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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein erstes Solo-Projekt, 2. Mai 2014
Von 
K. Ehrlich (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dean Wareham (Audio CD)
Nun, Dean Wareham veröffentlicht seit den 80er Jahren gute bis phantastische Platten und ist trotzdem bei einem Grossteil der Musikhörer bisher immer noch unbekannt. Der Rolling Stone hatte ja bereits vor einigen Jahren Warehams Band Luna als ‚beste Band, von der Du noch nie gehört hast‘ bezeichnet. Nun es gibt sicher viele unbekannte, geniale Songschreiber und Musiker die ein solches Etikett verdient hätten, wobei die wenigsten dabei auf eine solch lange Kariere und auf ein solch umfangreiches Repertoire verweisen können (Galaxie 500, Luna, Dean & Britta). Hinzu kommt, dass Dean Wareham nie ‚weg‘ war und im regelmässigen Abständen mit Platten und/oder Konzerten präsent war und ist.
Nach der im letzten Jahr erschienenen EP Emancipated Hearts liegt nun Dean Warehams erstes komplettes Solo-Album vor (somit hat er sich noch länger damit Zeit gelassen als Damon Albarn).
Diese CD/Platte setzt eigentlich genau dort an, wo Wareham mit seinen letzten Projekten aufgehört hatte. Er spielt seinen Dreampop-Indiepop-Slowcore mit einer sonnigen Leichtigkeit und man hört, dass er niemandem mehr etwas musikalisch beweissen muss. Diese Songs sind aus einem Guss, man sollte sich die Platte wirklich am Stück anhören um diesen genialen luftigen Eindruck zu erleben. Wenn er seine Geschichten in ‚My Eyes Are Blue‘ oder in ‚Holding Pattern‘ erzählt, hört man ihm gerne zu. Denkt man sich seine Stimme mal weg, schwebt nach meinem Empfinden auch immer ein bisschen musikalisches ‚Velvet Underground‘-Flair mit. Im Schlusssong ‚Happy and Free‘ kommt auch noch etwas ‚Joshua Tree‘ Feeling auf…
Die Zusammenarbeit mit Jim James als Produzent ist gut aufgegangen und mit von der musikalischen Partie waren auch Britta Phillips am Bass und Anthony La Marca (der auch bei ‚The War On Drugs‘ die Drums schwingt) am Schlagzeug.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wareham hiermit sicherlich eines der besten Alben in 2014 veröffentlicht hat. Es wäre schön und ihm zu gönnen, wenn er auch ein paar Alben mehr als sonst verkaufen würde.
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