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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch diesmal eigenständig, 17. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Steven Wilson scheint sich bei bei keinem seiner Projekte so fallen zu lassen wie bei No-Man. Auch auf dem aktuellen Album schimmern weder Porcupine Tree, noch Blackfield durch. Und das obwohl auch Gavin und Colin für je einen Song aushelfen, die Produktion Wilsons Handschrift trägt, und die düstere verträumte Stimmung die Wilson so meisterhaft umzusetzen versteht, allgegenwärtig ist. Aber Tim Bowness Gesang ist schon sehr prägend. Und seine Texte sind, auch wenn sich Parallelen aufdrängen, doch eine andere Baustelle. Wer von Beiden wieviel komponiert hat, erfährt man nicht, aber auch hier dürfte Bowness eher den Löwenanteil beisteuern.

"Schoolyard Ghosts" erinnert stark an den Vorgänger. Die erste Hälfte wird von gut strukturierten Songperlen dominiert, meist spärlich aber wunderschön instrumentiert. Und vor allem nie überladen. Es kommen zahlreiche Instrumente zum Einsatz, die aber immer viel Raum genießen, bevor sie dem nächsten weichen. Laut wird es allenfalls mal für 30 Sekunden zwischendurch, um anschließend um so eindrücklicher Stille erzeugen zu können.
Zum Ende hin wird das Album dann, wie eben auch auf "Together we re Stranger" schon, verschwommener, schleppender, unstrukturierter. Manch Einer mag auch sagen langweiliger, aber No-man ist eben nicht Blackfield, wo von vorn bis hinten Vierminüter mit Traummelodien aneinandergereiht werden. No-man ist auch experimentel bis hin zum Jazz, schwermütig und auch mal unbequem.

Wunderschönes Album, wenn auch sehr berechenbar. Der Vorgänger läßt grüßen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Licht ist, 27. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
ist auch Schatten. Und den gibt's auf Schoolyard Ghosts fast überwiegend. Licht dagegen eher selten. Dabei ist das recht kurze Wherever There Is Light tatsächlich noch einer der ,helleren' Titel. Ansonsten gibt's Melancholie zwischen dreieinhalb und fast 13 Minuten Songdauer in Reinform.

Wie schon das letzte Porcupine Tree Album Fear Of A Blank Planet, ist auch die neue No-Man schlüssiger, kompakter und - sagen wir mal - perfekter geworden. Selbst gemessen an dem schon sehr guten Vorgänger Together We're Stranger.

Schoolyard Ghosts klingt wie das ruhige Gegenstück zu Fear Of A Blank Planet. Genauso düster und schwermütig, schlüssig und songmäßig kaum zu trennen. Hört man einen Track, muß man eigentlich alle hören. Steven Wilson scheint mehr denn je auf dem Weg zum Konzeptalbum oder Gesamtkunstwerk.

Traumhaft schöne, oft klavierdominierte Melodien gibt's fast durchgehend, doch songhaft eingängig sind sie vor Allem in den Tracks 1, 2, 5 und dem dezent rhythmischen Track 7, Streaming. Ungewöhnlich für No-Man ist das gut gemachte Pigeon Drummer mit einigen brachialen Gitarreneinsätzen. Pink Floydeske Gitarren gibt's übrigens auch. Am besten zu hören im mit toller Percussion unterlegten Beautiful Songs You Should Now und dem sehr ruhigen, aber atmosphärischen und spannenden Schlusstitel Mixtaped.

Über den dicksten Brocken, das fast 13 minütige Truenorth, kann man streiten. Der Track ist gut, zweifelsohne, dümpelt aber über lange Strecken zu sehr vor sich hin. Hier fehlt es an Steigerungen oder Unterbrechungen, die den zu linearen Soundfluß aufreissen.

Gleichwie: Sound, Songs und Gesamtkonzept von Schoolyard Ghosts sind erstklassig und Sänger und No-Man Mitstreiter Tim Bowness in Höchstform.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diskret bis zum Verschwinden: Ein weiteres stilles Meisterwerk der genialen Briten., 24. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Irgendwie schade, dass die wunderbaren No-Man immer noch ein Geheimtip sind. Wer allerdings seit Jahren eine Meisterwerk der Melancholie nach dem anderen veröffentlicht - etwa Returning Jesus (2001) oder Together We're Stranger (2003) - aber keinerlei Werbung dafür betreibt, geschweige denn mehr als alle paar Jahre mal 1-2 Konzerte gibt und überhaupt der britischen Kunst des Understatements huldigt, scheint Mangel an Popularität geradezu anzustreben. Was auch wieder sympathisch ist, zumindest solange uns Tim Bowness und Steven Wilson (hauptberuflich Mastermind von Porcupine Tree) und wechselnde Konsorten regelmässig so wunderbare Botschaften in CD-Form zukommen lassen. So wie jetzt Schoolyard Ghosts, ein weiteres süchtigmachendens Werk, ebenso zeit- wie schwerelos und erfüllt von zum Heulen schönen Melodien (Wilson) und einzigartig sehnsüchtiger und melancholischer Stimme (Bowness), die über dezenten Hintergründen aus Streichern, Gitarre und Elektronik schwebt. Von den ersten sanften Tönen von Opener All Sweet Things" über das epische und brillant orchestrierte und arrangierte Truenorth" bis zum abschliesenden Mixtaped" gleicht Schoolyard Ghosts eine Reise durch eine Abenddämmerung, von der man wünscht, dass sie nie enden möge.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Cover sollte farbig sein..., 8. Juli 2008
Von 
phettn (Bochum Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Allen, die no-man nicht kennen, aber - mal psychedelische, mal ergreifende - Balladen lieben: nicht weiterlesen, sondern kauft mal einfach diese CD, egal ob Ihr sonst Radiohead oder George Michael hört. Oder Stimmen aus dem Jenseits. In keinem dieser Fälle ist das Geld rausgeschmissen.
"The DJ plays a summer song" behauptet der abgedruckte Text von 'Streaming', dem gut platzierten vorletzten Song des Albums. Gleichermaßen hymnisch wie zerbrechlich singt Tim Bowness an der betreffenden Stelle etwas wie "an end of summersongs". Sommerende und dieses komische Gefühl, bei Sonnenuntergang am Rande eines Sommerraves zu streifen, ohne die anderen noch hören zu können, treffen den Grundton dieses no-man-Werks ganz gut. Es flirrt und oszilliert so vor sich hin - zwischen scharfer Sinnlichkeit, Traum, Anflügen schimmernder Hoffnung und auch Traurigkeit. Das dunkelgraue Plattencover finde ich jedenfalls irreführend. Es passt vielleicht zum Ausklang dieses (wieder mal) hoffnungslos anachronistischen (obwohl elektrostatisch aufgeladenen) Popalbums. Die Platte versinkt in 'Mixtaped' - "afloat on the ocean, beyond the pain". Perfekter Abschluss - diese Musik kann auf den Grund des Ozeans ziehen und eine Auszeit bieten, um im immergrauen Hinterhof vernachlässigter Sehnsüchte zu streunen: "you'd kill for that feeling" - Schmalz? Kaum. Die Frage, ob ein Hörer melancholisch oder phlegmatisch veranlagt sein muss, um no-man's Liedermacherkunst belebend, bejahend und schön zu finden, muss jeder selbst beantworten. Seit "Returning Jesus" stehen die lächerlich unbekannten Briten für 'Slow it all down', für Ausbremsung, Zeit für Zwischentöne, Sparsamkeit, Eindringlichkeit. Da sie außerdem einen geschmäcklerischen (britischen?) Hang zur Opulenz besitzen, sind auch fette Arrangements vertreten. Insgesamt gibt es mehr ausgereifte Songs, vergleichbar der B-Seite des Vorgängeralbums. Klangskizzen mit auch mal spröderen Passagen (A-Seite...) bleiben rar. Die hörspielartigen Soundscapes von 'Together we're stranger', das mit schwebenden bass-communion-Klängen öffnete, weichen auf 'Schoolyard ghosts' einer Menge 'Beautiful songs you should know'. Bei all dem (natürlich) vollendet produzierten Liedgut ist (ebenso natürlich) keine radiotaugliche Single dabei, denn so viel fragile Schönheit erträgt der Alltag in einer pulsierenden, hektischen, medial dirigierten Welt nicht. Längst begraben und vergessen der Anfang der 90er, als auch no-man dancefloortauglich auf die Charts zielten. Weit weg vom Mainstream wird ihre Musik immer abgeklärter und schöner. Der Opener 'All sweet things' greift prägnante Momente der letzten Alben auf: das balledeske Piano von 'Carolina skeletons', die cembaloartige Gitarre von 'Photographs in black & white', den Chor von 'All the blue changes'. In 'Wherever there is light' bewegen sich no-man ungerührt am Abgrund völlig uncooler Harmoniesucht. Im Kontrast dazu bricht auch die gnadenlose Seite des Duos ('Wild opera' war ein bestechendes, programmatisches 90er Jahre-Album und sein Titel keine Angeberei) durch: in 'Pigeon drummer' lassen no-man es mal ordentlich krachen. Versöhnlich im Klang, vergleicht man es mit den je längsten Stücken der 2 Vorgängeralben, wo düstere Dramatik die Instrumentalpassagen dominierte, 'Truenorth', mit fast 13 Minuten ein Track, der am ehesten auf einem Sampler mit Lounge- oder Hintergrundmusik Platz fände. Besonders stark und als Hintergrundmusik total verschwendet die letzten 3 Songs. Bowness' Stimme, ihre oft gehauchte, aber unverstellte, klare Emotionalität heben no-man-Songs auf eine weitgehend unbewohnte Ebene in den höchsten Etagen sorgsam veredelter, episch angelegter Popmusik. Lasst Euch auf diesem magischen Klangteppich nieder und redet Euch fest ein, keinen trostlosen, nebligen Novembertag zu überfliegen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich... *seufz* Danke, danke, danke!, 25. Oktober 2008
Von 
Carsten (Schwerte, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Ich bin eigentlich Fan der viel viel härteren Gangart... blubb blubb... jedenfalls hat mich seit Ewigkeiten kein Album mehr so tief gerührt... hat mich so traurig gemacht... so viel Freude geschenkt... so hoffen und bangen lassen... mich derart runtergebracht und wieder hochgeholt. "All sweet things", "Wherever there is light"... großes Musik-Kino!

Danke, danke, danke!
Ich verbeuge mich vor einer ganz großen Band, die ein absolut atmosphärisches, kaum in Worte zu fassendes Album herausgebracht hat, was man jedem Menschen, der Gefühle auch in Musik findet und ausleben kann, als Pflichtkauf ans Herz legen kann.

Und das mit einem so herrlich guten Gewissen! Klare 5/5 Punkte mit Sternchen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steven Wilson und Tim Bowness erwecken traumhaft-schöne Schulhofgeister, 6. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Nach dem exzellenten Vorgängeralbum - Together We're Stragers - legen die beiden Workaholics Steven Wilson und Tim Bowness mit - Schoolyard Ghosts - erneut ein bärenstarkes Album vor, das in jeglicher Hinsicht überzeugt. Schoolyard Ghosts - macht im Prinzip dort weiter, wo die beiden Herrschaften mit - Together We're Strangers - aufgehört haben. Ähnlich ruhig, melodisch und melancholisch-warm kommen die Titel aus den Boxen, wobei die durchweg anhaltende Ruhe einmal durch einen heftigen Musiksturm erschüttert wird, denn mit - Pigeon Drummer - befindet sich ein Porcupine-Tree-ähnlicher Song auf dem Album, der für no-man-Verhältnisse absolut ungewöhnlich harte und unruhige Töne anschlägt.

Die ruhige Melodienlandschaft wird dieses Mal noch zusätzlich von den wunderschönen Flötensoli des Gastmusiker Theo Travis verzaubert, und das am Ende des Albums stehende - Mixtaped - enthält starke musikalische Alternativelemente, die durchaus auf den beiden letzten Alben von Talk Talk erscheinen hätten können.

So erreichen die beiden Musikgenies am Ende wieder einmal das Ziel, dass auf auch diesem Album ebenfalls - Alle schönen Dinge, wunderschöne Lieder sind, die du kennen solltest, weil überall, wo im geografischen Norden ein Licht scheint, dir diese gesunde Melodiemischung in den Ohren rauf- und runterströmt.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse - wie immer !, 7. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Dunkel, düster und traurig schön - wie alle No-Man Alben ist dieses auch von gleich bleibender Qualität. Wer das Projekt von Steven Wilson und Tim Bowness liebt, kann ohne große Überlegungen die CD kaufen. Für 5.1 Liebhaber ist die DVD eine klangliche Offenbarung und ähnlich spannend wie das letzte Album. Wer Neues entdecken will oder erwartet, ist hier fehl am Platz. Fazit: Kaufen !
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reif, 19. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schoolyard Ghosts (Audio CD)
Das macht Steve Wilson so leicht niemand nach.
Diese süße Wehmut, die seine Musik umweht, zieht einen mit jedem Hördurchlauf immer tiefer in einen sanften Strudel, bei dem man irgendwann nicht mehr so genau weiß, ist es Schmerz oder Wohlbefinden, was man gerade spürt.
"Schoolyard ghosts" ist das bisher reifste No-man-Album und wird allen denen ein Trost sein, die der Meinung sind, dass Steve Wilson irgendwann einfach mal die Ideen und die Energie ausgehen müssen.
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