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54
4,3 von 5 Sternen
Empire of the Undead (Special Edition)
Format: Audio CDÄndern
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am 13. September 2014
Habe die neue Gamma Ray schon als CD und habe nun Vinyl nachgelegt, da die Platte einfach überdurchschnittlich ist.

Der eröffnende Epic "Avalon" ist der beste Track und damit vorweggenommener Höhepunkt (hätte ich als krönenden Abschluß plaziert), aber auch der komplette Rest ist gut bis sehr gut hörbar ("all killer no filler", sorry) und die Platte
strotzt vor unerhörter Frische und Spielfreude.

Wie überhaupt dieses Jahr einige alte Helden im Metalbereich reichlich vitalen Stoff hervorzaubern (Judas Priest, Accept, übrigens ganz aktuell auch die ebenfalls nicht mehr ganz jungen Hammerfall!) ,anscheinend the best for last (hoffentlich nicht) "saven" und uns so auch die Angst vor dem Alter austreiben.

Übrigens ist die Scheibe auch im "Rock Hard" (und Metal Hammer) Testsieger und ich muß Michael "Red" Rensen recht geben,
es ist die beste Gamma Ray seit 1997.

Und daher ein Fall für den Vinyl-Schrein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2014
habe immer gedacht das gewisse Sachen nicht zu toppen sind-Ich habe Kai Hansen seit meiner Jugend gehört und bin nie
enttäuscht worden!Da mittlerweile im Metalbereich eher Mainstream angesagt ist habe ich mir dieses Album auch erst geordert,als der Preis etwas nach unten ging,Und dann so ein Brett!!!!!!!!!!!Danke ,Kai^^ Ich lehne mich mal mit meinen fast 60 Lenzen mal etwas weit aus dem Fenster ,aber wer hier was zu meckern hat,hat gelinde gesagt keine Ahnung also 5 Sterne +++++++++++++
Ich freu mich schon auf das nächste Album....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Album ist der Hit. Die vorgehende EP "Master of Confusion" hat einen der Kracher des Albums schon vorangekündigt, doch die Titel "Demonseed", "Seven", "Pale Rider" und vor allem der epische Opener "Avalon" sind klasse. Dank SE gibt es noch eine Handvoll Live-Bonustracks auf der CD, die durchweg exzellenter Qualität sind.

Auch die beiliegende DVD hat durch den Rundgang durch die abgebrannten Studios einen schauerlichen Mehrwert. Diese Special Edition lohnt sich.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2014
Nabend,

Endlich hat das lange Warten ein Ende! Auch vier Jahre gehen irgendwann einmal vorbei, und dann wird man sich immer sagen, dass sich das Warten gelohnt hat. Die Frage war sicherlich immer, ob und wie das neue Album ankommen wird. Das ist auch schwierig, und hier wird es die kommenden Tage sehr viele verschiedene Meinungen und Kritiken geben. Das Problem ist, dass man nach 2001 einen Schnitt machen sollte, um die Zeit danach separat zu betrachten, um dann eventuelle neue Lieder nicht direkt auf den Müll zu werfen. Hinzu kommt ja auch noch ein neuer Drummer, der den Stil irgendwie versuchen muss einzuhalten, ohne ihn zu kopieren, da man dann wiederrum Dinge wie "Eigenes Spiel" erwartet. Sehr sehr verzwickt das ganze.

Wie gut, dass man unter dem Heavy Metal Banner nur eines will: Gute Musik! Und das liefern Gamma Ray anno 2014 wie schon lange nicht mehr. Eines vorweg: "Empire of the Undead" ist das beste Gamma Ray Album der letzten 10 Jahre, finde ich. Aber lieber schauen wir uns mal das gesamte Liedgut an.

"Avalon" stapft mal eben mit ca. 9,5 Minuten daher. Sowas ist sehr schwierig, wenn man einen langen Stampfer als Opener verkaufen möchte. Der muss dann schon richtig gut sein oder zumindest das Album schmackhaft machen. Unschwer ist die Verwandtschaft mit "Empathy" zu erkennen, besonders bei den Bass-underlined Parts. Aber wen stört das schon. Das lied macht deswegen Spass, weil es eine gelungene Mischung aus "Insurrection" und eben besagtem "Empathy" ist, wenn ICH es vergleichen sollte. Sicher wird der eine oder andere Hörer andere Lieder im Sinn haben, aber mir geht es um das grundlegende Feeling bzw. das grundlegende Flair, was Avalon verbreitet. Aber das macht es super.

