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5.0 von 5 Sternen Satter Blues aus dem Old Absinth House
1943 in Two Rivers, Wisconsin geboren, verlor er bereits mit acht Jahren komplett sein Augenlicht. Dann griff er zur Gitarre und ließ sie nicht mehr los. Nachts lauschte er den Sendungen von WLAC-AM aus Nashville, die viele seiner Generation prägten. Dort hörte er zum ersten Mal Elmore James, Albert King und Albert Collins. Seine erste Band coverte Songs...
Vor 9 Monaten von Gerhard Mersmann veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schön, aber irgendwie ohne Inspiration
Bryan Lee gefällt , insbsondere seine Live-CD s sind eine Freude für das Ohr. Die Songs auf dieser CD sind nicht schlecht, profesionell aufgenommen, gute Soundqualität, aber es klingt, als hätte man eine CD machen müssen. Es fehlt der Esprit anderer Werke, es fehlt ein wenig Spielfreude und Spaß.Und das hört man. Deshalb nur ein - nicht...
Vor 9 Monaten von Markus König veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satter Blues aus dem Old Absinth House, 30. November 2013
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play on for Me (Audio CD)
1943 in Two Rivers, Wisconsin geboren, verlor er bereits mit acht Jahren komplett sein Augenlicht. Dann griff er zur Gitarre und ließ sie nicht mehr los. Nachts lauschte er den Sendungen von WLAC-AM aus Nashville, die viele seiner Generation prägten. Dort hörte er zum ersten Mal Elmore James, Albert King und Albert Collins. Seine erste Band coverte Songs von Elvis Presley, Little Richard und Chuck Berry. Da war er noch Teenager. Und dann entdeckte er den Chicago Blues, dem er bis heute treu blieb. Mit seiner ersten Blues Band nahm er das Album Beauty Is not Always Visual auf, ein Hinweis auf sein eigenes Erleben. Und ab 1982 folgte etwas, was von der typischen Blueser Karriere des modernen Amerika abweicht, aber gerade das geformt hat, was ihn ausmacht. Er wechselte nach New Orleans und erhielt ab 1982 ein Engagement im Old Absinth House in der Bourbon Street, wo er in den folgenden 14 Jahren fünfmal in der Woche auftrat. Das prägt, das ist eine richtig harte Schule, jede Nacht die Wünsche von besoffenen Touristen zugerufen zu bekommen, sie und die wenigen Kenner bei Laune zu halten und gegen das Geklimper von Flaschen und Geschirr, das Geschrei der Überhitzten und das Anmachen der vom Gingrößenwahn Befallenen anzuspielen.

Bryan Lee hat das alles mit Bravour überstanden und die Musik, die er mit seinem neuen Album Play One For Me ist eine gelungene, wunderbare und herzliche Referenz an all die Jahre On-Stage, in denen der wahre Musiker seine Kunst entwickelt. Lee fährt alles auf, was ihm zur Verfügung steht und er beginnt mit einer Hommage an Aretha Franklin unter dem schlichten Titel Aretha, bei dem nicht nur seine siebenköpfige Band, sondern auch noch sieben Bläser und drei Streicher mitwirken. Satter geht es nicht und es hört sich nicht nur an wie eine Liebeserklärung an Aretha Franklin, sondern auch wie ein Treueschwur auf B.B. King, denn Bryan Lee greift die Riffs und akzentuiert die Gitarre wie die große Ikone des Blues. Die folgenden Songs sind das, was von einem im Blues Sozialisierten zu erwarten ist: Lebensweisheiten, die niemand widerlegen kann, Gefühle, die jedes enttäuschte Herz kennt und Erkenntnisse, die die Härte des Lebens unterstreichen. When Love Begins (Friendship Ends) oder You Was My Baby (But You Ain't My Baby No More) unterstreichen das in nahezu zu deutlicher Form, aber da spricht wohl der Bühnenpädagoge aus dem Old Absinth House.

Das Phänomenale an der mit insgesamt zehn Titeln eingespielten CD ist die Atmosphäre, die sie herüber bringt, obwohl sie im Studio aufgenommen wurde. Bryan Lee und seinen Mitstreitern gelingt es, Idee wie Atmosphäre eines Blues House zu entfachen. Und das, was dort gelingt, spiegelt eben das pralle, durchsichtige, etwas oberflächliche Leben der Bourbon Street. Die eher besinnliche, selbst reflektive Version des Blues ist auf dieser CD nicht zu erwarten. Aber wer das satte, raue, und auch politisch renitente des Blues mag, der hat mit Bryan Lees Play One For Me einen guten Griff gemacht. Da fließt die berühmt berüchtigte gute Zeit und man kommt nicht in Versuchung, sich über das Morgen den Kopf zu zerbrechen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schön, aber irgendwie ohne Inspiration, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play on for Me (Audio CD)
Bryan Lee gefällt , insbsondere seine Live-CD s sind eine Freude für das Ohr. Die Songs auf dieser CD sind nicht schlecht, profesionell aufgenommen, gute Soundqualität, aber es klingt, als hätte man eine CD machen müssen. Es fehlt der Esprit anderer Werke, es fehlt ein wenig Spielfreude und Spaß.Und das hört man. Deshalb nur ein - nicht schlecht. MK
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Play One for Me
Play One for Me von Bryan Lee
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