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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film gehört Peter Cushing!!
Anfang der 70 Jahre zeichnete sich das traurige Ende des altehrenwürdigen Hammerstudios langsam ab. Das Studio das solchen Klassiker wie Dracula und Frankenstein Farbe und neues Leben gegeben hatte und für einige Zeit die Nummer eins beim angenehm schaurigen „Gothic Horror" war, versuchte nun das junge Publikum mit viel nackter Haut und literweise...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2005 von Teenage Werewolf

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abschluß der "Karnstein-Trilogie"
"Draculas Hexenjagd" ist der dritte und letzte Film aus Hammer's "Karnstein-Trilogie" um den weiblichen Vampir Carmilla ("Dracula" taucht nur im deutschen Titel auf), entstanden 1971. Zudem ist er auch der schwächste der Reihe.

Das Drehbuch strotzt nur so vor Löchern, und die gesamte Besetzung ist schlecht. Wir sehen die völlig unbegabten...
Veröffentlicht am 19. Januar 2008 von Daniel Zynda


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film gehört Peter Cushing!!, 19. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Anfang der 70 Jahre zeichnete sich das traurige Ende des altehrenwürdigen Hammerstudios langsam ab. Das Studio das solchen Klassiker wie Dracula und Frankenstein Farbe und neues Leben gegeben hatte und für einige Zeit die Nummer eins beim angenehm schaurigen „Gothic Horror" war, versuchte nun das junge Publikum mit viel nackter Haut und literweise ostereierroten Filmblut ins Kino zulocken.
Meist mit wenig Erfolg; was allerdings bei bedenklichen Werken wie "Dracula a.d 1972"(groovy,man! Christopher Lee im London der Hippieära!) und "Comtesse des Grauens" (uiih! Ingrid Pitt nackig mit Badeschwamm in einem Bottich voll Blut, und sonst nur Langeweile ) nicht zu verwundern darf.
"Twins of evil" wiederum schafft gerade mal noch den Balanceakt zwischen klassischen Gruselfilm und modernen Sex und Gewaltdurchzogenen Horrorstreifen. Vor allen dank einem überragenden Peter Cushing in einer großartigen Rolle wird aus „Twins of evil" der wahrscheinlich letzte große Vampirfilm aus den Hause Hammer.
Die Handlung ist bekannt; Zwillingsschwestern, die eine lieb, brav und nett, die andere ungezähmt, rebellisch und aufmüpfig werden nach den Tode ihrer Eltern zu ihren Onkel Gustav Weil geschickt. Der wiederum ist ein eher schwieriger Zeitgenosse, ein religiöser Fanatiker, der einer Verbindung der „Bruderschaft" vorsteht, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Welt vor allen Bösen zu befreien. Da allerdings der ansässige Graf Karnstein, Onkel Gustav offensichtlich ein Dorn im Auge und ein ganz ein schlimmer Finger, da er regelmäßig Teufelsmessen abhält, über dem Gesetzt steht, begnügt sich die „Bruderschaft" die meiste Zeit damit mit dem Teufel in Verbindung stehende verdächtige Personen, meist junge und hübsche Frauen zu verfolgen um sie auf dem Scheiterhaufen abzufackeln. Graf Karnstein, der so gerne wirklich böse sein möchte, ist echt sauer darüber, das sein Kontrahent unter der weiblichen Bevölkerung mehr Schaden anrichtet als er selbst und ist überglücklich als nach einer schwarzen Messe seine Ahnin Mircalla erscheint und ihn zum Vampir macht!
Mit Hilfe von Gustavs Nichte (der bösen, wilden) will er Angst und Schrecken verbreiten. Der Mistkerl!
Die Besetzung ist wie in den meisten Hammerfilmen sehr gut; vor allen in den Nebenrollen brillieren wieder klassisch ausgebildete Theaterleute wie Dennis Price und Kathleen Byron.
Die Zwillinge Mary und Madeleine Collinson geben das titelgebende Schwesternpaar. Ich behaupte mal ganz frech, das sie eher aufgrund der Tatsache, das die beiden als Playmates des Monates Aufsehen erregten, gecastet wurden und nicht wegen ihrer schauspielerischen Fähigkeiten. Allerdings finde ich den genialen Regieeinfall beide in extrem tief dekolltierte Kleider zu stecken um von ihrer mangelnden Filmerfahrung abzulenken großartig!!
Damien Thomas der im Filmtrailer als Hammers neuer „Meister des Makabren" angekündigt wird wirkt allerdings im direkten Vergleich zu Großmeister Christopher Lee fast so gruselig wie Schnappi, das kleine Krokodil. (Zitat. „Join your sister! Gnnaggggrrrnhaha!). Allerdings ist sein treuergebener farbiger Sidekick namens Dietrich (!!!) supercool!
Letztendlich gehört der Film nun mal allein Peter Cushing! Unglaublich wie er es schafft das man mit diesen bornierten und gefährlichen Gustav Weil in einer Szene fast Mitgefühl hat, wenn er an seiner Weltordnung zu zweifeln beginnt und sagt : „... Ich habe immer nur versucht ein guter Mensch zu sein ..." Cushings Weil ist eine Mischung seiner besten Hammerrollen; ein monsterjagender logischer Intellektueller a la Van Helsing und ein von sich selbst überzeugter Gewaltmensch wie sein Frankenstein. Keine Frage allein wieder mal den großartigen Peter Cushing zu stimmungsvoller Musik mit einer Fackel in der Hand hexenjagend durch einen dunklen Wald reiten zu sehen berechtigt den Kauf dieser DVD! Zugreifen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für Hammer Fans, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem Anolis mit „Das Grüne Blut der Dämonen“ ihre neue Hammer Bluray Reihe eingeläutet hat, geht es mit Draculas Hexenjagd nun in die zweite Runde. Wurde man beim Grünen Blut noch mit einem recht ungewöhnlichen Hammerfilm überrascht, da erwartet einen bei der Hexenjagd ein klassischer Hammer, genau so, wie er im Buche steht.

