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145 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frostige Monsterjagd
John Carpenter hat zwar in seiner Karriere eine ganze Menge Filme geschaffen, aber die richtig guten Klassiker kann man meiner Meinung nach an einer Hand abzählen. Neben den Filmen HALLOWEEN, DIE KLAPPERSCHLANGE, THE FOG und CHRISTINE ist einer dieser Klassiker für mich Carpenters Remake von THE THING. Ein paar Filme wie FÜRSTEN DER DUNKELHEIT oder DAS DORF...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Exciter30

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Film, aber...
Ich finde den Film eigentlich nicht schlecht, aber dass was da alles herausgeschnitten wurde hat nichts mit kürzen zu tun. Man kann dem Film kaum noch folgen.
Veröffentlicht am 2. September 2002 von Stefan Wegner


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145 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frostige Monsterjagd, 23. März 2010
John Carpenter hat zwar in seiner Karriere eine ganze Menge Filme geschaffen, aber die richtig guten Klassiker kann man meiner Meinung nach an einer Hand abzählen. Neben den Filmen HALLOWEEN, DIE KLAPPERSCHLANGE, THE FOG und CHRISTINE ist einer dieser Klassiker für mich Carpenters Remake von THE THING. Ein paar Filme wie FÜRSTEN DER DUNKELHEIT oder DAS DORF DER VEDAMMTEN sind ordentlich, erreichen aber nicht die Qualität der genannten Klassiker.
Es war Ende der 80er als ich mir THE THING auf gute alter VHS aus der Videothek geholt habe und ich gebe zu dass mein Magen damals eine Achterbahnfahrt hinter sich gebracht hat. In Zeiten wo Filme wie SAW II-VI oder HOSTEL zum Alltag gehören, sind die grandiosen Effekte von Rob Bottin aber nicht mehr so weltbewegend wie damals. Was THE THING aber hier gewaltig von denn genannten Streifen unterscheidet ist der Faktor Spannung. Carpenters DING hat zumindest mich beim ersten mal gefesselt bis zum bitteren Ende. Wobei ich gestehen muss dass für mich die heftigste Szene des Films jene ist, in der sich die Männer zwecks Blutkontrolle in den Daumen schneiden.

Kurz zur Handlung von Carpenters Klassiker: In der frostigen Antarktis wird die US-Forschungsstation von den benachbarten Norwegern besucht. Die beiden sind aber nicht wirklich friedlich gesonnen, sondern jagen, mit Gewehren bewaffnet, einem Hund hinterher. Einer der beiden jagt sich selbst in die Luft während der andere erschossen wird. Der gejagte Schlittenhund wird daraufhin bei den Amerikanern aufgenommen. Per Hubschrauber macht man sich auf den Weg zur Station der Norweger und entdeckt dort, dass hier ein Raumschiff im Eis freigesprengt wurde. Leider hat man damit auch eine außerirdische Lebensform freigesetzt. Der Schlittenhund trägt den Virus des Aliens schon in sich und bald wird die Forschungsstation der Amerikaner nach dem Prinzip der zehn kleinen Negerlein dezimiert. Die außerirdische Lebensform kann die Gestalt der infizierten Person annehmen und so wird es schwierig, zu erkennen wer noch nicht befallen ist. Unter der Führung von MacReady (Kurt Russell) versucht man den Kampf gegen DAS DING aufzunehmen.

Vor ein paar Monaten wurde der Film von der FSK von 18 auf 16 Jahre zurückgestuft und somit gibt es denn Film natürlich UNCUT auf dieser BLU RAY.
Was hier mit einem knapp 30 Jahre alten Bildmaterial gemacht wurde ist sagenhaft. Von den älteren Filmen die ich zuhause auf BLU RAY stehen habe ist dies von der Qualität her mit Abstand der Beste.

