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(Filmbesprechung)

Eine Dokumentation über Männer, die in den Jahren 1965/66 in Indonesien beim Massenmord an Mitgliedern und Sympathisanten der Kommunistischen Partei und chinesischstämmigen Bürgern beteiligt waren. Man geht von insgesamt an die 1 Million Opfern aus. Die Täter, die einer paramilitärischen Organisation angehören, gehen heute noch mit stolz-geschwängerter Brust durch die Straßen und von Schuldeingeständnis fehlt jegliche Spur. Im Gegenteil, sie brüsten sich mit ihren Taten und sind bereit, diese vor laufender Kamera in Szene zu setzen. Der Film begleitet diese Massenmörder, die bis zum heutigen Tage unbehelligt geblieben sind. Ein wenig ist es so, wie die Handlanger des 3. Reiches heute als Nationalhelden gefeiert werden würden.

Gerade der eine Hauptakteur des Filmes wirkt wie ein netter älterer Herr, bis er über die Geschehnisse von vor fast 50 Jahren zu berichten beginnt. Ihm zuzuhören und zu sehen ist für den Zuschauer dann nur schwer aushaltbar. Er schildert bis ins Detail, wie er die Menschen ermordet hat.
Man kommt ins Grübeln, ob man jemals von diesen Grausamkeiten am anderen Ende der Welt gehört hat, welches so viele Opfer forderte. Und was ist das für eine Gesellschaft, die die Täter nicht zur Rechenschaft zieht, sondern die diese Art von Grausamkeit sogar noch verehrt. Liegt es vielleicht daran, dass die USA damals hinter dem Machthaber stand?
Darüber hinaus erfährt man, dass auch heute diese paramilitärischen Organisationen noch Millionen von Mitgliedern haben. Es werden Aufnahmen von großen Aufmärschen gezeigt. Der viertgrößte Stadt der Welt ist heute eine Präsidialrepublik. Urlaub würde ich dort nicht machen wollen.

Der Film läuft fast 2 und eine Halbe Stunde. OmU

Fazit: Eine Bewertung mit Sternen finde ich schwierig. Handwerklich ist der Film gut gemacht.
Ein nahezu unglaubliches Werk, bei dem jeder selber entscheiden sollte, ob er es sich antun möchten. Bei mir hinterließ er sehr gemischt Gefühle und massives innerliches Kopfschütteln.
5 Sterne für den Mut des Regisseurs.
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am 27. März 2014
Wir waren sprachlos und gefangen von dem Film. Immer wieder, wenn man es mit großen Grausamkeiten zu tun hat, grübelt man, was in den Menschen vorgeht, die sie begehen. Ich kann mich kaum hineinversetzen in einen Menschen, der überhaupt nicht in der Lage ist, Mitleid mit seinem Opfer zu empfinden.

Der Film ist über zweieinhalb Stunden lang, aber wir haben einmal eine kleine Pause gemacht. Langweilig ist er nicht, denn was man gezeigt bekommt, ist so überraschend, dass man die ganze Zeit über staunt. Und man wird nicht besonders positiv überrascht. Mörder, die über die begangenen Morde prahlen, Mafiosi, die sich schamlos beim Geldeintreiben filmen lassen, Massaker, die für die Kameras nachgestellt werden und vieles mehr. Man ist geplättet. Die surrealen Szenen lassen einen zwischendurch durchatmen und sind von besonderer Intensität.

ACHTUNG SPOILER:
[Wenn man die zweieinhalb Stunden durchgehalten hat passiert etwas bei dem Hauptdarsteller, womit man überhaupt nicht mehr gerechnet hat. Er hat große Angst bekommen, als er als Opfer eine Verhörszene spielte. Später fragte er dann den Filmer vor laufender Kamera, ob seine Opfer damals wohl auch so eine Angst hatten. Das war für uns so unerwartet. Wie kann ein Mensch, der gefoltert hat, sich fragen, ob seine Opfer wohl vor ihm Angst gehabt haben? Danach musste er sich dann übergeben. Und zwar so heftig und lange, dass man das Gefühl bekam, ein Dämon verläßt seinen Körper (ich denke da an einschlägige Kinofilme in dieser Richtung)... Unglaublich...]

Also absolute Empfehlung für diesen Film! Und wer sich darauf einläßt, den erwarten mit Sicherheit neue Einblicke in die Tiefen der menschlichen Seele...
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TOP 500 REZENSENTam 10. März 2014
Vorab: Menschen die eine Naturgegebene Abneigung gegen Untertitel haben sollten Abstand von der Doku nehmen.
Ca. 159 Minuten OmU!

Zur Doku: Es geht um diverse Ex-Paramilitärs und Gangster die im Zeitraum von 1965 - 1966 ein unfassbares Massaker an Kommunisten in Indonesien angerichtet haben.
Diese Leute wurden vom Regisseur der Doku nicht nur gebeten über die damaligen Säuberungen zu sprechen, bei denen zwischen 500.000 - 2.000.000 Kommunisten starben, sondern einzelne Szenen auch nachzustellen.
So lernen wir als erstes also Anwar Congo kennen der so gleich zeigt wie er seine Opfer ohne viel Blutvergießen erdrosselte.
Das wirkt so locker-flockig das man meint der Mann ist Komiker.
Ist er nicht....
Er gilt als einer der schlimmsten Killer und ist heute nicht nur eine Kultfigur in Indonesien sondern auch ein gemachter Mann.
Auch seine Kollegen sind keinen deut besser und schildern in erschreckend lockerem Ton wie sie folterten, mordeten und entsorgten.

Kinder, Frauen, Männer.....egal.....alles was auch nur nach Kommunist roch wurde nieder gemeuchelt und meist im Fluss beseitigt.
Im Rahmen der Doku finden die Männer das es gut wäre einen ganzen Film darüber zu drehen damit ein stück Indonesischer Geschichte erhalten bleibt.
Und so beginnt ein surrealer Trip ins Seelenleben vollkommen verdorbener Subjekte und Massenmörder die sich zu anfangs keiner Schuld bewusst sind.
Die Kommentare die sie von sich geben wirken teils Naiv, teils abgrundtief Böse.

Eine Aufarbeitung ist trotz dieser Doku in Indonesien kaum möglich da auch heute noch Kommunisten das schlimmste befürchten müssen.
Zudem gibt es eine riesige Paramilitärische Gruppe, Pancasila Jugend genannt, die selbst vom Vize-Präsidenten respektiert und geachtet wird.
Der Kerl stellt sich tatsächlich hin und erzählt bei einer Feier der Gruppe das es okay sei ein Gangster zu sein und das es nötig sei mal seine Muskeln spielen zu lassen.
Schliesslich bedeutet Gangster "Freier Mann".
Ein Zitat das sehr oft in der Dioku verwendet wird.

Zurück zur Hauptperson Anwar: Im Laufe der Doku erfährt man das die Massenmorde doch wohl nicht so ganz Spurlos an ihm vorbei gegangen sind und so gehören die letzten massiv-eindringlichen Szenen der Doku ihm.....und zwar so intensiv das man danach erstmal sprachlos vor dem Abspann sitzt.

Ich schätze mal wenn es so eine Doku auch mit SS Schergen und Nazi-Kommandanten gegeben hätte wäre so ziemlich das selbe dabei herausgekommen......wenn die Taten wie in Indonesien nicht als Verbrechen angesehen worden wären.
The Act of Killing ist ein sehr, sehr anstrengender cineastischer Moloch der einem übel aufstösst.
Weder die indonesischen Medien, noch die gezeigten "Würdenträger" oder Machthaber distanzierten sich vom geschehenen sondern glorifizieren es sogar noch.
Derweil verhöhnen die Täter die Familien der Opfer und Leben auf der Sonnenseite.

Harter Tobak definitiv.
Was ich etwas negativ fand waren die teils lächerlichen Szenen aus dem Film den die Täter drehten.
Das geht teilweise in Richtung Bollywood was ich nicht ausstehen kann....aber das ist Geschmackssache.
Wichtiger ist ja auch der Inhalt und der ist trotz viel bunter Kostüme und lächerlich-billigen Szenen heftig.
Ich benutze ja öfter schon mal die Redewendung: Nichts für Zwischendurch......selten traf selbige so zu wie bei The Act of Killing.
Joshua Oppenheimer ist hier ein eindringliches und fast schon schmerzhaftes Mahnmal gelungen was nicht nur die Täter entlarvt sondern auch Teile der Indonesischen Herrscher Kaste und der Medien.
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am 4. Juni 2014
Joshua Oppenheimer verbrachte sieben Jahre in Indonesien, um diesen Dokumentarfilm zu schaffen. Ursprünglich wollte er einen Film mit den Überlebenden des Genozids der Jahre 1965-66 drehen, als 1 – 2,5 Mio Menschen in Indonesien ermordet wurden (genaue Zahlen gibt es nicht). Aber das verhinderten die Behörden bzw. Mitglieder des Militärs.

Stattdessen kam er in Kontakt mit den Mördern von damals, die ihm sehr gerne die Orte zeigten, an denen sie ihre Opfer getötet hatten. Die Täter nennen sich Gangster (preman) und übersetzen dies mit „freie Männer“. Sie sind Mitglieder einer regierungsnahen paramilitärischen Organisation namens „Pancasila“, die auch heute noch junge Menschen rekrutiert (als Muskelkraft und Nachwuchs für ein System aus Korruption und Erpressung).

Anwar Congo aus Medan in Nord-Sumatra, der heute etwa 70 Jahre alt ist, war der 41. Mörder, den der Regisseur kennen lernte. Die erste Szene im Film ist auch das allererste Gespräch, das er mit Oppenheimer führte. Dabei demonstriert Anwar mit einem Draht, wie er auf dem Dach eines Wohnhauses vor über 40 Jahren zahlreiche Menschen stranguliert hatte. Anschließend tanzt er einige Schritte Cha-Cha-Cha.

Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine Beziehung und - darauf aufbauend - entsteht dieser Film. Anwar Congo beschreibt die Szenen, die er gerne filmisch umsetzen lassen möchte. Oppenheimer organisiert die Aufnahmen, er selber bleibt unsichtbar dabei. Anschließend schaut sich Anwar die Szenen an, sehr aufmerksam, macht Kommentare. Erst nach Abschluss einer Szene wird die nächste angegangen. Anwar liebt Filme, besonders die amerikanischen, und probiert sich in unterschiedlichen Genres aus.

Dazwischen kommen noch andere Täter zu Wort, beispielsweise der Gouverneur von Nord-Sumatra und der Stellvertretende Minister für Jugend und Sport, die sich zu den Morden äußern, als wären es großartige Errungenschaften.

Die Szenen in dem Film schockieren und verursachen Übelkeit. Gegen Ende war es leichter, wobei ich nicht genau sagen kann, ob der Film weniger schlimm wurde oder meine Abwehrmechanismen besser.

Ich habe den Film so empfunden, als sei er eine Therapie für Anwar Congo, den Massenmörder. Langsam, Szene für Szene, kommt er in Kontakt mit seinen verdrängten und verleugneten Gefühlen. Deutlich wird: solche Taten und Erlebnisse kann man nicht vergessen. Nein, es kostet sehr viel Kraft, sie umzudeuten, zu verändern oder an anderes zu denken. Drogen können nur kurzzeitig helfen.

Der Film selber ist 159 Minuten lang (die Kinofassung nur 119 Minuten), dazu kommt als Zusatzmaterial ein sehr interessantes Interview mit Joshua Oppenheimer, aus dem ich die Infos für diese Rezension habe.
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am 26. April 2014
Der Film „The Act of Killing“ ist ein ungeheuerliches Projekt. Die Vorgänge vor der Kamera sind unerhört und unersehen. Es ist mit das Verstörendste und Surrealste was ich je gesehen habe. Hier hat man das Gefühl, die Mechanismen von Schuld, Verdrängung, Erkenntnis, Wahrheit und Fiktion an sich beobachten zu können. Es liegt alles offen da. Gleichzeitig entzieht sich das Gezeigte dem Verständnis, da hier wohl tatsächlich auch eine filmische Grenzüberschreitung vorliegt. The Act of Killing macht alles, was Film machen kann. Er zeigt unter anderem nochmal in aller Deutlichkeit: Wir sind schon eine sehr eigenartige Spezies. Ich bin sehr glücklich, dass dieser Film entstanden ist.
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am 20. Februar 2014
Die Dokumentation über die Mörder, welche im Jahr 1965 eine Million kommunistische Indonesen bzw. Chinesen getötet haben. Diese Mörder kommen hier zu Wort und es ist erschreckend wie gleichgültig, selbstverständlich und voller Stolz sie über ihre Taten sprechen und diese für die Doku nachstellen. Noch erschreckender ist, das sie in Indonesien als Volkshelden gefeiert werden.

Die Doku tut einfach 2 1/2 Stunden nur weh und ist derartig erschreckend, was Menschen sich gegenseitig ohne Reue antun.
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am 5. Februar 2014
Ein Film quasi von den "verbrechern" des Genozids in Indonesien der 60er Jahre. Erst schwierig rein zu kommen... und sehr hart, wenn gezeigt eird wie die so genannten kommunisten ermordet wurden. Sehr aufschlussreiche Dokumentation und ehrlich.
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am 19. März 2015
Dokumentarfilm des amerikanisch-jüdischen Regisseurs Joshua Oppenheimer gedrehter über das Massaker an angeblichen Kommunisten (darunter zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder, Intellektuelle, ethnische Chinesen und landlose Bauern), die falsch verdächtigt wurden. Zwischen 500 000 und einer Million Menschen wurden damals umgebracht, weitere 500 000 noch jahrzehntelang in Lagern interniert. Die Morde wurden initiiert vom Suharto-Regime und von sogenannten Gangstern begangen. Die Mörder wurden nie zur Rechenschaft gezogen, viele sind heute noch an der Macht.
Joshua Oppenheimer hat mit den Tätern gedreht. Sie spielen ihre Taten nach und werden sich dabei ihrer Schwere erst bewusst. Ich empfand Sympathie für den Hauptdarsteller, obwohl er ein vieltausendfacher Massenmörder ist. Der Film ist kein Vergnügen (wie selbst Selma), aber eine sehr wichtige Erfahrung, auch mit dem eigenen Selbst. Er wurde offenbar auch in Indonesien mehr als 1000 Kinos gezeigt und führte dort erstmals zu einer Art gesellschaftlichen Aufarbeitung des Massakers. Wer sich den zweieinhalbstündigen Film auf DVD zumutet, sollte unbedingt auch noch das Interview mit dem Regisseur anschauen. Er bringt wichtige Hintergrundinformationen, mit denen man diesen wichtigen Film erst richtig versteht.
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am 26. März 2014
Dieser Film wirft Licht auf einen ausgesprochen blutigen Teil der indonesischen Geschichte, dem Massenmord von mehreren Hunderttausend Menschen im Namen des Antikommunismus. Aus falscher Rücksichtsnahme auf die noch fälscheren Leute wurde das Thema vom Westen viel zu lange beschwiegen. Die Täter laufen immer noch frei herum, bis in höchste politische Kreise werden die Taten heute noch als notwendig betrachtet und eine Aufarbeitung abgelehnt. Daran sollte man denken, wenn man nach Indonesien reist. Amok kommt aus dem Indonesischen.

Insofern kann man diesen Film von Joshua Oppenheimer gar nicht hoch genug wertschätzen.
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am 11. März 2015
The Act of Killing ist in seiner Art ein Film wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe. Zur Story wurde in den anderen Beiträgen schon teils ausführlich berichtet.

Es ist nicht vorstellbar, dass ein solch dunkles Kapitel der Geschichte wie die "Ausrottung" der Kommunisten im Indonesien der 1960er Jahre im Indonesien der 2000er Jahre als Heldentat und als gut gefeiert wird...und doch passiert es.

Der Film ist bizarr und erschreckend, sowohl was die Gräueltaten der 1960er Jahre angeht als auch deren heutige Legitimation durch höchste politische und gesellschaftliche Kader in Indonesien. Zudem zeigt der Film auf erschreckende Art und Weise, in welcher Verfassung sich die "Demokratie" und deren Vertreter in Indonesien befinden.

Spannend finde ich die grundsätzlich verschiedene Art der Verarbeitung der brutalen Geschehnisse durch die damaligen Täter und die teils überrraschenden Wendungen zum Filmende.

Der Film ist stellenweise so bizarr, dass er unfreiwillig komisch ist...
In vielen Momenten kann man schlicht nicht fassen, was man sieht und hört (bzw. liest).

Mit 165 Minuten Länge und dem dargebotenen Inhalt ist der Film sicher keine leichte Kost. Obwohl ich den Film nicht als langatmig empfand, wäre ein Kürzen um etwa eine halbe Stunde sicherlich kein Fehler gewesen. In den Extras wären viele Szenen gut aufgehoben worden.

Neben nicht gezeigten Szenen wäre der "Film im Film" sicherlich ein schönes Extra gewesen. Man sieht im eigentlichen Film viele Szenen eines Films der gedreht wird. Ob dieser Film fertiggestellt wurde lässt The Act of Killing offen.

Zumindest zu Beginn des Films störend sind die weißen Untertitel auf manchmal hellem bis weißem Hintergrund, dies erschwert das Lesen.

Selbst wer kein Dokumentarfilm-Fan ist sollte diesen Film schauen, denn er vereint Geschichte und Einblicke in die menschliche Psyche in einer Art und Weise, die absolut sehenswert ist.
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