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5.0 von 5 Sternen Wächst mit der Zeit zu einem echten Liebling
Nun, für Americana-Alternative-Charts-Hörer scheint das Erstlingswerk der Hard Working Americans eine Enttäuschung sein. Für langweilige Roots-Rock-Fans wie mich ist die (in Wahrheit ja schon im Winter erschienene) Platte eines der besten Alben des Sommers.
Das dieser Zusammenschluss hart arbeitender Musiker aus der (Ruhm, Reichtum und Rampenlicht...
Vor 2 Monaten von Vinyl4ever veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cover-"Art"
Auf manche Dinge sollte man sich lieber nicht zu sehr freuen....

Ihr Erscheinen auf dem europäischen Markt wurde in den letzten Wochen ständig verschoben, in den Americana-Alternative-Charts kletterte sie in diesem Zeitraum stetig Position um Position nach oben - und ich sitze da und muss warten, warten....auf eine neuerliche Coverversion von Down To...
Vor 7 Monaten von Catero veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wächst mit der Zeit zu einem echten Liebling, 30. Juli 2014
Nun, für Americana-Alternative-Charts-Hörer scheint das Erstlingswerk der Hard Working Americans eine Enttäuschung sein. Für langweilige Roots-Rock-Fans wie mich ist die (in Wahrheit ja schon im Winter erschienene) Platte eines der besten Alben des Sommers.
Das dieser Zusammenschluss hart arbeitender Musiker aus der (Ruhm, Reichtum und Rampenlicht betreffend) zweiten Reihe heutzutage das Label "Super-Group" erhält, ist zwar amüsant, führt aber gänzlich in die Irre. Das Ergebnis klingt auch nicht nach einem "Projekt". Wie es scheint, haben sich hier mit Todd Snider, Neal Casal, Dave Schools, Chad Staehly und Duane Trucks fünf erfahrene Veteranen tatsächlich zu einer echten Band zusammen gefunden.
Und in der Tat besteht das Album ausschließlich aus Fremdkompositionen. Von der Neuinterpretation Frankie Millers inzwischen 65 Jahre alten Klassikers "Blackland Farmer" über mittelalte und neuere Werke von Will Kimbrough, Kevin Gordon, Kieran Kane, Hayes Carll, Kevn Kinney (Ex-Drivin'N'Cryin'), The Bottle Rockets, BR5-49, Tommy Womack und Gillian Welch. Allerdings klingt das Ergebnis nicht nach einem Cover-Album.
Die Aufnahmen zur vorliegenden Platte und die anschließende Tour nutzte die Band offenbar erstmal erfolgreich als Gelegenheit sich ausgiebig aufeinander einzuspielen und die musikalischen Möglichkeiten der Gruppe auszuloten. Oder wie Snider es unlängst in einem Interview mit Billboard formulierte: "It doesn’t freak me out with Hard Working Americans because I’m not singing any of my poetry. I’m usually high, so I don’t give a s*** about much."
Für das kommende Album kündigte er inzwischen aber wieder Eigenkompositionen an. Und damit verbunden wohl etwas weniger Laissez-Faire.

Zur Bewertung:

Anfang des Jahres hätte ich der Platte vielleicht auch spontan eine Wertung von drei bis vier Sternen verpasst. Ich habe aber festgestellt, dass die Hard Working Americans mit der Zeit wachsen. Und das trotz wachsender Konkurrenz auf dem Plattenteller.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cover-"Art", 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Hard Working Americans (Audio CD)
Auf manche Dinge sollte man sich lieber nicht zu sehr freuen....

Ihr Erscheinen auf dem europäischen Markt wurde in den letzten Wochen ständig verschoben, in den Americana-Alternative-Charts kletterte sie in diesem Zeitraum stetig Position um Position nach oben - und ich sitze da und muss warten, warten....auf eine neuerliche Coverversion von Down To The Well, für mich seit Jahren der Gradmesser dafür was eine Coverversion, und ebenso ihr Interpret, taugen kann. Und dann kommt das...

Es kommen überhaupt nur Coverversionen mehr oder meist minder bekannter Americana-Songs, ausschließlich, featuring Todd Snider - mein Todd Snider! -, Vocals und Produktion, Dave Schools, von Widespread Panic, an Bass und Reglern, Neal Casal, von so allem möglichen, u.a. Ryan Adams, an den Gitarren, Duane Trucks, King Lincoln, an den Drums und Chad Staehly, Great American Taxi, an den Keyboards....da haben wir schon das erste Problem, das mich stutzig machen sollte: sogenannte "Supergroups" - welche davon hätte jemals was getaugt?! Und dann noch Musiker aus solchen Bands, die ich nun nicht besonders schätze, wie eben Widespread Panic, die Rumpel-Jam-Rocker...und eben Neal Casal - Mr. Farblos persönlich, von dem ich immerhin zugeben muss, Gitarre spielen kann er.
Doch schließlich ist da ja auch noch Todd - Todd Snider....den ich kaum wiedererkenne. Nein, das stimmt nicht - das ist schon ganz eindeutig seine Stimme, das ist auch sein Sound....aber das sind nicht seine Songs, denn es gibt eben nur Coverversionen - und eine davon ist schließlich Down To The Well! Down To the Well von Kevin Gordon, von dessen gleichnamiger Aufnahme, inzwischen 14 Jahre alt....bislang in keiner verbesserten, getuneten Coverversion eingespielt, auch nicht in der des Co-Autors Colin Linden, in dessen Blackie And The Rodeo Kings Version. Stellt sich natürlich die Frage, ob man die Originalversion überhaupt noch verbessern kann?! So wie's hier klingt jedenfalls nicht. Das Original ist ein Roots-Rock-Blues, einerseits Ohrwurm, andererseits ein wirklich melancholisches Untergangsszenario im Blues-Modus, gespielt von einem Meister des Dunkel-Gitarre-Sounds, Joe McMahan. Hier ist es im Sound eine Art von Widespread Panic Version - und die vermeintliche Sssupergroup lässt einen Schunkelrocker daraus werden. Was das für die gesamte Aufnahme bedeutet? Alles ist ein bisserl zusammengeschustert, alles wird indifferent....Krachledernes bedeutet das - all over, für jeden einzelnen Titel. In seiner Konsequenz bewirkt es vor allem, das es einen nicht packt, weder in den Ohren, noch dazwischen, nicht im Magen und schon gar nicht...

Und hier wird das alles zu einem....Brei wäre zuviel gesagt, auch wenn es schwer boxt, hart zuschlägt, allem den rockigen Todd Snider-, Widespread Panic-Punch verpasst. Denn genaugenommen ist es einfach nur laut...und lahm, wird keinem der zum Cover umfunktionierten Songs wirklich gerecht. Dabei gibt es durchaus positive Aspekte: speziell Chad Staehly am E-Piano und sogar Neal Casal sind ausgesprochen rührig damit beschäftigt das Ganze zusammen zu halten, was ihnen leidlich gelingt - die Pianopassagen wirken ausgesprochen integrativ und die E-Gitarre kommt sehr kunstvoll. Nein, das ist nicht schlecht - war ich zunächst, nach den ersten paar Mal hören geneigt zu sagen....und bin es inzwischen wieder! Und doch ist es definitiv keine Todd Snider würdige Aufnahme geworden - soviel Gewöhnung kann gar nicht sein!

PS. Irgendein deutscher Profirezensent schrieb, dass man damit US-Trucker-Ohren auf simple Art politisieren wolle...Jesus!
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