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61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie seit langem!
Ich gebs offen zu, ich würde sofort mit Raymond Reddington durchbrennen, ich hab eine furchtbare Schwäche für ihn.
Aber auch ohne dies ist "The Blacklist" eine der besten Krimi-/Suspense-/Thrill-Serien, die seit den ersten Staffeln von "The Mentalist" zu uns rüber gekommen ist.
James Spader stellt den 'Concierge of Crime',...
Vor 15 Monaten von Marie veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen "The Blacklist" ist weit, sehr weit, von den guten US Serien weg.
Anders als die "Superserien" (The Wire, The Shield, Breaking Bad ...) ist nicht nur an den Schnitten für die "commercial breaks" (Werbeeinblendungen) zu merken, dass es sich um eine Serie handelt, die für einen der grossen Sender (Network = NBC) produziert wurde. Das ganze Konzept ist darauf angelegt, die Familie (mit grösseren Kinder, da...
Vor 8 Tagen von PZF85J veröffentlicht


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61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie seit langem!, 1. April 2014
Ich gebs offen zu, ich würde sofort mit Raymond Reddington durchbrennen, ich hab eine furchtbare Schwäche für ihn.
Aber auch ohne dies ist "The Blacklist" eine der besten Krimi-/Suspense-/Thrill-Serien, die seit den ersten Staffeln von "The Mentalist" zu uns rüber gekommen ist.
James Spader stellt den 'Concierge of Crime', Raymond Red Reddington, mit einer brillianten Arroganz dar, dass man ihm nur zu Füßen liegen kann. Aber dies funktioniert vor allem, weil Megan Bone, die anfangs blaß wirkt, ihm absolut das Wasser reichen kann.
Die beiden haben eine sehr gute Chemie und diese springt vom Bildschirm herüber. Darüber hinaus geht es hier mal richtig zur Sache. Leichen pflastern Reddingtons Weg. Er schießt lieber, statt lange Fragen zu stellen. Sicher, das muss man mögen, aber ich finde es phantastisch und unterhaltsam.
Eine gelungene Mischung all meiner Lieblingsserien der vergangenen Jahre, aber mit höherem Tempo und richtig Action.
Bitte schnell mehr davon, ich bin süchtig!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und für gut empfunden, 11. Mai 2014
Die Serie muss sich online einer schlechten, teilweise vernichtenden Kritik stellen, die ich selbst glücklicherweise erst gelesen habe, als die ersten 4 Folgen konsumiert waren.

Seelenlose Darsteller, maues Schauspiel, unlogische Drehbücher eines reinen Retortenbabies. So in Kürze die Zusammenfassung der Kritik.

Ja, die Serie ist ein Produkt für die Massen, eine Auftragsarbeit um Quote zu machen und das merkt man ihr auch an. Und ja, schauspielerisch weiß zu Beginn nur der Hauptdarsteller zu überzeugen. Zu flach bleibt die Charakterzeichnung der übrigen Protagonisten.

Allerdings ist es unfair, einer Serie vorzuwerfen, sie sei kommerziell. Welches TV Produkt zur Prime Time ist das nicht? Es ist auch nicht richtig, dass die Nebendarsteller sich über die Folgen nicht entwickeln dürfen, denn das tun sie sehr wohl, wenn auch in kleinen Schritten. Vielleicht zu klein, um vor dem Quotentod das volle Potential zu zeigen. Mit dem Drehbuch kann ich mich durchaus anfreunden, es ist keine Doku und ich renne bei Bond im Kino auch nicht nach dem Vorspann aus dem Saal und brülle: Unrealistisch!

Es ist gut inszenierte Unterhaltung, die selten ganz große Fehler begeht, aber auch keine Maßstäbe setzt. Geht man unvoreingenommen an die Sache ran und lässt der Serie 4-5 Folgen Zeit, wird man aber solide unterhalten und freut sich auf die Nächste. Das ist mehr, als die meisten TV Produktionen in Deutschland von sich behaupten können. Ich persönlich kann die Staffel (aktuell bin ich bei Folge 12) empfehlen.

Tempo, Schnitt, Synchro, Musikauswahl und Plot bilden eine gute Basis und bisher hatte keine der Folgen den Anschein, nur Lückenfüller zu sein. Im Gegenteil. Durch die Einblicke in das Leben der unterschiedlichen Charaktere, gewinnt die Staffel mit jeder Folge an Format. Für die volle Punktzahl fehlt mir die komplexere Darstellung der Protagonisten und eine höhere Glaubwürdigkeit der Handlung.

Sollte sich mein Eindruck maßgeblich ändern, auf dem Weg durch die restlichen Folgen, werde ich updaten. Wenn nicht, viel Spaß damit... ich habe ihn bisher zweifelsfrei.

Nachtrag vom 10.06.2014:

Nachdem ich die erste Staffel nun komplett gesehen habe, kann ich die obige Bewertung weitgehend bestätigen. Solide, handwerklich ordentliche Serie, ohne ein echtes Highlight zu sein.
Die Computereffekte sind billig und immer als solche zu erkennen, das Schauspiel ist okay, ohne wirklich zu begeistern (auch Raymond's über die gesamten Folgen ewig gleiche Mimik beginnt eher zu langweilen, als dass man eine vielschichtige und interessante Seite zu Gesicht bekommt).

Maßstab für die ewige Serien-Bestenliste sind eben (nicht inhaltlich, wohl aber in der Umsetzung) Homeland, Breaking Bad, Game of Thrones, um nur einige halbwegs aktuelle Top-Serien zu nennen. Zu diesen Perlen fehlt ein gewaltiges Stück. Sieht man sich aber an, was dem Zuschauer sonst so an "Premiuminhalt" geboten wird, so bleibt es bei einer Kaufempfehlung. Ob man die mit 3 oder 4 Sternen versieht, ist wie immer Geschmacksache. Ein Rohrkrepierer ist The Blacklist jedenfalls nicht.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Spannung trifft auf Schwarzen Humor., 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Blacklist - Die komplette erste Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Kurz vorweg, ich habe bis vor kurzem nicht viel von Serien gehalten, weil ich in ihnen bisher kaum Unterhaltung gesehen habe.
Ich bin auf "The Blacklist" durch einen Freund gestoßen der mir diese Serie dringend empfohlen hatte. Nach langem überlegen entschloss ich mich die erste Folge anzusehen und seitdem bin ich Fan dieser großartigen Serie.

Zu Beginn der Serie (1. Folge) scheint es erst so als wäre es einer dieser glatt geleckten, vorhersehbaren Krimi Serien a la CSI oder Navy CIS. Bei The Blacklist jedoch wird in jeder Folge eine intensive Spannung aufgebaut die bis zum Schluss anhält und den Zuschauer mitfiebern lässt. Es geschehen selbst unvorhergesehene Dinge was in anderen Serien dieses Genres eine Seltenheit ist. Dabei ist jede Person auf der Blacklist etwas ganz besonderes, denn jeder birgt etwas was man nicht erwartet hätte und deren Taten sind in meinen Augen einzigartig.

Hinzu kommt noch die oscarreife Schauspieler - Leistung von James Spader, welche der Serie das nötige Charisma und den Unterhaltungsfaktor gibt. Spader glänzt hier durch seinen schwarzen und zynischen Humor welcher garantiert nicht jedermanns Sache ist, jedoch den Zuschauer auf einer bestimmten Ebene unterhält.

Mein einziger Kritikpunkt sind die teils falsch gewählten deutschen Synchronstimmen, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran und schließt sie in sein Herz. Zu Beginn der 2. Folge ist die Stimme von Direktor Cooper kurz falsch abgemischt was jetzt aber nicht ausschlaggebend ist.

Im Endeffekt bekommt man, für den bis jetzt angesetzten Preis, jede Menge in 22 Folgen geboten und jedem Fan von schwarzem Humor und Thrill kann ich diese Serie nur ans Herz legen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ..., 17. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... die Staffel auf DVD, ohne lästige Werbung und man kann so viele Folgen davon hintereinander sehen wie man möchte und muß nicht auf die nächste Woche im TV warten. Meines Erachtens eine sehr spannende Serie und ich freue mich, wenn es eine Fortsetzung gibt. Ausgezeichnet finde ich James Spader in dieser Rolle, aber ich fand ihn auch schon bei Boston Legal spitze.
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85 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Spader at his best!, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man muss ja heut' zutage froh sein, wenn US-Serien überhaupt im deutschen Fernsehen laufen. Daher war es doch verwunderlich, dass die neue US-Über-Serie The Blacklist, gerade mal 2 Monate nach US-Ausstrahlung, ihren Weg ins deutsche PayTV fand, und nun auch zeitnah im FreeTV läuft.
The Blacklist handelt vom jahrelang gesuchten Schwerverbrechen Raymond "Red" Reddington, der sich urplötzlich den U.S.-Behörden ausliefert, und ihn eine omminöse schwarze Liste, eben jene namensgebende "Blacklist" überlassen will. Diese enthält Namen von Kriminellen, die selbst den Behörden vollkommen unbekannt sind, jedoch handelt es sich um die Big-Player der Unterwelt. Allerdings knüpft Reddington daran eine Bedingung: er spricht nur mit der jungen FBI-Verhaltensanalystin Elisabeth Keen.

Ich finde The Blacklist von Anfang an gut. Irgendwie war es auch die einzige neue US-Serie der Saison 2013/2014, die schon von der Prämisse so klang, als würde sie begeistern können. Und das, kann The Blacklist. James Spader (Boston Legal/ Sex, Lies & Videotape/ Lincoln) brilliert in der Rolle des Schwerverbrechers und zeigt, was er schauspielerisch drauf hat, und wurde daher zurecht, schon nach einer halben Staffel, für den Golden Globe nominiert (den allerdings in dieser Kategorie "Bester Schauspieler", Bryan Cranston gewann). Auch Megan Boone, spielt die Rolle der jungen FBI-Agentin Elisabeth Keen, glaubwürdig.
Die ganze Sache, erinnert im entfernten ein wenig an das Verhältnis von Hannibal Lecter und Clarice Starling, in den Romanen und Filmadaptionen von Das Schweigen der Lämmer und Hannibal.
Gut. Aller anderen Nebenrollen, sind etwas dünn besetzt. Auch einige der Episoden, sind ab und zu etwas vorhersehbar. Allerdings bekommt man hier eine Thriller- und Action-Serie geboten, die auf den US-Networks, ihres Gleichen sucht, und so zu Recht, der erfolgreichste Neustart der Saison ist.
Einzig und allein bei der deutschen Synchronisation, sind wie üblich Abstriche zu machen. James Spader, hat mit Benjamin Völz, wieder den gleichen Synchronsprecher, wie in Boston Legal, jenen Mann, der auch die Standardstimme von Charlie Sheen, David Duchovny und Eddie Cahill ist.
Sicher hätte es da eine bessere Wahl geben können, zumal Spader zwischenzeitig u.A. von Olaf Reichmann synchronisiert wurde, dessen Stimme gerade hier, eindeutig besser gepasst hätte. Durch Völz Stimme, wirken Dialoge, in welchen Spader eher zynische Bemerkungen macht, im Deutschen leicht überspitzt, und spritziger, als sie zu seien haben.
Auch Megan Boone's Synchchronsprecherin Shandra Schadt (ja, die Frau heißt wirklich "Shandra"), ist eine Fehlbesetzung, da sie Megan Boone doch eher gemäßigte, nicht zu hohe und nicht zu tiefe Stimme, zu eine absoluten Kinderstimme verkommen lässt. Das passt zwar sogar, um die FBI-Agentin in dem Alter darzustellen, dass sie ohnehin eigentlich haben sollte (Keen ist Mitte, Ende 20, Boone jedoch Anfang-Mitte 30), kann einem auf Dauer trotzdem etwas die lust am Zuhören vermiesen.
Nichts desto trotz, bekommt man mit dieser Serie ein klasse Produkt geliefert, spannend, schauspielerisch gut und bildlich stark.

Und um gleich den ersten Kommentar zu widerlegen: nein! Die erste Staffel, hat nicht nur 11 Folgen. Aktuell lief in den USA (20.01.2014) die 12. Folge der ersten Staffel. Es gab eine Back-Nine-Order, welche die Staffel auf volle 22 Episoden bringt.
Und mittlerweile wissen wir ja auch in Deutschland, dass die Serie 22 Folgen hat, denn Aktuell (13.05.2014), sind auch wir schon bei Folge 20....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannende Action-Krimiserie, starker Hauptdarsteller, 14. Februar 2015
Die Serie ist spannend und knallhart; es fließt viel Blut; es wird gefoltert und gemordet. Herausragend aus dem Darstellerensemble Hauptdarsteller James Spader. Vergleichbare Serien sind Scandal (Kerry Washington 2012ff), Homeland (Claire Danes 2011ff) oder auch Life (Damian Lewis 2007/09).

Worum geht es? Der ehemalige Geheimdienstmann Raymond "Red" Reddington (James Spader) ist inzwischen einer der meistgesuchten Verbrecher der USA. Eines Tages bietet er dem FBI überraschend seine Hilfe an bei der Suche nach Verbrechern und Terroristen. Er will dabei nur mit Agentin Elisabeth "Liz" Keen (Megan Boone) zusammenarbeiten. Er besitzt eine "blacklist" mit Namen und Informationen zu gesuchten Verbrechern; aus dieser "Blacklist" gibt er Liz gezielt Tipps und Hinweise. Die ganze Serie durchzieht im Hintergrund ein geheimnisvoller Spannungsbogen aus weltweit zusammenhängenden Verbrecherorganisationen und politischen Verschwörungen aller Art; Red kennt sie alle. Dadurch wirkt er selbst sehr geheimnisvoll und undurchschaubar. Warum hilft er überhaupt dem FBI? Was sind seine geheimen Motive und Ziele? In den einzelnen Folgen wird dann jeweils eine Person oder eine Gruppe gejagt und zur Strecke gebracht, ein einzelnes Verbrechen aufgedeckt. Das können noch einigermaßen gut vorstellbare Verbrechen sein wie die Verbreitung eines Krankheitserregers (1,7) oder die Inszenierung eines Flugzeugabsturzes (1,8), das sind aber oft außergewöhnliche Verbrechen wie die Entführung junger Frauen und ihr Einsatz als "Kindgebärerinnen im Koma" (1,13), gewitzter Kunstdiebstahl (1,14) oder die grausame Bestrafung von vermeintlichen Justizirrtümern durch einen selbsternannten Richter (1,15).

Wie gefällt mir die Serie? Viele Szenen sind mir zu grausam und zu brutal; aber die Psychologie der Hauptfiguren, allen voran die undurchschaubare Mimik James Spaders ist immer wieder fantastisch und hochspannend. Ich schaue mir die Folgen deshalb auch gern im Original (auf Englisch) an, weil man durch die Art, wie etwas gesagt wird, wie die Stimme klingt, wie laut oder leise, fest oder verwaschen einer spricht, sehr viel über die Person erfährt. Ich verstehe dann längst nicht alles, was gesagt wird, aber ich verstehe dann besser, was da eigentlich abgeht. Die Serie enthält wenig explizite Sexszenen, was ich gut finde, und fast keinen Humor, was ich nicht gut finde. Im Vergleich ist mir deshalb die ältere Serie "Life" etwas lieber: Auch da geht es hart zur Sache, aber oft sehr humorvoll, und Damian Lewis hat in "Life" einfach eine attraktivere, für mich überzeugendere Partnerin als James Spader in "The Blacklist". Deshalb nur 4 Sterne, aber immerhin: 4 Sterne, eine starke, spannende, sehenswerte Action-Krimiserie!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Agentenkrimi der endlich mal wieder für eine Serie begeistert, da das übliche Handlungsschema hier nicht zur Anwendung kommt.
Mal was anderes als das übliche TV Gewäsch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, aufregend, 19. Juni 2014
Von 
R. Brase (HB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Serie hat mich von Beginn an gefesselt! Endlich mal unverbrauchte Gesichter und ein ungewöhnliches Konzept! Hoffentlich geht es bald weiter mit Staffel 2!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die sicherlich interessanteste serie momentan, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
haben es zu weihnachten verschenkt und der beschentk freut sich noch immer täglich über dieses tolle geschenk. raimond red raddington ist einfach genial
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3.0 von 5 Sternen "The Blacklist" ist weit, sehr weit, von den guten US Serien weg., 24. Juni 2015
Von 
PZF85J (hier und dort - manchmal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anders als die "Superserien" (The Wire, The Shield, Breaking Bad ...) ist nicht nur an den Schnitten für die "commercial breaks" (Werbeeinblendungen) zu merken, dass es sich um eine Serie handelt, die für einen der grossen Sender (Network = NBC) produziert wurde. Das ganze Konzept ist darauf angelegt, die Familie (mit grösseren Kinder, da die Ausstrahlung erst um 2100 bzw. 2200 Uhr erfolgte) zu unterhalten. Es ist das ganz grosse "USA USA USA"-Programm, an manchen Stellen schon ziemlich blind vor Patriotismus.

Auch ist die Produktion nicht ganz handwerklich gut erfolgt. Das geht schon gleich zu Beginn los, wenn "Reddington" sich im J. Egdar Hoover Building dem FBI stellt. Er ist im Nu umringt (wirklich 360° umringt) von FBI Agenten und SWAT Leuten, die alle mit Pistolen und Gewehren auf ihn zielen. Hätten die die Schusswaffen benutzen müssen, dann wäre Reddington ganz schön tot, die meisten FBI-Leute allerdings auch, weil sie im Kreuzfeuer gestanden haben. Ohnehin ist der Einsatz der FBI SWAT Truppen reichlich inflationär, und es werden auch ganz schön viele totgeschossen. Ich denke mal, dass die im wahren Leben professioneller sind.

Es gibt eine ganz Reihe solcher Unwahrscheinlichkeiten, die dann besonders ausgeprägt sind, wenn die Handlungsorte nicht in den USA liegen. Da wird dann jedes Klischee bemüht - einschl. ganz grosse Biergläser in Bayern. (Lederhosen kamen allerdings nicht vor.)

Insgesamt war die Staffel unterhaltsam, aber weder tiefgründig noch besonders spannend. Die zweite Staffel werde ich mir trotzdem anschaffen, vorausgesetzt es gibt eine englische Tonspur und englische Untertitel (ich habe zur Kenntnis genommen, dass der eine oder andere Rezensent die deutsche "Piepsstimme" der Hauptdarstellering moniert. Ein Grund mehr, warum ich mir die Syncfassungen schon lange nicht mehr antue.

Apropos Hauptdarsteller: James Spader habe ich in "Boston Legal" gesehen und fand ihn richtig lustig - einschliesslich oder auch wegen der Kopfhaltung. Die hat er aber auch hier, und da ging sie mir irgendwann ziemlich auf den Keks.
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