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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wetton/Downes + Palmer ergibt ASIA
Wetton/Downes verbunden mit Palmer ergibt ASIA. Eine einfache Tatsache die sich mit diesem Album einmal mehr bestätigt.

Nach dem ersten Anhören hätte ich einigen der hier zu lesenden Kritiken Recht gegeben, nun nach dem fünften Durchgang nicht mehr. Mag sein dass jeder seine guten Gründe für 1 bis 2 Sterne hat, ich glaube aber es...
Vor 5 Monaten von Helmut Schluderbacher veröffentlicht

versus
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik kann wie ein Baum sein...
Reich an Strukturen, allen äußeren Einflüssen trotzend, beständig und bodenständig, mal härter mal weicher aber manchmal auch hohl, alt und nicht dazu bereit oder fähig, neue Wurzeln zu schlagen.

Ähnlich ist es mit Asia. Am Anfang war noch alles gut. Erfolgreich kreierten „die Vier“ eine spannende Mischung...
Vor 5 Monaten von B. Hein veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wetton/Downes + Palmer ergibt ASIA, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
Wetton/Downes verbunden mit Palmer ergibt ASIA. Eine einfache Tatsache die sich mit diesem Album einmal mehr bestätigt.

Nach dem ersten Anhören hätte ich einigen der hier zu lesenden Kritiken Recht gegeben, nun nach dem fünften Durchgang nicht mehr. Mag sein dass jeder seine guten Gründe für 1 bis 2 Sterne hat, ich glaube aber es sind Schnellschüsse. Ich gehe sogar so weit zu behaupten "Gravitas" ist besser als "XXX" obwohl ich einen vergleichbaren herausragenden Titel wie "Tomorrow The World" vermisse.

Was ich jedoch nicht vermisse sind die mühevollen Steve Howe Titel die sich oft so gar nicht zwischen die Wetton/Downes Songs integrieren wollten (Siehe bzw. besser höre "Phoenix"). Aber ich gebe zu auf der "Omega" und der "XXX" hatten auch die Howe Titel ASIA Touch.

"Gravitas" ist durchgängig ein gutes und phasenweise sogar sehr gutes Album. Es findet sich kein Lückenfüller auf "Gravitas". Dieses Werk schließt nahtlos an "Omega" an und lässt, als Gesamtwerk betrachtet, "XXX" hinter sich.

Deluxe Edition
Lohnt sich die Deluxe Edition? Eine Frage der man sich oft stellen muss. Im Falle von "Gravitas" ist es einfach.

Die beiden Extratitel sind wunderschöne alternative Versionen der Titel "The Closer I Get To You" und "Joe DiMaggio's Glove", wenn man Balladen mag. Wenn nicht => Einfache CD.

Die Bonus-DVD hält sich in Grenzen. "Valkyrie" ist für meinen Geschmack zu einfach für ein Musikvideo. Das "The Making of Gravitas" kann ich nur mit viel Ironie als solches betrachten. Ich habe schon Werbeclips mit mehr Inhalt gesehen. Die drei Livetracks sind OK.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik kann wie ein Baum sein..., 21. März 2014
Von 
B. Hein (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
Reich an Strukturen, allen äußeren Einflüssen trotzend, beständig und bodenständig, mal härter mal weicher aber manchmal auch hohl, alt und nicht dazu bereit oder fähig, neue Wurzeln zu schlagen.

Ähnlich ist es mit Asia. Am Anfang war noch alles gut. Erfolgreich kreierten „die Vier“ eine spannende Mischung aus Progressivem-Bombast Rock der einschlug wie eine Bombe. Mit ihrer zweiten Platte „Alpha“ dann der direkte Rückzug zu dem, was die Ursprungsbesetzung von Asia heute noch macht. Eingängige Rock/Pop Musik mit großen pathetischen Refrains, gesampelten Chören, Keyboard-Streichern, Steve Howe’s verschachtelten Gitarren-Soli und einem (leider nur) soliden Schlagzeugspiel von Geschwindigkeitsdrummer Carl Palmer. Wer die Solo-Alben von Icon bzw. Wetton & Downes während der Payne-Ära gehört hat weiß, dass sich an dem Grundgerüst der Musik Asia’s nicht viel geändert hat. Und genau das stört mich am neuen Album „Gravitas“. Es mag ja eher die Regel sein,
dass Bands sich nach so vielen Jahren nicht völlig neu erfinden aber das alles einfach nur gleich bleibt, wirkt dann doch irgendwann ermüdend.

Vom schlecht produzierten und irgendwie nicht ganz „fertigen“ Reunionalbum „Phoenix“ mal abgesehen, haben mich diese Abnutzungserscheinungen auf den letzten Alben noch nicht so gestört, aber beim neusten Werk machte sich nach den ersten Hördurchgängen schon eine gewisse Enttäuschung breit.
Das ‚Steve Howe’ keine große Lust mehr hatte über immer die gleiche Liedstruktur zu dudeln, wundert mich nicht. Auch die Tatsache, dass der wesentlich jüngere ‚Sam Coulson’ seinen Part übernommen hat, störte mich ebenfalls nicht besonders, aber nun fehlen mir ‚Howe’s’ kleine Spielereien doch ein ganzes Stück.
Vielleicht waren es auch gerade seine kleinen Beiträge, die die Asia Alben in den letzten Jahren noch etwas spannender machten.
Nichts gegen ‚Coulson’s’ Spiel aber seine Soloparts auf dem Album sind nur gewöhnlich und nur selten wirklich abwechslungsreich.
Er spielt gut und schnell und ich wäre froh wenn ich so auf der Gitarre zaubern könnte,
aber schnell ist nicht immer besser und an Steve Howe kommt er dann doch nicht heran.
Vor allem fehlen die kleinen feinen Solo-Einlagen, die Howe mit in den Asia-Sound gebracht hat.

Der allgemein etwas härtere Sound auf der Platte gefällt mir wiederum sehr gut.
John Wetton singt ebenfalls unglaublich frisch und kräftig. Beinahe besser als in den 80ern. Carl Palmer zeigt, neben seinem immer währenden kaum ausgefallenen 4/4 Takt Spiel, dass er doch hin und wieder anders kann. Auf „Valkyrie“ und „I will die for you“ hört man sogar eine seltene Double-Base. Wie dem auch sei, an sich ist bis auf einige Ausnahmen alles beim Alten. Das größte Problem sind aber die Songs an sich.
Natürlich jagt hier, wie immer, ein fetter Ohrwurm den Nächsten aber Asia’s Problem, jeden Chorus so lange und immer wieder durch zu nudeln, stört hier gewaltig. Songs wie: ‚Valkyrie’, ‚Nyctophobia’ oder ‚I would die for you’ kommen nur auf ihre Spielzeit, weil der Refrain einfach unheimlich lange wiederholt wird. Mal davon abgesehen, dass in obigen Songs im Refrain auch nur jene Worte verwendet werden, die im Namen des Titels vorkommen. Ich sage nicht, dass diese Songs schlecht sind, aber nach all dem was man von Wetton und Downes in den letzten zwei Jahrzehnten hören konnte auch absolut nichts Neues, was es diesmal schwierig macht. Das man jeden zweiten Titel am Ende ausblenden musste, finde ich auch irgendwie seltsam und inkonsequent. Wie dem auch sei, vielen wird es mit Sicherheit gefallen aber dennoch wird man zu schnell an andere Titel erinnert. So darf ein fast 2 1/2 Minuten langes Keyboard-Intro vom Tastenmaster ‚Downes’, zu hören im Titelstück, natürlich nicht fehlen. Sehr positiv ist diesmal die Produktion, bei der ‚It Bites’ Frontman John Mitchell an den Reglern gedreht hat. Der Sound hört sich im Großen und Ganzen sehr gelungen an. Natürlich lebt meine Rezension vom Meckern auf höchstem Niveau aber wenn man selbst Musiker ist und immer versucht neue Melodien und Rhythmen zu kreieren, fällt es einem schwer immer wieder das Gleiche zu hören, obwohl ich Wetton und Asia sehr mag. Machen Sie sich ein Bild vom neuen Album.

Fazit:
Mit ‚Garvitas’ bekommt man ein solides Asia Album mit einigen gelungenen Ohwürmern (The Closer I Get To You, Russien Dolls, I Would Die For You u.a.) und praktisch keinem Totalausfall zu hören. Sam Coulson spiet solide und gibt dem Sound einen etwas härteren Touch, Palmer trommelt endlich mal etwas ausgefallener, Downes legt kräftig Keyboardteppiche auf den Boden und Wetton singt fast besser als zu ‚Heat Of The Moment’ Zeiten. Die einzigen negativen Punkte sind schnell erklärt: Steve Howe’s gut positionierten Soloparts fehlen und die Songs mit deren Melodien und Ablauf, hat man einfach schon zu oft von Asia gehört, was mich einfach nicht mehr 100% zufrieden stimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja ,grade so ....., 3. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Audio CD)
Leider eher eine Enttäuschung .Neuer Gitarrist hört man nicht richtig. Produktion schwach. Drums schwach....
Habe viel mehr erwartet.Leider.Fast schwächste ASIA Album überhaupt.Glaube sogar "Phoenix" war besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Asia verabschieden sich in Rente!, 31. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Audio CD)
Asia war immer eine meiner Lieblingsbands und ich bin sicher einer der wenigen die von der John Payne Phase ebenfalls begeistert waren.
Jetzt die 4. Platte nach der Reunion und diese toppt sogar noch Phoenix. War diese Platte nur schwach, unausgegoren und schlecht produziert ist Gravitas nur noch langweilig und völlig einfallslos. Das liegt mit Sicherheit nicht am neuen Gitarristen. Aber wie kann man Stücke wie Valkyrie, Nyctophobia oder auch I would die for you völlig ohne Refrain und in endlosen, gefühlt hunderten Wiederholungen auf Tonträger bringen? Geoffrey Downes mit den immer gleichen, unsäglichen Keyboardsounds und John Wetton mit unglaublicher Lustlosigkeit in der Stimme machen den Abgesang einer großen Band perfekt! Mit Einschränkungen ist nur Omega (mit dem schlechtesten Cover aller Asia Werke versehen) nach der Reunion zu empfehlen. Für so einen Schrott ist mir die Zeit zu schade und ich hoffe John Payne bringt seine nicht veröffentlichten Asia Songs noch raus. Im Übrigen ist Geoffrey Downes auch für das endgültige Yes-Disaster "Heaven&Earth" mitverantworlich! Schade - Asia waren mal richtig gut!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...wunderschöne platte...blöder drumsound..., 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Audio CD)
...die neue asia ist , wie ich finde, keineswegs eine biedere, gesetzte altherrenplatte, wie man mancherorts lesen durfte...
...sie ist ruhig, aber das macht sie noch lange nicht langweilig, oder ist alles ruhige langweilig, sind wir schon soweit?!...
...die songs, und zwar allesamt, warten mit melodieführungen und arrangements auf, nach denen mnach andere band sich die finger mehr als lecken würde...
...es muß nicht immer ein 7/4 takt oder ähnliches sein um anspruchsvolle musik zu produzieren...
...einzig der drumsound klingt etwas künstlich, wäre er erdig, es wäre ohne zweifel eines der allerbesten alben der band überhaupt...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ICON III, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (MP3-Download)
Nach dem neuerlichen Weggang von Steve Howe hätten ASIA nun mal die Chance gehabt, den Sound zu verändern.
Schade, denn das ging ja komplett in die Hose! Man hätte dieses Werk genauso gut für eine weitere ICON-Platte ( ein Wetton/Downes-Projekt) halten können, wenn man es nicht besser wüsste. Der neue Gittarero Sam Coulson hat offensichtlich leider noch nicht viel zu melden, sonst würde man Ihn besser hören können. Das ist leider nur Mainstream-Pop der 80er geworden...gäähhhhn. ASIA ohne Steve Howe bzw. mit John Payne sind KEINE ASIA!!!! Sorry.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die schlimmste Scheibe seit der Reunion-Tour. *Gähn*, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Audio CD)
Asia – Gravitas (2014)

Das Video zu Valkyrie lässt Übles erahnen: Ein in die Jahre gekommener John Wetton singt auf verlassenen Stränden mit halb aufgeknöpften Hemd von nordischen Sagenfiguren. Amateur-gefilmt versteht sich. Und die übrigen Bandmitglieder wurden einfach irgendwie irgendwo irgendwann hinein geschnitten. Das eigentliche Album ist dann aber doch nicht so billig geraten. Aber fast.

Der Opener Valkyrie selbst ist gar nicht so verkehrt. Eine sanfte, warme Cello-Stimme unterstützt die melancholische Harmonie-Folge, Wetton singt für sein Alter außerordentlich passabel, selbst seine typisch jaulenden Gesangspassagen halten sich in Grenzen und Jungspund sowie Neuzugang Sam Coulson spielt ein recht ergreifendes Solo. Palmer packt sogar die Double Bass aus, doch fehlt seinem Schlagzeugspiel in der Produktion leider der Saft. Dass die Band in Interviews sogar offen zugibt, dass Palmer einfach irgendwelche Schlagzeugspuren vorbereitet hat, welche dann bei Bedarf einfach angepasst und eingefügt worden (während er selbst vermutlich nicht mal im Studio war) steht Pate für das fehlende Gemeinschaftsgefühl, den fehlenden Band-Charakter des Albums. Diese Platte hätte auch ein weiteres (qualitativ schlechteres) Icon-Projekt sein können.

Neben der flachen Produktion (abgesehen von stimmigen Orgeln gibt’s auch nur käsige Akkordarbeit vom Keyboarder Geoff Downes) stößt ein weiterer Fakt den Hardcore-Fans sauer auf. Steve Howe fehlt und damit auch sein charakteristisch frickeliges (manchmal unstrukturiert herumnudelnd, manchmal enorm authentisch hervorgehobenes) Gitarrenspiel. Doch Sam Coulson macht seinen Job nicht schlecht. Er hat wahres musikalisches Talent... welches grandios vergeudet wird. Was er in dieser Band zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Meist darf er sich auf billige, uninspirierte Powerchords beschränken. So ist ja auch der Titelsong Gravitas ach so progressiv, nur weil er lange andauert, sprich das Intro sich auf ellenlange Akkord-Teppiche beschränkt. Schon klar. Doch die Soli, die Sam hervorzaubert, sind meist außerordentlich rasant, gefühlsbetont und stimmig. Immerhin!

Viel Positives lässt sich über diese wahllose Song-Anreihung, die sich Asia-Album schimpft, nicht sagen. Überall mangelt es Kreativität, Härte, irgendwelchen musikalischen Haltepunkt oder magischen Momenten. Progressive Rock hätte selbst ein langjähriger Fan wohl nicht mehr erwartet, aber solch aussagelosen Melodiepassagen eines Russian Dolls oder kitschig kraftlose Schmalz-Songs wie Joe DiMaggio's Glove sind echt eine Beleidigung des guten Gehörs.

Und dabei gibt es sogar reihenweise gute Ansätze, welche allerdings allesamt wieder kurz darauf von irgendwelchen kruden Elementen zunichte gemacht werden. Die Akkordfolge von The closer I get to you ist nett, der Refrain führt jedoch zu nichts und zieht sich endlos hin. Text und Strophengesang von Nyctophobia machen sogar Spaß, doch wieder einmal hört dieser dann auch im Refrain auf, welcher natürlich wieder endlos wiederholt wird. Und da jault der Wetton wieder so „herzergreifend schön“. Das Synthie-Streicher-Intro von Heaven help me now ist gut arrangiert, klingt aber nach billigem Midi-Sounds während Palmer sich auf 'Teufel komm raus' kompositions- und produktionstechnisch nicht ins Lied einfügen kann. Es fehlt einfach an Wumms. Und Konzept! Was ein solch grandioses Solo in diesem Lied verloren hat, ist genauso fraglich wie die coole (kurze) Bridge von I would die for you in einem sonst erschreckend flachem Song.

Fazit: Liebhaber der neuen, alten Asia von 2006 aufwärts (recht belanglos, tut ja aber niemanden weh) dürfen gerne auf bis zu drei Sternen aufwerten, je nachdem wie sehr sie Steve Howe vermissen. Aber: Auf diesem Album gibt es keine guten Songs in Gänze (höchstens Ansätze) und die Produktion ist auch flach wie selten zuvor. Deswegen gibt es bei dem nun vierten in Folge enttäuschendem Album nur noch einen Stern. Wer mir hingegen die coolen Soli aneinander reihen kann, bekommt von mir den vollen Preis des Albums erstattet. Und wo bleibt eigentlich John Payne?
Wertung: *
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Fisch noch Fleisch, 23. März 2014
Von 
H. Schwoch "hschwoch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Audio CD)
Hier ist es also, das vierte Album seit der Wiedervereinigung der Originalbesetzung, doch halt: Gitarrist Steve Howe hat Asia ja erneut verlassen.

Der Neue an den sechs Saiten heißt Sam Coulson, ist ein echter Baby-Boy und darf gelegentlich den ein oder anderen härteren Beitrag liefern, ohne sich aber wirklich in den Vordergrund zu spielen. Und dabei hätte eben dies der Band so unheimlich gut getan!

GRAVITAS (eine der römischen Tugenden, zu übersetzen mit Gewicht, Ernsthaftigkeit, Würde oder Umfang) scheint anfangs eine der besseren Asia-Platten zu werden, denn sowohl der melancholisch-bombastische Opener "Valkerie" (Walküre) als auch der 8-minütige (!) Titeltrack "Gravitas" machen Hoffnung auf mehr. Doch dann beginnt auch schon der jähe Abstieg.

"The Closer I Get To You" ist eine langweilige, nicht enden wollende Pop-Ballade, der Coulson erst ganz am Ende ein wenig viel zu kurze Spannung verleiht.

"Nyctophobia" (Angst vor Dunkelheit) mit einem schönen, aber erneut zu knappen Solo von Sam Coulson macht wieder ein wenig Hoffnung, nervt aber am Schluss mit dem unendlich oft wiederholten, lediglich aus einem Wort bestehenden Refrain.

"Russian Dolls" klingt nach hübschem Beginn wie ein besseres Home-Demo mit billigen Computer-Drums.

"Heaven Help Me Now" bietet ein richtig tolles orchestrales Intro, ehe akustische Gitarre und Piano einen recht typischen Asia-Song einleiten. Also: Klischees, Klischees. Trotzdem in Ordnung.

"I Would Die For You" hätte DER Ohrwurm schlechthin werden können, endet jedoch eigentlich bereits nach zwei Minuten und fünfundvierzig Sekunden, um letztlich in einem unspektakulären Finale zu versickern. Trotzdem ist es für mich der mit Abstand beste Song des Albums und hätte sich sogar auf ALPHA hervorragend eingefügt.

"Joe DiMaggio's Glove" ist eine recht sentimentale Halbballade über den legendären Baseballspieler. Netter Refrain, aber insgesamt leider ein wenig zu drucklos und seicht.

Und schließlich "Till We Meet Again", auch nicht wirklich schlecht, aber letztlich weder Fisch noch Fleisch.

Ich denke, es ist hohe Zeit, einem Produzenten wie Mike Stone (1951-2002) nachzutrauern, der Asia einst jenen dichten, bombastischen Touch verlieh, der ihre AOR-Ohrwürmer zu etwas ganz Besonderem formte. Und es ist Zeit, der Band ernsthaft vorzuwerfen, dass man seine Songs zwar aus hin- und her geschickten Audiodateien im heimischen Wohnzimmer zusammenkleistern kann, dass man das aber verdammt noch mal auch deutlich hört, vor allem auf guten Anlagen.

Selbst wenn diese Band schon lange nicht mehr Millionen Einheiten verkauft, und auch wenn von den Millionen damit verdienten Bucks unverständlicherweise nicht mehr allzuviel übrig sein sollte, so kann man sich dennoch der Mühe unterziehen, in ein professionelles Aufnahmestudio zu gehen, einen professionellen Produzenten zu verpflichten und ein ... genau: professionell klingendes Album aufzunehmen.

GRAVITAS ist also wieder mal ganz okay, aber letztendlich weit, weit von dem entfernt, was alte Zirkuspferde wie John Wetton, Geoff Downes und Carl Palmer eigentlich zu leisten imstande wären. Letzteres scheint auch Cover-Gestalter Roger Dean zu nerven, denn das, was er geschaffen hat, entspricht einmal mehr mitnichten seinem ehemals so hohen Standard.

Wer heutzutage wirkliche Leidenschaft unterstützen möchte, der kaufe z.B. ein phantastisches AOR-Album wie I WILL SURVIVE von Seventh Key. Aber die kennt ja leider, im Gegensatz zu Asia, keine Sau. ;-)
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles wie immer - und doch ganz neu!, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
So geteilt können die Meinungen sein - während das Album bei anderen Rezensenten auf durchwachsene Meinungen stößt, finde ich Gravitas sehr gelungen, und das, obwohl es insgesamt recht bedächtig geraten ist und ich eigentlich immer die schnelleren Stücke bevorzugt habe. Als Grund sehe ich dafür zwei Dinge: Zum einen bringt der neue Gitarrist Sam Coulson neuen Wind hinein. Er zeigt deutlich, dass Steve Howe IN DIESER BAND einfach keinen entscheidenden Einfluss gehabt zu haben scheint und schlichtweg für den Gesamtsound verzichtbar ist. Sein Drübergekniedel hat für mich zuletzt immer mehr deplaziert gewirkt....Coulson bringt klassische Rocksoli im Hardrock-Sound a la Slash (light!!!) in die Songs ein, was denen erfrischend gut tut. Sparsam, aber genau an den richtigen Stellen. ASIA ab 2009 sind nunmal keine Gitarrenorientierte, sondern eindeutig eine Keyboard-orientierte Band. Gitarren sind hier einfach nur Mittel zum Zweck. Zweiter Grund ist für mich der deutlich verbesserte Sound, der im Gegensatz zu den Vorgängeralben, vor Allem "Phoenix", deutlich entschlackter wird und nicht ganz so auf Teufel komm raus zugekleistert klingt. Das tut vor allem den ruhigeren Stücken gut, bei denen der Gesang dadurch an Wichtigkeit und Vordergrund gewinnt. Zu den Songs muss man nicht viel sagen, ASIA haben ihre Linie gefunden und natürlich klingt das alles irgendwie wie immer, vieles klingt wie schonmal gehört. Aber das richtig gut mit zündenen Refrains und einem göttlichen John Wetton! Und, ist Euch nicht altbekanntes aufgefallen ? - bei "The Closer I Get To You" haben die Herren sich schlichtweg ein paar Takte lang bei "Drive" von The Cars bedient. Aber was solls, unterm Strich bin ich zufrieden - man macht hier nichts falsch.
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3.0 von 5 Sternen Kling wie Asia klingen muß..., 28. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
aber leider nicht mehr; einzig Valkyrie ( und das ist schon von der Single bekannt ) kann voll überzeugen. Der Rest ist gut gemacht aber kommt halt leider nicht an das grandiose Vorgängeralbum heran, welches ich als das Beste seit dem Debut nennen möchte. Ich denke der Abgang von Howe ist nicht schuld daran, die Herren um Wetton und Co. haben einfach Ihren Zenit überschritten oder möchten noch mal an Ihre Erfolge anknüpfen. Was hier leider fehl schlägt.
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