Technische Details zur BLU RAY:

- Tonspuren: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS HD 5.1, Französisch DTS 5.1, Italienisch DTS 5.1, Spanisch DTS 2.0
- Jede Menge Untertitel
- Bonus:
- Control: Du hast die Kontrolle
- Bild-im-Bild: Wirf einen Blick hinter die Kulissen und erlebe interaktive Zusatzinformationen während der Film läuft!
- Meine Szenen: Markiere die besten Filmszenen!
- Filmkommentar mit Regisseur John Carpenter und Kurt Russell
- Der Terror nimmt Gestalt an (Ein MAKING OF in Spielfilmlänge)
- Produktionshintergrund
- Besetzung- & Produktionsgalerie
- Storyboards
- Drehort-Design
- Produktionsarchive
- Die Untertasse
- Das Blair-Monster
- Verpatzte Szenen
- Post-Produktion
- Original Kinotrailer

Diese BLU RAY ist absolut vorbildlich und könnte wirklich nicht besser sein. Bild- und Tonqualität sind erstklassig und das Bonusmaterial ist für dass Alter des Films sehr gut. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne für einen modernen Klassiker auf exzellenter BLU RAY.
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77 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das nenn ich ne TOP-BLU-RAY!, 21. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
John Carpenters THE THING war leider sehr lange Zeit auf dem Index, also nur in Ab 18 Abteilungen von Videotheken oder unterm Ladentisch zu bekommen, lief im Fernsehen geschnitten oder sehr, sehr spät. Als ich gelesen habe, dass die FSK den Film neu geprüft und in der ungeschnittenen Fassung ab 16 Jahren freigegeben hat, habe ich mich echt gefreut. Die FSK lernt und das ist schön, weiter so!

Kurz zum Inhalt des Films:
Der Film basiert auf dem Buch "Who goes there" und hält sich (im Gegensatz zur ersten Verfilmung aus den 50ziger Jahren, die auch genial ist) sehr eng an das Buch, mit Ausnahme des Fehlens sämtlicher weiblicher Characktere.
Die Truppe einer amerikanischen Forschungstation (u.A. Kurt "It's all in the reflexes" Russel) verhindern das Töten eines Huskies, der von zwei Leuten der norwegischen Nachbarstation verfolgt worden ist. Jeder Versuch, dieses bizarre Vorkommnis (und den Tod der zwei Norwegener) zu melden, schlägt fehl und man geht erst einmal seiner Dinge nach, während McReady (Kurt Russel) und Doc sich die Station der Norweger ansehen und sie in total zerstörtem Zustand finden und auch eine Leiche, sowie ein verbranntes Etwas im Schnee, was sie mitnehmen. Wieder zurück stellt sich raus, dass dieses "Etwas" ein Mensch gewesen sein muss, oder mehrere. Als dann der Huskie anfängt zu mutieren, und sich herausstellt, dass dieses Ding jedes Lebewesen infzieren und nachahmen kann, beginnt ein Kampf ums überleben...

John Carpenter versteht es geschickte Urängste der Menschen mit einer extrem spannenden Story zu verbinden und setzt gezielt auf Effekte als Schocker. Die Transformationsszenen des Dings sind extrem abstoßend dargestellt und sorgen definitv für Alpträume, sind aber auch interessant durchdacht und ein Meilenstein des Puppenticks und der Animatronic. Kein Grosser Erfolg im Kino, aber heutzutage zurecht einer der beliebtesten Science-Fiction/Horror Streifen mit großer Fangemeinde.

Über die Blu-Ray:
Ich ziehe meinen Hut vor Universal, man hat sich den Film vorgenommen und 1A-Remastered. Das Bild ist superscharf uns sauber, wenn man es nicht besser wüsste, könnt man meinen der Film wäre frisch gedreht worden. Auch der Ton ist super und bringt vor allem die unheimliche Musik von Ennio Morricone zur Geltung. Die Extras umfassen entfallene Szenen, Produktionsnotizen und ähnliches, Trailer, einen Audiokommentar von John Carpenter und Kurt Russel und (MEIN TIPP) eine knapp 80 minütige Dokumentation über die Entstehung des Films und Erinnerung von Cast&Crew. Ganz wichtig: DER FILM IST WIRKLICH UNCUT! So solls sein!

Film: 9,5 / 10
Blu-Ray: 9 / 10

FAZIT: Ein Pflichtkauf für Science-Fiction und Horror Freunde!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man is the warmest place to hide!, 8. Oktober 2012
Von 
"Man ist he warmest place to hide" steht auf meinem GB-Import VHS Tape von THE THING, welches sich auf dem Dachboden in einem Karton befindet und mit einem wesentlich besseren Cover daherkommt als das sterile Bild, das die Hülle der Blu-ray schmückt.

Bei THE THING selbst stimmt einfach alles... Carpenters Regie, die Kameraführung, die Leistungen der Schauspieler, die Story, die Effekte und Musik die Musik von Ennio Morricone sind hier zu einem perfekten Horrorfilm verschmolzen. Dieser Film hat im Laufe der Jahre nichts von seinem Reiz verloren und die guten alten Latexsplatter Effekte von Rob Bottin, dessen Kreativität bei dieser Produktion keine Grenzen kannte, sind immer noch mehr als beeindruckend.

Der Film kommt im Format 2.35:1 und das Bild sieht auf meiner Cinemascope Leinwand einfach hervorragend aus. Ich habe den Film nun schon mehrere Male vorgeführt und immer wieder beeindruckt mich die räumliche Tiefe, die einige Szenen erreichen. Die ganzen Details der Innenausstattung, die plötzlich sichtbar werden, zeigen, dass die Sets mit äußerster Sorgfalt errichtet wurden. Die ganze Einrichtung sieht einfach alt, abgenutzt und wirklich verwohnt aus. Auch die Außenaufnahmen finde ich einfach klasse. Die Szene mit mutierten Körperteilen vom Ding am Tisch bringt Details zum Vorschein, die ich vorher noch nie gesehen habe. Schön, dass sich die Kamera die Zeit lässt, diese tolle Arbeit von Rob Bottin in all ihrer Schönheit vorzuführen. Dieses Bild lässt diesen Klassiker, der psychologischen Horror und Körperhorror verbindet, in neuem Licht erstrahlen! So gut sah THE THING noch im Heimkino aus.

Die Tonspur der Originalfassung (5.1 DTS HD Master Audio) ist ebenso beeindruckend wie das Bild. Auch hier gibt es jede Menge Spezialeffekte, die den optischen Horror perfekt unterstützen. Was aus dem 30 Jahre alten Material herausgeholt wurde, ist einfach klasse und auch hier gilt, dass sich THE THING so gut noch nie im Heimkino angehört hat. Zu der deutschen Fassung (DTS 5.1) kann ich leider keine Zeile schreiben, da ich THE THING nicht in der deutschen Fassung geschaut habe und wohl auch niemals schauen werden. Wozu auch?

Es gibt jede Menge Extras und ich habe mir doch tatsächlich den Audiokommentar gegeben, der von John Carpenter und Kurt Russell bestritten wird, die sich als echte Spaßvögel entpuppen, während sie in Erinnerungen schwelgen und jede Menge Hintergrundinformationen liefern.

THE THING... wird sich bald wieder im Formwandler Kino gezeigt werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult-Klassiker in technisch guter Blu Ray, 19. Dezember 2012
Story (5 P):
Bei einem seiner Lieblingsfilme objektiv zu bleiben, ist wahrscheinlich unmöglich und so werde ich mich eher auf die Technik konzentrieren, als auf den Film selbst.
Wieso ich The Thing zu meinen All-Time-Favorites zähle, möchte jedoch trotzdem in ein paar wenigen Sätzen erzählen.
Der Film versprüht eine einzigartige, beklemmende Atmosphäre. Die Spannungsschraube in Form von Paranoia wird von Minute zu Minute fester angezogen und perfekt von Ennio Morricone's Musik begleitet. Die Effekte von Rob Bottin in Hilfsarbeit mit Stan Winston sind schlichtweg atemberaubend und das Beste was es damals zu sehen gab und diese können sich auch heute noch mit Allem messen, was in Richtung handwerkliche Puppeneffekte geht. Der Cast ist fantastisch und spielt sehr glaubwürdig. Außergewöhnlich ist die reine Männer Konstellation, in der es zwar die klassischen Charaktere mit dem ein oder anderen Cliché gibt, diese zu der Zeit, in der der Film enstanden ist allerdings sehr eigenständig waren und auch heute noch weniger stereotyp daherkommen, als 90% aller Figuren in den meisten Horrorfilmen. Desweitern kommt die Action nicht zu kurz, die Dialoge sind klasse, Logikfehler halten sich in Grenzen oder können durch Eigeninterpretation ausgeräumt werden, die Kameraarbeit und Szenenaufbauten sind genial und das Ende ist bitter böse.
Für mich ein rudum perfekter Creature-Horror-Film.

Bild (4 P):
Vorab möchte ich sagen, dass im internet das Gerücht umgeht, dass The Thing stark mit DNR bearbeitet und entsprechend weich gezeichnet wurde. Dies kann ich nicht bestätigen.
Ja, das Bild ist sehr sauber, bietet trotzdem ein ganz leichtes Filmkorn und zu keiner (!) Zeit wirken Gesichter wachsig, sondern immer sehr natürlich. In manchen Einstellungen gen Ende des Films wirken die Gesichter der weissen/kaukasischen Schauspieler etwas detailarm, dies liegt aber 100%ig an dem Make-Up, welches stark aufgetragen wurde, um die natürliche Gesichtsfarbe zu reduzieren – auf einer entsprechenden Leinwandgröße ist dies ohne Probleme zu sehen.
Texturen von Kleidungsstücken (Wollpullover, Armeehose, Lederjacke, Metalfässer, etc.) werden generell ansprechend wiedergegeben und dank eines guten Schwarzwertes und schönen Farben tritt öfters als erwartet eine solide bis gute Plastizität auf. Auch Gesichtsfalten, Haare und Poren sind in Nahaufnahmen schön zu erkennen.
In Bezug auf das DNR-Verfahren werden gerne Doppelkonturen als Beweismittel herangezogen. Auch The Thing ist von solchen Sachen nicht verschont, jedoch wirken die „Doppelkonturen“ auf mich eher wie Unschärfen, die besonders zum Bildrand hin auftreten und bei Cinemascope-Filmen zu dieser Zeit Gang und Gebe waren ; man nehme zum Bespiel die James Bond Filme aus den 70ern/80ern – dort sieht man es ebenfalls.
In dunklen Bereichen und/oder Szenen kann es hin und wieder zu mittlerem Detailverlust kommen, jedoch wirkt dies auf mich in 99% der Fällen als gewollt, um eben entsprechende Bereiche ins absolute Dunkel zu tauchen (wie z.B. beim Besuch des norwegischen Camps). In diesen Momenten fällt der Schärfegrad und die Detailzeichnung ab, liegt aber dennoch nie unter einem soliden Level.
Als Fazit lässt sich sagen, dass The Thing mit einem überraschend sauberen und stabilen Bild daherkommt, gute, teils kräftige Farben besitzt, schöne Texturen preisgibt, einen guten Schwarzwert besitzt und manchmal sogar etwas Tiefenwirkung entfalten kann, jedoch auch zu leichten Unschärfen am Bildrand tendiert, mittelstarken Detailverlust in ein paar dunklen Momenten aufweist und der Schärfegrad insgesamt besser hätte seien können.
Und wenn hier doch mit entsprechendem Tool gearbeitet wurde, ist die BD ein Paradebeispiel dafür, wie es geht und kein Vergleich mit Katastrophen Blu Rays à la Die Stunde Der Patrioten oder Predator.

Sound (Engl. MA-Audio) (3,5 P):
Die Stärke des Sounds ist ganz klar die fantastische Stereoseparation, sowie die Wiedergabe der Filmmusik. Ein paar Effekte verirren sich auch mal auf die rückwärtigen Kanäle, jedoch sind diese nicht wirklich der Rede wert. Der Sound ist dahingehend eher frontlastig, allerdings kommt es zum Ende auch mal zu einem dezenten Einsatz des Basses und die Wiedergabe der Stimmen und Dialoge kann als solide betrachtet werden – gelegentlich entsteht der Eindruck, dass diese etwas zu leise sind und an Präzision missen. Für einen Film aus dem Jahre 1982 und einen entsprechenden 5.1 Upmix handelt es sich aber um einen deutlich überdurchschnittlichen Sound. In Bezug auf die Filmmusik lässt sich sagen, dass diese gut differenziert und räumlich erklingt und ähnlich wie die frontlastigen Effekte eine super Aufteilung und Balance spendiert bekommen hat.
Man achte auf die Sequenz, in der der farbige Koch auf Rollschuhen unterwegs ist und das Radio den bedeutungsschwangeren Song spielt oder die Szene, in der MacReady versucht seinen Flammenwerfer zu starten, wenn beim Bluttest der erste entlarvt wird. In dieser Zeit ist besagte Stereoseparation und Balance schlichtweg genial.

Extras (4 P):
Die bekannten Extras von der DVD (zumindestens der UK-DVD). Soll heissen ein recht langes, sehr interessantes Making Of, Deleted Scenes, Audiokommentar, Art Gallery und und und.

weitere Reviews unter [...]
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben..., 27. Juli 2010
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... wie sich doch die Zeiten ändern.

>>> ZUM FILM <<<
Bei DAS DING... Film wurde Carpenter John Carpenter erstmals viel Geld in die Hand gegeben, um in die Vollen gehen zu können, und das Ergebnis war - 1982 - ein Film der bei der Kritik durchfiel und vom Publikum größtenteils ignoriert wurde. Ich kann mich selbst noch gut an die damaligen Medienberichte erinnen, die zunächst voller Vorfreude, später dann eher ernüchtert über den Film schrieben. Anschließend wurde es längere Zeit still um John Carpenter und wirklich große Budgets hat man ihm auch nie wirklich mehr anvertraut.
Heute wird der Film für gewöhnlich als einer von Carpenters besten Filmen bezeichnet, der im Laufe mehrerer Jahrzehnte einen harten Fankreis um sich herum aufgebaut hat, zu dem immer wieder jüngere Fans hinzustoßen, wenngleich sich deren eigentliche Sehgewohnheiten deutlich von denen der Fans der ersten Stunde unterscheiden.
Ich wurde - notgedrungen, aufgrund meines Alters - ein Fan der zweiten oder dritten Stunde. Und seitdem ich DAS DING... dann Mitte der 80er erstmals gesehen habe, ist er auch für mich einer der besten Carpenter-Filme überhaupt.

Der Film nimmt sich Zeit, um alle Figuren einzuführen und die Spannung aufzubauen. Er schlägt dabei nie das Tempo aktueller Genre-Kollegen an, ja selbst der Gore-Gehalt wirkt im Vergleich zu heutigen Filmen wenig beeindruckend. Die besondere Atmosphäre und die bleibende Wirkung erzielt DAS DING... vielmehr aus dem spannenden (wenn auch sehr löchrigen) Drehbuch, Rob Bottins phänomenalen Masken, Ennio Morricones minimalistischem Soundtrack und aus der Tatsache, dass hier eine Gruppe von Männern, auf sich alleine gestellt, irgendwo am Allerwertesten der Welt ums Überleben kämpft, ohne genau zu wissen, wer der Feind denn eigentlich ist.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD & TON (gesehen auf 50 Zoll-Display / gehört mit 7.1-Set)
Auf Blu-Ray liegt der Film nun in einer sehr guten Bildqualität vor, die kaum Anlass zur Kritik gibt. Der 5.1-Upmix-Sound kommt in recht guter Qualität daher, wenngleich sich der Ton zumeist auf die vorderen Lautsprecher verteilt. Man darf jedoch der Qualität von Bild und Ton nicht vergessen, dass das Ausgangsmaterial nun bald drei Jahrzehnte auf den Buckel hat. Im Vergleich zu aktuellen Produktionen sind die Unterschiede groß. Ich behaupte jedoch einmal, dass DAS DING... noch nie besser ausgesehen hat als in der HD-Fassung.

Extras
Diese sind sehr umfangreich und sollten alle Fragen zum Film beantworten. Besonders hervorheben möchte ich das retrospektive Making Of "Der Terror nimmt Gestalt an". Äußerst detailliert wird von zahlreichen Beteiligten auf die Entstehung des Films eingegangen. Für mich gehört dieses Making Of zu einem der besten überhaupt

Bei dieser Blu-Ray passt einfach alles: Volle 5 Sterne!

P.S.: Inzwischen ist mit The Thing ein wirklich sehenswertes Prequel erschienen. Tipp: Beide Filme in inhaltlich chronologischer Reihenfolge anschauen, dann steht einem sehr gelungenen Horrorabend nichts im Wege.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schocks aus einer anderen Welt, 18. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Ding aus einer anderen Welt (Uncut) (DVD)
Im Sommer 1982 hatten die amerikanischen Kinogänger die Wahl: Sie konnten sich entweder einen liebenswerten Außerirdischen ansehen, dem die menschliche Zivilisation und ihre kaltem Sezierwahn frönende Wissenschaft eine Bedrohung war und dem nur die Beherztheit einer Durchschnittsfamilie zu helfen vermochte, oder sie konnte mit John Carpenters "The Thing", dem Remake des von Howard Hawks produzierten Horror-Science-Fiction-Klassikers, vorlieb nehmen, in dem es das Wesen aus dem All war, das eine gnadenlose, beinahe unbesiegbare Bedrohung für die ahnungslose Menschheit darstellte. Die Mehrheit entschied sich damals für "E.T." [1], wahrscheinlich auch, weil gerade die frühen 80er mit dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan, Amerikas Boykott der Olympischen Spiele in Moskau und Reagans Star-Wars-Programm dazu angetan waren, den Menschen als schrecklicher und zerstörerischer erscheinen zu lassen, als es der Durchschnittsaußerirdische je sein könnte. Für Carpenter führte dies zu enttäuschenden Einspielergebnissen.

Dennoch ist "The Thing" für Fans des Genres ein Geheimtipp geblieben und rangiert wohl auch unter den Filmen Carpenters im oberen Bereich. Wie schon im Originalfilm aus dem Jahre 1951 muß sich bei Carpenter eine Handvoll Wissenschaftler - anders als 30 Jahre zuvor sind diesmal keine Damen unter ihnen - gegen eine unbekannte Lebensform aus dem All wehren, die in den Tiefen des antarktischen Eises [2] konserviert war und nun auf einmal den Weg an die Oberfläche gefunden hat. Anders als Nyby und Hawks nimmt Carpenter aber die Idee der dem Stoff zugrunde liegenden Kurzgeschichte "Who Goes There?" von John W. Campbell Jr. auf, daß der Außerirdische seine Gestalt wandeln und dabei auch von mehreren Körpern Besitz ergreifen kann, wobei er sich fortpflanzt. Hierdurch wird der Story noch ein erhebliches Potential an Spannung hinzugefügt, denn wie die Agierenden ist auch der Zuschauer darüber im unklaren, wer von den Männern der Antarktisforschungsstation dem außerirdischen Megaparasiten bereits zum Opfer gefallen ist. Die daraus bei den Männern entstehende Paranoia trägt nicht nur erheblich zur Spannung bei, sondern fügt sich nebenbei auch in die Atmosphäre des Kalten Krieges, in der man immer einen Vorsprung des Gegners argwöhnte.

"The Thing" wirkt zudem aufgrund seiner Neigung zu Ekeleffekten einerseits auch nach dreißig Jahren noch modern, auch wenn seine Schockeffekte noch aus einer anderen Welt stammen, konnte der Maskenbildner und Special-Effects-Mann Rob Bottin seinerzeit doch noch nicht auf CGI zurückgreifen, sondern mußte er sich statt dessen auf Möglichkeiten besinnen, seine Spezialeffekte mit Handarbeit hinzukriegen. Dem verwöhnten Auge mag heute einiges wie Geisterbahnhorror erscheinen, obwohl es wirklich gut gemacht ist. Mindestens ebenso interessant ist es dann aber auch, Bottin dabei zuzuhören, wie er in dem ausführlichen Feature über die Dreharbeiten zum Film [3] davon berichtet, mit welcher Raffinesse und auch Hartnäckigkeit er - und andere, denn die Vielzahl an Effekten hätte ihn allein arbeitsmäßig viel zu stark belastet - dabei zu Werke ging.

Carpenters Kritiker haben ihm vorgeworfen, er verlasse sich in "The Thing" zu sehr auf diese Effekte und versäume es, die Charaktere mit veritablem Leben auszustatten, doch finde ich, daß die Figuren durchaus ihre Ecken und Kanten haben. Kurt Russell etwa spielt den Hubschrauberpiloten MacReady, einen pragmatischen Mann, der unter den Wissenschaftlern eigentlich ein wenig fehl am Platze wirkt, Donald Moffats Garry, der Chef der Station, ist einerseits ein kühl denkender Mann, andererseits auch jemand, dem die Verantwortung über den Kopf wächst, und der Hundetrainer Clark (Richard Masur) ist wohl die tragischste Figur. Carpenter zeigt anhand der Gruppendynamik innerhalb des Teams, wie eine Situation extremster Bedrohung das Individuum zwischen kurzsichtigem Eigennutz und durch weitsichtigeren Überlebenswillen motivierte Kooperationsbereitschaft hin- und herschwanken läßt. Auch das Ende des Filmes ist durchaus vieldeutiger, als es den Anschein haben mag.

Jetzt, da "The Thing" in einer unverstümmelten Fassung auf dem Markt ist, kann man sich diesen mittlerweile selbst zum Genreklassiker avancierten Film endlich wieder in der von Carpenter gewünschten Version ansehen.

[1] Auch ich, aber man hätte mich damals angesichts meines zarten Alters und milchbärtigen Aussehens ohnehin nicht in den Carpenter-Film gelassen.

[2] Nybys und Hawks' Film spielte in der Arktis.

[3] Das Feature ist auf der Blu-ray enthalten, doch habe ich die Rezension versehentlich unter der DVD eingestellt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in toller Qualität, 12. März 2010
Von 
Sancho Pansa "Hörspiel-Fan" (Aachen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Hallo Filmfreunde!

Schon erstaunlich, was uns Universal da präsentiert... Der Klassiker von John Carpenter, UNGESCHNITTEN und in brillianter Bild- und Tonqualität!

"Das Ding aus einer anderen Welt" von Howard Hawks und Christian Nyby war der erste Horrorfilm, den ich jemals gesehen habe. Schon im Alter von damals vielleicht 13 Jahren hat mich der Film und das Thema total gefesselt. Das Remake (ist es das wirklich?!), sagen wir die Neuinterpretation von JC lernte ich dann erst viele Jahre später durch die örtliche Videothek kennen - in sehr bescheidener Bildqualität.

Nun, nochmals etwa 10 Jahre später, erfolgte quasi der "Augenöffner"!

Wenn man nicht wüsste, dass der Film annährend 30 Jahre auf dem Buckel hat, an der Qualität von Bild UND Ton könnte man es heute nicht erkennen! Hier wurde tolle Arbeit geleistet!

Hinzu kommen diese fast schon charmanten Details wie der Ghetto-Blaster mit Kassettendeck, das Aufnahmegerät von "Mac" oder die Zellsimulation am "Computer", die dieses unbeschreibliche Flair des Filmes ausmachen.

Zum Filmischen: schon in der Anfangssequenz zeigt Carpenter seine große Stärke, indem er trotz unglaublicher Weite eine klaustrophobische Stimmung erzeugt. Der fliehende Schlittenhund, die kreisenden Jäger, die "rettende" Station im Eis... Der Zuschauer wird unwillkürlich auf eine bestimmte Seite gezogen, die das folgende Grauen noch dramatischer wirken lässt!

Nach dem ersten Viertel des Filmes ist es beeindruckend zu sehen, welche Wirkung man erzielen kann, indem man lediglich einen Hund in einem Aufenthaltsraum beobachtet... Hier findet sich wieder die unumstößliche Wahrheit, dass sich das Grauen IM KOPF des Zuschauers abspielt! Toll gemacht!

Hier wird deutlich, dass nicht nur "Alien" in diesem Zusammenhang eine Wegweisende Rolle spielt, wenn auch NOCH besser als "The Thing"...!

Ich könnte noch zahlreiche weitere Beispiele aufzählen, möchte jedoch, dass jeder selbst auf "Entdeckungsreise" nach diesen filmischen Details geht. Es lohnt sich!

Für diesen Klassiker des Sci-Fi-Survival-Horror Genres gebe ich die volle Punktzahl!!!

Unbedingt ansehen!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene blu-ray, 4. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Ding (1982) uncut - meiner Meinung nach immer noch einer der besten SciFi-Horrorfilme. Schauspieler und deutsche Synchronisation leisteten ordentliche Arbeit. Der Soundtrack ist erstklassig und erweist sich beim Aufbau von Spannungsmomenten als äußerst hilfreich. Die teilweise unfreiwillig witzig anmutenden Alien-Hybriden aus Plastik, Schleim und Ketchup erzielen auch heute noch eine bessere Wirkung als so manches moderne Computertrick-Ungeheuer. Ein besonderer Pluspunkt dieses Films: kein nervtötendes Herumgekreische oder panisches Gefasel (wie z.B. im Zombiefilm REC), weil auf weibliche Darsteller gänzlich verzichtet wurde.

Die Bildqualität ist vorbildlich: keinerlei Pixelfehler oder verrauschte Szenen. Schärfe und Detailreichtum erreichen hohes Niveau, nur an ein paar wenigen Punkten gibt es minimale Einbrüche - kaum der Rede wert.

Auch mit der deutschen Tonspur war ich zufrieden - nur etwas schade, daß Effekte wie z.B. Explosionen nach wie vor nicht kräftiger klingen als Dialoge.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Überflieger des Genres endlich auf DVD..., 16. März 2010
Von 
C. Becker (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ding aus einer anderen Welt (Uncut) (DVD)
DVDs gibt es ja schon seit einiger Zeit, aber es hat bis jetzt ins Jahr 2010 gedauert, dass dieser Klassiker auf den Markt kommt, und das auch noch ungekürzt! Keine TV-Version die nur 85min dauert, sondern die vollen 104min!

Ich habe ihn heute von Amazon bekommen und ihn mir gleich angeschaut. Einfach nur Klasse!!

Das Szenario ist einfach aufgebaut, doch durch die Abgeschiedenheit, die Kälte, die klaustrophische Enge, sehr gute Schauspieler und die einmalige Musik entfaltet ein Sci-Fi-Horror-Leckerbissen vom Allerfeinsten sein Potenzial.

Die Ausstattung der DVD ist einfach gehalten, keine Beilagen und auch keine Extras auf der DVD. Dafür ist der Film umso besser. Selbst auf einem Full-HD LCD-TV ist das Bild mit 1080p Upscaling gestochen scharf!

Und was besonders hervorzuheben ist. Der Film wurde nicht neu synchronisiert. Alle deutschen Stimmen sind Original aus den 80ern. Aber der Sound ist trotz Stereo 2.0 bei Sprache und Umgebung satt und gestochen scharf.

Dieser Film gehört nicht nur in eine Sci-Fi oder Horrorsammlung, sondern in jede Sammlung.

Und wer ihn noch nicht kennt, aber einen aufregenden Gruselabend verbringen möchte, sollte sich diesen Film dafür aussuchen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Film, aber..., 2. September 2002
Von 
Stefan Wegner "fat_jacK" (Stetten a.k.M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde den Film eigentlich nicht schlecht, aber dass was da alles herausgeschnitten wurde hat nichts mit kürzen zu tun. Man kann dem Film kaum noch folgen.
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