"Hellbent" wurde ja vorab schon veröffentlicht und durfte sich vieler positiver Kritiken erfreuen. So will man Gamma Ray hören. Schnell, hart und kompromisslos. Ein super Song.

"Pale Rider" ist sehr rockig und 'dirty' gehalten, was der Band sehr gut zu Gesicht steht. Der Grundrhythmus ist irgendwie aus "No World Order", "The Heart of the Unicorn", gestohlen. Ok - gestohlen klingt irgendwie böse, da es sowieso das eigene Liedgut ist. Aber Parallelen sind deutlichst zu erkennen. Dennoch ein cooler Song, der auf Dauer aber in der Masse untergehen mag.

"Born to fly" finde ich äusserst geil! Der Track fängt langsamer an, als er eigentlich ist. Auch vermutet man irgendwie einen hard 'n' heavy Song, aber das täuscht! Vom Stil her sehr stark an andere Bands angelegt, entpuppt er sich aber als der kleine Bruder von "Send me a sign". Ein wirklich flotter Song, der Lust auf mehr macht! Sicherlich vom Grundrhythmus irgendwie woanders gehört (GR-intern natürlich), aber was soll's.

Die beiden folgenden Lieder "Master of Confusion" und "Empire of the Undead" wurden schon 2013 veröffentlicht und haben denke ich schon genug Feedback erhalten. "Master of Confusion" finde ich gelungener als den Titeltrack, aber das mag jeder selber für sich entscheiden. Live sollte dem Vergnügen generell nichts im Wege stehen. Die Band ist prädestiniert für gute Live-Shows und, soviel sei verraten, sie haben immer eine tolle Liedauswahl.

"Time for Deliverance" ist die obligatorische Ballade. Schmalzig, kitschig und nett. Das reicht.

Bei "Demonseed" kann der gestresste Hörer aufatmen! Hier geht es richtig düster zur Sache und sowas kennt man eher seltener von der Hamburger Truppe. Sehr rocklastig geht man hier zu Werke. Ich mag das. Besonders diese Mid-Tempo Stampfer. Eventuell eher ein Lied, was man durchaus überhören kann, aber hier auf dem Album ein tolles Stück. Auch wenn ich versuche die "alten Zeiten" auszublenden, ganz gelingt es leider nicht.

"Seven" und "I will return" sind richtig coole Live-Kracher zum mitbangen und Luftgitarre zocken. Allgemeines Liedgut, was "To the Metal" etwas vermissen liess, da man nicht ganz den rockigen Aspekt traf. Hier gelingt das schmutzige Riffing mit den durchaus schwungvollen und positiven Melodien.

"Built a World" ist der rifflastige Closer (Bonus Song), den man allerdings auch auf der Standard-CD hat. Daher eher weniger besonders, auch wenn "Bonus track" dahinter steht. Naja. Ein super rausschmeisser, der etwas melancholisch wirkt und auch, wie schon der Opener, an 'Empathy' erinnert. Aber ein tolles Lied.

Künftige Kritiker werde ich verstehen können, wenn sie behaupten, dass 3/4 der neuen Lieder nur Aufgüsse bereits bekannter Melodien sind. Und ja.. seit einigen Alben schaffen es Kai Hansen und seine Jungs "nur" sich selber zu kopieren, wenn man es so scharfzüngig ausdrücken würde wollen. Ich denke, dass es im Allgemeinen besser ist, wenn eine Band so verfährt, als wenn sie von Album zu Album unsichere Gewässer befahren würde. Die Zeiten liegen weit hinter Gamma Ray's momentanem Stil. Fakt ist, dass das Album zündet und die Lieder sehr Bühnen-tauglich sind. Sie machen Spass, haben Schwung und hören sich trotzalledem gut an. Und darauf kommt es an. Mit "Empire of the Undead" geht das Jahr 2014 zumindest Metal technisch gut weiter.

Was bleibt denn aber schlussendlich zu sagen? "Empire of the Undead" macht alles richtig, was "Land of the Free II." und "To the Metal" irgendwie vermissen liessen. Zudem bekommt man eine komplett geile Palette an Songs geliefert, die, wie bereits gesagt, Live-tauglich sind und viel Spass machen, geiles Riffing haben und richtig abgehen. Wichtig ist, dass viele Lieder einen guten Wiedererkennungswert haben, was bei besagten letzten beiden Alben etwas fehlte. Sicherlich wird der eine oder andere enttäuscht sein, obgleich der langen Wartezeit. Aber Gamma Ray sind seit 2001 eh dafür bekannt sich Zeit zu lassen mit neuen Alben. Nach Manowar die schlimmste Band, was das angeht. Das nur als kleiner Seitenhieb ;-P

Nichtsdestotrotz! Ein super Album wurde hier abgeliefert mit tollen Liedern. Kaufen!

