zum Erbringen der Zahlungen, anstatt einen Kunden abzuwehren durch Zeitverschwendung und Fehlerbereinigungen.

Fehler und schlechtes Design führen dazu das man hier oft verprellt und Frustriert wird. Ich kann somit nur empfehlen diesen Artikel NICHT zu erwerben, sondern erst einmal ein wenig Zeit ins Land ziehen zu lassen bis dort entsprechende Nacharbeiten erfolgt sind.

In diesem Sinne - sit willkomme herren und sehet da - der Herr schreitet den Weg um all unser Sünden auf sich zu nehmen.
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