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5.0 von 5 Sternen Die KAMMER und ihr zweites Werk „views from the inside“.
Unter Insidern ist diese Band schon bekannt und nur weiter zu empfehlen. Wer sie noch nicht kennt, sollte einfach folgende Namen googlen. ALINE DEINERT, TABEA MÜLLER, MATTHIAS AMBRÉ, MARCUS TESTORY, OLIVER HIMMIGHOFFEN, MATTHIAS RAUE und DIRK KLINKHAMMER. Wer sich die Mühe macht, wird feststellen, welche Hochkaräter hier zusammen Musik machen. Und...
Vor 13 Monaten von Gernert, Frank veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Die Kammer - Season II: Views from the Inside
Einen völlig neuen-musikalischen Ansatz hat die Kammer anno 2012 auf ihrem Debüt-Album gewählt und dabei schnell das Interesse von Presse und Fans auf sich gezogen. Mit dem zweiten Teil der alternativ gestalteten Kammermusik muss die Band um Matthias Ambré nun beweisen, dass ihr spannender Ausflug in das klassische Singer/Songwriter-Konzept keine...
Vor 13 Monaten von Finisterra veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Die KAMMER und ihr zweites Werk „views from the inside“., 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Unter Insidern ist diese Band schon bekannt und nur weiter zu empfehlen. Wer sie noch nicht kennt, sollte einfach folgende Namen googlen. ALINE DEINERT, TABEA MÜLLER, MATTHIAS AMBRÉ, MARCUS TESTORY, OLIVER HIMMIGHOFFEN, MATTHIAS RAUE und DIRK KLINKHAMMER. Wer sich die Mühe macht, wird feststellen, welche Hochkaräter hier zusammen Musik machen. Und was die Herren Testory und Ambré mit ihren Mitmusikern hier auf die Beine stellen ist schlicht grandios. Handgemachte, auf akustischen Instrumenten basierende Klangfreude erwartet den Hörer. Bestach schon ihr Erstlingswerk „the seeming and the real“ durch die Qualität sowohl des Klangs der CD, als auch der kompositorischen Güte jedes einzelnen Songs, so wiederholen sie ihren Erfolg nicht nur, sondern legen noch ein paar gewaltige Schippen nach. Neben dem Standard von Violinen, Chello, Tuba, Konzertgitarren und Minimaldrums gesellen sich unter anderem eine singende Säge, ein Glockenspiel oder eine Melodica. Wenn das alleine nicht schon Interesse in einem aufweckt, ist man wohl ein stupider Radio-Dauerschleifen-Hörer. Wobei … auch die Kammer besitzt Stücke die auf jeden Fall diese Schleifen durchaus auffrischen können. Denn ob es nun folkig, rockig oder in guter Singer Songwriter Manier dargeboten wird, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da dürften die teilweise etwas melancholischen, augenzwinkernd morbiden oder auch einfach zum mitsingen animierenden Texte selbst die Hörer außerhalb der schwarzen Szene mitreißen.
Und wer diese Band schon einmal live erlebt hat, wird mir zustimmen, dass ein KAMMERkonzert ein Feuerwerk an Esprit, Witz und Unterhaltung ist. Wer sich nun diese neue CD kauft und sich auch mal auf einem Konzert sehen lässt, wird unter Garantie nicht enttäuscht.

Ich kann an dieser Stelle beim besten Willen keinen Song hervorheben. Jedes Stück, ob gesungen oder instrumental, ist ein sogenanntes Sahneschnittchen und ergibt zusammengenommen einfach eine der besten Neuveröffentlichungen im Musikzirkus.

Dieses Konzeptalbum welches eine Geschichte weiter erzählt, könnte durchaus der Soundtrack zu einem Tim Burton Animationsfilm sein. Und wer die Arbeitsweise eines Burton kennt weiß, dass er sich nur das Beste aussucht um seine Arbeit zu verfollständigen. Hat man daheim ein CD-Regal mit dem Fach „höre ich öfter“, dann stellt man dieses Werk mit Sicherheit da hinein.

Es existiert mittlerweile ein Insiderslogan, der da lautet „and the spirit lingers on“. Das kann ich nur bestätigen. Immer und immer wieder. Und wer im Sinne von Spirit solch Namen wie Johnny Cash, Bob Dylan, Tim Buckley, Patty Smith, Leonard Cohen, Tracy Chapman, Sheryl Crowe, Nick Cave undundund ausspricht, wird die KAMMER künftig in einem Atemzug mit erwähnen.
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5.0 von 5 Sternen DIE KAMMER Season II - Views from the Inside – Lieder-Zirkus mit Tiefgang, 23. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Ja, so kann man es durchaus betrachten, das zweite Album der KAMMER, jener Formation um die beiden Masterminds Matthias Ambré und Marcus Testory. Es ist ein Zirkus, eine Manege, und die Songs sind gleichermaßen Artisten, Dompteure, Clowns, Schwertschlucker und Seiltänzer im übertragenen Sinne.

Musikalisch ist der Longplayer namens "Views from the Inside" um einiges mutiger als das grandiose KAMMER-Debüt "The Seeming and the Real" und schafft es, dieses sogar noch zu toppen. 14 Tracks, die verspielt, anspruchs-, aber auch humorvoll, tanzbar, manchmal melancholisch, in jedem Fall aber tief bewegend daherkommen.
Es wird immer gerne gesagt: "hier ist für jeden etwas dabei". Im Falle von "Views from the Inside" ist dies tatsächlich zutreffend, wie ich finde.

Fast scheint es, als haben sich die musikalischen Bande zwischen Ambré und Testory auf eine Weise vertieft, die musiklische Kompositionen zulässt, wie sie zu Zeiten von "The Seeming and the Real" noch nicht möglich waren. Ein persönlicher Eindruck, sicherlich, aber mancher Hörer wird mir zustimmen, dass der neue Longplayer abwechslungs- und weitaus facettenreicher anmutet, als sein Vorgänger. Dies lässt sich allein schon am Gesang von Marcus Testory festmachen: Es ist erstaunlich, über welch eine Stimmvielfalt der Sänger verfügt und wie gekonnt er sie auf "Views from the Inside" einsetzt. Von tiefen, getragenen vocal-lines ("Be Carefull", "Mirror", "The Invitation"), ironisch, humorvoll oder burlesque anmutende Gesangsparts ("Slipping arround the Corner", "Sophie’s Circus", "Praying Mantis"), bis hin zu bitter-böser Sangesweise ("Sinister Sister") oder einem regelrechten Strahlen der Stimme ("Endangered Memories"): Herr Testory geht in die Vollen und nutzt das ihm zur Verfügung stehende Stimmspektrum weit mehr, als auf dem ersten Album der KAMMER! Toll!

Die Kompositionen der "Season II" sind meiner Meinung nach sehr innovativ und liebevoll arrangiert und musikalisch sehr differenziert in Szene gesetzt! Matthias Ambré beweist nicht zum ersten Mal, dass er nicht nur ein toller Gitarrist, sondern auch ein hervorragender Produzent ist.
Auch das Cover-Artwork von Ingo Römling weiß (wie eigentlich immer) zu gefallen!

Keine Frage – 5 Sterne sind hier ein Muss!

Anspieltipps: "Be Careful", "Sophie's Circus" (besonders Part II "The Play"), "Praying Mantis" und "Slipping arround the Corner".

Mit so einem Liederzirkus zieht man gerne durch die Lande! Weiter so!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Right here, right now, I'm alive...", 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Nachdem die Kammer im Dezember 2011 von Marcus "Max" Testory und Matthias "Matze" Ambré gegründet wurde und Ende 2012 ihr großartiges Debutalbum "Season I - The Seeming and The Real" erschien öffnet sich nun pünktlich zum Valentinstag die Türe zu "Season II - Views From The Inside". Von einen Projekt kann man hier gar nicht mehr sprechen, die Kammer hat sich mittlerweile zu einer echten Einheit mit hervorragenden Musikern entwickelt, Tabea Müller (Cello), Aline Deinert (Violine), Matthias Raue (Violine, Viola), Dirk Klinkhammer (Tuba) und Oliver Himmighoffen (Schlagzeug, Percussion) komplettieren das Kammerorchester während Max und Matze für die Gitarren und den Gesang sorgen. Ein besonderes Element ist wohl die Tuba, bei den Konzerten der Kammer wird gerne von der "Gothic Tuba from hell" gesprochen :). Wobei es unfair wäre die Musik der Kammer auf die Gothic Szene zu beschränken, aufgrund der Vergangenheit von Max und Matze hat man sicher viele Fans in der Szene, die Musik ist aber weitläufiger und hätte es sich verdient Hörer fernab der Szene hinzuzugewinnen. "The Seeming And The Real" zeigte bereits die Nähe zu Songwritern wie Nick Cave, Leonard Cohen oder einen Johnny Cash und "Views From The Inside" geht noch einen Schritt weiter, das Album klingt abwechslungsreicher, beschwingter und tanzbarer.

Der erste Song "Be Careful" zeigt dies eher im Ansatz und ist ein rhythmisch eher ruhiger und gefühlvoller Song der aber doch ein wenig beschwingter als das Debutalbum rüberkommt. Besonders gut zur Geltung kommt hier der gefühlvolle Gesang von Max und die von Dirk Klinkhammer gespielte Tuba. Bereits hier habe ich den Eindruck dass der Sound und die Klangqualität fast noch ausgereifter als auf "The Seeming And The Real" klingt (ein Eindruck der sich bei den restlichen Songs mehr als nur bestätigt), die einzelnen Instrumente sind perfekt aufeinander abgemischt und kommen so wunderbar zur Geltung.

"Endangered Memories" beginnt ebenfalls ruhig und wird sehr gefühlvoll von den Streichern eingeleitet bevor die ganze Band einsetzt und sich der Song mit gesteigerten Tempo zu einen richtigen Tanzfeger entwickelt :). Eigentlich erstaunlich, der Text von "Endangered Memories" ist eigentlich eher nachdenklich und melancholisch, die folkige musikalische Umsetzung allerdings, die auch ein wenig was vom Rock'n'Roll der 60er Jahre hat, lädt zum tanzen ein und einmal mehr fesselt Max den Hörer mit seinen vielseitigen und gefühlvollen Gesang. Es ist schon mutig wenn Text und Musik zum Teil so gegensätzliche Wege gehen aber diese Doppeldeutigkeit macht den Song auch irgendwie aus.
Die Kammer hat aus einzelnen Festivalauftritten anscheinend gelernt ihre Musik tanzbarer zu gestalten und "Endangered Memories" ist das erste perfekte Beispiel wie wunderbar das funktioniert, beim Releasekonzert in Frankfurt war der Song eines von vielen Highlights.

Auf "The Line Of The Last Resistance" hört man dann zum ersten Mal den Bezug der Kammer zur Gothic Szene, Max setzt hier auf sehr tiefen Gesang und auch musikalisch kommt der Song sehr dunkel rüber und hat durchaus was von Bands wie The Mission und Fields Of The Nephilim. Von einen Glockenspiel eingeleitet vermittelt "The Line Of Last Resistance" eine Stimmung die perfekt zu einen Tim Burton Film passen könnte. Hier wird auch in beeindruckender Art und Weise gezeigt wie eine Band mit rein akustischen Instrumenten ordentlichen rocken kann, die Band spielt sich im Verlauf des Songs in einen wahren Rausch und das Geigensolo am Ende sorgt sowohl für Gänsehaut als auch für headbangende Köpfe (beim Releasekonzert in Frankfurt gab es dafür Szenenapplaus für Violinist Matthias Raue), da kann sich auch die eine oder andere Metalband eine Scheibe davon abschneiden :)

Sehr minimalistisch kommt dann die gefühlvolle Ballade "Lest We Forget" rüber die am Anfang fast nur von den Akustikgitarren getragen wird während später die Streichinstrumente für viel Gefühl sorgen. Ein traumhaft schöner Song wo der zum Teil zweistimmige Gesang von Max und Matze für Gänsehaut sorgt.

Mit den dreiteiligen "Sophie's Circus" wird dann die Geschichte von "The Orphanage" rund um das Mädchen Sophie weitererzählt, nachdem Sophie am Ende von "The Orphanage" ihren Waisendasein entkommen ist zieht sie nun mit ihren kleinen Wanderzirkus bzw. den Tieren, mit denen sie sich angefreundet hat, durchs Land. Und der Songtitel ist hier Programm, das ganze hat was von Zirkus- bzw. Jahrmarktmusik bereits der instrumentale erste Teil vermittelt eine entsprechende Stimmung wie man sie vom Zirkus kennt, im zweiten Teil hört man hier und da auch das musikalische Thema von "The Orphanage" heraus. Die Erzählstimme von Max (die hier ein wenig an Tom Waits oder auch einen flüsternden Nick Cave erinnert) und die "la la la lala la" Parts tun ihr übriges um Zirkusstimmung zu verbreiten, hier zeigt sich einmal mehr die Experimentierfreude der Kammer. Das ganze mag anfangs ungewöhnlich klingen, fesselt aber mit jeden Hören mehr und ist einfach genial umgesetzt, dazu kann man nur noch sagen "At dawn the circus has gone, but it's spirit lingers on" :)

"Praying Mantis" lädt dann ähnlich wie "Endangered Memories" zum tanzen ein und besticht sowohl mit folkigen, rockigen Parts als auch mit unglaublich gefühlvollen Streichinstrumenten und entsprechenden Gesang. Das ganze mündet in einen großartigen Mittelpart wo alle Kammermusiker einen kleinen Chor anstimmen und die Tuba den Takt angibt. Geht sofort ins Ohr und in die Beine :).

Mit "Slipping Around The Corner" wird es etwas schräg, musikalisch hat das ein wenig was von einen Seemanslied das mit seinen mitreißenden, folkigen Parts ebenfalls zum tanzen, mitwippen und im mehrstimmigen Refrain zum mitsingen einlädt. Einmal mehr eine sehr geniale Tanznummer die aber im Gegensatz zu "Endangered Memories" und "Praying Mantis" ein ganz eigenes Flair im Stil eines Seemansliedes vermittelt.

"Mirror" ist dann eine wahre Gänsehautballade, beim Releasekonzert in Frankfurt hat Max den Song als eine Art Geburtstagssong angekündigt der dazu animiert im hier und jetzt zu leben, als ob jeder Tag der eigene Geburtstag wäre. Instrumental wirkt "Mirror" reduziert auf Akustikgitarren, Streichern und einer Melodica die für viel Gefühl und Gänsehaut sorgt. Hier zeigt auch Sänger Max einmal mehr wie vielseitig seine Stimme ist, in den Strophen singt er eher tief, im wunderschönen Refrain wiederum etwas höher und umfangreicher. In Frankfurt hatte ich beim Refrain "Right here, right now, I'm alive..." echt Tränen in den Augen, "Mirror" berührt den Hörer sofort und sorgt wie schon gesagt für wahre Gänsehaut.

Hatte ich bei "Slipping Around The Corner" etwa geschrieben dass es etwas schräg wird? "Sinister Sister" setzt da noch einen drauf, bereits der Text zu Beginn spricht Bände: "I got to tell you a story of a sickening atrocity, of slaughter and a horrible frightening monstrosity". Ein herrlich makabres Stück, das mit unterschiedlichen Instrumenten wie u.a. eine singende Säge enorm vielseitig wirkt. Das hat schon ein wenig was von einen Musical das mit Wiener Schmäh und zum Teil auch Wiener Kaffeehaus - Atmosphäre daherkommt, nicht umsonst ist Sänger Max gebürtiger Wiener :). Einfach nur herrlich was die Kammer hier gezaubert hat, ein Tim Burton hätte hier aufgrund des makabren Textes sicherlich seine Freude :). Ein wenig muss ich bei "Sinister Sister" an die Songs "Ballad Of The Half Brained Man" und "The Truth About Snow-White" von Chamber (der früheren Band von Max) denken die mit einen ähnlich schrägen Text daher kommen, musikalisch aber doch anders klingen.

"The Invitation" ist dann wieder eine von Akustikgitarren und Streichern dominierte, gefühlvolle Ballade die zum Träumen einlädt. Einfach die Augen schließen und sich von der Musik und dem großartigen Gesang bezaubern lassen. Im Mittelteil von "The Invitation" zeigt dann Dirk Klinkhammer dass auch eine Tuba unglaublich viel Gefühl erzeugen kann, gegen Ende setzt dann auch das Schlagzeug ein und rundet diesen wunderschönen Song perfekt ab.

Abgeschlossen wird das Album vom zweiteiligen "Views From The Inside", Der erste instrumentale Part "A Midsummer Night's Dream" ist klassisch und dramaturgisch großartig in Szene gesetzt. Anfangs noch eher ruhig und besinnlich bäumt sich "A Midsummer Night's Dream" immer mehr auf und durch das großartige klassische Arrangment fühle ich mich ein wenig an das Trans Siberian Orchestra bzw. an die klassischen Arrangements von Savatage erinnert (wem das nichts sagt den kann ich diese beiden Bands sehr an Herz legen). Während sich "A Midsummer Night's Dream" wie schon gesagt immer mehr aufbaut wird es im zweiten Part "A New Day Rising" plötzlich wieder ruhig und Max trägt den Text von einem neuen kommenden Tag im Stile eines Geschichtenerzählers vor.

Was soll ich noch großartig sagen, "Season II: Views From The Inside" geht wie schon Anfangs angedeutet einen Schritt weiter als "The Seeming And The Real" und ist eine großartige Weiterentwicklung. Die Kammer zeigt sich abwechslungsreicher denn je und liefert jetzt schon ein musikalisches Highlight des noch jungen Musikjahres 2014 ab, ich gehe jetzt schon davon aus dass es mein persönliches Highlight in diesem Jahr sein wird.
Ich kann nur jeden empfehlen eines der anstehenden Konzerte zu besuchen. Momentan steht eine gemeinsame Tour mit Schandmaul an wo ich mir gut vorstellen kann dass die Kammer einige Schandmaul Fans für sich gewinnt, am 25.4.2014 spielt die Kammer dann ein eigenes Konzert in der Kölner Kulturkirche!

Ein nettes Detail ist übrigens dass "Views From The Inside", wie bereits zu Beginn erähnt, am Valentinstag erschienen ist, im Booklet gibt es dazu folgende Anmerkung bzw. Einladung wie man die CD am besten genießen kann :) :

"This CD was released on Valentine’s Day 2014. By purchasing it, you recieve both, our permission and recommendation, to kiss and make love while you listen to the music.”
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3.0 von 5 Sternen Die Kammer - Season II: Views from the Inside, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Einen völlig neuen-musikalischen Ansatz hat die Kammer anno 2012 auf ihrem Debüt-Album gewählt und dabei schnell das Interesse von Presse und Fans auf sich gezogen. Mit dem zweiten Teil der alternativ gestalteten Kammermusik muss die Band um Matthias Ambré nun beweisen, dass ihr spannender Ausflug in das klassische Singer/Songwriter-Konzept keine Eintagsfliege war, und das ist den Herrschaften zwischen Bläsern, Streichern und einigen verzerrten Gitarren auch ganz annehmbar gelungen. Allerdings benötigt "Season II: Views from the Inside" eine Weile, bis die klassische Maschinerie einmal in Gang kommt. Gerade im ersten Abschnitt des neuen Albums fehlt es noch an zündenden Ideen, sei es im düsteren "The Line of Last Resistance" oder aber im eher gezügelten Opener "Be Careful". Erstaunlicherweise ist man diesmal vor allem dann richtig stark, wenn man das Instrumentarium auf ein Minimum begrenzt und Sänger Marcus Testory das Zepter in die Hand nehmen darf. Das melancholische "Lest We Forget" sowie das balladeske "The Inivitation" sind die Sternstunden der neuen Scheibe, dicht gedrängt vom Varieté-Schnupperkurs in "Sinister Sister" und dem dreiteiligen Titelstück. Dazwischen findet man zwar viele interessante Ideen, aber leider auch einige durchschnittliche Kompositionen wie etwas das langweilige "Praying Mantis" oder das sperrige "Endangered Memories", die den Gesamteindruck immer wieder schmälern und dazu führen, dass "Season II: Views from the Inside" nicht an seinen gelobten Vorgänger heranreicht.
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5.0 von 5 Sternen Musik mit Seele, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Es erstaunt mich, welche gestalterischen Möglichkeiten man mit der Besetzung der Kammer hat. Ich bin wirklich freudig überrascht. Eigentlich bin ich kein Freund von Blasinstrumenten, die Streicher haben es mir angetan, aber wie schon im ersten Album, ist der Bass wieder mit einer Tuba besetzt. Ich möchte diesen Bass wirklich nicht missen. Wer sich jetzt auf Bierzeltstimmung freut, wird wohl leider bitter enttäuscht werden. Es ist die musikalische Fortsetzung des ersten Albums und doch auch ein neuer Weg den die Kammer uns zeigt. Das Ergebnis dieses Weges ist wirklich erstaunlich. „VIEWS form the INSIDE“ ist ein ganz und gar stimmiges Album und rundherum gelungen. Die einzelnen Stücke empfinde ich als sehr ausgewogen, umso mehr das gesamte Album ein harmonisches Ganzes bildet. Einige Stücke sind mit einem Augenzwinkern, andere aber durchaus ernst und mit Tiefgang wie z.B. "The Line of Last Resistance" oder "The Invitation". Die Tür der Kammer wurde wieder geöffnet, es sind Überraschungen die auf uns gewartet haben. Wenn „Sinister Sister“ in die die Kammer eintritt, müssen wir uns (zumindest die männlichen Hörer) etwas in Acht nehmen ;-) Ganz fantastisch ist der Auftritt von verschieden „kleinen“ Instrumenten die man nicht unbedingt erwartet hat, die sich aber ganz mühelos einfügen und den besonderen Reiz des Albums ausmachen.

Insgesamt wieder ein kleines Kunstwerk. Man merkt, es macht Spaß Musik zu machen. Aber es ist auch bestimmt viel, viel Arbeit auch wenn die Musik sich mühelos und leicht anhört. Dies muss wohl so sein, denn ohne Fleiß kein Preis und ohne gut Musiker kein Kunstwerk. Denn ein Kunstwerk ist dieses Album ohne Frage.

Musik, die aus dem Herzen kommt. Die Kammer steht für musikalische Qualität und Einfallsreichtum in einer Zeit der schnelllebigen, seelenlosen Musik von der Stange.

Wer eine Schublade sucht, um diese Musik einzuordnen, wird keine finden. Dies ist auch besser so, denn für die Schublade ist sie ganz bestimmt nicht gemacht. Und wer nicht nur das Ohr, sondern auch den Geist in der Musik sucht, ist mit diesem Album ganz besonders gut beraten.
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5.0 von 5 Sternen Unterschied zum Einerlei, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Die Musik der Kammer unterscheidet sich zum Glück von dem Einerlei, was man im Radio den ganzen Tag so zu hören bekommt.

Handwerklich Top gespielt, Rhytmus der ins Ohr und auch ins Bein geht. Instrumente die Wunderbar harmonieren.

Rock mit Tuba ist mal was ganz anderes :) Aber musikalisch Klasse.
Die CD wurde auf einem Live Konzert gekauft. Absolut überzeugend :)

Die Band ist auch auf Plattformen wie Facebook nah an den Fans und steht persönlich Rede und Antwort.
Das erlebt man leider nur noch selten.

Hört rein! Wenns euch gefällt, sofort bestellen und diese schöne Musik genießen!
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5.0 von 5 Sternen Wundervoll anders, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Ich habe das Album gekauft nachdem ich die Kammer live als Vorband auf einem Konzert gesehen habe. Ihre Musik ist erfrischend anders, mitreißdend und vor allem authentisch. Das gefaellt mir besonders. Sie hebt sich vom gsnzen Einheitsbrei ab, die man sonst so zu hören bekommt. Handgemacht mit klassischen Instrumenten und einem Sänger dessen Stimme unter die Haut geht (Jhonny C. lässt grüßen ;-) )Fest steht eins, das nächste live Konzert der Kammer wird besucht. Ich kann jedem nur raten sich die Hörproben anzuhören und dann selbst zu entscheiden. Wer echte! hangemachte Musik liebt, die Emotionen weckt sollte bei der Kammer genau richtig sein.
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5.0 von 5 Sternen Großartig, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Großartig 😃
Diese Musik geht wunderbar ins Ohr.
Großartige Mischung von guten alten Musikinstrumenten und der tollen Stimme des Sängers.
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5.0 von 5 Sternen Kurzrezension, 30. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Ein etwas „rockigeres“ und „tanzbareres“ Album wollte „Die Kammer“ nach Ihrem Debütalbum erschaffen und genau das haben sie auch geschafft.

Allen voran beim Thema „tanzbar“ ist da das wunderschön schräge (inkl. singender Säge) Stück „Sinister Sister“, so wie „Slipping Around the Corner“. Aber auch die ruhigen Stücke wie „Lest we Forget“ oder „The Invitation“ können überzeugen und sind sehr schön zum Dahindräumen geeignet. In „The Line of Last Resistance“ werden die Gothic Wurzeln hörbar.

Alles in allem ist es ein mal wieder sehr gelungenes Werk der inzwischen nicht mehr ganz so neuen Band.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass es „Hither and Thither“ nicht auf das Album geschafft hat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausegewöhnliche Musik, 16. Februar 2014
Von 
Martin Kempf (Ludwigshafen, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kammer - Season 2: Views From The Inside (Audio CD)
Hier tritt sich Jonny Cash und Consorten mit Liedermacherqualitäten.

sehr erfrischennd im Gegensatz zu dem Heutigen Radio(Mainstream) Programm

Texte sind mal rockig angehaucht, mal nachdenklich Balladesk aber immer sehr schön gespielt
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