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Kundenrezensionen

19
4,1 von 5 Sternen
Kin (<-->)
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Preis:9,69 €
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2014
Pat Metheny zeigt sich auf dieser neuen Einspielung einmal mehr als unerschöpflicher Geist. Seine in 2012 gegründete Unity Band wird um den hervorragenden italienischen Pianisten und Allroundmusiker Giulio Carmassi zu einem Quintett ergänzt. Der Wechsel des Namens von der Unity Band zur Unity Group erklärt sich durch die Integration des 'Klang und Sounds' der legendären Pat Metheny Group mit ihren wunderbaren Klangteppichen in sein neues, fantastisch aufeinander eingespieltes Quintett. Mir gefällt diese Formation sogar noch besser als die genannte Pat Metheny Group: die einzelnen Instrumente sind aufgrund der kleineren Besetzung transparenter ausgeleuchtet und weniger verwaschen, die Kompositionen sind nach meinem Geschmack vielseitiger und anspruchsvoller (jazziger) und schließlich gibt es hier den begnadeten Saxofonisten Chris Potter (ein Glücksgriff für Pat). Ein neuer Meilenstein!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2014
Die Titel auf dieser neuen Metheny-CD haben teils komische Namen. Aber egal. Mir gefällt es immer wieder aufs Neue, was dieser Pat Metheny so treibt. Um ein abschließendes Urteil zu fällen, braucht es allerdings noch etwas Zeit. Die Scheibe lag ja erst heute nachmittag in meinem Briefkasten. Beim ersten und zweiten Hören kam mir aber ein Gedanke wie "Fusion-Fusion". Fusioniert haben sich hier die wunderbare Leichtigkeit vieler fast (fast!) poppiger PM-Group-Alben mit den Komplexitäten von moderner Jazz-Musik. Ich mag das. Ich mag das sogar sehr.
Da solche Gedanken hier auf Amazon stets auch Kaufempfelungen beinhalten sollten, muss natürlich auch gesagt werden, dass sich dieses Album nicht gerade eignet für solche Leute, die "Last Train Home" oder "Are You Going With Me" als Non-Plus-Ultra des Metheny-Schaffens bezeichnen.Hier geht es um einen weiteren Versuch, das etwas ausgelutscht erscheinende (amerikanische) Jazz-Genre zu bereichern. Voll gelungen, denke ich. Es gibt viele Passagen, die neben der kompositorischen und handwerklichen Qualität, auch absolut grooven. Wie schon in den Anfängen der PM-Group vor knapp 30 Jahren, spielt der Sound eine große Rolle. Also wieder mal 5 Sterne von mir.
Gleichwohl vermisse ich Lyle Mays. Was macht der eigentlich so?
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2014
Ich bin seit einigen Jahren großer Fan von Pat Metheny, oder eigentlich vielmehr der Pat Metheny Group,
d.h. also alles das, was in kompositorischer Zsuammenarbeit von Pat Metheny und Lyle Mays entstanden ist.
Ich bin beim Hören dieser CD immer wieder geneigt, die unglaublich guten Piano-Einwürfe und Soli von Lyle
Mays zu vermissen, aber dann erinnere ich mich darin, dass es sich hier um eine andere Band mit eigenem Stil und Sound
handelt. Trotzdem habe ich so meine Schwierigkeiten, mit der Rolle von Guilio Carmassi als Multi-Instrumentalisten und
gleichzeitig Pianist bei fast jedem Song, klar zu kommen. Klar, er ist eine Ergänzung zum Quartett des letzten Albums der Pat Metheny Unity Band, trotzdem habe ich an vielen Stellen das Gefühl, es könnte etwas mehr kommen. Es gibt z.B. auch kein
einziges Klaviersolo auf dem Album.. Vermutlich will sich Carmassi auch nicht versuchen, in irgendeiner Weise Lyle Mays
nachzuahmen, der für mich ganz klar zu den größten (Jazz)pianisten gehört. Solange man nicht versucht, dieses Album allzu sehr mit den letzten Aufnahmen der Pat Metheny Group zu vergleichen, z.B. "The Way Up" (für mich ganz klar ein Genre-übergreifender kompositorischer Meilenstein), steht diese Scheibe doch in einem sehr guten Licht und hat durchaus viele mitreißende, aber auch beruhigende Stellen. Vor allem die Songs "Sign of the Season" und "Kin" höre ich mir sehr gerne an!
Ich muss aber auch einigen Käufern hier zustimmen, dass mich der Sound des Albums irgendwie stört. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, aber wenn ich direkt danach eine CD der PMG reinlege, klingt diese einfach viel voller und wärmer. Das Fable fürs Crashbecken ist mir auch aufgefallen =)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2014
Wie bei so vielen neuen Produktionen von Pat Metheny musste ich auch diese neue Aufnahme bestimmt 10mal durchhören bis sie richtig zündete. Was soll man sagen: Pat Metheny ist Pat Metheny. Und er entwickelt sich... er nimmt seine musikalische Sprache und geht in die Tiefe. Melodielinienführung, rythmische Muster und harmonische Auflösung wird noch komplexer und anspruchsvoller... eigentlich keine Scheibe zu nebenbei hören.

Der Sound ist ehrlicher, nicht so glatt wie früher. man hört eine Jazzcombo im Studio, das Sax tut seiner Sache dazu und das sehr gut! Das Zusammenspiel der Musiker ist unglaublich... und Pat's Solo beim ersten Stück ist das beste was ich von ihm bisher gehört habe! Und ja: die Scheibe ist nicht so "schön" wie frühere PMG Produktionen. Sie ist "düsterer" oder auch anspruchsvoller. Ernster oder auch "anstrengender" als die alte PMG.

Völlig unglaublich auch wie Antonio Sanchez im Titelstück "KIN" die dem Stück zu Grunde liegenden minimalen Rythmusmuster in ein abschließendes Solo auflöst. Wow! Überhaupt Antonio Sanchez: der Break nach der Gitarreneinleitung zum zweiten Stück "Rise Up" gehört für mich zu den überraschensten Schlagzeugbreaks die ich je gehört habe.

Sicher keine Musik zum entspannt nebenbei hören aber sicher mit das Beste, was man kompositorisch und spieltechnisch zur Zeit hören kann!

5 Sterne und eine klare Empfehlung!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2014
Ich war ziemlich gespannt auf dieses Album.
Und nach vielen Hördurchgängen hat es mich nicht enttäuscht. Eine unglaublich dynamische und relaxte Mischung aus straight-ahead Jazz, der die Unity Band auszeichnet gemischt mit dem cinemascope Jazz der PMG.
Dass Chris Potter nicht zur Geltung käme, wie ein Rezensent bemerkt, kann ich nicht nachvollziehen - er ist ganz vorne, finde ich. Pat Metten spielt so locker und inspiriert wie lange nicht, die Kompositionen sind - bis vielleicht auf eine Nummer - sehr stark und auch die abgesteckten Orchestrionmomente können sehr überzeugen.
Ich freue mich darauf, diese großartige Band bald live erleben zu können.
Kaufen!
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am 11. September 2014
Kein neuer Stil, aber Altbekanntes in schönem musikalischer Darbietung. Zu empfehlen für alle, die Fusionmusik mögen. Schönes und stilvolles Cover.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2014
... 0 Punkte für den Billigst-Papp-Schuber! Kein Booklet, keine Zentrierung für die CD!

Ich kenne kaum einen Jazz-Musiker, der sich im Laufe der Jahrzehnte derart weiterentwickelt hat. Wirklich wieder mal ein Leuchtturm im weiten Meer des Jazz.
Aber bitte Pat, nimm 0,001 $ mehr in die Hand und liefere beim nächsten mal wieder eine vernünftige Aufbewahrungsmöglichkeit für den Silberling! Dafür lege ich gerne in Zukunft 1,00 € mehr auf den Ladentisch!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2014
Von Pat Metheny ist man es eigentlich gewohnt, sehr gut abgemischte Scheiben präsentiert zu bekommen. Gleich beim ersten Titel habe ich die Ohren aufgestellt, denn gerade in diesem Titel ist die Mischung seltsam und eigenartig. Sehr mittenlastig; das Ganze wirkt unangenehm hohl. Unabhängig davon scheint der Toningenieur ein Faible für das Crash Becken von Antonio Sanchez zu haben: viel zu laut..! Kompositorisch ansonsten: nichts wirklich Neues auf dieser Scheibe. War "The Way Up" noch ein wirklicher Meilenstein, so scheint mir diese Scheibe wieder ein Rückschritt zu sattsam Bekanntem zu sein. Möglicherweise liegt das am Fehlen von Lyle Mays, dessen Einflussnahme als Co-Composer wohl doch größer war (ist), als von mir angenommen. Jedenfalls: als eingefleischter Metheny Fan werde ich zukünftig in die Neuigkeiten von Metheny hinein hören, bevor ich sie blind bestelle!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2014
Metheny ist mir vor allem durch die Interpretation von Steve Reich's Electric Counterpart bekannt. Ansonsten habe ich sein aktuelles Schaffen nicht verfolgt und wurde zufällig auf dieses Album gestoßen. "Electric Counterpart" ist für mich eine Perle der Minimal Music und ich hätte nicht vermutet, dass Metheny mit Titel 1 ("On Day One") selber eine Komposition abliefert, die Züge von Reich trägt. Ein 15 minütiger Genuss. Davon hätte ich gerne ein ganzes Album gehört, aber was folgt, hat einen anderen Character. Ab Titel 2 wendet sich der Sound eher der Fusion nach Art von Whether Report zu. Die Qualität bleibt unverändert hoch und es gibt auch immer Muster, die einen Reich Einfluss vermuten lassen.

Sicherlich hatte ich keine dermaßen geschulte Erwartung wie einige der anderen Rezensenten, aber ich bin immer bemüht, gute aktuelle Jazz Musik zu finden - auch wenn ich dann doch häufig lieber auf die Altmeister zurückgreife, ein Christian Scott kann eben doch nicht mit Miles Davis und Brad Meldau nicht mit Thelonious Monk mithalten. Vielleicht sind die Drogen nicht mehr so gut. Aber "Kin" hat mich wesentlich nachhaltiger gefesselt als alles, was ich aus der Zeit nach den 70ern kenne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2014
Nachdem das Unity Band Album schon ein musikalischer Leckerbissen ist, ist diese CD wieder ein Meisterwerk des großartigen Gitarristen in dem er seine und die Vielseitigkeit seiner Mitspieler voll und ganz zu zeigen vermag, ohne dabei zu sehr in die Seichtigkeit abzudriften !
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