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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehnsüchtige Reise durch alle Kulturen, die Tuomas Holopainen endgültig unsterblich macht!
Durchaus überrascht, aber ebenso euphorisch war die gesammelte Nightwish-Fangemeinde, als Tuomas Holopainen vor längerer Zeit ankündigte, sich dem Leben von Dagobert Duck (im Original Scrooge McDuck) widmen zu wollen - und zwar in Form eines Soloalbums, das allein aus seiner Feder stammen sollte. Nightwish-Mastermind Holopainen hat schon mit dem Debutalbum...
Vor 3 Monaten von Alexander Schneider veröffentlicht

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein musikalisches Straußenei-Nugget...aus Katzengold
Dass die musikalische Inszenierung des kongenialen Epos um die reichste Ente der Welt letztlich die unverkennbare Handschrift des obersten Nachtwünschlers tragen würde, war soweit abzusehen. Als großer Fan der Comicvorlage(n) sah ich der Veröffentlichung dabei ohne große Erwartungen entgegen. Weder kann man erwarten, die facettenreiche...
Vor 1 Monat von Dingo veröffentlicht


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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehnsüchtige Reise durch alle Kulturen, die Tuomas Holopainen endgültig unsterblich macht!, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Durchaus überrascht, aber ebenso euphorisch war die gesammelte Nightwish-Fangemeinde, als Tuomas Holopainen vor längerer Zeit ankündigte, sich dem Leben von Dagobert Duck (im Original Scrooge McDuck) widmen zu wollen - und zwar in Form eines Soloalbums, das allein aus seiner Feder stammen sollte. Nightwish-Mastermind Holopainen hat schon mit dem Debutalbum seiner Hauptband, "Angels Fall First", hinlänglich bewiesen, welch großes Genie er ist, doch mit der bombastischen Orchestrierung der letzten Alben "Once", "Dark Passion Play" und "Imaginaerum", das wohl auf ewig zu den Referenzen des Symphonic Metal-Genres zählen wird, trieb er sein Schaffen wahrlich auf die Spitze. Auf dem Höhepunkt seiner Kreativität sollen es nun also bisher fremde Gefilde sein, die in Holopainens Fokus rücken - die Inspiration des brandneuen Soloalbums "The Life and Times of Scrooge" ist die weltweit bekannte Graphic Novel "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden", in der englischen Ursprungsversion "The Life And Times Of Scrooge McDuck" genannt. Kreativer Kopf und Künstler hinter den Geschichten aus Dagoberts Leben ist Don Rosa, welcher glücklicherweise dazu bewogen werden konnte, an diesem musikalischen Projekt teilzuhaben. Rosa höchstselbst ist verantwortlich für das bildhübsche Cover, welches man aufgrund seiner Anmut und Pracht eigentlich nicht mit Worten beschreiben kann. Noch dazu gab er sein Einverständnis dazu, seine Originalskizzen im Booklet abzubilden, was eben diesem noch mehr Authentizität und Zauber verleiht.

Das Booklet selbst enthält selbstredend alle Lyrics, diverse Photos und die besagten Zeichnungen, die natürlich immer zu den textlichen Inhalten passen und dem Hörer nicht selten ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Darüber hinaus geht aus den Credits des Albums hervor, was den meisten wohl sowieso schon bekannt war: Tuomas Holopainen arbeitet wie schon im Falle der letzten Nightwish-Alben mit dem begnadeten London Philharmonic Orchestra, dem weltbekannten Metro Voices-Chor und dem meisterhaften Arrangeur Pip Williams, der sein Können schon häufig genug bewiesen hat, zusammen. Was auf den letzten Meisterwerken so vortrefflich funktioniert hat, sollte man keinesfalls trennen! Genau das hat sich der Nightwish-Leader wohl auch gedacht und aufgrund dessen gesellen sich im Bereich der Gastsänger ausschließlich Musiker hinzu, die wahre Freunde des Künstlers sind: Zum einen wäre da Johanna Kurkela, eine finnische Sängerin mit märchenhafter Stimme, aber auch Tony Kakko von der Band Sonata Arctica zählt mit Sicherheit zu den bekannteren Gesichtern auf der Platte. Diesem hatte Holopainen schon in den Neunzigern von seinem irrwitzigen Plan erzählt, eine Vertonung der Graphic Novel kreieren zu wollen, und der ebenso begeisterte Dagobert-Fan war von dieser Idee natürlich vollauf angetan. Kein Wunder, dass dieser stimmgewaltige Herr mit von der Partie ist! Mit Sonata Arctica konnte ich zwar noch nie so viel anfangen, die Stimme Kakkos habe ich aufgrund ihrer Eindringlichkeit und Intensität aber schon immer bewundert. Komplettiert wird die zauberhafte Runde von Alan Reid, der die Stimme von Dagobert selbst darstellt und dies in unglaublicher Manier bewerkstelligt und Johanna Iivanainen - ebenso eine finnische Sängerin. Und wenn man dann schon mal solch begnadete Sänger für sein Vorhaben gewinnen konnte, dann dürfen natürlich auch ebenso versierte Instrumentalisten nicht fehlen, um den zauberhaften Reigen zu vollenden. Na klar, das London Philarmonic Orchestra habe ich schon erwähnt, aber das ist ja noch nicht alles! Troy Donockley, für Nightwish-Fans ein alter Bekannter und mittlerweile festes Bandmitglied, sorgt mit seinen Uilleann Pipes, seinen Flöten und seiner Bodhrán für einen gehörigen Folk-Anteil und Mikko Iivanainen trumpft mit einem Banjo und seinen Gitarren groß auf. Der Platz an dieser Stelle reicht natürlich nicht aus, um alle Beteiligten zu erwähnen - aber eines sei gesagt: Allen, die an diesem Meisterwerk mitgewirkt haben, gebührt ausdrücklich das größte Lob, welches man einem wahren Künstler aussprechen kann! Chapeau!

Kommen wir nun also zum zentralen Aspekt dieser fantastischen/phantastischen Veröffentlichung, zur Musik. Und diese hätte wahrlich nicht anmutiger, nicht ergreifender, nicht tiefgründiger und nicht bezaubernder ausfallen können!
Als Opener fungiert das schwelgerische "Glasgow 1877", das den Hörer mit sanften Uilleann Pipes und den einmaligen Stimmen von Johanna Kurkela und Alan Reid empfängt. Ich muss ehrlich zugeben, kein Stück hätte sich als Einstieg besser geeignet und so handelt es sich bei diesem träumerischen Lied auf jeden Fall um einen meiner absoluten Favoriten. Selbstverständlich passen die Pipes wunderbar zur schottischen Umgebung, in der Dagobert seine Kindheit verbringt, doch lassen sie gleichsam viel Wehmut und einen Hauch von Fernweh aufkommen, wenn sie mit ihren sehnsüchtigen Melodien erklingen. Gänsehaut garantiert! Ich kenne wohl kein Stück, welches sich an einem kalten Winterabend vor dem Kamin besser eignet. Die sanften Hügel und die grünen Weiden Schottlands erscheinen augenblicklich vor dem inneren Auge, der gälische Part in den Lyrics trägt einen ordentlichen Part dazu bei.
Was folgt, ist ein sehr viel lebendigeres, beschwingteres Stück mit dem Namen "Into The West". Gesang kann man hier nur zu Beginn vernehmen, daraufhin kommt dank des Banjo-Einsatzes sofort Western-Feeling der höchsten Güte auf. Inhaltlich geht es um das Wehklagen von Dagoberts Mutter, die ihren Sohn in die Ferne ziehen lässt und leidvoll verabschiedet. Dagobert tritt eine Reise voller Hoffnung an, die ihm ein Leben in Reichtum und Glück bescheren soll.
Mit "Duel & Cloudscapes" zieht Tuomas Holopainen schon an dritter Stelle alle Register, denn es handelt sich um ein ungemein vielfältiges Instrumentalstück, welches nie langweilig wird. Der Song beginnt durchaus dramatisch und pompös, um kurz darauf in urkomische Comedy-Gefilde einzutauchen, die dem humoristischen Einschlag in der Buchvorlage geschuldet sind. Der Abschluss von "Duel & Cloudscapes" fällt wiederum sehr bombastisch aus und lässt das Lied würdig ausklingen. Großes Kino!
"Dreamtime", ein weiteres Instrumental auf der Platte, soll sich Dagoberts Zeit in Australien widmen. Australien? Klar, da darf ein Digeridoo nicht fehlen! Das uralte Instrument macht sofort deutlich, wo wir uns hier befinden, und auch die spätere Dominanz des Keyboards ändert daran wenig. Eben diese Melodie, die vom Keyboard gespielt wird, hat es allerdings in sich, da sie sehr träumerisch, zuweilen gar melancholisch daherkommt. Selbstverständlich kann man hier den Bezug zu den alten Traumpfaden herstellen, von denen im entsprechenden Kapitel von "Sein Leben, seine Milliarden" erzählt wird, denn die Klänge passen sich ihrem inhaltlichen Pendant perfekt an. Das Ende des Stückes birgt einen der größten Momente des Albums in sich, denn der ethnische Gesang von Johanna Iivanainen ist unfassbar episch und lässt den Hörer in ungeahnten Sphären schweben.

"Cold Heart of the Klondike" - wir sind beim Einsatz von Tony Kakko angekommen. Eingängige Keys und der schwermütige Gesang von Tony stellen eindeutig das Zentrum dieses tieftraurigen Stückes dar, und schon beim ersten Durchlauf zerspringt das Herz des Hörers in schier unendlich viele Teile, sobald er den leidvollen, sehnsüchtigen Klängen lauscht. Doch wie sollte es auch anders sein, immerhin geht es hier um Dagoberts beinharte und eisige Zeit in der Umgebung des Klondike River (Kanada). Dagobert durchleidet hier die bisher schwerste Zeit in seinem einsamen Leben und stößt mitunter an seine Grenzen, was durch dieses meisterhafte Lied außerordentlich gut untermalt wird. Sehr erwähnenswert ist neben dem herzzereißenden Refrain die Flöte, die einige Sekunden des Liedes veredelt.
Mit "The Last Sled" folgt sogleich mein Favorit von "The Life and Times of Scrooge", wenngleich das Album insgesamt vor Perfektion strotzt. Tuomas selbst bezeichnete dieses Lied in einem der Trailer, die vor dem Release bereitgestellt wurden, als seinen Lieblingssong - und ich muss ihm hier von Herzen zustimmen. Auffällig ist natürlich, dass Johanna Kurkelas herausragende Stimme Höchstleistungen erreicht und verzaubert wie noch nie zuvor, doch angesichts von Tuomas' unbeschreiblicher Komposition verkommt das beinahe zur Nebensächlichkeit. "The Last Sled" beinhaltet den besten Refrain, den ich von Tuomas Holopainen jemals gehört habe (und ich kenne alle!), die Lyrics rühren sowieso zu Tränen. Inhaltlich geht es um die Kernaussage des Albums und der Buchvorlage - darum, dass nicht das gefundene Gold wahres Glück darstellt, sondern die Suche danach. Die Wälder, die Natur, die Schönheit der Welt ist es, die Dagobert tief in seinem Herzen verzaubert, nicht das unendliche Geld. Allein für diese Weisheit sollte man dem Autor ein Denkmal bauen, denn hier werden Werte vermittelt, die in der heutigen Zeit immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheinen. Wer hier keine Gefühlsregung zeigt, der hat seine Emotionen schon längst verloren - oder tief in seinem Herzen begraben.

An siebter Stelle ist mit "Goodbye, Papa" abermals ein reines Instrumental zu finden. Entgegen des traurigen Titels wirkt das Stück an sich doch sehr fröhlich und teilweise gar tanzbar, doch empfindet man diesen Kontrast eigentlich sogar als passend, wenn man die wahre Anmut der Melodien erst einmal erfasst hat. Getragen wird der Song vom Piano, später dann auch von mächtiger Orchestrierung und einem beschwingten Folk-Anteil.
Das melancholischste Lied des gesamten Werkes ist wohl "To be rich", ein wahres Klagelied voller Bitterkeit und Trauer. Die Einsamkeit von Dagobert, der mit seinem vielen Geld nicht glücklich wird, ist förmlich greifbar. Man mag sich über die Kürze des Textes wundern, doch unterstreicht eben diese die Aussage nur noch mehr. Dagobert befindet sich hier in der schwärzesten Phase seines Lebens, er wandelt schlaflos durch die Nacht und trauert längst vergangenen Zeiten hinterher. Schwer verdaulich, aber in der Art und Weise des Vortrags umso schöner!
Etwas erbaulicher wird es dann mit "A Lifetime of Adventure", welches bereits als Vorab-Single fungierte und den Fans daher schon bekannt war. Natürlich handelt es sich hier um die perfekte Single, immerhin ist dies der einzige Song mit gewöhnlicher Song-Struktur und einer besonderen Eingängigkeit. Die Stimmen von Johanna Kurkela und Johanna Iivanainen eignen sich durch ihre Zartheit und die Magie, die sie mit sich bringen, ganz besonders für dieses Stück, aber auch für das Gesamtwerk. Das wunderschöne Gitarrensolo in der letzten Phase des Liedes verleiht dem Werk ein weiteres musikalisches Element, welches passender nicht sein könnte. Darüber hinaus ist auch der Inhalt besonders erwähnenswert, handelt es sich doch um eine Art Fazit von Dagoberts Leben, um eine Zusammenfassung all seiner Erlebnisse, Gedanken und Empfindungen. Die perfekte Zusammenfassung eines Abenteuers, wie es wohl noch nie zuvor jemand erlebt hat!
Der reguläre Abschluss des Albums ist "Go Slowly Now, Sands of Time" - und endlich feiert Alan Reid seinen großen Auftritt, nachdem ihm zuvor nur kürzere Parts vergönnt waren. Einmal mehr macht er in der Rolle des Dagobert die perfekte Figur, seine Stimme passt wie angegossen zu diesem vielfältigen, am Ende aber durchaus gebrochenen Charakter. Den Hörer erwarten hier fragile Klänge, die von einer akustischen Gitarre erzeugt werden, und so geleiten ihn diese zum Ende und Dagobert in seinen schlussendlichen Tod. Der gemeinsame Gesang von Alan Reid von Johanna Kurkela erzeugt mit Leichtigkeit Gänsehaut, sodass einem nach diesem gewaltigen Abschluss nichts anderes übrig bleibt, als angesichts dieser Traurigkeit und Schönheit zu erschaudern.
Der wahre Abschluss ist nun also schon erreicht, doch birgt die Limited Edition auch noch einen Bonus-Track, die Alternative Version von "A Lifetime of Adventure". Diese ist ein wenig anders orchestriert als ihr Zwilling und wartet gegen Ende nicht etwa mit einem Gitarrensolo, sondern mit purem Bombast auf. Absolut hörenswert und eine willkommene Abwechslung, sollte man mal eine andere Fassung des Single-Tracks hören wollen!

Was bleibt nun also für ein Eindruck hängen, nachdem man das Soloalbum des Genies Tuomas Holopainen erstmals, vielleicht auch mehrere Male, gehört hat? Zuerst absolute Sprachlosigkeit und Überwältigung. Solch ein monumentales Meisterwerk konnte man von diesem Ausnahmekönner zwar erwarten, wenn man seine vorherigen Arbeiten kennt, doch übertrifft das letztliche Ergebnis die sehnsüchtigsten Wünsche um ein Vielfaches! Natürlich kann man hier kein Metal-Album erwarten und auch keine leicht verdauliche Kost, doch beweist Tuomas Holopainen einmal mehr seine herausragenden Fähigkeiten im Bereich der Komposition und im Schreiben von ganz bezaubernden, tief berührenden Liedtexten. Sehr auffällig ist, dass sich die Gesangsstimmen trotz ihrer fantastischen Qualität nie zwanghaft in den Vordergrund drängen, sondern eher eine angenehme, begleitende Funktion haben, die dem Genre "Soundtrack" überaus gerecht wird. Abgesehen vom Gesang dieser herausragenden Besetzung bestechen die Instrumentalteile mit ihrer deutlichen Progressivität und ihrer Experimentierfreudigkeit. Eben dieser Mut zu teils sehr unkonventionellen Kompositionen macht das Album unglaublich abwechslungsreich und lässt zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen, sodass selbst die rein instrumentalen Stücke Begeisterung entfachen.
Kurzum: Tuomas Holopainen ist ein wahres Monument der Musikhistorie gelungen - und auch in diesen rein akustischen Gefilden hat er sich nun endgültig zur Legende gemacht. Von diesem Mann ist auch in Zukunft noch Großes zu erwarten! Noch nie hat mich ein Album dermaßen berührt.

Beschließen möchte ich meine Rezension mit den vielleicht berührendsten Zeilen des gesamten Albums, mit den Versen des kanadischen Dichters und Novellisten Robert W. Service, dessen Worte in "The Last Sled" absolut passende Verwendung finden:

"There's gold, and it's haunting and haunting, it's luring me on as of old!
Yet it isn't the gold that I'm wanting so much as just finding the gold!
It's the great, big, broad land 'way up yonder!
It's the forests where silence has lease!
It's the beauty that fills me with wonder!
It's the stillness that fills me with peace!"
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich neige mein Haupt..., 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
vor Tuomas Holopainen dafür, dass er uns dieses Meisterwerk kreiert hat. Erst gestern habe ich dieses Mediabook "The Life and Times of Scrooge" zum ersten mal im Media Markt gesehen, und das eigentlich nur zufällig, da ich gerade wegen etwas anderem dort war und das Geschäft gerade verlassen wollte.
Und wie es der "Zufall" (Ich glaube nicht an Zufälle) so wollte, habe ich einen kurzen Blick in die Musikabteilung geworfen, und was springt mir da entgegen? Genau...
Aufmerksam wurde ich auf das Mediabook überhaupt erst deshalb, weil ich gerade vor einem Tag das Spiel "Duck Tales Remastered" auf meiner PS3 beendet hatte und die Bilder mir noch im Kopf herumgeschwirrt sind. Da ist mir das wunderschön gezeichnete Bild auf dem Mediabook, auf dem Dagobert Duck zu sehen ist, natürlich sofort ins Auge gefallen.
Und nur aus reiner Neugier habe ich mir das Album näher angeschaut, und als meine nichts erwartenden Augen plötzlich den Namen Tuomas Holopainen erspäht hatten, stieg meine Herzfrequenz sofort merklich an.
Bereits in diesem Moment war für mich klar, "das ist ein Blindkauf, den ich ohne zu zögern durchführen werde" :)
Denn von diesem Mann kann man eigentlich nur das Beste erwarten, was man sich vorstellen kann, und genau das habe ich bekommen.
Damit leite ich auch schon über zur eigentlichen Musik, die uns das Hauptmitglied der Musikgruppe "Nightwish" mit diesem Album präsentiert. Und was soll ich sagen als einfach nur WOW.
Anstatt euch jeden einzelnen Titel zu beschreiben und darauf Punkte von 1 bis 10 zu vergeben, was einige ja bereits in ihren eigenen Rezensionen getan haben, möchte ich in meiner eigenen Rezension auf die Gefühle eingehen, die dieses Album bei mir hervorgerufen hat. Also:
Es gibt da meiner Meinung nach drei Arten, wie Musik auf mich wirken kann.
1) Ich höre mir ein Album an, die Lieder scheinen ganz gut zu sein und gehen auch gut ins Ohr, aber beim zweiten, dritten, usw. anhören merke ich irgendwie, dass die Lieder doch nicht so gut sind, wie ich beim ersten durchhören gedacht habe.
2) Ich höre mir ein Album an, die Lieder klingen jedoch sehr einfach gestrickt und nur ein paar Lieder gefallen mir ganz gut, aber auch nicht mehr. Nach mehrmaligem Anhören jedoch fallen mir plötzlich kleine Facetten und Details in den einzelnen Liedern auf und ich beginne, das Album sehr gut zu finden, wenn nicht sogar zu lieben, und je öfter ich die Lieder höre, desto besser gefallen sie mir, bis ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, dass ich je ein Leben geführt habe, in denen ich diese Lieder nicht kannte.
3)Ich höre mir ein Album an, und bereits in den ersten Sekunden des ersten Liedes weiß ich tief in meinem Herzen, dass ich etwas ganz besonderes in meinen Ohren klingen höre. Und ich erlebe einen weiteren magischen Moment in meinem Leben, an dem ich Gott dafür danke, dass ich auf dieser Erde leben darf. Solche Art von Musik brennt sich in mein Gedächtnis ein und lässt mich nicht mehr los. Ich falle in eine Welt voller Liebe und Zufriedenheit.
Das hört sich jetzt bestimmt ein wenig seltsam an, aber genau so habe ich mir gestern gefühlt, als ich zum ersten mal das Album "The Life an Times of Scrooge" gehört habe.
Damit habe ich eine Erfahrung gemacht, die in die Kategorie 3 der oben erwähnten Möglichkeiten, ein Musikalbum zum ersten Mal zu hören, fällt.
Wie schon erwähnt, glaube ich nicht an Zufälle, da mir in den letzten Jahren ein wenig zu viele "Zufälle" passiert sind, die ich einfach nicht als solche abtun kann. Und da ich mich schon länger mit Schicksal, Gott, usw. beschäftige, glaube ich auch nicht daran, dass ich zufällig auf diese Perle gestoßen bin.
Mit diesem Album habe ich eine Erfahrung gemacht, die ich nicht mehr vermissen möchte.
Allen, die nicht wissen, ob sie sich dieses Album kaufen wollen, weil sie sich nicht sicher sind, ob ein Album, das Dagobert Duck zum Thema hat, gut sein kann, darf ich an dieser Stelle noch einmal auf den Namen Tuomas Holopainen verweisen. Dieser Mann ist eine ganz besondere Größe in der Musikbranche und mit seiner vielfältigen Musik hat er das auch ganz gut unter Beweis gestellt.
Alle unter euch, die sich in eine märchenhafte Welt voll mit Atmosphäre, Abenteuer, Aufbruchstimmung, Nachdenklichkeit und Lebensfreude stürzen wollen, kommen an diesem Album eigentlich nicht vorbei.
Selbst solche, die noch nie etwas mit Nightwish am Hut hatten, können hier bedenkenlos zugreifen, wenn sie auf solche Musik stehen. Eines ist aber sicher: Dieses Album hat mich wieder einmal daran erinnert, wie schön und wunderbar das Leben sein kann und dass man jeden Tag genießen sollte und dankbar dafür sein sollte, hier zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Resilink
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Album, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Natürlich, dieses Album ist ganz offensichtlich kein Metal, sondern ein Soundtrack. Ein epischer Soundtrack zu einem epischen "Buch" (das ich auf jeden Fall zusammen mit der CD bestellen würde, sollte man noch nicht alle Episoden aus Dagoberts Leben von Don Rosa gelesen haben!)

