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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Remake eines Klassikers - gelungen, aber soundtechnisch mit Abstrichen !
Habe ich bei Release von Manowars letztem Album Lord of Steel kein gutes Haar an den Jungs gelasen, nach wie vor aus meiner Sicht völlig zurecht, so muss ich Ihnen zumindest teilweise für diese mutige, weil unerwartete VÖ Respekt zollen. Das Neueinspielen der vermutlich besten Songs der Band (Ansichtsache) ist mMn ganz ordentlich gelungen. Wie erwartet...
Vor 6 Monaten von Catweazel veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unwürdig...
Stefan T. trifft den Nagel auf den Kopf!

Ich höre schon seit über 25 Jahren Manowar und bin mit diesen - oft belächelten - Ausnahmemusikern durch mein
halbes Leben gegangen. Ich hab immer eine Lanze für die Jungs gebrochen und habe alle möglichen und unmöglichen
Veröffentlichungen von ihnen gesammelt, alle Konzerte...
Vor 5 Monaten von T. Schaefer veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unwürdig..., 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Stefan T. trifft den Nagel auf den Kopf!

Ich höre schon seit über 25 Jahren Manowar und bin mit diesen - oft belächelten - Ausnahmemusikern durch mein
halbes Leben gegangen. Ich hab immer eine Lanze für die Jungs gebrochen und habe alle möglichen und unmöglichen
Veröffentlichungen von ihnen gesammelt, alle Konzerte in der Nähe besucht und war auch schon einmal Backstage zum
Bier trinken.

ABER - aber dieses Werk ist UNTERIRDISCH schlecht!

Soundtechnisch ebenso, wie die ganze Neuinterpretation - ich wage zu behaupten, wenn sich das Original damals so angehört
hätte, wie dieser Output, wäre mein Fan-Werdegang wohl anders verlaufen.

Sie hätten sich besser zum Jubiläum einen mittelgrossen Club für ein Konzert gebucht und eine Live-Scheibe draus gemacht...
vielleicht wäre da was besserers rausgekommen.

Ansonsten wäre den Jungs anzuraten: Setzt euch hin, solange ihr noch könnt und macht noch 1-2 legendäre Alben,
bevor es zu spät ist - oder bevor Mr. deMaio völlig den Verstand verliert...
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vollkommen überflüssig. Außer für den Gelbeutel von Joey DeMaio, 21. März 2014
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
"Kings Of Metal" (1988) war ein Manowar-Werk zwischen Genie und Wahnsinn. Der Fremdschäm-Höhepunkt "Pleasure Slave" stand hier Seite an Seite mit unfassbar guten Songs wie "Hail And Kill" oder "The Crown And The Ring (Lament Of The Kings)". Egal wie man dazu steht, es war jedenfalls ein Album, dem die Zeit nichts anhaben konnte. Zumindest bis zu dem Augenblick, in dem sich Manowar-Boss Joey DeMaio in seiner unendlichen Weisheit entschlossen hat, dass das Album neu eingespielt werden sollte. Ein Versuch, der schon ein paar Jahre zuvor mit "Battle Hymns MMXI" einen schalen Beigeschmack hinterlassen hatte, wobei man dort zumindest eine qualitativ tatsächlich hörbare Verbesserung des Soungewandes hinbekam. Bei "Kings Of Metal MMXIV" hingegen stimmt aus meiner Sicht so gut wie gar nichts und ich muss damit erstmals in meiner "Karriere" als Manowar-Fan die niedrigst mögliche Wertung vergeben.

Doch kommen wir vorerst zum Positiven. Zunächst ist die bis dato größte Peinlichkeit im Manowar-Backkatalog, nämlich das bereits erwähnte "Pleasure Slave", offenbar der Zensur zum Opfer gefallen. Vielleicht, um Frauen in Zeiten, die sich seit Veröffentlichung des Originals gründlich geändert haben, als zahlungskräftige Zielgruppe nicht vor den Kopf zu stoßen? Oder war es der Band tatsächlich zu peinlich, diesen Song nochmals zu bringen? Zumindest bei DeMaio kann ich mir das kaum vorstelllen… Der zweite Pluspunkt ist, dass die Songs in ihren Grundstrukturen ja immer noch gut sind. Ja, ist tatsächlich so – ich halte "Kings Of Metal" allem Pathos zum Trotz nach wie vor für eines der besten Manowar-Werke mit einer extrem hohen Klassiker-Dichte.

Ein erster, neutraler Blick auf das Äußere des Albums zeigt, dass neben dem schon erwähnten Fehlen von "Pleasure Slave", die Songreihenfolge grundlegend geändert wurde. Der neue Opener ist "Hail And Kill MMXIV", "On Wheels Of Fire MMXIV" schließt das Album nun ab (vor zwei Bonustracks). Dazu kann man stehen wie man will – ich persönlich verstehe die Änderung nicht und denke, dass die Songs schon aus gutem Grund die ursprüngliche Reihenfolge gehabt haben. Kann aber auch sein, dass das nur Gewohnheitssache ist oder die alte Reihenfolge "falsch" war. Als nächstes fällt auf, dass u. a. bei "On Wheels Of Fire MMXIV" oder "Thy Crown And Thy Ring MMXIV" (ja, das "MMXIV" steht hinter jedem Titel und ja, ich werde das jetzt bis zum bitteren Ende durchziehen und jedes Mal dazu schreiben), die Namen der Songs leicht verändert wurden. Auch hier: Eher Unverständnis von meiner Seite, das "MMXIV" reicht als Unterscheidungsmerkmal wohl aus und so viel epischer klingen die neuen Titel auch wieder nicht. Achja, der Manowar-Schriftzug wurde von "blutrot" in – natürlich – "stählern" geändert, das ursprünglich sehr bescheidene Booklet wurde deutlich aufgewertet und dem Cover wurde eine Vielzahl von neuen Flaggen spendiert. Ob diese Faktoren für den Kauf ausreichen, muss jeder selbst entscheiden – ich neige jedoch zu einem klaren Nein.

Nachdem das abgehakt ist, komme ich nun zur langen Liste der Kritikpunkte. Wer die nicht ausführlich lesen möchte, kann gleich zum Fazit springen…

Los geht es mit dem Sound. Ich habe – wie es wohl viele tun werden – "Kings Of Metal" und "Kings Of Metal MMXIV" quasi simultan laufen lassen, um den direkten Vergleich zu haben. Und die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die Neueinspielung hat keinen besseren, sondern lediglich einen völlig anderen Sound als das Original. Nichtsdestotrotz ist mein subjektiver Eindruck, dass das Original sogar besser abgemischt wurde, obwohl bei "MMXIV" die Bässe natürlich auf Anschlag gedreht wurden. Um es deutlich zu sagen: Ich kann bei "Kings Of Metal" (1988) soundtechnisch nichts hören, das eine Neueinspielung rechtfertigen würde, daran ändert auch die modernere Aufnahmetechnik für die "MMXIV"-Version nichts. Besonders auffällig sind die Unterschiede übrigens beim Gesang, der in der Neueinspielung viel weiter im Hintergrund steht. Nicht ganz so extrem, aber doch deutlich merkbar, ist es auch mit den Gitarren, bei denen man etwas mehr Distortion einsetzt. Der neue Drumsound ist hingegen zwar laut, aber auch unglaublich klinisch. Man könnte fast denken, dass hier ein gewisser Herr "Sasso" sein Unwesen getrieben hat. Ein Schelm, wer ausgerechnet bei den Verfechtern der "Trueness" auf so böse Ideen kommt…

Damit ist eigentlich schon gesagt, warum dieses Album kein Mensch braucht. Aber leider kommt es noch schlimmer. In der Neufassung haben nämlich auch die Klassiker selbst mehr oder weniger große Probleme, den Hörer zu überzeugen. "Pleasure Slave MMXIV" gibt es wie gesagt zum Glück nicht, daher gleich zu den "neuen" Totalausfällen (die übrigens auch in der Orginalversion nicht essenziell waren). "The Warriors Prayer" wurde neu eingespielt… äh… eingesprochen, meine ich natürlich. Das Original ist öde, auch ein bisschen peinlich, aber zumindest nicht so sehr zum Fremdschämen wie "A Warriors Prayer MMXIV". Der Erzähler (gesprochen von Shakespeare-Darsteller Brian Blessed) übertreibt seine Darbietung gnadenlos – wenn mir mein Großvater jemals auf diese Weise eine derartige Geschichte erzählt hätte, wäre ich nicht aus dem Lachen herausgekommen. Ist eben kein Shakespeare-Drama, das hier vorgelesen wird, sondern nur eine kleine, pathetische Geschichte. Das "Kind" hingegen erinnert mich an das Youtube-Video von "David", der gerade beim Zahnarzt war und bei dem die Narkose noch nachwirkt. Wer es nicht kennt: Einfach "David" und "Dentist" bei Youtube eingeben und dann vergleichen. Köstlich.

Ebenso katastrophal: "Sting Of The Bumblebee", Verzeihung, "The Sting Of The Bumblebee MMXIV". Joey DeMaio glaubte schon 1988, uns beweisen zu müssen, welch ein Gott er am Bass ist. Das möchte er auch heute noch – schließlich hat man sich ja weiterentwickelt. Meinen Respekt – allerdings nur für den, der sich dieses unerträgliche Gegniedel öfter als einmal geben kann. Als "Höhepunkt" ist die ganze Zeit (!) das "Ping" eines Metronoms (!!) zu hören. Wenn das Absicht war, erschließt sich mir der Sinn dieser Aktion überhaupt nicht, aber auch, wenn das "passiert" ist, setzt es dem Bild, das ich mittlerweile von DeMaio habe, die Krone auf.

Neben diesen beiden Krachern müssen die restlichen Songs ja fast im hellen Glanz erstrahlen. Tun sie zwar nicht, aber immerhin ist das Meiste zumindest erträglich. Leider fragt man sich trotzdem bei jedem Song mehrmals, wozu das Ganze eigentlich notwendig ist. Zu kritisieren gibt es nämlich überall etwas. Am besten hört sich noch "Thy Crown And Thy Ring MMXIV (Orchestral Version)" an, das sich von selbst erklärt. Ist aus meiner Sicht mit Abstand das gelungenste Stück auf diesem Album, aber ich bin ganz ehrlich und sage, dass ich hier praktisch keinen nennenswerten Unterschied zu "The Crown And The Ring (Lament Of The Kings)" heraus höre, wenn man vom vordergründiger platzierten Orchester absieht.

Düsterer sieht es bei den anderen Stücken aus. Bei "Hail And Kill MMXIV" (nanu, wurde hier kein "kreativerer" Titel gefunden?) übertönen die Drums die kraftlosen Gitarren im Intro besonders penetrant und auch das Bassgezupfe im Akustik-Teil macht einen deplatzierten Eindruck. "Kings Of Metal MMXIV" wäre sogar in Ordnung, wenn nur die Gitarren etwas dreckiger wären. So wie …ähem… beim Original. Der Text war natürlich damals schon ein bisschen gewagt, heute wundert es mich, dass sich Eric Adams überhaupt noch traut, sowas zu singen. Bei "The Heart Of Steel MMXIV (Accoustic Intro)" hat man sich hingegen – wie der Name schon sagt – entschlossen, das ursprüngliche Piano-Intro durch eine akustische Gitarre zu ersetzen. Geht in Ordnung, die gregorianischen Chöre rücken das Ganze dann aber doch weit jenseits der Kitsch-Grenze. Da höre ich dann sogar noch lieber "Herz Aus Stahl". "The Blood Of The Kings MMXIV" hat man ein paar neue Textzeilen (mit zusätzlichen Ländern) spendiert. Immerhin eine nette Geste. Leider hören sich die Drums hier durch den galoppierenden Rhythmus besonders "maschinell" an. "On Wheels Of Fire MMXIV" hat – natürlich – neue, "weichere" Motorradgeräusche zu bieten und wurde wohl auch ein bisschen beschleunigt. Dadurch zeigt sich deutlich, dass "Wheels Of Fire" eigentlich sehr gut ausbalanciert war – speziell der Refrain verliert in der "MMXIV"-Version jegliche Durchschlagskraft. Vom unglaublich nervigen Gerolle der – dreimal darf man raten – Drums möchte ich gar nicht erst sprechen.

Nicht einmal Eric Adams, der sämtliche Manowar-Outputs der Neuzeit vor ähnlichen Verrissen bewahrt hat, schafft es diesmal, das Steuer herumzureißen. Bei seiner Leistung stellt sich für mich nur die Frage, ob er nicht mehr kann (ist ja auch nicht mehr der Jüngste), oder ob er nicht wollte. Ganz subjektiv gesagt klingt "Kings Of Metal MMXIV" für mich eher nach Letzterem. Der Gesang ist stellenweise einfach uninspiriert und gelangweilt und passt sich damit den Instrumenten an. Nachzuhören beispielsweise bei "Thy Kingdom Come MMXIV", das im Großen und Ganzen der Original-Version entspricht, ohne sie jedoch zu erreichen. Hier ist speziell der Schluss des Songs grauenhaft – bei Adams' "Wah-ah-ah-ah…"-Schreien, die mir im Original so gut gefallen, denkt man bei der "MMXIV"-Variante nicht mehr an einen Krieger, sondern an einen Eunuchen, der kurz zuvor seine Männlichkeit verloren hat. Wer es nicht glaubt: Ab ca. 3:10 Minuten geht es los. Traurig.

Achso, Bonus-Tracks gibt es auch noch, nämlich andere Versionen von zwei regulären Stücken. "The Heart Of Steel MMXIV (Guitar Instrumental)" ist eine reine Instrumentalversion, wobei hier die Gitarre angenehm im Vordergrund steht, was den Track vom restlichen Material auf "Kings Of Metal MMXIV" abhebt und zeigt, dass es Karl Logan drauf hat, wenn man ihn lässt. Zweiter Bonus-Song ist "Thy Crown And Thy Ring MMXIV (Metal Version)". Das hatten wir doch schon mal? Richtig, auf "Thunder In The Sky" (2009) wurde bereits "The Crown And The Ring (Metal Version)" veröffentlicht. Dementsprechend gering sind die Unterschiede ("Metal" gibt’s erst nach ca. drei Minuten). Vollkommen sinnentleert.

Fazit: Als DeMaio die Idee ausgebrütet hat, Material aus alten, weitaus besseren Zeiten neu einzuspielen, kann er doch nicht ernsthaft geglaubt haben, dass man ihm das als "fanfreundlich" durchgehen lässt. Niemand, absolut niemand braucht dieses Album – abgesehen von Joey DeMaio und seiner Brieftasche. Jeder, der bei Verstand ist, wird zum Original greifen. Auch neue Fans, die "Kings Of Metal" noch nicht kennen, sollten – abgesehen von den musikalischen Vorzügen der 1988er-Version – diese Veröffentlichungspolitik eines größenwahnsinnigen, geldgierigen Egomanen nicht unterstützen. Und wer das Original schon im Schrank stehen hat, braucht hier sowieso nicht zuzugreifen; es wird einfach nichts geboten, das einen Kauf rechtfertigen könnte. "Kings Of Metal MMXIV" ist Rohstoffverschwendung par excellence und hat damit die niedrigste Wertung und eine klare Kaufwarnung verdient. Und das sage ich als alter Manowar-Fan.

PS: Noch gar nicht erwähnt habe ich bisher, dass "Kings Of Metal MMXIV" als Doppelalbum veröffentlicht wird. Ja, richtig gehört – zwei CDs, zweifacher Spaß. Disc 2 enthält aber leider die gleichen Stücke wie Disc 1. Nur halt ohne Gesang. Wer's braucht? Gute Frage… Jedenfalls werden dafür die eh schon sperrigen "MMXIV"-Songtitel noch durch ein schneidiges "Instrumental" ergänzt. An dieser Stelle hat Joey DeMaio übrigens einen echten Brüller ausgelassen. Er hätte ein Stück "Thy Crown And Thy Ring (Lament Of The Kings) MMXIV (Orchestral Version) – Instrumental" nennen können. Das ware mal echt "true" oder zumindest "epic" gewesen. Leider bleibt es beim griffigen und viel zu einfachen "Thy Crown And Thy Ring MMXIV (Orchestral Version) – Instrumental". Kein Problem für den Manowar-Profi also.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo ist der True Metal nur hin...?, 9. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Was bitte ist an diesem sterilen, Blech-Sound noch "True" ???

Schaffen es Manowar eigentlich nicht mehr, gute alte Scheiben wie ALLE (!) bis inkl. Kings Of Metal zu produzieren?

Ich bin seit 1989 einer von den eingefleischten Manowar-Fans (nein, kein "Manowarrior - diesen Ausdruck find ich irgendwie lächerlich. 16jährige Kids nennen sie vielleicht so).

Ich bekomme immernoch Gänsehaut, wenn ich Songs wie Battle Hymn, Secret Of Steel, Defender, Bridge Of Death, Mountains höre. Tränen, wenn die Kings Of Metal MMXIV höre!

Poppiger, steriler Krankenhaus Sound...

Kingdome Come... wie Eric da gegen Schluss dieses "Aah aah ahh" zwischen dem "Kingdome Come"-Chor singt.
Alter Falter, das ist peinlich... oh mein Gott!!!
In einer anderen Rezension fällt da der Vergleich mit "Menderes" aus DSDS - das ist etwas übertrieben, weil sich es bei Menderes wohl besser anhören würde.

Das Fass ist voll - ich gebe keinen einzigen Cent mehr für Manowar aus. Das wars!
Für diese Scheibe muss man sich schämen - das meine ich ernst!

Ich danke Manowar für die alten Scheiben.
Bye bye Manowar.... Für mich seid ihr seit einigen Jahren nur noch Luftpumpen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eric bringts auch 2014 noch!, 25. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Die Überschrift ist dann an und für sich auch die (einzig) positive message die dieses Produkt rüberbringt.
Normalerweise hätte ich kein Wort an dieser Platte verloren aber da es sich beim Original von 1988 um nichts geringeres als meinen persönlichen Einstieg in die Welt des Heavy Metal handelte (lange bevor ich zur Dunklen Seite der Macht abwanderte :D) und dieses Album wohl zu meinen Alltime Top-3 gehörten Platten zählt, war ich es dem Altwerk einfach schuldig.

Umso enttäuschender dieser Output der überflüssiger nicht hätte sein können.
Musikalisch total danaben - den Neuinterpretationen fehlt so ziemlich alles - Allem voran allerdings das, was das Original-Album schon 1988 und auch heute noch genauso ausmachte:
Die Emotionalität die nahezu jeder song bei Millionen von fans auslöst(e).
Es hat fast schon den Eindruck, man hätte es sich hier zum akribischen Ziel gesetzt, bei JEDEM song eben dieses feeling im Keim zu ersticken - sei es durch Änderung des Gesangs (Eric ist einer der charismatischsten Sänger der Welt der es wie nur wenige andere schafft, das wichtigste Instrument der Band zu sein weil er eben zum Großteil für diese Emotionalität vieler songs hauptverantwortlich ist) oder durch die elendlich verschlechterte Instrumentierung. Es fehlt der Bumms, der Drive, die Entschlossenheit und der Biss - die Seele.

Und bzgl. des Gesangs nochmal: Eric kann es PRINZIPIELL noch - das heißt er trifft immer noch Töne und seine Stimme ist noch immer spitze (und das bei knapp 60!). Aber das wird hier leider nicht richtig eingesetzt.

Man könnte fragen - was willst du denn? Hätten sie es Eins zu Eins wie das Original einspielen sollen um euch Kritiker zu beruhigen?

Dann sage ich: Nein. Man hätte einfach die Finger von diesem Meilenstein der Musikgeschichte lassen sollen - denn den kontne man nicht mehr verbessern.

Von daher sind die Unkenrufe absolut berechtigt: Es handelt sich hier um nichts weiter als kalkulierte, berechnende Abzocke - nach dem Motto: Was juckts mich wie es ankommt - mit dieser Platte läßt sich auch anno 2014 noch mal fett abstauben.

traurig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kings Of Metal - mit Majestätsbeleidigung, 4. Mai 2014
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
KINGS OF METAL - ein Name, der bei diesem Album zum Erscheinen irgendwie Programm war. Mir ging es 1989 sicherlich nicht anders als vielen, vielen Metalfans weltweit: dieses Album haute einen völlig um, es war schlichtweg grandios komponiert, gesungen und gespielt, das Material verband gekonnt Härte mit Originalität und gnadenloser Eingängigkeit... und war dabei auch noch enorm facetten- und abwechslungsreich. Ich kannte damals keinen Metalfan, den dieses Album nicht begeistert hätte, und ihre große Popularität haben MANOWAR auch diesem Album zu verdanken, welches ihnen jenseits ihrer ohnehin zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren treuen die-hard Fans ganze Legionen neuer Manowarriors einbrachte.

Nach all dem, was MANOWAR in den letzten 15-20 Jahren verbrochen haben, bin ich natürlich mehr als skeptisch geworden, als ich hörte, dass ausgerechnet dieser Meilenstein (und das letzte wirklich große MANOWAR-Album) neu eingespielt wird. In meinen Augen stammt das letzte relevante Lebenszeichen dieser Band aus dem Jahr 2002 mit dem sehr starken Stück "Sword In The Wind", welches das mitunter durchwachsene Album "Warriors Of The World" gewaltig aufgewertet hat... danach ging es, im Studio wie auch live, in meinen Augen nur noch bergab.

Dennoch war ich auf diese "Silver Edition gespannt, und ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass ich dieser Neuversion von KINGS OF METAL in den letzten Tagen eine faire Chance gab... und ich muss feststellen, dass es auf der ganzen Linie enttäuscht hat.

Sicherlich: das ursprüngliche Material ist zu gut, zu stark und zu zeitlos, um diese Edition vollends zu versenken... dennoch kommt man nicht umhin festzustellen, dass MANOWAR mit dieser Version es fast geschafft hätten, KINGS OF METAL vollends zu ruinieren. Es ist zumindest ein Album, welches kein Mensch braucht und kann dem Original zu keinem (!) Zeitpunkt das Wasser reichen. Sicherlich gehen die Songs als totale Klassiker immer noch sofort ins Ohr, überzeugen können sie in der Neuversion aber absolut nicht.

Das fängt schon mit der neuen, unsinnigen Reihenfolge der Tracks an - weswegen MANOWAR diese umstellten (und den furiosen Opener "Wheels Of Fire" an den Schluss packten) wissen nicht einmal alle Götter in Walhalla. Die neu eingespielten Versionen klingen OK, aber beileibe nicht so packend, so lebendig und so kraftvoll wie die Originale, die behutsamen Textänderungen klingen, auch weil jeder Metalfan die Songs seit einem Vierteljahrhundert in- und auswendig keinnt, schlichtweg "falsch". Wie gesagt, natürlich sind "Kingdom Come", "Hail And Kill" oder "Heart Of Steel" Jahrhundertsongs voller Power und Emotion, aber diese Neuversion ist in ihren besten Momenten nie auf annähernder Augenhöhe der Originale und in ihren schlechtesten Momenten weiter davon entfernt als die heutigen MANOWAR von einer guten Liveband.

Im Prinzip belegt diese Neuversion einmal mehr das, was viele (ehemalige) MANOWAR-Fans mittlerweile zu Genüge wissen: diese Band schrieb früher Weltklasse-Songs in einem völlig einzigartigen Stil, und sie ist mittlerweile zur schwachen Karikatur ihrer selbst verkommen.

Insgesamt: wer das Original allen Ernstes nicht hat sollte es sich schleunigst zulegen - diese SILVER EDITION ist zumindest so unnötig wie nur was und im Prinzip rausgeschmissenes Geld. Wer also kein MANOWAR-Komplett-Sammler ist hat meiner Ansicht nach keinerlei Grund, diese neue Version des Meilensteins zu erwerben, im besten Fall ist sie unnötig und im worst case völliger Mist. Von mir gibts, angesichts des immer noch starken Ausgangsmaterials, mit Wohlwollen zwei Sterne... und jetzt höre ich wieder das Original!

Wenn MANOWAR immer noch die "Kings Of Metal" sein wollen ist diese Version des letzten großen MANOWAR-Albums nichts anderes als purste Majestätsbeleidigung.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kings of recycling, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Manowar beschäftigen sich scheinbar sehr damit, wie sich in Zeiten des schwindenden Ruhmes noch irgendwie ein bisschen Geld verdienen lässt. Eine sehr preiswerte Lösung, mangels frischer Ideen, ist wohl den alten Kram im sowieso vorhandenen Studio einfach noch mal einzuspielen und mit modernster Technik aufzupimpen. Bei diversen angestaubten Uralt-Alben mag das vielleicht hin und wieder Sinn machen, aber im Grunde kann es, wie hier bei diesem missglückten „Kings of Metal“-Neuaufguss, komplett in die Hose gehen. Konkreter:

Irgendwie fehlt den Aufnahmen jede Spontanität, alles wirkt etwas aufgesetzt. Eric Adams trägt dazu bei in dem die ruhigeren Textpassagen irgendwie viel zu theatralisch rüberkommen und er sehr darum bemüht zu sein scheint, als richtiger Sänger wahrgenommen zu werden. Dazu nagt natürlich auch der Zahn der Zeit an den Stimmbändern. Gut zu hören bei „Hail and Kill“ nach den Hail and Kill-Chören gegen Ende…Eric…es war ne schöne Zeit…damals. Ansonsten werden einige Passagen, wie man das aus dem Live-Sektor kennt, überintoniert, was hier im Studiosound eine gewisse Sterilität erzeugt und die Songs ihrer Wildheit beraubt werden. „Kings of Metal“ z.B. verliert dadurch komplett seine im Original vorhandene Dynamik, welche auf Metal-Alben durchaus erwünscht sein sollte. Im Gegensatz dazu verliert „Heart of Steel“ deutlich seinen Charme, im Original erzeugt mit Piano-Klängen im Kontrast zu den später einsetzenden harten Gitarren. Ebenso kommt hier am Anfang Eric Adams Stimme nicht so schön zerbrechlich daher, um sich später kraftvoll zu präsentieren. Das sind Nuancen die vielleicht nur dem Kenner der Materials auffallen, die aber genau die Kleinigkeiten sind die das Original so hörenswert machen. Was gut ist kann man schwer verbessern. Daran scheitert letztlich diese Neu-Veröffentlichung, auch wenn es vielleicht gut gemeint war.

Ansonsten wird mal hier und da etwas variiert, vor allem bei den Leadgitarren, aber auch da gibt’s nicht wirklich Fortschritte, zum Original, zu vermelden. Im Gegenteil, es wird nur verschlimmbessert. „Sting of the Bumblebee“, als Joey DeMaios „Meisterarbeit“, wird dabei mal eben komplett verunstaltet und das sonstige Solo-Gefiedel ergibt nirgends mehr Sinn als es im Original Sinn oder auch nicht ergab. Keinerlei Gründe, an der Stelle, die neuen Aufnahmen den Alten vorzuziehen. Zu allem Unheil gibt’s auch eine neueste Kreation vom Hörspielklassiker „Warriors Prayer“, wobei sich mir noch nie der Sinn erschlossen hat, wozu ich sowas, in dieser Ausführlichkeit, auf einem Metal-Album brauche? Dafür wurde, wahrscheinlich der political correctness oder vielleicht noch eher der getexteten Peinlichkeit wegen, „Pleasure Slave“ geopfert und einfach von der Track List gebannt, was man sicher leicht verschmerzen kann, aber die Spielzeit reduzieren würde.

Zu allem Überfluss überkompensiert man die fehlende Spielzeit dann in dem sämtliche olle Kamellen auch noch als Instrumental-Version vorliegen und man sich zumindest nicht darüber beschweren kann, genug Hörgerätestoff für sein Geld zu bekommen. Kompletter Unsinn, dafür noch einen Rohling zu verschwenden. Außer man vertreibt sich die Zeit nur damit Manowar-Scheiben im Player rotieren zu lassen. Schwer vorstellbar, in jetziger Zeit.

Fazit:
Sollte das Album irgendwelche Fortschritte in Bezug auf das Original bringen, so kann man das als Misserfolg bezeichnen. Das Original besitzt bereits Alles und ist dazu auch noch günstiger zu erwerben. Somit überflüssig und konsequenterweise keine Kaufempfehlung.
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2.0 von 5 Sternen Traurige Neueinspielung eines Klassikers.., 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Vor nicht allzu langer Zeit stieß ich durch Zufall auf dieses Album, Kings of Metal 2014. Ich kannte das Original Album und entschloss mich einen Kauf zu wagen. Auf das was mich erwarten würde war ich allerdings nicht gefasst.

Vor vielen Jahren als ich begann Metal und allgemein harte Musik zu hören kam ich irgendwann in den Kontakt mit dieser Band. Als ich damals Kings of Metal (erschien im Jahre 1988) zum ersten Mal hörte war ich wie erstarrt. Noch nie hatte ich zuvor so ein kraftvolles Stück Musik gehört, jeder Song (ausgenommen der Bonustrack Pleasure Slave) genial. Ein unglaublich guter Sänger, starke Musiker und Melodien die sich sofort im Gehörgang festsetzen und einen nicht mehr loslassen. Jeden Tag begleitete mich diese Band und insbesondere die Songs von Kings of Metal. Selbst heutzutage wenn ich dieses Werk, auf der Suche welche meiner CD`s ich denn mal wieder anhören könnte, entdecke und jedesmal wenn ich es dann auflege ist es wie damals als ich es zuerst hörte. Nichts hat sich an diesem Klassiker verändert, immernoch so stark wie eh und je.

Nun allerdings zur Neueinspielung...:

Der Gesang Eric Adams ist nach wie vor sehr sehr gut, allerdings merkt man ihm langsam das fortschreitende Alter an. Er schafft es nicht mehr so viel Herzblut und Emotion in die Songs zu packen wie in seinen jüngeren Jahren. Verständlich, wir werden alle nicht jünger und so scheint es als wären seine besten Zeiten leider vorbei... Ich will nicht sagen das er schlecht ist, aber es fehlt die kraft vergangener Tage.
Die Reihenfolge der Songs wurde stark verändert, warum das sein musste kann ich nicht beantworten, Hail and Kill eignet sich nicht so gut als Albumeinstieg, aber dies ist Ansichtssache.

Ein Direktvergleich der Songs (in Original Reihenfolge):

Wheels of Fire:
Beginnt mit Motorengeräuschen, nach 20 Sekunden bricht ein Sturm über den Hörer herein der alles zu vernichten droht. Rasende Gitarren, wütender Gesang und ein kraftvoller Chorus zeichnen das Original aus. Die Neuversion kann dem nicht standhalten, irgendwie langsamer und weniger druckvoll. Original 9 von 10 Punkten/Neueinspielung 5 von 10

Kings of Metal:
Dieser Song hatte schon immer einen sehr unglaubwürdigen Touch, hauptsächlich wegen dem Text. Hier fällt vorallem die schwächere Gesangsleistung ins Gewicht. Original 7 von 10/Neueinspielung 4 von 10

Heart of steel:
Ein sehr geiler Song, wenn auch wieder durch den Text sehr pathetisch. Aber die geniale Leistung Eric Adams am Gesang machten diesen Song zu einem Highlight des Albums. Eine schöne Klaviermelodie am Anfang leiten diesen Klassiker ein. Bei der 2014er Version fällt einem die schwächere Instrumentierung sofort auf, wirkt sehr kraftlos. Original 9 von 10/Neu. 4 von 10

Sting of the bumblebee:
Ein reiner instrumental Song in dem Joey de maio zeigen kann zu was er am Bass im stande ist. Hier fällt bei der 2014er vor allem der klang eines Metronoms über die gesamte Songlänge negativ auf. Was sollte das? Unverständlich. Original 7 von 10/ Neu. 3 von 10

The crown and the ring:
Hierfür hatten Manowar die Möglichkeit mit einem mehr als genialem Chor zu arbeiten, wodurch der Song sehr episch und kraftvoll aus den Boxen ertönt. Wahrscheinlich auch Eric Adams beste Arbeit auf dem Album. Die Neuauflage hat einen deutlich schwächeren Chor und hier kommt es einem so vor als wäre der Gesang sehr lustlos und ohne Leidenschaft. Original 10 von 10/Neu. 4 von 10

Hail and King:
Auch in der Neuversion ein wirklich guter Song, wahrscheinlich der beste auf der 2014er Version. Original 10 von 10/Neu 7 von 10

The warriors prayer:
Kein wirkliches Lied im eigentlich sinne eher ein Hörspiel in dem ein Großvater seinem Enkel eine Geschichte erzählt, im Original auch kein Highlight aber in der Neuversion ein absoluter Witz. Der Sprecher des Großvaters übertreibt maßlos mit seiner art die Story zu erzählen. Fand ich sehr peinlich. Original 5 von 10/Neu. 2 von 10

Blood of the kings:
Hierbei wurde der Text etwas erweitert/verändert für die 2014er Version. Hier schaffen es Manowar nochmal fasst so zu klingen wie früher, aber nur fast. nach wie vor eine Verbeugung vor den Fans weltweit. Klasse Song sowohl im Original als auch als Neuversion. Original 9 von 10/ Neu. 7 von 10

Fazit:
Ich kann es nicht nachvollziehen was die Jungs von Manowar dazu bewegt hat diesen Klassiker, wahrscheinlich sogar ihr bestes Album nochmal neu aufzunehmen. Waren sie unzufrieden mit dem Sound? Wenn ja warum kommt die Neuaufnahme nach über 20 Jahren? Oder lag es doch nur am Geld? Manowar waren einst eine der wichtigsten Metalbands, was ist nur aus der Band geworden...
Im Vergleich zum Klassiker hat diese doppel CD keine Chance. Ich kann nur jedem empfehlen sich das Original zu holen, das ist Manowar in Reinkultur, kraftvoll, bewegend und einfach großartig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muffiges Remake! Ich bin durch mit den Jungs!, 22. April 2014
Von 
Michael Schwarz (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Man muss sich wirklich fragen, welches Battlehorse die Herren um Joey DeMaio hier geritten hat, um diese noch nicht mal halbgare Kadaververwertung eines der besten Metal-Alben ever ever ever auf den Markt zu schei....
Unfassbar! Einerseits wurde die Songfolge vertauscht (warum auch immer) und andererseits wurden diese Meilensteine von 1988 neu eingespielt. Herausgekommen ist Musik, die auf keinen Fall besser ist, als die Originale und die somit kein Mensch braucht.
Worum geht es also? Meines Erachtens um Beutelschneiderei im übelsten Sinne. Und das bei einer Band, der die Metal Warriors ach doch so wichtig sind.
Ich meine, was bekommt man denn seit Jahren von den Herren Manowar serviert? Alben wie "Gods of War" mit überbordenden, uninspirierten Orchestralparts, die keiner braucht und einer unterirdischen Produktion (Homerecording). Dann einen Aufguss von "Battle Hymns" und dann das mittelprächtige "The Lord of Steel". And finally this...
Nein, nein. Manowar haben sich unglaubwürdig gemacht. Ihr humorbefreites Gepose nervt, ihre Billigproduktionen sollen wohl Geld sparen, denn der Fan kauft die Platten ja trotzdem ud Qualität auf hohem Niveau gab es das letzte Mal 2002 bei "Warriors of the World".
Meine Empfehlung: Steckt den Herren kein Geld mehr in den metallischen Hintern, sondern investiert lieber in Blind Guardian, Gamma Ray, Orden Ogan oder meinetwegen Rhapsody (in welcher Ausführung auch immer).
Alles ist besser als diese selbstgefälligen, abgehalfterten Herren, die uns nur noch veralbern wollen!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fußpilz, Hämmorhoiden, Kings of Metal MMXIV..., 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Dinge, die die Welt nicht braucht!

Ich fasse es nicht - der Niedergang meiner Helden geht weiter.

Bei "The Lord of Steel" keimte ja ein Fünkchen Hoffnung, dass sich die Kings wieder auf das Wesentliche konzentrieren würde. Und jetzt das! Manche Sachen - so wie hier das Original - sind eben perfekt, die kann man einfach nicht bessermachen.
Oh Joey, hättest du doch lieber wieder deine 12 Lieblings-Textfragmente, alle Album- u. Songtitel in den Mixer geworfen, zwei Mal umgerührt und das Ergebnis unter einem wieder mal total innovativen neuen Titel als neues Album veröffentlicht - alles wäre gut gewesen.
Ich hab mich gezwungen, die Neueinspielung nun mehrfach in verschiedenen Lautstärken zu Hause, im Auto, im Mp3-Player zu hören.
Versteht mich nicht falsch, die Songs sind sicher nicht schlecht, aber im Vergleich zum Original ist der tolle neue "larger than life" - Sound extrem dürftig und dünn, Erics Stimme nicht mehr ganz so gewaltig und Karls Versuch, gegen Joeys Bass anzukämpfen, von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Zusammengefasst: Manche Sachen lässt man einfach so, wie sie sind.

Bitte das Original kaufen & glücklich sein!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kings of Metal 25 Jahre später, 25. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal MMXIV (Silver Edition) (Audio CD)
Nein, diese Rezi will nicht in Manowar Gemecker ausarten.
Für mein Empfinden haben Manowar von ihrem Debüt "Battle Hymns" bis zum Neuntling "Warriors of the World" eine Serie von sehr guten bis meisterhaften Alben abgeliefert. Und auch die, im direkten Vergleich, schwächeren Veröffentlichungen der letzten Dekade ("Gods of War", "Thunder in the sky" und "Lord of Steel") enthalten noch genug Kracher, als dass ich die Anschaffung bereut hätte. Die ersten 9 Alben sowie die starken Songs der letzen Releases haben Bestand - daran können sämtliche Entblödungen eines gewissen Bandbassisten der letzten Jahr(zehnt)e nichts dran ändern.

Nun haben Manowar also "Kings of Metal" - wenn nicht das meistverkaufte, so gefühlt doch sicher das beliebteste Manowar Werk - neu aufgenommen.

Wie auch schon bei "Battle Hymns MMXI" stellt sich einem die Frage nach dem Warum.
Joey de Maio faselt etwas von Hommage und besserem Sound.
Donnie Hamzik und Karl Logan - beide nicht am Original beteiligt - wollen ihre eigene Note einbringen.
PR Gelaber halt.
Dabei bin ich generell kein Feind von Neueinspielungen. Uriah Heep etwa haben auf "Celebration" ihren Klassikern neue Facetten gegeben während Halloween akustische Alternativen ihrer Metal Kracher boten. Manowar fügen ihren Klassikern aber leider keine interessante Facette hinzu, die es zu einer reizvollen Alternative zum Original machen würden. Sicher, "Heart of Steel" mit seiner akkustischen Gitarre statt Klavier, klingt schön, aber das war's auch schon.

Soundtechnisch kann die Neueinspielung auch nichts retten. Das Problem aus meiner Sicht (und sicher auch vieler anderer Fans): Der Sound von "Kings of Metal" ist ja an sich schon ziemlich perfekt gewesen. Die ersten Alben klangen noch ziemlich ungeschliffen und man hörte, dass Zeit und Geld zur Einspielung knapp waren. "Kings of Metal", das zweite Album auf einem Majorlabel zeigten aber die Vollendung von Manowar in Wucht und Power. Druckvole, gut produzierte und trotzdem räudig. Was wäre mir dran gelegen, hätten die letzten Alben ein Klangbild wie einst "Kings of Metal" gehabt. So reiht sich aber diese Neueinspielung eher in die eher unvorteilhaften Produktionen der letzten Alben ein. Zu glatt, zuviel Bass im Vordergrund (wenn auch zugegebenermaßen wieder hörbarer als auf "Lord of Steel"), eine zu zahme Gitarre... und ob Donnie Hamzik wirklich alles eintrommelt, was wir an Drums hören, kann auch angezweifelt werden.

Und dann müssen wir eben noch Karl Logan und (leider) Eric Adams erwähnen.
Karl Logan mag technisch mehr auf dem Kasten haben als Ross the Boss. In Sachen Feeling ist er aber weit darunter - zumal er eben sehr limitiert ist und gefühlt nichts anderes macht als Sechzehntel-Gewichse (wie schon auf allen anderen Manowar Alben mit ihm davor. Er hat ein paar gute Momente, aber eben nur ein paar...
Eric Adams war 1988 auf seinem stimmlichen Zenit. Eine Urgewalt an Stimme. Heute ist Eric beileibe noch kein schlechter Sänger, aber er hat eben nicht mehr diese unbändige Power, klingt rauer und kurzatmiger und den Tonumfang einiger Lieder (gerade die hohen Passagen) scheinen für ihn unerreichbar.

Zu dem Thema Bonustracks:
Sorry, aber da gibt es wirklich nichts, was es für mich als Fan ansatzweise interessant macht. Instrumental-Versionen der Hauptsongs? Eine (bereits auf "Thunder in the sky" veröffentlichte) Alternativversion von "The Crown and the ring"?
Ernsthaft? Mehr ist euch nicht eingefallen?
Live-Versionen, Demos, vielleicht sogar ein paar unvollendete Songs von damals? Ach ja, "Herz aus Stahl"?

Fazit

Wie auch die Neueinspielung von "Battle Hymns" kann man sich "Kings of Metal MMXIV" durchaus zu legen. Die Songs sind nicht zu Unrecht Manowar Klassiker, die Alternativversion von "Heart of Steel" (Akkustik-Gitarrenbegleitung statt Klavier) gefällt ganz gut und auch das alternative Artwork von Ken Kelley (Backcover) ist gelungen. Doch trotz dieser paar positiven Sachen ist das Original einfach unschlagbar: Zu genial die Songs, zu genial der Sound, zu genial Erics' damalige Stimme um es nicht dieser Neueinspielung vorzuziehen.
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