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4.0 von 5 Sternen Ein Katz und Mausspiel mit Mayer und Katz! Ein Regionalkrimi mal anders!
Sabina Naber präsentiert hier ihren zweiten Fall für das Ermittlerteam Mayer und Katz. Ein Regionalkrimi, der eigendlich keiner ist. Krimi schon, regional nur im übertragenden Sinne...Der Leser darf sich auf turbulente Ermittlungen, im vorurteilsbehafteten Golfermillieu freuen. Ein Katz und Maus-Spiel.

Zum Inhalt:
"Explosion auf einem Wiener...
Vor 6 Monaten von Floh veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Solider Krimi rund um den Golfsport
Auf einem Wiener Golfplatz erschüttert eine Explosion die Golfgemeinschaft. Eines der Mitglieder wurde Opfer eines Bombenlegers. Während Mayer und Katz ihre Ermittlungen in der Welt des Golfsports beginnen, stirbt eine Sportlerin in unmittelbarer Nähe des in einen Ermittlungsraum umfunktionierten Gastraum.

Sabina Naber gibt mit ihrem Krimi einen...
Vor 6 Monaten von Lemmy69 veröffentlicht


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3.0 von 5 Sternen Solider Krimi rund um den Golfsport, 11. März 2014
Auf einem Wiener Golfplatz erschüttert eine Explosion die Golfgemeinschaft. Eines der Mitglieder wurde Opfer eines Bombenlegers. Während Mayer und Katz ihre Ermittlungen in der Welt des Golfsports beginnen, stirbt eine Sportlerin in unmittelbarer Nähe des in einen Ermittlungsraum umfunktionierten Gastraum.

Sabina Naber gibt mit ihrem Krimi einen guten Einblick in die Welt des Golfsports. Sie erklärt hierbei Dinge rund ums Golfen und dessen Begrifflichkeiten. Den eigentlichen Ermittlungshergang stellt sie aus verschiedenen Perspektiven dar, wobei mir persönlich die Sicht des Mörders am spannendsten erschien. Der Leser wird in ein paar Irren und Wirren geführt und fast bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Mörder oder die Mörder sein könnten.

Leider hat mich der Krimi erst im letzten Abschnitt erreicht. Bis dahin plätscherte die Geschichte für mich dahin, wobei mir einige Dinge rund um den Golfsport auch zu viel waren. Zudem fand ich es einerseits zwar gut, dass am Ende des Buches sowohl alle Begriffe aus dem Golfsport als auch alle österreichischen Begriffe erklärt sind aber andererseits bin ich kein Freund davon, derart viele Begriffe darzustellen, so dass ein derart umfangreiches Glossar notwendig ist.

Die Kommissarin Mayer hat mich auch nicht wirklich begeistert. Sie erschien mir an einigen Passagen zu flach. Katz hingegen hat mir mit seinen Ecken und Kanten sehr gut gefallen.

Das Ende des Buches hat mir richtig gut gefallen. Da hat die Story Fahrt aufgenommen und die Lösung des Falles bzw. der Fälle war wirklich absolut schlüssig und nachvollziehbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Katz und Mausspiel mit Mayer und Katz! Ein Regionalkrimi mal anders!, 25. Februar 2014
Sabina Naber präsentiert hier ihren zweiten Fall für das Ermittlerteam Mayer und Katz. Ein Regionalkrimi, der eigendlich keiner ist. Krimi schon, regional nur im übertragenden Sinne...Der Leser darf sich auf turbulente Ermittlungen, im vorurteilsbehafteten Golfermillieu freuen. Ein Katz und Maus-Spiel.

