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23
4,7 von 5 Sternen
Croz
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Dezember 2014
Diese Scheibe habe ich in den letzten Monaten am häufigsten gehört. Warum? Weil die Musik darauf so unglaublich mitreissend und gut gemacht ist. Nicht nur das ich das Gefühl habe, der Mann ist überhaupt nicht älter geworden, weil seine Stimme noch genau so klingt wie früher, sondern auch weil die Songs gleichsam zeitlos sind. Sie vermitteln mir noch das gleiche "Feeling" wie damals, obwohl erkennbar ist das sie aus einer neueren Zeit stammen.Auch wenn auf diesem Album die Handschrift seines Sohnes deutlich zu spüren ist, der Altmeister ist ständig präsent. Die Qualität der Songs ist aussergewöhnlich hoch. Ich bin als Klassikfreund gewohnt auf die kompositorische Qualität zu achten, und beurteile Musik primär nach diesen Gesichtspunkten. Aber Stücke wie "Morning falling" oder "The Clearing" sind nicht nur gut gearbeitet, sondern haben eine harmonische Struktur, die jedem Kunstlied gut anstehen würde. Und das Entscheidende dieses Albums ist: es macht einfach unglaubliche Freude zuzuhören.
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57 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2014
Zuletzt sah ich David Crosby in einem Swimmingpool, im Laurel Canyon, das war so 1971 herum, und ein paar attraktive Frauen schwammen im Pool, und er wirkte bekifft, die Augen waren glasig, es war nur eine kurze Szene, aber vielsagend, in einem Film, der die Geschichte erzählte, wie Kalifornien in kurzer Zeit mit seiner gesammelten Songwriter-Zunft Musikgeschichte schrieb, und heute hörte ich sein neues Album CROZ, und es ist natürlich altmodisch, und Fans werden sagen, zeitlos, aber beim ersten Hören gefiel mir so manche Atmosphäre, feines Liederhandwerk, with a beating heart, und dann war da dieses unheimliche Stück, MORNING FALLING, mit einer traumverlorenen Melancholie vorgetragen. Es handelt nicht zuletzt von dem anonymen Tod, den Dronenangriffe mit sich bringen. Das politische Bewusstsein ist Mr. Crosby nicht abhanden gekommen - ich zähle dieses Geisterlied einfach mal zu seinen besten Songs überhaupt.

Diese Platte hat, im besten Sinne, “ihre Momente”. Und einige Lieder, die sich rasch aus ihrer reinen, sentimentalen Wohligkeit lösen, und wirklich etwas zu erzählen haben. Nichts geschieht nach einem berechenbaren Muster, die unnachahmlichen Harmoniegesänge (einflussreich bis heute, von den Fleet Foxes bis Jonathan Wilson) sind dezent eingesetzt, scheuen jede Selbstgefälligkeit. Das Private und das Politische sind ausbalanciert, und es ist paradoxerweise die spürbare Zurückhaltung des Gesanges, die Aufmerksamkeit sichert. Das ist das Gegenteil von Schwelgerei. Ganz gleich, wie gediegen die Studioproduktion insgesamt ist (einen stockkonservativen Jazznusiker wie Wynton Marsalis hätte es für die paar Farbtupfer auf der Tronpete nicht gebraucht): ich höre dieser Stimme gerne zu, die immer noch etliche Facetten zu bieten hat. Und manche Echos von 1971 wollen nicht verklingen. Und das hat durchaus was Gutes.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2014
... fairerweise, wenn es sowas wie Fairness gibt, müsste dieses Album als erstes großer Comeback Album 2014 gefeiert werden. Das wird es aber nicht, was auch gut so ist, weil es David Crosby wahrscheinlich auch ziemlich schnuppe ist und weil wahrscheinlich viele seiner schreibenden Anhänger auch inzwischen den Griffel nur noch schwierig hochbekommen. Er hatte fast 25 Jahre (das ist die Zeitspanne wo Kinder geboren werden, aufwachsen und schon wenn alles gutläuft, einen Uniabschluss in der Tasche haben ) nach seinem letzten Soloalbum dann doch wieder etwas zu sagen, musikalisch aber vor allen textlich. In einem Interview im US RollingStone hatte David Crosby es so zusammengefasst: "Most guys my age would have done a covers record or duets on old material. This won't be a huge hit. It'll probably sell nineteen copies. I don't think kids are gonna dig it, but I'm not making it for them. I'm making it for me. I have this stuff that I need to get off my chest."

Dementsprechend ist "Croz" sehr persönlich geworden, so persönlich wie man es von einem 72jährigen mit einem wechselhaften Leben erwarten darf, und auch so persönlich, dass einem an manchen Stelle fast zu nahe gehen kann. "Croz" funktioniert wie so ein kleines Büchlein, in dem man seine Gedanken sammelt, und kleine Erinnerungen, Schnippsel, an spezielle Orten und Zeiten. Da schwingt dann natürlich auch sehr viel Nostalgie mit, aber auch eine gewisse Abgeklärtheit und Dankbarkeit, das alles machen und erleben zu dürfen.

Dabei bekommt er natürlich die gebührliche Unterstützung, die er verdient, von Mark Knopfler, über Wynton Marsalis (hach immer wieder schön, wenn er Songs veredelt HOLDING ON TO NOTHING) und dem Rauschebart Leland Sklar. Musikalisch bleibt er natürlich im Folk-Rock, an manchen Stellen wie THE CLEARING oder MORNING FALLING schimmern sogar etwas die Byrds durch,

Nach den ersten Hören würde ich sagen **** Sterne, aber ich habe ein weinig die Ahnung, dass man sich in den Texten noch sehr schön verlieren werden kann.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2014
Diese Wertung von Veronika Schreiegg in der BR 2 Kulturwelt ließ mich aufhorchen. Ich bin beeindruckt, was Altmeister Crosby in enger Zusammenarbeit mit seinem Sohn, James Raymond, auf diesem Album zeigt. Im Vordergrund David Crosbys glasklare Stimme, hervorragende Arragements mit manch überraschender harmonischer und rhythmischer Wendung. Spannede Texte, die nicht unbedingt die Sonnenseite des Lebens beleuchten, intensive Stimmungen und Bilder, absolut stimmige und authetische Instrumentalsounds. Chorarragements, wie man sie von Crosby, Stills, Nash and Young kennt.

Mich als Gitarristen sprechen ganz besonders auch die Gitarrensounds, Riffs und generell deren gekonnter Einsatz an. Nicht zuletzt tritt in diesem Kontext eine weitere Legende, Mark Knopfler, auf, der ebenso lässig wie souverän auf dem ersten Song, "What's broken" seine Sololicks und Rhythmusspots aus der Hüfte schießt.

"Wenn David Crosby ein Album aufnimmt, dann hat es auch Hand und Fuß", so Veronika Schreiegg weiter. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2014
Den bisherigen Rezensionen kann ich mich leider nicht anschließen. Zwar werden die Songs gut vorgetragen, wobei Crosbys Stimme wieder voll zur Geltung kommt, jedoch können mich die songs, was die Melodien angeht, nicht überzeugen. Da hatte ich mehr erwartet. Einige wenige 4 Sterne songs können aber das Gesamtbild nicht so beeinflussen, dass es zu einer besseren Bewertung führen würde. Im Vergleich zu Thousand Roads, auf dem fast alle songs 5 Sterne verdienen, ist dies neue Album doch recht schwach. Man vergleiche mal Lieder wie Old Soldier, Through Your Hands, Columbus, um einige zu nennen, mit einigen auf Croz.
Fazit: 3 Sterne sind angebracht, im Vergleich zu Thousand Roads sind jedoch 2 Sterne noch zuviel, aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2014
....er setzt da fort wo er mit CPR vor einigen Jahren aufgehört hat : traumhafter Wescoast-Rock , leichtfüssig angejazzt mit schrägen Harmonien und zurückgenommenem Gesang. Und ja , dies ist ein Crosby-soloalbum , es gibt Chorgesang - da wo`s sein muss - aber hauptsächlich gibt es Crosbys Stimme - klarer als früher , oft leiser , im Ton feiner und in den Höhen immer noch sicher. Sie begleitet uns durch seine Texte , Gedichte und Alltagsreflexionen. Manchmal vermisst man Graham Nashs Harmoniegesang , aber dann wär das Album mit sechs Sternen einzustufen.....
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2014
Hatte CSN erst im Herbst live gesehen und David's glasklare Stimme hat mich umgehauen, immerhin ist der Kerl schon über 70.
Ich liebe alle seine Werke mit CSNY aber diese CD ist ein Meisterwerk.
Unglaublich wie einfühlsam und aktuell ein so alter Barde noch arbeiten kann, und das nach seinem Gefängnisaufenthalt und Coke in den 80zigern wirklich unglaublich. Ein Muß für jeden Musikliebhaber, insbesondere die ersten Stücke und Radio finde ich einfach mega geil wie man neudeutsch so schön sagt.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2014
Ja, Crosby hat nun Sting weit übertroffen: vielschichtigere Kompositionen, geschickter Umgang mit verschiedenen Stilelementen und vor allem: viel Spielfreude und Offenheit. Crosby hat es geschafft uns auf seinen fliegenden Teppich einzuladen und wahrlich mitzunehmen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2015
Kaufen, und Hören...Hören...Hören, eine ganz tolle Musik. DC hat nichts verlernt, Gerade auch hinsichtlich der Aufnahmequalität eine sehr empfehlenswerte CD
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
David Crosby hat mit den Byrds und mit CSHY Rockgeschichte geschrieben und nun mit seinem Sohn und weiteren guten Musikern ein schönes Album vorgelegt.
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