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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2014
Es gibt nun wirklich noch genügend Gründe dafür, warum ein Album wie das der Hidden Cameras aus dem kanadischen Toronto auch heute, dreizehn Jahre nach Gründung der Band, noch immer nicht einfach wegen des abwechslungsreichen Sounds, der Vermischung verschiedenster Musikstile oder der wunderbaren und skurrilen Geschichten besprochen werden kann. Es sind nicht Subtext und Metaebene, um die sich der Rezensent kümmern müsste – die Hidden Cameras kämpfen mit vergleichsweise deutlichen Worten seit Bestehen gegen die Ausgrenzung und Ächtung der gleichgeschlechtlichen Liebe, sie tun dies mit Verve, und Witz, zunehmend und aktuell aber auch mit Vehemenz und leichter Bitterkeit. „There is no ‚normal‘ thing we do when we play“ sagte Sänger Joel Gibb der heimatlichen Website signal.ca. Denn im Russland des „lupenreinen Demokraten“ Putin könnte man für diese wohlmeinende Plattenkritik mindestens mit einer saftigen Geldstrafe belegt werden, selbst in Baden-Württemberg täte man sich schwer, über die Band und ihr Anliegen im Rahmen des Schullehrplanes zu informieren. Schön ist das nicht.

Der Ton ist, wie gesagt, etwas ernster geworden. War der Vorgänger „Origin: Orphan“ noch von einer fast schon verwegenen Spiellust geprägt und meistenteils guter Dinge, scheint diese Lockerheit auf „Age“ nun dem düsteren Drama gewichen. Vorbei die Zeit der bunt-vergnügten Zweideutigkeiten, die aktuelle Platte kommt mit grobkörniger Punk-Ästhetik daher, der Titel holt „The Age Of Consent“ aus dem Hinterkopf und bis auf zwei Ausnahmen könnte man alle Songs der Platte dem Genre Queer-Goth zuordnen. Dabei klingt das traurige Pathos, was Stücke wie „Skin And Leather“, „Doom“ oder den herzzerreißende Anti-Bullying-Stomp von „Gay Goth Scene“ verbindet, gar nicht mal so übel, Gibb’s Stimme gibt sich scharf und kämpferisch und die Mischung von orchestralen Elementen mit synthetischem Pop gelingt auf reizvolle Weise.

Die besagten Ausreißer: „Afterparty“ federt zu entspannten, satten Dancehall-Klängen – wer möchte, darf sich hierbei aber gern in Erinnerung rufen, dass in Jamaica, dem Mutterland des Reggae, Homosexualität bis heute als abnormal, ergo illegal gilt und diese Ansichten auch hierzulande noch auf diversen Festivals nahezu unbehelligt besungen werden dürfen. „Carpe Jugular“ wiederum pumpt in besten Wave-Manier der 80er aus den Boxen, ein feines Stück Tanzpop, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick. Der Rest bleibt verhangen, düster und – will man’s ihnen verdenken – dem Anlass angemessen. Dem wohlfeilen Klischee für queere Musiker als allzeit bestens gelaunte Tanzbären wollten und konnten die Hidden Cameras ohnehin noch nie entsprechen, die Nachdenklichkeit, auch die Wut ist ihrem Album, selbst wenn es dadurch vielleicht etwas weniger wundertütenhaft erscheinen mag, gut bekommen. mapambulo:blog
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am 4. Mai 2014
wer diese art von musik mag wird bestens versorgt und mit einem Ohrwurm dazu... ich habe diese band auf YouTube entdeckt
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