Zum Inhalt:
"Explosion auf einem Wiener Golfplatz, Leichen im Keller des Clubmanagers und eine junge Profigolferin, deren selbst ernannter Beschützer seine Aufgabe etwas zu ernst nimmt - Chefinspektor Katz und Gruppeninspektorin Mayer tappen verwirrt durch die ihnen unbekannte Welt des Golfs und die dunkle Vergangenheit einiger Clubmitglieder, können aber einen weiteren Mord nicht verhindern. Erst als sie die ihnen zunehmend klarer werdenden Regeln des Spiels verinnerlichen, nehmen sie die Spur des Täters auf."

Schreibstil:
Der klassische Krimi ist es nicht, denn die Autorin begibt sich in die mit Vorurteilen gepflasterte Welt der spießigen und versnobten Golfer. Sie bedient sich einer ganz anderen Art des Krimis, denn der Leser wird willenlos in ein mit Klischees behaftetes Millieu entführt und zunächst gekonnt an der Nase herum geführt. Irrungen, Wirrungen und Überraschungen. Sabina Naber lässt den Leser zuschauen und platziert den Leser mitten in die Golgergesellschaft und setzt ihn dem Golfleben hilflos aus. Autorin Naber bringt dem Leser den Schauplatz Wien nahe, denn sie schreibt teils in einer passenden Mundart und Ausdrucksweise. Als BonBon für Nicht-Wiener hat sie ein Glossar erschaffen, wo man fix alles wichtige nachlesen kann, hier gibt es auch die Fachausdrücke des Golfens erläutert. Sie spart auch nicht mit Tradition und Anekdoten der Geflogenheiten. Wir erfreuen uns an Insidern und bestimmten Sitten. Autorin Naber wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen und Spannung sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Sie schreibt flott, modern und trifft den Nerv der Zeit.

Charaktere:
Die Auswahl der Charaktere ist das Herzstück des Romans, denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team rund um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Besonders angetan hat es mir Kommissar Katz, der eine unliebsame Undercovertätigkeit ausüben muss. Auch die Gedankenwelt um Daniela Mayer lässt den Leser unerwartetes erkennen. Schon bekannt aus einem weiteren Band, den ersten Fall, jedoch vermisst der Neuleser hier keine einzige Macke oder Eigenschaft der Charaktere. Gekonnt fügt die Autorin Informationen aus dem ersten Band in den zweiten ein, ohne dass man Lücken erkennen kann. Aber auch die Golfergemeinschaft bietet dem Leser viele unterhaltsame Momente und allem voran natürlich die bestätigten Klischees. Hier treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Sabina Naber beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den Ermittlungen teil haben!

Meinung:
Das Treiben um den Golfclub fand ich sehr interessant und war absolut neu für mich. Auch dieses besondere Millieu mit allen Klischees und Vorurteilen zu nutzen hat mir gut gefallen. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung! Auch die regionalen Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Leider hat das Buch für mich jedoch eine Schwäche im Spannungsbogen, dieser beginnt recht spät zu steigen, ist er jedoch ganz oben, gibt es kein Halten mehr und die Ereignisse überschlagen sich fast. Aber dennoch bezaubert mich der Spannungswert des Buches. Gerade die Charaktere und die Schauplätze trumpfen hier enorm auf. Das Ende ist an sich abgeschlossen, lässt aber noch genügend Potential für einen weiteren Fall im Team Mayer und Katz. Man darf sich freuen, vielleicht Frau Haas und Katz nochmal gemeinsam zu erleben. Ein tolles Buch mit viel Persönlichkeit , Herzblut der Autorin und vielen Entdeckungen in einem neuen Millieu.

Die Autorin:
"Sabina Naber studierte Theaterwissenschaften mit einer Fächerkombination aus Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien. Sie arbeitete als Regisseurin, Journalistin und Drehbuchautorin.
Ihr erster Kriminalroman mit der Wiener Kommissarin Maria Kouba erschien 2002 bei Rotbuch, im März 2011 der sechste Band "Die Spielmacher".
2013 startete sie eine zweite Serie rund um das Team Mayer & Katz mit dem Roman "Marathonduell" (Gmeiner, nominiert für den Leo-Perutz-Preis 2013). 2014 folgte "Caddielove".
Sie schreibt auch Kurzgeschichten und ist Herausgeberin von Anthologien.
Für ihre Story "Peter in St. Paul" wurde Sabina Naber 2007 mit dem Friedrich Glauser-Preis ausgezeichnet.
Sie ist Mitbegründerin und Leiterin (2005 bis 2008) der österreichischen Plattform [...]; von 2010 bis 2013 eine von drei Sprechern des Syndikats [...].
Sabina Naber ist auch Trainerin in den Bereichen Sprechen und Schreiben [...].
Details zu Sabina Nabers Biografie finden sich auf ihrer Homepage [...]

Fazit:
Dieser Krimi ist nicht vollkommen, hat mich aber vollkommen Unterhalten und mir viele spannende Lesestunden bereitet. Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltung für Golfer, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Caddielove: Ein Fall für Mayer & Katz (Kriminalromane im GMEINER-Verlag) (Kindle Edition)
Dieses Buch wird vor allem Golfern gefallen, da es sehr gut recherchiert ist und die Golfwelt gut charakterisiert. Nicht-Golfer werden manche Gedankengänge nicht nachvollziehen können und Einiges für übertrieben halten, was es aber leider nicht ist :-)
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5.0 von 5 Sternen Caddielove, 14. Juni 2014
Inhaltsangabe:

Der zweite Fall von Mayer & Katz

Auf dem Wiener Golfplatz „Three Oaks“ explodiert eine Bombe. Markus Hohenfellner, das Opfer, war allseits unbeliebt, aber ist das ein ausreichendes Motiv für so einen Anschlag? Zumal ein wichtiges Profispiel veranstaltet werden soll, das nun in Frage gestellt ist. Gruppeninspektorin Daniela Mayer wird an den Ort des Geschehens gerufen und muss sich im Rahmen ihrer Ermittlungen mit Golfspielern, Golfregeln, Clubtratsch, und alles obendrein gewürzt mit unverständlichem Golfjargon, herumschlagen. Natürlich ist auch bald Chefinspektor Katz zur Stelle – aber diesmal in einer anderen Rolle als sonst. Und bald gibt es eine weitere Leiche; das heißt, die Ermittler müssen sich beeilen und in die merkwürdige Welt des Golfs eintauchen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen ...

Der erste Satz:

„Ich muss meine Emotionen in den Griff bekommen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe den zweiten Teil der Krimireihe um „Mayer & Katz“ wieder sehr gerne gelesen.

Besonders spannend fand ich den Aufbau der Geschichte, die sich im Laufe eines einzigen Tages ereignet. Sie ist aufgebaut wie ein Golfspiel, statt 36 Abschlägen gibt es 36 Kapitel, die immer aus wechselnden Perspektiven erzählt werden. Das macht das Lesen abwechslungsreich, außerdem erfährt man als Leser viel über die Gedanken und Gefühlswelten der Spieler und auch der Polizei. Den Hauptanteil (ohne exakt nachgezählt zu haben) trägt Daniela Mayer und ihre Ermittlungsarbeit, aber ich fand es spannend, auch mal Daniela aus der Sicht einer von ihr Vernommenen zu erleben. Chefinspektor Katz kommt natürlich auch zu Wort und sorgt diesmal auch für Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben.

Besonders gefreut habe ich mich, dass auch einige Figuren aus dem ersten Band wieder auftauchen. Allen voran natürlich der kapriziöse Alex, der immer für einen großen Auftritt gut ist. Aber auch Danielas Kollegen Oppitz und Kevin ermitteln wieder kräftig mit. Ich mag es, wenn ich Personen wiedererkennen kann, das ist ein Band, das die verschiedenen Teile einer Krimireihe sehr schön zusammenhält.