Die Lieder dieses Albums treffen sehr gut die verschiedenen Lebensphasen von Dagobert. Seine Kindheit als armer Junge in Schottland, sein Auswandern in die USA im Alter von 13 Jahren, seine Zeit als Cowboy, die Didgeridoo-Klänge aus Australien, seine Zeit am Klondike (die wichtigste Zeit seines Lebens), sein Abschied von seinem Vater zurück in Schottland, das Erreichen seines größten (offiziellen) Ziels und dann sein Alter und sein Rückzug in Einsamkeit, gefangen in Erinnerungen und Trauer, bevor sein Neffe und seine Großneffen ihn ins Leben zurückholen...

Ganz besonders gefällt mir "The Last Sled". Hier fängt Tuomas einen der emotionalsten Momente im Leben von Dagobert perfekt ein. Dieses Lied, und die zugehöriges Hintergrundgeschichte, der Anfang von "Der letzte Schlitten nach Dawson" sind zusammen ein Kunstwerk, das seines gleichen sucht. Dieses Lied wird auf jeden Fall für eine ganze Weile mein Lieblings-Stück bleiben.

Einzig der Sinn der zweiten CD, dem Instrumental-Version, erschließt sich mir noch nicht ganz. Drei Stücke des Haupt-Albums sind schon von sich aus Instrumental, drei weitere enthalten kaum Text. Aber einen Bonus nehme ich natürlich gerne mit.

Die Illustrationen sind super und das Case hat eine hohe Qualität, passt nur aufgrund seines Formates wohl nicht in jedes CD-Regal...

Fazit: Ein wunderbares und vielfältiges Album für jeden, der guten Soundtrack liebt, ein Fan von Don Rosas Dagobert-Reihe ist oder auch nur einfach der Meinung ist, dass Tuomas auch geniale Musik macht, wenn er gerade mal keinen Metal produziert.

Wer dagegen nicht in der Lage ist, die Beschreibung zu lesen und glaubt, es hier mit einem Metal-Album zu tun zu haben, sollte dagegen lieber die Finger davon lassen statt sich hinterher darüber zu beschweren, dass man selbst nicht lesen konnte/wollte...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Nightwish hier, Nightwish da, EInflüsse erkennbar, blablabla", 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
wer ist überhaupt dieser Toumas Holopainen? Name sagte mir vorher überhaupt nix.

Aber als Duck-Fan, welcher eben auch "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" gelesen hat, hat mich dieses Stück Musik natürlich schon interessiert.

Man bekommt ein sehr schönes Album, welches sich im Grunde in die Kategorie Soundtrack einordnen lässt, orchestralische Klänge, bombastische Höhepünkte, interessante, ungewohnte Instrumente (Banjo, Didgeridoo usw), verhältnismäßig wenig Gesang.

Für Liebhaber von Filmsoundtracks und/oder epischer Trailermusik definiiv zu empfehlen. Ist man dazu noch Fan einer gewissen Entenfamilie, hällt man wohl eine echte Perle in der Hand.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieben Sterne wären angemessen, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
In den wenigen Tagen nach Erscheinen des ersehnten ersten Solo-Albums von Master Tuomas Holopainen ist bereits viel geschrieben worden. Insbesondere die sehr umfassende hervorragende Rezension von Alexander Schneider sagt bereits alles. Ich möchte daher nun nicht jeden einzelnen Track interpretieren und bewerten.

Nachdem ich dieses Konzept-Album sozusagen im Dauer-Repeat-Rausch höre, komme ich zum Schluss, dass es für mich persönlich das genialste Album der letzten Jahre überhaupt ist, das Glanzstück seiner vielen einzigartig schönen Kompositionen sowieso. Und es ist zumindest für meine musikalische Empfindung, eines der ganz wenigen Alben überhaupt, die man mit viel Genuss komplett durchhören kann und es sogar tun sollte. Daher muss ich nun zum Superlativ greifen und kann nur jedem Musik liebenden Menschen raten, sich diesem Meisterwerk auszusetzen, darin einzutauchen. Sicherlich ist es das Konzept, das überzeugt, das Leben von Onkel Dagobert musikalisch zu skizzieren. In The Life and Times of Scrooge, als einem typischen Konzeptalbum - analog der klassischen Programmmusik - geht es nicht um eine Einstufung in irgendein Genre. Das wäre zu trivial, da Musik da beginnt, wo Worte enden, wenn auch die lyrischen Texte allesamt überzeugen.

Für Tuomas Holopainen, den man zweifelsohne als einen perfektionistischen Komponisten und Vollblutmusiker betrachten kann, geht es bei diesem herausragenden Album also um ein musikalisches Konzept. Im optimalen Fall sogar eine imaginäre Botschaft. Dass Holopainen zweifelsohne ein Visionär und ein sehr begabter Komponist ist, steht außer Frage. Sein finnischer Landsmann Jean Sibelius lässt grüßen.

Was macht The Life and Times of Scrooge so einzigartig? In jedem Fall die in sich schlüssig vereinten Musikstile. Aber auch die Aneinanderreihung sehr unterschiedlicher experimenteller Tondichtungen. Musik beinhaltet bekannter Weise immer Emotionen. Und die werden hier dem Hörer in einer derartigen Wucht präsentiert, dass mir weitere Worte fehlen.

Je mehr ich das beeindruckende Werk höre, umso mehr empfinde ich darin den ganzen Musikgeschmack meiner vergangenen 35 Jahre Rock, Pop und Klassik. Ich persönlich stelle dieses Meisterwerk von seinem durchdachten musikalischen Konzept somit mindestens auf eine Stufe mit Lamb lies down on Broadway von Genesis und The Wall von Pink Floyd u.v.a.

Musik soll klingen, wirken, emotional berühren. Daher mein eingangs empfohlener Rat: Sich dieser Musik aussetzen, hingeben und in seine eigene Gefühlswelt eintauchen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer Ente - ein rundum gelungenes Meisterwerk, 14. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Über die einzelnen Songs muss ich wohl nichts mehr sagen, das haben schon meine Vorschreiber getan, deswegen möchte ich das Album hier aus einem etwas anderen Blickwinkel beschreiben (und hoffe das es dem auch gerecht wird)
Eine Geschichte von Dagobert Duck musikalisch umzusetzen ist schon etwas, was man auf keinen Fall zu erwarten hatte, wenn man sich zuvor nicht mit diesem Projekt von Tuoams Holopainen beschäftigte. Ich selbst wusste davon eigentlich nichts so wirklich, bis ich die sehr schöne Rezession von Alexander Schneider gelesen habe. Wirklich eine super Rezzi. Da ich kein wirklicher Leser und Kenner von Entenhausen und der Familiengeschichte des Dagobert Duck (Scrooge McDuck) bin, war ich umso mehr überrascht mit welcher emotionalen Intensität mich dieses musikalische Meisterwerk berührt hat. Das Album beschreibt den Weg von Dagoberts Reise wie er zur Reichsten Ente der Welt wird. Wenn man an Dagobert Duck denkt, assoziiert man damit als erstes, alter, griesgrämiger, über alle Maßen geiziger Dickschädel. Was er im späterem Leben auch wirklich ist, aber man bekommt auf diesem Album auch eine ganze andere Seite von Dagobert zu sehen. Dagobert der kleine Junge der im Alter von zehn Jahren von seinem Vater über die Herkunft seiner Familie aufgeklärt wird. Dabei wird eine unglaubliche Neugier und Abenteuerlust in dem kleinen Dagobert geweckt, dessen geschichtlicher Fortgang ganz fantastisch, musikalisch hier erzählt wird. Von dem alten Griesgram ist hier aber nicht so viel zu sehen. Stattdessen erleben wir hier eine völlig neue Seite von dem Protagonisten. Hier gehen Träume und Sehnsüchte Hand in Hand mit den Wundern der Natur zusammen auf eine emotionale, sehnsüchtige Reise, welche jedem Hörer aller spätestens bei Dreamtime (Song 4) Gänsehaut auf dem gesamten Körper bereiten wird.
Wie die meisten ja wissen ist Tuomas Holopainen das musikalische Genie von Nightwish, doch auf “The Life and Time of Scrooge“ geht er einen völlig neuen Weg in seinem Schaffen und weiß mit meisterlichen Kompositionen jeden in seinen Bann zu ziehen. Nicht nur das Mr. Holopainen, alles selbst geschrieben, komponiert und arrangiert hat. Auch seine Pianos und Keyparts sind unglaublich schön gespielt. Nicht zu vergessen sind die einzelnen Soloinstrumentalisten. Sie schaffen es mit kleinsten Details sich in das Bewusstsein jeden Hörers zu bahnen ohne dabei aufdringlich zu wirken. Zusammen mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Metro Voices-Chor wird das Ganze noch perfekt abgerundet. Doch was für mich die größte Meisterleistung ist, ist die Auswahl der Sänger/innen. Ich habe wirklich schon eine ganze Menge Konzeptalben, Rock- und Metalopern etc. gehört. Immer wieder geniale Soundstrukturen, aber oft durch die nicht ganz so gute Vocal Auswahl dann doch nicht so toll. Einer der wenigen Künstler, der es wie ich finde perfektioniert hat die richtigen Vocals zu finden ist Arjen Anthony Lucassen (Ayreon). Unglaublich wie dieser Mensch aus den verschiedensten Sängern/innen das Bester ihrer Stimmen für seine Projekte rausholt. Genauso verhält es sich hier auf Tuomas Holopainens “The Life and Time of Scrooge“. Wenn zum Beispiel Tony Kakko auf “Cold Heart of Klondike“ (Song 5) anfängt zu singen ist das wie eine musikalische Offenbarung. So auch bei den anderen Gesangskünstlern, deren Stimmen hier perfekt zu den einzelnen Songs passen. Wahrlich eine Meisterleistung. Nicht zu vergessen ist auch die Erzählstimme, welche sanft die Stimme von Dagobert verleiht. Alan Reid schafft es hier wirklich Dagobert sehnsüchtig klingen zu lassen, wenn dieser seine Lebensgeschichte erzählt.
Ich glaube aber das geheime i-Tüpfelchen des Ganzen ist die Mitwirkung von Don Rosa selbst. Da kann Tuomas wirklich stolz darauf sein. Ich finde es absolut genial, dass Don Rosa hier mitgewirkt hat. Wenn man sich nach dem Hören der CD das Cover anschaut, ist eigentlich alles auf dem Bild zu sehen was man wissen muss. Die Reichste Ente der Welt auf einer Anhöhe, ein Säckchen Goldnuggets welches er selbst aus der Miene geschlagen hat und der mit geschlossenen Augen träumerische, sehnsüchtige Blick über das Land. So als ober er sagen möchte, „ich habe es geschafft doch vergesse ich nicht was wirklich wichtig ist“ Wirklich ein kraftvolles, ausdruckstarkes Cover. Jetzt weiß ich auch wer dieser nette Ältere Herr aus dem Video “A Lifetime of Adventure war“ 

