Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen11
3,1 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
5
Format: MP3-Download|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Februar 2014
Mit dem neuen Album „Feindbild“ setzt Thomas Rainer konsequent den Weg fort, den er mit „Veni Vidi Vici“ eingeschlagen hat: ausgefeiltere Texte, klarere Gesangsparts, die Idee eines Konzeptalbums mit wenigen Hauptthemen. Hinzu kommt, dass bis auf 2 Lieder alle anderen durch Lyrics begleitet werden. Dadurch bleibt weniger Platz für geniale Synthie-Parts, was jedoch durch die beeindruckende Stimme des Sängers wettgemacht wird, die viel mehr im Vordergrund steht.

Die Songs im Einzelcheck:

Wir sind zurück:
Es gibt keinen passenderen Einstieg in dieses Album. Der Text wendet sich offensiv gegen alle Gegner der Band, besonders die „befeindeten“ Bands. Auf klar gesungene Strophen folgen mächtige, kraftvolle Refrains. Spitze! (10/10)

Dämon:
Harscher Sound schlägt einem beim Hören entgegen, gefolgt von einem fesselnden Gesang. Der Text passt perfekt zur Musik. Starke Worte in starkem Klang. Am Ende des Songs wird nachtmahrtypisch ein Monolog aus einem Film eingespielt: die Eröffnungsszene aus „Der blutige Pfad Gottes 2“. (9/10)

I hate Berlin
Nun folgt das schon lange angekündigte Second Decay-Cover. Zum Text ist nichts zu sagen, hätte auch von Thomas stammen können, zumal er die Stadt wirklich nicht sonderlich mag und sie für überbewertet hält. Duettpartnerin ist Fräulein Plastique, die überzeugen kann. (8/10)

Die Fahnen unserer Väter
Jetzt folgt eines der großen Highlights des Albums. Genialer Text, genialer Gesang, alles in diesem Lied passt! „Krieg ist ein perverses Spiel, bei dem es keine Sieger gibt!“ Unglaublich gut. (10+/10)

Chaos
Das einzige richtige „Lied“ ohne Gesang. Eine von "Kleinfinger" Petyr Baelish aus „Game of Thrones“ gesprochene Szene wurde verwendet, die ich beim Sehen der Serie auch bemerkenswert fand. Chaos ist eine Leiter…merkt es euch! (9/10)

Parasit
Ein Song, der sich gegen Heuchler und Nachahmer richtet. Guter Text und musikalisch sehr interessant. Thomas scheint sich Gedanken gemacht zu haben, wie er das Parasit-Motiv soundtechnisch umsetzten kann. (8/10)

Feindbild
Der albumtitelgebende Track lebt durch seinen guten Text. Hier finde ich, dass Thomas die Strophen perfekt umsetzt, während der Refrain gesanglich nicht so richtig zündet. (8/10)

Stehend sterben
Da ist er, der nächste Höhepunkt, auf den ich gewartet habe. Aggressiv, harsch, kraftvoll, leidenschaftlich. Und ein drückend geiler Refrain. (10/10)

Liebst du mich
Es ist das erste Lied, das Thomas uns präsentierte und kostenlos zum Download anbot. Mich wundert nur, warum es nicht schon direkt nach „Wir sind zurück“ auf der Platte erschien, da es ebenso ein Fan-Song ist, der die Sehnsucht nach neuem Nachtmahr-Material schürt und beschreibt. Ist sicher Live ein absoluter Hit und wird von den Konzerten nicht mehr wegzudenken sein (9/10)

The Torch
Das einzige englische Lied auf der CD und ein sehr, sehr gutes obendrein. Natürlich ist es nicht so eingängig wie „Submission“, oder so tanzbar wie „War on the Dancefloor“, aber es überzeugt durch seine ruhig-aggressive Art und den unglaublich guten Gesang. Ein weiteres Highlight. (10/10)

Wache
Man erwartet zunächst ein Lied mir Lyrics und stampfenden Bässen, wird aber überrascht durch einen rein instrumentalen Song, der durch fabelhafte, wunderschöne Klavierklänge lebt und einen unerwartet ruhiges Ende einer überragenden CD bildet. Es ist sagenhaft, wie vielseitig die Musik von Nachtmahr ist. Diese Experimentierfreude auf hohem Niveau ist es, die uns Fans immerzu auf neues Material der Band hoffen lässt.

