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Kundenrezensionen

34
3,6 von 5 Sternen
Morning Phase
Format: Audio CDÄndern
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schon erstaunlich, mit welcher Sicherheit Beck Jahr um Jahr zwei sehr unterschiedliche Stilrichtungen zu bedienen vermag. In guter Erinnerung ist sein letztes Album „Modern Guilt“, elektrifizierter Schrammelpop mit einer Fülle bemerkenswerter Einfälle, ebenso noch im Ohr die wunderbare Kooperation „IRM“ mit Schauspielerin Charlotte Gainsbourg, auch diese mit allerlei klugen, oftmals synthetischen Klangspielereien gefüttert. Kein Geheimnis ist es dagegen, dass mit dem aktuellen Werk eher eine Art Fortsetzung des grandiosen „Sea Change“ aus dem Jahr 2002 zu hören ist, klassische, meist akustische Arrangements, Songwriting ohne große Ausschmückungen, also, wenn man so will: Liedermacherkunst.

Wer mag, darf die elf Songs des Albums als verlängerte Aufwachphase interpretieren, eine Zeit, den Gedanken nachzuhängen, ein Zwischenfeld aus verblassendem Traumgespinst und heraufdämmernder Alltagsrealität: „When the memory leaves you, somewhere you can't make it home, when the morning comes to meet you, open your eyes with waking light“. „Morning“ und „Waking Light“ schließen sich sanft um eine Mischung aus abgebremstem Countryrock, Folkballaden und dem einen oder anderen schleppenden Bluesakkord – laut oder ungestüm wird es hier nicht. Mit dem zart gewirkten „Heart Is A Drum“ kommt der Kreislauf in Schwung, das klagende „Blue Moon“ ist schon dichter und drängender und ein episches „Unforgiven“ führt zum betörenden Höhepunkt: „Wave“ erinnert mit seinem dunklen Glanz und auch durch die Stimmfärbung eigentümlicherweise an einige späte Stücke von Dead Can Dance.

Diese Art von fast schon sakraler Anmutung bleibt aber die Ausnahme, der Großteil der Stücke ist von unprätentiöser Schlichtheit. Trotz der durchweg melancholischen Besinnlichkeit hat man nicht den Eindruck, Beck hänge auf ungesunde Weise selbstquälerischen Gedanken nach. Ernüchtert, vielleicht auch traurig mögen seine Betrachtungen über Einsamkeit, Verwundungen und Enttäuschungen klingen, aber verzweifelt sind sie nicht. Wo der Mann seiner Seele Ausgleich verschafft, darf man anhand seiner etwas widersprüchlichen Vita nur vermuten, dem Zuhörer jedenfalls werden ein paar dieser neuen Songs zum Trost reichen: „These are some faults we found, hollowed out from the years, don't let them wear you out, don't let them turn your mind inside out. Don't let it go, don't let it go away“ – wir werden uns bemühen… mapambulo:blog
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2014
Die Musik entfaltet eine atemberaubende atmosphärische Dichte und Intensität, die den Hörer sofort für sich einnimmt. Der melodische - mit sakral anmutendem Hall unterlegte - Gesang und die intelligenten effektvollen Arrangements prägen den getragenen melancholischen Charakter der Songs, zwischen denen hier und da klassisch inspirierte Streichereinlagen den Bogen spannen. Anspieltipps gibt es für dieses exzellente und geradezu stilbildende Album, das sich wohltuend vom gefühlten Einerlei des Mainstreams abhebt, eindeutig nicht. Sich allen Songs nachdenklich hinzugeben: dieses Bedürfnis stellt sich schon nach wenigen Takten unwiderstehlich ein ... und der eine oder andere nimmt vielleicht die Repeat-Taste ins Visier. I'm in love with this album.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Womit fange ich eigentlich an, vielleicht einfach damit, dass ich, bisher, mit den Platten des Künstlers überhaupt nichts anfangen konnte. Und es ist nicht so dass ich es nicht versucht hätte. Irgendwie muß ich wohl an die falschen Songs geraten sein.

Nun also der nächste Versuch. Angesprochen vom bunten und schönen Cover und dem Albumtitel nahm ich mir vor im das Teil reinzuhören. Freitag Morgen also mit einer Tasse Kaffee auf die Couch und über ein bekanntes Streamportal angefangen zu hören.

Tja, und da ist es passiert. Schon nach den ersten Tönen des Intros und des darauffolgenden Morning war ich einfach nur gefangen. Und das Gefühl steigerte sich von Song zu Song. Beck macht auf dieser Platte einfach verdammt viel richtig, das fängt beim starken und sehr abwechslungsreichen Songwriting an und wird über den, für mich, perfekten Gesang weiter getragen.

Einzelne Songs herauszuheben lohnt sich in diesem Falle nicht, das Teil am Stück genießen ist in diesem Fall eigentlich das beste. Fantastisch auch welche Bandbreite auf der Platte abgedeckt ist. Da sind zum einen diese schönen, Oldschoolmäßigen und folkigen Singer/Songwriterperlen wie Don't let it Go, gegenüber dessen steht ein, opulent, Instrumentiertes Stück wie Wave.

Und trotzdem gehen die Songs eine Symbiose ein, passen, auch in der Reihenfolge, perfekt zueinander und machen, trotz der, sehr ruhigen, Ausrichtung, ne Menge Spaß.

Für mich eine tolle Entdeckung und die Erkenntnis dass man manchen Künstlern einfach mehrere Chancen einräumen sollen. Ich werde mich jetzt nochmals an älteren Werken versuchen. Falls das dann wieder nichts wird, tja, dann hab ich wenigstens, diese eine, wundervolle Platte und für mich alles richtig gemacht

Fünf Sterne und damit natürlich mehr als eine Kaufempfehlung.

Zum Vinyl. Hierbei handelt es sich um eine, einzelne, 180 Gramm Platte die einen sehr, sehr schönen Klang hat. Ein Downloadcode wird mitgeliefert, falls jemand nicht den Cloudplayer Amazons nutzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2014
Beck hat sich mit "Morning Phase" selbst übertroffen. Das Album knüpft atmosphärisch an "Sea Change" an; es ist ihm sogar so ähnlich, dass er die beiden CDs als ein Doppelalbum hätte veröffentlichen können.

Beck zeigt sich schmerzhaft introspektiv, hochmelodiös und meditativ. Akustikgitarren, Mandolinen und dichte Soundteppiche prägen die Songs. Die Texte sind suggestiv und lassen dem Hörer viel Raum zur Interpretation.

"Morning Phase" wächst. Nach dem ersten Hören war ich nicht überzeugt. Schon bald stellte sich heraus, dass "Blue Moon" ein Meisterwerk ist. Spätestens nach dem fünften Mal fügte sich diese Ansammlung von Ohrwürmern zu einem großartigen Gesamtbild zusammen. Mit "Morning Phase" hat Beck Bemerkenswertes geleistet. Es steht in einer Reihe mit seinen besten Werken.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2014
Habe diese CD aufgrund einer sehr positiven Rezension im SPIEGEL gekauft. Ich kannte Beck vorher überhaupt nicht und bin äußerst angenehm überrascht. Es sind die leisen Töne und die wundervoll entspannte Stimmung, die mich überzeugen.
Mit sparsamer Instrumentierung, hier ein paar Streicher dort ein sanfter Synthesizer, sehr melodischem Gesang sowie einer eher einfach aber effektvoll gehaltenen Bass/Schlagzeug Grundlinie und einer perlenden akustischen Gitarre erzeugen die Songs eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre.
Wer knallharte Rhythmen, schwere Rock-Motive oder bombastischen Sound erwartet, wird enttäuscht sein. Ich kann aber nur dazu raten, sich auf diese CD einzulassen und genau hinzuhören. Jedes Stück bietet kleine musikalische Perlen, die sich durch die Hintertür fast unbemerkt einschleichen und keine Langeweile aufkommen lassen. Von der Menge der aktuellen, häufig eher belanglosen Musik hebt sich dieses Werk deutlich ab und ich kann es nur empfehlen. Mit 18 hätte ich das nicht gemocht, jetzt zaubert es mir ein heiteres Lächeln ins Gesicht... .
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2014
Musste ich doch ehrlich wieder Rezensionen in gewissen (Internet) Blättern wahrnehmen, die Becks Kunst auf seinen Glauben reduzieren. Von unterschwelligen Texten ist die Rede, dass Morning Phase Scientologygut beherberge. Mann, geht's noch? Ja Beck hat seinen Glauben, und dieser mag umstritten sein, doch ist es wirklich sinnvoll dass man den Glauben über die Kunst stellt? Boykottiert man Nick Cave aufgrund seiner (nicht Scientologischen) Religiosität?
Sicher mag es sein dass Texte/Fragmente aufgrund Becks spiritueller Überzeugung entstanden sind, ist doch bei Nick Cave und vielen anderen auch so.
Und ich habe mir das Album schon an die 10 mal angehört (und die Texte gelesen!), aber ich verspür noch immer keinen Drang, Scientology beizutreten. Komisch oder?
Nein!!! Weil sich dieses Kunstwerk ausschließlich der Liebe zur Musik widmet. Und diese ist erhaben und ehrlich. Ein wunderbar emotionales Album, dass mit jedem Durchlauf die Schönheit der Melancholie von neuen Blickwinkeln erahnen lässt.
Die Ruhe die so viel Kraft in sich trägt, der Schmerz der sich in allen Farben niederschlägt, die Liebe die jedem Stück den Atem verleiht, all dass hat Beck mit Morning Phase erschaffen.
Es zeigt den Künstler von einer sehr erwachsenen Seite, wobei ich aber überzeugt bin, dass noch immer ein "Guero" in ihm steckt, und die Beck Hörerschaft in Zukunft auch wieder daran teilhaben wird.
Manchmal ist einfach Zeit für Ruhe, dass war 2002 beim wunderbaren "Sea Change" schon der Fall und dann irgendwann treibt es Beck wieder in die "Discobox" ;)

Morning Phase ist ein weiterer überzeugender Erguss von der Kreativität die dieser Ausnahmekünstler in sich trägt, und ich kenn jedes Album nur zu gut, durfte ihn mit "Mellow Gold" (ja!!) und "Guero" live erleben und möchte Skeptiker dieses Albums dazu auffordern noch ein paar mal reinzuhören und die Glaubensfrage (wenn vorhanden) zu verschieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2014
Das klingt alles sehr organisch, warm und analog. Sehr liebevoll produziert. Wird von mal zu mal schöner.
beck is back
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2015
Was für geschmacksverirrte Menschen muss es geben, die diesem Album einen Stern geben? Bestimmt Kanye-West-Fans... Lol.
Egal, Beck ist mit Morning Phase ein grandioses Album gelungen, dass dieser Mann von vorne bis hinten konzipiert, größtenteils selbst eingespielt und arrangiert hat. Dieser Mann ist für mich ein Genie, das zeigt sich durch seine Bandbreite, seine Musikstile und nicht zuletzt durch dieses Songwriting, das seinesgleichen sucht. Ich kann dieses Album nur jedem ans Herz legen, der Musik mag. Nach Sea Change dachte ich, Beck hätte das Singer-Songwriter-Konzept schon perfektioniert, doch mit Morning Phase hat er sich noch einmal gesteigert, noch einmal eine Schippe drauf gelegt. Die Songs sind einfach wunderschön, Melodien, die den Hörer nicht mehr los lassen. Melancholisch, gleichzeitig aber positiv in ihrer Geradlinigkeit. Zudem singt Beck hier einfach in jedem Song wunderschön. Morning Phase wurde mit Blood On The Tracks verglichen, welches natürlich ebenfalls ein Geniestreich ist. Doch ich persönlich ziehe Becks Album vor, denn dieser Mann kann im Gegensatz zu His Bobness singen... Ich hoffe, es wird noch ein drittes Album in diesem Stil von Beck geben, denn so sehr ich seine anderen Alben wie Odelay, Mutations, Guero, Midnite Vultures und auch Modern Guilt mag, Morning Phase und Sea Change sind unübertroffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2014
Sehr smooth, melodiös und kreativ! Ein kleines Meisterwerk! Sehr zu empfehlen um mal abzuschalten und ein Glas Wein zu trinken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2014
...beim ersten Hören hat es mich noch nicht überzeugt, das Album wirkt aber bei häufigerem Hören einfach klasse und ist nicht mehr aus den Gehörgängen herauszubekommen. Besonders gut gefällt mir Wave, aber Morning ist auch klasse. Sehr schön ist auch, dass bestimmte Elemente immer wieder aufgenommen werden. Es handelt sich nicht um eine Aneinanderreihung von Songs, sondern ist eine Albumkomposition. Allerdings braucht es halt ein bißchen, damit es wirkt. Nach einmal Hören war ich noch nicht überzeugt.
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