Liebe Grüsse,

M. Tack

PS: Leute, die generell kein Interesse mehr an Gamma Ray's Musik nach 2001 haben, sich die letzten Alben eher anders vorgestellt haben, oder prinzipiell keine Fans davon sind sein eigenes Liedgut "erneut" zu präsentieren, der solle um das Album einen GROSSEN Bogen machen. Gamma Ray sind nicht Mehr 1997 oder 1999, sondern 2014. Das ist Tatsache, und wer schon die letzten Outputs nicht gut fand, wird hier keine Freude haben.
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am 6. April 2014
Da auf Youtube und Facebook schon mehr als ausführlich über die Hintergründe und die turbulente Entstehungsgeschichte des Albums berichtet wurde gehe ich es einfach mal Track by Track durch:

Avalon - einen Opener mit Überlänge haben Gamma Ray zuletzt auf Land of the Free II gebracht. Wellengeräusche und ruhiger Klargesang leiten den Track ein und sobald dann das Hauptriff einsetzt steht die Marschrichtung fest. Avalon ist ein Hymnischer Midtempotrack mit großer Hook und vielen (gelungenen) Breaks ab der zweiten Hälfte, ganz im Stile von Rebellion in Dreamland und Armageddon. Insgesammt ist Avalon jedoch ein eher gelassener Song und ein guter Einstieg in das Album.

Hellbent & Pale Rider - Ziemlich Heavy geht es mit den Tracks 2 und 3 weiter. Hellbent ist im ganzen ein ziemlich thrashiges Stück dass jedoch dank seiner melodischen Bridge immernoch stark zum mittsingen anregt. Abschließend ein kurzes Solo ohne dass das hohe Tempo gedrosselt wird, gefolgt von einer etwas ruhigeren Bridge und einer wiederhohlung der Hook. Hellbent und Pale Rider sind gesanglich ähnlich rauh wie Heart of the Unicorn (2001, No World Order - desshalb stehen sie für mich auch als Einheit), letzterer kommt aber eine ganze Spur rockiger daher als Hellbent und verursacht bei mir richtig gute Laune. Manch einer eschoffiert sich hier über Kais kratzige Vocals, mein Eindruck als langjähriger Fan der Band ist jedoch; Kai klingt hier so losgelöst und rotzig wie auf Walls of Jericho - gefällt mir richtig gut. Pale Rider ist bisher mein Lieblingssong auf Empire of the Undead.

Born to Fly - Track 4 ist bei weitem nicht so episch wie der Titel vermuten lässt - stattdessen handelt es sich bei Born to Fly um einen fröhlichen kleinen Rocksong mit locker-dynamischem Gesang. Als Filler würde ich ihn aber nicht bezeichnen, eher als einen Spätzünder den ich mittlerweile jedoch nicht mehr missen möchte.

Master of Confusion - I want out 0.2, viel mehr lässt sich über den Song und darüber wie gut er ist nicht sagen. Bereits nach den ersten Tönen fällt auf dass Master of Confusion auf weiten Strecken dem Schema seines großen Bruders folgt, allerdings finde ich das nach rund 25 Jahren mehr als in Ordnung, zumal die Band sich hier lyrisch selbst auf die Schippe nimmt. Eine starke Nummer!

Empire of the Undead - Dem Titeltrack merkt man sein Alter deutlich an. Empire of the Undead ist absolut old-school und das Riff transportiert einen energischen Vibe der an Motörhead zu Glanzzeiten erinnert. Dabei fällt sofort auf mit was für einer Authentizität er von Gamma Ray vorgetragen wird, und dass in einem Atemzug mit Avalon oder der folgenden Ballade.

Time for Deliverance - Eine typische Ballade die dank eines großartigen und verträumten Solos jedoch kein bisschen wehtut.

Demonseed - Ein abwechslungsreicher Track der von stampfenden Stakatto Rythmen in den Strophen in eine untypische, kurze Hook übergeht die mir persönlich gut gefällt. Ab der zweiten Hälfte setzt ein großartiges Solo ein und im letzten Drittel wird es ganz ruhig; die Drums wirken distanziert und bauen Spannung auf, vereinzelte, kaum verzerrte Akkorde und entspannte Vocals die sich langsam steigern und schlussendlich zur letzten Wiederhohlung der Hook überleiten.