Wer nach dem Hören dieser CD noch glaubt, dass Nachtmahr mit rechtem Gedankengut liebäugelt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich hoffe, dass irgendwann jeder erkennt, dass man Künstler nicht nach ein paar provozierenden Symbolen oder Bildern beurteilen darf, sondern sich wenigstens grundlegend mit ihren Prinzipien, Intentionen und Zielen befassen muss.

Ich danke Thomas Rainer für dieses neue Meisterwerk, freue mich auf die Konzerte und hoffe, dass seine kreative Ader nie versiegt.

P.S.: Wer ebenfalls das Fan-Paket bestellt hat, darf sich über ein hochwertiges Shirt freuen und wird seinen Gefallen an dem kostspielig umgesetzten Büchlein finden, das neben den Texten noch eine Vielzahl polarisierender, ausdrucksstarker und exzellenter Kunstwerke beinhaltet.
11 Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2014
Ich lese hier mehrfach sich überschlagende Bewertungen des neuen NM Albums. Dem kann ich mich nur begrenzt anschließen. Zum Album: das Album soll allen Kritikern zeigen, welchen Anspruch Thomas Rainer in der Szene für sich erhebt. Die ganzen Vorbeurteilungen und auch der Text auf Amazon grenzt dabei ein bischen an alberne angebliche (real m.M. nach nicht feststellbare) Renomme-Kriege im Industrial-Genre. Hier überschätzt sich Thomas Rainer doch deutlich. Das Album hat zwar die Nachtmahr typischen Base Lines und sein interessanter Gesang spielt auch eine große Rolle. Leider sind die Passagen doch sehr stark variierend zwischen klar gesungenen Passagen und dem eher verzerrten Gesang, der Nachtmahr so berühmt gemacht hat.
Die Tracks haben dafür eine intelligente Tiefe in den Lyrics, die speziell bei den tragenden Songs: "Die Fahnen unserer Väter", "Dämon" oder "Stehend sterben" zu Gänsehaut-Feeling führen.
Dies geht (bewußt in Kauf genommen) etwas zu Lasten der Eingängigkeit früherer Alben. Und einfache aber donnernde Dancefloor -Walzen sind auch nur in Ansätzen auszumachen. Dafür wirken die Songs nachdenklicher, reifer und tiefsinniger.
Was mir persönlich etwas negativ auffällt, ist das Verhältnis zwischen den harten Nachtmahr-typischen und zweifellos grandiosen baselines und dem Gesang von Thomas. Die Produktion wirkt etwas, wie solll ich sagen, rotziger...Thomas schleudert dem Hörer seine Sicht der Welt gerade zu aggressiv-wuterfüllt entgegen.

In den Beschreibungen, die auch das beigelegte interessante aber drastische Dark-Comic-Book nahelegen, hat Thomas eine große Kränkung innerhalb der Szene erfahren, die er hier auf dem Album fühlbar verarbeitet und allen zeigt, was eine "Industrial-Harke" ist...in der Presse konnte ich seine Enschätzung, die richtig deutlich in dem Second Decay Cover "I hate Berlin", ihren nihilistischen Anspruch findet, nicht bestätigt sehen. In Berlin haben wir NM zuletzt zum Beispiel auf den E-Tropolis Festival vor hunderten begeisterten deutschen Fans gesehen...sei es drum.

Das Album ist sicher eine Wendung im Schaffensprozess von Thomas Rainer, es geht immer wieder auch hörbar NM-typisch zur Sache, hat aber mehr Anspruch an den Hörer und weniger Eingängigkeit. Alles in allem empfelenswert, das drastische Comic-Book müsste man aber nicht unbedingt kaufen, es sei denn man ist Hardcore-Fan von Nachtmahr. Dann ist es ein Muss!
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2015
Meine Gedanken zum Album sind schon ein wenig älter! Hier also mal Rezession von damals: So nunmehr ist Thomas Rainer mit seinem „IMPERIAL AUSTRIAN INDUSTRIAL“ (haha) Projekt Nachtmahr zurück und schickt sich an, ein neues Machwerk mit dem liebreizenden Namen „Feindbild“ unter das Volk zu werfen! Zur Musik von Nachtmahr muss man nichts sagen. Man hasst Nachtmahr oder man liebt Nachtmahr! Und da ich zudem seit geraumer Zeit in die bezaubernde Frl. Plastique verknallt bin und sie bei dem Second Decay Cover „I hate Berlin“ die Gastvocals übernahm, musste ich mir das Album just aus dem Download-Shop für Musikerziehung auf meine Rechenmaschine, die ich liebevoll Körg's Zuse nenne, laden. Neben dem einmal mehr betörend klingenden Plastemädchen befinden sich noch andere prima Lieder in gewohnt imperialer österreichischer Industrial-Qualität auf dem Album! Nachtmahr sind wie das Nutella unter den krachigen Elektro-Combos: man weiß, was man bekommt und man weiß es eben deswegen auch zu schätzen! Und wer Nachtmahr unverständlicherweise in die rechte Ecke stellt, der sollte sich einfach mal „Die Fahnen unserer Väter“ anhören! Nun aber mal zum eigentlichen Grund dieses Ergusses: Provokation! Provokation mäandriert seit der Existenz der „schwarzen“ Szene durch dieselbe! Wumpscut, Kirlian Camera, Death in June und andere hüpfen schon seit Jahren provozierend durch die schwarzberockte Masse! Aber Thomas Rainer hat dieses amüsant provozierende Rumgehopse mit Nachtmahr perfektioniert und zu einer Merchandising-Gelddruckmaschine verwandelt. Wie kein anderer Künstler spielt er mit dem gekünstelten Entsetzen der selbsternannten Weltverbesserungsgutmenschen. Ich schaue mir das Artwork von „Feindbild“ an und muss süffisant Grinsen, da der Captain weiß, dass wieder Unmengen Nachtmahr Merchandising-Artikel (z.B. Nachtmahr-Strampler, Nachtmahr-Bettwäsche, Nachtmahr-Duschbad aus deutsch-österreichischem Wasser etc.) mit dem kleinen uniformierten Mädchen über den Ladentisch gehen werden! Zugleich höre ich auch schon wieder die Myriaden von Unmutsbekundungen ala „Nachtmahr ist rechts“ und bla. Aber gerade die Kritiker der Band verhelfen ihr zu dem Erfolg! Ich kann es nicht verstehen, dass so viele Menschen auf den „gegen Nachtmahr“ Zug aufspringen und sich sogar „gegen Nachtmahr“ Shirts drucken lassen! Merken diese Menschen eigentlich nicht, dass sie die beste Umsonst-Werbeagentur für Nachtmahr darstellen? Diese lächerlich grotesken Diskussionen um die Band bringt die österreichische Merchandising-Invasion aber erst richtig in Fahrt und nimmt den nachtmahresken Widerstandswall handstreichartig! Im Ergebnis dessen stelle ich dann immer wieder amüsiert fest, dass Thomas Rainer ein derb cleverer Geschäftsmann ist, der es wie kein anderer in der Düsterszene versteht, Geld mit dem Image seiner Band zu generieren.Geht mal auf ein Festival und staunt, wieviele Menschen mit dem Nachtmahr-Logo uniformiert im Stechschritt durch die Gegend schwadronieren! Auch ich zähle mich dazu und trage meine Nachtmahr-Obertrikotagen immer wieder gern zum Sonntagsbrunch bei Oma! Ich mag Nachtmahr, ich gehe gern auf die unterhaltsamen Konzerte und hüpfe gern in Captain Körg's (das bin ich) dilettantisch anmutendem Stakkato-Tanzschritt zu „Mädchen in Uniform“, „Can you feel the beat“ oder „Tanzdiktator“ über das düstere Tanzschlachtfeld! In diesem Sinne, freue ich mich, dass Thomas Rainer zu Recht weiterhin jede Menge Euronen (auch meine) zählen darf. Ich werde jetzt erst einmal an die Kleiderwand gehen und gucken, wieviel „Mädchen in Uniform“ auch in mir steckt!
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2014
Einfach Weltklasse!!!!

Es ist eine absolute Empfehlung und läuft auch im Fahrschulauto hoch und runter .
und dann war das Book auch noch ein Tag eher zu Hause
22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2014
Eigentlich wollt ich mehr schreiben aber bei den Kommentaren der Vorgänger merkt man wohl schnell das Thomas Rainer einfach polarisiert...
Verglichen mit der Konkurrenz, muss ich aber sagen das er in den letzten Jahren mehr richtig gemacht hat als die anderen. Was selbstverständlich von "Amazon Szene Kennern" als Kommerzialisierung bezeichnet wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2014
Das neue Album von Nachtmahr ist einfach fantastisch. Die Texte sind toll und die Musik sowieso...einfach toll! Klasse! Mehr davon!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2014
Das flache Beatgepfurze von Nachtmahr wird ohne Zweifel auch morgen wieder die Tanzflächen mit zappelnden neonschwarzen Teeniescharen fluten, die wir in unseren Clubs alle so hassen. Dabei muss man klar sagen, dass man Nachtmahr hassen muss, weil sie so talentfrei sind, nicht, weil sie anscheinend irgendeine politische Message rüberbringen wollen. Und das, obwohl jedes neue Album immer wieder als der größte Burner angekündigt wird und in der super tollen Sammelbox daherkommt, die zweifellos Leute die sonst fast nie CDs kaufen sehr beeindrucken kann. Damit muss sich die Band in der Tat Aufmerksamkeit sichern, denn durch einfallsreiches Liedgut kann es in diesem Fall nicht gelingen. 10-15 Jahre nachdem diese ganze "Böse-Electro-Band mit Armbinden"-Thematik und totalitaristischem Militäranstrich einfach schon bis zum Erbrechen abgehandelt wurde braucht die Welt ein Album wie Feindbild mit seinen äußerst flachen Provokationen einfach nicht mehr. Nachtmahr ist die totale Kommerzialisierung des (Anti-?)Faschismus - oder um es im Stil von Nachtmahr zu formulieren: die Kassen im MediaMarkt müssen klingeln wie die Donnerflak in Stalingrad.

Es bleibt wie es ist: Nachtmahr - ein Michael Wendler für die Seiber-Goffik Szene.
2020 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2014
Alle Jahre wieder schenkt Thomas Rainer der Musiklandschaft mit seinem popartige Technoprojket Nachtmahr eine Veröffentlichung. Die Generation 18- die glauben alles was UzUzUz macht sei EBM werden auch hier wieder im Stechschritt die Läden stürmen um sich eine Kopie seiner neuen Langrille zu sichern. Wenn man das Cover betrachtet weiß man auch was einem erwartet. Marschmusik und Gegrunze. Igitt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2014
Schade dass man hier nicht 0 Sterne vergeben kann. Selten was so schlechtes gehört. Zudem eine Beleidigung, dass diese "Band" in der "schwarzen Szene" vermarktet wird. Ein Sinnbild der zunehmenden Kommerzialisierung.

Dann das Image: Brauchen wir das? Reminiszenzen an das dritte Reich, faschistische Ästhetik im Comicformat? Damit die Neon-Kiddies der "schwarzen Discos" bedient werden? Ich denke nicht. Gefährlich, weil dumm.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2014
Dumme pseodopolitische Texte, langweilige sich wiederholende billige Beats? Willkommen bei Nachtmahr.

Was bleibt zu diesem Album zu sagen. Leider nicht viel mehr, als dass sich Thomas Rainer mal wieder politisch ausdrücken möchte und das mit 'Hupfdohlen-Neon-(Schwarz)-Geschrömmel'

Wieso ist das immer wieder nötig?

Schlechte Produktionen und pseudopolitische Lyriks sind wir ja mittlerweile gewohnt, aber dass Thomas Rainer nicht langsam mal merkt, dass niemand einen Nerv auf so ein Poser-Möchtergern-Provokanti mehr hat macht er einfach seinen Krach weiter.

Man,man,man
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen