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am 23. Februar 2014
Leo Falls "Madame Pompadour" - das ist eine der besten, schmissigsten und witzigsten Operetten des frühen 20. Jahrhunderts. Die (leider) einzige Operette Leo Falls, die sich bis heute auf den Spielplänen hält und sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreut.
Da ist es dann schon beinahe verwunderlich, dass bis heute nicht eine wirkliche Gesamteinspielung für CD produziert wurde, und diese Lücke jetzt wunderbar durch CPO hätte geschlossen werden können, ein Label, das sich wie kein anderes in letzten Jahren um (zu Unrecht) vergessene Operetten und deren Komponisten verdient gemacht hat.

Deshalb erst einmal große Freude bei der Ankündigung CPOs, nun eine "Pompadour" aus der Wiener Volksoper zu veröffentlichen - eine Freude, die beim ersten Hören bereits nach wenigen Minuten nur noch Enttäuschung übrig lässt. Doch woran liegt das?

1.: Die Tonqualität:
Ich habe selten eine Aufnahme in den Händen gehalten, deren Tonqualität so miserabel ist, wie diese "Pompadour". Die Aufnahme wurde offensichtlich live in der Volksoper mitgeschnitten und hört sich stellenweise (besonders in den Finali) so an, als handele es sich um den illegalen Mitschnitt eines Zuschauers aus dem dritten Rang. Das Orchester deckt die Sänger zu, es rumpelt und pumpelt auf der Bühne, und dreht sich ein Sänger weg vom Mikrofon, ist er fast gar nicht mehr zu hören bzw. zu verstehen. Die Textverständlichkeit leidet enorm unter der schlechten Tonqualität - und dabei wäre die bei dem guten Textbuch der "Pompadour" doch wirklich wichtig.
Dass Live-Aufnahmen auch anders klingen können, hat CPO bei seiner Aufnahme von Johann Strauß "Karneval in Rom" aus dem Theater Heilbronn bewiesen, wo nicht eine Tonschwankung und nicht ein Bühnengeräusch die Klangqualität stören. Das wäre für die "Pompadour" so wünschenswert gewesen!

2.: Die Edition:
Man hat sich bei CPO offensichtlich dazu entschlossen, die "Pompadour" live mitzuschneiden - allerdings ohne die Dialoge. Nun ist die "Pompadour" ja doch eine eher textlastige Operette, in der sich - gerade auch in den Finali - gesprochener Text und Gesang unlöslich miteinander verbinden. Das heißt für die Aufnahme: Eine Musiknummer nach der anderen, dazwischen Applaus und dann vor dem Beginn der meisten Nummern noch ein paar Dialogfetzen, die man halt nicht rausschneiden konnte, weil sie schon über der Musik liegen, die aber so völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind. Da stellt sich einfach wenig Stimmung ein. Die Finali sind dann ganz (mit allen gesprochenen Textpassagen) eingespielt, schweben aber irgendwie im Nichts, da sie dramaturgisch nicht vorbereitet werden. Am deutlichsten wird dies im dritten Akt: Nach dem "Entr'acte" folgt das Lied der Pompadour "Dem König geht's in meinem Schachspiel" zur Gitarrenbegleitung (Warum auch immer...), das sich anschließende Buffo-Duett "Wenn die Kirschen wieder reifen" ist dann komplett gestrichen und es schließt sich nur noch das über die Musik gesprochene Finaletto an, welches so die Operette absolut unbefriedigend beschließt, da sich aufgrund der Kürzungen und Schnitte dramaturgisch einfach keine Spannung aufbauen kann.

3.: Künstlerische Leistungen:
Annette Dasch als "Pompadour" - das klingt ja erst einmal spannend. Tatsächlich meistert sie die Rolle der Marquise nur in Ansätzen befriedigend. Auch wenn man über die "Pompadour" immer wieder sagt, dass das ja (aufgrund der ausgedehnten Textpassagen) eigentlich eine Operette für Schauspieler sei, wird man gerade an der Interpretation der Dasch gewahr, dass man für die Pompadour nicht nur eine exzellente Schauspielerin braucht, sondern auch eine absolute Spitzensängerin. Beides leistet die Dasch nicht wirklich - sie singt sich standhaft durch die Partie, ohne erotische Tiefen und ohne elektrisierende Höhen - und das Schauspielerische liegt ihr leider auch gar nicht: Selten haben die pointierten Couplets der Pompadour im dritten Akt so banal und vulgär geklungen, wie in dieser Aufführung - vielleicht müsste man hierfür auch den Regisseur zur Mitverantwortung ziehen.
Als weiterer großer Name zieht natürlich Heinz Zednik, der sich in Wien noch einmal an der kleinen und urkomischen Rolle des Königs versuchen durfte. Hätte er es lieber nicht getan: Stimmlich total überfordert, bleibt nichts von der Komik der Rolle übrig. Mit dem letzten Ton des Königs im Finale des zweiten Aktes sollte dieser verdiente Sänger seinem Publikum so nicht im Gedächtnis bleiben.
Mit Mirko Roschkowski hat die Wiener Volksoper einen tapferen René, der sich (mit einigen beherzt gestemmten Spitzentönen) wacker durch seine Rolle singt - auch hier wird wieder klar, dass die "Pompadour" eine Sängeroperette ist.
Als Dirigent der Aufnahme hält Andreas Schüller das Ensemble zusammen, ohne groß auf Operettenschwung zu setzen. Bei ihm gibt es entweder "ganz langsam" oder "ganz schnell" - was besonders eigentümlich beim Kracher der Operette, dem famosen Duett "Josep, ach Joseph, was bist du keusch" zur Geltung kommt: Das wirkt beinahe so, als wäre der Dirigent am Ende der Nummer durch den Applaus aufgeweckt worden und wolle die verlorene Zeit im Abtanz wieder hereinholen....

Ein Fazit:
Was bleibt von dieser Aufnahme? Irgendwie nicht viel. Nachdem ich den ersten Akt gehört hatte, verschwand die CD erst einmal für zwei Wochen in meinem Regal, weil ich einfach keine Lust mehr auf den zweiten und dritten Akt hatte. Nach dem erneuten Herausholen der CD und einem kompletten Durchgang, ging es mir mit der Aufnahme auch nicht wirklich besser.
Es ist einfach schade, dass hier die Chance, diese wunderbare Operette endlich in einer ersten Gesamteinspielung herauszubringen, so gründlich vertan worden ist - ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit eine weitere Neueinspielung geben wird. Bei aller Dankbarkeit gegenüber CPO für so viele wunderbare Operettenentdeckungen, hier hätte man sich einfach etwas Endgültigeres mit Referenzcharakter gewünscht.

Alternativen:
Will man Falls "Madame Pompadour" hören, so bleiben einem bis heute nicht viele Möglichkeiten:
- Ein EMI-Querschnitt mit Melitta Muszely, Rudolf Schock und Karl-Ernst Mercker unter der Leitung von Werner Schmidt-Boelcke. Toll musiziert und mit viel Schwung - aber eben leider sehr lückenhaft bei einer Gesamtdauer von ca. 10 Minuten. (Siehe hier: Fall: Operetten Melodien (Highlights))
- Eine Gesamteinspielung des ORF aus dem Jahr 1962 mit Gerda Scheyrer, Kurt Equiluz und Franz Borsos in den Hauptrollen unter der Leitung von Max Schönherr. Eine eigentlich gute und relativ vollständige Aufnahme, die aber vor allem den schauspielerischen Aspekt der Operette betont, was manchmal zu Lasten der Musikalität geht. Die Aufnahme wurde vor kurzem von LINE veröffentlicht, leider ohne jedes Remastering, was man der Aufnahme auch anhört. (Siehe hier: Madame Pompadour)
- Der auf LP erschienene Soundtrack zur Operetten-Verfilmung des ZDF mit Ingeborg Hallstein, Adolf Dallapozza, Hans Clarin und Julia Migenes unter der Musikalischen Leitung von Wolfgang Ebert. Eine recht schmissige und stimmige Einspielung mit Leistungen, die durchweg schauspielerisch als auch musikalisch überzeugen. Die Musiknummern werden durch Dialoge aus dem Film sowie durch Erzählungen von Calicot (Hans Clarin) sinnvoll miteinander verbunden. Einziger Wehmutstropfen: Wie zu der Zeit üblich, wurde die Instrumentierung (verhältnismäßig moderat) dem Geschmack der 70er Jahre angepasst. Es gibt keine Veröffentlichung auf CD.
- Letzte und beste Einspielung: Der WDR hat in den 80er Jahren (?) eine wunderbare nahezu vollständige Einspielung der Operette mit René Kollo und Ruth-Margret Pütz unter der musikalischen Leitung von Curt Cremer produziert, die jedoch nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und dort in den Archiven schlummert. Bei dieser Aufnahme stimmt musikalisch alles - sie hat Schwung, ist wunderbar ausmusiziert und sie verbindet das Musikalische mit dem Schauspielerischem. Verzichtbar scheint einzig und allein die Rahmenhandlung, in welcher sich ein Ehepaar die Geschichte der Operette erzählt. Eine kommerzielle Veröffentlichung dieser Aufnahme wäre eine kleine (wünschenswerte) Sensation...
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am 25. Februar 2015
Zu dieser Aufnahme kann man folgendes festhalten:
Die Sänger sind unter aller Kritik, stimmlich den einzelnen Partien nicht gewachsen. Man merkt, dass sie sich bei höheren Lagen durchaus quälen. Daher werden diese Töne herausgepresst und teilweise gebrüllt. Von einer Textverständlichkeit kann überhaupt keine Rede sein. Der Großteil der Schuld liegt natürlich beim Dirigenten, der die Sänger zeitweise durch zu laute Passagen des Orchesters zum Brüllen zwingt, bzw. kaum hörbar werden lässt. Wie weit der Regisseur für dieses Fiasko mitschuldig ist, kann man bei einer CD schwer beurteilen. Wahrscheinlich wird die Mitschuld nicht zu klein sein.
Man verlangt ja nicht eine Qualität, wie man sie von anderen Aufnahmen diverser Lieder aus dieser Operette kennt, wie z.B. Aufnahmen mit Peter Anders, Liselotte Losch, Melitta Muszely, Ingeborg Hallstein, Grit van Jüten oder René Kollo. Dies ist wahrscheinlich bei der Qualität der heutigen Sänger auch gar nicht mehr möglich. Aber so ein Murks, dem Dirigenten und dem Regisseur sei Dank, wäre bei Gott nicht notwendig gewesen. Dagegen ist ja die Einspielung des ORF aus dem Jahre 1962 direkt ein Hörgenuss, obwohl auch dort von einer Spitzenleistung nicht die Rede sein kann. Die Verfilmung dieser Operette mit Ingeborg, Hallstein, Adolf Dallapozza und Hans Clarin ist von meiner Warte aus durchaus empfehlenswert, schon allein wegen der gesanglichen Qualität.
Mir ist aufgefallen, dass die Operetteneinspielungen aus der CPO-Reihe (ich besitze 29 davon), die ja meistens in diesem Jahrhundert entstanden sind, mit wenigen Ausnahmen wie etwa „Der Rastelbinder“, „Der Obersteiger“ oder „Die drei Wünsche“ sich in keiner Weise qualitativ mit den alten Aufnahmen von EMI oder Membran vergleichen lassen. Sie sind meistens, was die Sänger betrifft, zweit- und drittklassig. Die meisten Dirigenten aus dieser Serie sollten sich lieber zur Marschmusik verabschieden. Dort können sie dem von ihnen so geliebten Krawall frönen. Sie sollten sich einmal Aufnahmen von Karajan, Keilberth, Ferenc Fricsay, Wilhelm Stephan oder Wilhelm Schüchter anhören, um nur einige zu nennen, wie die Sängergerecht dirigieren.
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am 11. September 2014
Obwohl ich es super finde, dass cpo eine neue Gesamtaufnahme der POMPADOUR herausgebracht hat, ist die Besetzung der Titelrolle mit Annette Dasch hier wirklich so obertantenhaft langweilig, dass die ganze CD für mich keinen Spaßfaktor hat - also genau das, worum es bei einer echten Leo Fall Operette gehen sollte. Dass das geht, hat einst Fritzi Massary bewiesen, deren Schatten über allem hier liegt. "Joseph, ach Joseph" ist hier einfach verschenkt. Und "Heut' könnt' einer sein Glück bei mir machen" sollte schon ein bisschen anzüglicher klingen, als das, was Frl. Dasch daraus zu machen versucht. Auf der Website des Operetta Research Center findet sich ein ausführlicher Artikel dazu:
[...]
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am 25. Februar 2014
Endlich wird einmal eine ausgezeichnete Gesamtaufnahme der fast vergessenen Operette gemacht, und schon geht das Geraunze an.
Für mich handelt es sich bei dieser Aufnahme um einen großartigen Livemitschnitt aus der Wiener Volksoper. Der Dirigent und das Orchester setzen rhytmische und'melodische Akzente, die zu keinem Zeitpunkt die Operette auf das musikalische Schlagerniveau des EMI Querschnittes abrutschen lassen. Die Sänger sind großartig, die Gesamtaufnahme ist musikalisch frech, frivol und kurzweilig.
Das Klatschen des Publikums zwischendurch hätte man durchaus noch herausschneiden können, vielleicht wirkt der Chor manchmal auch etwas zu laut und schrill.
Gott sei dank wurde allerdings diese Gesamtaufnahme nicht
langatmigen und lästigen Zwischentexten versehen. Das Vermitteln der Frechheit, Frivolität und der Erotik dieser Operette wurde allein der Musikalität überlassen-Großartig!
Ich finde es allerdings schade, dass man sich nicht gleich zu der Produktion einer DVD entschlossen hat. Ich habe die Aufführung vergangenes Jahr zweimal in der Volksoper gesehen und war auch von dem großartigen Bühnenbild begeistert.
Trotzdem möchte ich diese Gesamtaufnahme allen Operettenfreunden und denen, die es noch werden möchten, absolut empfehlen. Besser gehts nicht!
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am 10. Februar 2014
Diesen live Mittschnitt aus der Wiener Volksoper habe Ich von jpc bezogen leider sehr entschäuschend könnte gottseidank wieder zurücksckiken! Kann nur jedem dazu raten die Finger davon zu lassen. Die Stimmen lassen leider zu wünschen übrig auch Heinz Zednik war mal früher besser sei es in den EMi Aufnahmen Wiener Blut,Paganini oder die Fledermaus oder Bizets Carmen bei der DG unter Karajan oder der Live Mittschnitt aus der Wiener Staatsoper unter Klleiber auf Dvd oder der Film das Land des Lächelns.Dann ist die Aufnahme schon vom ORF besser die Sänger sind Spitze leider einige Meldodien fehlen so das Duett wenn die Kirschen wieder reifen oder wo zu ist das Näschen da!Aber doch noch ganz nett und feurig gemacht und dann wäre noch der Auszug von der EMI zu nennen mit Melitta Muszely Als Poumpadur Rudolf Schock als Rene und Karl-Ernst Mercker als Calicot unter Werner Schmid-Boelcke zu nennen ist auch hevoragent das waren noch richtige Sänger bin mit denen noch groß geworden vor allen mit Rudolf Schock meine Eltern und meine Oma hat viele Aufnahmen von Rudolf Schock auf den noch 45iger Platten.Schade das die EMI davon keine Gesamtaufnahme gemacht hatte gab sehr viele Operetten Querschnitten aus den
50 Jahren leider auch nicht als Gesamtaufnahmen da hat die EMI damals was versäumt zu machen was eigengtlich sehr bedauerlich ist. Gut das ich mir noch den Film vom ZDF anfertigen hab lassen Mit Ingeborg Hallstein als Pompadur,Adolf Dallapozza als Rene Hans Clarin als Calico Julia Migenes als Belotte sowie Friedrich Schönfelder als König,Karl Liefen als Polizeiminister und Dirk Dautzenberg als Polizeiagent. Sehr hervoragen vor allem die Schauspieler sind noch obendrein gute Sänger wenn auch einige nörgeln das das Ganze modern von der Musik gemacht ist stört mich nicht im geringsten! Hauptsache man hatt spaß daran.
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