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Drei Jahre nach dem genialen ersten Teil der als Trilogie ausgelegten Original-Serie von "House of Cards" erschien 1993 mit "Um Kopf und Krone" die Fortsetzung der Geschichte um den skrupellosen Politiker Francis Urquhart dem jegliche Mittel recht sind um seine politische Vormachtsstellung zu behaupten. Wer nun denkt das mit dieser Fortsetzung ein Qualitätsabfall einher gehen könnte sieht sich relativ schnell getäuscht, denn auch die nächsten 4 Episoden des Formates sind an Genialität kaum zu überbieten. Einmal mehr brilliert Ian Richardson in der Hauptrolle und ist nun in der Funktion des Premier-Ministers noch bösartiger-und durchtriebener als zuvor. Dies muss auch leidvoll der neue König am eigenen Leibe erfahren, denn der vorliegende Mittelteil der mini-Serie könnte auch durchaus als Duell zwischen dem Politiker und dem neuen Monarchen angesehen werden, nur geht man hier nicht mit herkömmlichen Waffen aufeinander los. Das Prinzip bleibt zwar das Gleiche, denn wieder einmal zeigt der in die Enge getriebene Politiker gerade dann sein wahres Gesicht, wenn man ihm die Macht nehmen will und der neue König setzt mit der Hilfe einiger Getreuen wirklich alles daran, den unbequemen und bei der Bevölkerung immer unbeliebteren Urquhart aus seinem Sattel zu heben. Wer das Format von Beginn an verfolgt hat weiß natürlich, das dieser sich ganz bestimmt nicht kampflos ergeben wird und so entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit ein Schlagabtausch, der dem in Teil 1 stattfindenden mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar noch überlegen ist. Dem Zuschauer wird dabei gleichzeitig ein recht guter Einblick darüber gewährt, wie die Rechte und Pflichten eines Monarchen ausgelegt sind, der sich prinzipiell nicht in politische Belange des Landes einmischen sollte. Dieser Aspekt sorgt hier für zusätzlichen Zündstoff, denn trotz nicht vorhandener politischer Macht schafft der Monarch es fast schon spielend, durch seine ehrliche und menschliche Art bei seinen Untertanen zu punkten.

Die Stimmung im Land dreht sich und das kann ein wieder glänzend agierender Ian Richardson natürlich nicht ungestraft geschehen lassen. Und so werden die nächsten Ränkespiele und Intrigen geschürt, wobei sich Urquhart einmal mehr diverser Personen bedient, um seine Ziele gnaden-und rücksichtslos durchzusetzen. Dabei wird er jedoch auch von der Vergangenheit eingeholt, was sich in etlichen Flashbacks zu erkennen gibt, in denen der Mann ständig aufs Neue mit seinem Mord an der jungen Reporterin Mattie konfrontiert wird. Deren Rolle wird dieses Mal von der Meinungsforscherin Sarah Harding ( Kitty Aldridge) eingenommen, die zu Beginn zwar erst einmal ein wenig blass erscheint, jedoch mit zunehmender Zeit eine stärkere Rolle einnimmt. Auch sie erliegt dem Charisma des Politikers und wird immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen und Gewalt verstrickt das von Urquhart und einigen seiner Getreuen aufgebaut wurde. Es ist unglaublich faszinierend die hier dargestellten Abläufe zu verfolgen und auch wenn diverse Teile sicherlich ganz bewusst etwas überspitzt dargestellt werden, so dürfte die Kern-Thematik doch relativ glaubwürdig-und authentisch erscheinen. Man möchte gar nicht wissen, welche Ereignisse sich wirklich hinter den Türen der Macht abspielen und wie schnell doch politische Gegner diversen gezielt gesetzten Intrigen zum Opfer fallen. In diesem Punkt liegt ganz bestimmt auch die größte Stärke dieser Serie begründet, die trotz jeder Menge bissigem Humor, unverhohlenem Sarkasmus und etlichen zynischen Ansätzen auch einen hohen Wahrheitsanteil beinhaltet. Das grandiose Schauspiel der Akteure ist ein weiterer herausragender Pluspunkt, denn auch in diesem Mittelteil sind neben dem alles überragenden Hauptdarsteller echte Könner ihres Faches am Werk.