Seven – Wieder eine eher rockige Nummer, dynamisch wie Born to Fly, etwas flotter und ein wenig klassischer. Ich finde der Track hätte auch gut auf ein Keeper Album gepasst.

I will return – Eingeleitet von einem kurzen Schwarzenegger Sample („I'll be back“) ist I will return vielleicht der Track der am ehesten an die vergangenen 2, 3 Alben erinnert. Schnell, hymnisch, typischer Melodic-Speed Metal und trotz seiner 6 Minuten viel zu schnell vorbei (immer ein gutes Zeichen). Das rund zweiminütige Solo ist herrlich und die Hook zählt ebenfalls zu den besten des Albums.

Built a World – Mysteriös und sphärisch rockt sich das abschließende Built a World durch die erste Strophe und hinein in eine abermals ganz, ganz starke Hook. Ein verträumter midtempo Track mit kurzem, bluesigem Solo, anschließenden Star Trek Synthies und einem ganz abruptem Ende. Ein passender Abschluss. Dem folgen noch (sehr gute) live Versionen von Avalon und The Spirit sowie die Demoversion des Titeltracks.

Empire of the Undead ist ein abwechslungsreiches und untypisches, weil erfrischend altbackenes Album. Gamma Ray wirkten zwar nie wirklich steril, haben über die letzten Jahre hinweg aber ein klein wenig darauf hingearbeitet – Empire of the Undead wirkt dagegen wie ein Schritt zurück zu den Anfängen der Band als, damals noch mit Ralf an den Vocals, rockende Klassiker wie the Spirit oder One with the World entstanden. Kai Hansen klingt hier so jugendlich und unbekümmert wie schon seid langem nicht mehr und auch den Solos und Breaks wird wieder deutlich mehr Freiraum eingeräumt. Ein verdammt starkes Album. Die Bonusversion als Boxset kann ich nur Empfehlen. Sie kommt nebst Album noch mit einem T-Shirt (Qualitativ hochwertig, Größe L, macht in echt mehr her als auf den Bildern), einem Poster, 2 Bonustracks auf Vinyl, 6 Fotos der Band und einer DVD. Diese enthält eine sehr sehenswerte Tour durch die Ruinen des niedergebrannten Studios vermengt mit den Livesongs der Pre-Listening Session und einem kurzen Interview mit Kai Hansen. Gerade wegen seinem Fokus auf der Frühgeschichte der Band (also die 90er) wirkt Empire of the Undead auf den Ersteindruck vielleicht ein wenig unspektakulär, nach und nach entfalten sich die 11 Songs aber zu potentiellen Klassikern von denen es sicher viele ins Live-Set der Band schaffen werden.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2014
Ich bin Gamma Ray/Kai Hansen-Fan seit der ersten Scheibe "Heading for Tomorrow". Das die neue Scheibe keine neue "Land of the Free" werden würde war mehr oder weniger klar (und habe ich auch nicht wirklich erwartet). Solch einen Meilenstein schreibt eine Band nur 1 x in ihrer musikalischen Karriere.

Was allerdings den neuesten Output angeht, muss ich ganz klar von einer Enttäuschung sprechen. Das beginnt beim (mutigen) fast 10 minütigen Opener "Avalon", der jedoch nicht richtig in Fahrt kommen will und sich wie Kaugummi zieht bzw. verglichen mit anderen Gamma Ray-Longtracks leider nicht mithalten kann. "Rebellion in Dreamland" oder "Armageddon" sind die reinsten kreativen Kabinettstückchen dagegen.

Insgesamt sind einfach zu wenige typische Gamma Ray/Hansen-Orhwürmer (Ausnahmen: "Born To Fly", "I Will Return" oder "Master of Confusion").
Die Ballade "Time for Deliverance" ist ein klassischer Ripp-Off von Queens "We are the Champions" (Chorus). Wo sind die starken Melodien von "The Silence" oder "Pray" ?

Die gelegentlichen Priest-Zitate ("Hellbent" und "Palerider") empfinde ich hingegen nicht so gravierend. Die waren auch auf "No World Order" oder mehr noch, auf "To the Metal" schon vorhanden. Selbst der Titelsong der Debut-Scheibe "Heading for Tomorrow" erinnert im Intro-Riff etwas an Priests "Victim of Changes".

Der bereits bekannte Titelsong "Empire of the Undead", hingegen ist stark und geht richtig gut nach vorne ab. Aber auch hier fehlen letzten Endes die zündenden Melodien. Die Tracks "Demonseed" und "Seven" sind dagegen komplett verzichtbar.