Nicht nur die Spleens der einzelnen Spieler und der für mich ebenso wie für Daniela Mayer unverständliche Golfjargon sorgen für eine eigene Atmosphäre, mit der man sich wie ein mit der Zeit wie ein Clubmitglied fühlen kann. Auch die immer wieder eingestreuten Wiener Ausdrücke lassen mich nicht vergessen, wo ich mich in der Geschichte aufhalte. Sowohl für den Golfjargon als auch für die Wiener Sprache findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar, das mir besonders am Anfang sehr geholfen hat.

Die Geschichte wird chronologisch erzählt. Manche Gedanken schweifen zwar zurück zu Ereignissen in der Vergangenheit, die man dann aus der Sicht der jeweils erzählenden Person miterlebt. Aber die Geschichte selbst bleibt von der Zeit her auf einer Spur.

Das Ende fand ich sehr spannend aufgebaut und die Auflösung hat mich überrascht – was will ich mehr?

Mein Fazit: Buchtipp!
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5.0 von 5 Sternen Die mörderische Welt des Golfsports, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch der zweite Fall für das sympathische Ermittlerduo Karl Maria Katz und Daniela Mayer besticht nicht durch actionreiche Szenen und atemberaubender Spannung, sondern durch seine detaillierten Beschreibungen der Charaktere, ihre Stärken und Schwächen sowie der stückweisen Aufdeckung von spannenden Details, die zur Aufklärung des Falles führen – oder auch nicht.

Es macht sehr viel Spaß, zusammen mit dem Ermittlern zu rätseln, wer hinter den Taten stecken könnte und obwohl kurz vor dem Ende klar ist, um wen es sich handelt, schaffte es die Autorin nochmal, mich mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.

Die Beschreibungen der Protagonisten sind für mich mit ein Höhepunkt der Katz-und-Mayer-Reihe: sie werden so liebevoll und detailliert beschrieben mit ihren Stärken und Schrullen, daß ich mich bei jeder neuen Figur darauf freue, sie näher kennenzulernen. Beinahe alle haben ihr Päckchen zu tragen und der erste Eindruck ist nicht unbedingt der Richtige. Ganz stark finde ich die Beschreibung der Mimiken und Gesten, durch die ich mir die Figuren besonders gut vorstellen kann. Und dann natürlich der Wiener Dialekt, den ich besonders gerne höre und lese, kommt auch hier wieder zum Zuge und macht den Krimi sehr authentisch.

Daniela Mayer und Karl Katz sind inzwischen ein richtig gutes Team geworden, und nicht nur das: man merkt, daß zwischen den Beiden auch Freundschaft besteht. Die Intuitionen der Beiden gehen meist in dieselbe Richtung, wodurch sich die Zusammenarbeit sehr harmonisch gestaltet. Was mir an Katz gut gefällt, daß er, obwohl er ein genialer Ermittler ist, der schon einige Berufsjahre auf dem Buckel hat, Daniela nicht bevormundet, sondern sie selbständig arbeiten läßt. Außerdem ist er sehr sensibel, wenn es darum geht, Daniela auf ihre Schwächen aufmerksam zu machen, ohne sie zu verletzen.

Daniela fühlt sich trotz ihrer Vorbehalte im ersten Band relativ wohl mit ihrer neuen Stelle im LKA und ihrem Kollegen Katz. Sie steht zwar auch weiterhin nicht gerne im Mittelpunkt, aber wenn es sich wie bei dem aktuellen Fall nicht vermeiden läßt, dann steht sie ihre Frau. Außerdem weiß sie, daß sie sich auf ihre Kollegen verlassen kann.

Besonders habe ich mich darüber gefreut, daß meine beiden Lieblings-Nebenfiguren aus dem ersten Buch hier auch wieder zum Einsatz kommen: Danielas ehemaliger Kollege Oppitz und Karls bester Freund Alexander.

Raffiniert ist der Aufbau des Buches, der komplett dem Golfsport entspricht: die gesamte Handlung spielt auf dem Golfplatz „Three Oaks“, einer 18-Loch-Anlage, auf der 2 Runden, sprich 36 Kapitel, gespielt werden. Zwei Runden deshalb, weil es zwei Flights gibt, also zwei Gruppen, die miteinander eine Runde absolvieren.

Der Leser muß übrigens keine Angst haben, die vielen Golfausdrücke nicht zu verstehen. Anfangs versteht man, wie Mayer und Katz, nur Bahnhof, wenn einem die ganzen Begriffe um die Ohren geschlagen werden, aber zusammen mit den Ermittlern wird auch dem Leser allmählich die Welt des Golfsports näher gebracht. Zudem gibt es im Anhang ein Golfglossar sowie ein Glossar der Wiener und Spezialausdrücke und ein Personenverzeichnis.

Ich freue mich nun sehr auf den dritten Band der Wiener Krimireihe, der Anfang nächstes Jahr erscheinen soll.
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5.0 von 5 Sternen Mayer & Katz ermitteln in der Welt des Golfsportes, 2. April 2014
Von 
Jarmila Kesseler "esposa1969" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Im Golfclub stirbt ein Mitglied, durch eine Explosion eines präparierten Golfballes. Ein Mitglied, welches nicht sonderlich beliebt war, sondern eher als cholerisch galt. Also gilt es für das Ermittlerduo Karl Katz und Daniela Mayer tätig zu werden!

Wir lernen in diesem Krimi nicht nur das Ermittlerduo kennen (schließlich ist das ja auch ein Mayer & Katz-Fall), sondern auch nunmal alle fiesen Einzelheiten über die grausam Explosion am Bunker, die Fleischstücke und -massen, sowie Gliedmaßenstummel beinhalten, welche den Golfplatz in ein Schlachtfeld verwandelt. Fand ich schon ziemlich grausam beschrieben, mutet fast schon an wie ein Thriller, weniger wie ein Krimi. Zuerst weiß man natürlich nicht, wer hinter diesem grausamen Anschlag steckt, ein weiteres Todesopfer wird gefordert! Als Leser bietet sich der ein oder andere als Verdächtiger an, eine heiße Spur da, ein stark Verdächtiger dort, aber natürlich tappt man im Dunkeln! Anfangs war ich wirklich sehr irritiert über die mir befremdlichen Ausdrücke, aber nach und nach kam ich gut in die Welt des Golfsportes hinein und war gefesselt bis zum Ende hin!

Das hinten angekündigte Personenregister finde ich sehr hilfreich, kenne es aber normalerweise nur vorne im Buch. Das Golfglossar eh und je, ohne das ich völlig aufgeschmissen gewesen wäre und das Wörterbuch österreichisch - deutsch natürlich auch, obwohl einige Begriffe auch mir als Deutsche gängig waren wie Abwasch, brodeln, schludern, putzig usw.

Ich vergeben wir 5 von 5 Sternen!
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5.0 von 5 Sternen Ein Krimi oder zwei?, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sabina Naber hat ihrem Ermittlerpaar Mayer und Katz auch im zweiten Fall ein vom Lokalkolorit geprägtes Rätsel zur Lösung aufgegeben. Der verzwickte Krimi (oder sind es vielleicht mehrere von einander unabhängige Krimis in einem Buch - das wäre dann ein kostenmäßiger Mehrwert aus der Ersparnis für einen zusätzlichen Buchkauf!) spielt auf einem Golfplatz und regt vielleicht den einen oder anderen an, es auch mit diesem Sport zu versuchen, aus welchen Motiven auch immer (Mord(s)lust?). Ein aktiver Golfer (wie auch ich) findet in dem köstlich beschriebenem Ambiente von Golfplatz, Golfspielern und Nichtgolfern jedenfalls jede Menge seiner eigenen Vorurteile bestätigt...
Nur eine Frage bleibt bis zum Ende des Krimis ungeklärt: Wird Herr Katz ebenfalls vom Golfvirus so erfasst, dass er diesem Sport treu bleibt, und findet er dort seine künftige Lebens(abschnitts)Partnerin? Wir sehen dem 3. Mayer & Katz-Krimi jedenfalls mit höchster Spannung entgegen und hoffen dort die Beantwortung unserer drängenden Fragen zu finden...
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3.0 von 5 Sternen Ein Golfplatz, auf dem einem mehr als nur Bälle um die Ohren fliegen, 13. März 2014
Explosion auf einem Wiener Golfplatz, Leichen im Keller des Clubmanagers und eine junge Profigolferin, deren selbst ernannter Beschützer seine Aufgabe etwas zu ernst nimmt - Chefinspektor Katz und Gruppeninspektorin Mayer tappen verwirrt durch die ihnen unbekannte Welt des Golfs und die dunkle Vergangenheit einiger Clubmitglieder, können einen weiteren Mord nicht verhindern. Erst als sie die ihnen zunehmend klarer werdenden Regeln des Spiels verinnerlichen, nehmen sie die Spur des Täters auf.

Ein Krimi auf 4 Perspektiven - der Leser erlebt den Fall aus verschiedenen Blickwinkeln; aus denen der beiden Ermittler Katz und Mayer, aus der Sicht von Stella, einer jungen Golferin und - aus Sicht des Mörders!
Das alleine macht dieses Buch schon zu etwas Besonderem.
Auch der Fall und seine Auflösung an sich lässt an Spannung nichts zu wünschen übrig.

Leider traf "Caddielove" dennoch nicht ganz meinen Geschmack.
Sicher hat das Wienerische einen unglaublichen Charme - aber wenn ich zu oft im Glossar nachblättern muss, um den Gedankengängen der Ermittler zu folgen, stört das meinen Lesefluss.
Desweiteren war es mir einfach zu viel Golfchinesisch - auch da blätterte ich ständig zu den Erklärungen und das begann mich irgendwann wirklich zu nerven.

Für jeden, der sich in der Fachterminologie auskennt ( oder sich nicht daran stört ), ist dies aber ein durchaus empfehlenswerter Krimi mit einem wirklich furiosem Finale!
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4.0 von 5 Sternen spannender Krimi im Golfclub, 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Caddielove: Ein Fall für Mayer & Katz (Kriminalromane im GMEINER-Verlag) (Kindle Edition)
Auf einem Wiener Golfplatz wird ein Clubmitglied mithilfe einer Bombe während des Spiels getötet. Der Clubmanager hat einige Leichen im Keller und eine junge Profigolferin wird von ihrem geheimen Beschützer gut überwacht und verteidigt. Chefinspektor Katz versucht undercover seiner Kollegin Mayer bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Die verwirrende Welt des Golfsports und weitere Leichen machen den Fall nicht einfacher und es sollten weitere Morde verhindert werden.

Für mich war der zweite Band um Katz und Mayer mein erstes Buch mit den beiden Ermittlern. Mir hat das Duo sehr gut gefallen und ich hatte auch nicht das Gefühl, das mir für das Verständnis von Caddielove etwas gefehlt hat, da die wichtigsten Fakten kurz wiederholt wurden. Die Beziehung der beiden untereinander und der anderen Neben/Hauptfiguren fand ich teilweise witzig und ich werde sicher den ersten Band in nächster Zeit lesen. Die Einführung in den Golfsport war auch für Laien ein Genuss. Ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer für die Opfer verantwortlich war. Durch den Perspektivenwechsel wird der Krimi für mich schön abgerundet. Ich hoffe es folgt auch eine Fortsetzung.
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5.0 von 5 Sternen Caddielove, 10. März 2014
Auf einem Wiener Golfplatz explodiert ein präparierter Golfball und lässt von dem recht unbeliebten Vereinsmitglied Markus Hohenfellner wenig übrig. Für den Sponsor des in Kürze geplanten internationalen Turniers ist dieser Mordfall ein Grund, dem Club den Rücken zu kehren. Eine Katastrophe, nicht nur für die junge Profispielerin Stella, sondern auch für den Clubmanager Ronald Teutschnigg. Während Chefinspektor Karl Maria Katz noch mit einem Kater zu kämpfen hat, nimmt Gruppeninspektorin Daniela Mayer die Ermittlungen auf…

„Caddielove“ ist der erste Krimi, den ich aus der Feder von Sabina Naber gelesen habe und ich bin begeistert. Nicht nur, dass ich einen interessanten Einblick in die mir vorher völlig unbekannte Welt des Golfsports bekommen habe, auch eine gute Portion Wiener Charme, sowie viel Wortwitz, Situationskomik und die Eigenarten der Figuren haben mich bestens unterhalten. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz, gilt es doch, zwei unabhängig voneinander agierende Mörder zu finden.

Als Schauplatz dient der fiktive Golfclub „Three Oaks“ in Wien, die Handlung wird kapitelweise wechselnd aus Sicht von unterschiedlichen Figuren erzählt:

Da ist zunächst einmal Gruppeninspektorin Daniela Mayer – sie ist intelligent, denkt gradlinig und analytisch und verfügt über eine große Portion Bauchgefühl. Nur auffallen mag sie nicht, sie bleibt am liebsten im Hintergrund. Mayer kämpft sich durch langwierige Befragungen und muss sich mit der dunklen Vergangenheit einiger Clubmitglieder auseinandersetzten. Außerdem hat sie keine Ahnung vom Golfsport – gut für den Leser, denn so lernt man gemeinsam mit der Gruppeninspektorin Schritt für Schritt die Grundlagen dieses Sports kennen. Ein Glossar mit dem wichtigsten Golf-Vokabular am Ende des Buches bietet hier eine zusätzliche Hilfe.
Besonders begeistert haben mich die Gedanken Mayers über die Befragten und zu dem ganzen Drumherum – die Autorin gibt Mayers geistige Arbeit sehr intensiv und humorvoll wieder und sorgt damit für beste Unterhaltung.

Katz mischt sich undercover als Sportinteressierter unter die Golfergemeinde. Es ist witzig zu beobachten, wie er sich abmüht, ein gelehriger Golfschüler zu sein. Während seines „Unterrichts“ versucht Katz die Vereinsmitglieder auszuhorchen und verguckt sich ganz nebenbei in Spielerin und Modell Regina Haas.

Stella Dielenhoff, ein 17-jähriges Talent auf dem Sprung zur Profigolferin gibt das für sie beängstigende und verwirrende Geschehen in Tagebuchform an den Leser weiter. Man kann ihre Emotionen dabei sehr gut nachempfinden. Stella wurde von der Autorin mit einer sehr passenden frech-jugendlichen Sprache ausgestattet.

Und der Clou in diesem Krimi: Es kommt ein Mörder (dessen Identität auch erst am Ende des Buches verraten wird) zu Wort, der nicht der von Mayer und Katz vorrangig gesuchte Bombenleger-Mörder ist. Ganz im Gegenteil, dieser Mörder ärgert sich sehr, dass ihm jemand ins Handwerk pfuscht. Er macht sich seine ganz eigenen Gedanken zu dem Kontrahenten und geht selbst auf Mörderjagd.

Jede Perspektive liefert Informationen zu den Personen und Vorkommnissen, so dass man alle Mitwirkenden gut kennenlernt und den Mördern nach und nach auf die Spur kommt – nachdem die Täter am Ende gefunden sind, wird es nochmals überraschend und dramatisch.

Ein toller Krimi, der mich gut unterhalten und mir spannende Lesestunden beschert hat.
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