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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz der Vampire, melancholisch (Filmrezension)
Das ist ein Vampir-Liebesfilm. Für tatsächlich Erwachsene. „Twilight“-Fans werden (vermutlich) nicht auf ihre Kosten kommen. Pubertär-fiebrig flitzt hier nur die kleine Schwester Ava (Mia Wasikowska) für kurze Zeit durch die Nacht. Familie eben, vermintes Terrain, wie so oft, auch hier.

Adam und Eve, verkörpert von Tom...
Vor 5 Monaten von Helga Kurz veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartiger Film - DVD eher schwach
Ich kannte den Film bereits aus dem Kino und bin nach wie vor so begeistert davon, wie damals. Man findet bei jedem Anschauen ein neues liebevoll platziertes Detail, die Musik ist herrlich sphärisch und die Handlung zwar nicht dicht oder actionreich, aber trotzdem kann ich nicht wegschauen.
Ginge es also nur um den Film gäbe es definitiv 5 Sterne...
Vor 20 Tagen von Jumi veröffentlicht


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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz der Vampire, melancholisch (Filmrezension), 1. Februar 2014
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
Das ist ein Vampir-Liebesfilm. Für tatsächlich Erwachsene. „Twilight“-Fans werden (vermutlich) nicht auf ihre Kosten kommen. Pubertär-fiebrig flitzt hier nur die kleine Schwester Ava (Mia Wasikowska) für kurze Zeit durch die Nacht. Familie eben, vermintes Terrain, wie so oft, auch hier.

Adam und Eve, verkörpert von Tom Hiddleston und der eigenwillig-hinreißenden Tilda Swinton sehen so aus, wie eben nur Vampire in einem Jim-Jarmusch-Film aussehen können. Beiläufig attraktiv, sich wie träge Wölfe verhaltend, die schon noch das können, was man Wölfen so nachsagt, aber keine Lust mehr darauf haben, über jedes sich anbietende Stöckchen zu springen. Dunkle Geschöpfe, wie fast alle Jarmusch-Figuren, gleichgültig ob sie am Tag oder in der Nacht aktiv sind. Der Independent-Regisseur könnte sich übrigens optisch ohne Mühe in diesen melancholischen Tanz der Vampire einreihen. Und Tilda Swinton sieht sowieso meist wie eine Schwester von David Bowie aus, hier in der Variante eines weißleuchtenden Wesens der Dunkelheit. Diese stets etwas ausgezehrt wirkenden Vampire sind uralte Wesen, von den Großen verschiedener Epochen beeinflusst, sehr gebildet, auch musikalisch, mit einer Affinität zu den legendären, psychedelischen 1960er Jahren, die ihren Musikgeschmack geprägt haben. Adam macht nicht nur betörend-hypnotisierende Musik, er, ein still gefährlicher, distinguierter Messie, sammelt auch wertvolle Vintage-Gitarren aus dieser Zeit, die die Aura unsterblicher Jugend ausstrahlen, (die Fender Stratocaster, mit der Dylan 1965 auf dem Newport Folk Festival auftrat, wird aktuell von namhaften Auktionshäusern auf bis zu eine halbe Million Euro geschätzt) und solche, die noch älter sind. Die äußere Erscheinung des Paares hat etwas Räudiges, das im effektvollen Kontrast zu ihren guten Umgangsformen steht, die aus einer längst vergangenen Zeit stammen. Beide sind überaus höflich, ihr Wortschatz umfassend und ihre Gespräche oft lyrischer Natur, manchmal auch etwas dekadent. Wenn Eve ihr „excusez moi“ haucht, sollte man sich jedenfalls nicht in Bissnähe befinden.

Jarmusch ist weder auf Klamauk, Horror, noch dramatische Spannung aus, was im Klartext heißt, dass dieser Film massenuntauglich ist und deshalb auch keine Vampirstory-Gelddruck-Maschine mit x Folgen sein und werden wird. Der Film schwelgt immer wieder im erlesenen Stillstand, den manche Menschen vielleicht nicht aushalten oder langweilig finden werden, was manchmal ein und dasselbe sein kann. Adam, ein snobistischer Undergroundmusiker mit vielen Talenten, haust in einer heruntergekommenen Villa, in einer heruntergekommenen Straße, in einer auf den Hund gekommenen Stadt. Sie ist so chaotisch vollgestopft, dass Teenagerherzen zu jubeln begännen, wenn dieser Film sie nur erreichen würde. Der Rock- und Klassikvampir pflegt elegisch seinen Weltverdruss, der mit einer latenten Todessehnsucht einhergeht. Seine Musik wabert gespenstisch durch die Welt und ist auch in Undergroundschuppen in Los Angeles, die Stadt, die er als Hauptstadt der Zombies (und Jarmusch vielleicht als die Zentrale der Filmverhunzer) bezeichnet, hineingesickert. Zombies, das sind für ihn die Menschen der Gegenwart, die er im Lauf der Jahrhunderte als degeneriert Gescheiterte sieht. Wie alle Feinsinnigen seiner Art, bezieht er den benötigten Lebenssaft aus Blutbanken, saubere, gereinigte Ware und ist darin Hipstern ähnlich, die ebenfalls komplizierte Ansprüche nicht nur im Hinblick auf ihre Ernährung pflegen. Die Hälse der Zombies, ob gewaschen oder nicht, scheinen auf ihn und seinesgleichen jedenfalls keinen besonderen Reiz mehr auszuüben. Seine Gefährtin Eve, mit der er seit Jahrhunderten mehrfach verheiratet ist, ist lebenslustiger als er. Sie läuft des Nachts schlafwandlerisch durch ein nur noch selten exotisch anmutendes Tanger, das von Drogendealern dominiert wird. Da lebt auch ihr Freund und Mentor, der Dramatiker Christopher Marlowe (John Hurt), der nebenbei endgültig Licht in die Shakespeare-Geschichte bringt, aber leider alsbald nach dem Motto „Was mich ernährt, zerstört mich“ sein Vampirleben aushaucht. Auch Adam und Eve geraten in Schwierigkeiten, aber erst am Ende des Films, der wieder einmal bestätigt, dass zuerst das Fressen kommt (in diesem Fall natürlich das Saufen) und dann die Moral. Elitäres Leben und Snobismus ist eben auch für Nachtschattengewächse nur dann unbeschwert zelebrierbar, wenn sie nicht auf Existenzielles zurückgeworfen werden. Aber vielleicht sind sie Brecht nie begegnet, und wir sind noch nicht am Ende des Films, wo endlich die Natur über feine Lebensart und gute Tischmanieren triumphiert.

Eines Nachts stellt Eve beim Skypen fest, dass ihr komplizierter Geliebter dieses Mal ernsthaft in Erwägung zu ziehen scheint, seiner filigranen Existenz ein endgültiges Ende zu setzen. Den hölzernen, zugespitzten Pfahl will er vielleicht durch eine edelhölzerne Patrone Kaliber 38 ersetzen, vielleicht auch nicht. Der Mann ist nicht so ohne weiteres zu durchschauen. Die pragmatisch veranlagte Eve, in der sich durchaus auch animalische Reflexe regen, nimmt komplizierte Nachtflüge auf sich, um sich um das Seelenheil, falls man das so nennen darf, ihres Gefährten vor Ort zu kümmern. Sie muss hereingebeten werden, das hat Jarmusch beibehalten, aber Knoblauch hat bei ihm ausgedient. Eine komplizierte und elegante Handschuh-Prozedur ist neu in der Geschichte der Vampire. Bemerkenswert ist, dass uns ausgerechnet dieses Paar der Nacht heimsuchen muss, um seit einer gefühlten Ewigkeit einmal wieder ein helles Licht auf eine Paar-Beziehung im Film geworfen zu sehen. Die langandauernde Liebe dieses Paar ist von wunderbar leichter, zärtlicher Selbstverständlichkeit. Die beiden harmonisieren aufs Schönste, wollen den anderen nicht ändern und lassen sich genügend Luft zum Atmen, was vielleicht grundsätzlich das Geheimnis erfolgreich gelebter Beziehungen ist. Sowohl erotisch als auch intellektuell aufgeheizt wird an Bluteis gelutscht, es knistert, aber von der unermüdlichen Mechanik des Beischlafs wird der Betrachter verschont - was für eine Wohltat. Die einzige Nacktszene weckt Erinnerungen an ein ikonografisches Bild von John Lennon und Yoko Ono. Nach dem Sündenfall der Teenager-Schwester, das ihren unverzüglichen Rauswurf aus der Villa ihres dunklen Schwagers zur Folge hat, bricht das unsterbliche Paar zu Eves Schlupfwinkel auf. Nicht etwa auf Schwingen, nein, sie nehmen ganz bodenständig einen Linienflug und bezahlen mit Kreditkarte. Ihre gefälschten Pässe lauten auf die Namen Daisy Buchanan und Stephen Dedalus. An dieser Stelle sei geseufzt, dass man sich Eves Schnelligkeit beim Lesen wünschen möchte, weil man dann im Laufe eines durchschnittlich langen Menschenlebens endlich doch annähernd genug gelesen hätte, noch dazu in den Originalsprachen.

Tanger und Detroit sind die außergewöhnlichen Schauplätze, mit denen dieser Film ebenfalls zu glänzen versteht. Wie gerne würde man sich besonders die Schauplätze abseits touristischer Pfade selbst einmal ansehen, wenn man nur den Mut dazu aufbringen könnte. Die Überreste des Michigan-Theater in Detroit ist nur einer der vielen interessanten Orte des Films. Das heute ausgerechnet als Parkhaus genutzte ehemalige Theater und Kino, von dem außer dem herrlichen, dem Untergang geweihten Deckengewölbe nicht viel übriggeblieben ist, dürfte eine Hauptrolle in der Sparte der Fotografie spielen, die mit „Lost Places“ überschrieben ist. Allein schon die nächtlichen Autofahrten durch die langsam sterbende, einst so prosperierende „Motor City“ machen den Film sehenswert. Ebenfalls sehens- und vor allem hörenswert ist die libanesische Sängerin Yasmine Hamdan, für die Jarmusch, selbst Musiker, (seine Band Sqürl spielt Adams Musik) unverhohlen Werbung macht. Im Film tritt sie in einer Bar in Tanger mit ihrem Song „Hal“ in voller Länge auf. Eve, der man durchaus auch hellseherische Fähigkeiten abnimmt, prophezeit ihre baldige Berühmtheit.

Ein Kritiker der FAZ hat „Only Lovers Left Alive“, ein Titel, der auf der Zunge zergeht, als ein Weihnachtsgeschenk für die Jarmusch-Gemeinde – und ein „Nichtereignis“ für die übrige Welt genannt. Nun, damit kann ich leben, wenn ich mich auch keiner wie auch immer gearteten Fan-Gemeinde zuordnen will. Das Kinojahr 2013 punktete mit Filmen von Woody Allen (Blue Jasmine), der Coen-Brüder (Inside Llewyn Davis) und eben mit diesem Film von Jim Jarmusch, der sich übrigens am liebsten in sein Haus bei Woodstock zurückzieht, weil ihm N. Y. mit seinem Lärm müde macht, und der in Interviews so kluge Sätze wie: „Wer nur immer weiter leben will, lebt linear, er verpasst den Kreis, der auch den Tod enthält.“ von sich gibt und ein wenig nach Adam klingt. Ich hoffe sehr, dass er, bevor sein Kreis sich schließt, uns noch mit dem einen oder anderen Film erfreuen wird. Gut finde ich auch, dass deutsches Geld dazu beitrug, diesen Film auf die Leinwand zu bringen. Was ich als „Nichtereignisse“ im Kino und anschließend auf DVD in den letzten Jahren betrachte, erspare ich Ihnen und mir.

Helga Kurz
1. Februar 2014
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untertitel im Original über Trick ausblendbar :-), 5. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
Vorweg: Jim Jarmusch - hier wieder sehr gut!
Den vorherigen Rezension habe ich sonst nicht hinzu zu fügen.

Nur hier aber der Trick um den Film (habe ihn auf DVD) auch genießen zu können:
1. Im Menü als Sprache "Deutsch" auswählen
2. Film starten
3. Über die Fernbedienung des DVD/BL-Players "Audio" auff die Tonspur 3 (5.1) oder 4 (Stereo) umschalten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen only LOVERS, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
manchem Rezensenten scheint hier in der Kino-verrohten Wahrnehmung entgangen zu sein, dass es eine der schönsten Liebesgeschichten ist - in die Unendlichkeit eines Vampirlebens transportiert. die friedvolle Stille und Freiheit der beiden die aus den Bildern große Gefühle voller Poesie malt, erschließt sich offenbar nur wenigen. Diese Liebe kennen heute leider nur wenige.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartiger Film - DVD eher schwach, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
Ich kannte den Film bereits aus dem Kino und bin nach wie vor so begeistert davon, wie damals. Man findet bei jedem Anschauen ein neues liebevoll platziertes Detail, die Musik ist herrlich sphärisch und die Handlung zwar nicht dicht oder actionreich, aber trotzdem kann ich nicht wegschauen.
Ginge es also nur um den Film gäbe es definitiv 5 Sterne.

Enttäuschend ist allerdings die DVD von Pandora Film Home. Wie schon von anderen Rezensenten erwähnt gibt es die Englische Originalversion (ein Hauptpunkt, weshalb ich die DVD wollte) nur in Verbindung mit deutschen Untertiteln... Englische Untertitel fehlen gänzlich.
Ton und Bildqualität fand ich zufriedenstellend (bin da aber auch kein Experte).
Und die Extras fand ich mit nur dem Musikvideo von Hal und ca. 25 Minuten gelöschten und ausgedehnten Szenen etwas mickrig.
Sehr schick ist dafür wieder das Wendecover.

Fazit: Fantastischer Film, nettes Wendecover, aber wie man Untertitel (bei der englischen Version) nicht abstellbar machen kann, ist mir ein Rätsel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film ist genial, Verlag ist aber unmöglich, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film kriegt 5 Sterne, super story und überirdische Tilda Swinton. Jarmusch at its best!

Alle O-Ton Kinos in München hatten den Film nur mit Untertiteln, was mich tierisch nervt. Ein Kinobesitzer hat mir gesagt, dass der Pandora Filmverleih keine O-Ton Version ohne Untertitel anbieten will. Ich habe also auf die BlueRay gewartet nur um festzustellen, dass auch hier es nicht möglich ist, die Untertitel abzuschalten. In welchem Jahrhundert leben wir denn? Diese Art von Kundengängelung verdient nur einen Stern. Die Disc geht zurück und ich bestelle sie mir aus UK.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre: Drama, Romance, Horror, 12. Juli 2014
Von 
D83 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Vampire Adam und Eve sind ein Ehepaar.
Sie kennen sich seit Jahrhunderten und während die kultivierte Eve in Tanger lebt und sich vorwiegend
der Literatur widmet, lebt der schwermütige Adam in Detroit, wo er sich mit psychedelischer Musik einen
Namen in der dortigen Untergrundszene gemacht hat. Die beiden kommunizieren vorwiegend über das Internet
miteinander, doch im Unterschied zu Eve, die den Errungenschaften der modernen Technik frönt, hat Adam
Probleme, sich in der modernen Welt zurechtzufinden. Da beide den Anspruch haben, keine Menschen mehr
zu beißen, nutzen sie andere Methoden der Blutbeschaffung. Als Eve spürt, dass Adam niedergeschlagen ist,
fliegt sie nach Detroit, um ihn zu besuchen. Doch kurze Zeit später taucht zum Leid von Adam auch Eves
jüngere, leichtlebige Schwester Ava nach 87 Jahren Abwesenheit auf und stört in ihrer chaotischen Art
die Zweisamkeit der beiden.

Beim Bild
würde ich auf jeden Fall die Blu-ray bevorzugen, denn Orte, Kleidung und Ausstattung sind im HD-Vollbild
eine Augenweide. Obwohl nur mit 18280 kBit/s ist die Schärfe durchgehend im 1920x1080p Bereich. Es gibt ein
Schönes, nicht dominates Filmkorn und kein Rauschen in den durchgehenden Nachtaufnahmen.
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte. Für Engl. Ton ohne UT beim Filmstart auf Audiospur 3 wechseln.

Der Sound
hat auch jeweils nur 448 kbps, aber ist in allen belangen überzeugend. Die Musik ist berauschend und die Synchro
optimal. Ein professioneller 5.1 Soundmix gibt Stimmen, Geräusche, Musik und Bass im Einklang wieder.
Für Gitarrenfreunde ist der Film besonders empfehlenswert, den Adam ist ein Sammler aller Art.

Im Extra-Sarg
Deleted und Extended Scenes, Musikvideo "Hal" von Yasmin Hamdan, Trailershow, Film mit Audiokommentar für Sehbehinderte,
Wendecover mit 2 Postermotiven, Die BD Hülle entspricht in der Größe einer DVD-Hülle.

Aus etwas fast Totem, etwas Unsterbliches zu machen
das hat Jim Jarmusch schon im Western (Dead Man) und Gangster (Ghost Dog - Der Weg des Samurai) Genre
geschafft und jetzt auch im Horror Genre. Für mich einer der besten Filme der letzten Jahre und eine Wohltat
für jeden Cineasten, dem durch das Mainstream unserer Zeit, fast jegliche Lebensenergie ausgesaugt wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein melancholisches Meisterwerk, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
So sexy war Tilda Swinton noch nie. Soundtrack und Film sind eine Offenbarung. Eine Parabel auf unsere Gesellschaft und der Beweis, dass Vampire auch nur Menschen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin sehr zufrieden, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
Ich habe mir gleich am Releasedatum die DVD zu fairen 12.99 gekauft. Sie enthält die Deutsche Tonspur und die Englische Tonspur. Beide einmal in 2.0 und in 5.1. Es sind ca 30 Minuten Bonusmaterial darauf und das Musikvideo zu dem Song "Hal" von Yasmin Hamdan (Filmauschnitt) Untertitel gibt es mehrere; ich hab davon noch keinen ausprobiert : Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte und es gibt einen Audiokommentar für Sehbehinderte. Bildformat 16.9. Ich selbst war im Kino und hab den Film genossen. Ob man den Film mag ist ja geschmackssache und über Geschmack lässt sich streiten. Ich mag die Entschleunigung des Filmes sehr, die melancholische Musik und die Bilder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film prima, Bluray..., 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive [Blu-ray] (Blu-ray)
... kommt leider nur mit deutschen Untertiteln in der Originalversion. Das ist Mist! Wenn ich lesen will, kaufe ich mir ein Buch.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlaftrunkener Taumel, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Only Lovers Left Alive (DVD)
Vampirsein ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Die Angst vor konterminiertem Blut geht um und die Untoten sind gezwungen, sich sichere Blutkonservern aus dem Krankenhaus zu stibitzen. Aber darum geht’s in Jim Jarmuschs gemütlichem Film eigentlich nur am Rande. Mit einer kaum erwähnenswerten Dramaturgie schlendert der Streifen durch die ewige Nacht. Die Selbstmordphantasien von Hauptfigur Adam, der bedrohliche Schlägertrupp vor seiner Tür, die unberechenbare Schwester seiner Frau Eve – jeder Ansatz, der der Geschichte Stringenz und Spannung verleihen würde, erstickt schon nach Kurzem unter der Lethargie seiner über die Jahrhunderte müde gewordenen Protagonisten. Und doch: Jarmuschs Film ist ungemein unterhaltsame Banalität. Er lebt von einer unwirschen Erwartung, die sich letztlich nicht erfüllen mag. Die Unsterblichkeit als schlaftrunkener Taumel ohne konkretes Ziel. Garniert mit der überirdischen Präsenz Tilda Swintons, die genüsslich durch die nachtümhüllten Bilder schlurft.
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