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TOP 500 REZENSENTam 10. August 2014
Sabrina Lampe ist klein, blond und gutmütig. Sie verdient den Unterhalt für sich und ihre Tochter als alleinerziehende Mutter als Privatdetektivin hauptsächlich durch Observierungen untreuer Ehemänner und als Ladendetektivin. In beiden ist sie sehr erfolgreich - aber nicht unbedingt beliebt ....! Sie bekommt Drohbriefe, die sie fein säuberlich abheftet, aber nicht allzu ernst nimmt. Als die "sehr spezielle" Nachbarin Schimmelpfeng sie beauftragt, nach ihrem Neffen (der zufälligerweise monatlich Finanzspritzen liefert) zu sehen, der seit Wochen verschwunden ist, fällt ihr nicht rechtzeitig eine Ausrede ein und so kümmert sie sich tatsächlich darum. Und ahnt nicht, wie weit das führen wird ...

Siegfried Langer hat mich schon mit "Sterbenswort" immens beeindruckt. "Leide!" führt diesen Eindruck noch fort. Auch wenn ein paar Kritikpunkte auftauchen und ich einen Stern abziehe, bin ich total begeistert vom Serienstart - denn es werden noch weitere Fälle für Sabrina und Niklas folgen. Ich bin mir sicher, dann erfährt der Leser auch mehr von Niklas, der im ersten Band nur eine Randfigur war und von dem ich sehr gern mehr erfahren möchte. Sabrina selbst ist eine Frau, die man gern als Nachbarin hätte. Die Schimmelpfeng allerdings dann definitiv nicht!

Ja, es fällt gleich auf: in "Leide!" findet man Protagonisten, die man mag und andere, die man nicht leiden kann. Genau das muss ein Autor schaffen! Auch wenn ich die Motivation einiger Personen nicht verstehe und mir da mehr Info gewünscht hätte, bin ich sehr begeistert, wie individuell Langer die Protagonisten erschaffen hat. Jede Person hat ihre eigene Tiefe und man hat als Leser keine Probleme, das Kopfkino anzuwerfen und alle bildlich vor Augen zu haben. Trotzdem verliert sich Langer nicht in endlosen Beschreibungen. Im Gegenteil: mit wenigen Pinselstrichen nehmen die Figuren im Kopf Form an. Prima! Allerdings fehlen mir bei einigen Personen dann doch Infos, warum sie so handeln, wie sie handeln.

In einem großen Bogen schließt sich am Ende der Kreis. Das ist super gut gelungen, auch wenn - wie bereits erwähnt - ein paar Lücken übrig bleiben, die ich gern geschlossen hätte.

Man muss beim Lesen sehr genau aufpassen, in welchem Faden man gerade ist: Langer wechselt die Zeiten mehrfach. Anfang Juni, Ende Mai, eine länger zurückliegende Vergangenheit, Pfingsten, Mitte Mai, kurz nach Pfingsten - der Wechsel ist quasi in jedem Kapitel. Außerdem wechselt der Handlungsort vom Hauptort Berlin auch nach Hamburg und Rügen. Man muss also gut aufpassen, wann und wo man sich gerade befindet! Die Kapitel sind kurz, aber unterhaltsam. Der Lesefluss wird nicht gestört, weil man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Immer neue skurrile Figuren, immer neue witzige Momente - ein Krimi, der spannend und zugleich witzig ist! Mir hat das wirklich extrem gut gefallen!

Trotzdem bleibe ich dabei und gebe vier statt fünf Sterne, da ich mir sicher bin, diese Serie ist ausbaufähig und steigert sich noch. Dann kommt auch der fünfte Stern dazu!

Vom mir von daher trotz "meckern auf hohem Niveau" eine absolute Leseempfehlung für Thrillerfans mit Humor!
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am 11. Juni 2014
Mein Umriss:

Der Hund eines Rentners findet eine schrecklich zugerichtete Leiche, die deutliche Folterspuren aufweist und kurz darauf stürzt eine Frau von einem Hausdach. Privatdetektivin Sabrina Lampe wird von ihrer alten, etwas seltsamen Nachbarin um Hilfe gebeten, nachdem sie ihren Neffen nicht mehr erreicht.
Zu dem Leichenfund wird Niklas Steg ermitteln, der erst vor kurzer Zeit seinen Dienst beim Landeskriminalamt in Berlin angetreten hat, nachdem er sich von München dorthin versetzen ließ. Zusammen mit seiner Kollegin Jasmin Ibscher nimmt er Ermittlungen auf, die immer neue Rätsel aufwerfen.
Sabrina Lampe nimmt die Ermittlungen zum Verschwinden des Neffen ihrer Nachbarin auf und stößt auf einige Ungereimtheiten. Durch ihre Arbeit ruft sie die Polizei auf den Plan und wird vorerst in die Reihe der Verdächtigen am Mord an der männlichen Leiche eingeordnet.
Als Sabrina Lampe auch plötzlich verschwindet, erkennen die Beamten, dass es eine Verbindung geben muss und ermitteln auf Hochtouren, denn die Vermutung liegt nahe, dass sich Sabrina in höchster Gefahr befindet…

Mein Eindruck:

Siegfried Langer steigt sehr geheimnisvoll in diesen Thriller ein. Er beginnt mit der Qual einer Stubenfliege, der der dreijährige Sven nach und nach die Beine und die Flügel ausreißt und sie letztendlich im Konkurrenzkampf mit seiner Katze von ihren Leiden erlöst. Im weiteren Verlauf eröffnet er dem Leser drei Handlungsstränge, die scheinbar unabhängig voneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben. Im Laufe der Story jedoch fügt er langsam aber stetig diese Stränge zusammen, dass zum Ende hin alle offenen Rätsel von ihm gelöst werden.
Von Anfang an setzt Langer seinen Spannungslevel sehr hoch an und hetzt den Leser damit von einem zum nächsten Kapitel und stellt diesen immer wieder vor neue Tatsachen und Verwicklungen. Da der Täter recht früh zu erkennen ist, birgt die Lösung des Falles an sich keine große Überraschung mehr. Dies jedoch schmälert den Lesegenuss in keinster Weise, da es hier wohl eher um die Verwicklungen im Fall an sich und den Ermittlungen im Besonderen geht.
Die einzelnen Personen werden äußerst authentisch gezeichnet, sodass man sich vorstellen kann, sie an der nächsten Ecke zu treffen. Auch die unterschiedlichen Einstellungen der Personen zueinander, wenn diese aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden, sind so realistisch, dass es den Anschein hat, man kenne sie persönlich.
Wie die Handlung, so erscheint auch das Cover sehr rätselhaft und verschlossen und paßt perfekt zu diesem Thriller, der mitten ins Herz eines jeden Thrillerfans trifft.

Mein Fazit:

Ein rundherum gelungener und packender Thriller, den man gelesen haben muss
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am 19. September 2014
Inhalt:

Die Privatdetektivin Sabrina Lampe hält sich mit Kaufhausjobs und Überwachungen untreuer Ehemänner über Wasser. Als ihre nervige und aufdringliche Nachbarin sie bittet, nach ihrem Neffen zu suchen, will sie zuerst ablehnen. Doch Sabrina erkennt, dass sich ihre Nachbarin tatsächlich große Sorgen macht, also nimmt sie den Auftrag an. In der gleichen Zeit nimmt Kommissar Niklas Steg seinen Job bei der Berliner Polizei auf. Schon am ersten Tag bekommt er einen schwierigen Fall auf den Tisch - eine übel zugerichtete Leiche wurde an einem Kanalweg aufgefunden. Während Sabrina bei ihren Recherchen auf merkwürdige Gegebenheiten und Verhaltensweisen stößt, gibt es eine weitere Tote: Eine Frau hat sich von einem Hochhaus gestürzt - aber war es wirklich ein Selbstmord? Sabrina Lampe und Niklas Steg arbeiten ohne voneinander zu wissen aufeinander zu, aber bevor es zum spannenden Showdown kommen kann, gerät Sabrina in große Gefahr, denn sie verfolgt einen Menschen, skrupellos ist und seinem Hass ungehindert freien Lauf lässt ...

Meine Meinung zum Buch:

Ich fand diese Geschichte äußerst spannend und gekonnt erzählt.

Über die beiden Hauptpersonen Sabrina Lampe und Niklas Steg sind sehr gut beschrieben. Wir erfahren viel über ihre Vergangenheit und ihre momentane Lebenssituation, das mag ich bei Krimis sehr gerne. Nicht nur ihre beruflichen Aufgaben, auch ihr Privat- und Familienleben ist Thema in diesem Buch. So wird z. B. das nicht immer ganz friedliche Mutter-Tochter-Verhältnis von Sabrina und ihrer Tochter Lara erzählt oder Niklas Sorge um seine pflegebedürftigen Eltern. Das macht die Geschichte bunt und bringt Atempausen in die sonst sehr rasant erzählten Ermittlungen der beiden.

Aber auch neben den Familienangehörigen tummeln sich noch weitere Personen in der Geschichte, die ihre eigenen Eigenarten haben. Z. B. Sabrinas Nachbarin Frau Schimmelpfeng, die einem sogar beim Lesen über sie die Haare zu Berge stehen lässt. Oder Jasmin Ibscher, Niklas Kollegin. Nicht zu vergessen Kurtulus Kaymaz, den obercoolen Kleinkriminellen. Alle diese Personen sind so gezeichnet, dass man sie gut vor Augen haben kann.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven - aus Sabrinas, aus Niklas und aus der des Täters. Das machte das Lesen abwechslungsreich und spannend. Die Geschichte ist auch nicht chronologisch aufgebaut, in immer wiederkehrenden Rückblicken erfahren wir, wie es zu den Taten kommen konnte, bis am Schluss alles zusammengeführt wird und es ein furioses, spannendes Finale gibt. Die kurzen Kapitel geben der Geschichte dann noch mehr Tempo.

Für mich ist das ein klarer Buchtipp!
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am 21. März 2015
„Leide“ von Siegfried Langer ist fesselnd, spannend und nicht aus der Hand zu legen.
Als ich den Klappentext gelesen hatte ging ich von einer ganz anderen Geschichte aus und war erstaunt was mir dann präsentiert wurde. Der Thriller ist ausgereift und nachvollziehbar. Die Personen sind authentisch und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders, wenn der Autor einige ihrer Gedankengänge mit eingebaut hat. So konnte ich an manchen Stellen mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Geschichte spielt in Berlin, was an sich für mich immer ein kleines Highlight ist.
Auch sonst hat der Autor sich auf das Wesentliche in der Geschichte konzentriert und nicht zu viele Ausschweifungen der Umgebungen geliefert. Es ist knackig kurz gehalten und trotzdem auf den Punkt gebracht. Bei manchen Beschreibungen sollte man nur lieber nichts gegessen oder einen robusten Magen haben. Denn hier werden viele blutige Szenen beschrieben, die nichts für schwache Gemüter sind.

Mehr Details unter: [...]
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am 21. Februar 2016
Niklas Steg kehrt aus München in seine Heimatstadt Berlin zurück, um Abstand zu seiner gescheiterten Ehe zu gewinnen und um sich um seine Eltern zu kümmern.
Bereits an seinem ersten Tag bei der Mordkommission wird er mit einem grausigen Leichenfund konfrontiert. Eine Axt hat den Schädel des Opfers gespalten, ein Fuß ist abgetrennt. Eine unvorstellbare Wut muss den Täter getrieben haben.
Sabrina Lampe hat andere Probleme. Leider einen Zentimeter zu klein für den Polizeidienst hält sich die alleinerziehende Mutter einer Teenagerin als Privatdetektivin über Wasser. Hauptsächlich observiert sie Kaufhäuser und untreue Ehemänner.
Als ihre ältliche, etwas anstrengende und ziemlich neugierige Nachbarin Frau Schimmelpfeng an sie herantritt und sie bittet, ihrem Neffen hinterher zu forschen, erwartet Sabrina keine großen Komplikationen. Der Neffe war wie jedes Jahr zu Pfingsten in Urlaub und ist seitdem nicht mehr erreichbar.
Sabrina vermutet zwar, dass der Mann von seiner Tante ebenso genervt ist wie sie und daher den Kontakt ruhen lässt, nimmt den Auftrag aber dennoch an. Bei ihren Nachforschungen stellt sie aber fest, dass da durchaus etwas seltsames vor sich geht. Denn nur wenige Tage, nachdem sie die Frau des Neffen kurz gesprochen hatte, stürzt diese von einem Dach auf die Straße und überlebt schwer verletzt.
Währenddessen findet die Spurensicherung die Tatwaffe, eine Axt, und darauf Fingerabdrücke, die zu einem ungelösten Mordfall in Hamburg führen. Ein Mord im Milieu? Niklas glaubt nicht so recht an ein Verbrechen unter Kriminellen. Es ist persönlicher Natur, davon ist er fest überzeugt.
Ein toller, spannender und höchst verwickelter Fall erwartet den Leser. Siegfried Langer hat mit Sabrina eine wunderbare Figur erschaffen, sehr lebensecht, mit einer »Kodderschnauze«, die ihre ganz normalen Probleme hat und dennoch fest im Leben steht. Ebenso ist Niklas ein spannender Charakter, dessen Lebensumstände völlig anders sind als Sabrinas. Doch zeigt sich auch hier ein interessanter und ausgefeilter Kommissar.
Dies ist der Auftakt zu einer Reihe um diese beiden ungewöhnlichen Ermittler. Ich habe es mit grossem Vergnügen gelesen und mir gleich den Nachfolge-Band »Vergelte!« gekauft.
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am 8. Dezember 2015
In einem Bunker am Spreeufer findet ein Spaziergänger zusammen mit seinem Hund die grausam zugerichtete Leiche eines Mannes. Niklas Steg und Jasmin Ibscher nehmen die Ermittlungen auf.
Gleichzeitig wird die Privatdetektivin Sabrina Lampe von Ihrer Nachbarin darum gebeten, nach ihrem verschwundenen Neffen zu suchen. Ist der Mann wirklich verschwunden oder ging ihm nur seine merkwürdige Tante auf die Nerven?

Niklas Steg und Jasmin Ibscher haben mit in ihrem ersten gemeinsamen Fall gut gefallen.

Niklas Steg hat noch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, die Trennung von seiner Frau und der damit verbunden Wechsel von Stuttgart nach Berlin beschäftigen ihn noch. In Berlin ist er in das Haus seiner pflegebedürftigen Eltern gezogen, auch das ist für ihn nicht einfach.

Jasmin Ibscher wird hier nicht in die Tiefe gehend beschrieben, sie ist eine starke Partnerin für Niklas Steg, die anpacken kann. Hauptaugenmerk wird im Roman auf Niklas und Sabrina gelegt.

Sabrina Lampe kämpft mit einer pubertierenden Tochter und einer nervigen Nachbarin. Auch der Freund der Tochter ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Über die gesamte Geschichte hält der Autor die Spannung und man rätselt bis zum Schluss, wie alles zusammenhängt und drückt die Daumen, dass die sadistischen Täter gestellt werden.

Dieses Buch ist das zweite, das ich von Siegfried Langer lese. Der Schreibstil ist wieder wunderbar flüssig. Mit den Zeitsprüngen hatte ich anfangs leichte Schwierigkeiten, aber wenn man erst einmal die Namen der einzelnen Personen verinnerlicht hat, stellt das kein Problem mehr dar. Der Thriller ist rasant und spannend. Es fliesst zwar nicht viel Blut, aber der Autor versteht es, alles so zu beschreiben, dass man es sich gut vorstellen kann.
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am 5. Oktober 2014
Zum Inhalt:
Jemand ist hinter dir her.
Er will dich leiden sehen.

Observierungen untreuer Ehemänner und Kaufhausüberwachungen sind die Hauptgeschäftsfelder der Privatdetektivin Sabrina Lampe.
Auch der Auftrag einer schrulligen, alten Nachbarin sieht zunächst sehr nach Routine aus.
Doch im Zuge ihrer Recherchen wird Sabrina Teil eines grausamen Spiels, dessen Ursachen weit in der Vergangenheit liegen.

Meine Meinung:

Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, man ist auch schnell in die Geschichte rein gekommen. Ich hatte teilweise etwas Schwierigkeiten mit den Zeitsprüngen.

Mich persönlich hat die Story aber nicht wirklich mitgerissen, die erste Hälfte fand ich eigentlich ganz gut, danach konnte die Spannung für mich nicht gehalten oder gar gesteigert werden.

Der Ermittler mit seinen persönlichen Problemen hat mir aber sehr gut gefallen.

Alles in allem vergebe ich drei Sterne.
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am 22. Februar 2015
Um den Thriller LEIDE! von Siegfried Langer zu lesen, braucht man sehr gute Augen, denn das Schriftbild empfinde ich schon als unangenehm klein. Das ist aber auch schon das größte Manko, dass ich vorzubringen habe. Bereits der Prolog über die sadistischen Spielereien eines kleinen Jungen, der die Qualen eines Lebewesens mit allen Sinnen genießt, bereitet den Leser auf die perfiden Grausamkeiten des mittlerweile erwachsenen Täters vor. Die Handlung verteilt sich auf verschiedene Schauplätze und Personen. Man empfindet die Ermittlungen der alleinerziehenden Privatdetektivin Sabrina Lampe, ihre Kontakte zur unsympathischen Nachbarin und dem stalkenden jugendlichen Kaufhausdieb, schon fast als Erholung von der Nervenanspannung, aber gegen Ende laufen doch alle Stränge in einem grossen Finale zusammen. Ich will nicht im Einzelnen auf den Inhalt eingehen, der wirklich sehr komplex ist, aber wer es liebt, dass sich beim Lesen die Nackenhaare aufrichten, sollte zu diesem Buch hier greifen. Allerdings muss ich auch eine Warnung aussprechen: die Schilderung ist sehr drastisch, blutig und realistisch. Wer in diesem Sinne empfindlich ist, sollte besser nicht mitlesen.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2016
Hier muss ich ein Kompliment an Langer aussprechen. Dieses Buch hat mich sehr fasziniert und total gefesselt. Absolut gut geschrieben und mit hoher Spannung gelesen. Ich kann dieses spannende Buch sehr empfehlen.
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am 22. Juni 2014
Die Privatdetektivin Sabrina Lampe ist sehr gut in ihrem Job. Sie ist dabei schon einigen Kaufhausdieben oder untreuen Ehemännern auf die Schliche gekommen. In letzter Zeit erhält sie Drohbriefe, die sie von einer Zeugenaussage vor Gericht abhalten sollen. Doch Sabrina nimmt die Drohungen auf die leichte Schulter, denn der Verfasser erscheint ihr nicht besonders gefährlich. Die Beziehung ihrer minderjährigen Tochter Lara, zu Freund Mojito, bereitet ihr da schon eher Kopfzerbrechen. Und auf die Begegnungen mit ihrer schrulligen Nachbarin Frau Schimmelpfeng, die in ihrer äußerst charmanten Art alles und jeden kommentiert, könnte sie auch gut verzichten. Doch momentan lässt sich die Frau einfach nicht abweisen, denn sie versucht vergeblich ihren Neffen zu erreichen. Obwohl Sabrina großes Verständnis dafür hat, dass der Neffe Patrick nicht für seine nervige Tante zu sprechen ist, nimmt sie schließlich den Auftrag an, ihn für Frau Schimmelpfeng aufzuspüren. Sabrina ahnt nicht einmal im Ansatz, in welche Richtung sich diese Routinearbeit entwickeln wird......

Ein Prolog, in dem ein kleiner Junge seine helle Freude daran hat, eine wehrlose Fliege zu quälen, sorgt dafür, dass sich schon beim Lesen der ersten Seiten dieses Thrillers ein mulmiges Gefühl einstellt. Zunächst ist unklar, wie sich diese Begebenheit in die Handlung einfügen wird. Denn die Perspektive wechselt zu Rentner Willi Meisner, der verzweifelt nach seinem Hund Margot ruft. Als Meisner die Hündin schließlich aufspürt, trägt sie einen blutigen Menschenfuß im Maul und führt ihn zu einer Leiche, die bestialisch zugerichtet ist. Mit diesem rasanten Einstieg ist man sofort mitten im Geschehen und möchte unbedingt erfahren, was sich dort zugetragen hat.

Doch bis zur Auflösung wird man auf eine harte Geduldsprobe gestellt, denn Siegfried Langer spannt den Leser durch Erzählstränge, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen, und auf den ersten Blick nicht richtig in Zusammenhang gebracht werden können, auf die Folter. Relativ kurze Kapitel und geschickte Perspektivenwechsel sorgen dafür, dass man beinahe unbemerkt in den Sog der Handlung gerät und sich dem spannenden Geschehen nur schwer entziehen kann. Ungläubig beobachtet man das brutale und eiskalte Verhalten des Täters. Obwohl man durch die Zeit- und Perspektivenwechsel einen recht umfangreichen Überblick über das Gesamtgeschehen bekommt, braucht es seine Zeit, bis die verschiedenen Puzzleteile an die richtige Stelle fallen und ein schlüssiges Gesamtbild abgeben. Bis dahin wird man allerdings den ein oder anderen Adrenalinschub durchleben. Bei der konstanten Hochspannung ist es allerdings wichtig dem Geschehen konzentriert zu folgen, denn sonst kann man bei den Perspektiven- und Zeitwechseln die Übersicht verlieren.

Neben der spannenden Thrillerhandlung kommt auch das Privatleben des ermittelnden Kommissars und der Privatdetektivin Sabrina Lampe nicht zu kurz. Man erfährt hier einiges und kann sich so ein lebendiges Bild von den beiden machen. Die privaten Nebenhandlungen fügen sich problemlos in das Geschehen ein, und wirken sich nicht negativ auf die aufgebaute Spannung aus - im Gegenteil, denn sie sorgen dafür, dass man sich mit den Charakteren identifizieren und mit ihnen mitfiebern kann. Besonders sympathisch wirkt dabei die Privatdetektivin Sabrina, die mit ihren treffenden Kommentaren dafür sorgt, dass man, trotz Hochspannung, machmal unwillkürlich schmunzeln muss.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, denn ich habe mich bereits von der ersten Seite an, vom spannenden Geschehen mitreißen lassen und konnte mich nur schwer davon lösen. Deshalb habe ich ihn in Rekordzeit verschlungen und vergebe deshalb begeisterte fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
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