Dem bereits in anderen Reviews erwähnten nachlassenden Gesang von Kai Hansen, möchte ich hinzufügen, dass dieser auf früheren Veröffentlichungen - ganz klar - schon wesentlich bessere Leistungen abgeliefert hat. Kai Hansen war noch nie ein begnadeter Sänger. Seine Art zu singen, passt jedoch wie die Faust auf`s Auge zu Gamma Ray und deren Musikstil. Ich mag die Stimme nach wie vor, auch wenn diese auf dem neuen Output stellenweise doch mehr als angestrengt klingt.
Die wenigsten (Metal-)Sänger, die bereits derart lange im Geschäft sind, werden jedoch ihre Stimme auf einem konstant hohen Niveau halten können (wobei Ausnahmen natürlich wie immer die Regel bestätigen!)

Eine Anmerkung noch zum Sound: Die Produktion auf dieser Scheibe, ist für eine derartige Band diesmal nicht nachvollziehbar.
In seiner Gesamtheit zu drucklos, die Gitarren sind stellenweise viel zu leise und ganz speziell die Drums, klingen wie die einer besseren Demo-Aufnahme. Das kennt man von den Jungs ganz anders und wesentlich besser ! Schade

Fazit:
Die Band spielt technisch auf allerhöchstem Niveau. Hat man doch mit dem jahrelang bewährten Drei-Gestirn Hansen/Richter/Schlächter absolute Top-Leute der Branche an Bord.
Objektiv betrachtet, bietet "Empire of the Undead" solide Powermetal-Kost, mit ein paar wirklich gutklassigen Tracks. Allerdings sprechen wir hier von Gamma Ray, die bereits ganz grosses in Form von "Land of the Free", "Somewhere Out in Space" oder auch "Powerplant" veröffentlicht haben. Und hier kann "Empire of the The Undead" über weite Strecken nicht mithalten. Insgesamt fehlt das typische Gamma Ray-Feeling in Form von zündenden Hooklines und den bekannten Trademark-"Kinderliedmelodien" verbunden mit den genialen Double-Leadguitar-Soli.

Über das Cover-Artwork - am Rande bemerkt - breite ich den Mantel des Schweigens, denn das ist definitiv das schlechteste und einfallsloseste, dass Gamma Ray jemals hatten (was aber auf die Bewertung keinerlei Einfluss hat, da schließlich der Inhalt zählt).

Kann man haben - muss man aber (diesmal) nicht zwingend
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2014
Nach dem eher ernüchternden "To The Metal" mochte man schon befürchten, Gamma Ray müssten sich allmählich in den Ruhestand verabschieden. "Empire Of The Undead" nimmt allerdings sämtlichen Zweiflern den Wind aus den Segeln: Mag der Opener "Avalon" noch ein wenig verhalten beginnen, entpuppt sich die Nummer doch schnell als Metal-Epos erster Güte ganz im Stile von "Rebellion In Dreamland" und auch ansonsten haben die Hanseaten zu alter Form zurück gefunden: In "Hellbent", "Pale Rider" und vor allem dem ungewohnt groovenden "Demonseed" wird richtig schön abgerockt und den schmissigen Titelsong kennt man ja schon von der zuvor veröffentlichten EP. Klar, Meister Hansens Stimme ist mittlerweile ziemlich zum Fenster raus und sobald es in höhere Regionen geht, ist außer Krächzen nichts mehr drin, aber das kennt und liebt der Gamma Ray-Fan ja schon seit Längerem.
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am 27. März 2015
Weiss ich nicht wie lange noch das weiter so gehen kann aber ich finde das Album sehr langweilig. Das was vor 15 Jahren noch von Kompositionen in Ordnung war, reicht derzeit nicht. Die Konkurenz ist gross und man kann nicht für immer nur vom Name leben. 3 Sterne weil das musikalisch gut klingt...aber sehr sehr langweilig
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am 16. Januar 2015
Man könnte ja fast sagen, Back to the Roots, was zwar nicht ganz stimmt, aber das Album hat definitiv das richtige Feeling.
Ordentliche Kracher wie epische Hymnen sind vertreten und für diesen Preis und der Qualität der Scheibe kann man einfach nicht mehr erwarten!
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am 2. September 2014
Braucht man nicht viel Worte verlieren. Einfach eine rundum gute Scheibe. Klar sind Land of the Free oder Somewhere out in Space noch besser, aber soviel Spaß hatte ich lange nicht mehr an einem Gamma Ray output.
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