Die beiden Waisen Frieda und Maria sind auf dem Weg in das Dorf Karnstein, nachdem ihre Eltern vor kurzer Zeit gestorben sind. Dort angekommen werden sie Zeugen, wie ihr Onkel Gustav eine vermeintliche Hexe nach der anderen verbrennt. Doch das wirkliche Grauen liegt ganz wo anders, hoch oben auf einem Berg sehen die beiden Mädchen das Schloss von Graf Karnstein und bald müssen nicht nur sie feststellen, dass der Graf nichts gutes im Schilde führt und so beginnt das Grauen!

Draculas Hexenjagd ist wahrlich ein ganz klassischer Hammer Film. Christliche Symbole so weit das Auge reicht, Frauen, die stets ihre besten Argumente präsentieren dürfen und Vampire. Man bekommt eben genau das was man sich bei einem solchen Film wünscht und erhofft. Peter Cushing als Hexenjäger Gustav spielt sich erneut die Seele aus dem Leibe und kann einen sofort durch seine allgegenwärtige Präsenz in den Bann ziehen. Auch die beiden Mädchen, welche von den Schwestern Mary und Madeleine Collinson gespielt werden, wirken wie Ying und Yang, Gut und Böse. Marie ist hier stets die vorsichtige und liebevolle, wohingegen Frieda rebellisch, aufmüpfig und böse ist. Und wie so oft verfallen alle Männer der bösen Frieda, da diese eine ganz besondere Aura ausströmt und dieses Zusammenspiel zwischen Gut und Böse ist einfach grandios eingebaut worden, sodass es einen nicht mehr los lässt. David Warbeck ist ein weiteres Highlight. Diesen sollten geneigte Horrorfans aus späteren Auftritten bei Fulci und Co. kennen.

Atmosphärisch spielt das Ganze auf, wie von Hammer nicht anders gewohnt, sehr hohem Niveau. Dieser Hauch von spätem 19. Jahrhundert ist allgegenwärtig und schafft es einen sofort in eine andere Welt zu entführen. Bereits vor dem Abspann wird man Zeuge der ersten Hexenverbrennung und bald darauf folgen weitere. Doch an sich sind die Hexen hier schlicht und ergreifend nicht vorhanden, denn die eigentliche Bedrohung ist, wie bereits gesagt, der böse Graf Karnstein. Zunächst nur ein merkwürdiger und exzentrischer Mann, der aber mit einem Mal zu etwas ganz anderem wird. Der Zuschauer wird hier eben nicht direkt mit einer bedrohlichen Präsenz wie in Dracula und Co. konfrontiert, sondern man erlebt die Verwandlung des Grafen mit.

Die Musik ist stets passend und bedrohlich, hält sich aber an den richtigen Stellen zurück. Auch bei den Effekten wird man absolut nicht enttäuscht und bekommt vielleicht sogar deutlich mehr, als man sich bei der Freigabe erhofft. Besonders am Ende wirft der Film nur so mit gorigen Effekten um sich. Doch der Film lebt eben nicht von seinen blutigen Effekten, sondern er wird dadurch lediglich abgerundet. Man wird dadurch noch tiefer in diese düstere Zeit gezogen und der Horror entfaltet sich noch mehr.

Fazit: Draculas Hexenjagd zählt vielleicht zu dem besten, was man neben den klassischen Hammerfilmen, wie Dracula und Frankenstein, kennen sollte. Atmosphärisch, düster und mit tollen Schauspielern wird man hier in eine andere Zeit entführt, aus der man erst nach dem Abspann wieder entkommen kann. Zudem wartet das ganze mit einer ordentlichen Portion Blut auf, sodass auch moderne Horrorfans unbedingt einen Blick riskieren sollten.

Zur Veröffentlichung: Anolis Entertainment spendiert auch diesem Film wieder eine grandiose Veröffentlichung. Neben der normalen Amaray gibt es diesmal gleich zwei Mediabooks, sodass die Wahl wirklich schwer fallen dürfte. Das Mediabook bietet wie von Anolis nicht anders gewohnt ein wunderschönes und liebevoll gestaltetes Booklet, welches erneut absolut lesenswert geworden ist. Die Bluray selber weiß sofort mit einer grandiosen Bildqualität zu begeistern und niemand würde bei der Sichtung annehmen, dass es sich um einen 43 Jahre alten Film handelt. Hier hat man wirklich alles herausgeholt. Auch beim Ton gibt es keinen Grund zu meckern. Alles klingt sauber und klar, genau so wie es sein muss. Und natürlich haben die Jungs sich bei den Extras auch nicht lumpen lassen. Neben einem informativen und interessanten Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad, gibt es noch Trailer und die sehr sehenswerte Doku „The Flesh and The Fury“ auf der Scheibe zu entdecken. Doch das ist bei weitem nicht alles und so findet man noch zwei Interviews, entfernte Szenen, eine Super 8 Fassung, eine Bildergalerie, sowie Bilder zur Comic Adaption. Wieder einmal ein Rundumsorglospaket für jeden Hammerfan und alle die, die es noch werden möchten!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hexenjagd auf Schloss Karnstein, 26. Januar 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
1971 hatte die Hammer Film Production das Problem, dass ihre nostalgisch konzipierten Horrorfilme nicht mehr so strahlend hell in die Kinolandschaft passten, wie sie es in den 50er und 60ern vermochten. Der Horrofilm befand sich im Wandel, Romero etablierte seine ersten "Zombies", immer beliebter wurden Slasherfilme. Bald sollten auch düstere Satanfilme zu Blockbustern werden...
Das lang bewährte Rezept vom altmodischen Grusel mit schönen Bildern, schönen Landschaften und schönen Kostümen musste daher Anfang der 70er mit reichlich Erotik aufgepeppt werden, nur so hatte die "Karnstein Trilogie" in der Aufklärungs-Dekade eine Chance an der Kasse.
So folgte auf den lesbischen Touch in "Gruft der Vampire" und "Nur Vampire küssen blutig" mit "Draculas Hexenjagd" ein dritter Teil, in der fromme Enthaltsamkeit und fleischliche Sünde miteinander kämpfen.
Der Originaltitel "Twins of Evil" ist allerdings weitaus sinnvoller, denn der Film handelt vom Schicksal der beiden verwaisten Zwillingsschwestern Maria (Mary Collinson) und Frieda (Madelaine Collinson), die vom liberalen Venedig ins puritanische Karnstein reisen, weil ihr Onkel Gustav Weil (Peter Cushing), sie in seine Obhut nimmt.
Weil ist nicht nur ein frommer Gottesmann, sondern ein unerbittlicher Hexenjäger und Kopf einer ominösen Bruderschaft, die nachts als reitende Armee durch die Wälder streifen und junge Mädchen, die sich als Hexen verdächtig machen, auf dem Scheiterhaufen verbrennen.
Auch seltsame Todesfälle ereignen sich in Karnstein. Weil verdächtigt schon lange den Schlossherrn Count Karnstein (Damien Thomas), der aber unter dem Schutz des Königs steht. Gelangweilt zelebriert der Graf Teufelsanbetungen und andere satanische Rituale, aber erst als die Gräfin Mircalla von den Toten aufersteht, macht sie ihn auch noch zum Vampir.
Mit der Zwillingsvariante (eine davon ein braves, die andere ein böses Mädchen) liefert der Film dann doch eine recht unterhaltsames Schauermär.
Die grössten Vorzüge des Films sind allerdings die gute Kameraabeit, manche Passagen sind wunderschön bebildert, fast so wie in den glorreichen alten Hammertagen.
Und Peter Cushing liefert eine fast schon beängstigende Performance als diabolischer Hexenjäger.
Fans der alten Gruselfilme kommen sicherlich auf ihre Kosten, denn der Film, der eher überwiegend schlechte Kritiken erhielt, ist besser als sein Ruf. Mit den grossen Hammerklassikern kann er allerdings nicht mithalten....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbsteinsichtige Hexenbrenner., 27. Mai 2012
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Dies ist definitiv eine der grandiosesten Produktionen der "Hammer-Films"!
Da aus dem Jahre 1971, ist bei "Draculas Hexenjagd" die eine oder andere Assimilation an den mittlerweile deutlich freizügigeren Zeitgeist zu verorten: Man - bzw. vor allem Frau - zeigt sich etwas zeigefreudiger in Sachen Erotik und ab und an blitzt etwas explizite Gewalt auf.
Aber geboten wird doch stimmungsvolles Gothic-Kino, mit einem in jeder Szene auftrumpfenden Cushing, zwei properen Zwillings-Playmates namens Madeleine und Mary Collinson, die mimisch nicht ganz so enttäuschen, wie in mancher Kritik behauptet, und einem sinistren, Satan huldigenden Damien Thomas als Graf Karnstein (sicherlich keine Konkurrenz zu Lee). Mit dabei auch David Warbeck, als feinsinniger Komponist und beherzter Vertreter der Aufklärung, der Jahre später noch bleibenden Eindruck in diversen Italo-Gore-Produktionen der 80er hinterlassen sollte (wer in "L'aldilà" mitspielt, hat sich ohnehin unsterblich gemacht).
Unüberbietbar aber, und alle anderen Schauspieler in jeder Szene sofort auf die billigen Plätze verweisend, ohne dabei schauspielerisch anmaßend oder eitel zu wirken, der großartige Peter Cushing, dem das Drehbuch eine Rolle aufbürdete, in der er sich - in relativ geringer "screen time" - vom scheinbar unbeirrbaren Hexenbrenner zum von Selbstzweifeln Gemarterten entwickelt, in dem sichtbar Fanatismus und Selbsteinsicht miteinander ringen - und der dabei mit einigen wohlgesetzten, sparsamen Gesten doch glaubwürdig wirkt.
Bestes Gothic-Kino, wie es nur in England in den 50ern und 60er, und also auch '71 entstehen konnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inquisition, Vampire, Exploitation und Kunst, 10. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Zwillingsschwestern, bei denen die eine mustergültig brav und gut ist und die andere nur am Bösen interessiert. Diese faszinierende Ausgangslage macht sich dieser Exploitation-Horrorfilm aus dem Jahre 1971 zunutze. An der Frage warum das Böse die einen anfällt und die anderen nicht, ist der Film allerdings natürlich nicht interessiert. Immerhin handelt es sich um ein Produkt aus dem britischen Filmstudio Hammer, das in erster Linie die Leute mit Schock und Erotik in die Kinos locken wollte. Immerhin kamen dabei aber manchmal doch Filme heraus, die auch qualitativ Beeindruckendes zu bieten hatten. Hier ist es die kühne Idee, die klassischen Horrorthemen Hexenverfolgung und Vampirjagd miteinander zu kombinieren, die positiv überrascht. Vor allem wenn ein absoluter Spitzenschauspieler wie Peter Cushing eine der Hauptrollen übernimmt.

Die Zwillinge Frieda und Maria (Madeleine und Mary Collinson) ziehen nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrem Onkel, den Inquisitor Gustav Weil (Cushing). Dieser ist ein Mann von klaren Prinzipien und schreibt den jungen Damen strenge Disziplin vor. Doch vor allem Frieda ist davon entsetzlich gelangweilt und begibt sich schon bald in die Gesellschaft des verworfenen Grafen Karnstein, der Erzfeind ihres Onkels. Dieser ist in Wahrheit ein Vampir und zögert nicht lange, die junge Frau zu verwandeln. Nun ist Gustav Weil gezwungen, gegen seine eigene Nicht vorzugehen.

Faszinierend an dem Film ist, dass er nicht eine ganz so eindimensionale Schwarz-Weiß Malerei betreibt wie andere Hammer Filme. Gustav Weil wird zu Anfang des Films als gnadenloser Fanatiker gezeigt, der nicht zögert, unschuldige junge Frauen als Hexen zu verbrennen. Man wundert sich nicht, dass Frieda von ihm davonläuft, da er auch in Sachen Erziehung ein absoluter Imperator ist. Im Lauf des Films durchläuft er allerdings eine gewisse Läuterung, da er schließlich angesichts der Aussicht seine eigene Nichte verbrennen zu müssen, doch in eine moralische Krise gerät. Peter Cushing nutzt das, um dieser Rolle viel mehr Tiefe zu geben als man sonst von solchen Filmen gemeinhin gewohnt ist. Stellenweise wirkt er fast schon wie ein Shakespearschauspieler, der versehentlich unter eine Gruppe von Amateuren geraten ist.

Ansonsten setzt der Film nämlich auf die für Hammer typisch direkten Zutaten. Die Zwillinge werden von zwei gut aussehenden Playmates gespielt, die den ganzen Film über nur leicht bekleidet sind. Dunkle Kulissen und Kostüme erzeugen einen Gothic-Flair. Und es gibt dank Verbrennungen und Enthauptungen auch eine nennenswerte Dosis von Horroraction zu sehen. (die freilich im Vergleich zu heutigen Exzessen des Genres immer noch überschaulich bleibt.)

Wer diese Mischung aus Exploitation und echtem Können allerdings zu schätzen weiß, wird bei diesem Film sicherlich auf seine Kosten kommen. Dass die Hammerfilme auch heute noch so viele Fans haben, ist ein Zeichen dafür, dass sie unheimlich viel Spaß machen können. Und "Twins of Evil" ist definitiv einer der besten.

DVD: Absolut vorbildliche Ausgabe. Eine sehr schöne Verpackung mit Pappschuber, ein Fotobooklet mit einem detaillierten Text über den Film und eine Bildergalerie mit Postern und Screenshots als Bonus auf der DVD. Das ist definitv die richtige Version für Fans und Filmwissenschaftler. Nur das Fehlen von Untertitel stört ein bisschen. Aber man braucht sie andererseits nicht wirklich, da das britische Englisch des Films sehr gut verständlich ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Hammer Film, 19. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Die verwaisten Zwillingsschwestern Maria und Frieda werden von ihrem Onkel Gustav Weil (Peter Cushing) aufgenommen. Gustav Weil ist ein Radikalgläubiger, der mit seinem Gefolge oder besser gesagt seiner Bruderschaft gegen den Teufel und gegen Hexerei kämpft. Abgesehen hat er es vor allem auf den Grafen Karnstein, der angeblich mit dem Teufel im Bunde steht. Der Graf vollzieht eine Teufelsbeschwörung und erreicht, dass er die lverstorbene Mircalla ins leben holt. Diese macht den Grafen zum Vampir. Frieda ist wie magisch angezogen von dem Grafen oder genauer gesagt sie ist ihm verfallen und wird folglich ebenfalls zum Schattenwesen. Die Bruderschaft erwischt Frieda bei einem Mord, diese schafft es jedoch, sich für ihre Zwillingsschwester auszugeben...

Der dritte Film aus der Trilogie um den Grafen Karnstein nach "Nur Vampire küssen blutig" und "Gruft der Vampire".

Hammer produzierte einen atmosphärisch dichten Film. In der Rolle der Zwillinge sieht man die Playmate- Zwillinge Madeleine und Mary Collinson. Peter Cushing spielt wie immer überzeugend und auch das Übrige Schauspielengagement hat durchaus Überzeugungskraft.

Der Film ist sehr spannend und lebt mit den kräftigen Farben der Hammer Studios.

Als Extras gibt es den Trailer und eine Bildergalerie. Großartig !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurecht Kultstatus!, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Auf die Story sind viele Rezensionen hier schon eingegangen, daher beschränke ich mich auf,s wesentliche!Dies ist der letzte Teil der Karnstein Trilogie die bei vielen Hammer Fans Kult Status inne hat.Von daher war ich sehr gespannt.Schon der Anfang ist ein Genuss die Musik überzeugt schonmal sehr.Die Verknüpfung mit den Themen Hexenverbrennung und Schwarze Messen überzeugt auch.Der Streifen erinnert manchmal etwas an "Der Hexenjäger"toppt diesen aber um Längen!Da er mir zu verstörend und düster geraten ist,trotz Vincent Price.Egal! zurück zu Draculas Hexenjagd der eigentlich mit Dracula nichts zu tun hat.Aber der Name war(ist)nunmal ein Zugpferd.Und ist auch zu verschmerzen da es wesentlich unpassendere Titel in diesen Genre gibt!Die Hauptdarsteller wissen alle zu gefallen Cushing als fanatischer Hexengriller,in einer seiner besten Rollen!Damien Thomas der einen edlen bösen Graf Karnstein abgibt.Die Collinson Zwillinge die einen soliden Job machen,und längst nicht so schlecht spielen wie manch einer behauptet.Das sie öfter mal die Möpse zeigen war zu dieser zeit eben gefragt.Und David Warbeck als Held der sich in eine der Zwillingsschwestern verknallt.Der Film hat keine längen und nervt auch nicht mit übertriebener Love Story.Und es gibt einen coolen Showdown.Es gibt nen schicken Pappschuber,eine Bildergalerie und eine ungeschnittene Szene.Glaube auch das der Film Uncut ist da es gegen Ende paar coole Szenen gibt.Bild und Ton sind auch gut.Leider war der Film nur ein mässiger Kinohit das Pläne für den vierten Teil fallen gelassen wurden.Hammer Fans machen hier garnichts verkehrt!Wie Anfangs erwähnt zurecht Kultstatus!Hoffe die ersten beiden Teile sind genauso Klasse aber das finde ich bald raus!Draculas Hexenjagd ist ein Hammer von Hammer!5 Sterne!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abschluß der "Karnstein-Trilogie", 19. Januar 2008
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
"Draculas Hexenjagd" ist der dritte und letzte Film aus Hammer's "Karnstein-Trilogie" um den weiblichen Vampir Carmilla ("Dracula" taucht nur im deutschen Titel auf), entstanden 1971. Zudem ist er auch der schwächste der Reihe.

Das Drehbuch strotzt nur so vor Löchern, und die gesamte Besetzung ist schlecht. Wir sehen die völlig unbegabten Collinson-Zwillinge in den Hauptrollen, die lediglich dadurch bekannt wurden, das sie die ersten Playmate-Zwillinge im Playboy waren und einen Dennis Price, dem nicht mehr anzumerken ist, das er mal einer der besten Schauspieler Englands war (in seinen letzten Lebensjahren nahm er jede Rolle an, nur um Geld zu verdienen; er starb 1973). Zudem sehen wir einen erschreckend gealterten Peter Cushing. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten verstarb seine Ehefrau, was für ihn kaum zu verkraften war und das ist ihm ins Gesicht geschrieben. Damien Thomas als Vampir spielt nonchalant, erinnert manchmal fast an Frank Langella im 1979er "Dracula"-Film. Und in einer Nebenrolle finden wir noch David Warbeck, der Genrefans als Hauptdarsteller in "Über dem Jenseits" von Lucio Fulci bekannt sein dürfte.

Dieses dürftige Cast zusammen mit einem schwachen Drehbuch, und dann auch noch ein äußerst mittelmäßiger Regisseur (John Hough),das kann nicht gut gehen. Unfreiwillig komische Szenen wechseln sich mit statischen Szenen ab. Der Brüller ist z.b. die schwarze Messe, die Graf Karnstein auf seinem Schloß zelebriert. Das ist aber schon wieder so ironisch, das ich mich frage, ob Teile des Films nicht sogar als Parodie gemeint sind.

Dies ist einer der wenigen Hammer Filme, der ein wirklicher B-Film ist, gefährlich nah an der Grenze zum Trash. Doch zur Entschuldigung sei gesagt, das sich Hammer anfang der 70er Jahre gezwungen sah, immer neues auszuprobieren, um das weglaufende Publikum zu halten, und mitunter kam da eben so ein wüßter Film wie "Draculas Hexenjagd" heraus.

Ist man aber ein Fan der Hammer Studios, so findet man auch in diesem Film etwas gutes (z.b. manch gelungene Außenaufnahme), und in die gut sortierte Hammer-Sammlung gehört er sowieso.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer-Horror in guter Qualität auf DVD., 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Koch Media hat diesen Film aud DVD neu aufgelegt und noch einige Extras spendiert (u.a. Booklet und Schuber). Für Fans von Hammers Gruselfilmen sehr zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Klassiker aus der karnstein Trilogie, 12. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Draculas Hexenjagd (DVD)
Die verwaisten Zwillingsschwestern Maria und Frieda werden von ihrem Onkel Gustav Weil (Peter Cushing) aufgenommen. Gustav Weil ist ein Radikalgläubiger, der mit seinem Gefolge oder besser gesagt seiner Bruderschaft gegen den Teufel und gegen Hexerei kämpft. Abgesehen hat er es vor allem auf den Grafen Karnstein, der angeblich mit dem Teufel im Bunde steht. Der Graf vollzieht eine Teufelsbeschwörung und erreicht, dass er die lverstorbene Mircalla ins leben holt. Diese macht den Grafen zum Vampir. Frieda ist wie magisch angezogen von dem Grafen oder genauer gesagt sie ist ihm verfallen und wird folglich ebenfalls zum Schattenwesen. Die Bruderschaft erwischt Frieda bei einem Mord, diese schafft es jedoch, sich für ihre Zwillingsschwester auszugeben...

Der dritte Film aus der Trilogie um den Grafen Karnstein nach "Nur Vampire küssen blutig" und "Gruft der Vampire".
Hammer produzierte einen atmosphärisch dichten Film. In der Rolle der Zwillinge sieht man die Playmate- Zwillinge Madeleine und Mary Collinson. Peter Cushing spielt wie immer überzeugend und auch das Übrige Schauspielengagement hat durchaus Überzeugungskraft.
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