Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen “I don’t see any money in this.” (Filmrezension)
Joel Coen: „Das, was wir heute mit den 60er Jahren verbinden, begann tatsächlich erst später.“

Anspruch und Unterhaltung ist das Markenzeichen der Coen-Brüder. Vielleicht sind ihre Filme meist deswegen das, was man etwas wolkig mit „Kult“ zu etikettieren pflegt. Dieser hat ebenfalls das Zeug dazu. Er erzählt davon,...
Vor 2 Monaten von Helga Kurz veröffentlicht

versus
9 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen puuh...
...wo fängt man an:

Die Coen Brüder und Ihr Hang zu Loosern..irgendwie finden diese jedoch am Ende Ihr kleines heroisches Glück oder irgendwie läuft es schon weiter nun ja wie das Leben eben manchmal so spielt.

Bei Llewyn Davis leidet man mit dem durchaus sympathischen Hauptdarsteller über den ganzen Film hinweg und man hofft...
Vor 1 Monat von Abenteuer veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen “I don’t see any money in this.” (Filmrezension), 1. Februar 2014
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
Joel Coen: „Das, was wir heute mit den 60er Jahren verbinden, begann tatsächlich erst später.“

Anspruch und Unterhaltung ist das Markenzeichen der Coen-Brüder. Vielleicht sind ihre Filme meist deswegen das, was man etwas wolkig mit „Kult“ zu etikettieren pflegt. Dieser hat ebenfalls das Zeug dazu. Er erzählt davon, dass es ein (Folk)leben bereits zu Beginn der 1960er Jahre gab. (Und lange davor. Ein Folksong altert nicht, weil er nie neu war. Llewyn Davis) Der Hauptdarsteller, eben (der fiktive) Llewyn Davis (Oscar Isaac), ist eine klassische Coen-Figur. Eigentlich hat sie alles, um als Musiker Erfolg zu haben: Talent, Stimme, markantes Aussehen und eine melancholische Psyche. Dennoch, und das kann man verraten, ohne den Filmgenuss zu schmälern, ist und bleibt sie erfolglos. So ist das manchmal im Leben, zur falschen Zeit am richtigen Ort oder umgekehrt, und die Coen-Brüder, die erfolgreichen, sind darauf spezialisiert, dies ins Kino zu bringen und uns dabei zuzuwispern, dass Erfolg vielleicht, unter Umständen, gar nicht so wichtig ist. (Wichtig ist nur, dass ein guter Film entsteht.) Und wir lachen wieder einmal, obwohl uns doch zum Heulen zumute ist.

Winter 1960/61. Wir zittern uns mit dem glücklosen Llewyn Davis durch ein bitterkaltes, wunderbares Sehnsuchts-Greenwich Village, in dem natürlich die Feuerleitern nicht fehlen dürfen, begleiten ihn auf die Bühne des Gaslight Cafés, sehen ihn beim Schlafen auf zu Gästebetten umfunktionierten Sofas zu und machen uns mit ihm auf den Weg nach Chicago, wo es womöglich noch kälter ist als in New York und unser Loser auch keinen nassen Fuß auf den Boden bekommt. Hier wird der Musikfilm für eine Weile zum Road Trip, der für sich gesehen bereits ein Film im Film ist, den man nicht versäumen möchte. Phantastisch, der übergewichtige, zynische und Folk verachtende Jazzmusiker Roland Turner (John Goodman), ein Wrack, und sein wortkarges Mädchen für alles, Johnny Five (Garrett Hedlund), der so gar nichts Poetisches ausstrahlt. In diesen Szenen packt uns wieder einmal der Sog der Highways, der sich durch Ziehen in der Magengegend bemerkbar macht. Wir wollen uns einen dieser Oldtimer schnappen und unbedingt durch dieses Vintage-Amerika fahren, ziellos, nur manchmal an einer dieser so perfekt in Szene gesetzten Tankstellen halten, wo das Tanken so wenig gekostet hat, dass noch genügend Dollars für Cola, Burger und ein paar Songs aus der Jukebox übrig geblieben sind. Bevorzugter Schauplatz: Eine Bar oder ein Diner am Straßenrand. Die sehr amerikanische Art der Meditation eben. Aber nur selten verlässt die Kamera seinen Hauptdarsteller, wenn auch manchmal die Katze (Kater?) Odysseus (ihr/ihm gehört ein intellektuelles Ehepaar) im Mittelpunkt steht, deren Perspektive wir hin und wieder einnehmen dürfen, und um die wir uns, je nach Neigung, ständig Sorgen machen müssen. Dauernd haut das liebenswerte Vieh ab oder wird im Stich gelassen, für Katzenfreunde harter Tobak. Allerdings bin ich mir sicher, dass dem Tier im richtigen Leben nicht ein Haar gekrümmt wurde, auch wenn es ein sehr eigenwilliger Darsteller war, der so manche Szene beim Drehen geschmissen haben soll. Am meisten werden wir jedoch in diesem großartigen, vielschichtigen Film, der keinen Plot im eigentlichen Sinn hat, sondern lediglich eine Woche im Leben eines Musikers portraitiert, mit dessen Scheitern konfrontiert. Er ist einer, der knapp vor Dylan da war, es aber dennoch nicht geschafft hat. Da kommt das reale Vorbild Dave Van Ronk und seine tatsächlich existierende, namensgebende Platte „Inside Dave Van Ronk“ (auf dem er und eine Katze zu sehen ist) ins Spiel, dessen Songs vom zeitgenössischen Folk-Star Marcus Mumfort neu arrangiert und von T. Bone Burnett produziert wurden. Gesungen werden alle Folksongs tatsächlich von den Darstellern. Wir erleben neben dem sehr bemerkenswerten Oscar Isaac Justin Timberlake (Jim) im Duett mit Carey Mulligan, die Jean verkörpert, (Peter, Paul & Mary – Feeling) und in einer kleinen Rolle Adam Driver, den man hier gesehen haben muss, um zu glauben, dass man den albernen Song „Please Mr. Kennedy“ tatsächlich ein zweites und vielleicht sogar drittes Mal hören will, vorausgesetzt, man darf ihn dabei beobachten.

Leitmotivisch zieht sich das Thema Tod durch den Film. Davis Freund und Partner hat sich zwar von der falschen Brücke gestürzt, ist aber dennoch gestorben, sein Vater und der alte Jazzmusiker werden es nicht mehr lange machen, ein entstehendes Leben bekommt vermutlich keine Chance und selbst die Katze springt nur mit viel Glück dem Tod von der Schippe. „Hang me, oh hang me, I’ll be dead and gone“ klagt Llewyn Davis zum Auftakt und am Ende des Films, in dem nicht nur Folkstücke zu hören sind. Klassische Musik, die wir mit Tod und Trauer in Verbindung bringen, ist immer wieder im Hintergrund zu hören. Bob Dylan wird in diesem Film im Gegensatz zu Elvis nicht erwähnt, aber vielleicht ist er derjenige, mit dem Llewyn Davis sich in der am Ende gleich des Refrains eines Songs sich wiederholenden Szene zusammengeschlagen wird, mit dem er sich in dieser unwirtlichen Nacht den Hut teilen muss.

Inside Llewyn Davis wurde zum ersten Mal am 19. Mai 2013 auf dem Filmfestival in Cannes öffentlich gezeigt und gewann dort verdient den Großen Preis der Jury. So wollen wir Scheitern sehen. Sie sind uns doch viel näher, diese Loser, als die großen Sterne am Musik- und Filmhimmel. Die Coen-Brüder, Tausendsassas, die Regie geführt haben, für das Drehbuch und Schnitt verantwortlich zeichnen und ihren Film mitproduzierten, erweisen sich einmal mehr als Großmeister des amerikanischen Kinos mit stets stilsicherem Händchen und eigenwilligem Humor. Wie alle großen Filme, gehört er natürlich vor allem auf die Kinoleinwand, aber zum wiederholten Anschauen ist es ein verdammt gutes Gefühl, ihn in seiner Sammlung zu haben.

Helga Kurz
1. Februar 2014
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut pur... Hang me ohhh Hang me...., 11. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ein absoluter Ausnahmefilm bei dem ich mir denken kann das 70% der Leute ihn einfach nur langweilig finden werden. Doch mit hat der Film und vor allem die gefühlvolle Musik und Texten völlig mitgerissen. Oscar Isaacs Stimme ist einfach der Hammer, endlich mal wieder Musik und nicht dieses neumodische rumrerülpse mit am besten 20x yo Ey alter oder sonst irgendwelchen super einfallsreichen Texten was eh alles gleich klingt.

Und Leute gebt die 5€ mehr aus zu Special Edition denn das Zusatzkonzert ist mit 35 Titeln echt jeden Cent wert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film - mit Katze, 10. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
Als Coen und Folk Fan sowie als Folkmusiker finde ich diesen Film und seine Stimmung sehr treffend. Er zeigt uns ein Amerika in der Prädylanschen (tolles Wort, sollte ich patentieren lassen) Zeit, in der viele gute Leute mit Folkmusik unterwegs waren und - gescheitert sind (Woody Guthrie und Dave van Ronk waren tatsächlich lange Zeit vergessen). Überlebt haben diese Leute nur in der Erinnerung von Fans. Und übrig geblieben bzw. geschaft haben es nur eine Handvoll (Dylan, Baez, etc.) Hier wird uns auf schöne und traurige Art und Weise der Weg eines solchen "Loosers" gezeigt.

Der eine oder andere von uns kennt die Situation möglicherweise: Jahrelang tingelt man durch Clubs und Kneipen, das Publikum hört kaum bis gar nicht mehr zu - aber was will man sonst machen?

Hier zeigen die Coen-Brüder wieder einmal ihr Gespühr für bemerkenswerte Charaktere und Bilder.

Der Soundtrack passt wie Faust aufs Auge - ich sage nur T. Bone Burnett. Dieser Film und sein Soundtrack (auf Vinyl) haben mir nach einer langen Durststrecke wieder Lust auf amerikanische Folkmusik vor dem großen Bob Dylan gemacht. Dazu kommt ein überraschend guter Cast (z.b: Justin Timberlake, den ich nie mochte, der hier aber musikalisch zeigt was er wirklich drauf hat, und der für diese Musik wie gemacht scheint - wenn er nur wollte.) John Goodman als überheblicher Jazzer: "Was Folk? Ich dachte Du machst Musik!" gibt hier einen Charakter zum besten, wie es sie wirklich gibt, und von denen ich auch schon einige kennenlernen "durfte". Für mich der beste von allen ist Kater Odysseus, welcher irgendwie immer weg und doch da ist (Kater halt).
Ob einem der Film gefällt und etwas bringt, oder nicht ,liegt letztlich an den eigenen Erwartungen und dem eigenen Geschmack. Ich denke wir haben hier einen Klassiker der auch in 100 Jahren noch aktuell sein dürfte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche...., 26. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist eine kleine Nummer:
Er singt mal alleine, mal in der Gruppe mit seiner Gitarre Folk-Songs in einer kleinen Kneipe in Greenwich Village, um sich irgendwie über Wasser zu halten. Erfolg ist ihm damit bislang nicht gelungen, er kommt mehr schlecht als recht über die Runden und hat nicht mal ein eigenes Zuhause. Er hangelt sich von Nacht zu Nacht bei unterschiedlichen Freunden oder auch mal bei seiner Schwester auf der Couch oder zwangsweise auf dem Boden so durch.
Wir begleiten Llewyn ein Stück dabei im Jahre 1961:

Llewyn wacht eines Morgens in der Bude einer seiner (etwas wohlhabenderen) Gönner ganz alleine, abgesehen von der Katze des Hauses, auf. Als er die Wohnung verlässt, schlüpft die Katze versehentlich mit raus und er kommt dummerweise mangels Schlüssel nicht mehr in die Wohnung hinein, um die noch gerade so aufgeschnappte Katze wieder in die trauten vier Wände zu werfen. So tummelt er sich den ganzen Tag mit der Katze unterm Arm durch die Straßen und U-Bahnen New Yorks, kann sie zwischendurch sogar bei Freunden abladen, wo die nächste frohe Kunde auf den Loser lauert: die junge zickige Jean (seit "Drive" sehen wir sie häufiger: Carey Mulligan) ist schwanger und es ist sofort klar: Llewyn könnte der Vater sein. Jean, die mit ihrem Freund Jim (erfrischend zurückhaltend: Justin Timberlake) zusammen wohnt, möchte eine Abtreibung, da sie nicht sicher ist, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist. Jim weiß also noch nichts von seinem möglichen "Glück" und Llewyn ist bemüht, einen Doc aufzusuchen, der ihm schon mal in der Vergangenheit diesen Dienst erwiesen hat.
Jean, Jim und Llewyn sind übrigens auch mal zwischenzeitlich gemeinsam in der Kneipe auf der Bühne zu sehen und singen den bekannten Folk Song "500 Miles" (uns wohl mit am meisten in der Version von den Hooters bekannt, die den Song 1989 neu rausbrachten). Die Stimmen der drei harmonieren unglaublich gut, wir sind daher geneigt, Llewyn trotz seiner ständigen Missgeschicke auch mal Glück in der Musikbranche zu wünschen.
Wenn er zwischendurch mal wieder mit Katze unterm Arm (fast hätte er sie mal ganz verloren, findet sie aber wieder) loszieht, ergreift er die Chance, per Anhalter mit Johnny Five (Garret Hedlund) und Roland Turner (mal wieder in einer bemerkenswerten Nebenrolle: John Goodman) Richtung Chicago zu fahren. Ein kleiner Roadtrip beginnt, der in Chicago ernüchternd von Bud Grossman (lange nicht mehr gesehen: F. Murray Abraham) als wichtiger Musikproduzent erstmal beendet wird.
Aber wir haben Llewyn Davis insgesamt ja nur eine Woche begleitet, wird der Film uns am Ende genauso hoffnungslos zurücklassen wie er angefangen hat?

Die Coen-Brüder haben bislang nicht immer meinen Geschmack getroffen - Hier sind sie aber recht ruhig unterwegs, was auf mich sehr angenehm wirkt und meinen Geschmack damit trifft. Gerne schaue ich Llewyn Davis (übrigens inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von dem mir unbekannten Dave van Ronk, der wohl u. a. Antriebskraft für Bob Dylan und Joni Mitchell war) auf seiner kleinen Reise zu und lasse mich melancholisch dabei mittreiben - und irgendwie kommen hierbei ein klein wenig Erinnerungen an den vergessenen Film "The Thing called Love" auf, wo River Phoenix zusammen mit anderen Newcomern der Country-Szene versuchte, in eben dieser Musikwelt Fuß zu fassen.

Fazit: Wenn man sich für arme Schlucker interessiert, die es in der (Folk-)Musikwelt schwer haben und nichts gegen eine ruhige Inszenierung mit leisen und auch traurigen Zwischentönen hat, dem sei dieser kleine Film mit dem Katzen-Bonus ans Herz gelegt. Ein abgedrehter Coen-Film ist das mal nicht, auch wenn hier und da ein kleines Lächeln nicht ausgeschlossen ist.
P.S. Der Film ist in diesem Jahr in den Kategorien "Beste Kameraführung" und "Beste Tonmischung" für den Oscar nominiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keiner meiner Freunde wollte mit mir ins Kino gehen, da der Film von Folk-Musik handelt..., 9. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
...und auch ich fragte mich: warum in aller Welt sollte ich einen Film anschauen, der a. von Folk-Musik handelt, in dem b. eine Katze eine Hauptrolle spielt, der c. Anfang der Sechziger (trostlose Zeit) stattfindet und in dem d. keine Sympathieträger dabei sind?

Weil er von den Coen-Brüdern ist.

Ach so...

Der Hauptcharacter ist ziemlich nölig. Beim Betrachten von "Inside Llewyn Davies" dachte ich, dass ich ebenfalls sehr nölig wäre, müsste ich in einer dermassen monochrom ausschauenden Welt (keine Farben, alle Klamotten braun, grau oder allenfalls mal oliv oder ockerfarben) und einer ebensolchen monochromen Kultur leben. Diese Zeit vor grossen kulturellen Umbrüchen darf als eine der trostlosesten des letzten Jahrhunderts angesehen werden (die Weltkriegsphasen sind in dem Fall wohl "ausser Konkurrenz" zu betrachten).

Der Film hat eine langsam voranschreitende Handlung. Eigentlich geht es mehr darum, den Folksänger Llewyn eine Weile durch's Leben zu begleiten, wobei eine seltsame Begebenheit mit meist skurillen Charakteren an die nächste gehangen wird - teilweise, ohne das direkt Bezug auf das vorherige oder nachfolgende Geschehen genommen wird.

Die Coen-Brüder schaffen es, diesen Leuten Leben einzuhauchen, ohne eine schablonenhafte oder übertriebene Figurenzeichnung zu nutzen, was eine Stärke des Films ist.

Gesungen und gespielt wird zwischendurch öfter mal, was aber nie nervt, da es immer unter komplett anderen Umständen stattfindet und jedes Mal ganz andere Beteiligte dabei sind, die unterschiedlich auf die Darbietungen reagieren (zum Beispiel mit genervt sein :o) oder aber unbedingt mitsingen wollen).

Alles in allem besticht der Film durch sehr gut gespielte und toll gefilmte Szenen voller Trostlosigkeit, die etwas abgefedert werden durch einen zuweilen auftretenden leicht kauzigen Humor.

Ich kann verstehen, wenn Leute das nicht mögen.

Mir hat's aber sehr gut gefallen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar langsam und ehrlich, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
zugegeben, man braucht Ruhe und Gelassenheit für diesen Film.
Unglaublich präsente Darsteller und großartiger Soundtrack.
für mich als Musiker und Coen Fan eine Offenbarung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen werft nie eine Lizens weg :), 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
sonst wirds teuer :)))

ich liebe Milieu Studien und den Hauch von Nichts. Man muss aber ein Liebhaber von entweder den Coen Brüdern sein oder Folk Songs mögen und ein wenig Lebenszeit zum Verschwenden haben, dann gibt es hier eine Perle
von einem Film. Es passiert weil es passiert, zu gucken wie der Held vom Regen in die Traufe kommt ist sicherlich anstrengend, dennoch lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen :) da man keine 3,5 Sterne geben kann, habe ich aufgerundet, denn 3 wären zu wenig und mehr geht nicht mit Hinblick auf the Big Lebowski und Co.

Die Moral der Geschichte wartet auf Euch ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen puuh..., 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
...wo fängt man an:

Die Coen Brüder und Ihr Hang zu Loosern..irgendwie finden diese jedoch am Ende Ihr kleines heroisches Glück oder irgendwie läuft es schon weiter nun ja wie das Leben eben manchmal so spielt.

Bei Llewyn Davis leidet man mit dem durchaus sympathischen Hauptdarsteller über den ganzen Film hinweg und man hofft immer, dass er sich doch mal wehren möge oder zumindest dass sich das Glück für Ihn am Schluß wendet, daher hat man auch während des Schauens eigentlich noch trotz der durchaus relativ langen depressiven Szenen (z.B. Fahrt mit dem alten Mann nach Chicago) lange eine optimistische Haltung, die einen durch diese Szenen bringt ohne dass man direkt die Glüclsdrops einwerfen muß.

Jedoch am Ende des Filmes bleibt ein schaler deprimierender Geschmack und ich habe mich gefragt warum ich mir diesen Abriss völligen Scheiterns angetan habe.

Die Schauspieler, insbesondere die Verkörperung von Llewin Davis und dessen Freundin sind jedoch extrem gut gelungen, der Film gibt den Zeitgeist der Folkszene dennoch nur ansatzweise wieder. Lustiges kommt wenig vor, eher tragischkomisches...
Sehr gelungen die Szene in der Davis einem der großen Manager im Showbus sein eigens empfundenes Talent vorspielt...vorhersehbar die Szene mit dem Spruch "draußen wartet ein Freund im Anzug auf Dich"...Beginn und Auflösung im Ende habe ich schon besseres und orginelleres gesehen.

Zur Musik, ja es ist auch irgendwie ein Musik Film, aber wenn man nicht gerade ein Dylan Fan ist, wird keiner der Songs wirklich hängenbleiben, mit modernem oder zeitgemäßem Musikgeschmack betrachtet, ist die Musik gerade so erträglich, zur Überprüfung Bieten sich Amazon und iTunes an....

Jedoch Keinerlei Ansatz einer Song Faszination wie z.B. im Film Once...

Das Gesamtfazit des Filmes addiert mit erfolglosem Musiker, Dylan-ähnlicher ebenfalls Trauerflortragender Filmmusik und depressiver Gesamt-Überlagerung ist vermutlich auch der Grund warum der Film in keinem der großen Kinos lief oder nach kürzester Spielzeit wieder verschwunden ist...however wer dennoch an den oben genannten Themen Gefallen findet, dem wird das zusagen, demnach kann ich die Fünfer-Sterne verstehen und auch wieder nicht...kommt hier eben ein wenig auf die Grundhaltung im Leben an...für Frohgemüter und Optimisten nichts, der Pessimist wird sich wohlfühlen, für Depressive dann ggf. der Weg zur Brooklyn Bridge...

Um 22:30 Uhr schaute ich dann auf die Uhr und stellte fest, es war erst 21.00 Uhr...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider wurden die Erwartungen völlig enttäuscht, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis (DVD)
Leider, leider, denn die Thematik ansich wäre auf jeden Fall interessant und ausschöpfenswert.
Ein sehr begabter Musiker, der eigentlich nur Scheiße erlebt, und zwar von Anfang bis zum Ende.
Diese Tatsache macht ja noch keinen schlechten Film daraus, aber...

Die Erzählweise ist teilweise so langatmig und belanglos, dass ich, wäre ich nicht im Kino gesessen und hätte Geld dafür bezahlt, spätestens nach 15 Minuten den Kanal im TV gewechselt hätte.
Die endlos vorkommende Autofahrt mit John Goodmann z.B. ist so langweilig und trägt überhaupt nicht zum Filmfluss bei.
Der Film hat so spärliche Momente, in denen er zu überzeugen versucht. Z.B. die Aufnahmesession mit Justin Timberlake ist durchaus witzig. Eine andere Szene, die witzig oder interessant ist, will mit aber partout nicht einfallen.
Nur die Musik weiß zu überzeugen. Das ist es auch, was mir der eine Stern in der Bewertung wert ist.
Alles andere ist einfach nur "nicht sehenswert" (leider).

Der meiner Meinung nach völlig missratene Schluss setzt am Ende nur noch einen drauf. Hier weiß man dann gar nicht, wieso es diese Begegnung mit dem misteriösen Herrn überhaupt gibt? Am Anfang des Films taucht dieser Herr auf. Den ganzen Film über meint man dann, daraus wird eine schicksalhafte Begegnung, aber dem ist ja dann (leider) doch nicht so ganz.

Der Film ist nur anzusehen, wenn man zu den jeweiligen Musikstücken spult, denn die Lieder sind wirklich gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen EIN STERN = K E I N STERN ! FURCHTBAR SCHLECHT !, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Llewyn Davis [Blu-ray] (Blu-ray)
Wohl der überflüssigste "FIlm" den ich je gesehen habe ! (und ich habe sehr sehr viele gesehen...)
Irrsinnig langweilige und vor allem super belanglose Geschichte ohne jeglichen Tiefgang und Sinn ! (gezeigt werden ca. 3 Tage im Leben dieses Verlierers, Llewyn Davis oder so...) F U R C H T B A R !!!!
Gepaart mit super peinlicher Komik (z.B.das mit der Katze) auf Paul Panzer Niveau, also unter Null !
Fazit : Geld und Zeit Verschwendung hoch 3
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa0ff018c)

Dieses Produkt

Inside Llewyn Davis
Inside Llewyn Davis von Oscar Isaac (DVD - 2014)
EUR 9,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen