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Kundenrezensionen

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am 17. Januar 2014
Dieses Buch ist ein Juwel. Selten hat mich eine Geschichte so emotional berührt und mitgenommen. Es beinhaltet alles, was einen großen Roman ausmacht. Unvergessliche Charaktere, die einem so nahe kommen, als würde man sie persönlich seit langem kennen, eine faszinierende und wunderbar gefühlvoll umgesetzte Geschichte, die trotzdem von einer Spannung getragen wird, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Tatsächlich hat mich dieses Buch um meinen Schlaf gebracht, denn ich habe ununterbrochen gelesen. Und das passiert mir nur sehr sehr selten.
Ich habe die Geschichte als Elisabeth miterlebt und dann als deren Tochter Deborah. Ich bin mit Ihnen von München nach Berlin, von Zürich bis nach Wien und Krakau gereist. Ich habe mit ihnen geliebt, gelitten und gehasst und ich habe gelacht und sogar geweint. Auch Marlene, Deborahs Freundin, kam mir unheimlich nahe. Ihr Mut und ihre Tatkraft haben mich beeindruckt. Und es gibt einige herrlich tragikomische Situationen in diesem Buch, wie zum Beispiel die Begebenheit mit dem alten General, die mit das Beste und Lustigste sind, das mir je untergekommen ist.
Beeindruckt hat mich auch die historisch genaue Rahmenhandlung, die mir noch etwas Neues vermitteln konnte. Doch noch mehr hat mich der ausdruckstarke Schreibstil überrascht. Manche Passagen sind von einer solchen Tiefe und trotzdem so voll einfacher Wahrheit, dass sie mich sprachlos zurückließen, ich sie mehrmals gelesen und dabei genickt habe und ich mir anschließend Notizen gemacht habe. Das passierte mir zuletzt bei Kehls Vermessung der Welt."
Die Geschichte von Moriah, der ersten Ameise, die von Adam im Paradies getötet wird und die Gustav seinem kleinen Sohn Wolfgang erzählt, könnte von Saint-Exupéry stammen. Sie ist so zauberhaft schön, dass ich mich zunächst wunderte, dass ich sie noch nicht kannte, dabei ist sie von der Autorin selbst verfasst worden - wie ich nach nochmaliger Lektüre der Widmung feststellte. Ebenso wie das Gedicht "Honigtot".
"Honigtot" ist ein aufwühlender Roman, der noch lange in mir nachwirken wird. Nein, das stimmt nicht. Er wird mir unvergesslich bleiben. Jetzt, da ich Hanni Münzer für mich entdeckt habe, werde ich auch alle ihre anderen Bücher lesen. Danke für diesen Lesegenuss!
1919 Kommentare|415 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2014
Ich bin jemand, der gerne und viel liest, aber meistens Bücher aus dem Genre SciFi und Phantasie, gerne auch mal Krimis und Thriller. Insofern war ich fast etwas skeptisch, habe mich aber aufgrund der vielen positiven Rezensionen und der Möglichkeit, das Buch per Prime auszuleihen, für einen Versuch entschieden.
Selten bin ich so positiv überrascht worden!
Bei aller Sparsamkeit mit Superlativen, aber dieses Buch ist schlicht und ergreifend ein kleines Meisterwerk. Ich hoffe, die Autorin findet einen Verlag für eine Printversion, damit auch Nicht-Kindle-Besitzer in den Genuss kommen.
Aber jetzt zum Buch: Zunächst lässt sich das Werk nicht fest einer Kategorie zuordnen: Ist es ein Krimi, eine Liebesgeschichte oder ein historischer Roman zur Zeit der Naziherrschaft?
Vermutlich von allem ein bischen und das ist wohl eines der Merkmale, die das Buch zu fazinierend machen. Die geschichtlichen Ereignisse sind zwar jedem bekannt, der nicht 100% des Geschichtsunterrichtes geschwänzt hat. Aber diese dunklen Zeiten aus der Sicht einer Familie mit jüdischem Vater und deutscher Mutter zu erleben, sind etwas besonderes. Sehr bedrückend, das menschenverachtende Gebaren der Nazis aus dieser Sicht zu erleben.
Trotzdem kommen auch Fans von Liebesgeschichten und Krimis auf ihre Kosten, da es die Autorin auf geschickte Art versteht, ein stimmiges Bild mit sehr sorgfältig gezeichneten Charakteren und einer tollen Story zu schaffen.
Ich will nicht zuviel verraten, daher sei die Rezension damit beendet. Ich hoffe, dem potentiellen Leser das Buch schmackhaft gemacht zu haben - es lohnt sich wirklich :-).
77 Kommentare|296 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2014
Wieder ein super guter Roman von Hanni münzer. Ich konnte gar nicht aufhören. Auch gibt das Buch Anstoß zum Nachdenken. So etwas darf nie wieder passieren.
Kann den Roman nur weiterempfehlen, wie auch die Trilogie
Seelenfischer 3 Bände. Band 4 kommt demnächst.
Für Honigtot 5 Sterne
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am 25. Oktober 2015
Leider habe auch ich mich von den vielen positiven Rezensionenen blenden lassen. Abgesehen davon, dass die Geschehnisse in diesem Buch teilweise völlig absurd sind, wurde es mehrfach als sprachlich herausragend beschrieben. Um mal zwei Textbeispiele zu nennen: " Dann hatte er sie ganz fest in die Arme genommen und sie hatten schwebend den Raum verlassen und sich zusammen im Elysium verloren..." oder auch schön "Bald war Elisabeth nicht nur am durchdrehen, sondern steckte im Kreisel des Wahnsinns fest"....Das ist schlimmster Groschenroman, wie man ihn in den 70er Jahren an jedem Kiosk kaufen konnte. Und diese krude Sprache wird benutzt, um Judenverfolgung und zweiten Weltkrieg schaurig-schön zu beschreiben. Die Absurditäten reihen sich nur so aneinander (die Protagonistin Elisabeth, sinkt auf der Suche nach dem verschollenen jüdischen Arzt-Ehemann ständig ohnmächtig in die Arme von SS-Leuten, die sowohl ihren Schmuck als auch die verschwundenen halbarischen Kinder zurückbringen. Das Verlassen Deutschlands wir wird durch die Schwangerschaft des Dackels verhindert usw) . Dieses Buch ist einfach nur eine Zumutung und ich weiss nicht, wie ich es geschafft habe, auch nur die Hälfte davon zu ertragen.
Ich würde gerne null Sterne vergeben. Leider ist das nicht möglich.
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am 28. März 2016
eine ergreifende Geschichte.

Selten hat mich ein Buch so bewegt. Ein Buch, welches man kaum weglegen kann, ist ein sehr gutes Buch. Ein Buch, über dass man noch Wochen und Monate später nachdenkt ist ein mitreißendes Buch. Damit könnte ich eigentlich diese Rezession abschließen, da alles gesagt ist.

Das Buch beschreibt das Schicksal einer jüdisch/deutschen Familie in den Zeiten von Hitlers Aufstieg und der nationalsozialistischen Zeit.
Ein kleines Schmankerl hierbei ist die Geschichte in der Geschichte.

Das Schicksal von Elisabeth, die ihre Berühmtheit zum Schutz ihrer Familie einsetzte und später erkennen musste, dass dies gegenüber den Ränkespielen der Politik und der Brutalität seiner Schergen nicht ausreichte, war schon aufwühlend.
Der Leidensweg ihrer Tochter Deborah, welche mit der Zeit erkannte, dass sie sich in die Fänge eines "Stiefvaters" begeben hatte, welcher sie mit den schönen Seiten des Lebens verführte und später mit seiner Macht und dem ihm zur Verfügung stehenden Apparat unterdrückte / erpresste, war teilweise ergreifend und herzzerreißend.

Die letzten Kriegsjahre / Leidensjahre von Deborah wurden meiner Meinung nach etwas sehr kurz "abgefrühstückt". Allerdings kann sich der Leser auch diesen Rest denken. Am Ende blieben im Buch einige Fragen unbeantwortet - so z.B., weshalb Deborah nie auf die öffentlichen Aufrufe von Marlene reagiert hatte oder weshalb Marlene in diesen Aufrufen nicht erwähnte, dass sie über das Schicksal des Wolferl Auskunft geben konnte.
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am 26. April 2016
Dieses Buch ist so grottenschlecht. Was vielversprechend anfing, liest sich später wie ein billiger Groschenroman. Und das im Zusammenhang mit der Judenverfolgung !! Dann werden diverse Sexszenen beschrieben. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen. Aber hey, was soll das sein? Fifty Shades of Nazi-Deutschland? Habe mich von den positiven Rezensionen täuschen lassen. Rausgeschmissenes Geld. Am liebsten kein Stern.
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am 8. Februar 2016
In eine dramatische Rahmengeschichte eingebettet, wechselt sich Geschichtsunterricht mit Mainstream-Literatur ab: Eine emotional verwirrte Jungmedizinerin verlässt ihren höchstattraktiven und liebenswerten Partner, um in einem Krisengebiet ihr neu erlerntes Wissen anzuwenden. Da verschwindet ihre Mutter, die sich nach kurzem Hin und Her in Rom wiederfindet, wo sie ihren mutmaßlich düsteren Wurzeln auf den Grund geht. Lauter Zufälle machen es möglich, dass ein junger Priester die auf hebräisch verfassten Memoiren der Großmutter übersetzt, welche ein kaum zu überbietendes Drama preisgeben: Sie, Deborah, hat unter dem NS-Regime durch unzählige Pechsträhnen nacheinander Vater, Mutter, Heim, Geliebten, Dackel samt Welpen und - mutmaßlich - Bruder verloren, unterdessen eine Borderline-Störung entwickelt, anschließend eine sadomasochistische Beziehung zu ihrem Stiefvater aufgebaut (, der, wie sich später herausstellt, den Tod ihres Vaters und zig Tausender weiterer Juden zu verantworten hat,) - mit dem sie dann auch aus der Not heraus einen im Detail geschilderten flotten Dreier schiebt, unmittelbar bevor sie ihrem wahren Sexgott, dem Kopf des jüdischen Widerstands in Polen, begegnet, der aber dann kurz darauf zu Tode gefoltert wird... Alles in allem etwas anstrengend, sehr unrealistisch, deutlich voyeuristisch, mit einigen dürftig ausgearbeiteten Details.
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am 14. August 2014
Das ist wirklich unterste Schublade. Die Sprache strotzt vor Ausdrücken, die mit Sicherheit nicht zur Zeit passen, über die die Autorin vermeintlich schreibt. Der Stil entspricht den Groschenromanen, die früher an Bahnhöfen und Kiosken verkauft wurden. Recherche mein Hanni Münzer dafür noch gemacht zu haben... na ja... sie hat wohl einige Sachverhalte in Wikipedia nachgeschlagen.

Wer historische Romane liebt und zum Beispiel Stefan Zweig ernsthaft gelesen hat, wird sofort merken, was für einen Käse man sich da auf seinen Kindle heruntergeladen hat.

Ich rate lebhaft davon ab. Was ich gelernt habe bei diesem Buch: Amazon-Rezensionen muss man auch mit Vorsicht geniessen!!!
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am 15. Dezember 2015
Auch mir ist schleierhaft, wie dieses Buch von so vielen mit fünf Sternen bewertet werden konnte. Ich habe das Buch gelesen und ich fand es sehr enttäuschend. Der einzige Charakter den man noch annähernd ertragen konnte war Elisabeth. Deborah, ihre Tochter, hingegen fand ich doch arg überzeichnet. Das war doch ein bisschen zu viel des Guten was die Autorin hier hineingeworfen hat. Halbjüdin, Geliebte eines grausamen Verbrechers und dann noch im Widerstand organisiert, aber keinerlei Ahnung was um sie herum vorgeht. Nein danke. An Naivität kaum noch zu überbieten. Deborah versucht über ihren Stiefvater über alles und jeden etwas herauszufinden, nur nicht über ihren eigenen Vater? Am Ende des Buches wird berichtet, dass über den Verbleib des Vaters nichts bekannt ist obwohl Brunnmann zugegeben hat, dass er hinter dem Verschwinden steckt?

Ich kann dieses Buch keinesfalls empfehlen.
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am 30. Mai 2014
Mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich kann mir die guten Bewertungen nicht erklären.
Ich lese viele Holocaust-Bücher - finde aber, dass "Honigtot" das Thema eigentlich ins Lächerliche zieht!

Zum einen ist die Erzählstruktur völlig verworren - Erst in der Ich-Tagebuch-Form - dann wird wieder im Roman erzählt (aus mehreren verschiedenen Perspektiven?!) und die Protagonisten (ja, es gibt eigentlich alle 20 Seiten eine neue wichtige Hauptfigur) verhalten sich völlig unlogisch! So unlogisch, dass man sich eigentlich nur ärgert!
Zum anderen finde ich die "sogenannten" Probleme von Deborah einfach lächerlich im Vergleich zu dem Tod von Millionen Juden. Die selbstbemitleidende, selbstzerstörerische Deborah zieht alle Aufmerksamkeit auf sich ... das eigentliche Holocaust-Thema scheint schon fast ein Nebenthema zu werden!
Ich könnte noch einiges mehr schreiben, was an diesem Roman an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen war, aber dann würde ich hier wahrscheinlich zu viel spoilern ;-)
33 Kommentare|89 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden