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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gitarrenrock vom Feinsten - Ein absoluter Geheimtipp in 2014, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Apocalypse Right Now (Audio CD)
Wenn sich Mitglieder der bekannten schwedischen Rockbands Sugarplum Fairy und Mando Diao treffen, kann man schon einmal gespannt sein, was dabei heraus kommt. Der Name des Ergebnisses lautet also "Victor & The Blood". Wie das Ergebnis klingt, zeigt ihre Platte "Apocalypse Right Now" eindrucksvoll. Man kann nicht sagen, dass die Jungs Newcomer sind und genau das beweist ihr erstes Studioalbum, sie sind durchaus erfahren und schon einige Jahre im Geschäft, entsprechend professionell fällt auch "Apocalypse Right Now" aus. Wem jedoch der Sound von Sugarplum Fairy und Mando Diao ab "Dance With Somebody" schon hart genug ist, dem sei gesagt, dass diese Scheibe dann ganz bestimmt nichts für sie oder ihn ist, da Victor & The Blood hier ein rotziges Garage-Rock-Album abliefern, wo die Gitarre noch an vorderster Front steht, bei dem das Trio äußerst minimalistisch vorgeht und den Bass sogar vom Band kommen lässt.
Zu den einzelnen Titeln:

1. Weight Of Love
Und genau das meinte ich mit rotzig, mit energischen Gitarrenriffs und starken Drums präsentieren sich die Herren kompromisslos und eben wie frisch aus der Garage. Victor Norens Stimme ist dabei erfrischend unpoliert.
5/5

2. Sabotage Ya
Und wieder geht es mit vollem Tempo nach vorne, der Beginn ist einfach grandios und die schnell gespielte Gitarre macht riesen Spaß und stehen perfekt im Kontrast zum anfangs fast zurückhaltenden und bellenden Gesang. Richtig geil wird dann der Refrain und die Gitarrensoli funktionieren perfekt.
5/5

3. Kicks Out On A Saturday Night
Und weiter geht's mit nachdrücklichen Drums und wieder im Vordergrund stehender Gitarre, die trotz dass sie teilweise recht zurückhaltend gespielt ist die Quintessenz des Liedes ist. Die Tempowechsel im Titel lassen ihn nicht langweilig werden und der Refrain ist großes Kino für die Ohren eines Rockmusikfans.
5/5

4. Boys Are In The City
Die Nummer ist teilweise etwas (Pop-)Punk-angehaucht und der Refrain ist wiederum eine richtig ordentliche Hausnummer und klingt etwas nach My Chemical Romance. Auch der Gesang erinnert hier etwas an Gerard Way. Das ist natürlich keine Kritik und "Boys Are In The City" funktioniert super und ist ein Highlight.
5/5

5. Live For A Better Day
Der Anfang ist schon etwas poppiger, was mir persönlich nicht so gefällt, seine Stärken hat der Titel immer, wenn die Gitarre aufkommt, da diese wieder richtig stark klingt und den hymnischen Refrain perfekt untermalt. Wenn dann Synthies und Gitarre aufeinander treffen, passt das sogar zusammen, da die Gitarre zum Glück im Vordergrund bleibt. Dennoch überzeugt mich hier nicht alles und die ganz leisen Parts klingen leider etwas austauschbar. Das Ende hebt das Niveau dann noch ein weiteres Mal.
4/5

6. Not Worth A Second Of My Time
Die Gitarre ist wieder der absolute Hammer, aus dem Bereich des Hard Rock kann man sogar fast sagen. Unglaublich starke Hooks brennen sich sofort ins Ohr ein und die ruhigeren Strophen scheinen nur immer wieder Energie für den Refrain aufzusauen. Highlight!
5/5

7. Don't Drag Me Down
Eine waschechte Ballade, denkt man nach dem grandiosen Anfang. Dann keiment die Gitarre richtig auf und der Refrain kommt unglaublich melancholisch daher und steigert sich in ein wütendes "Don't drag me down when you're falling apart" steigert. Kann man schon Emo zu der Nummer sagen? Jedenfalls sind Elemente vorhanden. Richtig geiler Titel und weiteres Highlight!
5/5

8. Let It Die
Tempo wird hier wieder nicht raus genommen, dafür jagen wir mit Gitarre weiter durch den Titel, dessen Strophen wieder etwas langsamer sind, bevor der Refrain dann wieder energischer wird und für mich einer der besten auf der CD ist.
5/5

9. Firefighter
Der Anfang klingt recht poppig, bevor dann wieder die Gitarre die Regie übernimmt, aber dennoch bleibt "Firefighter" ein recht ruhiger Song, der aber irgendwie eine gewisse Magie versprüht und vor Energie, die man aus ihm ziehen kann, nur so strotzt.
5/5

10. The Unbreakables
Wer auf einen echten Kracher zum Abschluss hofft, der wird enttäuscht, der Anfang ist schmalzig hoch zehn und die Energie vom Rest des Albums fehlt, da hier die Gitarre nur schmückendes Beiwerk, wie in jedem x-beliebigen Pop-Song ist. Die Keys erzielen keine richtige Wirkung und der Titel wird schnell langweilig. Am Ende, wenn man ein kurzes Drumsolo bejubeln darf, könnte es sein, dass er doch noch irgendwie zum Teil im Ohr ankommt, insgesamt aber ein enttäuschender Abschluss.
2/5

Fazit:
Erstaunlich starkes und unverbrauchtes Rockalbum, das ein sehr hohes Niveau hat und Ohrwürmer am laufenden Band liefert. Victor & The Blood sind eine absolute Empfehlung für Fans von guter Rockmusik, auch wenn die Titel oft ähnlich aufgebaut sind (ruhigere Strophen, krachender Refrain), kommt keine Langeweile auf. Ein kleiner Ausrutscher platziert sich dann leider am Ende des Longplayers, fällt aber nicht weiter ins Gewicht, da die Begeisterung über den dreckigen (sowas ist in der Rockmusik immer ein Lob) Mix aus Garage Rock, Indie, Punk und Pop-Rock einfach überwiegt. Schön ist, dass hier tatsächlich noch auf die Gitarre gebaut wird, die dieses Album einfach ausmacht. Ich hoffe, noch mehr von den Schweden zu hören und denke mal, dass sie auch live eine starke Performance abliefern werden.

4,6 von 5 Punkten, damit wird aufgerundet!
Absolute Empfehlung für alle Fans von gut gemachter und gitarrenlastiger Rockmusik!
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5.0 von 5 Sternen Geniales Album - Rockig und niemals langweilig, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Apocalypse Right Now (Audio CD)
Endlich mal wieder ein Rockalbum bei dem man alle Titel durchweg gerne hört.
Natürlich gibt es hier und da Lieblingstitel, aber man kommt nie in Versuchung einen Titel beim Anhören zu überspringen.
Ich bin eher zufällig über das Album gestolpert und höre es in letzter Zeit rauf und runter.
Wer beim Musik hören gerne mal mit dem Kopf mitnickt ist hier genau richtig.
Ich hoffe die Jungs bleiben zusammen und bringen noch mehr so geile Musik auf den Weg.
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Apocalypse Right Now
Apocalypse Right Now von Viktor & The Blood
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