Wie ich anfangs schon erwähnte, hatte ich vor diesem Album keine große Ahnung von Dagobert Duck, außer dass er ein Geizhals und Stinkreich war/ist. Ich habe mich dann wirklich eine wenig informiert ([...]) und werde mir demnächst auch definitiv die Graphic Novel >Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden: Die Biographie von Don Rosa< zulegen. Bin jetzt schon gespannt drauf.
Zuletzt möchte ich noch erwähnen wie ich mir das ganze angehört habe. Ich habe mir beim Hören (selbstverständlich über Kopfhörer) diesen Quasi Soundtrack als einen Episodenfilm vorgestellt. Bei jedem Lied sind andere Songstrukturen und neue Elemente zu den einzelne Reisezielen, welche die jeweiligen Kulturgegebenheiten wiederspiegeln. Mit der eigenen Phantasie lässt sich das Album wie ein komplett eigener Film im Kopf abspielen. Man beobachtet sich dann teilweise selbst dabei wie man schmunzelt, lächelt und in die verschiedensten Gefühlsregungen taucht. Das alles durch eine Geschichte einer Ente. Wahnsinn

Danke Tuomas für solch ein Geschenk

Fazit: 5 Sterne in allen Bereichen dieses Albums
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Höhepunkt seines Schaffens!, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
...ist er nun angelangt der gute Tuomas Holopainen - wie so oft in den Mitt-30igern wo die meisten Künstler am Höhepunkt ihrer Kreativität ankommen.

Der Mann ist wahrlich ein Genie und Tausendsassa - erst überraschte uns die Band Nightwish als erste Band überhaupt mit einem richtigen professionell produzierten Kinofilm im vorletzten Jahr (zu welchem die Idee aus dem selben Hirn stammte wie dieses Meisterwerk hier) und nun "überrascht" der Mann uns mit so einem Stück Musik - zu Ehren der bedeutendsten und interessantesten Ente die jemals existierte und mich über 10 Jahre meines frühen Lebens unzählige Male zum schmunzeln oder gar zum lachen brachte !

Ja Wahnsinn! Für mich - steht völlig außer Frage - ist das hier der Soundtrack unter den Soundtracks!
Und gleich wieder was interessantes Neues - ein Soundtrack zu einem Buch! Dem Dagobert Duck Buch schlechthin - ich habe es selbst erst mit Anfang 20 gelesen und fand es extrem interessant die völlig "neue" Vorgeschichte Dagoberts aus seinem Leben vor dem Reichtum zu lesen.

Klar gibt es in etlichen bekannten Soundtracks geniale THEMEN (also das immer wiederkehrende Sound-Motiv das in jedem 2-3 Stück eines Soundtracks immer wieder in irgendeiner Form zu hören ist) aber ich kenne keinen einzigen Soundtrack der durch seine geniale Vielseitigkeit begeistert sondern eben stets nur durch dieses eine immer wiederkehrende (wenn auch oft hervorragende) Thema - was man dann i.d.Regel sehr schnell nicht mehr hören kann (außer bei Fluch der Karibik :D)
(wenige weitere Ausnahmen mögen die Regel bestätigen aber mir fällt keine ein...)

Ja und das ist hier eben völlig anders! 10 eigene Kompositionen zu den bedeutenden Epochen oder Ereignissen seines frühen Lebens, größtenteils Instumental, jede für sich großartig, bombastisch, vielseitig - einfach schön und zum (in alten Erinnerungen) schwelgen.

Für mich jetzt schon einer der outputs des Jahres und dank der fantastischen optischen Aufmachung des Digibooks auch einer der ganz wenigen Tonträger die ich mir pro Jahr auch noch in physischer (ansatt reiner MP3) Form zulege um ein hoffnungsloses Überquellen meiner eh schon unzähligen CD-Regale zu verhindern...
Dieses Album wird einen Ehrenplatz kriegen - das steht fest - und nicht nur aus reinen Nostalgiegründen weil Dagobert (und Konsorten) einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Kindheit mitprägten sondern weil dieses Stück ("Film")Musik einfach outstanding ist.

Man kann die Stücke übrigens auch einzeln genießen aber natürlich ist das feeling erst 100% perfekt wenn man das ganze Werk in einem durchhört.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Soundtrack für's Kopfkino, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Wer bei Tuomas Holopainens ambitioniertem Soloprojekt Symphonic Metal im Stil seiner Band Nightwish erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht sein, denn das Konzeptalbum "(Music Inspired By) The Life and Times of Scrooge" ist eine dramatische Orchestersuite mit Folk- und vereinzelten Rockelementen sowie sparsamen, teils choralen Gesangsparts. Dabei kommen außer einem klassichen Orchester passend zur erzählten Geschichte auch Uilleann Pipes und Low Whistle sowie Bodhrán (sämtlich gespielt vom Englischen Multiinstrumentalist und Nightwish Sessionmusiker Troy Donockley), Banjo, Dudelsack, Mundharmonika, Fiddle und Diggeridoo zum Einsatz. Höchsten die Singleauskopplung "A Lifetime of Adventure" bietet radiotauglichen Pop mit verhaltenen Rockguitarren. So vertont Holopainen den Kultcomic/Graphic Novel "The Life and Times of Scrooge McDuck" (in Deutsch: "Onkel Dagobert: Sein Leben, seine Milliarden") des Amerikanischen Zeichners und Autors Don Rosa, der darin in zwölf Kapiteln die Biographie von Dagobert Duck schildert, beginnend mit seiner ärmlichen Kindheit in Schottland, über seine Auswanderung nach Amerika und abenteuerliche Reisen nach Afrika und Australien und wie er dabei zur reichsten Ente der Welt wurde. Don Rosa, welcher in Europa unter Disney-Fans einen gewissen Starstatus genießt, in den USA dagegen weitgehend unbekannt ist, hat auch die wunderschöne Coverillustration gemalt sowie für das aufwendig gestaltete Booklet original Storyboards zum Album beigesteuert. Dass Scrooge nur von hinten zu sehen ist und das McDuck im Albumtitel ausgespart wurde, hat wohl lizenztechnische Gründe.

Neben dem London Symphonic Orchestra, arrangiert von Pip Williams, der schon an den letzten drei Nightwish-Alben beteiligt war, und dem Metro Voices Chor, treten die Finnischen Sängerinnen Johanna Kukela und Johanna Ivanainen, der Schottische Folkmusker Alan Reid sowie Tony Kakko von der Band Sonata Arctica als Gaststimmen auf. Ein Großteil der Stücke ist jedoch rein instrumental.

Insgesamt ist der Albumtitel Programm: Die Platte liefert einen perfekt komponierten, epischen Soundtrack mit schwelgerischen Melodien, die zum Träumen anregen, mal getragen und fast schon majästetisch, mal lebhaft, verspielt und farbenfroh. Nur dass es eben keinen Film zu dieser Musik gibt, sondern einen Comicstrip. Wer diesen kennt, wird sich an die darin erzählten Geschichten erinnern und die einzelnen Lieder mit Bildern daraus verbinden, wer nicht, bekommt vielleicht einen ersten Eindruck davon, worum es darin geht, und wird sogar neugierig auf das Buch werden. Man merkt, dass Tuomas Honopainen Donaldist und ein großer Fan von Don Rosa ist und mit diesem Werk eine Hommage an den Künstler schaffen wollte.

Melodisch ist der Unterschied zu Nightwish gar nicht so groß, eher stilistisch. Trotz der folkigen Elemente rutscht die Platte glücklicherweise nicht in seichten Ethno-Kitsch ab, sondern die zum Beispiel keltischen Klänge werden dramaturgisch passend zur Geschichte eingesetzt. Auch mit einem klebrigen, familienfreundlichen Disney-Score hat das Album nichts zu tun, eher schon mit Ennio Morricone, speziell bei den Liedern, die sich mit Scrooge McDucks Wild-West-Erlebnissen befassen. In jedem Fall ist es entspannende Musik für unser Kopfkino. Und in diesem Kontext ist das Album absolut stimmig und ein mutiges musikalisches Experiment.

Ansonsten ist der angebliche (in meinen Augen eher überflüssige) Bonustrack, eine Fassung von "A Lifetime of Adventure" ohne Guitarren, entgegen der aufdruckten Trackliste auch auf der Standardversion des Albums enthalten, also kein Grund die teurere Limited Edition zu kaufen. Auch die rein instrumentale Version des Albums bietet aus meiner Sicht keinen künstlerischen Gewinn.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tuomas Holopainen auf dem Weg zur absoluten, musikalischen Legende, 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Nun ist sie also da, die musikalische Interpretation des berühmten Don Rosa-Comics "The Life and Times of Scrooge" von Nightwish Keyboarder und Songwriter Tuomas Holopainen.
Wer die Single-Auskopplung "A Lifetime of Adventure" schon im Vorfeld angehört hat, der konnte erahnen, welches musikalische Mammut hier auf einen zukommt. Denn Tuomas Holopainen wäre nicht er selbst, wenn er bei diesem Solo-Projekt nicht seine bewährten Talente bei Schreiben einmaliger, eingängiger Melodien vermischen würde mit neuen Elementen, die man so noch nie von ihm gehört hat.
Herausgekommen ist ein starkes Konzeptalbum, das in seiner Gesamtheit ein echtes Kunstwerk darstellt, wenngleich ich mir persönlich etwas mehr - wie soll ich es ausdrücken - "Drama" gewünscht hätte. Doch dazu gleich mehr.

Doch der Reihe nach - und von Song zu Song.

1. Glasgow 1877
Der Opener zeigt gleich, wohin hier die Reise geht. Einleitende Worte von Alan Reid, die als Aufriss der Geschichte um Dagobert fungieren sollen. Musikalisch hält sich Tuomas erst noch bedeckt, ruhige Klänge wechseln ab mit ersten Muskelspielchen des Londoner Philharmonic Orchesters. Doch der Song baut sich dann doch noch sehr pompös auf und die ersten gesungenen Zeilen von Johanna Kurkela auf dem Album haben gleich mal absoluten Gänsehautcharakter.
Fängt insgesamt recht gut die schottische Atmosphäre, die auch über den Titel transportiert wird, auf. 9/10

2. Into the West
Dagobert zieht also los - auf in sein Abenteuer, auf der Suche nach dem Gold. Passender hierzu könnte der 2. Song nicht sein. Er entlädt sich in einem feurigen Refrain, der auch aus einem Western stammen könnte und vermittelt perfekt die Aufbruchstimmung eines Goldgräbers vor seiner großen Reise. Hier zeigt Tuomas zum ersten Mal eine neue Seite von sich, und sie gefällt mir persönlich sehr gut. 9/10

3. Duel & Cloudscapes
Das Nightwish-Tribute auf diesem Album. Zum ersten mal ein rein instrumentales Stück, das aber einfach sitzt. Hier passt alles und in seiner Pompösität knüpft der Song ganz nah an den letzten Nightwish-Longplayer an. Nichts neues zwar, aber sehr geil und vor allem sehr "soundtrackig". Im Mittelteil spielt Tuomas hier ähnlich wie auch bei der geistigen Vorlage Imaginaerum mit heiteren, fast schon kindlichen Elementen, die man so eher aus Musicals kennt. Doch zum Schluss haut der Song dann noch mal richtig auf die Pauke. Gut so! 10/10

4. Dreamtime
wieder rein instrumental, dieses Mal aber wird mit dem Digeridoo experimentiert und auch Johanna Iivanainen, die auf der Single schon mit Johanna Kurkela zusammen zu hören war, hat ihren ersten Auftritt, indem sie sich am Ende des Songs unwiderbringlich in den Gehörgängen des Zuhörers festsetzt. 8/10

5. Cold Heart of the Klondike
Dieser Song ist der erste mit einer klassischeren Struktur und der erste mit durchgehendem Gesang. Dieser kommt von Sonata Arctica-Frontmann Tony Kakko, der ebenfalls bekennender Fan der Comic-Vorlage ist und schon vor Jahren Feuer und Flamme für das Projekt seines Freundes Tuomas war. Seine irgendwie auf mich sehr beruhigend wirkende Stimme wechselt hier ab mit epischen, orchestralen und mit Chören untermalten Refrains. Musikalisch könnte der Song auf jeden Fall auch auf einem Sonata Arctica Album stehen, hier hat sich Tuomas sehr an deren musikalischen Stil angenähert. 9/10

6. The Last Sled
Mein persönlicher Höhepunkt des Albums. Hier gibt Johanna Kurkela einmal mehr alles. Ihr engelsgleicher Gesang gepaart mit Tuomas' epischen Melodien ist einfach ein Hochgenuss. "The Last Sled" behandelt am explizitesten das Hauptthema der Geschichte, nämlich dass Gold an sich nicht glücklich macht und dass der Weg dorthin, also die Suche danach, wahres Glück bringt.
Ein eindringlicher und ohrwurmlastiger Refrain trägt hier den Song von der ersten bis zur letzten Sekunde. Textlich ebenfalls über alle Zweifel erhaben. Spätestens jetzt stellt man mit Freuden fest, was man hier für ein Goldstück (sic!) im CD-Player hat. 10/10

7. Goodbye Papa
Wieder einmal schweigen die Gesangsstimmen, doch es geht munter weiter. Der Song kommt zunächst sehr folkig daher, wirkt irgendwie beflügelnd und trabt so vor sich hin. Gegen Ende hin aber erhalten auch traurigere Töne Einzug. Es deutet sich an, dass die Geschichte um Dagobert ihr Happy End gewissermaßen verfehlen wird.
Insgesamt setzt sich der Song jedoch nicht so nachhaltig im Ohr fest, wie noch die Instrumentalsongs am Anfang der Platte. 7/10

8. To be rich
Das Drama nimmt seinen Lauf. Dagobert erkennt endgültig, was ich bei "Last Sled" schon geschrieben habe. Er ist zwar jetzt reich, aber unglücklich. Musikalisch düster und depressiv, aber ein toller Kontrast zum vorigen Song. Der Gesang Kurkelas ist super eingewoben und harmoniert perfekt mit den schweren Klängen des Orchesters. Insgesamt wieder ein toller Soundtrack-Titel, den man sich bei epischen Filmen auch perfekt nach einer geschlagenen Schlacht vorstellen könnte. 10/10

9. A Lifetime of Adventure
Die Single, zu der im Grunde alles gesagt ist. Sie vereint die Stärken des Albums und seine Aussage zu einem einzigen, wundervollen Musikstück. Sowohl Kurkela als auch Iivanainen zeigen ihr gesamtes Können, Tuomas' typischen Klavierklänge durchdringen den Film mit einer sehnsüchtigen Traurigkeit (ich fühlte mich auch ein wenig an seine Interpretation von "High Hopes" erinnert) und das Finale Grande mit dem atemberaubenden Gitarrensolo von Mikko Iivanainen setzt dem ganzen dann endgültig die Krone auf.
Eine ausführlichere Meinung zum Song habe ich als Rezension unter der Single-Ausgabe hier auf Amazon hinterlassen. 10/10

10. Go Slowly Now, Sands of Time
Der Abschluss der Geschichte muss natürlich von Dagobert selbst erzählt werden, so hier geschehen durch die Stimme von Alan Reid. Der Song ist sehr ruhig, die Klänge der Akustikgitarre begleiten die letzten Worte von Dagobert, der am Ende seiner Reise und seines Lebens ebenjenes aufarbeitet. 9/10

Insgesamt würde ich wertungstechnisch also 91/100 Punkten geben.

11. A Lifetime of Adventure (Bonus Track)
Ich war überrascht, dass nach dem 10. Song nicht Schluss war. Auf meiner normalen CD-Version war auf der Rückseite Song 11 auch nicht mehr aufgeführt, lediglich bei der 2Disk-Version stand er mit drauf. Umso erfreulicher fand ich es, "A Lifetime of Adventure" noch einmal in einer leicht abgeänderten Version (ohne Gitarrensolo, dafür mit ein paar netten Orchesterparts) zu hören. Passt inhaltlich natürlich nicht mehr dazu, da die Geschichte nach Lied Nr. 10 abgeschlossen ist, ist aber ein netter Bonus für die Fans.

Abschließend kann man sagen, dass ich sehr glücklich mit dem Album bin. Es ist - und das sei positiv zu verstehen - "wie erwartet" ausgefallen. Wo Holopainen drauf steht, ist auch Holopainen drin.
Tuomas liefert ab - doch nicht routiniert und stupide heruntergeleiert, sondern auf eine musikalisch höchst tiefgründige Art und Weise.
Dennoch hatte ich mir - wie eingangs erwähnt - doch noch ein klein bisschen mehr Dramatik gewünscht. Den absoluten Overkill in einem Song, den Ohrenöffner, der einen geflashed zurücklässt. Das Album läuft in sich absolut stimmig durch und ist eine absolut großartige Produktion, doch dieses eine Highlight hätte Tuomas in meinen Augen noch setzen können. Er hat sich eher dafür entschieden, das Gesamtkunstwerk nicht zu gefährden und ist hier experimentell nicht mehr das große Risiko gegangen, zu dem er von seinen Fähigkeiten her im Stande gewesen wäre. Das ist auch vollkommen nachvollziehbar und in Ordnung, aber nachhaltig hätte es mich noch mehr beeindruckt, wenn im Laufe des Albums irgendwann das große Aha-Wow-Erlebnis eingetreten wäre. So wie es für mich bei dem verrückten "Scaretale" auf Imaginaerum der Fall war.
Doch das ist Meckern auf allerhöchstem Niveau. Ein Tuomas Holopainen spielt mittlerweile einfach in einer gänzlich eigenen Liga. Mit "The Life and Times of Scrooge" hat sogar er sich noch einmal auf ein neues Level gehievt, denn es ist seine erste, durch und durch Nicht-Metal Platte. Wer hier verzerrte Gitarren, knallende Drums und rotierende Köpfe bei wirbelndem Haupthaar erwartet, wird maßlos enttäuscht. Tuomas Holopainen ist ein Soundtrack gelungen, der den musikalischen Untermalungen von großen Hollywoodfilmen in nichts nachsteht, ganz im Gegenteil in seiner Vielseitigkeit und seinem Ideenreichtum einzigartig ist.

Ich vergebe volle 5 Sterne, weniger hat diese Komposition auch nicht verdient. Danke an alle Mitwirkenden, an die zahlreichen Musiker, die dieses Album ermöglicht haben und essentiell mittragen, auch wenn ich sie in dieser Rezension nicht alle namentlich erwähnt habe.

Ein abschließender besonderer Dank geht schließlich noch an Don Rosa, für das fantastische Cover und die atmosphärischen und originalgetreuen Zeichnungen im wunderschönen Booklet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zauber der Musik, 13. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: The Life and Times of Scrooge (Audio CD)
Normalerweise genügt für das vorliegende Werk ein einziges Wort als Rezension: ZAUBERHAFT.

Tuomas Holopainen entführt den Hörer in eine Welt des absoluten Hörgenusses. Schon nach der Vorabsingle "A lifetime of adventure" war ich begeistert und orderte das Album, ohne weitere Lieder zu kennen. Auf den Mann ist einfach Verlass.
Er machte nie ein Hehl daraus, dass ihn Filmusik sehr inspiriert und nun endlich konnte er ein solches Projekt umsetzen, selbst, wenn es einen solchen Film noch gar nicht gibt.
Musikalisch enthält das Album einen Mix aus Instrumentals und gesungenen Liedern, wobei Letztere echte Highlights des Albums darstellen. Mein Favorit ist das von Tony Kakko (Sänger von Sonata Arctica" gesungene "Cold heart of the klondike", welches am ehesten mit Nightwish vergleichbar ist (trotz des männlichen Gesangs). Die Stimme und der Bombast passen einfach toll zusammen.

Meine Anspieltipps sind:
- Cold heart of the klondike
- The last sled
- A lifetime of adventure
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The Life and Times of Scrooge von Tuomas Holopainen (Audio CD - 2014)
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