Ehrlich gesagt hätte ich an dieser Stelle niemals damit gerechnet, das man das hohe Niveau der ersten Mini-Serie halten kann, doch an manchen Stellen wurde dieses sogar noch einmal etwas angehoben. Die Dialoge sind phasenweise noch böser und auch ein Ian Richardson kann seiner großartigen Performance noch einmal eine Schippe drauflegen. Seine größtenteils diabolische Ausstrahlung führt den Betrachter stellenweise noch einmal in neue Dimensionen und steht im totalen Kontrast zu seinem öffentlichen Auftreten, bei dem er immer die Fassade des wortgewandten und eleganten Politikers wahren kann. Das es aber auch ganz anders geht wird einem hier oft genug vor Augen geführt, denn hinter den geschlossenen Türen der Downing Street 10 ist niemand vor seinen Wutausbrüchen sicher, wenn ihm die politischen Felle so manches Mal aus den Händen zu gleiten scheinen. Dies macht sich insbesondere im Umgang mit seinen engsten Vertrauten bemerkbar, denen er nur zu gern das Gefühl vermittelt, das sie etliche Stufen unter ihm angesiedelt sind. Gerade dieser Aspekt wird ihm zum Ende hin dann auch fast zum Verhängnis, doch wieder einmal kann Urquhart seinen Kopf im letzten Moment seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, so das man schon jetzt mit riesiger Vorfreude auf den Abschluss der Serie warten kann, die laut Ascot Elite wohl noch in diesem Herbst erscheinen soll.

Typisch britisch, mit bissigem Humor angereichert und mit einer darstellerischen Brillanz der Protagonisten einher gehend präsentiert sich mit "Um Kopf und Krone" einen mehr als nur sehenswerte Fortsetzung, die sämtliche Erwartungen sogar noch übertrifft. Hier greift einfach ein Rädchen in das andere und lässt letztendlich ein Gesamtbild entstehen, das man letztendlich nur als überragend bezeichnen kann. An dieser Serie wird einmal mehr ziemlich eindrucksvoll veranschaulicht, wie wichtig doch die richtigen Darsteller in den jeweiligen Rollen sind. Ganz besonders macht sich das natürlich bei der Hauptfigur bemerkbar, denn einen besseren Schauspieler wie Ian Richardson hätte man wohl kaum für die Rolle eines gänzlich ohne Gewissen agierenden Politiker finden können. Und so gibt es auch für diesen zweiten Teil eine ganz dicke Empfehlung, denn jeder der für die hier bearbeitete Thematik empfänglich ist wird mit einem ausgezeichneten Seh-Erlebnis konfrontiert das man nicht so schnell vergessen wird.

Fazit:

Brillant, brillanter, Ian Richardson, so ungefähr kann man seiner Begeisterung Ausdruck verleihen, wenn man den Mittelteil der Trilogie gesichtet hat. Es kommt dabei wohl eher selten vor, das ein solch bösartiger Haupt-Charakter trotz übelster Intrigen und anderer Taten so viel Sympathie beim Zuschauer genießt wie es hier der Fall ist.
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Aktuell ist sie die erfolgreichste Serie bei Netflix, die zweite Staffel wird bereits ausgestrahlt, und eine dritte Staffel wurde in Auftrag gegeben. Die Politserie "House of Cards" mit Weltstar Kevin Spacey als machtgieriger Fraktionschef Francis Underwood.
Die wenigsten werden wissen, dass diese Serie bereits Anfang der 90er in Großbritannien von der BBC entstand, und das US-Pendent ein Remake darstellt. Zudem basiert die Serie auf dem Buch "Ein Kartenhaus" von Michael Dobbs, der unter Margaret Thatcher einst selbst Abgeordneter war, und somit genau weiß, wovon er redet. Sicher im Zuge des Erfolgs der Kevin Spacey-Variante erscheinen nun Staffel 1 und 2 der Originalserie ebenfalls unter dem Titel "House of Cards – Das Original" und "House of Cards – Um Kopf und Krone" von Ascot Elite Entertainment hierzulande auf DVD und Blu-ray.
Sehr zur Freude von den Fans des Originals, denn dieses wurde bisher lediglich nur einmal 1992 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt, und seither musste man darauf verzichten, wenn man nicht zu UK-DVDs ohne deutschen Ton griff.
Handlungstechnisch bewegt man sich maßgeblich auf gleichem Niveau. Francis heißt hier Urquhart und ist Fraktionschef der Konservativen. Er will den ihm versprochenen Ministerposten einnehmen, als dieser kurzerhand vom Premierminister vor seiner Nase anderweitig vergeben wird. Fortan weiß Francis seine Kontakte und Macht zu nutzen, und beginnt seine Rache perfide auszuarbeiten und vom Stapel laufen zu lassen. Dabei ist ihm nichts und keiner heilig.
Die Parallelen vom Remake zum Original sind überdeutlich, was man ausschließlich positiv werten kann. Selbst die Gespräche von Francis mit dem Zuschauer direkt sind hier schon vorhanden, und auch das ganze Drumherum mit den Medien, seiner Frau und den Parteifreunden/–gegnern spielt sich sehr ähnlich ab. Hier ist allerdings alles etwas schneller, was der viel kürzeren Spieldauer geschuldet ist. Die Staffeln dauern jeweils lediglich um die 4 Stunden, und sind somit insgesamt gerade mal zwei Drittel so lang wie eine Season des US-Remakes! Das stellt einen kleinen Kritikpunkt dar, da man sich etwas in die Situation hineingeworfen fühlt, und bei den ganzen Namen und Posten sehr aufpassen muss, nichts durcheinander zu bringen. Was aber die Seele der Serie ausmacht ist Ian Richardson als Urquhart, und dieser ist einfach nur diabolisch gut! Es macht einen Heidenspaß ihm bei seinen Ränke- und Machtspielchen zuzusehen, wie er einen Faden nach dem anderen spinnt, um diesen kurz darauf wieder abzuschneiden oder weiter auszubauen. Die Serie lebt von ihrer Bosheit, und die lässt sich in "House of Cards" wirklich voll auskosten. Wer Spaß an politischen Themen hat, oder wie ich Serienfan ist, der liegt trotz des ergrauten Alters der Serie hier durchaus richtig.
Technisch gesehen muss man leider einige Abstriche machen. Die Serie wurde seinerzeit in 4:3, also Vollbild, gedreht, und was Bildqualität und Schärfe angeht, ist sie nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Der Ton ist altersgemäß ebenso lediglich in Stereo an Bord.Die Folgen sind bei beiden Staffeln auf je zwei Scheiben verteilt, und die Cover sind schick aufgemacht im Stil des Remakes, was aber aufgrund der Darsteller zu keinerlei Verwechslungen führen sollte. Bleibt nur zu hoffen, dass die bisher nie bei uns ausgestrahlte und abschließende Staffel 3 alsbald synchronisiert und nachgeschoben wird.
Gesamtspieldauer beider Staffeln beträgt ca. 440 Minuten.
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TOP 500 REZENSENTam 26. März 2014
Fast ein Vierteljahrhundert bevor Kevin Spacey in der US-Serie 'House of Cards' als demokratischer Kongressabgeordneter Francis 'Frank' Underwood sein intrigantes Unwesen trieb, entstand bereits eine gleichnamige britische Serie, die auf der selben Romanvorlage basiert. Michael Dobbs war Berater, Redenschreiber und Stabschef von Margret Thatcher. Seine Erfahrungen verarbeitete er zum Polit-Thriller 'House of Cards', der so erfolgreich war, dass er die Fortsetzungen 'To Play the King' und 'The Final Cut' nach sich zog.

Ähnlich verlief es mit der vierteiligen BBC-Serie 'House of Cards' in der 1990 Ian Richardson in der Rolle des nicht mehr ganz jungen konservativen britischen Politikers Francis Ewan Urquhart brilliert. Dieser gilt bei seinen Parteikollegen als blass und ambitionslos, spielt sie jedoch so geschickt und rücksichtslos gegeneinander aus, dass er schließlich Premierminister wird. Richardson spricht immer wieder den Zuschauer direkt an ('Gleich beginnt die Fragestunde der Opposition, das ist fast so als wenn man von einem Hamster überfallen wird.') und macht diesen dadurch zum Komplizen.

Die BBC verfilmte nach dem Erfolg von 'House of Cards' auch die beiden weiteren Bücher von Michael Dobbs, die zugehörigen Miniserien erscheinen ebenfalls bei Ascot Elite. 1993 folgte 'To Play the King' ('Um Kopf und Krone'), hier bekommt es der zynische Premier Urquhart mit dem idealistischen König (Michael Kitchen) zu tun, mit dem kaum verschlüsselt zweifelsohne Prinz Charles gemeint ist. Dessen tatsächlich selbstlosen Bestrebungen Großbritannien besser und menschlicher zu machen, hat der Polit-Profi Urquhart (zunächst) nur wenig entgegen zu setzen. In Sachen Dramatik und messerscharfer Dialoge kann diese vierteilige Miniserie locker bei der ersten Staffel mithalten.

Dank des Erfolges der US-Variante mit Spacey kommen wir auch endlich in den Genuss des britischen Originals. Die Scheiben stecken in schönen Pappschuber, das FSK-Zeichen ist auf der Umverpackung, (Voll-) Bild- und Tonqualität sind voll in Ordnung, Bonusmaterial gibt es leider keins.
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am 14. Mai 2014
Francis startet als PM in die zweite Staffel. Er hat es also geschafft; sein Hauptgegenspieler ist hier der ihm viel zu liberale und zu soziale König. Francis engagiert für sich eine attraktive und kluge Kommunikationswissenschaftlerin, beide beginnen eine offene Affaire. Francis droht nicht nur wegen Neuwahlen, sondern auch aus der eigenen Partei Gefahr, alles zu verlieren. Am Ende entledigt er sich seiner Geliebten und auch seines internen Gegners, zwingt den könig zur Abdankung, an dessen Stelle dessen Sohn tritt. Natürlich hat es Francis nicht verabsäumt, mit der getrennt vom König lebenden Mutter des Knaben eine Allianz zu schmieden.

Ohne Abstriche auch hier spannend verfilmt, die zweite Staffel, einfach zum weggenießen. Francis' Ehefrau kommt hier auch stärkerers Gewicht und auch Einfluss auf sein Handeln zu, sie geben ein sauberes, sich gut ergänzendes Pärchen ab. Aber an der einen oder anderen Stelle finden sich in gewiser Weise Anleihen an den Verlauf der ersten Staffel; auch hier wendet sich die Geliebte, nachdem sie über Francis' Agieren in der Vergangenheit mit Beweisen von seiner Machtgier und Unmoral konfrontiert wurde, nicht nur ab, sondern wird ob ihrer Kenntnisse und Absichten zum Entsorgungsposten. Meiner Ansicht nach deswegen insgesamt den einen Stern schwächer als season one.
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am 5. April 2014
Klar, "House of Cards" liest man zur Zeit überall, jeder spricht darüber. Aber diese originale BBC-Produktion ist irgendwie in Vergessenheit geraten. Aber ich muss sagen, das Remake mit Kevin Spacey gefällt mir ja schon gut, aber das Original ist trotzdem deutlich besser. An das Original kommt einfach nichts heran.

Die Serie besticht vor allem durch seinen coolen Look, seine fesselnde Story sowie auch die klasse Darsteller. Natürlich muss man berücksichtigen, dass die Serie bereits 1990 produziert wurde. Aber auch, wenn damals Filmemachen vielleicht etwas anders war, sei es Setting oder Make up, ist diese Original eine richtige Erfrischung im Fernsehalltag, spannend, kurzweilig und macht süchtig.

Zusammenfassend wurde diese Serie "House of Cards" rasant und mit viel Gefühl produziert und klug durchdacht inszeniert. Wer das Remake kennt, sollte unbedingt auch hier einen Blick riskieren. Er wird nicht enttäuscht sein.

Auch diese zweite Staffel erhält man in einem hochwertigen Schuber, für Sammler bestens zu empfehlen. Als Bonusmaterial liegt ein Audiokommentar bei.

Fazit:

Eine ältere aber auf jeden Fall erfrischende und spannende Serie. Besser als das Remake. Absolut zu empfehlen!
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Und weiter geht es mit der zweiten Staffel von House of Cards aus dem Hause Ascot Elite. Der Zuschauer bekommt hier wieder zwei DVDs geboten, die zusammen eine Laufzeit von über 200 Minuten haben. Die Macher haben sich das gleichnamige Buch von Michael Dobbs als Vorlage genommen, um diese preisgekrönte Serie zu schaffen. Ich persönlich habe mir beide Staffeln gerne angesehen und freue mich schon auf den Juli 2014, wo die dritte Staffel in den Handel kommen wird.

Diesmal will sich Francis gegen einen neuen König behaupten. Denn dieser ist gegen die konservative Regierung – was natürlich nicht im Sinne von Francis ist. Während der König an seinen idealistischen Vorstellungen festhält, beginnt Francis mit dem Kampf. Und es wird schmutziger als je zuvor.

Die Geschichte von Francis Urquhart wird in „Um Kopf und Krone“ sehr schön weitererzählt. Zwar dauerte es gut drei Jahre bis die zweite Staffel produziert wurde, sie hat aber dennoch nichts von ihrem Charme eingebüßt. Ian Richardson spielt gewohnt hervorragend, er ist in dieser Staffel noch bösartiger als in der ersten Staffel. Sehr gut gemacht! Wer die erste Staffel mochte, kommt um den Kauf der zweiten Box nicht vorbei.
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am 28. April 2014
Wer hat's erfunden? Nein, nicht die Amis, die Tommies waren's! So viel Bösartigkeit auf einmal, dafür sind die Amis "zu flach", da brauch man schon ein paar hundert Jahre Kultur und Kämpfe um zu erbende Throne mehr (s. z. B. Shakespeares Richard III.)
Vorsicht: Nichts für Leute mit einer Friede-Freude-Eierkuchen-, habt-Euch-alle-lieb-, alles-wird-gut- oder das-Glas-ist-halb-voll-Mentalität - das hier ist das "richtige" Leben, hier werden keine Gefangenen gemacht, hier geht's zur Sache: Francis Urquhart ist kein Weichei wie Captain Miller auf der Suche nach Private Ryan und macht nicht den Fehler, Feinde lebend hinter sich zurückzulassen.
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am 17. Mai 2014
Moin, Leute...
Fortsetzungen von erfolgreichen Verfilmungen sind ja bekanntlich immer so eine Sache. Aber was den Machern dieser Miniserie gelungen ist, kann ich nur als hervorragend bezeichnen. Nahtlos fügt sich diese zweite Miniserie an ihre Vorgängerin an. Der Stil ist der gleiche wie in der ersten Serie, aber der Schauplatz hat sich verändert. Francis Urquhart (genial gespielt von Ian Richardson) ist mittlerweile selbst Premierminister. Als solcher gehört es auch zu seinen Aufgaben, mit dem Königshaus Verbindung zu halten. Zwar hat der König keine direkte Mitregierungsmöglichkeit, aber seine Ansichten haben natürlich bei den königstreuen Engländern dennoch ein gewisses Gewicht. Da passt es dem hintertriebenen Urquhart natürlich nicht, dass der neue König anfängt, eigene Ansichten bezüglich sozialer Missstände im Land öffentlich zu beanstanden. Aber nicht nur der König wird zum Gegner, auch der einstmals treueste Anhänger des Premiers entpuppt sich zunehmend als Problem, weil er politische Ansprüche anmeldet, die ihm Urquhart versagen möchte. Wiederholt sich hier die Geschichte aus der ersten Staffel nur diesmal mit Urquhart als Zielscheibe? Ich mag den Stil der Serie, weil es auf der einen Seite britisch-steif zugeht und man spürt, dass es nichts Unangenehmeres für einen Engländer zu geben scheint, als in eine peinliche Situation zu geraten. Aber andererseits die perfiden Machenschaften der Protagonisten einem den Schauer über den Rücken jagen, weil man nur allzu gerne bereit ist zu glauben, dass es in der Politik genau so zugeht. Auch die zweite Staffel möchte ich uneingeschränkt empfehlen.
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am 19. Februar 2015
Wenn man zuerst die neuere, amerikanische Variante des Themas mit Kevin Spacey gesehen hat, fällt die Umstellung auf die originale, sehr britische Interpretation des Themas zunächst schwer. Der Genuss ist nach etwas Umgewöhnungszeit jedoch schnell bei 100 % angekommen. Eine Spitzenserie mit super heraus gearbeiteten Charakteren. Sehr empfehlenswert!
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am 26. Januar 2015
Das Original von House of Cards in einer tollen Aufmachung. Wie vermutlich die meisten bin ich natürlich über die US-Version mit dem unvergleichlichen Francis Underwood auf das britische Original aufmerksam geworden. Eine geniale Serie mit brillanter Besetzung. Meine persönliche Meinung: Mit der US-Version kann es nicht ganz mithalten, aber vor allem wenn man die Zeit, in der die BBC-Serie entstanden ist, betrachtet, enthält das britische Original ganz schön viel Zündstoff!
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