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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2011
... ist zunächst einmal nichts zu sagen, hat man welche, macht man in der Regel weniger falsch im Leben, hat man schlechte, nimmt das meist kein angenehmes Ende, hat man keine, macht das die Sache auch nicht einfacher. Adam Granduciel, Sänger der Band War On Drugs, hat nicht nur einen sehr eigenwilligen Künstlernamen, sondern mutmaßlich mit Bob Dylan, Bruce Springsteen und Tom Petty auch die richtigen Vorbilder. Schwierig wird das ganze erst, wenn man nebenher noch sein Faible für Indierock unter den engen Hut zu bringen versucht.

Das wirklich erstaunliche an "Slave Ambient" ist nun, dass das hier wirklich und wahrhaftig funktioniert. Also zwei derartige Antipoden miteinander zu verknüpfen und daraus eine so blitzsaubere Platte zu machen, die mit den Worten "excellent road trip music" (pitchfork) ganz und gar passend beschrieben ist. Man hört nicht oft Songs von einer solch bezaubernden Trägheit und Mattigkeit, die lieber wohltemperiert im Schatten fläzen und besser keinen Schritt in die grelle Sonne wagen. Die stimmlichen Parallelen zu Dylan sind nicht zu überhören und man fragt sich schon, woher der Junge aus Dover diese verdammte Lässigkeit nimmt, die diese Stücke so groß macht. Das Tempo ist in der Regel gemächlich ("Brothers"/"It's Your Destiny"), manches Mal auch etwas zwingender, gepaart mit feinem Gitarrenpicking ("Your Love Is Calling My Name"), anderes kommt erst schleppend in Schwung ("Come To The City").

Zwischenrein verteilt das Trio, zu dem in früheren Jahren auch einmal Kurt Vile, hier auch schon gewürdigt, gehörte, kleinere Instrumentaltracks, sonst eher störend, hier aber seltsamerweise nicht fehl am Platz. Selbst wenn bei besagtem "Come To The City" die frühen U2 zitiert werden, tut das der guten Qualität dieser Platte keinen Abbruch, zumal dieser Verweis weit weniger deutlich ausfällt als die "sound-a-likes" beim fetzigen "Baby Missiles" und dem Abschlußstück "Black Water Falls", wo einen der Boss und sein "I'm On Fire" regelrecht anzuspringen scheinen. Trotzdem und/oder gerade deshalb: großartige Platte, nix zu meckern. mapambulo:blog
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am 28. August 2011
The War on Drugs sind beileibe keine leicht greifbare Band. Man muss sich ihr öffnen, Zeit schenken und Erwartungen hinten anstellen, oder aber einfach auf die Spultaste drucken, wenn sie wieder einmal nerven. Was natürlich aber jeder anders sieht. Sollte in diesem Jahr aber jemand dem neuen Album vom neuen amerikanischen Wonder boy Kurt Vile verfallen sein, dann wird er auch an Slave ambient" seine Freude haben. Was nicht von ungefähr kommt, war Vile doch anfangs Mitglied in dem damals noch eher losen Musikerkollektiv um den aus Oakland, Ca, stammenden und in Philadelphia lebenden Bandleader Adam Granduciel. Slave ambient" beginnt mit dem traumwandlerischen Best night", das an britische Shoegazer Bands erinnert und sich um einen immer wiederkehrenden Singsang in eine instrumentale Endlosschleife steigert und mit hypnotischer Vereinahmung überzeugt. Das nachfolgende Brothers" ähnelt dem Opener, weißt aber einen stärkeren Groove auf, der sich mit den Jingle-Jangle Gitarren einen Wettstreit liefert. I was there" ist ein erstes Highlight, ein schlurfender, extrem cool vorgetragener Rock n' Roller, mit Piano und Harmonikaeinlagen. Dann erklingen zum ersten Mal Synthesizers, der Gesang scheint ins All abzudriften, doch die Gitarren holen Your love is calling my name" immer wieder auf den Boden zurück. Ein treibender Psych-Rocker der Extraklasse, der aber bereits auf die eingangs erwähnte Undefinierbarkeit der Band hinweißt. The Animator" beginnt mit Loopspielereien, in die sich langsam wuchtige Drums einmischen und der Song sich in hymnische Sphären erhebt, Arcade Fire lassen grüßen. Nach einem kurzen Instrumental-Intermezzo, verlieren sich War On Drugs endgültig in Soundspielereien, die kein herkömmliches Songwriting mehr erkennbar machen, bevor sie mit dem Orgelgetriebenen Baby Missiles" Hitpotential beweisen, dabei aber noch mal an Arcade Fire erinnern, ja sogar an Boss" Springsteen andocken, wenn Granduciel johlt wie ein Wolf und die Mundharmonika himmelhoch jauchzen darf. Starker Song, dem das Krach-Stück Original slave" folgt, auf das man hätte verzichten können. Das akustisch dominierte Black Water Falls" im Dylan Slang, beendet das Album und erinnert daran, das man die Band auch mal mit Americana assoizierte. Ein Album mit viel Licht und einigem Schatten, bei dem man sich die Sahnehäubchen einfach herauspicken sollte. (Indy, Roadtracks Magazin)
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